[0001] Die Erfindung betrifft eine Verpackungsmaterialbahn mit heißsiegelfähiger Kunststoffolie
mit zwei Reihen etwa gleich großer, in Richtung der Längsmittellinie außermittig an
der Seite und auf der äußeren Oberfläche jeder Bahnhälfte aufgesiegelter Deckteile
aus mit der Kunststoffolie verschweißbarem Material.
[0002] Bekannt sind Packungsmaterialbahnen, die nur aus einer Kunststoffolie bestehen und
längs einer Mittelfaltlinie zur Bildung eines Schlauches umgelegt werden. Der Schlauch
dieser bekannten Materialbahnen wird an zwei der drei noch offenen Seiten durch Heißsiegeln
verschlossen, mit dem Füllgut, vorzugsweise Flüssigkeiten, z. B. Milch oder Säfte,
gefüllt, dieser gefüllte Teilbeutel vom Gesamtschlauch abgetrennt und vollständig
verschlossen. Solche Flüssigkeitsbeutel kommen mit und ohne Hüllkarton auf den Markt.
Bei der Ausführungsform ohne Hüllkarton benutzt der Endverbraucher Gießbehälter, welche
den Flüssigkeitsschlauch stützend umgreifen. Bei der anderen Ausführungsform wird
der Flüssigkeitsschlauch von diesem Faltkarton stützend umgeben und in dieser Form
auf den Markt gebracht.
[0003] Diese bekannte schützende Faltschachtel hat zumeist die Form eines Quaders und erfordert
für die Herstellung einen verhältnismäßig großen Aufwand für die Bildung, Faltung
und den Verschluß der Kartonwände bzw. des Bodens und Deckels. Außerdem muß der jeweilige
gefüllte Flüssigkeitsbeutel unter vorsichtiger Handhabung mit speziellen Einrichtungen
in den wenigstens einseitig offenen Faltkarton eingeschoben werden.
[0004] Zwar hat man schon versucht, eine Verbindung mit dem zu füllenden Kunststoffolienbeutel
und dem stützenden Faltkarton im Bereich der Seitenwände zu schaffen, eine Massenproduktion
war bislang aber infolge der komplizierten Herstellungs- und Füllmaschinen nicht möglich.
[0005] Eine Verpackungsmaterialbahn mit den eingangs näher bezeichneten Merkmalen ist aus
der DE-B-2 200 280 bekannt, wobei diese Bahn aus Papier oder Karton mit wenigstens
einseitiger thermoplastischer Beschichtung mit regelmäßigen Abständen zueinander Abdeckstreifen
aufweist. Diese Bahn wird zwar auch für die Herstellung von Beuteln in Massenfabrikation
unter Füllen und Verschließen der Beutel verwendet, es ist aber nicht beschrieben,
wie die Beutel hergestellt werden sollen, aus denen letztlich tetraederförmige Packungen
gebildet werden. Bei der bekannten Bahn ist es außerdem gleichgültig, wo Löcher in
der Bahn und die diese abdeckenden Aufreißzungen an der Packung angebracht werden.
Insofern fehlen auch Hinweise für die weitere Verarbeitung der Bahn, insbesondere
hinsichtlich einfacher Handhabung beim Füllen, Verschließen und Umhüllen.
[0006] Aus der FR-A-2 102 613 ist andererseits ein Kunststoffolienbeutel bekannt, der auf
einer oder beiden Oberflächen jeweils ein Deckteil aus steiferem Material als die
Folie aufweist. Diese Deckteil dienen als Standhilfe, um die mit Lebensmitteln, z.
B. Gewürzen, Kartoffenchips oder dergleichen gefüllten Beutel in einer etwa senkrechten
Position aufzustellen und dem Käufer werbegünstig präsentieren zu können, ohne daß
man Körbe oder dergleichen zur Aufnahme der Beutel benötigt. Die Beutel sind bereits
das Endprodukt, ohne daß eine Materialbahn genauer beschrieben ist. sei es eine flache
Bahn oder ein Schlauch.
[0007] Aufgabe der Erfindung ist hingegen die Schaffung einer Verpackungsmaterialbahn mit
heißsiegeltähiger Kunststoffolie, aus welcher Füllbeutel so gefertigt werden können,
daß eine einfachere Handhabung beim Füllen, Verschließen und Umhüllen möglich ist,
insbesondere bei der Herstellung in Massenfabrikation mit großer Stückzahl pro Zeiteinheit.
[0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Materialbahn eine heißsiegelfähige
Kunststoffolie ist und zur Bildung einer Schlauchform um eine Längsmittellinie derart
umgefaltet - ist, daß die zwei sich ergebenden Bahnhälften deckend aufeinanderliegen,
daß auf der einen ersten Bahnhälfte die Reihe des aus steiferem Material als die Folie
bestehenden Deckteile im Bereich neben ihrer Längskante und auf der anderen zweiten
Bahnhälfte im Bereich neben ihrer durch die Längsmittellinie gebildeten Faltlinie
längs verläuft.
[0009] Mit der Erfindung wird erstmals ein neuer Weg eingeschlagen, nämlich Deckteile an
einer Kunststoffolie - denn die ganze Materialbahn ist eine Kunststoffolie - in Form
von Reihen derart anzuheften, daß sich hierdurch eine Bahn ergibt, die günstig zu
verarbeiten und mit einfachen Maßnahmen in einer Packungs- und Füllmaschine verarbeitet
werden und mit einer Stützhülle versehen werden kann, deren Herstellungs- und Anordnungsaufwand
erheblich geringer als bei den bekannten Faltschachteln ist, Wird aus der Verpackungsmaterialbahn
gemäß der Erfindung ein Schlauch gebildet, so ist die erste Stufe hierzu die Umfaltung
um die Längsmittellinie der Folienbahn derart, daß sich zwei Bahnhälften ergeben.
[0010] Die beiden Reihen der Deckteile sind einander so zugeordnet, daß in Richtung quer
zu der Längsbahn gleiche Deckteile vorgesehen sind. Legt man mit anderen Worten durch
die Mitte eines Deckteils eine Linie, die quer zur Längsmittellinie der Materialbahn
verläuft, dann läuft diese Querlinie auch durch das Zentrum des Deckteils der anderen
Reihe. In Richtung quer zur Folienbahn liegen sich also Deckteile bzw. die Lücken
zwischen den Deckteilen passend gegenüber. Hierdurch ist es möglich, im Bereich der
Lücken zwischen den Deckteilen Querversiegelungsnähte derart zu legen, daß sich entsprechende
Kunststoff-Folienbeutel ergeben. Man kann sich vorstellen, daß im Falle eines länglichen
Beutels die eine Seite durch ein Stück der Faltlinie gebildet ist, welche die beiden
Bahnhälften miteinander verbindet, am gegenüberliegenden Ende (Deckel- bzw. Bodenseite)
ein Stück der Längsschweißnaht des Schlauches der Kunststoffmaterialbahn den Abschluß
bildet und die beiden vorstehend erwähnten Quersiegelnähte den jeweiligen Längsverschluß
des länglichen Beutels bilden.
[0011] Durch die außermittige Anordnung der Reihe der Deckteile im jeweiligen Seitenbereich
der Bahnhälfte werden allerdings die deckel- bzw. bodenseitigen Enden des sich ergebenden
Füllbeutels nicht wie oben erwähnt direkt durch die Faltlinie einerseits und das Stück
der Schlauchlängsnaht andererseits sondern durch Folienflächen gebildet, die daneben
angeordnet sind.
[0012] Die Verschiebung der Materialbahn führt dazu, daß diejenigen Flächenbereiche, welche
in der Nähe des jeweiligen Deckteils angeordnet sind, die boden- bzw. deckelseitigen
Enden der letztlich angestrebten Folienpackung bzw. des Füllbeutels bilden.
[0013] Der Vorteil der vorstehend beschriebenen Verpackungsmaterialbahn mit der Reihe von
Deckteilen in den Seitenbereichen bzw. neben den Grenzlinien der jeweiligen Bahnhälfte
liegt in der günstigen Transportmöglichkeit vom Vorrat in einer Füll- bzw. Verpackungsmaschine
durch die Schweißstationen bis zur Endverarbeitung. Durch die erfindungsgemäße außermittige
Anordnung der Reihen von Deckteilen kann die Materialbahn nämlich flach auf Vorrat
gelagert und über Rollen wie eine normale Materialbahn transportiert und behandelt
werden, obgleich Deckteile aufgesiegelt sind.
[0014] Dabei ist es besonders vorteilhaft, wenn die Verpackungsmaterialbahn gemäß der Erfindung
in Zick-Zack-Form (nicht in Rollenform) auf Lager genommen wird, wobei die Entnahme
einer solchen fertigen Verpackungsmaterialbahn ebenso einfach erfolgen kann, wie wenn
die Materialbahn auf einer Rolle aufgezogen wäre. Letzteres ist bei den aufgesiegelten
Deckteilen auf der Folienbahn wegen der unterschiedlichen Materialdicken unzweckmäßig.
[0015] Bei vorteilhafter weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist jedes Deckteil im wesentlichen
rund oder vieleckig, vorzugsweise kreisrund ausgestaltet und besteht aus mit Kunststoff
beschichtetem Karton oder Papier zur Bildung eines Deckels oder Bodens einer schlauchförmigen
Packung entsprechenden Querschnittes. Angestrebt werden beispielsweise Flüssigkeitspackungen
in Rohrform mit flachem Deckel und Boden. Wenn die Seitenwände (der Schlauch bzw.
das Rohr) sowie Deckel und Boden aus mit Kunststoff beschichtetem Karton oder Papier
bestehen, kann die Kunststoffbeschichtung besonders dann sehr sparsam und dünn ausgebildet
werden, wenn die Flüssigkeit selbst in einem Füllbeutel aus Kunststoffolie gehalten
wird. Um das Transportvolumen möglichst weitgehend auszunutzen, soll eine Flüssigkeitspackung
dieser beschriebenen Art optimal, d. h. ganz gefüllt sein. In einem solchen Falle
sollte der Füllbeutel aus Kunststoffolie flächig satt sowohl auf den Seitenflächen
als auch auf Deckel und Boden der Verpackung aufliegen. All diese Vorteile erreicht
man bei entsprechend ausgestalteter Maschine unter der Voraussetzung, daß die Verpackungsmaterialbahn
der vorstehend beschriebenen Art eingesetzt wird. Es versteht sich, daß die Deckteile
in den Reihen auf den Bahnhälften die oben erwähnte Ausformung haben können. Besonders
zweckmäßig ist es hierbei, wenn jedes Deckteil mindestens einer der zwei parallelen
Reihen über eine außermittig zum Deckteil angeordnete Siegelfläche mit der Folienbahn
verbunden ist. Sofern die gesamte Fläche des Deckteiles auf der beim Transport vorzugsweise
eben liegenden Bahnfläche liegt, kann die Siegelfläche an beliebigen Stellen innerhalb
der Fläche des Deckteils angeordnet sein. Die außermittige Anordnung der Siegelfläche
bezüglich des Zentrums des Deckelteils bietet den weiteren Vorteil einer günstigen
Öffnungsvorrichtung mit einfachsten Mitteln.
[0016] Zur vorteilhaften Ausgestaltung einer solchen Öffnungsvorrichtung ist es günstig,
wenn ein innerer Abdeckstreifen, die Siegelfläche am Deckteil überlappend, zwischen
Folienbahn und Deckteil an beiden angeschweißt ist. Bei zweckmäßiger Ausgestaltung
eines solchen inneren Abdeckstreifens ergeben sich günstige öffnungsmöglichkeiten,
scharfe Gießkanten und gute Ausgießmöglichkeiten mit Einströmen von Luft an den richtigen
Stellen zur Vermeidung des Glucksens beim Ausgießen.
[0017] Das Erstellen eines exakten Ausgießloches wird besonders dann erleichtert, wenn der
innere Abdeckstreifen ein innerhalb der Siegelfläche befindliches Loch aufweist, durch
welches hindurch eine zentrale Teilsiegelfläche direkt zwischen Deckteil und Folienbahn
gebildet ist. Die oben erwähnte Siegelfläche zwischen Deckteil und Folienbahn unterteilt
sich also in eine zentrale Teilsiegelfläche, welche die direkte Verbindung zwischen
Deckteil und Folienbahn darstellt, und eine diese umgebende Ringsiegelfläche, in deren
Bereich zwischen dem eigentlichen äußeren Deckteil selbst und der Folienbahn der innere
Abdeckstreifen liegt. Weil dieser aber praktisch zum Deckteil gehört, kann bei allgemeiner
Betrachtung auch dann von einem Deckteil gesprochen werden, wenn ein mit einem inneren
Abdeckstreifen versehenes Deckteil gemeint ist.
[0018] Der Öffnungsvorgang mit einem Deckteil, welches an der Materialbahn angeheftet ist,
kann besonders dann günstig ausgestaltet werden, wenn am Umfang des Deckteils nächst
der Siegelfläche eine Greiflasche radial nach außen vorsteht und zwei im Abstand zueinander
parallel verlaufende Schnittlinien jeweils außen neben einer Verbindungslinie zwischen
Greiflaschenspitze und Zentrum des Deckteils zur Bildung eines Aufreißstreifens im
Deckteil angebracht sind. Die Anordnung einer Greiflasche erleichtert nicht nur den
Öffnungsvorgang für den Endverbraucher sondern stört auch nicht die angestrebten Eigenschaften
der Verpackungsmaterialbahn gemäß der Erfindung, weil auf den beim Transport im wesentlichen
plan liegenden Bahnhälften Vorsprünge am Umfang des jeweiligen Deckteils keineswegs
stören, weder beim Umlegen, Falten, Verschweißen, Abtrennen noch Füllen. Wählt man
im wesentlichen kreisrunde Deckteile, dann können diese auch dann sehr materialsparend
aus einer großen Papierbahn ausgestanzt werden, wenn die Greiflaschen am Rand mit
vorgesehen werden, denn zwischen den einzelnen Kreisen der Gesamtbahn verbleiben Materialreste,
die gerade bei richtiger Anordnung die Greiflasche darstellen. Ein günstiger Aufreiß-
bzw. Öffnungsvorgang einer Flüssigkeitsverpackung leitet sich natürlich von der Greiflasche
her ein. Ist die Greiflasche am Umfang eines Deckels außen angeordnet, dann erfolgt
der Öffnungsvorgang durch Hochreißen von der Greiflasche radial zur Deckelmitte hin.
Um diesen Aufreißvorgang zu begünstigen und zu führen, sind die erwähnten parallelen
Schnittlinien angeordnet, die etwa bis in den mittleren Bereich des jeweiligen Deckteils
reichen. Dabei versteht es sich, daß immer nur dasjenige Deckteil auf der einen Bahnhälfte
mit den Schnittlinien und Abdeckstreifen versehen ist, welches den Deckel einer Packung
mit der Öffnungsvorrichtung bildet. Das gegenüberliegende Deckteil auf der anderen
Bahnhälfte bildet nur den Boden, der die Öffnungsvorrichtung nicht aufweist.
[0019] Weitere Vorteile, Merkmale und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung
ergeben sich aus der folgenden Beschreibung im Zusammenhang mit den Zeichnungen, welche
eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung veranschaulichen. Es zeigen :
Figur 1 perspektivisch ein abgebrochenes Teilstück der Verpackungsmaterialbahn mit
den zwei Reihen von Deckteilen,
Figur 2 in vergrößertem Maßstab perspektivisch die zwei um die Längsmittellinie der
Materialbahn umgefalteten und deckend aufeinanderliegenden Bahnhälften mit den angehefteten
Reihen von Deckteilen,
Figur 3 schematisch eine Schnittansicht entlang der Linie 111-111 der Figur 1,
Figur 4 schematisch eine Schnittansicht entlang der Linie IV-IV der Figur 2,
Figur 5 in weiter vergrößertem Maßstab die Draufsicht auf die untere Folienbahnhälfte
im Bereich V der Figur 2, wobei hier die Greiflasche gezeigt ist, die bei der schematischeren
Darstellung der Figur 2 weggelassen ist,
[0020] Figuren 6 bis 8 eine auseinandergezogene konkretere Ausführungsform mit Darstellung
weiterer Einzelheiten einer Ansicht gemäß Figur 5, wobei Fig. 6 die Folienbahn, Figur
7 den inneren Abdeckstreifen und Figur 8 das eigentliche Deckteil in Form des Deckels
zeigen.
[0021] Die Verpackungsmaterialbahn ist in Figur 1 in plan liegendem Zustand gezeigt und
besteht aus einer heißsiegelfähigen Kunststoffolie mit angeschweißten Deckteilen 1.
Die Figuren 1 und 3 zeigen die Längsmittellinie 2 der allgemein mit 3 bezeichneten
Folienbahn, die zur Bildung einer Schlauchform derart um die Längsmittellinie 2 in
den Zustand der Figuren 2 und 4 umfaltbar ist, daß sich zwei Bahnhälften 4 und 5 ergeben.
[0022] Während in Längsrichtung gesehen Anfang und Ende der Folienbahn 3 nicht bezeichnet
sind, wird die erste Bahnhälfte 4 von der durch die Längsmittellinie 2 gebildete Faltlinie
einerseits und die freie Längskante 6 andererseits begrenzt. Die andere zweite Bahnhälfte
5 wird ebenfalls durch die Längsmittellinie 2 und die äußere freie Längskante 7 begrenzt.
[0023] Aus den Figuren 3 und 4 erkennt man deutlich, . daß die Deckteile 1 jeweils auf der
äußeren Oberfläche der Bahnhälften 4 und 5 angeordnet sind. Die Figuren 2 und 4 veranschaulichen
besonders deutlich, daß außen die in Rede stehenden Oberflächen mit den Deckteilen
angeordnet sind, während die Flüssigkeit auf der Innenseite des späteren Schlauches
zu liegen kommt.
[0024] Die Deckteile 1 sind in Form von Reihen mit gleichem Längsabstand L zwischen den
Deckteilen 1 außermittig an der Seite jeder Bahnhälfte 4 und 5 angebracht. Man erkennt
auch einen Abstand a (Fig. 2) zwischen dem Umfang eines Deckteiles 1 und dem Rand
der Bahnhälfte, hier der Längsmittellinie 2 der ersten Bahnhälfte 4. Wenn die Gesamtbreite
B der Verpackungsmaterialbahn 3 56 cm beträgt, ist der Abstand A der beiden Reihen
mit Deckteilen 1 etwa 28 cm, der Abstand L zweier Deckteile 1 zueinander in Richtung
der Reihen beträgt dann 13 cm und der erwähnte Randabstand a beträgt 0,8 cm.
[0025] Die in den Figuren 1, 2 und 5 dargestellten Deckteile 1 erscheinen oval, denn sie
sind in Draufsicht kreisrund. Das in Figur 2 unter der unteren Bahnhälfte 5 im Bereich
V befindliche Deckteil 1 soll bei der späteren Packung einen Deckel bilden und weist
daher die Öffnungsvorrichtung auf. Dieses Deckteil ist in den Figuren 5 bis 8 deutlicher
dargestellt. Man erkennt in den Figuren 5 und 6 die untere zweite Bahnhälfte 5, die
links durch die Längsmittellinie 2 und rechts durch die freie Längskante 7 begrenzt
ist, während in Längsrichtung der Bahn die Enden abgebrochen und nicht bezeichnet
sind. Man blickt sozusagen durch die Folienbahn 5 hindurch auf die allgemein mit 14
bezeichnete Siegelfläche, über welche die Folienbahn 5 mit dem Deckteil 1 (mit innerem
Abdeckstreifen 8) verbunden ist. Diese Siegelfläche setzt sich aus zwei Teilflächen
zusammen, nämlich die zentrale Teilsiegelfläche 17 und die diese ringförmig umgebende
äußere Siegelfläche 18. In der Explosionsdarstellung der Figuren 6 bis 8 ist deutlich
gezeigt, daß der Betrachter der Figur 5 durch die obere Folienbahn 5 hindurch auf
den inneren Abdeckstreifen 8 und dann auf das darunter angeordnete Deckteil 1 blickt.
[0026] Der innere Abdeckstreifen 8 weist mittig ein Loch 9 auf, durch welches hindurch beim
Aufsiegeln der Folienbahn 5 auf die eigentliche Materialschicht des Deckteils 1 die
zentrale Teilsiegelfläche 17 direkt mit dem Deckteil im mittleren schraffierten Bereich
16 der Figur 8 in Auflage und zur Verbindung kommt.
[0027] Am Umfang des Deckteils 1 ist in den Figuren 5 und 8 nächst der Siegelfläche 14 eine
Greiflasche 10 radial nach außen (nach rechts vorn) vorstehend gezeigt. An den Punkten
11, wo die Greiflasche 10 in den Umfang des Deckteils 1 übergeht, beginnen nach innen
in den mittleren Bereich des Deckteils 1 verlaufend zwei parallele Schnittlinien 12
und 13, die im Abstand b zueinander verlaufen, welches auch der Abstand zwischen den
beiden Punkten 11 ist, und die außen neben einer Verbindungslinie liegen, die nicht
gezeigt sondern nur gedacht ist und zwischen der Greiflaschenspitze 15 und dem Zentrum
20 des Deckteils 1 zu denken ist.
[0028] Der innere Abdeckstreifen 8 ist an seinem gebogenen Außenteil (in Figur 7 rechts)
längs der Schweißnaht 21 auf der Stirnkante des nicht gezeigten Tubus aufgesiegelt
und über die Schweißnähte 22, welche in geringem Abstand außen neben den parallelen
Schnittlinien 12 und 13 verlaufen, mit der Innenseite des Deckteils 1 verschweißt.
[0029] Man erkennt die zweckmäßige und einfache Ausgestaltung des Deckteils 1, gegebenenfalls
mit aufgeschweißtem inneren Abdeckstreifen 8, wodurch in Massenstückzahlen Deckteile
1 auf Folienbahnen 4 und 5 auflegbar sind, die eine einfach umzulenkende, zu lagernde
und zu verarbeitende Verpackungsmaterialbahn bilden.
1. Verpackungsmaterialbahn mit heißsiegelfähiger Kunststoffolie mit zwei Reihen etwa
gleich großer, in Richtung der Längsmittellinie (2) außermittig an der Seite und auf
der äußeren Oberfläche jeder Bahnhälfte (4, 5) aufgesiegelter Deckteile (1) aus mit
der Kunststoffolie verschweißbarem Material; dadurch gekennzeichnet, daß die Materialbahn
(3) eine heißsiegelfähige Kunststoffolie ist und zur Bildung einer Schlauchform um
eine Längsmittellinie (2) derart umgefaltet ist, daß die zwei sich ergebenden Bahnhälften
(4, 5) deckend aufeinanderliegen, daß auf der einen ersten Bahnhälfte (4) die Reihe
der aus steiferem Material als die Folie bestehenden Deckteile (1) im Bereich neben
ihrer Längskante (6) und auf der anderen zweiten Bahnhälfte (5) im Bereich neben ihrer
durch die Längsmittellinie (2) gebildeten Faltlinie längs verläuft.
2. Verpackungsmaterialbahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Deckteil
(1) im wesentlichen rund oder vieleckig, vorzugsweise kreisrund, ausgestaltet ist
und aus mit Kunststoff beschichtetem Karton oder Papier besteht zur Bildung eines
Deckels oder Bodens einer schlauchförmigen Packung entsprechenden Querschnittes.
3. Verpackungsmaterialbahn nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedes
Deckteil (1) mindestens einer der zwei parallelen Reihen über eine außermittig zum
Deckteil (1) angeordnete Siegelfläche (14, 17, 18) mit der Folienbahn (4, 5) verbunden
ist.
4. Verpackungsmaterialbahn nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein innerer
Abdeckstreifen (8), die Siegelfläche (14, 17, 18) am Deckteil (1) überlappend, zwischen
Folienbahn (4, 5) und Deckteil (1) an beiden angeschweißt ist.
5. Verpackungsmaterialbahn nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der innere
Abdeckstreifen (8) ein innerhalb der Siegelfläche (14) befindliches Loch (9) aufweist,
durch welches hindurch eine zentrale Teilsiegelfläche (17) direkt zwischen Deckelteil
(1) und Folienbahn (4, 5) gebildet ist.
6. Verpackungsmaterialbahn nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß am
Umfang des Deckteils (1) nächst der Siegelfläche (14) eine Greiflasche (10) radial
nach außen vorsteht und zwei im Abstand (b) zueinander parallel verlaufende Schnittlinien
(12, 13) jeweils außen neben einer Verbindungslinie zwischen Greiflaschenspitze (15)
und Zentrum (20) des Deckteils (1) zur Bildung eines Aufreißstreifens im Deckteil
(1) angebracht sind.
1. A web of packaging material comprising heat-sealable plastics foil with two rows
of cover portions (1) of approximately equal size which are sealed in position in
the direction of the longitudinal centre line (2) in off-centre relationship at the
side and on the outer surface of each half (4, 5) of the web and which comprise material
which can be welded to the plastics foil characterised in that the web of material
(3) is a heat-sealable plastics foil and is folded over around the longitudinal centre
line (2) to form a tubular shape in such a way that the two resulting web halves (4,
5) lie one upon the other in aligned relationship and that on the one first half (4)
of the web the row of cover portions (1) which comprise stiffer material than the
foil extends longitudinally in the region beside its longitudinal edge (6) and on
the other second half (5) of the web the row extends longitudinally in the region
beside its fold line which is formed by the longitudinal centre line (2).
2. A web of packaging material according to claim 1 characterised in that each cover
portion (1) is of a substantially round or polygonal and preferably a circular configuration
and comprises plastics-coated cardboard or paper for forming a cover or a bottom of
a tubular pack of corresponding cross-section.
3. A web of packaging material according to claim 1 or claim 2 characterised in that
each cover portion (1) of at least one of the two parallel rows is connected to the
foil web (4. 5) by way of a sealing surface (14, 17, 18) which is arranged eccentrically
with respect to the cover portion (1).
4. A web of packaging material according to claim 3 characterised in that an inner
covering strip (8) is welded between the foil web (4, 5) and the cover portion (1)
to the two thereof, overlapping the sealing surface (14, 17, 18) on the cover portion
(1).
5. A web of packaging material according to claim 4 characterised in that the inner
covering strip (8) has a hole (9) which is disposed within the sealing surface (14)
and through which a central sealing surface portion (17) is formed directly between
the cover portion (1) and the foil web (4, 5).
6. A web of packaging material according to claim 4 or claim 5 characterised in that
a gripping tab (10) projects radially outwardly at. the periphery of the cover portion
(1) next to the sealing surface (14) and two cut lines (12, 13) which extend parallel
to each other at the spacing (b) are disposed respectively on the outside beside a
connecting line between the tip (15) of the gripping tab and the centre (20) of the
cover portion (1), to form a tear-open strip in the cover portion (1).
1. Bande de matériau d'emballage comportant une feuille de matière plastique thermosoudable
avec deux rangées de parties de recouvrement (1) en un matériau soudable avec la feuille
de matière plastique, de taille sensiblement identique, fixées par scellement latéralement
en direction de la ligne médiane longitudinale (2) sur le côté et sur la surface externe
de chaque moitié de bande (4, 5), caractérisée en ce que la bande de matériau (3)
est une feuille de matière plastique thermosoudable qui est repliée le long d'une
ligne moyenne longitudinale (2) pour la formation d'un boyau, de telle façon que les
deux moitiés de bande ainsi formées (4, 5) se recouvrent, que la rangée de parties
de recouvrement (1) consistant en un matériau plus rigide que la feuille s'étend longitudinalement
sur une première moitié de la bande (4) au voisinage de son arête longitudinale (6)
et sur l'autre moitié de la bande (5) dans le domaine voisin de sa ligne de pliage
formée par la ligne moyenne longitudinale (2).
2. Bande de matériau d'emballage selon la revendication 1, caractérisée en ce que
chaque partie de recouvrement (1) est sensiblement ronde ou présente de nombreux angles,
de préférence circulaire, et consiste en papier ou en carton recouvert de matière
plastique pour la formation du couvercle ou du fond d'un emballage en forme de boyau
de section correspondante.
3. Bande de matériau d'emballage selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce
que chaque partie de recouvrement (1) d'au moins l'une des deux rangées parallèles
est reliée à la bande de feuille (4, 5) par l'intermédiaire d'une surface de scellement
(14, 17, 18) disposée latéralement par rapport à la partie de recouvrement (1
4. Bande de matériau d'emballage selon la revendication 3, caractérisée en ce qu'une
bande de recouvrement interne (8), qui recouvre la surface de scellement (14, 17,
18) au niveau de la partie de recouvrement (1), est soudée entre la bande de feuille
(4, 5) et la partie de recouvrement (1
5. Bande de matériau d'emballage selon la revendication 4, caractérisée en ce que
la bande de recouvrement interne (8) présente un trou (9) situé à l'intérieur de la
surface de scellement (14), à travers lequel une surface centrale de scellement partiel
(17) est formée directement entre la partie de recouvrement (1) et la bande de feuille
(4, 5).
6. Bande de matériau d'emballage selon la revendication 4 ou 5, caractérisée en ce
qu'un anneau de saisie (10) fait saillie vers l'extérieur à la périphérie de la partie
de recouvrement (1) à proximité de la surface de scellement (14) et en ce que deux
lignes de rupture (12, 13) parallèles l'une à l'autre et situées à une distance b
l'une de l'autre sont disposées à l'extérieur à côté d'une ligne de liaison entre
la pointe de l'anneau de saisie (15) et le centre (20) de la partie de recouvrement
(1) pour former une bande de déchirement dans la partie de recouvrement (1).