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(11) |
EP 0 166 227 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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23.08.1989 Patentblatt 1989/34 |
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Anmeldetag: 24.05.1985 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: D06B 23/04 |
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Wickelträger
Dye tube
Tube pour bobine
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Benannte Vertragsstaaten: |
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BE CH DE FR GB IT LI |
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Priorität: |
25.05.1984 DE 8416028 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.01.1986 Patentblatt 1986/01 |
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Patentinhaber: Jos. Zimmermann GmbH & Co. KG |
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52064 Aachen (DE) |
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Erfinder: |
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- Gilljam, Hans Nicolaus
D-5100 Aachen (DE)
- Nielsen, Hans Boerge
CH-8125 Zollikerberg (CH)
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| (74) |
Vertreter: König, Werner, Dipl.-Ing. |
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Habsburgerallee 23-25 52064 Aachen 52064 Aachen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
BE-A- 523 713 FR-A- 1 416 340
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BE-A- 627 909
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Neuerung betrifft einen Wickelträger, der direkt bespulbar und zur Naßbehandlung
sowie zur Weiterbehandlung von Fäden und Garnen verwendbar ist, mit einem im wesentlichen
zylindrischen Mantel, der durch an seinen Enden angeordnete Endringe, von denen einer
mit einer Fadenreserverille versehen ist, sowie von parallel zwischen den Endringen
angeordneten Zwischenringen mit annähernd rechteckigem Querschnitt gebildet ist, die
miteinander und mit den Endringen über Stege verbunden sind, die axial von dem einen
Endring zum anderen verlaufen und nach radial außen maximal bis in die von den Außenflächen
der Endringe und der Zwischenringe bestimmte Zylinderfläche hineinreichen, wobei der
eine Endring mit einer Zentrieraufnahme und der andere mit einem der Aufnahme angepaßten
Zentrieransatz versehen ist.
[0002] Bei einem bekannten Wickelträger (DE-PS-1 810 774) sind die Zwischenringe miteinander
bzw. mit dem benachbarten Endring durch Stege verbunden, die zur Wickelträgerachse
schräg verlaufen. Zwei in Umfangsrichtung einander benachbarte Stege sind V-förmig
oder umgekehrt V-förmig einander zugeordnet. Die Außenkanten der Stege verlaufen dabei
in der gleichen Hüll- oder Mantelfläche wie die Außenflächen der Zwischenringe und
der Endringe. Der Abstand zwischen benachbarten Zwischenringen beträgt ein Mehrfaches
der Zwischenringbreite. Die Summe der Öffnungsquerschnitte stellt im Bereich zwischen
den Endringen den bei weitem größten Teil der gesamten Mantelfläche dar. Sowohl die
Zwischenringe als auch die Stege sind bewußt sehr schmal gehalten, um die Öffnungen
groß dimensionieren zu können. Dies bedeutet, daß die inneren Lagen eines Garnwickels,
der von einem solchen bekannten Wickelträger getragen wird, nur auf relativ kleinen
Flächen aufliegen, daß also der vom Wickel ausgeübte, nach radial innen gerichtete
Druck nur über sehr kleine Aufnahmeflächen übertragen werden kann.
[0003] Der Mantel des bekannten Wickelträgers stellt für eine durch diesen Mantel hindurchströmende
Färbeflotte nur einen sehr geringen Strömungswiderstand dar, der klein ist gegenüber
dem Strömungswiderstand des auf dem Wickelträger sitzenden Wickels. Dies bedeutet,
daß insbesondere bei hoher Wickeldichte die stets vorhandenen, mehr oder weniger großen
Dichteunterschiede des Wickels den Gesamtströmungswiderstand für die Flotte, der aus
dem Widerstand des Mantels des Wickelträgers und dem Widerstand des Wickels gebildet
ist, maßgebend beeinflussen, so daß dann die Durchströmung des Wickels mit der Flotte
ganz überwiegend von den Dichteunterschieden des Wickels bestimmt wird.
[0004] Aus der FR-A-1 416 340 ist ein Wickelträger bekannt, der axial verlaufende Stege
und die Stege verbindende Zwischenringe aufweist. Die Stege reichen dabei von einem
Endring zu einem anderen und bilden eine Wickelfläche. Zwischen den Stegen und den
Zwischenringen sind Öffnungen gebildet, wobei die Summe der Öffnungsquerschnitte sehr
groß ist und deutlich über dem tragenden Querschnitt der Wickelfläche liegt.
[0005] Die BE-A-6 27 909 offenbart einen Wickelträger, bei dem Zwischenringe eine Wickelfläche
bilden, wobei die Zwischenringe durch radial zurückspringende Stege miteinander verbunden
sind. Die axiale Erstreckung der Öffnungen, die zwischen den Zwischenringen und den
Stegen gebildet sind, entspricht etwa der Breite der Zwischenringe.
[0006] Der Durchströmungswiderstand ist auch bei diesem bekannten Wickelträger bei relativ
geringer Auflagefläche für das Garn entsprechend klein und dabei über die Höhe des
Wickelträgers gleich.
[0007] Man geht in letzter Zeit in zunehmendem Maße dazu über, die Wickeldichte zu erhöhen
und damit festere, härtere Wickel zu erzeugen. Dies führt zu erhöhten Druckkräften
der radial innen liegenden Garnlagen auf den Mantel des Wickelträgers. Diese hohen
Druckkräfte können bei dem bekannten Wickelträger aufgrund von dessen relativ kleinen
Auflageflächen zu derart hohen Flächendrücken führen, daß an den Auflagestellen der
inneren Wickellagen ein Hindurchtreten der Flotte durch diese Stellen verhindert und
damit eine ordnungsgemäße Färbung unmöglich gemacht wird.
[0008] Die Aufgabe der vorliegenden Neuerung besteht nun darin, die beim einschlägigen Stand
der Technik beobachteten Nachteile zu vermeiden und insbesondere einen einfach herstellbaren
Wickelträger zu schaffen, auf dem auch Wickel hoher Wickeldichte homogen gefärbt werden
können.
[0009] Diese Aufgabe wird bei einem Wickelträger der eingangs erwähnten Art erfindungsgemäß
dadurch gelöst, daß der Abstand zwischen benachbarten Zwischenringen bzw. zwischen
einem Zwischenring und einem Endring maximal 75 % der Breite des benachbarten Zwischenrings
beträgt, daß die Durchtrittsöffnungen der durch die Ringe und Stege gebildeten Öffnungen
über die Höhe des Wickelträgers unterschiedlich groß sind und daß sich der Querschnitt
der Stege nach radial außen verringert.
[0010] Sowohl durch die Wahl der Stegbreite sowie des Abstandes zwischen benachbarten Zwischenringen
kann der Durchströmungswiderstand des Mantels des Wickelträgers bestimmt werden. Es
entstehen somit sich nach radial außen hin erweiternde Öffnungen, die sich hinsichtlich
der Durchströmung eines Wickelträgers sowohl in der Richtung von radial innen nach
außen wie auch in der Richtung von radial außen nach innen vorteilhaft auswirken.
Beim Färben können mehrere Wickelträger übereinandergesetzt werden, wobei der Zentrieransatz
eines Wickelträgers in die Zentrieraufnahme des axial benachbarten Wickelträgers eingreift.
Dabei ergibt sich eine Abdichtung zwischen benachbarten Wickelträgern. Dies bedeutet,
daß bei diesem Wickelträger keine Flotte am Ende des Wickelträgers austreten und damit
an dem Wickel vorbeiströmen kann. Der Durchströmungswiderstand eines Wickelträgers
wird also durch Abströmungen im Bereich des Endes des Wickelträgers nicht reduziert.
[0011] Ein weiterer Vorteil des neuerungsgemäßen Wickelträgers besteht darin, daß er in
einem Zweibacken-Werkzeug herstellbar ist und damit gegenüber all denjenigen Wickelträgern
erhebliche Herstellungsvorteile aufweist, deren Werkzeug aus mehr als zwei Teilen
bestehen muß.
[0012] Die inneren Lagen eines Garnwickels finden bei diesem Wickelträger breite, relativ
dicht nebeneinander liegende Auflageflächen, so daß sich ihr Auflagedruck damit wesentlich
reduziert und damit auch ein gleichmäßiges Durchströmen der unmittelbar aufliegenden
Wickellagen möglich wird.
[0013] Duch die Wahl unterschiedlicher Abstände zwischen den Zwischenringen bzw. zwischen
einem Endring und dem benachbarten Zwischenring kann der Durchströmungswiderstand
auf die Wickeldichte des Wickels in seinen verschiedenen Zonen abgestimmt werden,
um auf diese Weise in allen Zonen des Wickels eine sehr weitgehende Homogenität der
durchströmenden Flottenmengen zu erhalten.
[0014] Gemäß einem weiteren Vorschlag kann der neuerungsgemäße Wickelträger so ausgebildet
sein, daß der Abstand zwischen benachbarten Zwischenringen bzw. zwischen einem Zwischenring
und einem Endring maximal 40 % der Breite des benachbarten Zwischenrings beträgt.
[0015] Gemäß einem weiteren Vorschlag kann der neuerungsgemäße Wickelträger so ausgebildet
sein, daß sich der Abstand zwischen benachbarten Zwischenringen bzw. zwischen einem
Zwischenring und einem Endring ausgehend vom mittleren Bereich des Wickelträgers in
Richtung auf die beiden den Endringen benachbarten Bereiche in gleicher Weise verändert.
Somit kann insbesondere den Abweichungen der Wickeldichte zwischen dem mittleren Bereich
und den Endbereichen des Wickels Rechnung getragen werden.
[0016] Gemäß einem weiteren Vorschlag kann der neuerungsgemäße Wickelträger so ausgebildet
sein, daß über die Höhe des Wickelträgers die Breite der Zwischenringe unterschiedlich
ist.
[0017] Gemäß einem weiteren Vorschlag kann der neuerungsgemäße Wickelträger so ausgebildet
sein, daß die Stege einen dreieckförmigen Querschnitt haben. Diese Ausbildung der
Stege hat formtechnische Vorteile und führt überdies zu optimalen Strömungsverhältnissen
hinsichtlich der durch den Mantel nach radial außen oder nach radial innen strömenden
Färbeflotte.
[0018] Gemäß einem weiteren Vorschlag der Erfindung kann der neuerungsgemäße Wickelträger
so ausgebildet sein, daß die Stege im Querschnitt die Form eines gleichschenkligen
Dreiecks haben.
[0019] Gemäß einem weiteren Vorschlag der Erfindung kann der neuerungsgemäße Wickelträger
so ausgebildet sein, daß eine Seite des dreieckförmigen Querschnitts in der Zylinderfläche
liegt, die durch die Innenflächen der Zwischenringe und der Endringe definiert ist.
[0020] Gemäß einem weiteren Vorschlag kann der neuerungsgemäße Wickelträger so ausgebildet
sein, daß die in Umfangsrichtung gemessene Breite der Stege zumindest in ihrem radial
inneren Bereich über die Höhe des Wickelträgers unterschiedlich ist. Somit kann die
Gestaltung der Stege zur Bestimmung der jeweiligen Durchströmungswiderstände des Mantels
des Wickelträgers verwendet werden.
[0021] Gemäß einem weiteren Vorschlag kann der neuerungsgemäße Wickelträger schließlich
so ausgebildet sein, daß der annähernd rechteckige Querschnitt der Zwischenringe an
den radial außen liegenden Kanten gebrochen ist. Auf diese Weise werden die Auflage
der inneren Wickellagen und die Durchströmung dieser Wickellagen weiter verbessert.
[0022] Im folgenden Teil der Beschreibung werden neben einem bekannten Wickelträger zwei
Ausführungsformen des neuerungsgemäßen Wickelträgers anhand von Zeichnungen beschrieben.
[0023] Es zeigt:
fig.1 eine teilweise im Schnitt dargestellte Ansicht eines im wesentlichen aus BE-A
6 27 909 bekannten Wickelträgers nach der Linie 1 - -1 in Fig. 2,
Fig. 2 eine teilweise im Schnitt dargestellte Draufsicht des Wickelträgers nach der
Linie 2 - 2 in Fig. 1,
Fig. 3 eine Ansicht von zwei aufeinandergesetzten Wickelträgern, jeweils in der Darstellung
nach Fig. 1,
Fig. 4 eine teilweise im Schnitt dargestellte Ansicht einer Ausführungsform des neuerungsgemäßen
Wickelträgers und
Fig. 5 eine teilweise im Schnitt dargestellte Ansicht einer weiteren Ausführungsform
des neuerungsgemäßen Wickelträgers.
[0024] Der Wickelträger nach dem in den Fig. 1 - 3 dargestellten Ausführungsbeispiel hat
einen oberen Endring 1 und einen koaxial dazu angeordneten unteren Endring 2. Zwischen
diesen beiden Endringen 1, 2 ist eine Reihe von parallel zueinander und zu den Endringen
1, 2 liegenden Zwischenringen 3 mit im wesentlichen rechteckigen Querschnitt angeordnet.
Die Außenflächen der Zwischenringe 3 sowie der Endringe 1, 2 liegen auf einer zylindrischen
Mantelfläche 4.
[0025] Der obere Endring 1 hat an seinem äußeren Ende einen Zentrieransatz 5 mit gegenüber
der Mantelfläche 4 reduziertem Außendurchmesser. Der untere Endring 2 dagegen ist
mit einer radial nach innen zurückspringenden Fadenreserverille 6 versehen.
[0026] Es sind achsparallel verlaufende, von dem unteren Endring 2 zum oberen Endring 1
sich erstreckende Stege 7 vorgesehen. Diese Stege 7 haben den Querschnitt eines im
wesentlichen gleichschenkligen Dreiecks, dessen Basis 8 auf der zylindrischen Innenfläche
9 liegt, die von den Innenflächen der Endringe 1, 2 und der Zwischenringe 3 definiert
ist. Die Stege 7 verjüngen sich ausgehend von ihrer Basis 8 radial nach außen und
enden dort mit Abstand von der äußeren Mantelfläche 4 des Wickelträgers. Auf diese
Weise bildet der Wickelträger eine Vielzahl von Öffnungen 10, die einerseits durch
zwei benachbarte Zwischenringe 3 bzw. einen Zwischenring 3 und einen Endring 1, 2
und andererseits von zwei parallelen Stegen 7 begrenzt sind. Diese Öffnungen 10 stellen
sich als schmale Schlitze dar, die in Umfangsrichtung verlaufen und sich an ihren
Enden von innen nach radial außen erweitern. Diese Öffnungen 10 bestimmen den Widerstand,
den der Mantel des Wickelträgers einer durchströmenden Färbeflotte entgegensetzt und
steuern diesen. Dabei sind sie in gleicher Weise dazu geeignet, die Färbeflotte von
innen nach außen durchzulassen oder aber von außen nach innen zu führen.
[0027] Der untere Endring 2 weist eine Zentrieraufnahme 11 auf, deren Innendurchmesser im
wesentlichen dem Außendurchmesser des Zentrieransatzes 5 entspricht. Fig. 3 zeigt
zwei in axialer Richtung aufeinandergesetzte Wickelträger, wobei der Zentrieransatz
5 des einen Wickelträgers in die Zentrieraufnahme 11 des anderen eingreift. Es entsteht
auf diese Weise eine dichtende Kopplung zwischen zwei Wickelträgern, die im Bereich
der aneinandergrenzenden Wickelträger ein ungewolltes Hindurchtreten der Färbeflotte
verhindert.
[0028] Die Ausführungsform nach der Erfindung (Fig. 4) weicht von der vorstehend beschriebenen
nur dadurch ab, daß die Breite der Zwischenringe 3 ausgehend vom mittleren Bereich
des Wickelträgers in Richtung auf die den Endringen 1, 2 benachbarten Zonen abnimmt,
während der Abstand zwischen diesen Zwischenringen 3 ausgehend vom mittleren Bereich
in Richtung auf die den Endringen 1, 2 benachbarten Zonen zunimmt.
[0029] Eine weitere Ausführungsform der Erfindung (Fig. 5) weicht von dem vorstehend anhand
der Fig. 1 bis 3 beschriebenen Wickelträger nur dadurch ab, daß die Breite der Zwischenringe
3 ausgehend vom mittleren Bereich des Wickelträgers in Richtung auf die den Endringen
1, 2 benachbarten Zonen zunimmt, während der Abstand zwischen diesen Zwischenringen
3 ausgehend vom mittleren Bereich in Richtung auf die den Endringen 1, 2 benachbarten
Zonen abnimmt.
1. Wickelträger, der direkt bespulbar und zur Naßbehandlung sowie zur Weiterbehandlung
von Fäden und Garnen verwendbar ist, mit einem im wesentlichen zylindrischen Mantel,
der durch an seinen Enden angeordnete Endringe (1, 2), von denen einer mit einer Fadenreserverille
(6) versehen ist, sowie von parallel zwischen den Endringen (1, 2) angeordneten Zwischenringen
(3) mit annähernd rechteckigem Querschnitt gebildet ist, die miteinander und mit den
Endringen (1, 2) über Stege (7) verbunden sind, die axial von dem einen Endring (1,
2) zum anderen verlaufen und nach radial außen maximal bis in die von den Außenflächen
der Endringe (1, 2) und der Zwischenringe (3) bestimmte Zylinderfläche hineinreichen,
wobei der eine Endring (2) mit einer Zentrieraufnahme (11) und der andere (1) mit
einem der Aufnahme (11) angepaßten Zentrieransatz (5) versehen ist, dadurch gekennzeichnet,
daß der Abstand zwischen benachbarten Zwischenringen (3) bzw. zwischen einem Zwischenring
(3) und einem Endring (1, 2) maximal 75 % der Breite des benachbarten Zwischenrings
(3) beträgt, daß die Durchtrittsöffnungen der durch die Ringe und Stege gebildeten
Öffnungen (10) über die Höhe des Wickelträgers unterschiedlich groß sind und daß sich
der Querschnitt der Stege (7) nach radial außen verringert.
2. Wickelträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen
benachbarten Zwischenringen (3) bzw. zwischen einem Zwischenring (3) und einem Endring
(1, 2) maximal 40 % der Breite des benachbarten Zwischenrings (3) beträgt.
3. Wickelträger nach Anspruch 1 oder 2 dadurch gekennzeichnet, daß sich der Abstand
zwischen benachbarten Zwischenringen (3) bzw. zwischen einem Zwischenring (3) und
einem Endring (1, 2) ausgehend vom mittleren Bereich des Wickelträgers in Richtung
auf die beiden den Endringen (1, 2) benachbarten Bereiche in gleicher Weise verändert.
4. Wickelträger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
über die Höhe des Wickelträgers die Breite der Zwischenringe (3) unterschiedlich ist.
5. Wickelträger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Stege (7) einen dreieckförmigen Querschnitt haben.
6. Wickelträger nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Stege (7) im Querschnitt
die Form eines gleichschenkligen Dreiecks haben.
7. Wickelträger nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine Seite des
dreieckförmigen Querschnitts in der Zylinderfläche (9) liegt, die durch die Innenflächen
der Zwischenringe (3) und der Endringe (1, 2) definiert ist.
8. Wickelträger nach einem der vorhergeheden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die in Umfangsrichtung gemessene Breite der Stege (7) zumindest in ihrem radial inneren
Bereich über die Höhe des Wickelträgers unterschiedlich ist.
9. Wickelträger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
der annähernd rechteckige Querschnitt der Zwischenringe (3) an den radial außen liegenden
Kanten gebrochen ist.
1. Dye-tube, which can be used with direct coil loading and for wet treatment and
further treatment of threads and yarns, with an essentially cylindrical jacket which
is formed by end rings (1, 2) arranged at its ends, one of which is provided with
a thread reserve groove (6), and by intermediate rings (3) with an approximately rectangular
cross section arranged parallel between the end rings (1, 2), which are connected
with one another and with the end rings (1, 2) by webs (7), which run axially from
one end ring (1, 2) to the other, and extend radially outwardly at the most to the
cylindrical surface defined by the outer faces of the end rings (1, 2) and the intermediate
rings (3), whereby one end ring (2) is provided with a centering mounting (11) and
the other end ring (1) with a centering fitting (5) matched to the mounting (11),
characterised in that the distance between the adjacent intermediate rings (3) or
between an adjacent ring (3) and an end ring (1, 2) is at the most 75 % of the width
of the adjacent intermediate ring (3), in that the apertures of the openings (10)
created by the rings and the webs are of differing size over the height of the dye-tube
and in that the cross section of the webs (7) is reduced radially outwards.
2. Dye-tube in accordance with claim 1, characterised in that the distance between
adjacent intermediate rings (3) or between an intermediate ring (3) and an end ring
(1, 2) represents at the most 40 % of the width of the adjacent intermediate ring
(3).
3. Dye-tube in accordance with one of claims 1 or 2, characterised in that the distance
between adjacent intermediate rings (3) or between an intermediate ring (3) and an
end ring (1, 2) changes in the same way, starting from the middle area of the dye-tube
in the direction of the areas adjacent to the two end rings (1, 2).
4. Dye-tube in accordance with one of the preceding claims, characterised in that
the width of the intermediate rings (3) differs over the height of the dye-tube.
5. Dye-tube in accordance with one of the preceding claims, characterised in that
the webs (7) have a triangular cross section.
6. Dye-tube in accordance with claim 5, characterised in that the webs (7) have the
cross- sectional form of an isosceles triangle.
7. Dye-tube in accordance with claim 5 or 6 characterised in that one side of the
triangular cross section lies in the cylinder face (9) which is defined by the inner
faces of the intermediate rings (3) and the end rings (1, 2).
8. Dye-tube in accordance with one of the preceding claims, characterised in that
the width of the of the webs (7) measured in the direction of the circumference differs
over the height of the dye-tube, at least in their radial inner area.
9. Dye-tube in accordance with one of the preceding claims, characterised in that
the approximately rectangular cross section of the intermediate rings (3) is broken
at the radially external edges.
1. Tube pour bobine directement bobinable et utilisable pour le traitement en milieu
humide ainsi que pour les traitements à suivre de fils et filés, avec une enveloppe
principalement cylindrique et qui, par ses anneaux terminaux (1. 2) disposés à ses
extrémités et dont l'un est muni d'une rainure réserve de fil (6) ainsi que d'anneaux
intermédiaires (3) disposés parallèlement entre les anneaux terminaux (1. 2), de section
quasiment rectangulaire, reliés entre-eux et avec les anneaux terminaux (1. 2) par
des barrettes (7) cheminant axialement d'un anneau terminal (1. 2) vers l'autre et
aboutissant radialement vers l'extérieur au maximum à la surface extérieures des anneaux
terminaux (1. 2) et intermédiaires (3) et la surface cylindrique qu'ils représentent;
l'un des anneaux terminaux (2) étant muni d'un dispositif de centrage femelle (11)
et l'autre (1) d'un embout de centrage mâle (5) correspondant, particularisé par le
fait que la distance entre des anneaux intermédiaires voisins (3), resp. entre un
anneau intermédiaire (3) et un anneau terminal (1. 2) représente au maximum 75 % de
la largeur de l'anneau intermédiaire voisin, que les orifices de passage des ouvertures
(10) ménagées entre anneaux et barrettes sont de taille variable sur l'ensemble de
la hauteur du tube et que la section des barrettes (7) se réduit radialement vers
l'extérieur.
2. Tube pour bobine selon revendication 1 se distinguant par le fait que la distance
entre deux anneaux intermédiaires voisins (3) resp. entre un anneau intermédiaire
(3) et un anneau terminal (1. 2) est de maximum 40 % de la largeur de l'anneau intermédiaire
voisin.
3. Tube pour bobine selon revendications 1 et 2 particularisé par le fait que la distance
entre des anneaux intermédiaires voisins (3) resp. entre un anneau intermédiaire et
un anneau terminal (1. 2) se modifie progressivement et régulièrement en partant de
la zone centrale du tube et allant vers les zones avoisinant les anneaux terminaux
(1. 2).
4. Tube pour bobine selon l'une des revendications précédentes et particularisé par
le fait que la largeur des anneaux intermédiaires peut être variable sur l'ensemble
de la hauteur du tube.
5. Tube pour bobine selon l'une des revendications précédentes et particularisé par
le fait que les barrettes peuvent être de section triangulaire.
6. Tube pour bobine selon revendication 5 et particularisé par le fait que la section
des barrettes (7) est celle d'un triangle isocèle.
7. Tube pour bobine selon revendication 5 ou 6 ayant la particularité que l'un des
cotés de la section triangulaire affleure la surface cylindrique (9) déterminée par
les surfaces des anneaux intermédiaires (3) et des anneaux terminaux (1. 2).
8. Tube pour bobine selon l'une des revendications précédentes ayant la particularité
que la largeur des barrettes (7) mesurée en direction circonférentielle présente une
variation sur l'ensemble de la hauteur du tube pour le moins dans leur zone radiale
intérieure.
9. Tube pour bobine selon l'une des revendications précédentes, ayant la particularité
que les arêtes radialement extérieures du profil approximativement rectangulaire des
anneaux intermédiaires (3) pourront être chanfreinées.