[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Erzeugung einer öxidischen Schutzschicht
auf einem Formkörper aus Hochtemperaturwerkstoff, der kein oder wenig Aluminium enthält,
bei dem in der metallisch blanken Oberfläche eine dünne aluminiumhaltige Legierungsschicht
erzeugt und die so behandelte Oberfläche einem Diffusionsglühen und Oxidationsprozeß
unterworfen wird.
[0002] Es ist bekannt, metallische Werkstoffe gegen Korrosion und insbesondere Oxidation
speziell bei hohen Temperaturen durch deckende Oxidschichten zu schützen, die entweder
durch Oxidation des Basismaterials selbst gebildet werden oder - wie in der US-PS
3 129 069 angegeben - durch Legieren der Oberfläche mit einem Oxidschichtbildner wie
insbesondere Aluminium und anschließend Oxidation erzeugt werden.
[0003] Letzteres Verfahren wurde insbesondere für Nickelbasislegierungen entwickelt, die
selbst zu wenig Aluminium für die Bildung einer dichten deckenden Aluminiumoxidschicht
enthalten.
[0004] Gemäß der oben genannten US-PS wird das zu schützende Werkstück kurzzeitig in geschmolzenes
Aluminium getaucht und dann von anhängenden Aluminiumresten befreit, wonach die dünne
aluminiumhaltige Legierungsschicht der Oberfläche bei zyklischer Aufheizung des Werkstücks
in sauerstoffhaltigem Milieu eine Oxidschutzschicht auf der Nickelbasislegierung bildet.
[0005] Die vorstehend beschriebene Schutzschichtbildung wurde insbesondere für Turbinenschaufeln
entwickelt, die in oxidierendem Milieu eingesetzt werden.
[0006] Es wurde nun festgestellt, daß derart geschützte , Werkstücke in nichtoxidierender
Atmosphäre, insbesondere in wasserstoffhaltigen Gasen Veränderungen erleiden, da die
gebildeten Oxidschutzfilme eine gewisse Durchlässigkeit für Wasserstoff haben.
[0007] Ziel der Erfindung ist daher ein Oberflächenschutz, der das Basismaterial besser
gegen den Zugriff von permeierendem Wasserstoff schützt. Als Basismateralien kommen
dabei insbesondere mit Aluminium niedrig legierte Hochtemperaturwerkstoffe in Betracht,
wie sie in der DIN-Norm 17006, Blatt 3, definiert sind.
[0008] Dieses Ziel wird gemäß der Erfindung durch eine Oxidschutzschichtbildung der eingangs
genannten Art erreicht, die dadurch gekennzeichnet ist, daß man die aluminiumhaltige
Oberfläche zunächst zumindest zehn Stunden lang bei einer Temperatur von zumindest
900 °C, bei der sich das Material des Formkörpers jedoch noch nicht verändert, in
Wasserstoff glüht und nach Abkühlung auf eine Temperatur unter 700 °C wenigstens 5
Stunden in einer Mischung von wasserdampfhaltigem Inertgas mit einigen vpm Sauerstoff
behandelt und schließlich bei 900-950 °C in einer Mischung von wasserdampfhaltigem
Inertgas mit Wasserstoff mit einem H
2 : H
20-Volumen Verhältnis von etwa 1 : 1 zumindest einen Tag (24 Stunden) lang glüht.
[0009] Durch die Oxidschichtbildung in der genannten Art wird überraschenderweise eine deutlich
erhöhte Barrierenwirkung der Schicht gegenüber einer Wasserstoffpermeation erreicht.
Bei der genannten Oxidschichtbildung dient insbesondere Argon als Inertgas.
[0010] Die erfindungsgemäße Oxidschichtbildung umfaßt im wesentlichen drei Abschnitte :
1) ein Glühen in Wasserstoff ;
2) eine sog. « Tieftemperaturoxidation » und
3) eine « Hochtemperaturoxidation •.
[0011] In der ersten Stufe erfolgt (bei chromhaltigen Legierungen) eine gewisse Chromanreicherung
in der Oberfläche und gleichzeitig eine Entfernung restlicher Zunderschichten und
Oxide. Zu diesem Zweck beträgt die Temperatur zumindest 900 °C, wobei sich jedoch
die Legierung nicht ändern soll, was eine Begrenzung der Temperatur nach oben bedingt.
Bei Hastelloy X
(R) soll die Temperatur des Werkstücks dabei unter 1000 °C bleiben. Übliche Temperaturen
liegen mithin zwischen 900 und 950 °C.
[0012] Die gewünschte Entfernung von Restoxiden und Anreicherung von Chrom in der Oberfläche
erfordert eine gewisse Reaktionsdauer, die insbesondere zumindest 10 Stunden betragen
soll. Vorzugsweise werden die mit aluminiumhaltiger Oberflächenschicht versehenen
Werkstücke etwa 30 Stunden in Wasserstoff geglüht.
[0013] In der zweiten Phase erfolgt bei relativ niedriger Temperatur ein oberflächennaher
Angriff durch Sauerstoff. In dieser zweiten Phase liegt die Temperatur unter 700 °C
bis herab zu Temperaturen von etwa 300 °C, unterhalb derer die Reaktions- und Diffusionsgeschwindigkeit
stark vermindert sind. Der Wasserdampfanteil des Gases entspricht etwa dem Dampfdruck
von warmem Wasser mit Temperaturen um 50 °C. Der Sauerstoffanteil ist gering und liegt
bei einigen vpm O
2 bzw. größenordnungsmäßig bei etwa 10-
6 bar. Diese « keimbildende Behandlung » erfolgt - je nach Temperatur - mindestens
5 Stunden lang, wobei die Zeitdauer « nach oben unbegrenzt ist und lediglich von Praktikabilitätsüberlegungen
beherrscht wird. Es bildet sich in dieser zweiten Verfahrensstufe eine etwa 0,1
Km « Keimschicht ».
[0014] Die « Hochtemperaturoxidation » in Stufe 3 erfolgt bei möglichst hoher Temperatur,
die mit der Gefügestabilität des Basiswerkstoffs vereinbar ist. Zweckmäßigerweise
werden Temperaturen zwischen 900 und 950 °C angewandt. In dieser Phase erfolgt eine
Diffusion der Kationen durch die Oxidschicht, deren Wachstum durch ein parabolisches
Zeitgesetz zu beschreiben ist, unter Bildung von etwa 1-2 µm dicken Schutzschichten
in einer Wasserstoff/Wasserdampf-Mischung in der Gegend von 1 : 1 in Volumen, die
zu einigen Prozenten in Inertgas vorliegen. Zweckmäßig sind beispielsweise Mischungen
von Argon mit etwa 5 % Wasserstoff, die bei Umgebungstemperatur mit Wasserdampf aufgesättigt
werden. Die Behandlungsdauer beträgt etwa 30-70 Stunden und ergibt Schichtdicken im
Bereich von 1-2 µm. Der Wasserstoffanteil in dieser Mischung bestimmt das Oxidationspotential
des Gases, das in der Gegend von 10-
16 liegt. Unter diesen Bedingungen werden Eisen und Nickel nicht oxidiert und nur Cr
20
3 und AI
20
3 gebildet.
[0015] Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines Beispiels beschrieben, und zwar wurde
eine Hastelloy X(
R) Probe mit einer Oxidschicht versehen, die der Permeation von Wasserstoff einen beachtlichen
Widerstand entgegensetzt.
[0016] Die der dreistufigen Oxidschichtbildung zu unterwerfende Aluminiumlegierungsschicht
wird auf folgende Weise erhalten : Für die Tauchbehandlung wird ein Aluminiumbad verwendet,
dessen Temperatur nur wenig über dem Schmelzpunkt liegt. In dieses Bad wird das gereinigte,
nicht vorgewärmte Werkstück kurzzeitig getaucht, und zwar im Mittel für etwa 30 bis
40 Sekunden. In dieser Zeit werden nur die oberflächennahen Bereiche für das Aluminium
zugänglich, da die Diffusionsgeschwindigkeit des Aluminiums im festen Material bei
etwa 700 °C so langsam verläuft, daß ein tieferes Eindringen nicht erfolgt. Die erreichte
Diffusionsschichtdicke wird dabei im allgemeinen bei etwa 5 bis 10 µm liegen.
[0017] Vor dem Tauchen wird das Werkstück gereinigt. Insbesondere wird dodurch Vorbehandlung
der Oberfläche mit mittelfeinem Schmirgelpapier (insbesondere 220 grit; Körnung von
etwa 100 µm) für eine « gestörte Oberflächenschicht gesorgt, die rasch Aluminium aufnehmen
kann. Die Oberfläche wird vor der Tauchbehandlung von allen Verunreinigungen befreit
und insbesondere entfettet, wofür sich eine Behandlung im Ultraschallbad bewährt hat.
das aus einem fettlösenden Lösungsmittel oder Lösungsmittelgemisch besteht.
[0018] Durch die Tauchbehandlung im Aluminiumschmelzbad wird neben der an die Oberfläche
angrenzenden aluminiumhaltigen Diffusionsschicht ein Aluminiumüberzug gebildet. Die
Oxidation dieses Aluminiumüberzuges würde generell zu einer Aluminiumoxidoberflächenschicht
führen. Es hat sich jedoch gezeigt, daß auf diese Weise zwar eine Schutzschicht gebildet
wird, jedoch verhindert diese Schutzschicht eine vollständige Oxidation des « Fremdaluminiums
•, so daß angrenzend an die Schutzschicht oberflächennahe Bereiche des Werkstückes
vorliegen, die unerwünschte Veränderungen, insbesondere Versprödungen, zeigen oder
zeigen können.
[0019] Aus diesem Grunde wird die erzeugte Aluminiumschicht durch Ätzbehandlung wieder entfernt,
die lediglich den Oberflächenauftrag von Aluminium entfernen soll. Bewährt hat sich
ein Tauchen in warme etwa 20- bis 25 %ige Natronlauge (je nach Dicke des Aluminiumüberzuges
etwa 10 bis 15 Minuten lang) mit nachfolgender Behandlung in etwa halbkonzentrierter
Salpetersäure mit Zwischenspülung und abschließender gründlicher Entfernung der Ätzmittel.
Durch eine zeitliche Begrenzung des Ätzvorgangs wird das Eindrigen der Ätzmittel in
die Werkstückoberfläche und das Herauslösen des eindiffundierten Aluminiums weitestgehend
vermieden.
[0020] Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines Beispiels beschrieben.
Beispiel
[0021] Scheibenförmige Legierungsproben von Hastelloy X(
R) mit einem Durchmesser von 45 mm und einer Dicke von 2,5 mm wurden gesäubert und
mit Schmirgelpapier (220 grit) behandelt zur Erzielung einer glatten geschmirgelten
Oberfläche. Diese Scheiben wurden dann in ein Ultraschallbad mit einem Aceton/Methanol-Gemisch
(1 : 1) gebracht und ca. 60 Sekunden lang gereinigt.
[0022] Diese Proben wurden in ein Aluminiumschmelzbad von Reinaluminium (99,8 %) von etwa
700 °C für ca. 40 sec getaucht. Diese Tauchbehandlung führt, wie metallographische
Nachuntersuchungen zeigten, zu einer Probenoberfläche mit einer zweilagigen Schicht,
deren äußere Zone fast ausschließlich aus Aluminium besteht, während angrenzend an
die Probenoberfläche eine zweite Zone in Form einer Aluminiumdiffusionsschicht ausgebildet
ist, deren Dicke etwa bei 1 bis 5 µm liegt.
[0023] Die erkalteten Proben wurden zur Entfernung des Aluminiumüberzuges und Freilegung
der Aluminiumdiffusionsschicht chemisch abgeätzt.
[0024] Dazu wurden die Proben zunächst 10 Minuten in warme (80 °C) 20 %ige Natronlauge getaucht,
wodurch die Aluminiumschicht entfernt wird. Die zwischengespülten Proben wurden dann
in ein Salpetersäurebad aus 1 : 1 mit Wasser verdünnter 65 %iger Salpetersäure getaucht.
Diese Nachbehandlung dient zur Entfernung eines dunklen Belages, der nach der Tauchbehandlung
in Natronlauge verbleibt.
[0025] Die so behandelten Proben wurden in 10 Stunden in Wasserstoffatmosphäre auf 950 °C
aufgeheizt und dort 30 Stunden lang belassen. Nach Abkühlung auf 650 °C innerhalb
von 13 Stunden wurde der Wasserstoff gegen eine wasserdampfhaltige Argon/Sauerstoffmischung
ausgetauscht, die 2,5 vpm 0
2 und 180 mbar H
20 enthielt. In dieser Atmosphäre wurden die Proben 29 Stunden lang belassen, wonach
der Sauerstoffanteil des Argons gegen 5 % Wasserstoff ausgetauscht und der Wasserdampfanteil
auf 30 mbar abgesenkt wurde. In dieser Atmosphäre wurden die Proben innerhalb von
10 Stunden auf 950 °C aufgeheizt und 72 Stunden lang bei dieser Temperatur gehalten.
Danach wurden die Proben in der Argon/Wasserstoff/Wasserdampfmischung innerhalb von
etwa 12 Stunden auf Zimmertemperatur abgekühlt.
[0026] Die Wasserstoffhemmfaktoren der so behandelten Proben lagen zwischen 1800 und 2200,
während unbehandelte Vergleichsproben üblicherweise Werte zwischen 400 und 600 ergeben.
1. Verfahren zur Erzeugung einer oxidischen Schutzschicht auf einem Formkörper aus
Hochtemperaturwerkstoff, der kein oder wenig Aluminium enthält, bei dem in der metallisch
blanken Oberfläche eine dünne aluminiumhaltige Legierungsschicht erzeugt und die so
behandelte Oberfläche einem Diffusionsglühen und Oxidationsprozeß unterworfen wird,
dadurch gekennzeichnet, daß man die aluminiumhaltige Oberfläche (a) zunächst zumindest
zehn Stunden lang bei einer Temperatur von zumindest 900 °C, bei der sich das Material
des Formkörpers jedoch noch nicht verändert, in Wasserstoff glüht und nach Abkühlung
(b) auf eine Temperatur unter 700 °C wenigstens 5 Stunden in einer Mischung von wasserdampfhaltigem
Inertgas mit einigen vpm Sauerstoff behandelt und schließlich (c) bei 900-950 °C in
einer Mischung von wasserdampfhaltigem Inertgas mit Wasserstoff mit einem H2: H2O-V0- lumen Verhältnis von etwa 1 : 1 zumindest 24 Stunden lang glüht..
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als Inertgas Argon verwendet.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß man die Wasserstoff-Glühbehandlung
(a) 30 Stunden lang bei 900-950 °C durchführt.
4. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Tieftemperaturoxidation (b) bei 625 °C etwa einen Tag lang in einer 2-3 vpm O2 enthaltenden Mischung von Argon mit etwa 10-20 % Wasserdampf durchführt.
5. Verfahren nach zumindest einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß man die Hochtemperaturoxidation (c) 30 bis 70 Stunden lang in einer bei Zimmertemperatur
mit Wasserdampf gesättigten Mischung von Argon mit 5 % Wasserstoff durchführt.
1. A process for producing a protective oxide layer on a shaped article made from
high-temperature material with no or little aluminium content, in which a thin alloy
layer containing aluminium is produced in the untarnished surface and the surface
thus treated is subjected to a diffusion annealing and oxidizing operation, characterised
by first (a) annealing the surface containing aluminium in hydrogen for at least ten
hours at a temperature not less than 900 °C but at which the material of the shaped
article is not yet altered, and after cooling (b) to a temperature below 700 °C treating
it for not less than 5 hours in a mixture of steam-containing inert gas and some vpm
oxygen, and finally (c) annealing it at 900-950 °C for at least 24 hours in a mixture
of steam-containing inert gas and hydrogen in a volume ratio of H2 : H20 of about 1 : 1.
2. The process according to Claim 1, characterised by using argon as the inert gas.
3. The process according to Claim 1 or 2, characterised by carrying out the hydrogen
annealing treatment (a) for 30 hours at 900-950 °C.
4. The process according to any one of the preceding Claims, characterised by carrying
out the low-temperature oxidation (b) at 625 °C for approximately one day in a mixture
of argon containing 2-3 vpm 02 and about 10-20 % steam.
5. The process according to at least one of the preceding Claims, characterised by
carrying out the high-temperature oxidation (c) for 30 to 70 hours in a mixture of
argon and 5 % hydrogen that is saturated with steam at room temperature.
1. Procédé de production d'une couche protectrice d'oxyde sur un corps façonné en
un matériau résistant aux hautes températures et ne contenant pas d'aluminium, ou
n'en contenant que peu, qui consiste à produire, dans la surface métallique nue, une
mince couche d'alliage contenant de l'aluminium, et à soumettre la surface ainsi traitée
à un recuit de diffusion et à un processus d'oxydation, caractérisé en ce que l'on
recuit dans de l'hydrogène la surface contenant de l'aluminium (a) d'abord pendant
au moins dix heures à une température d'au moins 900 °C, à laquelle cependant le matériau
du corps façonné ne se modifie - pas encore et, après refroidissement, (b) on la traite
à une température inférieure à 700 °C pendant au moins cinq heures dans un mélange
de gaz inerte contenant de la vapeur d'eau et de quelques vpm d'oxygène, et enfin
(c) on la recuit pendant au moins vingt-quatre heures entre 900 et 950 °C dans un
mélange de gaz inerte contenant de la vapeur d'eau et de l'hydrogène ayant un rapport
en volume H2: H20 de 1 : 1 environ.
2. Procédé suivant la revendication 1, caractérisé en ce qu'on utilise de l'argon
comme gaz inerte.
3. Procédé suivant la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'on effectue le traitement
de recuit par l'hydrogène (a) pendant 30 heures entre 900 et 950 °C.
4. Procédé suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'on effectue
l'oxydation à basse température (b) à 625 °C pendant environ une journée dans un mélange,
contenant de 2 à 3 vpm de O2, d'argon et de 10 à 20 % environ de vapeur d'eau.
5. Procédé suivant l'une au moins des revendications précédentes, caractérisé en ce
que l'on effectue l'oxydation à haute température (c) pendant 30 à 70 heures dans
un mélange d'argon et d'hydrogène à 5 % saturé de vapeur d'eau à la température ambiante.