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(11) |
EP 0 166 129 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.04.1988 Patentblatt 1988/15 |
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Anmeldetag: 04.05.1985 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: B21D 39/06 |
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Vorrichtung zum druckdichten Befestigen von Rohren in Rohrböden
Device for the pressure-sealed fastening of tubes in tube sheets
Dispositif pour fixer de façon étanche des tubes dans des plaques tubulaires
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB LI NL |
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Priorität: |
29.06.1984 DE 3423961
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.01.1986 Patentblatt 1986/01 |
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Patentinhaber: Balcke-Dürr AG |
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D-40882 Ratingen (DE) |
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Erfinder: |
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- Krips, Herbert
D-4630 Bochum 7 (DE)
- Podhorsky, Miroslav, Dr.
D-4030 Ratingen 1 (DE)
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Vertreter: Stenger, Watzke & Ring
Patentanwälte |
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Kaiser-Friedrich-Ring 70 40547 Düsseldorf 40547 Düsseldorf (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-B- 2 616 523 GB-A- 1 249 993
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DE-C- 607 951
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum druckdichten Befestigen von Rohren in
Rohrböden durch Aufweiten des innerhalb des Rohrbodens liegenden Rohrendes mit einer
in das jeweilige Rohrende einführbaren Sonde, welche durch mindestens zwei an deren
Mantelfläche angeordnete im Abstand voneinander befindliche Dichtungen mit dem aufzuweitenden
Rohrstück einen Ringraum bildet, der zum Aufweiten mit Druckmittel gefüllt wird, und
einem an der Sonde angeordneten Druckübersetzer der Druckmittel auf den für den jeweiligen
Aufweitvorgang erforderlichen Druck bringt, wobei der Druckübersetzer einen mit Arbeitsmittel
beaufschlagbaren Niederdruckkolben und einen auf das Druckmittel im Ringraum einwirkenden
Hochdruckkolben geringerer Kolbenfläche umfaßt.
[0002] Eine Vorrichtung der voranstehend beschriebenen Art ist beispielsweise aus der DE-B-2
616 523 bekannt. Bei der praktischen Ausbildung dieser bekannten Konstruktion ist
der Hochdruckkolben mit dem Niederdruckkolben verbunden und ragt mit seinem vorderen
Ende in ein Zylindergehäuse hinein, das über eine Hochdruckleitung mit der Mantetftäche
der Sonde zwischen den Dichtungen verbunden ist.
[0003] Bei dieser bekannten Konstruktion ergibt sich eine großer Raumbedarf für den an der
Sonde angeordneten Druckübersetzer, weil sowohl der Niederdruckkolben als auch der
Hochdruckkolben ein eigenes Zylindergehäuse benötigt, die zudem hintereinander angeordnet
sind. Weiterhin besitzt der Druckübersetzer ein hohes Gewicht, weil insbesondere das
Zylindergehäuse des Hochdruckkolbens sehr starkwandig ausgeführt werden muß, um die
in der Praxis auftretenden hohen Drücke aufnehmen zu können. Da der Druckübersetzer
mit der Sonde bewegt und gehalten werden muß, ergibt sich eine insgesamt großvolumige
und schwere Vorrichtung, die das mit hoher Präzision durchzuführende Arbeiten erschwert.
[0004] Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, die Bedienung einer Vorrichtung
der voranstehend beschriebenen Art dadurch zu erleichtern, daß der mit der Sonde verbundene
Druckübersetzer erheblich kleiner une leichter ausgeführt wird.
[0005] Die Lösung dieser Aufgabenstellung durch die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet,
daß der in einem Gehäuse verschiebbar geführte Niederdruckkolben mit einer zentralen
Bohrung versehen ist, in die der feststehend mit dem Gehäuse verbundene Hochdruckkolben
hineinragt und die über eine den Hochdruckkolben durchdringende Hochdruckleitung mit
der Mantelfläche der Sonde zwischen den Dichtungen verbunden ist.
[0006] Durch die erfindungsgemäße Ausbildung entfällt eine zusätzliches Gehäuse für den
Hochdruckkolben, weil dieses durch den mit der zentralen Bohrung versehenen Niederdruckkolben
gebildet wird. Hierdurch wird jedoch nicht nur eine räumliche Verkleinerung des Druckübersetzers
erzielt, sondern auch eine erheblich günstigere Aufnahme der im Hochdruckraum herrschenden
Drücke. Der durch die Bohrung im Niederdruckkolben gebildete Hochdruckraum ist nämlich
nicht nur von der wegen der Druckflächendifferenz sehr kräftigen Wand des Niederdruckkolbens
umgeben, sondern zusätzlich von der Wand des Gehäuses, in dem der Niederdruckkolben
verschiebbar geführt ist. Beide Bauteile nehmen somit die im Hochdruckraum herrschenden
Kräfte auf, so daß leichtere Werkstoffe und geringere Abmessungen für den Druckübersetzer
verwendet werden können, der somit nicht nur erheblich kleiner, sondern auch wesentlich
leichter ausgeführt werden kann.
[0007] Um die Stabilität zu erhöhen und insbesondere das Entstehen von Kerbrissen zu vermeiden,
sind gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung die Stirnfläche des Niederdruckkolbens
und/oder des Hochdruckkolbens nach außen gewölbt und die Gegenfläche des Gehäuses
bzw. der Bohrung im Niederdruckkolben entsprechend konkav ausgebildet. Zur Verbesserung
der Führung auf dem feststehenden Hochdruckkolben ist gemäß einem weiteren Merkmal
der Erfindung der Niederdruckkolben mit einer dickwandigen Verlängerung seines Kolbenmantels
versehen.
[0008] Mit der Erfindung wird weiterhin vorgeschlagen, die Verlängerung des Niederdruckkolbens
mit konischen Anschlagflächen für entsprechende Anlageflächen auszubilden, die an
demjenigen Teil des Gehäuses ausgebildet sind, der den Hochdruckkolben umgibt. Diese
Weiterbildung schützt den Druckübersetzer vor Beschädigungen oder Zerstörungen, wenn
beispielsweise durch Undichtigkeiten im aufzuweitenden Ringraum der Niederdruckkolben
in seine Endstellung innerhalb des Gehäuses gelangt.
[0009] Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist das Gehäuse durch ein büchsenförmiges
Gehäusehauptteil mit der zylindrischen Führungsfläche für den Niederdruckkolben und
durch ein den Hochdruckkolben tragendes Gehäusevorderteil gebildet, an dem zugleich
die Sonde befestigt ist. Hierdurch ergibt sich eine nur wenige Bauteile umfassende
Ausführung.
[0010] Eine weitere Vereinfachung ergibt sich, wenn im Gehäusevorderteil ein Zweiwegeventil
angeordnet wird, durch das die Hochdruckleitung wahlweise mit einem drucklosen Vorratsbehälter
oder mit der Druckleitung einer Pumpe für das Druckmittel verbindbar ist.
[0011] Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung anhand
eines schematischen Längsschnittes dargestellt.
[0012] Die Vorrichtung zum druckdichten Befestigen von Rohren in Rohrböden umfaßt ein Gehäuse
1, das durch ein büchsenförmiges Gehäusehauptteil 1a und ein Gehäusevorderteil 1b
gebildet wird, die beim Ausführungsbeispiel miteinander verschraubt sind. Im Gehäusehauptteil
1a ist eine zylindrische Führungsfläche 1c für einen Niederdruckkolben 2 ausgebildet,
der an seinem Kolbenmantel mit Dichtringen 3 versehen ist. Die Kolbenfläche 2a des
Niederdruckkolbens 2 ist nach außen gewölbt. Die Gegenfläche 1 d des Gehäusehauptteils
1a ist entsprechend konkav ausgeführt.
[0013] Im Niederdruckkolben 2 ist eine zentrale Bohrung 2b ausgebildet, in die ein Hochdruckkolben
4 hineinragt. Auch dieser Hochdruckkolben 4 ist mit mehreren Dichtringen 5 versehen,
um eine Dichtung zwischen Hochdruckkolben 4 und Niederdruckkolben 2 zu erzielen. Der
Hochdruckkolben 4 ist feststehend am Gehäuse 1 angeordnet. Beim Ausführungsbeispiel
ist er einstückig mit dem Gehäusevorderteil 1b ausgeführt. Auch beim Hochdruckkolben
4 ist die Kolbenfläche 4a nach außen gewölbt. Die entsprechende Gegenfläche 2c im
Grund der zentralen Bohrung 2b im Niederdruckkolben 2 ist wiederum konkav ausgeführt.
[0014] Bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel ist unmittelbar am Gehäusevorderteil
1 b des Gehäuses 1 eine in das aufzuweitende Rohrende einzuführende Sonde 6 befestigt.
Auf dieser Sonde 6 sind zwei Dichtungen 7 angeordnet, die nach dem Einführen der Sonde
6 in ein innerhalb eines Rohrbodens liegendes Rohrende mit dem aufzuweitenden Rohrstück
und der zwischen den Dichtungen 7 liegenden Mantelfläche der Sonde 6 einen Ringraum
bilden, der zum Aufweiten mit Druckmittel gefüllt wird. Der für den jeweiligen Aufweitvorgang
erforderliche Druck dieses Druckmittels wird im Hochdruckraum 3 des voranstehend beschriebenen
Druckübersetzers erzeugt. Zu diesem Zweck ist der Hochdruckraum 8 über eine den Hochdruckkolben
4 durchdringende Hochdruckleitung 9 mit der Mantelfläche der Sonde 6 zwischen den
Dichtungen 7 verbunden. Beim Ausführungsbeispiel besteht diese Hochdruckleitung 9
aus einer den Hochdruckkolben 4 und das Gehäusevorderteil 1 b sowie einen Teil der
Sonde 6 durchdringenden Längsbohrung.
[0015] Um die aus dem Gehäuse 1 und der Sonde 6 bestehende Vorrichtung in das jeweils aufzuweitende
Rohrende einführen zu können, und hierbei die Handhabung zu verbessern, ist beim Ausführungsbeispiel
das Gehäusehauptteil 1a mit einem pistolenartigen Handgriff 10 versehen. Am Gehäusevorderteil
1 ist ein zusätzlicher Haltegriff 11 angebracht.
[0016] Auf der Zeichnung ist weiterhin schematisch ein Schaltschema für das zum Aufweiten
verwendete Druckmittel dargestellt. Die Darstellung zeigt einen drucklosen Vorratsbehälter
12 für das Druck mittel, der über eine Ansaugleitung 13 mit einer Pumpe 14 verbunden
ist. Die Druckleitung 15 dieser Pumpe 14 führt zum Gehäusehauptteil 1a, um die Kolbenfläche
2a des Niederdruckkolbens 2 mit Druckmittel zu beaufschlagen.
[0017] Damit das Druckmittel auch in den Hochdruckraum 8 des Druckübersetzers gelangen kann,
ist in der Druckleitung 15 der Pumpe 14 ein Umschaltventil 16 angeordnet, über welches
die Druckleitung 15 mit der zum Hochdruckraum 8 führenden Hochdruckleitung 9 im Gehäusevorderteil
1b verbunden werden kann. Die Verbindung geschieht mit Hilfe einer Verbindungsleitung
17 und eines Zweiwegeventils 18, das im Gehäusevorderteil 1b angeordnet ist. An dieses
Zweiwegeventil 18 ist eine Rückflußleitung 19 angeschlossen, die zum Vorratsbehälter
12 führt.
[0018] Sobald die Sonde 6 in ein aufzuweitendes Rohrende eingesetzt und ausgerichtet worden
ist, wird durch die Pumpe 14 Druckmittel aus dem Vorratsbehälter 12 über die Ansaugleitung
13 angesaugt und über die Druckleitung 15, das Umschaltventil 16 und die Verbindungsleitung
17 dem Zweiwegeventil 18 zugeführt. Dieses Zweiwegeventil 18 stellt die Verbindung
mit der Hochdruckleitung 9 her, so daß sowohl der durch die Dichtungen 7 abgedichtete
Ringraum um die Sonde 6 als auch der Hochdruckraum 8 des Druckübersetzers mit Druckmittel
gefüllt werden. Hierbei wird der Niederdruckkolben 2 in seine in der Zeichnung dargestellte
Ausgangsstellung verschoben.
[0019] Anschließend wird das Umschaltventil 16 in die auf der Zeichnung dargestellte Stellung
gebracht, in der es die Pumpe 14 mit der Kolbenfläche 2a des Niederdruckkolbens 2
verbindet. Hierdurch wird der Niederdruckkolben 2 in der Zeichnung nach links bewegt.
Diese Bewegung verursacht eine Druckerhöhung im Hochdruckraum 8 und damit im Ringraum
innerhalb des aufzuweitenden Rohrendes. Diese Druckerhöhung entspricht dem Verhältnis
der Kolbenfläche 2a zur Kolbenfläche 4a. Durch Regelung des in der Druckleitung 15
erzeugten Druckes dann somit jeder gewünschte Aufweitdruck erzeugt werden.
[0020] Sobald der Aufweitvorgang abgeschlossen ist, wird das Zweiwegeventil 18 derart umgeschaltet,
daß nunmehr die Hochdruckleitung 9 mit der Rückflußleitung 19 verbunden ist. Hierdurch
gelangt das Druckmittel in den Vorratsbehälter 12, bevor die Sonde 6 aus dem aufgeweiteten
Rohrende herausgezogen wird. Nach Umschalten sowohl des Zweiwegeventils 18 als auch
des Umschaltventils 16 steht die Vorrichtung für einen erneuten Aufweitvorgang zur
Verfügung.
[0021] Durch die Anordnung des Hochdruckkolbens 4 innerhalb des Niederdruckkolbens 2 werden
die im Hochdruckraum 8 entstehenden hohen Druckkräfte sowohl vom Niederdruckkolben
2 als auch vom Gehäusehauptteil 1 aufgenommen. Es werden somit zwei Bauteile zur Aufnahme
der sehr hohen Kräfte herangezogen. Die gewölbten Kolbenflächen 2a und 4a sowie Gegenflächen
1d und 2c vermeiden das Entstehen von Kerbspannungen und schaffen eine zuverlässige
Anlage des Kolbens in der jeweiligen Endstellung. Um die Führung des Niederdruckkolbens
2 auf dem feststehenden Hochdruckkolben 4 zu verbessern, ist der Niederdruckkolben
2 mit einer dickwandigen Verlängerung 2e seines Kolbenmantels versehen. Diese Verlängerung
2e ist mit konischen Anschlagflächen 2f für entsprechende Anlageflächen 1e ausgebildet,
die am Gehäusevorderteil 1 in demjenigen Bereich ausgebildet sind, der den Hochdruckkolben
4 umgibt. Durch diese konischen Anschlagflächen 2f und entsprechenden Anlageflächen
1e wird eine sichere Anlage des Niederdruckkolbens 2 auch in der anderen Endstellung
am Gehäusevorderteil 1b erreicht, beispielsweise wenn durch einen plötzlichen Druckabfall
im Hochdruckraum 8 der Niederdruckkolben 2 schlagartig in seine vordere Endstellung
gelangt.
Bezugsziffernliste
[0022]
1. Gehäuse
1a. Gehäusehauptteil
1b. Gehäusevorderteil
1c. Führungsfläche
1d. Gegenfläche
1e. Anlagefläche
2. Niederdruckkolben
2a. Kolbenfläche
2b. Bohrung
2c. Gegenfläche
2e. Verlängerung
2f. Anschlagfläche
3. Dichtring
4. Hochdruckkolben
4a. Kolbenfläche
5. Dichtring
6. Sonde
7. Dichtung
8. Hochdruckraum
9. Hochdruckleitung
10. Handgriff
11. Haltegriff
12. Vorratsbehälter
13. Ansaugleitung
14. Pumpe
15. Druckleitung
16. Umschaltventil
17. Verbindungsleitung
18. Zweiwegeventil
19. Rückflußleitung
1. Vorrichtung zum druckdichten Befestigen von Rohren in Rohrböden durch Aufweiten
des innerhalb des Rohrbodens liegenden Rohrendes mit einer in das jeweilige Rohrende
einführbaren Sonde (6), welche durch mindestens zwei an deren Mantelfläche angeordnete
im Abstand voneinander befindliche Dichtungen (7) mit dem aufzuweitenden Rohrstück
einen Ringraum bildet, der zum Aufweiten mit Druckmittel gefüllt wird, und einem and
der Sonde (6) angeordneten Druckübersetzer (2, 4) der Druckmittel auf den für den
jeweiligen Aufweitvorgang erforderlichen Druck bringt, wobei der Druckübersetzer einen
mit Arbeitsmittel beaufschlagbaren Niederdruckkolben (2) und einen auf das Druckmittel
im Ringraum einwirkenden Hochdruckkolben (4) geringerer Kolbenfläche umfaßt, dadurch
gekennzeichnet, daß der in einem Gehäuse (1) verschiebbar geführte Niederdruckkolben
(2) mit einer zentralen Bohrung (2b) versehen ist, in die der feststehend mit dem
Gehäuse (1) verbundene Hochdruckkolben (4) hineinragt und die über eine den Hochdruckkolben
(4) durchdringende Hochdruckleitung (9) mit der Mantelfläche der Sonde (6) zwischen
den Dichtungen (7) verbunden ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbenfläche (2a,
4a) des Niederdruckkolbens (2) und/oder des Hochdruckkolbens (4) nach außen gewölbt
und die Gegenfläche (1d, 2c) des Gehäuses (1) bzw. der Bohrung (2b) im Niederdruckkolben
(2) entsprechend konkav ausgebildet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, `dedurch gekennzeichnet, daß der Niederdruckkolben
(2) mit einer dickwandigen Verlängerung (2e) seines Kolbenmantels versehen ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 ibs 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verlängerung
(2e) des Niederdruckkolbens (2) mit konischen Anschlagflächen (2f) für entsprechende
Anlageflächen (1e) ausgebildet ist, die an demjenigen Teil des Gehäuses (1) ausgebildet
sind, das den Hochdruckkolben (4) umgibt.
5. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß das Gehäuse (1) durch eine büchsenförmiges Gehäusehauptteil (1a) mit der zylindrischen
Führungsfläche (1c) für den Niederdruckkolben (2) und durch ein den Hochdruckkolben
(4) tragendes Gehäusevorderteil (1 b) gebildet ist, an dem zugleich die Sonde (6)
befestigt ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß im Gehäusevorderteil (1b)
ein Zweiwegeventil (18) angeordnet ist, durch das die Hochdruckleitung (9) wahlweise
mit einem drucklosen Vorratsbehälter (12) oder mit der Druckleitung (15) einer Pumpe
(14) für das Druckmittel verbindbar ist.
1. A device for the pressure-tight securing of tubes in tube plates by expanding the
tube end therein, the device comprising a probe (6) introducible into the corresponding
tube end, at least two seals (7) which are disposed in spaced-apart relationship on
the generated surface of the probe (6) co-operating with the tube to be expanded to
bound an annular chamber which is filled with pressure medium to effect the expansion,
the device also having a pressure multiplier (2, 4) which is disposed on the probe
(6) and which brings pressure medium to the pressure necessary for the expanding step,
the pressure multiplier comprising a low-pressure piston (2) adapted to be supplied
with work medium an a high-pressure piston (4) which has a smaller piston area than
the low-pressure piston (2) and which is adapted to be supplied with work medium and
which is operative on the pressure medium in the annular chamber, characterised in
that the low-pressure piston (2), which is displaceably guided in a casing (1), is
formed with a central bore (2b) into which the high-pressure piston (4) fixedly connected
to the casing (1) extends and which communicates with the generated surface of the
probe (6) between the seals (7) by way of a high-pressure line (9), the same extending
through the high-pressure piston (4).
2. A device according to claim 1, characterised in that the piston surface (2a, 4a)
of the low-pressure piston (2) and/or high-pressure piston (4) respectively is outwardly
convex and the matching surface (1d, 2c) of the casing (1) and bore (2b) respectively
in the low-pressure piston (2) is correspondingly concave.
3. A device according to claim 1 or 2, characterised in that the low-pressure piston
(2) has a thick-walled prolongation (2e) of its generated surface.
4. A device according to claim 1-3, characterised in that the prolongation (2e) of
the low-pressure piston (2) has conical abutment surfaces (2f) for corresponding bearing
surfaces (1e) formed on that part of the casing (1) which extends around the high
pressure piston (4).
5. A device according to at least one of claims 1-4, characterised in that the casing
(1) is formed by a sleeve-like main part (1 a) having the cylindrical guide surface
(1c) for the low-pressure piston (2) and by a casing front part (1 b) which carries
the high-pressure piston (4) and to which the probe (6) is also secured.
6. A device according to claim 5, characterised in that two-way valve (18) is disposed
in the casing front part (1b) and is operative to connect the high-pressure line (9)
selectively to a pressureless supply tank (12) or to the delivery line (15) of a pump
(14) for the pressure medium.
1. Dispositif pour la fixation étanche sous pression de tubes dans des plaques à tubes
par dudgeonnage, c'est-à-dire par évasement de l'extrémité du tube se trouvant dans
la plaque à tubes, grâce à une sonde (6) pouvant être introduite dans chaque extrémité
de tube, cette chambre formant, grâce à au moins deux joints d'étanchéité (7) disposés
à distance l'un de l'autre sur la surface latérale de la sonde, avec la partie du
tube à évaser, une chambre annulaire qui, pour l'évasement du tube, est remplie par
un fluide sous pression, et un convertisseur de pression (2, 4) disposé sur la sonde
(6), ce convertisseur amenant le fluide sous pression à la pression requise pour chaque
opération d'évasement, le convertisseur de pression comportant un piston basse pression
(2) sollicité par le fluide de travail et un piston haute pression (4), de plus faible
surface utile, qui agit sur le fluide se trouvant dans la chambre annulaire, caractérisé
en ce que le piston basse pression (2), guidé pour coulisser dans un carter (1), est
pourvu d'un alésage central (2b) dans lequel pénètre le piston haute pression (4)
assemblé rigidement avec le carter (1), cet alésage étant relié à la surface latérale
de la sonde (6), entre les joints d'étanchéité (7), par un conduit haute pression
(9) traversant le piston haute pression (4).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que la surface utile (2a,
4a) du piston . basse pression (2) et/ou du piston haute pression (4) sont bombées
vers l'extérieur, les surfaces opposées (1d, 2c) du carter (1) ainsi que de l'alésage
(2b) du piston basse pression (2) étant de réalisation concave correspondante.
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le piston basse
pression (2) est pourvu d'un prolongement à paroi épaisse (2e) de son enveloppe.
4. Dispositif selon les revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le prolongement
(2e) du piston basse pression (2) est réalisé avec des surfaces de butée coniques
(2f) pour des surfaces de butée correspondantes (1e) formées sur la partie du carter
(1) qui entoure le piston haute pression (4).
5. Dispositif selon au moins l'une des renvendi- cations 1 à 4, caractérisé en ce
que le carter (1) est constitué d'une partie de carter (1a) en forme de fourreau présentant
la surface de guidage cylindrique (1c) du piston basse pression (2) et d'une partie
de carter (1 b) portant le piston haute pression (4) et sur laquelle est en outre
fixée la sonde (6).
6. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé en ce qu'une soupape à deux voies
(18) est disposée dans la partie de carter (1 b), cette soupape permettant de raccorder
au choix le conduit haute pression (9) à un réservoir de stockage (12) sans pression
ou à la conduite de refoulement (15) d'une pompe (14) du fluide sous pression.

