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<ep-patent-document id="EP85106340B1" file="EP85106340NWB1.xml" lang="de" country="EP" doc-number="0166211" kind="B1" date-publ="19881102" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-1">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBE..DE....FRGB..IT..LUNLSE......................</B001EP><B005EP>L</B005EP><B007EP>DIM360   - Ver 2.5 (21 Aug 1997)
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<description id="desc" lang="de">
<p id="p0001" num="0001">Gegenstand der Erfindung ist ein Möbel mit Kehrichtauszug. Das Möbel kann als Einzelelement oder als Teil einer Möbelkombination, z. B. in Küchen, Labors, Spitälern oder dergl., verwendet werden.</p>
<p id="p0002" num="0002">Es sind z. B. Küchenmöbel dieser Art bekannt, deren Möbelkorpus eine Schublade mit eingebautem Halterahmen zur Aufnahme des Öffnungsrandes des Kehrichtsackes aufweist, wobei an der Rahmenrückseite ein Deckel angelenkt ist, der mittels einer frontseitig an ihm fixierten Zugschnur oder Kette, deren anderes Ende an der Deckelinnenseite des Möbels befestigt ist, beim Ausziehen der Schublade automatisch hochgeschwenkt wird und dabei die Kehrichtsack-Öffnung von oben her zugänglich macht. Der hochgeklappte Deckel deckt bei ausgezogener Schublade einen entsprechend hohen Frontteil des Möbels und macht damit den dahinter liegenden Möbelraum unbenützbar. Um den Schnurverschleiss klein zu halten, muss der Deckel möglichst leicht sein, so dass sein Eigengewicht, besonders bei leichtem Überfüllen des Kehrichtsackes, nicht genügt, die Kehrichtsacköffnung dicht abzuschliessen, was zu Geruchsbelästigungen führen kann.</p>
<p id="p0003" num="0003">Es sind z. B. aus der US-Patentschrift 3 528 718 auch Möbel mit Kehrichtauszug bekannt, bei welchen die oberen Stirnseiten der Schublade in Schliesslage der Schublade mittels einer umlaufenden Gummidichtung durch eine Zwischendecke im Möbelkorpus dicht abgeschlossen ist, wobei die Dichtungsteile von Schubladen-Öffnungsrand und Zwischendecke in Offenlage der Schublade vertikalen Abstand voneinander aufweisen, in der Endphase der Einschubbewegung und in der Schliesslage jedoch unter dichtenden Pressdruck gelangen. Die Schublade besteht dabei aus einem den Kehrichtbehälter aufnehmenden Kasten und einem den Öffnungsrand dieses Kastens seitlich und nach oben überragenden Tragrahmen, der in einem oben im Möbelkorpus fixierten führungsrahmen aufgehängt ist. Die Führung ist dabei schräg nach vorn abfallend vorgesehen, um zu erreichen, dass bei eingeschobener Schublade die an der oberen Stirnseite des Tragrahmens angeordnete Dichtung gegen die Decke des Führungsrahmens gedrückt wird. Nachteilig dabei ist nicht nur, dass zufolge der Schrägführung das Gewicht der im Führungsrahmen hängenden Schublade diese unter Aufhebung der Dichtung in Offenstellung zu bringen sucht, sondern auch, dass sich Kehricht im die Kastenöffnung kragenartig umgebenden Tragrahmen und damit ausserhalb des Kehrichtbehälters verfangen kann und dabei einer unerwünschten Überfüllung des Kehrichtbehälters Vorschub leistet. Der gegenüber dem Tragrahmenquerschnitt verkleinerte Kastenquerschnitt verhindert in unerwünschter Weise die Nutzbarmachung des vorhandenen Möbelinnenraumes. Auch die Montage der aus vielen Einzelteilen aufgebauten Vorrichtung ist kompliziert und zeitraubend.</p>
<p id="p0004" num="0004">Demgegenüber bezweckt die vorliegende Erfindung, ein Möbel mit Kehrichtauszug der genannten Art zu schaffen, das die genannten Nachteile vermeidet. Insbesondere soll ein dichtes Schliessen und Geschlossenhalten der Schublade erreicht und eine einfache Montage ermöglicht werden unter grösstmöglicher Nutzbarmachung des Innenraumes des Möbels.</p>
<p id="p0005" num="0005">Zu diesem Zweck ist das erfindungsgemässe Möbel mit Kehrichtauszug dadurch gekennzeichnet, dass die Schublade ein einstückiger, prismatischer und bodenseitig auf einer Auszugvorrichtung abgestützter Kasten ist, der zumindest während der Anfangsphase der Öffnungsbewegung bzw. der Endphase der Schliessbewegung horizontal geführt ist.</p>
<p id="p0006" num="0006">Die Anordnung ist, wie gesagt, so getroffen, dass die Gummidichtung in Schliesslage der Schublade unter Anpressdruck steht, und das bodenseitig abgestützte Gewicht der im wesentlichen horizontal geführten Schublade kann nicht zu einem unerwünschten Aufheben des Anpressdrucks der Dichtung oder gar zum Öffnen der Schublade führen. Dies kann z. B. dadurch erreicht werden, dass die Unterseite der Zwischendecke und die oberen Stirnseiten der Schubladenwände und entsprechend natürlich auch die am einen (oder andern) dieser Elemente fixierte Gummidichtung in einer nach vorn leicht ansteigenden Ebene liegen, so dass beim Schliessen der Schublade die Gummidichtung durch Keilwirkung in einwandfreien Dichtungseingriff mit dem andern Element kommt, während beim Öffnen der Schublade ein sofortiges Lösen des Dichtungseingriffs erfolgt. Die Anordnung kann aber auch so getroffen werden, dass die Schublade während eines kurzen Abschnitts der Einschubbewegung so angehoben wird, dass erst im angehobenen horizontalen Bewegungsabschnitt ein den dichten Abschluss bewirkender Dichtungsdruck erzeugt wird, während beim Öffnen der Schublade wieder ein Absenken der letzteren und damit ein Aufheben dieses Dichtungsdrucks erfolgt.</p>
<p id="p0007" num="0007">Dank der Erfindung ist es möglich, den mit seinem Öffnungsrand in einem z.B. herausnehmbaren Innenrahmen der Schublade fixierten Kehrichtsack ohne beweglichen Deckel in Schliesslage der Schublade völlig dicht nach oben abzuschliessen bzw. in Offenlage der Schublade vollständig frei zugänglich zu machen und ausserdem durch die Schubladenbetätigung praktisch keinerlei Reibwirkung auf die Dichtung auszuüben.</p>
<p id="p0008" num="0008">In der beiliegenden Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise dargestellt ; darin zeigt:
<ul id="ul0001" list-style="none">
<li>Fig. 1 ein erstes Beispiel im vertikalen Querschnitt, in Auszug- bzw. Schliesslage der Schublade,</li>
<li>Fig. 2 in grösserem Maßstab und im Vertikalschnitt die Schublade nach Fig. 1, mit im <!-- EPO <DP n="3"> -->Halterahmen fixiertem Kehrichtsack,</li>
<li>Fig. 3 in grösserem Maßstab einen Horizontalschnitt nach der Linie 111-111 in Fig. 1,</li>
<li>Fig. 4 einen Vertikalschnitt nach der Linie IV - IV in Fig. 3, die front- und rückseitige Dichtung zeigend,</li>
<li>Fig. 5 einen Vertikalschnitt nach der Linie V - V in Fig. 3, die seitlichen Dichtungen zeigend,</li>
<li>Fig. 6 ein zweites Beispiel im vertikalen Querschnitt analog Fig. 1,</li>
<li>Fig. 7 ein drittes Beispiel im vertikalen Querschnitt, die Schublade in Schliesslage zeigend, und</li>
<li>Fig. 8 einen Querschnitt analog Fig. 7, die Schublade teilweise ausgezogen zeigend.</li>
</ul></p>
<p id="p0009" num="0009">Das in Fig. 1 schematisch dargestellte Küchenmöbel besitzt einen Möbelkorpus 1, in dessen Deckplatte ein Spülbecken 2 eingesetzt ist. Auf dem Bodenteil eines hier aus Metallprofilen gebildeten, horizontal zweigeteilten Traggestells 1 a, das im Möbelkorpus 1 befestigt ist, ist eine kastenförmige, oben offene Schublade 3 mittels einer auf dem Bodenteil des Gestells 1a fixierten Rollenauszugvorrichtung 4 gelagert. Eine an der Frontwand 5a der Schublade 3 befestigte Deckplatte 6 dient dem bündigen Frontabschluss der Offenseite des Möbelkorpus 1 und ist mit einem Handgriff 6a versehen. An der Innenseite der Schubladenwände 5a, b und c, etwas unterhalb der Schubladenöffnung, ist eine Auflageleiste 7 befestigt, auf welcher mit geringem Spiel ein herausnehmbarer Halterahmen 8 liegt. Der Öffnungsrand des bis zum Schubladenboden reichenden Kehrichtsacks 9 ist von innen nach aussen über den Halterahmen 8 gestülpt und zwischen Halterahmen und Auflageleiste 7 festgeklemmt. Querschnittgrösse und Innenhöhe der Schublade 3 sind so gewählt, dass die üblicherweise genormten Kehrichtsäcke den Innenraum der Schublade 3 unter dem Halterahmen 8 vollständig auszufüllen vermögen. Es wäre aber auch möglich, bei entsprechend breit gewählter Schublade 3 zwei nebeneinander liegende, rahmenförmige Auflageleisten für zwei Halterahmen und entsprechend zwei Kehrichtsäcke vorzusehen. Die in einer Horizontalebene liegenden Stirnseiten der Schubladenwände 5a,b unc c sind je mit einer Dichtungsleiste 10 versehen, die sich in den Ecken so überlappen, dass eine geschlossene Ringdichtung gebildet ist. In geringem Abstand über der Ebene der Stirnseiten der Schubladenwände ist am Traggestell 1a im Möbelkorpus 1 eine Zwischendecke 11 befestigt, gegen welche die genannte Ringdichtung 10 bei geschlossener Schublade (links in Fig. 1) leicht angedrückt ist und die somit einen einwandfrei dichten Abschluss der Offenseite der Schublade 3 bildet. Wird die Schublade 3 ausgezogen (rechts in Fig. 1), ist die Offenseite des durch den Halterahmen 8 einwandfrei offen gehaltenen Kehrichtsackes 9 frei von oben zugänglich.</p>
<p id="p0010" num="0010">Die Dichtungsleisten 10 sind, wie besonders in den Fig. 4 und 5 ersichtlich, als in die Stirnseiten der Schubladenwände 5a, b und c eingesetzte, unter sich gleiche Lippendichtungen ausgebildet. Dabei sind die profilierten Dichtungsleisten 10 der Seitenwände 5c (Fig. 4) nach aussen gebogen, während die Dichtungsleisten 10 der Front- und Rückwand 5a bzw. 5b (Fig. 5) nach innen gebogen sind. Damit wird erreicht, dass beim Einschieben der Schublade 3 sich die vorgebogenen elastischen Zungen der Leisten 10 einwandfrei gegen die Zwischendecke 11 anlegen, während das Einschieben und Ausziehen der Schublade 3 nur relativ geringe Reibung zwischen den Dichtungsleisten 10 und der Zwischendecke 11 bewirkt.</p>
<p id="p0011" num="0011">Bei dem in Fig. 6 gezeigten, besonders vorteilhaften Ausführungsbeispiel ist auch diese Reibung, die einerseits zu einer gewissen Schwergängigkeit der Schublade und anderseits zu Abnützungserscheinungen an den Dichtungsleisten führen kann, vermieden. Zu diesem Zweck liegen die Stirnseiten der Schubladenwände 5, b und c, und somit die durch die Leisten 10 gebildete Ringdichtung, nicht in einer Horizontalebene, sondern in einer gegenüber der Horizontalen nach vorn leicht ansteigenden Ebene, wobei die Zwischendecke 21 eine entsprechend geneigte Unterseite aufweist. Die Anordnung ist dabei so getroffen, dass bei vollständig eingeschobener Schublade 3 die analog dem Beispiel nach Fig. 1 bis 5 angeordneten Dichtungsleisten 10 durch Keilwirkung gegen die Unterseite der Zwischendecke 21 gedrückt sind und so den analog dem vorbeschriebenen Beispiel in der Schublade angeordneten Kehrichtsack 9 nach aussen vollständig dicht abschliessen. Beim Öffnen der Schublade gelangen die Dichtungsleisten 10 praktisch sofort ausser Eingriff mit der Zwischendecke 21, während sie beim Schliessen der Schublade erst unmittelbar vor Erreichen der Schliesslage mit der Zwischendecke in Berührung kommen. Die dabei noch auftretende Reibung ist derart geringfügig, dass sie weder eine merkbare Bremswirkung beim Betätigen der Schublade erzeugen noch zu einer raschen Abnützung der Dichtungsleisten führen kann.</p>
<p id="p0012" num="0012">Eine etwa analoge Wirkung kann dadurch erzielt werden, dass die Schublade 3 während eines letzten kurzen Abschnitts ihrer Einschubbewegung um den zur Erzeugung des notwendigen Anpressdrucks der Dichtung notwendigen Betrag angehoben bzw. beim Ausziehen der Schublade abgesenkt wird. Ein solches Beispiel ist in den Fig. 7 und 8 dargestellt. Zwischendecke 11 und Stirnseite der Schubladenwände 5a, b und c liegen hier, analog dem Beispiel nach Fig. 1 bis 5, in Horizontalebenen. Die Schublade 3 selbst jedoch ist mit Rampen 3a versehen, die im Zusammenwirken mit der Rollenauszugvorrichtung 4 das Anheben bzw. Absenken der Schublade 3 bewirkt.<!-- EPO <DP n="4"> --></p>
<p id="p0013" num="0013">An sich könnte hier die zur Abdichtung der Schublade 3 gegenüber der Zwischendecke 11 notwendige Ringdichtung, wie bei den vorangehend beschriebenen Beispielen, durch an den Stirnseiten der Schubladenwände 5a, b und c vorgesehenen Dichtungsleisten 10 gebildet sein. Hier ist jedoch die (auch bei den vorangehend beschriebenen Beispielen anwendbare) andere Lösungsmöglichkeit gewählt, indem die Ringdichtung 10a an der Zwischendecke 11 angeordnet und als mit den Stirnseiten der Schubladenwände zusammenwirkende Wulstdichtung ausgebildet ist.</p>
<p id="p0014" num="0014">Bei allen beschriebenen Ausführungsbeispielen der Erfindung ist eine maximale Ausnützung des Schubladeninnenraumes und ebenso des Innenraums des Möbelkorpus 1 gewährleistet, da der über der Zwischendecke 11 bzw. 21 verbleibende Raum frei benützbar bleibt, denn weder ein Deckel noch irgendwelche Betätungungselemente für einen solchen Deckel sind hier untergebracht. Der Hauptvorteil der Erfindung liegt aber im dichten, jede Gruchsbelästigung verhindernden Abschluss der den Kehrichtsack 9 enthaltenden Schublade 3, in deren Schliesslage und in der durch keinerlei Deckel oder dergl. beeinträchtigten Zugänglichkeit zum Kehrichtsack in Offenlage der Schublade. Dazu kommt, dass bei den den Dichtungseingriff durch Keilwirkung bzw. Anheben der Schublade erzeugenden Beispielen (Fig. 6, 7 und 8) ein leichtes Überfüllen des Kehrichtsacks beim Schliessen der Schublade zwangsläufig zu einer gewissen Komprimierung des Kehrichts führt, wodurch die vom Kehrichtsack aufnehmbare Kehrichtmenge vergrössert wird. Das Traggestell 1a mit Zwischendecke 11 bzw. 21 und Rollenauszugvorrichtung 4 lässt sich in einfacher Weise in den vorgefertigten Möbelkorpus 1 einbauen, und zwar auch in bestehende Küchenmöbelabteile, die ursprünglich als durch ein Türchen abschliessbare Tablarabteile dienten. Anfertigung, Einbau und Handhabung des Kehrichtauszugs sind damit denkbar einfach.</p>
<p id="p0015" num="0015">Anstatt das Traggestell aus Profilstäben zu bilden, kann dieses auch aus seitlichen Metallplatten bestehen, an denen oben die als Tablar ausgebildete Zwischendecke abnehmbar montiert ist und an deren unteren Rand die Rollenauszugvorrichtung angebracht ist.</p>
<p id="p0016" num="0016">Bei den vorangehend beschriebenen Beispielen ist als Kehrichtbehälter ein üblicher Kehrichtsack aus Kunststoff vorgesehen. Es lassen sich aber auch andere Kehrichtbehälter, wie Körbe, Boxen und dergl., herausnehmbar in die Schublade einsetzen.</p>
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<claims id="claims01" lang="de">
<claim id="c-de-01-0001" num="">
<claim-text>1. Möbel mit Kehrichtauszug, wobei im Möbelkorpus (1) eine einen Halteteil (8) für den Öffnungsrand des Kehrichtbehälters aufweisende Schublade (3) vorgesehen ist, deren obere Stirnseiten in Schliesslage der Schublade (3) mittels einer umlaufenden Gummidichtung (10; 10a) durch eine Zwischendecke (11; 21) im Möbelkorpus (1) dicht abgeschlossen ist, wobei die Dichtungsteile von Schubladen-Öffnungsrang und Zwischendecke in Offenlage der Schublade vertikalen Abstand voneinander aufweisen, in der Endphase der Einschubbewegung und in der Schliesslage jedoch unter dichtenden Pressdruck gelangen, dadurch gekennzeichnet, dass die Schublade ein einstückiger, prismatischer und bodenseitig auf einer Auszugvorrichtung (4) abgestützter Kasten (3) ist, der zumindest während der Anfangsphase der Öffnungsbewegung bzw. der Endphase der Schliessbewegung horizontal geführt ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0002" num="">
<claim-text>2. Möbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gummidichtung aus in die Stirnseite jeder Schubladenwand (5a, b, c) eingesetzte Lippendichtungsleisten (10) besteht, wobei die Dichtungslippen der front- und rückseitigen Dichtungsleisten (10) einwärts gegeneinander und die Dichtungslippen der seitlichen Dichtungsleisten (10) auswärts voneinander weggebogen sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0003" num="">
<claim-text>3. Möbel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Halteteil (8) ein herausnehmbar auf einer innen an den vier Schubladenwänden (5a, b, c) befestigten Aufnahmeleiste (7) liegender Rahmen ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0004" num="">
<claim-text>4. Möbel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenseite der Zwischendecke (21), die Gummidichtung und die Stirnseiten der Schubladenwände (5a, b, c) in gegenüber der Horizontalen derart nach vorn ansteigenden Ebenen liegen, dass beim Schliessen der Schublade der Dichtungseingriff durch Keilwirkung erfolgt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0005" num="">
<claim-text>5. Möbel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass Zwischendecke (11), Gummidichtung (10a) und Stirnseiten der Schubladenwände (5a, b, c) in Horizontalebenen liegen, wobei mit einer Auszugvorrichtung (4) zusammenwirkende Rampen (3a) der Schublade im letzten Abschnitt des Schliesshubes der Schublade (3) diese aus einer Lage, in welcher Dichtung und Gegendichtungsflächen vertikalen Abstand voneinander haben, in eine Lage anheben, in welcher Dichtung (10a) und Gegendichtungsflächen in Dichtungseingriff miteinander sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0006" num="">
<claim-text>6. Möbel nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass in den Möbelkorpus (1) ein Traggestell (1a) eingesetzt ist, das nach oben durch die Zwischendecke (11, 21) abgeschlossen und unten mit einer Rollenauszugvorrichtung (4) versehen ist, auf welcher die Schublade gelagert ist, an deren Frontwand (5a) eine mit Handgriff (6a) versehene <!-- EPO <DP n="5"> -->Deckplatte (6) befestigt ist, die den Frontabschluss der Offenseite des Möbelkorpus (1) bildet.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0007" num="">
<claim-text>7. Möbel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Traggestell (1a) unterhalb der Zwischendecke (11; 21), deren Oberseite als Nutztablar ausgebildet ist, zweigeteilt ist, wobei die Gestellteile, mindestens aber der die Zwischendecke (11) aufweisende Oberteil, einzeln ausbaubar im Möbelkorpus fixiert sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0008" num="">
<claim-text>8. Möbel nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Innenraum der Schublade zwei nebeneinanderliegende Abteile zur Aufnahme je eines Kehrichtbehälters aufweist.</claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims02" lang="en">
<claim id="c-en-01-0001" num="">
<claim-text>1. Piece of furniture with a refuse pull-out, in which there is provided in the furniture body (1) a drawer (3) which has a retaining part (8) for the aperture edge of the refuse container and the upper end faces of which in the closed position of the drawer (3) are tightly sealed by means of an encircling rubber seal (10; 10a) through an intermediate ceiling (11; 21) in the furniture body (1), wherein the sealing parts of drawer aperture edge and intermediate ceiling in the open position of the drawer have a vertical spacing from one another, but in the end phase of the pushing-in movement and in the closed position come under sealing pressure, <br/>
characterised in that the drawer is a one-piece prismatic box (3) which is supported by its base on a pull-out device (4) and which at least during the initial phase of the opening movement or as the case may be the end phase of the closure movement is guided horizontally.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0002" num="">
<claim-text>2. Piece of furniture according to claim 1, characterised in that the rubber seal consists of lipped sealing ridges (10) inserted into the end face of each drawer wall (5a, b, c), in which respect the sealing lips of the front and rear sealing ridges (10) are bent inwards towards one another and the sealing lips of the lateral sealing ridges (10) are bent outwards away from one another.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0003" num="">
<claim-text>3. Piece of furniture according to claim 1 or 2, characterised in that the retaining part (8) is a frame lying removably on a receiving ledge (7) secured to the inside of the four drawer walls (5a, b, c).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0004" num="">
<claim-text>4. Piece of furniture according to one of claims 1 to 3, characterised in that the inside of the intermediate ceiling (21), the rubber seal and the end faces of the drawer walls (5a, b, c) lie in planes which rise forwardly in such a way relative to the horizontal that upon the closure of the drawer the sealing engagement is effected by wedging.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0005" num="">
<claim-text>5. Piece of furniture according to one of claims 1 to 3, characterised in that the intermediate ceiling (11), the rubber seal (10a) and the end faces of the drawer walls (5a, b c) lie in horizontal planes, in which respect ramps (3a) of the drawer which cooperate with a pull-out device (4) in the final portion of the closure stroke of the drawer (3) raise the latter out of a position in which the seal and the counter-sealing surfaces have a vertical spacing from one another into a position in which the seal (10a) and the counter-sealing surface are in sealing engagement with one another.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0006" num="">
<claim-text>6. Piece of furniture according to one of claims 1 to 5, characterised in that inserted into the furniture body (1) is a supporting frame (1a) which is closed off at the top by the intermediate ceiling (11, 21) and is provided at the bottom with a roller pull-out device (4) on which is mounted the drawer, to the front wall (5a) of which is fastened a cover plate (6) which is provided with a handle (6a) and which forms the front closure part of the open side of the furniture body (1).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0007" num="">
<claim-text>7. Piece of furniture according to claim 6, characterised in that the supporting frame (1a) is divided in two below the intermediate ceiling (11; 21), the upper side of which is designed as a utility tray, the frame parts, at least as regards the upper part which has the intermediate ceiling, being fixed so as to be individually detachable in the furniture body.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0008" num="">
<claim-text>8. Piece of furniture according to one of claims 1 to 7, charactericed in that the interior of the drawer has two compartments situated side-by- side for the reception of one refuse container each.</claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims03" lang="fr">
<claim id="c-fr-01-0001" num="">
<claim-text>1. Meuble muni d'un dispositif d'extraction des ordures, un tiroir (3) qui présente une pièce de maintien (8) pour le bord d'ouverture du conteneur d'ordures et dont les côtés frontaux supérieurs sont fermés hermétiquement, en position de fermeture du tiroir (3), par une couverture intermédiaire (11, 21) dans le corps de meuble (1), à l'aide d'un joint en caoutchouc circulaire (10, 10a), étant prévu dans le corps de meuble (1), les pièces d'étanchéité du bord d'ouverture du tiroir et de la couverture intermédiaire présentant, dans la position d'ouverture du tiroir, un écartement vertical l'une par rapport à l'autre, mais étant serrées hermétiquement par pression au cours de la phase finale du mouvement d'introduction et dans la position de fermeture, caractérisé en ce que le tiroir est une caisse (3) prismatique d'une seule pièce dont le fond repose sur un dispositif d'extraction (4) et qui est guidée horizontalement au moins pendant la phase de départ du mouvement d'ouverture et la phase finale du mouvement de fermeture.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0002" num="">
<claim-text>2. Meuble selon la revendication 1, caractérisé en ce que le joint de caoutchouc est constitué par des baguettes d'étanchéité à lèvres (10) placées <!-- EPO <DP n="6"> -->dans le côté frontal de chaque paroi (5a, b, c) du tiroir, les lèvres d'étanchéité des baguettes d'étanchéité (10) frontales et arrière étant recourbées l'une vers l'autre et les lèvres d'étanchéité des baguettes d'étanchéité (10) latérales étant recourbées vers l'extérieur.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0003" num="">
<claim-text>3. Meuble selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la pièce de maintien (8) est un cadre placé extractible sur une baguette de support (7) fixée à l'intérieur des quatre parois (5a, b, c) du tiroir.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0004" num="">
<claim-text>4. Meuble selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le côté intérieur de la couverture intermédiaire (21), le joint en caoutchouc et les côtés frontaux des parois (5a, b, c) du tiroir se trouvent dans des plans s'élevant vers l'avant par rapport à l'horizontale de telle sorte que lors de la fermeture du tiroir, le contact d'étanchéité ait lieu par effet de calage.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0005" num="">
<claim-text>5. Meuble selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la couverture intermédiaire (11), le joint en caoutchouc (10a) et les côtés frontaux des parois (5a, b, c) du tiroir se trouvent dans des plans horizontaux, des rampes (3a) du tiroir coopérant avec un dispositif d'extraction (4) élevant, dans la dernière portion de la course de fermeture du tiroir (3), ce dernier d'une position dans laquelle le joint et les surfaces d'étanchéité correspondantes présentent un écartement vertical l'une par rapport à l'autre, dans une position dans laquelle le joint (10a) et la surface d'étanchéité correspondante sont en contact d'étanchéité l'une avec l'autre.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0006" num="">
<claim-text>6. Meuble selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce qu'il est placé dans le corps de meuble (1) un bâti porteur (la) qui est fermé vers le haut par la couverture intermédiaire (11, 21) et est muni en bas d'un dispositif d'extraction à galets (4) sur lequel est monté le tiroir sur la paroi frontale (5a) duquel est fixée une plaque de recouvrement (6) qui est munie d'une poignée (6a) et constitue la fermeture frontale du côté ouvert du corps de meuble (1).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0007" num="">
<claim-text>7. Meuble selon la revendication 6, caractérisé en ce que le bâti porteur (1a) est divisé en deux au-dessous de la couverture intermédiaire (11, 21) dont le côté supérieur est réalisé sous forme de tablette utilitaire, les parties du bâti, ou au moins la partie supérieure présentant la couverture intermédiaire (11) étant fixées dans le corps de meuble de manière à pouvoir être démontées séparément.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0008" num="">
<claim-text>8. Meuble selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que l'espace intérieur du tiroir présente deux compartiments placés côte à côte et destinés à recevoir chacun un conteneur d'ordures.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="7"> -->
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<figure id="f0001" num=""><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="171" he="248" img-content="drawing" img-format="tif" inline="no"/></figure><!-- EPO <DP n="8"> -->
<figure id="f0002" num=""><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="171" he="245" img-content="drawing" img-format="tif" inline="no"/></figure>
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