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(11) |
EP 0 166 404 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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17.10.1990 Patentblatt 1990/42 |
| (22) |
Anmeldetag: 22.06.1985 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: B65H 35/06 |
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Stoffschau- und Zuschneidemaschine zum Abschneiden einer Stoffbahn bestimmter Länge
von einer Stoffrolle
Web inspection and cutting machine for cutting a predetermined length of a textile
web from a textile reel
Machine pour inspecter et pour couper une longueur déterminée de tissu d'un rouleau
de tissu
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE DE FR GB IT NL SE |
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Priorität: |
29.06.1984 CH 3156/84
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.01.1986 Patentblatt 1986/01 |
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Patentinhaber: Christian Fischbacher Co AG |
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CH-9015 St. Gallen (CH) |
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Erfinder: |
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- Berger, Walter
CH-9209 Gossau (CH)
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Vertreter: EGLI-EUROPEAN PATENT ATTORNEYS |
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Horneggstrasse 4 8008 Zürich 8008 Zürich (CH) |
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Entgegenhaltungen: :
FR-A- 2 395 215 US-A- 3 743 198 US-A- 4 234 135
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US-A- 2 771 251 US-A- 3 942 735
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- SPINNER-WEBER-TEXTILVEREDLUNG, Band 84, Nr. 12, Dezember 1966, Seiten 1387-1390, Würzburg,
DE; "Moderne Warenschau"
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Stoffschau- und Zuschneidemaschine nach dem Oberbegriff
des Patentansprüchs 1.
[0002] Stoffschau- und Zuschneidemaschinen sind in verschiedenen Ausführungen bekannt. Solche
Maschinen werden eingesetzt, um von einer Stoffrolle entsprechend den Kundenaufträgen
eine bestimmte Metrage massgenau abzuschneiden, wobei zuerste die gewünschte Bahnlänge
abgerollt und kontrolliert werden muss. Die abgeschnittene Stoffbahn wird entweder
wieder aufgerollt oder zusammengelegt. Entsprechend den durchzuführenden Operationen
muss die Stoffrolle auf der Maschine in eine Abrollposition gebracht werden, von welcher
der Stoff abgerollt und die genannten Operationen vorgenommen werden. Die abgeschnittene
Stoffbahn wird meistens in einer Aufrollstation wieder ausgerollt. Bie Bedarf kann
auch auf das Aufrollen verzichtet und die abgeschnittene Stoffbahn zusammengelegt
werden.
[0003] Bei einer bekannten Ausführungsform wird ein Zuschneidetisch mit horizontaler Tischplatte
eingesetzt, auf der die gewünschte Länge abgemessen und dann abgeschnitten wird. Die
Bedienung ist jedoch aufwendig, da zunächst die Stoffrolle aufgedornt werden muss.
Dann wird die abzuschneidende Rolle abgerollt und über den Tisch gezogen, worauf dann
die Bahn abgeschnitten werden kann.
[0004] Aus US-A-4 234135 ist eine Stoffschau- und Zuschneidemaschine bekannt, bei welcher
die Abrollstation auf der Hinterseite der Maschine angeordnet ist. Die Bedienungsperson
hat somit für jeden Wechsel einer Stoffrolle ihren Arbeitsplatz zu verlassen, wodurch
zeitliche Unterbrüche von der eigentlichen Kontroll- und Schneidarbeit entstehen.
[0005] Weiter ist aus US-A-2 771 251 eine Stoffschaumaschine bekannt, bei welcher die Abrollstation
in der Nähe der Bedienungsperson angeordnet ist. Jedoch muss die Warenbahn über mehrere
Rollen geführt werden, damit sie über einen Kontrolltisch geführt werden kann. Das
Einlegen der Warenbahn benötigt somit zusätzlichen zeitlichen Aufwand.
[0006] Weiter ist aus US-A-3 743 198 ein Gerät zum Lagern von Rollen aus Papier und anderen
Materialien bekannt, bei welchem die Rollen zwischen zwei verschiebbaren Armen in
konischen Lagerzapfen gelagert werden. In diesem Fall müssen bei ungleich breiten
Rollen die Arme verschoben und zum Lagern zusammengefahren werden, wofür eine bestimmte
Einrichzeit erforderlich ist.
[0007] Weiter sind aus "Spinner-Weber- Textilveredlung", Band 84, Nummer 12, Dezember 1966,
Seiten 1387-1390 in dem Artikel "Moderne Warenschau" verschiedene Stoffschaumaschinen
bekannt, bei denen unabhängig von der Ausbildung des Kontrolltisches die Abrollstation
auf der gegenüberliegenden Seite des Arbeitsplatzes der Kontrollperson liegt, wodurch
zum Auswechseln der Rolle entsprechend mehr Zeit benötigt wird. Zudem handelt es sich
hier nicht zum Zuschneide-, sondern um reine Stoffschaumaschinen.
[0008] Hier setzt die Erfindung ein, der die Aufgabe zugrundeliegt, eine Stoffsdau- und
Zuschneidemaschine der eingangs beschriebenen Art so weiter zu entwickeln, dass unter
Vermeidung der vorstehend genannten Nachteile das Kontrollieren und Zuschneiden der
Stoffbahnen ohne Qualitätseinbusse in kürzerer Zeit und bei geringerer Anstrengung
seitens der Bedienungsperson durchgeführt werden kann, wobei gleichzeitig der Platzbedarf
für die Maschine verringert werden kann.
[0009] Diese Aufgabe wird gemäss der Erfindung durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs
1 gelöst.
[0010] Die Erfindung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt und nachfolgend
beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 Eine Frontansicht einer schematisch dargestellten Stoffschau- und Zuschneidemaschine
und
Fig. 2 eine Seitenansicht der Stoffschau- und Zuschneidemaschine in Fig. 1.
[0011] Die in Fig. 1 und 2 dargestellte Stoffschau- und Zuschneidemaschine weist einen Maschinenrahmen
1 auf, der sich im wesentlichen aus zwei Seitenwänden 2 und zwischen den Seitenwänden
2 liegenden Streben zusammensetzt, von denen eine Strebe 3 in der Nähe des Bodens
4, auf dem die Maschine aufgestellt ist, erkannbar ist. Im obern Bereich des Maschinenrahmens
1 ist zwischen den Seitenwänden 2 ein Kontrolltisch 5 angeordnet. Der Kontrolltisch
5 weist eine Neigung auf, die, wie festgestellt wurde, optimal etwa 45° beträgt. Der
Kontrolltisch 5 nimmt die ganze Breite der Maschine ein und erstreckt sich bis zum
höchsten Punkt der Seitenwände. Im unteren Bereich des Kontrolltisches 5 ist ein Schneidschlitz
6 ausgespart, der sich horizontal über die ganze Breite des Kontrolltisches 5 erstreckt.
Im Schneidschlitz 6 wird eine Abschneidevorrichtung 7, z.B. eine motirisch angetriebene
Elektroschere, geführt. Mit der Abschneidevorrichtung 7 wird die jeweilige verlangte
Länge des Coupons von einer Stoffbahn 8 abgeschnitten, deren Ausdehnung durch strichpunktierte
Linien dargestellt ist.
[0012] Aus Fig. 2 ist der Aufbau der Stoffschau- und Zuschneidemaschine am besten erkennbar.
Längs der Seitenwände 2 ist auf jeder Seite ein Schwenkarm 9 angeordnet, der, siehe
Fig. 2, einen Schwenkweg von mehr als 90° von einer obern Stellung in eine untere
Stellung zurücklegen kann. Die beiden Schwenkarme 9 sind miteinander durch eine sich
durch die Maschine erstrekkende, nicht dargestellte Schwenkwelle verbunden, die durch
einen nicht dargestellten motorischen Antrieb so weit geschwenkt werden kann, das
der in Fig. 2 dargestellte Schwenkweg zurückgelegt werden kann. An dem freien Ende
jedes Schwenkarmes 9 ist eine Lagerplatte 11 mit einer Welle 12 schwenkbar gelagert.
In der Lagerplatte 11 sind zwei Antrieb- und Tragwalzen 13, 14 mit - ihren Wellen
15 drehbar gelagert. Die Walzen 13, 14 haben eine doppelte Funktion; sie tragen einerseits
eine aufgelegte Stoffrolle und setzen diese Stoffrolle in Bewegung, so dass die Stoffbahn
8 abgerollt werden kann. Der Antrieb der Antrieb- und Tragwalzen 13,14 erfolgt über
einen motorischen Antrieb 17, dessen Antriebswelle im Bereich der Schwenkachse 18
der Schwenkarme 9 gelagert ist und die Antrieb- und Tragwalzen 13, 14 über einen,
im Schwenkarm 9 eingebauten Hülltrieb, z.B. einen Zahnriementrieb, gleichsinnig antreibt.
Die Antrieb- und Tragwalzen 13, 14, die die Stoffrolle 16 tragen, bilden zusammen
mit dem Antrieb und der Lagerung die Abrollstation 20.
[0013] Im untern Bereich des Maschinenrahmens 1 ist eine Aufrollstation 21 angeordnet, die
ebenfalls zwei Antrieb- und Tragwalzen 22, 23 aufweist und im übrigen gleich aufgebaut
ist wie die Abrollstation 20. Während die Abrollstation 20 schwenkbar ist, ist die
Aufrollstation 21 in einem Fahrgestell 24 abgestützt, dessen Laufrollen 25 auf Schienen
26 geführt sind. Das Fahrgestell 24 wird durch einen Linearantrieb (nicht dargestellt)
verschoben, wobei die Verschiebung durch eine Bandkantensteuerung 27 gesteuert wird.
Mit der Bandkantensteuerung 27 wird erreicht, dass eine Stoffbahn sauber aufgewickelt
werden kann, selbst dann, wenn die abgewickelte Stoffrolle kegelartig gewickelt ist.
Diese Steuerung ist vor allem beim Zuschneiden von grossen Couponlängen zweckmässig.
[0014] Die beschriebene Stoffschau- und Zuschneidemaschine wird wie folgt betrieben:
[0015] Zum Abschneiden eines Coupons werden zunächst die Schwenkarme 9 der Abrollstation
20 in die in Fig. 2 dargestellte abgesenkte Lage gebracht. Nun kann von der Bedienungsseite
der Maschine die Stoffrolle 16 aufgelegt werden. Wenn die Abrollstation 20 in die
obere Arbeitsstellung geschwenkt ist, werden die Antrieb- und Tragwalzen 13, 14 in
Drehung versetzt, so dass die Stoffbahn 8 abgerollt wird. Sie läuft um einen Umlenkstab
28 über den Kontrolltisch 5 und kann dort kontrolliert werden, wobei zweckmässig der
Kontrolltisch 5 als Mattscheibe mit einer dahinterliegenden Lichtquelle ausgebildet
ist. Erreicht die Stoffbahn 8 den Schneidschlitz 6, beginnt die Messung des abzuschneidenden
Coupons. Die Messung selbst erfolgt indirekt durch ein auf den Antrieb- und Tragwalzen
13, 14 aufgesetztes Messrad 29. Die Stoffbahn 8 wird in der Aufrollstation 21 auf
eine Hülse gewickelt, was mit Hilfe der Antrieb- und Tragwalzen 22, 23 in einfacher
Weise ermöglicht wird. Ein zusätzliches Befestigen des Couponganfangs auf der Hülse
ist nicht erforderlich. Da die Antrieb- und Tragwalzen beider Stationen 20, 21 angetrieben
werden, kann durch Einstellen einer etwas unterschiedlichen Drehzahl das Spannen der
Stoffbahn 8 erreicht werden, wodurch eine saubere Aufwicklung in der Aufrollstation
gewährleistet ist. Nach Abrollen der gewünschten Couponlänge wird die Stoffbahn 8
angehalten und der Coupon von der Stoffbahn 8 mit der Abschneidevo,rrichtung 7 abgeschnitten.
Der Abschneidvorgang kann bei Stoffen, die rechtwinklig geschnitten werden dürfen
automatisiert werden. Die manuelle Bedienung der Abschneidevorrichtung 7 kommt vor
allem beim Zuschnitt von Dekorstoffen in Frage. Anschliessend wird der Coupon in der
Aufrollstation 21 auf die Hülse fertiggerollt, während die bei dem Schneidschlitz
6 angehaltene Stoffbahn 8 für das Schneiden weiterer Coupons benützt werden kann.
Ist der Zuschnitt beendet, wird das Ende der Stoffbahn 8 durch entsprechende Drehrichtungsänderung
in der Abrollstation 21 aufgerollt, worauf die Station abgesenkt und die Stoffrolle
16 leight von den Antrieb- und Tragwalzen 13, 14 abgehoben werden kann.
[0016] Zweckmässig sind die Antriebe der beiden Stationen 20, 21 stufenlos regelbar. Für
die Steuerung dieser Antriebe ist eine Steuerung 30 vorgesehen, die, um die Maschine
möglichst bedienungsleicht zu gestalten, mit einem Mikroprozessor ausgerüstet ist.
Die Bedienung der Antriebe, die Vorwahl der Schneidlänge und die Zahl der zu schneidenden
Coupons kann mit Hilfe eines auf einem Arm 31 gelagerten Bedienungskastens 32 vorgewählt
werden.
[0017] Zusammenfassend ist festzustellen, das die beschriebene Stoffschau- und Zuschneidemaschine
sehr einfach und anstrengungslos bedienbar ist. Die zu schneidende Stoffrolle 16
. kann von der Bedienungsseite der Maschine her aufgelegt werden; dies wird zudem durch
die Absenkmöglichkeit der Abrollstation 20 erleichtert. Ebenso einfach ist das Aufrollen
in der Aufrollstation 21. Werden mehrere Coupons geschnitten, können diese nacheinander
auf die gleiche Hülse aufgerollt werden. Durch die Verstellung der Vorschubgeschwindigkeiten
für die Stoffbahn 8 wird die Kontrolle erleichtert. Ebenso kann auch die Bewegungsrichtung
der Stoffbahn reversiert werden. Das Entladen einer Stoffrolle 16 aus der Abrollstation
20 kan in gleich einfacher Weise durchgeführt werden wie das Beladen. Hierbei soll
trotz des Schwenkens der Schwenkarme 9 die Lage der Achsen 15 der Walzen 13, 14 in
einer Horizontalebene bleiben. Dies kann dadurch erreicht werden, dass die Lagerplatten
11 durch einen in einem der Schwenkarme 9 untergebrachten weiteren Hülltrieb in entgegengesetzer
Richtung als die Schwenkarme 9 geschwenkt werden. Dies kann in einfacher Weise dadurch
erreicht werden, dass der Hülltrieb im Bereich der Schwenkarmachse feststeht und ein
Ritzel sich am Hüllglied, z.B. einer Kette, abrollt und hierbei die Lagerplatte 11
in unveränderter Lage hält.
[0018] Durch die beschriebene Stoffschau- und Zuschneidemaschine kann die Bedienungszeit
für das Zuschneiden eines Coupons wesentlich, d.h. auf weniger als die Hälfte gegenüber
bekannten Maschinen gesenkt werden. Die Bedienungszeit umfasst das Beladen der Maschine
mit einer Stoffrolle, das Messen, Schneiden sowie das Aufrollen und Abladen der Stoffrolle
von der Maschine. Trotz dieses Zeitgewinns wird die Messgenauigkeit sowohl bei formstabilen
als auch bei Jersey-Qualitäten gewährleistet.
1. Stoffschau- und Zuschneidemaschine zum Abrollen einer Stoffbahn von einer Stoffrolle
(16) und zum Kontrollieren und Abschneiden sowie zum Wiederaufrollen derselben, wobei
die Stoffrolle in einer Abrollstation (20) liegt und über einen schrägliegenden, mit
einer Abschneidvorrichtung ausgerüsteten Kontrolltisch (5) abrollbar ist, dadurch
gekennzeichnet, dass die Abrollstation (20) an im Maschinenrahmen (1) schwenkbar gelagerten
Schwenkarmen (9) von der über dem Kontrolltisch (5) liegenden Betriebsstellung in
die Belade- und Entladestellung absenkbar ist.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Abrollstation (20) eine
Aufrollstation (21) zugeordnet ist, wobei beide Stationen zwei parallel angeordnete,
motorisch angetriebene Walzen (13, 14; 22, 23) aufweisen, welche gleichzeitig als
Lagerung für die abzurollende Stoffrolle und für die aufzurollende Stoffrolle dienen.
3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufrollstation (21)
in einem Fahrgestell (24) gelagert ist, welches durch einen motorischen Antrieb parallel
zu den Achsen der Antrieb- und Tragwalzen (22, 23) verfahrbar ist.
4. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebe der Antrieb-
und Tragwalzen (13, 14; 22, 23) mit regelbarer Vorwärts- und Rückwärtsbewegung ausgebildet
sind, wobei wahlweise die Walzen der einen Station bezüglich der andern Station mit
voreilender oder nacheilender Geschwindigkeit einstellbar sind.
5. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der im Maschinenrahmen 2,
angeordnete, etwa mit 45° geneigte Kontrolltisch (5) mit einer beleuchtbaren Mattscheibe
versehen.
6. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge der abzuschneidenden
Stoffbahn und die Zahl der abzuschneidenden Stoffbahnen vorwählbar sind.
1. Machine pour inspecter et pour couper, pour dérouler une longueur de tissu d'un
rouleau de tissu (16) et pour contrôler et couper ainsi que pour rouler de nouveau
cette longueur de tissu, dans laquelle le rouleau de tissu est disposé à un poste
de déroulement (20) et qu'il est déroulé sur une table de contrôle (5) inclinée équipée
d'un dispositif de coupe, caractérisée en ce que le poste de déroulement (20) est
abaissé en position de chargement et de déchargement depuis la position de travail
située au-dessus de la table de contrôle (5) à l'aide de bras articulés (9) montés
dans le bâti de la machine (1).
2. Machine conformément à la revendication 1, caractérisée en ce qu'au poste de déroulement
(20) est adjoint un poste d'enroulement (21), les deux postes étant équipés de deux
cylindres (13, 14; 22, 23) parallèles entraînés par moteur, qui servent simultanément
de logement pour le rouleau de tissu à dérouler et pour le rouleau de tissu à enrouler.
3. Machine conformément à la revendication 2, caractérisée en ce que le poste d'enroulement
(21) est situé dans un châssis (24) qui est déplaçable par une commande par moteur
parallèlement aux axes des cylindres porteurs et d'entraînement (22, 23).
4. Machine conformément à la revendication 2, caractérisée en ce que les commandes
de cylindres porteurs et d'entraînement (13, 14; 22, 23) sont munies d'un mouvement
réglable d'avance et de recul, les cylindres d'un poste étant, par rapport à l'autre
poste, réglables avec une vitesse d'advance ou une vitesse de retard à l'engagement,
auchoix.
5. Machine conformément à la revendication 1, caractérisée en ce que la table de contrôle
(5) installée dans le bâti de la machine (2, 3) et inclinée à 45° environ, est munie
d'un verre dépol avec éclairage.
6. Machine conformément à la revendication 1, caractérisée en ce que la longueur de
tissu à couper et le nombre de coupes à effectuer peuvent être présélectionnés.
1. Material inspection and cutting machine for unrolling a web of material from a
roll of material (16) and for checking and cutting as well as for rolling the same
up again, wherein the roll of material is present in an unrolling station (20) and
can be unrolled across an obliquely lying checking table (5) equipped with a cutting
device characterised in that the unrolling station (20) is lowerable on swing arms
(9) mounted swingably in the machine frame (1) from the operational position lying
over the checking table (5) into the loading and unloading position.
2. Machine according to claim 1 characterised in that a rolling-up station (21) is
arranged relative to the unrolling station (20), wherein both stations have two parallel
arranged motor driven rolls (13, 14; 22, 23) which simultaneously serve as a mounting
for the roll of material to be unrolled and for the roll of material to be rolled
up.
3. Machine according to claim 2, characterised in that the rolling-up station (21)
is mounted in a movable frame (24) which can be moved by means of a motor drive parallel
to the axis of the drive and carrier rolls (22, 23).
4. Machine according to claim 2 characterised in that the drives of the drive and
carrier rolls (13, 14; 22, 23) are constructed with controllable forward and reverse
movement whereby according to choice the rolls of one station can be adjusted with
leading or lagging speed with respect to the other station.
5. Machine according to claim 1 characterised in that the checking table (5) arranged
in the machine frame 2, 3 inclined at approximately 45° is provided with an illuminable
matt face.
6. Machine according to claim 1 characterised in that the length of the web of material
to be cut off and the number of webs of material to be cut off can be pre-selected.
