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EP 0 166 981 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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29.06.1988 Patentblatt 1988/26 |
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Anmeldetag: 03.06.1985 |
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Positioniersteuerinrichtung für vor dem Eingang von Warmbreitband-Fertigwalzstrassen
angeordnete, quer zur Walzrichtung verschiebbare Führungslineale bzw. Führungsrollen
Position control device for sideguides or guide rollers that are arranged shiftable
at right angles to the direction of rolling before hot strip finishing rolling mills
Commande de positionnement pour règles ou rouleaux de guidage latéral situés à l'entrée
d'un train finisseur pour feuillards laminés à chaud
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE DE FR GB IT NL |
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Priorität: |
27.06.1984 DE 3423560
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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08.01.1986 Patentblatt 1986/02 |
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Patentinhaber: SMS SCHLOEMANN-SIEMAG AKTIENGESELLSCHAFT |
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40237 Düsseldorf (DE) |
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Erfinder: |
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- Klöckner, Jürgen, Dr. Ing.
D-5902 Netphen-Eschenbach (DE)
- Rosenthal, Dieter
D-5241 Niederfischbach (DE)
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Vertreter: Müller, Gerd, Dipl.-Ing. et al |
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Patentanwälte
Hemmerich-Müller-Grosse
Pollmeier-Valentin-Gihske
Hammerstrasse 2 57072 Siegen 57072 Siegen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-B- 1 652 978 FR-A- 1 459 142
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FR-A- 1 391 645
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Positioniersteuereinrichtung für vor dem Eingang
von Warmbreitband-Fertigwalzstraßen angeordnete, aus quer zur Walzrichtung verschiebbaren
Führungslinealen bzw. Führungsrollen bestehenden, von Kolben-Zylinder-Aggregaten angetriebenen
Bandseitenführungen, die in Abhängigkeit von ständig übermittelten Meßwerten der Bandposition
innerhalb der Fertigwalzstraße für jeden den Kolben-Zylinder-Aggregaten zugeordneten
Positionsregelkreis nach Vergleich der Ist-Meßwerte mit vorgegebenen Sollwerten Stellsignale
erzeugen, die eine entsprechende Verschiebung einer oder beider Führungsleisten bzw.
Führungsrollen bewirken.
[0002] Positioniersteuereinrichtungen dieser Art basieren auf der aufgrund praktischer Versuche
gewonnenen Erkenntnis, daß die Bandlage in der Fertigwalzstraße identisch der Form
und der Lage des Vorbandes ist, d.h. gerade Vorbänder haben bei richtig eingestellter
Walzstraße einen entsprechend geraden und guten Bandlauf, bei dem die Seitenführungen
das Band nur halten und ein Auffahren der Bandkanten an den Seitenführungen zum Bandverlauf
führt. Den entscheidenden Einfluß auf den Lauf des Bandes durch die Fertigwalzstraße
hat eine Bandseitenführung, die vor dem ersten Gerüst der Fertigwalzstraße angeordnet
ist; mit ihr kann die Lage des Bandes und damit der Bandverlauf ' in der nachfolgenden
Fertigwalzstraße gezielt beeinflußt werden.
[0003] Bei einer bekannten Ausbildung einer Positioniersteuerung dieser Art (DE-A-3 116
278) werden die Seitenkanten des Warmbreitbandes vor dem Eintritt in das erste Gerüst
der Fertigwalzstraße von quer zur Walzrichtung in Verschiebeführungen bewegbaren Führungsrollen
beaufschlagt. Die Verschiebebewegungen werden dabei durch Stellmotoren bewirkt, die
Bestandteil von Positionier-Regelkreisen sind. Es ist mit Hilfe dieser Stellmotoren
möglich, einem zu erwartenden Schräglauf des Bandes bereits entgegenzuwirken, bevor
dieser Verlauf sichtbar wird, da die Vergleichsauswertung der von den innerhalb der
Fertigwalzstraße angeordneten Meßeinrichtungen übermittelten Meßergebnisse eine Tendenz
des Bandes zum Schräglauf so rechtzeitig ankündigt, daß der entsprechenden Lageveränderung
durch Verschieben der Führungsrollen entgegengewirkt werden kann. Die bekannte Einrichtung
bedient sich dabei insbesondere elastisch verformbarer Biegebalken, die bei einer
geringfügigen elastischen Verformung mittels Dehnungsmeßstreifen bereits Signale auslösen,
wenn der Seitendruck der Kanten des Walzbandes vorgegebene Werte überschreitet.
[0004] Diese Positioniersteuerung hat sich für die Seitenführung im wesentlichen normaler
Vorbänder bewährt. Schwierigkeiten treten dann auf, wenn z. B. das Ende eines Vorbandes
breiter ist als dessen Nennbreite. Das Bandende wird in diesem Fall gewaltsam vom
ersten Fertiggerüst durch die Seitenführung gezogen und beansprucht diese Führungen
ggfs. mit einem Mehrfachen der Normallast. Es kann dabei zu einer großen einseitigen
Deformation der Bandkanten und sogar zu einem Ausknicken des Bandes kommen und außerdem
zu großen axialen Reaktionskräften in den Lagern der Walzen der ersten Walzgerüste
der Fertigstraße; diese Beanspruchung tritt insb. dann auf, wenn das Bandende einseitig
gekrümmt ist. Das Bandende stützt sich in diesem Fall einseitig an einer der Seitenführungen
ab und drückt mit verhältnismäßig großer Kraft gegen diese. Die Reaktionskräfte müssen
von den Axiallagern der Walzen der ersten Walzgerüste der Fertigstraße aufgenommen
werden und können zu Beschädigungen der Lager führen. Die bekannten Positionssteuereinrichtungen
reagieren auf einen solchen Zustand nicht, oder falsch, da die angezeigte Lage des
Bandes für die Meßeinrichtungen innerhalb der Fertigwalzstraße korrekt ist und die
ggfs. vorhandenen Meßeinrichtungen für den Seitendruck lediglich die Überschreitung
des vorgegebenen Sollwertes anzeigen und die Erzeugung von Korrektursignalen für die
Wiederherstellung des Geradlaufes des Bandes veranlassen.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die gattungsgemäßen Positioniersteuereinrichtungen
so zu verbessern, daß die schädlichen Auswirkungen zu breiter Bänder oder gebogener
Bandenden auf die Seitenführungen, das Band und die Lager durch die Arbeitsweise der
Positioniersteuereinrichtung vermieden werden. Diese Aufgabe wird dadurch gelöst,
daß die Positionsregelung von einer Druckregelung überlagert ist, die in Abhängigkeit
von dem Vergleich des Ist-Wertes der bei Beuaufschlagung einer Führungsleiste bzw.
Führungsrolle durch die Bandkante auftretenden und gemessenen Stauchkraft mit einem
vorgegebenen Sollwert ein Korrektur-Stellsignal für die Verschiebung beider Führungsleisten
bzw. Führungsrollen im Öffnungs- bzw. Schließsinne erzeugt und daß aus dem Vergleich
von an beiden Führungsleisten bzw. Führungsrollen auftretenden Stauchkräften mit einem
vorgegebenen Sollwert über einen Überwachungsregler ein Korrektur-Stellsignal gebildet
wird, das eine Verschiebung der Führungsleisten bzw. Führungsrollen im Öffnungssinne
bewirkt. Überschreitet die Stauchkraft eine bestimmte, von der Bandbreite, der Banddicke
und der Formänderungsfestigkeit abhängige Größe, dann veranlaßt das dadurch erzeugte
Korrektur-Stellsignal über den Positionsregelkreis eine Verschiebung beider Führungsleisten
bzw. Führungsrollen voneinander weg im Öffnungssinne bis die Stauchkraft wieder auf
den zulässigen vorgegebenen Wert abgesunken ist.
[0006] Wie die Erfindung dabei vorsieht, wird die schädlich hohe Lagerbelastung als Folge
gekrümmter Bandenden dadurch vermieden, daß von einem Überwachungsregler ein zusätzliches
Korrektur-Stellsignal für die Positionsregelung der Führungsleisten bzw. Führungsrollen
geliefert wird. Dies ist der Fall, wenn die DifferenzStauchkraft zwischen Antriebs-
und Bedienungsseite, diem ständig gemessen wird, einen vorgegebenen Differenz-Sollwert
überschreitet. Dann bewirkt dies eine entsprechende Verschiebebewegung der höher belasteten
Führungsleiste bzw. Führungsrolle im Öffnungssinne, d.h. von der zugeordneten Bandkante
weg.
[0007] Durch ein gezieltes Verfahren der Seitenführungen im Öffnungs- bzw. Schließsinne
mit entsprechendem Regelungskonzept läßt sich die Breite des Vorbandes im begrenzten
Umfang korrigieren, ohne daß dabei die Bandkanten deformiert werden oder das Band
ausknickt.
[0008] Die Erfindung wird anhand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles
näher erläutert. In der Zeichnung zeigen
Fig. 1 die Ansicht einer der beiden Seitenführungen in Walzrichtung gesehen in schematischer
Darstellung und
Fig. 2 ein Schaltbild des Aufbaues der Positionsregelung.
[0009] Wie aus Fig. 1 zu ersehen, sind die Führungsrollen 1 in einer quer zur Walzrichtung
verschiebbaren Kassette 2 gelagert. Diese Kassette 2 weist an der der Führungsrolle
abgewandten Seite eine Anschlagplatte auf, die von der Stirnfläche des Kolbens 4 des
Kolben-Zylinder-Aggregates 5 beaufschlagt wird, dessen Zylinder um eine ortsfeste,
parallel zur Walzrichtung verlaufende Achse 6 drehbar gelagert ist. Mit Abstand oberhalb
und unterhalb des Kolben-Zylinder-Aggregates sind an die Kassette zwei weitere Balancier-Kolben-Zylinder-Aggregate
7 und 8 mit parallel zur Walzrichtung verlaufenden Achsen 7a, 8a angelenkt und um
ebenfalls parallel zur Walzrichtung verlaufende ortsfeste Achsen 7b, 8b schwenkbar.
Die Ausbildung des Kolben-Zylinder-Aggregates 5, dessen Kolben 4 die Anschlagplatte
3 beaufschlagt, in Verbindung mit den beiden Balancier-Kolben-Zylinder-Aggregaten
7 und 8 erlaubt es, die Kanten des (nicht dargestellten) Walzbandes mittels der Führungsrollen
1 mit hohem Druck zur Erzielung einer Stauchwirkung zu beaufschlagen. Die beiden Balancierzylinder
7 und 8 ziehen dabei die Kassette 2 mit der Anschlagplatte 3 praktisch spielfrei gegen
die Stirnfläche des Kolbens 4 des Kolben-Zylinder-Aggregates 5.
[0010] Das in Fig. 2 dargestellte Schaltbild der Positioniersteuerung zeigt Anordnung und
Verbindung der Schaltungselemente. Zum Verfahren großer Wege dient bei dieser Anordnung
ein Niederdruck (ND)-System. Die Kolben-Zylinder-Aggregate 5 auf der Antriebs-und
Bedienungsseite werden über Schaltventile 10 mit den ND-Pumpen verbunden. Aus der
Pumpenkapazität und den Zylinderabmessungen ergibt sich dabei die mögliche Verfahrgeschwindigkeit.
Ober das ND-System kann der jeweilige Lehr-Walzspalt grob angefahren werden. Anschließend
erfolgt die genaue Positionierung über die Positionsregelung der Kolben-Zylinder-Aggregate
5. Bei einem Ausfall des HD-Systems ziehen die bereits erläuterten Balancier-Zylinder
7,8 (Fig. 1) den Kolben 4 des Kolben-Zylinder-Aggregates 5 automatisch zurück, so
daß auch bei einem solchen Ausfall in der Walzenstraße weitergewalzt werden kann.
[0011] Kolben- oder Kolbenstangenseite des Kolben-Zylinder-Aggregates 5 werden entsprechend
der jeweiligen Bewegungsrichtung über ein Servoventil 11 mit dem Systemdruck beaufschlagt
bzw. mit dem Tank 12 verbunden. Die in unmittelbarer Nähe der Servoventile 11 angeordneten
Speicher sind so bemessen, daß kleine Verstellwege ohne größeren Druckverlust aus
den Speichern gefahren werden können. Die Kapazität der - nicht dargestellten - HD-Pumpe
ist deshalb klein.
[0012] Die Kreisverstärkung des Positionsregelkreises mit einem Positionsgeber 13 auf der
Antriebs-und der Bedienungsseite setzt sich aus einem elektrischen und einem hydraulischen
Anteil zusammen. Wird eine Soll-Ist-Abweichung festgestellte, dann wird über Positions-
und Stromregler das Servoventil 11 um einen bestimmten Betrag entsprechend der elektrischen
Verstärkung geöffnet. Die sich dann einstellende Verfahrgeschwindigkeit ist aber nicht
nur proportional zur Ventilöffnung, sondern hängt zusätzlich auch von dem Druckgefälle
an der Steuerkante des Servoventils 11 ab. Dieses Druckgefälle wird von der Stauchkraft
und vom Systemdruck bestimmt. Die Kreisverstärkung des Positionsregelkreises ist also
kraftabhängig.
[0013] Zwei Druckgeber 14,15 messen die Stauchkraft auf Antriebs- und Beidienungsseite.
Überschreitet z. B. die gemessene Kraft den vorgegebenen Sollwert 16, liefert der
Druckregler 17 ein Korrektursignal As
i für den Positionsregelkreis. Dies bewirkt eine Verschiebung der Führungsleisten bzw.
Führungsrollen voneinander weg im Öffnungssinne bis die Stauchkraft wieder auf den
zulässigen vorgegebenen Wert abgesunken ist.
[0014] An dem Summierer 18 wird ständig die Differenzstauchkraft zwischen Antriebs- und
Bedienungsseite ermittelt. Überschreitet diese Kraft den vorgegebenen Sollwert 19,
liefert der Überwachungsregler 20 Korrektursignale As
2 für die Positionsregelkreise. Dies führt dazu, daß die höher belastete Führungsleiste
bzw. Führungsrolle im Öffnungssinne, also von der Bandkante weg auffährt und so eine
Belastung der Walzenlager in dem ersten Gerüst der Fertigstraße verhindert wird.
1. Positioniersteuereinrichtung für vor dem Eingang von Warmbreitband-Fertigwalzstraßen
angeordnete, aus quer zur Walzrichtung verschiebbaren Führungslinealen bzw. Führungsrollen
(1) bestehenden, von Kolben-Zylinder-Aggregaten (4, 5) angetriebenen Bandseitenführungen,
die in Abhängigkeit von ständig übermittelten Meßwerten der Bandpositionen innerhalb
der Fertigwalzstraße für jeden den Kolben-Zylinder-Aggregaten (4, 5) zugeordneten
Positionsregelkreis und nach Vergleich der Ist-Meßwerte mit vorgegebenen Soll-Werten
Stellsignale erzeugen, die eine entsprechende Verschiebung einer oder beider Führungsleisten
bzw. Führungsrollen (1) bewirken,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Positionsregelung von einer Druckregelung überlagert ist, die in Abhängigkeit
von dem Vergleich des Ist-Wertes der bei Beaufschlagung einer Führungsleiste bzw.
Führungsrolle (1) durch die Bandkante auftretenden und gemessenen Stauchkraft mit
einem vorgegebenen Sollwert ggfs. ein Korrektur-Stellsignal für die Verschiebung beider
Führungsleisten bzw. Führungsrollen (1) im Öffnungs- bzw. Schließsinne erzeugt und
daß aus dem Vergleich der Differenz von an beiden Führungsleisten bzw. Führungsrollen
(1) auftretenden Stauchkräften mit einem vorgegebenen Sollwert über einen Überwachungsregler
(20) ein Korrektur-Stellsignal gebildet wird, das eine Verschiebung der Führungsleisten
bzw. Führungsrollen (1) im Öffnungssinne bewirkt.
2. Positioniersteuereinrichtung nach Anspruch 1 mit in einem quer verfahrbaren Schlitten
gelagerten Führungsrollen,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Führungsrollen (1) mit dem Schlitten (2) zweiseitig gelagert sind und der
Schlitten (2) an seiner der Führungsrolle (1) abgewandten Seite eine Anschlagplatte
(3) mit vertikal, parallel zur Walzrichtung verlaufender Anschlagfläche aufweist,
die von der Stirnfläche des Kolben-Zylinder-Aggregates (5) beaufschlagbar ist, wobei
das Zylindergehäuse des Kolben-Zylinder-Aggregates (5) um eine ortsfeste parallel
zur Walzrichtung liegende Achse (6) schwenkbar ist, und daß an dem Schlitten (2) ober-und
unterhalb der Anschlagplatte (3) Balancier-Kolben-Zylinder-Aggregate (7, 8) auf parallel
zur Walzrichtung liegenden Achsen (7a, 8a) angelenkt sind und die Zylindergehäuse
um ortsfeste, ebenfalls parallel zur Walzrichtung liegende Achsen (7b, 8b) schwenkbar
sind.
1. Positioning control equipment for lateral strip guides which are arranged before
the entry of hot wide strip finishing rolling mill trains, consist of guide bars or
guide rollers (1) displaceable transversely to the rolling direction, are driven by
piston-cylinder units (4, 5) and which, in dependence on constantly transmitted measurement
values of the strip positions within the finishing rolling mill train for each position-
regulating circuit associated with the piston-cylinder units and after comparison
of the actual measurement values with given target values, produce setting signals
which effect a corresponding displacement of one or both guide bars or guide rollers
(1), characterised thereby, that the position regulation is superposed by a pressure
regulation which, in dependence on the comparison of the actual value of the measured
buckling force arising through the strip edge on the loading of a guide bar or guide
roller (1) with a given target value, in a given case produces a corrective setting
signal for the displacement of both guide bars or guide rollers (1) in the opening
or closing sense and that a corrective setting signal, which effects a displacement
of the guide bars or guide rollers (1) in the opening sense, is formed by way of a
monitoring regulator from the comparison of the difference of the buckling forces
arising at both guide bar or guide rollers (1) with a given target value.
2. Positioning control equipment according to claim 1, with guide rollers borne in
a transversely drivable carriage, characterised thereby, that the guide rollers (1)
with the carriage (2) are borne at two sides and the carriage (2) at its side remote
from the guide roller (1) displays an abutment plate (3) with vertical abutment surface
which extends parallelly to the rolling direction and is loadable by the end face
of the piston-cylinder unit (5), wherein the cylinder housing of the piston-cylinder
unit (5) is pivotable about a fixedly located axle (6) lying parallelly to the rolling
direction, and that balancing piston-cylinder units (7, 8) are articulated on axles
(7a, 8a) lying parallelly to the rolling direction at the carriage (2) above and below
the abutment plate (3) and the cylinder housings are pivotable about fixedly located
axles (7b, 8b) likewise lying parallelly to the rolling direction.
1. Dispositif de commande du positionnement d'organes de guidage latéral de bandes
agencés en amont de l'entrée de trains de laminage de finition à chaud de bandes larges
et constitués par des règles de guidage ou des galets de guidage (1) déplaçables transversalement
par rapport à la direction de laminage, et entraînés par des dispositifs à piston
et cylindre (4, 5), qui produisent des signaux de commande destinés à chacun des circuits
de réglage du positionnement correspondant aux dispositifs à piston et cylindre (4,
5) en fonction de valeurs continuellement mesurées des positions de bande à l'intérieur
du train de laminage, et après comparaison des valeurs mesurées réelles avec des valeurs
de consigne prédéterminées, signaux de commande qui entraînent un déplacement correspondant
de l'une ou des deux règles ou galets de guidage (1), caractérisé en ce que le réglage
du positionnement est subordonné à un réglage par pression qui produit, en fonction
de la comparaison de la valeur réelle de la force de refoulement mesurée et apparaissant
lors du contact entre le bord de la bande et une règle ou un galet de guidage (1)
avec une valeur de consigne prédéterminée, éventuellement un signal de correction
destiné au déplacement des deux règles ou galets de guidage (1) dans le sens de l'ouverture
ou de la fermeture et en ce que, à partir de la comparaison de la différence des forces
de refoulement apparaissant aux deux règles ou galets de guidage (1) avec une valeur
de consigne prédéterminée, un signal de correction est formé via un dispositif de
surveillance (20), signal de correction qui entraîne un déplacement des règles ou
galets de guidage (1) dans le sens de l'ouverture.
2. Dispositif de commande de positionnement selon la revendication 1, comportant des
galets de guidage logés dans un chariot déplaçable transversalement, caractérisé en
ce que les galets de guidage (1) et le chariot (2) sont supportés sur deux côtés,
en ce que le chariot (2) comporte, sur le côté opposé au galet de guidage (1), un
socle de butée (3) muni d'une surface de butée verticale, parallèle à la direction
de laminage, sur laquelle la face frontale du dispositif à piston et cylindre (5)
est apte à agir, le cylindre du dispositif à piston et cylindre (5) étant pivotable
autour d'un axe fixe (6) parallèle à la direction de laminage et en ce que des dispositifs
d'équilibrage à vérin (7, 8) sont articulés, selon des axes (7a, 8a) parallèles à
la direction de laminage, sur le chariot (2), au-dessus et en dessous du socle de
butée (3), les vérins étant pivotables autour d'axes fixes (7b, 8b) également parallèles
à la direction de laminage.

