[0001] Die Erfindung betrifft ein Fenster mit aufgesetztem Sprossengitter, gemäss dem Oberbegriff
des Anspruchs 1, wie es durch das DE-GM 8 317 035 bekannt ist.
[0002] Das bekannte Sprossengitter ist aus durchgehenden sowie zu diesen quer verlaufenden
Sprossen gebildet, welche jeweils aus Hohlprofilstäben hergestellt sind, die einen
regelmässig trapezförmigen Querschnitt aufweisen.
[0003] An den Kreuzverbindungsstellen zwischen durchgehenden und querverlaufenden Sprossen
sind an den durchgehenden Sprossen sich beiderseits von diesen auswärts erstreckende
Zapfen angeordnet, die einen solchen Querschnitt aufweisen, dass sich die Hohlprofilstäbe
der quer verlaufenden Sprossen auf diese Zapfen aufschieben lassen.
[0004] Die Zapfen sind aus einem durchgehenden Profilabschnitt gebildet, der durch komplementär
zu seiner Querschnittskontur ausgebildete Aussparungen in den gegenüberliegenden Seitenwänden
der durchgehenden Sprosse hindurchgeschoben ist und mit dieser Sprosse verklebt ist.
[0005] Ein solches Sprossengitter hat den Nachteil, dass die Aussparungen nur schwierig
herstellbar sind. Ausserdem grenzen Klebstellen unmittelbar an Sichtflächen der durchgehenden
Sprosse an, so dass auch bei sorgfältiger Verarbeitung das störend sichtbare Austreten
von Kleber nicht immer vermeidbar ist.
[0006] Ein weiteres Problem liegt darin, dass bei Verwendung eines Hohlprofilstabes aus
Metall, der aussen mit Kunststoff beschichtet ist, der Kleber oft am Metall nicht
oder nur schlecht anhaftet.
[0007] Solche Sprossen haben andererseits oftmals eine strukturierte, gegebenenfalls auch
farblich gestaltete Oberfläche. Diese kann wiederum ihrerseits vom Kleber angegriffen
werden.
[0008] Wegen des grossen Aufwandes bei der Herstellung der trapezförmigen Aussparungen sind
diese mit einfachen Werkstattmitteln nur schwer herstellbar.
[0009] Gleiches gilt auch für das Aufbringen der Verklebung, da zum Auftragen des Klebers
wegen der beschriebenen hohen Verschmutzungsgefahr Erfahrung, Übung und besondere
Einrichtungen erforderlich sind.
[0010] Ausgehend von dieser Problemlage liegt daher der Erfindung die Aufgabe zugrunde,
für das eingangs genannte, bekannte Fenster mit aufgesetztem Sprossengitter eine leicht
herstellbare, saubere Verbindung zu schaffen. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss
durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
[0011] Hierbei werden nicht, wie bei dem bekannten Sprossengitter, die beiden Zapfen durch
einen durchgehenden Profilabschnitt gebildet, sondern die beiden Zapfen sind als Einzelzapfen
ausgebildet und durchdringen das Profil der durchgehenden Sprosse nicht mit ihrem
gesamten Querschnitt, sondern weisen lediglich überstehende Finger auf, die in diesen
zugeordnete Parallelbohrungen in der Sprosse eingesetzt und geführt sind.
[0012] Während die Zapfen als Druckgussteile hergestellt und geliefert werden können, ist
bei dem Profilmaterial zur Herstellung der durchgehenden Sprossen die Anbringung zweier
Parallelbohrungen mit ausreichender Genauigkeit selbst schlecht eingerichteten Handwerksbetrieben
möglich. Somit kann das gesamte Sprossengitter leicht und sauber werkstattseitig mit
allen seinen Kreuzverbindungsstellen hergestellt werden, wobei Konstruktionsänderungen
jederzeig berücksichtigt werden können.
[0013] Es ist möglich, für die durchgehenden Sprossen massive Stäbe zu verwenden, da das
Einbringen von Parallelbohrungen in diese keinerlei Schwierigkeiten bietet.
[0014] Ein besonderer Vorteil der erfindungsgemässen Zapfen liegt aber darin, dass sie ohne
die Verwendung von Klebstoff an der durchgehenden Sprosse befestigt werden können.
Es ist beispielsweise möglich, die Parallelbohrungen derart zu bemessen, dass die
Finger in sie eingepresstwerden können und mit Klemmsitz in diesen sitzen. Erfindungsgemäss
ist es aber besonders von Vorteil, dass sich durch die Finger der beiden Zapfen diese
zusammenhaltende Schrauben erstrecken, so dass auch an die Genauigkeit der Parallelbohrungen
nur sehr geringe Anforderungen zu stellen sind.
[0015] Die Zapfen können aus Kunststoff hergestellt sein, wobei in den Kunststoff eines
der Zapfen Schraubenmuttern für die Verbindungsschrauben eingebettet sein können.
Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die Zapfen als Druckgussteile
ausgebildet, wodurch eine ausreichende Masshaltigkeit gewährleistet ist. Diese Druckgussteile
sind bevorzugt aus Metall ausgebildet, wobei in einem der Finger eine Durchgangsbohrung
zum Durchlass der Verbindungsschraube und in dem anderen Finger eine Gewindebohrung
für diese eingebracht sind. Als Metall ist eine Zinklegierung bevorzugt.
[0016] Da einer der Finger eine Gewindebohrung und der andere Finger eine Durchgangsbohrung
aufweist, liegt, wenn man zwei gleichartige Zapfen mit ihren Fingern einander gegenüberstellt,
jeweils eine Gewindebohrung vor einer Durchgangsbohrung. Es ist somit nur eine einzige
Bauform eines Zapfens erforderlich, da beide Zapfen einer Kreuzverbindungsstelle baugleich
sind. Hierdurch werden Herstellung, Lagerhaltung und Montage noch weiter und in entscheidendem
Masse erleichtert.
[0017] Die Zapfen weisen einen solchen Querschnitt auf, dass jene Hohlstäbe, die die querverlaufenden
Sprossen bilden, auf die Zapfen aufgeschoben werden können. Hierbei können diese Querstäbe
mit den Aussenflächen der Zapfen verklebt werden, wobei die Verschmutzungsgefahr durch
Kleber nicht besteht, da die Klebstellen von Sichtkanten weit entfernt sein können.
[0018] Man kann auch ohne Kleber auskommen, wenn man gemäss einer weiteren Ausgestaltung
der Erfindung die Aussenseite des Zapfens mit kantigen Längsrippen versieht, deren
vorzugsweise schneidenartig ausgebildete Rücken gegen die Innenoberfläche der Hohlstäbe
anliegen. Die Abmessungen der Zapfen sind erfindungsgemäss so auf die Innenabmessungen
der Hohlprofilstäbe abgestimmt, dass die Hohlprofilstäbe in jedem Falle auf den Rücken
der Längsrippen aufsitzen. Wenn ungünstige Toleranzen zusammenkommen, lassen sich
dennoch die Hohlstäbe auf die Zapfen aufschieben, da sich in diesem Falle die scharfkantigen
Rücken in das Material der Hohlstäbe eindrücken, die bevorzugt aus aussen mit Kunststoff
beschichtetem Aluminium besteht. Somit ist nach dem Zusammensetzen einer Kreuzverbindung
keinerlei zusätzliche Halterung oder Einspannung für diese erforderlich, da stets
der Zapfen in ausrichtendem und zentrierendem Eingriff mit dem zugeordneten Hohlprofilstab
steht.
[0019] Auch hier ist ein Verkleben möglich.
[0020] Es ist möglich, die Finger so weit zu verlängern, dass die Stirnflächen der beiden
an einer Kreuzverbindungsstelle einander gegenüberliegenden Finger aufeinander aufsitzen.
Nach dem Verschrauben der beiden betreffenden Zapfen sind diese fest miteinander verbunden,
können aber unter Umständen quer zur durchgehenden Sprosse in geringem Masse bewegt
werden.
[0021] Um Spalte zu vermeiden, wird gemäss einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung vorgeschlagen,
dass die der durchgehenden Sprosse zugewandten Stirnflächen der Zapfen komplementär
zu den entsprechenden Seitenflächen der einen Sprosse geformt sind, so dass die Stirnflächen
der Zapfen bündig gegen die zugewandte Seitenwand der durchgehenden Sprosse anliegen.
In diesem Falle ist die Länge der Finger vorzugsweise derart bemessen, dass deren
einander zugewandte Stirnflächen selbst bei ungünstigen Toleranzen nicht aufeinander
aufsitzen. Durch Festziehen der Verbindungsschrauben werden somit die beiden Zapfen
fest mit der durchgehenden Sprosse verspannt, so dass eine unbewegliche, feste Abstützung
für die die querverlaufenden Sprossen bildenden Hohlprofilstäbe gebildet ist.
[0022] Es ist dem Grunde nach möglich, dass die Durchgangsbohrungen den Zapfen über dessen
gesamte Länge durchsetzt und eine entsprechend lange Schraube mit Mutter zum Herstellen
der Kreuzverbindung verwendet wird. Da Schrauben der benötigten Länge verhältnismässig
teuer sind, wird man danach trachten, diese Schrauben und somit auch den Zapfen möglichst
kurz zu halten. Dies aber behindert wiederum die präzise Fixierung der Hohlprofilstäbe
beim Zusammenbau.
[0023] Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, dass sich die Durchgangsbohrungen
nur durch einen Finger und den angrenzenden Teil des Zapfens erstreckt, über den Rest
des Zapfens hinweg aber durch eine Bohrung mit einem so grossen Durchmesser verlängert
ist, dass dieser den Knopf der Verbindungsschraube aufzunehmen imstande ist. Es ist
somit möglich, die Gesamtlänge des Zapfens unabhängig von jener der Verbindungsschraube
so zu wählen, dass eine optimale Fixierung der Hohlprofilstäbe während der Montage
erreicht wird.
[0024] Vorteilhafterweise kann auch die Gewindebohrung durch eine vergrösserte Bohrung verlängert
sein, was nicht nur die Herstellung des Gewindes vereinfacht, sondern zusammen mit
der oben erwähnten, vergrösserten Bohrung dazu beiträgt, dass das den Zapfen bildende
Gussstück eine durchgehend verhältnismässig gleichmässige, dünne Wandstärke aufweist,
so dass es verzugsfrei hergestellt werden kann. Dies wiederum ermöglicht bei Einhaltung
verhältnismässig geringer Toleranzen die Herstellung eines verhältnismässig langen
Zapfens und somit eine besonders saubere Führung der Hohlprofilstäbe bei der Herstellung
einer Kreuzverbindungsstelle.
[0025] Das erfindungsgemässe Fenster lässt sich somit mit einfachen Werkstattmitteln einfach,
aber sauber und mit hoher Genauigkeit in der Werkstatt herstellen.
[0026] Es ist schliesslich auch möglich, eine Anzahl erfindungsgemässer Zapfen, Hohlprofilstäbe
zur Bildung der Sprossen, eine Bohrschablone zum Einbringen der Parallelbohrungen
und eine Schneideschablone zum winkligen Ablängen der querverlaufenden Sprossen als
Bausatz zusammenzustellen und zu vertreiben.
[0027] Gegenstand der Erfindung ist nicht nur das Fenster mit Sprossengitter, sondern auch
das Sprossengitter allein.
[0028] Der Gegenstand der Erfindung ist anhand der beigefügten schematischen Zeichnung beispielsweise
noch näher erläutert. In dieser zeigen:
Fig. 1 die Draufsicht auf eine bereits teilweise zusammengebaute Kreuzverbindungsstelle
während deren Fertigstellung,
Fig. 2 einen Längsschnitt durch einen erfindungsgemässen Zapfen,
Fig. 3 die Stirnansicht des Zapfens der Fig. 2 und
Fig. 4 die Seitenansicht des Zapfens der Fig. 2.
[0029] In Fig. 1 ist die Draufsicht auf eine Kreuzverbindungsstelle eines Fenster-Sprossengitters
gezeigt.
[0030] Die Kreuzverbindungsstelle weist eine durchgehende Sprosse 1 auf, die aus einem aussen
mit Kunststoff beschichteten Hohlprofilstab aus Aluminium mit trapezförmigem Querschnitt
gebildet ist und zwei Seitenflächen 2 aufweist, welche beiderseits einer (in Fig.
1 verdeckten) Grundfläche angeordnet sind und zu dieser jeweils einen Winkel einschliessen,
der kleiner ist als 90°.
[0031] In jede der Seitenflächen 2 sind zwei zueinander parallele Parallelbohrungen 3 eingebracht,
deren Achsen sich parallel zur genannten Grundfläche sowie senkrecht zur Mittellinie
4 der durchgehenden Sprosse 1 erstrecken.
[0032] Eine Quersprosse 5 aus einem Hohlprofilstab, welcher die gleichen Abmessungen wie
der die durchgehende Sprosse 1 bildende Hohlprofilstab aufweist, erstreckt sich in
der gleichen Ebene wie die durchgehende Sprosse 1 und stösst rechtwinklig an diese
an (sh. die linke Seite der Fig. 1).
[0033] Die Quersprosse 5 sitzt auf einem Zapfen 6, dessen Querschnittsprofil zur passenden
Aufnahme des die Quersprosse 5 bildenden Hohlprofilstabes ausgebildet ist.
[0034] Der Zapfen 6 ist seinerseits an der zugewandten Seitenfläche 2 der durchgehenden
Sprosse 1 befestigt. Hierzu weist er von seiner Stirnfläche 7 (s. Fig. 4) abragende
Finger 8 auf, die in die Parallelbohrungen 3 eingeschoben sind.
[0035] In der linken Seite der Fig. 1 ist ein bereits in die zugehörigen Parallelbohrungen
eingeschobener Zapfen 6 gezeigt, auf welchen die Quersprosse 5 bereits aufgeschoben
ist. In der rechten Seite der Fig. 1 ist dagegen die Reihenfolge des Zusammenbaus
gezeigt: in Richtung des kleinen Pfeiles wird zunächst der Zapfen 6 mit seinen Fingern
8 in die zugewandten Parallelbohrungen 3 eingeschoben, wobei seine Stirnfläche 7 bündig
gegen die zugewandte Seitenfläche 2 zur Anlage gelangt. Die beiden Zapfen 6 werden
auf eine noch weiter unten beschriebene Weise miteinander verschraubt.
[0036] Nachdem die beiden Zapfen 6 aneinander befestigt und kräftig gegen die jeweils zugewandte
Seitenfläche 2 der durchgehenden Sprosse 1 angedrückt sind, wird dann auf jeden Zapfen
6 die zugehörige Quersprosse 5 in Richtung des längeren Pfeiles in Fig. 1 aufgeschoben,
bis die wie die Stirnfläche 7 schräg abgelängte Stirnfläche des jeweiligen Hohlstabes
5 zur bündigen Anlage gegen die zugewandte Seitenfläche 2 gelangt ist.
[0037] Der Zapfen 6 ist in den Fig. 2 bis 4 im einzelnen dargestellt, und zwar jeweils in
doppelter Grösse.
[0038] Aus Fig. 3 ist hierbei der trapezförmige Querschnitt des Zapfens 6 ersichtlich, der
jenem der Quersprossen 5 ähnlich ist.
[0039] Die Neigung der Stirnfläche 7 ist aus Fig. 4 ersichtlich.
[0040] Die beiden Finger 8 weisen jeweils eine Längsbohrung auf, und zwar weist der eine
eine Durchgangsbohrung 9 und der andere eine Gewindebohrung 10 auf. Der Durchmesser
der Durchgangsbohrung 9 ist mindestens ebenso gross wie der Nenndurchmesser der Gewindebohrung
10.
[0041] Die beiden Bohrungen 9, 10 erstrecken sich, von der Stirnfläche des jeweiligen Fingers
8 ausgehend, zum anderen Ende des Zapfens hin, aber nur über eine verhältnismässig
kurze Strecke, die etwa
1/
6 der Länge des Zapfens (ohne Finger) entspricht. Dann wird die Durchgangsbohrung 9
von einer erweiterten Bohrung 11 fortgesetzt, während die Gewindebohrung 10 von einer
vergrösserten Bohrung 12 fortgesetzt wird. Die Bohrungen 11, 12 münden an dem den
Fingern 8 entgegengesetzten Ende des Zapfens 6.
[0042] Der Durchmesser der Bohrung 11 ist derart bestimmt, dass er den Kopf einer Verbindungsschraube
13 aufnehmen kann, deren Schaft die Durchgangsbohrung 9 durchsetzt und deren Gewindeteil
(nicht gezeigt) in die Gewindebohrung 10 einschraubbar ist.
[0043] Nun ist auch ersichtlich, auf welche Weise die beiden Zapfen 6 mit der durchgehenden
Sprosse 1 befestigt sind: bei jedem der beiden Zapfen 6 wird eine Verbindungsschraube
13, das Gewinde voran, in die Bohrung 11 und mit ihrem Schaft in die Durchgangsbohrung
9 eingeführt. Da die beiden zu einer Kreuzverbindungsstelle verwendeten Zapfen 6 baugleich
sind, liegt nun jeder Durchgangsbohrung 9 jeweils die Gewindebohrung 10 des anderen
Zapfens 6 gegenüber, in welche dann die jeweilige Verbindungsschraube 13 solange eingeschraubt
wird, bis sie mit der Sitzfläche ihres Kopfes gegen die Gegensitzfläche zur Anlage
gelangt, die beim Übergang zwischen der jeweiligen Bohrung 11 und der jeweiligen Durchgangsbohrung
9 gebildet ist. Hierbei haben die Stirnenden der jeweiligen Finger 8 der beiden Zapfen
6 noch einen gegenseitigen Abstand, so dass durch weiteres Festziehen der Schraube
13 die Stirnfläche 7 der beiden Zapfen 6 fest gegen die zugewandte Seitenfläche 2
der durchgehenden Sprosse 1 angepresst wird.
[0044] Wie aus den Fig. 2 bis 4 ersichtlich, weist der Zapfen 6 sich über seine gesamte
Länge erstreckende Längsrippen 13 auf, von denen jede den Querschnitt eines gleichschenkligen,
rechteckigen Dreiecks aufweist, dessen Basis gegen die zugewandte Aussenoberfläche
des Zapfens 6 anliegt.
[0045] Wie aus der Fig. 3 ersichtlich, verläuft jeweils eine Längsrippe 13 nahe jedem der
Ränder der beiden zueinander parallelen Aussenflächen des Zapfens 6, während in der
Mitte einer jeden der beiden zueinander geneigten Seitenflächen des Zapfens 6 jeweils
eine weitere Längsrippe angeordnet ist.
[0046] Das von den Fingern 8 abgewandte Ende des Zapfens 6 ist an seinen Kanten abgeschrägt,
um ein leichteres Aufschieben der zugehörigen Quersprosse zu ermöglichen.
1. Fenster mit aufgesetztem Sprossengitter, bei dem die Sprossen (1, 5) an den Kreuzverbindungsstellen
durch Zapfen (6), die in einer Flucht beidseitig von einer Sprosse (5) abragen und
durch Aufschieben der dazu querverlaufenden (1), von Hohlstäben gebildeten Sprossen
auf die Zapfen (6) verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Zapfen (6) ein
gesondertes Teil ist, welches mit zwei Fingern (8) in zwei die eine Sprosse (1) durchsetzende
Parallelbohrungen (3) ragt, und dass sich durch die Finger (8) die beiden Zapfen (6)
zusammenhaltende Schrauben (13) erstrecken.
2. Fenster nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zapfen (6) gleiche Druckgussteile
vorzugsweise aus Metall sind, wobei jeweils der eine Finger (8) eine Durchgangsbohrung
(9) für die eine Verbindungsschraube (13) und der andere Finger (8) eine Gewindebohrung
(10) für die andere Verbindungsschraube (13) aufweist.
3. Fenster nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zapfen (6) aussen
kantige Längsrippen (14) aufweisen, mit deren Rücken sie an der Innenoberfläche der
Hohlstäbe (5) anliegen.
4. Fenster nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die der einen Sprosse
(1) zugewandten Stirnflächen (7) der Zapfen (6) komplementär zu den entsprechenden
Seitenflächen (2) der einen Sprosse (1) geformt sind.
5. Fenster nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest
die Durchgangsbohrung (9) durch eine den Rest des Zapfens (6) durchsetzende Bohrung
(11) verlängert ist, deren Durchmesser ein Durchschieben des Kopfes der entsprechenden
Verbindungsschraube (13) erlaubt.
1. A window having a superimposed glazing-bar lattice wherein the glazing bars (1,
5) are connected at the cross-connection points by pins (6) which project from a glazing
bar (5) in alignment at both sides and by pushing the glazing bars, formed by hollow
bars and extending transversely (1) thereto, onto the pins (6), characterised in that
each pin (6) is a separate member which projects with two fingers (8) into two parallel
bores (3) passing through a glazing bar (1) and that screws (13) holding the two pins
(6) together extend through the fingers (8).
2. A window according to Claim 1, characterised in that the pins (6) are uniform die-cast
members, preferably of metal, the one finger (8) in each case having a through bore
(9) for the one connecting screw (13) and the other finger (8) having a tapped hole
(10) for the other connecting screw (13).
3. A window according to Claim 1 or 2, characterised in that the pins (6) comprise
longitudinal ribs (14) which are angular at the outside and with the backs of which
they bear against the inner surface of the hollow bars (5).
4. A window according to Claim 1, or 3, characterised in that the end faces (7) of
the pins (6) adjacent to a glazing bar (1) are complementary in shape to the corresponding
lateral faces (2) of said glazing bar (1).
5. A window according to any one of Claims 1 to 4, characterised in that at least
the through bore (9) is extended by a bore (11) which passes through the rest of the
pin (6) and the diameter of which enables the head of the corresponding connecting
screw (13) to be pushed through.
1. Fenêtre sur laquelle est monté un treillis en baguettes, dont les baguettes (1,
5) sont reliées dans les positions de liaison en croix par des éléments de retenue
(6) qui sont en alignement et font saillie de chaque côté d'une baguette (1) et par
enfoncement sur les éléments de retenue (6) de baguettes transversales (5) constituées
par des barres creuses, caractérisée en ce que chaque élément de retenue (6) est une
pièce particulière qui est enfoncée par deux doigts (8) dans deux alésages parallèles
(3) traversant une baguette (1) et en ce que des vis (13) qui maintiennent les deux
éléments de retenue (6) s'étendent à l'intérieur des doigts (8).
2. Fenêtre selon la revendication 1, caractérisée en ce que les éléments de retenue
(6) sont constitués par des pièces identiques moulées sous pression et de préférence
en métal, dont l'un des doigts (8) comprend un alésage traversant (9) destiné à une
vis de liaison (13) et dont l'autre doigt (8) comprend un alésage taraudé (10) destiné
à l'autre vis de liaison (13).
3. Fenêtre selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que les éléments de retenue
(6) comprennent des nervures longitudinales externes à arête vive (14) qui s'appliquent
par leur crête contre la surface interne des barres creuses (5).
4. Fenêtre selon la revendication 1, 2 ou 3, caractérisée en ce que les surfaces frontales
(7) des éléments de retenue (6) qui sont tournées vers une baguette (1) sont de forme
complémentaire aux surfaces latérales correspondantes (2) de ladite baguette (1).
5. Fenêtre selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que
l'alésage traversant (9) au moins est prolongé par un alésage traversant (11) sur
le reste de l'élément de retenue (6), dont le diamètre permet le passage de la tête
de la vis de liaison correspondante (13).