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(11) |
EP 0 166 329 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.09.1988 Patentblatt 1988/37 |
| (22) |
Anmeldetag: 14.06.1985 |
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Brenner, insbesondere Brenner zur Verbrennung von flüssigen Brennstoffen in gasförmigem
Zustand
Burner, especially a burner for burning liquid fuel in the gaseous state
Brûleur, en particulier brûleur pour l'incinération de combustibles liquides à l'état
gazeux
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
25.06.1984 CH 3049/84
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.01.1986 Patentblatt 1986/01 |
| (73) |
Patentinhaber: VTH AG
Verfahrenstechnik für Heizung |
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FL-9490 Vaduz (LI) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- VTH AG
Verfahrenstechnik für Heizung
FL-9490 Vaduz (LI)
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| (74) |
Vertreter: Riederer, Conrad A., Dr. |
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Bahnhofstrasse 10 7310 Bad Ragaz 7310 Bad Ragaz (CH) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 067 271
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US-A- 3 640 673
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Brenner, insbesondere einen Brenner zur Verbrennung
von flüssigen Brennstoffen in gasförmigem Zustand. Der Brenner eignet sich jedoch
auch für die Verbrennung von Suspensionen von festen Brennstoffen in einer Trägerflüssigkeit.
Der Brenner besitzt eine durch ein Gehäuse gebildete Vergaserkammer und einen in der
Vergaserkammer angeordneten, mit Schaufeln versehenen, von einem Motor antreibbaren
Rotor, wobei die Vergaserkammer Einlassmittel für Brennstoff und Luft, eine elektrisch
und/oder durch die Flamme des Brenners heizbare Wandungsfläche zur Verdampfung des
Brennstoffs und Mittel zum Auslass des erzeugten Brennstoff/Luft-Gemischs aufweist.
[0002] In Haushaltbrennern üblicher Bauart wird der Brennstoff mit einer Düse versprüht
und unter Luftzufuhr in einem Brennraum verbrannt. Da die Zerstäuberleistung der Düse
nur innerhalb enger Grenzen variiert werden kann, sind Zerstäuberbrenner nicht kontinuierlich
bis auf eine geringe Leistung herunter regelbar. Zerstäuberbrenner sind vielmehr auf
eine maximale Leistung ausgelegt und werden bei geringem Wärmebedarf intermittierend
betrieben. Deshalb werden relativ grosse Heizkessel als Energiespeicher für die Betriebspausen
benötigt. Das wiederholte Anspringen des Brenners bringt eine starke Temperaturwechselbelastung
der Materialien sowie eine hohe Russ- und Schadstoffbelastung von Heizkessel; Kamin
und Abgasen. Unvollständige Verbrennung und Russbildung beeinträchtigen den Gesamtwirkungsgrad
einer Heizungsanlage erheblich. Auch Abstrahlungsverluste durch grosse Heizkessel
tragen weiter zur Verminderung des Wirkungsgrades bei.
[0003] Im Gegensatz zu Zerstäuberbrennern haben Vergasungsbrenner den Vorteil, dass sie
entsprechend dem Heizbedarf kontinuierlich auf sehr kleine Leistungen herunter geregelt
werden können, wobei die vorgenannten Nachteile vermieden werden. Ferner wird bei
der Verbrennung eine wesentliche Verminderung der Emission von Schadstoffen, beispielsweise
von unverbrannten Kohlenwasserstoffen und Russ, erreicht.
[0004] Trotz der vielen Vorteile, welche Vergasungsbrenner aufweisen, werden sie nur in
geringem Ausmass eingesetzt. Ein wesentlicher Grund dafür besteht darin, dass die
meisten Vergasungsbrenner viel Unterhalt benötigen. Bei vielen Vergaserbrennern können
sich nämlich in der Vergaserkammer unerwünschte Ablagerungen bilden, die bald die
Wirksamkeit der Vergasung erheblich beeinträchtigen.
[0005] In der EP-A 0 036 128 wird ein Vergaserbrenner mit einer Vergaserkammer beschrieben,
die keine Lufteinlassöffnungen aufweist und in welcher ein motorisch rasch drehender
Wischer untergebracht ist, um auf den beheizten Vergaserwänden den Brennstoff fein
zu verteilen und eine Bildung von Ablagerungen zu verhindern, so dass kein schädlicher
Einfluss von Ablagerungen auf die Verdampfung des Brennstoffes auftritt. Das in der
Vergaserkammer gebildete Gas verlässt die Kammer durch eine Düse mit relativ hoher
Geschwindigkeit. Die Verbrennungsluft wird durch einen Lüfter gefördert. Dieser Brenner
hat den Vorteil, dass er wenig Unterhalt erfodert und zuverlässig im Betrieb ist.
Nachteilig ist jedoch, dass er im Gegensatz zu anderen Vergaserbrennern, wo die Durchmischung
von Brennstoff und Luft vor der Verbrennung in der Vergaserkammer erfolgt, mehr Geräusche
verursacht. Da beim Start nur der Brennstoff, nicht aber die Luft vor der Verbrennung
erhitzt wird, können sich Kaltstartprobleme ergeben. Ferner ist nachteilig, dass beim
Abstellen ein Nachbrennen mit russender Flamme erfolgt, wenn nicht besondere kostspielige
Massnahmen zur Verhinderung des weiteren Austritts von vergastem Brennstoff getroffen
werden.
[0006] Die EP-A 0067271 zeigt einen Ölbrenner mit einer Lufteinlassöffnungen aufweisenden
beheizten Verdampfungseinrichtung. Diese ist becherförmig, wobei am Boden des Bechers
Lufteinlassöffnungen vorgesehen sind. In diesem Becher befindet sich ein rotierender
Zylinder zur Ölverteilung, der den Verdampferraum im Becher bis auf einen kleinen
Spalt ausfüllt. Zur Ölverteilung wird beim rotierenden Zylinder über eine hohle Antriebswelle
Öl zugeführt, das dann durch die Zentrifugalkraft aus den radialen Bohrungen im rotierenden
Zylinder an die Innenwände des Verdampferraums geschleudert wird. Ölbrenner dieser
Art haben jedoch keine kommerzielle Anwendung gefunden. Nachteilig ist, dass die Vergaserkammer
zu Verschmutzung neigt, wobei der Lufteintritt bzw. der Luft/Gasgemisch-Austritt gestört
wird. Da der Druckunterschied zwischen Lufteinlass und Luft/Gasgemisch-Auslass sehr
klein ist, führt bereits eine geringe Verschmutzung zu einer russenden Flamme. Ein
weiterer Nachteil besteht darin, dass der rotierende Zylinder über die Zylindermantelfläche
sehr viel Wärme aufnimmt und über die Antriebswelle zum Antriebsmotor hin transportiert,
welcher dadurch Schaden nehmen kann, wenn nicht kostspielige Vorkehrungen zu seinem
Schutz getroffen werden.
[0007] Die US-A 3640673 beschreibt einen Brenner für einen Petroleumofen, bei welchem ein
Ventilator in einer elektrisch und durch die Flamme des Brenners beheizbaren Vergaserkammer
angeordnet ist. Zwischen der Peripherie des Ventilators und der beheizten Wandungsfläche
der Vergaserkammer besteht ein relativ grosser Zwischenraum. Auf der Antriebswelle
für den Ventilator befindet sich eine Sprühscheibe für den Brennstoff. Wenn im Betrieb
Brennstoff auf die Sprühscheibe gespritzt wird, verteilt diese den Brennstoff in feine
Tröpfchen, die durch die Zentrifugalkraft nach aussen geschleudert werden. Dabei werden
sie durch den Ventilator mit der in die Vergaserkammer einströmenden, vorgewärmten
Luft vermischt. Da der Abstand zwischen der Peripherie des Lüfters und der beheizten
Wandungsfläche der Vergaserkammer relativ gross ist, verdampfen die meisten Brennstofftröpfchen
ohne je in Kontakt mit einer Wandungsfläche zu kommen. Die wenigen Brennstofftröpfchen,
die an der beheizten Wandung der Vergaserkammer auftreffen, verdampfen dann dort.
Nachteilig ist dabei, dass sich an den Wandungen Ablagerungen bilden können, welche
die Verdampfung insbesondere in der Anlaufphase, wenn die Vergaserkammer nur elektrisch
beheizt wird, beeinträchtigen. Dies kann dann zu Startproblemen führen.
[0008] Ein weiterer Nachteil des beschriebenen Brenners besteht darin, dass er praktisch
ein atmosphärischer Brenner ist und sich somit nicht zum Einsatz bei einem Heizkessel
eignet.
[0009] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Brenner der eingangs erwähnten Art
zu schaffen, der die beschriebenen Nachteile mindestens zum Teil vermeidet, insbesondere
einen ruhigen Betrieb gewährleistet und wenig Unterhaltsarbeiten benötigt.
[0010] Gemäss der Erfindung wird dies dadurch erreicht, dass die Schaufeln sich radial bis
in die Nähe der heizbaren Wandungsfläche erstrecken.
[0011] Das in der Vergaserkammer erzeugte Brennstoff/Luft-Gemisch verlässt die Vergaserkammer
unter relativ hohem Druck, so dass sich der Brenner insbesondere für die Verwendung
bei Heizkesseln mit relativ hohem Rauchgaswiderstand eignet. Da eine Vermischung von
Luft und Brennstoff bereits vor der Verbrennung erfolgt, ist die Flamme relativ geräuschlos.
Versuche haben gezeigt, dass sich keine Ablagerungen im Bereich der beheizten Wandungsfläche
der Vergaserkammer bilden. Es wird vermutet, dass durch die hohe Umfangsgeschwindigkeit
des Rotors das austretende Öl in äusserst kleinste Öltröpfchen zerrissen wird, die
sofort verdampfen. Interessanterweise sind relativ sehr hohe Temperaturen der Vergaserkammerwände
möglich, ohne dass eine Verkokung auftritt. Es wird vermutet, dass die Schaufeln,
welche eine Verdichtung des Gas/ Luftgemisches bewirken, eine pneumatische Wischerwirkung
ausüben, welche die Vergaserkammerwände reinigt. Auf jeden Fall sorgen die rotierenden
Schaufeln für einen erheblichen Druckunterschied zwischen Lufteinlass und Brennstoff/Luftgemisch-Auslass,
so dass bereits durch die dadurch bewirkte Strömung eine erhebliche Reinigungswirkung
erzielt wird. Der Brenner ist somit weitgehend wartungsfrei. Da das aus der Vergaserkammer
austretende Gas ein Gemisch aus Brennstoff und Luft ist, ergeben sich keine Kaltstartprobleme.
Vorteilhaft ist auch, dass die heizbare Wandungsfläche der Vergaserkammer den peripheren
Teilen des Rotors benachbart ist. In diesem Bereich besitzt das Brennstoff/Luft-Gemisch
die höchste Verdichtung, so dass der Wärmeübergang hier sehr wirksam erfolgt.
[0012] Zweckmässigerweise wird eine Wandung der Vergaserkammer durch eine Auslassöffnungen
aufweisende Brennerplatte gebildet. Die Flamme entsteht somit unmittelbar bei der
Vergaserkammer, so dass bereits über die Brennerplatte Wärme der Flamme in die Vergaserkammer
abgegeben wird. Dadurch wird auch mindestens nach der Startphase der Bedarf an elektrischer
Energie erheblich gemindert. Die Auslassöffnungen der Vergaserkammer sind zweckmässigerweise
nahe der Peripherie der Brennerplatte angeordnet. Dort ist der Druck am grössten.
[0013] Ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel der Erfindung sieht vor, dass das Gehäuse der
Vergaserkammer zur Wärmerückführung einen sich über die Brennerplatte hinaus erstreckenden
Teil aufweist. Dieser zweckmässig rohrförmige Teil befindet sich dann im unmittelbaren
Bereich der Flamme, so dass die Wärmerückführung sehr gut ist. Es ist möglich, das
Gehäuse der Vergaserkammer und ein Flammrohr aus einem Stück zu bilden. Dadurch werden
die Herstellungskosten erniedrigt. Der Teil zur Wärmerückführung kann einen Hohlraum
aufweisen, der mit einer Füllung aus einem Metall, z.B. Natrium, mit relativ niedrigem
Schmelz- und/oder Verdampfungspunkt versehen ist. Im Betrieb schmilzt und/oder verdampft
dann das Metall im Hohlraum und die in der Schmelze oder im Gas entstehende Zirkulation
sorgt dann für eine besonders effektive Wärmerückführung.
[0014] Ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel sieht vor, dass praktisch konzentrisch zur
Welle des Rotors ein axial verschiebbares Rohrstück zur Regelung der Luftzufuhr vorgesehen
ist.
[0015] Der Rotor erstreckt sich vorteilhaft bis in unmittelbare Nähe der Brennerplatte.
Versuche haben gezeigt, dass dadurch ein Rückschlageo der Flamme in die Vergaserkammer
verhindert wird.
[0016] Die Übergangsstellen zwischen dem Teil zur Wärmerückführung und dem Gehäuse der Vergaserkammer
können so ausgebildet sein, dass keine die optimale Vergasungstemperatur überschreitende
Wärmeübertragung zum Gehäuse der Vergaserkammer stattfindet. In diesem Falle kann
mindestens ein grosser Teil der zur Verdampfung benötigten Wärme von der Flamme geliefert
werden, währenddem die elektrische Heizung nur noch einen Bruchteil der notwendigen
Verdampfungsenergie zu liefern braucht.
[0017] Der Rotor kann sowohl als Radialverdichter als auch als Axialverdichter ausgebildet
sein. Beide Arten von Rotoren ermöglichen es, mindestens bei relativ kleinen Brennern,
wie sie für Einfamilienhäuser und kleinere Mehrfamilienhäuser verwendet werden, ohne
zusätzlichen Lüfter auszukommen, was zu einer erheblichen Vereinfachung und Verbilligung
führt.
[0018] Die Mittel zur Brennstoffzufuhr können durch einen Brennstoffzufuhrkanal gebildet
werden, welcher durch die Antriebswelle des Rotors bis zur Peripherie des Rotors führt.
Dies bewirkt eine Kühlung der Antriebswelle, so dass keine Lagerprobleme für die Antriebswelle
bestehen. Zudem hat die Ausbildung des Rotors mit Schaufeln den Vorteil, dass er weniger
Wärme als ein rotierender Zylinder aufnimmt. Ein Temperaturfühler zur Aufrechterhaltung
einer optimalen Vergasertemperatur kann am Gehäuse der Vergaserkammer vorgesehen sein.
[0019] Wenn ein Betrieb mit hohen Temperaturen erwünscht ist, kann das Gehäuse der Vergaserkammer
aus Keramik bestehen oder innen mit Keramik beschichtet sein. Die Keramik kann dabei
auch als Katalysator für eine bessere Vergasung wirken.
[0020] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nun unter Bezugnahme auf die Zeichnungen
beschrieben. Es zeigt:
Fig. 1 eine schematische Darstellung, im Schnitt, eines Ausführungsbeispiels des erfindungsgemässen
Brenners,
Fig. 2 einen Schnitt durch eine besondere Ausführungsform des Vergasergehäuses,
Fig.3 die Ausbildung des Rotors als Radialverdichter,
Fig. 4 die Ausbildung des Rotors als Axialverdichter, und
Fig. 5 eine schematische Darstellung eines weiteren Ausführungsbeispiels des erfindungsgemässen
Brenners.
[0021] Der Brenner besitzt eine Vergaserkammer 11, die beispielsweise durch ein Gehäuse
13 gebildet wird. Je nach den zu erwartenden Betriebstemperaturen des Brenners kann
dieses Gehäuse beispielsweise aus Aluminiumguss oder Gusseisen bestehen. Beim gezeigten
Ausführungsbeispiel besitzt die Vergaserkammer 11 die Form eines Rotationskörpers,
z.B. eines Zylinders. Wie aber die Figuren 3 und 4 zeigen, sind auch andere Rotationskörperformen
möglich. Wenn mit hohen Temperaturen gearbeitet wird, was besonders bei hohen Brennerleistungen
zweckmässig ist, empfiehlt sich auch ein Vergaserkammergehäuse 13 aus Keramikmaterial
oder eine Beschichtung der Vergaserkammerwände aus Keramikmaterial. Wird mit relativ
niedrigen Temperaturen gearbeitet, so kann auch eine Beschichtung aus einem hitzebeständigen
Kunststoff, z.B. «Teflon», von Vorteil sein, weil solches Material das Anhaften von
Brennstoffrückständen verhindert.
[0022] Zum Aufheizen der Vergaserkammer 11 dient ein elektrisches Heizelement 15 in Form
einer Heizwicklung. Durch diese Heizwicklung 15 wird die Wandung 12 beheizt. Zur Aufrechterhaltung
einer optimalen Vergasungstemperatur kann ferner ein Temperaturfühler 17 vorgesehen
sein, mit dem über eine nicht-eingezeichnete Regeleinrichtung das elektrische Heizelement
15 gesteuert wird. Die Vergaserkammer 11 weist zur Wärmerückführung von der Flamme
einen bis über die Brennerplatte 19 sich hinaus erstreckenden Teil 21 auf. Beim gezeigten
Ausführungsbeispiel umschliesst der Teil 21 ein Flammrohr oder -becher 23. Die Übergangsstelle
22 zwischen dem Flammrohr 23 und/oder dem Teil 21 und dem Gehäuse 13 ist so ausgebildet,
dass keine die optimale Vergasungstemperatur übersteigende Wärmeübertragung stattfindet.
Wie die Figuren 3 und 4 zeigen, können Gehäuse 13 und Flammrohr 23 oder Flammrohr
23 und Brennerplatte 19 auch aus einem Stück bestehen. Figur 2 zeigt eine besondere
Ausbildung des Teils 21 zur Wärmerückführung. Er besitzt einen Hohlraum 25, der eine
Füllung 27 aus einem Metall, z.B. Natrium, mit relativ niedrigem Schmelz- und/oder
Verdampfungspunkt aufweist. Im Betrieb des Brenners schmilzt und/oder verdampft dann
das Metall 27, so dass in diesem flüssigen oder gasförmigen Medium eine Zirkulation
einsetzt, welche Wärme in das Gebiet der Vergaserkammer 11 überträgt.
[0023] Eine Wandung der Vergaserkammer 11 wird durch die Brennerplatte 19 gebildet, welche
an der Peripherie eine Vielzahl von Auslassöffnungen 29 für das heisse Brennstoff/Luft-Gemisch
aufweist. Die Auslassöffnungen 29 sind beim Ausführungsbeispiel von Figur 1 nahe an
der Peripherie der Brennerplatte 19 angeordnet. In diesem Bereich herrscht bei der
Verwendung eines Radiallüfters der grösste Druck in der Kammer. Wie Figur 4 jedoch
zeigt, ist insbesondere bei der Verwendung eines Axiallüfters eine Verteilung der
Auslassöffnungen 29 über die Brennerplatte 19 möglich.
[0024] Von grosser Bedeutung ist nun, dass in der Vergaserkammer 11 nicht bloss ein Wischer
zur Reinigung der heizbaren Wandflächen der Vergaserkammer 11 vorhanden ist, sondern
ein mit Schaufeln 31 versehener Rotor 33, wobei die Schaufeln sich radial bis in die
Nähe der beheizbaren Wandungsfläche erstrecken. Dieser Rotor hat die Funktion eines
Wischers, der die Vergaserkammer 11 frei von Ablagerungen hält. Zugleich hat aber
der Rotor 33 auch die Funktion eines Lüfters, der Verbrennungsluft ansaugt und diese
vermischt mit verdampftem Brennstoff durch die Öffnungen 29 der Brennerplatte 19 presst.
Ein wesentlicher Vorteil des beschriebenen Vergasungsbrenners besteht daher darin,
dass er wenigstens für relativ kleine Leistungen, etwa bis 1,2kg Öl pro Stunde, keinen
zusätzlichen Lüfter 35 braucht.
[0025] Der Rotor 33 wird durch den Motor 37 über die Welle 39 angetrieben. Auf der gleichen
Welle 39 sitzt der eventuell für grössere Leistungen des Brenners notwendige zusätzliche
Lüfter 35. Die Brennstoffzufuhr erfolgt durch einen Brennstoffzufuhrkanal 41 über
die Antriebswelle 39. Dieser Brennstoffzufuhrkanal führt über eine oder mehrere Zweigleitungen
43 zur Peripherie des Rotors 31.
[0026] Die Luftzufuhr in die Vergaserkammer 11 erfolgt durch die Lufteinlassöffnung 45.
In dieser Lufteinlassöffnung ist ein Rohrstück 46 verschiebbar angeordnet. Durch eine
axiale Verschiebung dieses Rohrstücks 46 kann die Luftzufuhr auf einfache Weise geregelt
werden.
[0027] Versuche haben gezeigt, dass es zweckmässig ist, wenn der Rotor 33 sich bis in unmittelbare
Nähe der Brennerplatte 19 erstreckt. Dadurch wird ein Zurückschlagen der Flamme in
die Vergaserkammer 11 verhindert.
[0028] Während in Figur 1 als Rotor 33 ein gewöhnliches Lüfterrad von einem kommerziellen
Ölbrenner Verwendung findet, sehen die Figuren 3 und 4 die Verwendung eines Radial-
bzw. Axialverdichters vor, wie sie beispielsweise für Turbolader bei Motorfahrzeugen
Verwendung finden. Derart konstruierte Rotoren 33 ermöglichen eine höhere Verdichtung,
so dass auch bei relativ hohen Leistungen auf ein zusätzliches Lüfterrad meist verzichtet
werden kann.
[0029] Bei der Inbetriebsetzung des Brenners wird das Gehäuse 13 mit der elektrischen Heizung
15 vorerst auf eine Temperatur gebracht, bei der eine Verdampfung des zugeführten
Brennstoffes stattfindet. Der verdampfte Brennstoff entweicht dann durch die Öffnungen
29 und wird von der Elektrode 49 entzündet. Die so entstehende Flamme bewirkt dann
eine Wärmerückführung über den Teil 21 der Vergaserkammer 11, so dass die Heizung
15 abgeschaltet werden kann. Wenn jedoch eine genaue Regulierung der Vergasertemperatur
erwünscht ist, so kann die Heizung 15 dazu benützt werden, die noch zusätzlich notwendige
Wärme zu liefern. Der Temperaturfühler 17 dient dabei der Steuerung der Heizung 15.
[0030] Die bisherigen Versuche haben jedoch gezeigt, dass der erfindungsgemässe Vergasungsbrenner
in einem weiten Temperaturbereich der Vergaserkammer 11 zuverlässig arbeiten kann.
Währenddem der Vergasungsbrenner gemäss der EP-A 0 036128 bei einer Vergaserkammertemperatur
unter 340°C nicht mehr arbeitet, weil sich bei dieser Temperatur der Druck zu langsam
aufbaut und somit die Vergaserkammer mit Brennstoff überfüllt wird, arbeitet der erfindungsgemässe
Brenner auch noch bei Temperaturen unter 340°C. Bei Versuchen mit Temperaturen um
500°C konnten beim erfindungsgemässen Brenner Öldurchsätze von 2kg pro Stunde erreicht
werden. Es hat sich auch gezeigt, dass bei hohen Temperaturen keine Verkorkungsprobleme
bestehen. Es wird vermutet, dass bei hohen Temperaturen wegen des Leidenfrosteffekts
keine Berührung des Heizöls mit den Vergaserwänden stattfindet.
[0031] Der beschriebene Brenner bietet ausser den bereits erwähnten Vorteilen noch eine
grosse Anzahl von weiteren Vorteilen. So bestehen beispielsweise motorseitig keine
Temperaturprobleme, weil eine Kühlung durch die Verbrennungsluft erfolgt. Es brauchen
daher auch keine speziellen Massnahmen zum Schutze der Lager der Antriebswelle getroffen
zu werden. Der Flammbecher wird weniger hohen Temperaturen ausgesetzt, da fortlaufend
Wärme abgeführt wird. Es bestehen auch keine Kaltstartprobleme, weil die Verbrennungsluft
vorerhitzt wird. Der Brenner ist sehr einfach und kompakt im Aufbau und eignet sich
daher speziell als Brenner für Etagenheizungen. Das Abstellen des Brenners erfolgt
ohne Nachdampfen. Der Brenner kann problemlos für eine Beheizung von oben (Sturzbrenner)
oder eine Beheizung von unten verwendet werden. Von besonderer Bedeutung ist jedoch
die geräuscharme Verbrennung dank der optimalen Gemischbildung von Luft und Brennstoff
und die stabile Blauflamme, die keine Verrussungsprobleme schafft. Der Vergasungsbrenner
gemäss dem Ausführungsbeispiel von Figur 5 ist ähnlich aufgebaut wie jener von Figur
1. Es können daher weitgehend die gleichen Bezugszeichen verwendet werden. Beim Brenner
von Figur 5 teilt der Rotor die Vergaserkammer 11 in einen ersten Raum 51 und einen
konzentrisch dazu angeordneten zweiten Raum 53 auf. Der erste Raüm 51 dient der Vergasung
des Brennstoffes. Der zweite Raum, der durch ungefähr radial angeordnete Zwischenwände
55, welche wie die Schaufeln eines Verdichters wirken, unterteilt ist, dient als Luftverdichter.
Wenn ohnehin schon ein Lüfter vorhanden ist, kann gegebenenfalls auf die weitere Luftverdichtung
verzichtet werden, so dass es genügen würde, wenn der zweite Raum 53 lediglich als
Luftdurchlass dient. Da beim gezeigten Ausführungsbeispiel eine Brennerplatte 19 vorgesehen
ist, wird zwischen dem Rotor 33 und der Brennerplatte 19 ein dritter Raum 54 gebildet,
welcher der Vermischung von Gas und Luft dient.
[0032] Zwischen dem Rotorende 57 und dem Vergasergehäuse 13 ist ein Spalt 59 zum Durchlass
des vergasten Brennstoffes aus dem ersten Raum 51 vorgesehen. Dieser Spalt 59 ist
ringförmig und dem ebenfalls ringförmigen Auslass 58 für die Luft aus dem Raum 53
benachbart. Wenn somit die Luft mit hoher Geschwindigkeit aus dem Raum 53 des Rotors
strömt, hilft sie durch den Venturi-Effekt, vergasten Brennstoff aus dem Raum 51 zu
fördern. Dieser wird im Raum 54 mit Luft durchgemischt und verlässt durch die Öffnungen
29 den Brenner unter Bildung einer blauen Flamme.
[0033] Der erste Raum 51 weist mindestens einen Lufteinlass 61 auf, um in diesem Raum 51
eine Vormischung von Gas und Luft durchzuführen. Im Gegensatz zum zuerst beschriebenen
Ausführungsbeispiel fliesst aber ein Grossteil der zur Verbrennung benötigten Luft
durch den Raum 53. Es wäre aber auch möglich, die Vergasung im Raum 51 ohne Luftzufuhr
durchzuführen. Die Luftzufuhr zum Raum 51 kann durch axiales Verschieben des Rohrstücks
46 gesteuert werden.
1. Brenner, insbesondere Brenner zur Verbrennung von flüssigen Brennstoffen in gasförmigem
Zustand, mit einer durch ein Gehäuse (13) gebildeten Vergaserkammer (11) und einem
in der Vergaserkammer (11) angeordneten, mit Schaufeln (31) versehenen, von einem
Motor (37) antreibbaren Rotor (33), wobei die Vergaserkammer (11) Einlassmittel (41,
43; 45) für Brennstoff und Luft, eine elektrisch und/oder durch die Flamme des Brenners
heizbare Wandungsfläche (12) zur Verdampfung des Brennstoffes und Mittel (29) zum
Auslass des erzeugten Brennstoff/ Luft-Gemisches aufweist, dadurch gekennzeichnet,
dass die Schaufeln (31) des Rotors (33) sich radial bis in die Nähe der heizbaren
Wandungsfläche (12) erstrecken.
2. Brenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Rotor (33) die Vergaserkammer
(11) in einen ersten und einen zweiten Raum (51, 53) aufteilt, von denen der erste
(51) der Vergasung und der zweite (53) der Luftförderung mit oder ohne Luftverdichtung
dient.
3. Brenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Rotor (33) die Vergaserkammer
(11) in drei Räume (51, 53, 54) aufteilt, von denen der erste (51) der Vergasung,
der zweite (53) der Luftförderung mit oder ohne Luftverdichtung und der dritte (54)
der Vermischung von Gas und Luft dient.
4. Brenner nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen
dem Rotorende (57) und dem Vergasergehäuse (13) ein Spalt (59) zum Durchlass des vergasten
Brennstoffs vorgesehen ist.
5. Brenner nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Spalt (59) für den Durchlass
des vergasten Brennstoffs dem Auslass (58) aus dem zweiten Raum (53) benachbart ist.
6. Brenner nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der erste
Raum (51) mindestens einen Lufteinlass (61) aufweist, um in diesem Raum (51) eine
Vormischung von Gas und Luft durchzuführen.
7. Brenner nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine Wandung
der Vergaserkammer (11) durch eine Auslassöffnungen aufweisende Brennerplatte (19)
gebildet wird.
8. Brenner nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslassöffnungen (29)
nahe an der Peripherie der Brennerplatte (19) angeordnet sind.
9. Brenner nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse
(13) der Vergaserkammer (11) zur Wärmerückführung einen sich über die Brennerplatte
(19) hinaus erstreckenden Teil (21) aufweist.
10. Brenner nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der genannte Teil (21) zur
Wärmerückführung ein Flammrohr (23) umschliesst.
11. Brenner nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse der Vergaserkammer
(11) und das Flammrohr (23) aus einem Stück bestehen.
12. Brenner nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Teil (21) zur
Wärmerückführung einen Hohlraum (25) aufweist, der mit einer Füllung (27) aus einem
Metall, z.B. Natrium, mit relativ niedrigem Schmelz- und/ oder Verdampfungspunkt versehen
ist.
13. Brenner nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Übergangsstelle
(22) zwischen dem Flammrohr (23) und/oder dem Teil (21) zur Wärmerückführung und dem
Gehäuse (13) der Vergaserkammer (11) so ausgebildet ist, dass keine die optimale Vergasungstemperatur
überschreitende Wärmeübertragung zum Gehäuse der Vergaserkammer stattfindet.
14. Brenner nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass praktisch
konzentrisch zur Welle (39) des Rotors (33) ein axial verschiebbares Rohrstück (46)
zur Regelung der Luftzufuhr vorgesehen ist.
15. Brenner nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass sich der
Rotor (33) bis in unmittelbare Nähe der Brennerplatte (29) erstreckt.
16. Brenner nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Rotor
(33) ein Radialverdichter ist.
17. Brenner nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Rotor
(33) ein Axialverdichter ist.
18. Brenner nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel
zur Brennstoffzufuhr durch einen Brennstoffzufuhrkanal (41, 43) gebildet werden, welcher
durch die Antriebswelle (39) des Rotors (33) bis zur Peripherie des Rotors (33) führt.
19. Brenner nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass ein Temperaturfühler
(17) zur Aufrechterhattung einer optimalen Vergasertemperatur am Gehäuse (13) der
Vergaserkammer (11) vorgesehen ist.
20. Brenner nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse
(13) der Vergaserkammer (11) aus Keramik besteht.
21. Brenner nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Vergaserkammer
(11) innen mit Keramik beschichtet ist.
22. Brenner nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Vergaserkammer
(11) innen mit Teflon beschichtet ist.
1. Burner, particularly burner for the combustion of liquid fuel in the gaseous state,
comprising a gasification chamber (11) formed by a housing (13), and a rotor (33)
located in the gasification chamber (11), said rotor (33) being provided with blades
(31) and capable of being driven by a motor (37), said gasification chamber (11) comprising
inlet means (41, 43; 45) for fuel and air, a wall surface (12) capable of being heated
electrically and/or by the flame of the burner for evaporating the fuel, and means
(29) for discharging the produced fuel/air mixture, characterised in that the blades
(31) of the rotor (33) extend radially to the proximity of the heatable wall surface
(12).
2. Burner according to claim 1, characterised in that the rotor (33) divides the gasification
chamber (11) into a first and a second section (51, 53) of which the first one (51)
serves for gasification and the second one (53) for transportation of air with or
without compression.
3. Burner according to claim 1, characterised in that the rotor (33) divides the gasification
chamber (11) into three sections of which the first one (51) serves for gasification,
the second one (53) for transportation of air with or without compression, and the
third one for mixing gas and air.
4. Burner according to one of the claims 1 to 3, characterised in that between the
end (57) of the rotor and the housing (13) of the gasification chamber a gap (59)
is provided as passage for gasified fuel.
5. Burner according to claim 4, characterised in that the gap (59) for passage of
gasified fuel is located close to the second section (53).
6. Burner according to one of the claims 2 to 5, characterised in that the first section
(51) comprises at least one air inlet (61) in order to provide in this section a premix
of gas and air.
7. Burner according to one of the claims 1 to 6, characterised in that a wall of the
gasification chamber (11) is formed by a burner plate (19) provided with outlet openings.
8. Burner according to claim 7, characterised in that the outlet openings (29) are
located close to the periphery of the burner plate (19).
9. Burner according to one of the claims 1 to 8, characterised in that the housing
(13) of the gasification chamber (11) comprises a part (21) extending beyond the burner
plate (19) to provide a heat reflux.
10. Burner according to claim 9, characterised in that said part (21) for heat reflux
encloses a flame tube (23).
11. Burner according to claim 10, characterised in that the housing of the gasification
chamber (11) and the flame tube (23) are an integral part.
12. Burner according to one of the claims 10 or 11, characterised in that the part
(21) for heat reflux comprises a cavity (25) provided with a filling (27) of a metal,
e.g. sodium, having a relatively low melting and/or gasification point.
13. Burner according to one of the claims 9 to 12, characterised in that the transition
zone between the flame tube (23) and/or the part (21) for heat reflux and the housing
(13) of the gasification chamber (11) is constructed in such a way that it does not
produce a heat reflux to the housing (13) in excess to optimum gasification temperature.
14. Burner according to one of the claims 1 to 12, characterised in that for control
of the air supply an axially movable tubular member (46) is provided practically concentrically
to the shaft (39).
15. Burner according to one of the claims 1 to 13, characterised in that the rotor
(33) extends to the immediate proximity of the burner plate (29).
16. Burner according to one of the claims 1 to 15, characterised in that the rotor
(33) is a radial compressor.
17. Burner according to one of the claims 1 to 15, characterised that the rotor (33)
is an axial compressor.
18. Burner according to one of the claims 1 to 17, characterised in that the means
for fuel supply are formed by a fuel supply duct (41, 43) which extends through the
drive shaft (39) of the rotor (33) to the periphery of the rotor (33).
19. Burner according to one of the claims 1 to 18, characterised in that a temperature
sensor (17) for maintaining an optimum gasification temperature is provided at the
housing (13) of the gasification chamber (11).
20. Burner according to one of the claims 1 to 19, characterised in that the housing
(13) of the gasification chamber (11) consists of ceramic material.
21. Burner according to one of the claims 1 to 19, characterised in that the gasification
chamber (11) is on the inside covered with ceramic material.
22. Burner according to one of the claims 1 to 19, characterised in that the gasification
chamber (11) is on the inside covered with «Teflon».
1. Brûleur, en particulier brûleur pour la combustion de combustibles liquides à l'état
gazeux, comprenant une chambre de gazéification (11) formée par une enveloppe (13)
et un rotor (33) disposé dans la chambre de gazéification (11), muni de palettes (31)
et susceptible d'être entraîné par un moteur (37), la chambre de gazéification (11)
comportant des moyens d'admission (41, 43; 45) pour le combustible et l'air, une surface
de paroi (12) chauffable électriquement et/ou par la flamme du brûleur pour la vaporisation
du combustible et des moyens (29) pour l'échappement du mélange combustible/air produit,
caractérisé en ce que les palettes (31) du rotor (33) s'étendent radialement jusqu'à
proximité de la surface de paroi chauffable (12).
2. Brûleur selon la revendication 1, caractérisé en ce que le rotor (33) divise la
chambre de gazéification (11) en un premier et un second espace (51,53), dont le premier
(51) sert à la gazéification et le second (53) sert au refoulement d'air avec ou sans
compression de l'air.
3. Brûleur selon la revendication 1, caractérisé en ce que le rotor (33) divise la
chambre de gazéification (11) en trois espaces (51, 53, 54), dont le premier (51)
sert à la gazéification, le deuxième (53) au refoulement d'air avec ou sans compression
de l'air et le troisième (54) au mélange du gaz et de l'air.
4. Brûleur selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce qu'une
fente (59) pour le passage du combustible gazéifié est ménagée entre l'extrémité (57)
du rotor et l'enveloppe (13) de la chambre de gazéification.
5. Brûleur selon la revendication 4, caractérisé en ce que la fente (59) pour le passage
du combustible gazéifié est voisine de la sortie (58) du second espace (53).
6. Brûleur selon l'une quelconque des revendications 2 à 5, caractérisé en ce que
le premier espace (51) présente au moins une admission d'air (61), afin qu'un prémélange
de gaz et d'air soit effectué dans cet espace (51 ).
7. Brûleur selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce qu'une
paroi de la chambre de gazéification (11) est formée par une plaque de brûleur (19)
qui présente des orifices d'échappement.
8. Brûleur selon la revendication 7, caractérisé en ce que les orifices d'échappement
(29) sont disposés près de la périphérie de la plaque de brûleur (19).
9. Brûleur selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que
l'enveloppe (13) de la chambre de gazéification (11) présente, pour la conduite de
la chaleur vers l'arrière, une partie (21) qui s'étend au-delà de la plaque de brûleur
(19).
10. Brûleur selon la revendication 9, caractérisé en ce que ladite partie (21) pour
la conduite de la chaleur vers l'arrière entoure un tube de flammes (23).
11. Brûleur selon la revendication 10, caractérisé en ce que l'enveloppe de la chambre
de gazéification (11) et le tube de flammes (23) sont faits d'une seule pièce.
12. Brûleur selon la revendication 10 ou 11, caractérisé en ce que la partie (21)
destinée à la conduite de la chaleur vers l'arrière présente une cavité (25) qui est
remplie d'un garnissage (27) en un métal, par exemple le sodium, qui a un point de
fusion et/ou de vaporisation relativement bas.
13. Brûleur selon l'une quelconque des revendications 9 à 12, caractérisé en ce que
la zone de transition (22) entre le tube de flammes (23) et/ou la partie (21) servant
à la conduite de la chaleur vers l'arrière et l'enveloppe (13) de la chambre de gazéification
(11) est réalisée de telle manière qu'il ne se produise pas, vers l'enveloppe de la
chambre de gazéification, de transfert de chaleur dépassant la température de gazéification
optimale.
14. Brûleur selon l'une quelconque des revendications 1 à 12, caractérisé en ce qu'il
est prévu, en position pratiquement concentrique avec l'arbre (39) du rotor (33),
une pièce tubulaire (46) déplaçable axialement pour le réglage de l'alimentation en
air.
15. Brûleur selon l'une quelconque des revendications 1 à 13, caractérisé en ce que
le rotor (33) s'étend jusqu'à proximité immédiate de la plaque de brûleur (29).
16. Brûleur selon l'une quelconque des revendications 1 à 15, caractérisé en ce que
le rotor (33) est un compresseur centrifuge radial.
17. Brûleur selon l'une quelconque des revendications 1 à 15, caractérisé en ce que
le rotor (33) est un compresseur centrifuge axial.
18. Brûleur selon l'une quelconque des revendications 1 à 17, caractérisé en ce que
les moyens pour l'alimentation en combustible sont formés par un passage d'amenée
de combustible (41,43) qui s'étend à travers l'arbre d'entraînement (39) du rotor
(33) jusqu'à la périphérie du rotor (33).
19. Brûleur selon l'une quelconque des revendications 1 à 18, caractérisé en ce qu'une
sonde de température (17) pour le maintien d'une température de gazéification optimale
est prévue sur l'enveloppe (13) de la chambre de gazéification (11).
20. Brûleur selon l'une quelconque des revendications 1 à 19, caractérisé en ce que
l'enveloppe (13) de la chambre de gazéification (11) est faite de céramique.
21. Brûleur selon l'une quelconque des revendications 1 à 19, caractérisé en ce que
la chambre de gazéification (11) est revêtue intérieurement de céramique.
22. Brûleur selon l'une quelconque des revendications 1 à 19, caractérisé en ce que
la chambre de gazéification (11) est revêtue intérieurement de «Teflon».