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EP 0 167 669 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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07.06.1989 Patentblatt 1989/23 |
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Anmeldetag: 10.12.1984 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: G08B 26/00 |
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Verfahren und Anordung zur Identifizierung eines alarmauslösenden Melders in einer
Gefahrenmeldeanlage
Method of and device for identifying an alarm triggering sensor in a danger signalling
device
Procédé et dispositif d'identification d'un émetteur d'alarme das un indicateur de
danger
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
05.06.1984 DE 3420933
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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15.01.1986 Patentblatt 1986/03 |
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Patentinhaber: SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT |
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80333 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Jakob, Patrik, Dipl.-Ing. (FH)
D-8027 Neuried (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 071 752 DE-A- 2 836 760 DE-B- 2 533 382
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EP-A- 0 093 095 DE-A- 3 128 796 US-A- 4 203 096
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Identifizierung eines alarmauslösenden
Melders in einer Gefahrenmeldeanlage gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1
und auf eine Anordnung zur Durchführung dieses Verfahrens.
[0002] In Gefahrenmeldeanlagen werden üblicherweise mehrere Sensoren bzw. Melder an einer
Zweidrahtleitung, der Meldeleitung, betrieben. Beim Ansprechen eines Sensors verringert
sich dessen Innenwiderstand, wobei wegen der zentralseitigen Strombegrenzung der Meldeleitung
die Linienspannung absinkt, was in der Zentrale als Alarmkriterium ausgewertet wird.
In vielen Fällen erscheint es wünschenswert, den Melder zu identifizieren, der Alarm
ausgelöst hat.
[0003] Es gibt hierfür einige Verfahren, die im wesentlichen darauf beruhen, daß von der
Zentrale her durch Modulation der Linienspannung diese Sensoren einer Meldeleitung-
der Reihe nach auf ihren Zustand bzw. Meßwert abgefragt werden. In der DE-OS 25 33
382 ist beispielsweise ein derartiges Verfahren beschrieben. Ein solches modernes
Gefahrenmeldesystem, wie die dort beschriebene Pulsmeldetechnik, löst die Einzelidentifizierung
der Melder mit speziellen Meldern und einer entsprechend ausgebildeten Zentrale. Bei
solchen Verfahren können wegen des ständigen Datenflusses auf der Meldelinie leicht
Störungen auftreten. Außerdem führt dieses Verfahren zu einem höheren Stromverbrauch.
Bestehende Gefahrenmeldeanlagen würden eine völlige Umrüstung, die mit hohen Kosten
verbunden ist, verlangen.
[0004] Aus der EP-A-O 093 095 ist ein Verfahren und eine Einrichtung zur Identifizierung
eines alarmgebenden Melders und einer Meldelinie bekannt. Dort wird im Alarmfall eine
Spannungsänderung auf der Meldelinie bewirkt und dann aufgrund eines von einer Linieneinheit
abgegebenen Signals der alarmauslösende Melder veranlaßt, seine codierte Adresse in
Form von binärcodierten Impulsen zu übertragen. Aus diesem Dokument ist lediglich
entnehmbar, daß ein alarmauslösender Melder eine Spannungsänderung der Linienspannung
bewirkt und eine Linieneinheit daraufhin mittels eines von einem Spannungsdecoder
ansteuerbaren Signalgenerators ein Signal auf die Meldelinie gibt, welches einen Generator
und einen Speicher im alarmauslösenden Melder veranlaßt, ein Impulstelegramm zur Linieneinheit
zu übertragen. Dabei ist das Pulstelegramm der erhöhten Linienspannung überlagert.
In der Linieneinheit wird aus diesem Pulstelegramm in der Spannungsdecoderschaltung
der betreffende Melder ermittelt und über eine eigene Leitung zur nachgeschalteten
Zentrale zur dortigen Anzeige übertragen.
[0005] Es ist Aufgabe der Erfindung, derartige Verfahren und Anordnungen dergestalt weiterzubilden,
daß bei bereits bestehenden Gefahrenmeldeanlagen mit verhältnismäßig geringem Schaltungsaufwand
ein alarmauslösender Melder einer Meldeleitung identifiziert und angezeigt werden
kann.
[0006] Diese Aufgabe wird mit dem erfindungsgemäßen Verfahren gemäß den kennzeichnenden
Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst. Bezüglich der Anordnung wird die Aufgabe mit
den Merkmalen des Patentanspruchs 2 gelöst.
[0007] Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren und den entsprechenden Einrichtungen wird eine
Melderschaltung nur im Alarmfall von der Zentrale aus aktiviert. Diese überträgt dann
die Nummer des alarmierenden Sensors zur Zentrale. Dabei wird im Alarmfall der Meldeleitung
in der Zentrale der Linienstrom von seinem Ruhestromgrenzwert auf einen Alarmstromgrenzwert
angehoben. Eine im Melder angeordnete Strombegrenzungsschaltung aktiviert die dort
angeordnete Codiereinrichtung, weil der Stromwert der Ansprechschwelle überschritten
wurde. Die im Melder eingestellte Codierung wird mittels binärcodierten Impulsen zur
Zentrale übertragen. In der Zentrale werden in der Auswerteeinrichtung die binär codierten
Impulse decodiert und der alarmauslösende Melder wird angezeigt. Die Übertragung der
Meldercodierung kann zweckmäßigerweise mittels einer lmpulsbreitenmodulation erfolgen.
Dazu weist die Codiereinrichtung im Melder einen codierbaren dekadischen Zähler auf,
dem ein Rechteckgenerator, der beispielsweise von einem Operationsverstärker gebildet
sein kann, nachgeschaltet ist. In der Zentrale ist entsprechend eine umschaltbare
Strombegrenzungsschaltung vorgesehen, die bei Ruhe den Linienstrom auf einen Ruhestromgrenzwert
begrenzt und im Falle eines Alarms den Linienstrom auf einen Alarmstromgrenzwert erhöht.
Der Strombegrenzungsschaltung in der Zentrale ist eine Auswerteschaltung nachgeordnet,
die die Signalzustände der Meldeleitung überwacht und mit vorgebbaren Referenzspannungen
vergleicht und entsprechend der jeweiligen Signalzustände eine nachgeordnete Decodier-Anzeigelogik
ansteuert, die im Alarmfall einerseits die umschaltbare Strombegrenzungsschaltung
zur Erhöhung des Linienstroms ansteuert und andererseits die Anzeigeeinrichtung zur
Anzeige des alarmauslösenden Melders ansteuert.
[0008] Weitere Einzelheiten und Vorteile ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0009] Anhand der Zeichnung wird an einem Ausführungsbeispiel die Erfindung näher erläutert.
Dabei zeigen die
Fig. 1 ein Prinzipschaltbild eines Melders,
Fig. 2a und 2b den zeitlichen Spannungs- und Stromverlauf am Beispiel eines Melders
mit der Nummer 10 (binär 1010), und
Fig. 3 ein mögliches Schaltbeispiel der Auswerteeinrichtung der Zentrale.
[0010] In Fig. 1 ist die Prinzipschaltung eines Melders M dargestellt, dem über die Leiter
a und b die Linienspannung U zugeführt wird. In Reihe zum Sensor S, der im Ruhezustand
hochohmig ist und der im Alarmfall die Charakteristik einer Z-Diode annimmt, liegt
die Strombegrenzungsschaltung MSB. Bei Strömen, die unterhalb der durch den Widerstand
R1 definierten Ansprechschwelle IS liegen, ist der Transistor T1 gesperrt, während
der Transistor T2 leitend ist. Der Widerstand R1 ist so dimensioniert, daß der zentralseitig
eingestellte Ruhestromgrenzwert IRG unterhalb dem Stromwert der Ansprechschwelle IS
der Strombegrenzungsschaltung MSB liegt.
[0011] Im Ruhezustand liegt am Melder M die Linienspannung U mit dem Ruhespannungswert UR,
während im Melder ein vernachlässigbar kleiner Melderstrom und in der ruhestromüberwachten
Meldeleitung ein sehr geringer Ruhestrom IR fließen. Im Alarmfall (ab dem Zeitpunkt
t1 gemäß der Fig. 2) fließt über den dann niederohmigen Sensor S zunächst der zentralseitig
auf den Ruhestromgrenzwert IRG begrenzter Linienstrom 1, so daß die Linienspannung
U mit dem Ruhespannungswert UR auf den Alarmspannungswert UAL absinkt. Sobald dies
von der Zentrale (Z) als Alarm erkannt werden ist, wird zum Zeitpunkt t2 gemäß der
Fig. 2 die Linienstrombegrenzung USB in der Zentrale (Z) vom Ruhestromgrenzwert IRG
auf einen höheren Alarmstromgrenzwert IAL umgeschaltet.
[0012] Die umschaltbare Strombegrenzungsschaltung USB in der Zentrale (Z) und die Auswerteschaltung
AWS ist in Fig. 3 dargestellt und wird später noch ausführlicher erläutert. Die Erhöhung
des Linienstroms 1 auf den Alarmstromgrenzwert IAL hat zur Folge, daß im Melder die
Strombegrenzungsschaltung MSB aktiviert wird, die zunächst den Melderstrom auf den
Stromwert der Ansprechschwelle IS begrenzt hat. Mit dem erhöhten Stromwert auf der
Meldeleitung wird nun der Transistor T1 leitend und versorgt über einen Spannungsregler
RS die Codiereinrichtung COD, die im vorliegenden Ausführungsbeispiel eine Impulsformerstufe
aufweist. Die Codiereinrichtung COD besteht aus einem dekadischen Zähler DZ und einem
als Rechteckgenerator geschalteten Operationsverstärker OV, der mit der Speisespannung
US vom Spannungsregler SR versorgt wird. Beim Einschalten des Transistors T1 erhält
der dekadische Zähler DZ über die RC-Kombination C1, R2 einen Resetimpuls am Reseteingang
R des dekadischen Zählers DZ. Dadurch werden alle Ausgänge Q1 bis Q (n + 1) des dekadischen
Zählers DZ LOW. Die vom Operationsverstärker OV erzeugen Rechteckimpulse bewirken
mit jeder fallenden Flanke am Takteingang CL des dekadischen Zählers DZ an den Ausgängen
Q1 bis Q (n + 1), daß der Reihe nach, jeweils nur ein Ausgang HIGH ist. Jeder LOW-Zustand
des Operationsverstärkers OV hat über den Widerstand R3 eine Melderstromerhöhung auf
den Stromwert IP zur Folge. Dies ist der Stromwert der binär codierten Meldersignale,
die als Stromimpulse in der Zentrale empfangen werden. Ein HIGH-Pegel am Summenpunkt
SP verlängert die Dauer des Stromimpulses. Die Länge eines Stromimpulses wird mit
den Codierschaltern S1 bis Sn eingestellt, wobei ein geschlossener Schalter einen
langen Impuls, entsprechend einer logischen Eins, und ein offener Schalter einen kurzen
Impuls entsprechend einer logischen Null ergibt. Auf diese Weise entsteht ein n Bit
langes serielles Impulstelegramm, das neben der binär codierten Meldernummer noch
weitere Informationen enthalten kann. Dieses Impulstelegramm kann in der Zentrale
mit der später beschriebenen Auswerteschaltung decodiert werden und die entsprechende
Meldemummer kann angezeigt werden.
[0013] Dieses Impulstelegramm ist in Fig. 2b für den Melder mit der binären Nummer 1010
dargestellt. Fig. 2a zeigt den zeitlichen Spannungsverlauf. Nach den letzten Codedeimpuls
zum Zeitpunkt t3 in Fig. 2b wird der Ausgang Q(n + 1) des dekadischen Zählers DZ HIGH
und stoppt über die Diode D den Taktgeber OV, dessen Ausgang bis zum Ende der zentralseitigen
Linienstromerhöhung (zum Zeitpunkt t4 in Fig. 2b) im LOW-Zustand bleibt und über den
Widerstand R3 die Melderanzeige MA ansteuert.
[0014] In Fig. 3 ist ein mögliches Ausführungsbeispiel für die Auswertung der Meldenummer
in der Zentrale Z gezeigt. An der Meldeleitung ML mit den beiden Adern a und b liegt
die Linienspannung U. In der umschaltbaren Strombegrenzungsschaltung USB wird mit
dem Widerstand R4 der Ruhestromgrenzwert IR, bei durchgeschaltetem Transistor T4 mit
der Parallelschaltung der Widerstände R4 und R5 der Alarmstromgrenzwert IAL festgelegt.
Der umschaltbaren Strombegrenzungsschaltung USB ist eine Auswerteschaltung AWS nachgeschaltet.
Diese weist drei Komparatoren K1 bis K3 und ein Zeitglied R6, C2 auf. Der Komparator
K1 schaltet beim Auftreten des Alarmkriteriums (Alarmspannungswert UAL) auf der Meldelinie
ML. Dazu ist der Komparator K1 an der b-Ader der Meldelinie ML angeschlossen. Am zweiten
Eingang des Komparators K1 liegt eine Referenzspannung U1 an. Der Ausgang des Komparators
K1 führt zur Decodier- und Anzeigelogik DAL. Der zweite Komparator K2 ist mit seinem
ersten Eingang an der umschaltbaren Strombegrenzungsschaltung USB angeschlossen. Am
zweiten Eingang liegt eine Referenzspannung U2. Die dem Linienstrom proportionale
Spannung U an den Widerständen R4 und R5 der umschaltbaren Strombegrenzungsschaltung
USB wird dem zweiten Komparator K2 zugeführt, der bei den vom Melder (M) gesendeten
codierten Stromimpulsen IP schaltet. Das Ausgangssignal des Komparators K2 gelangt
über das Integrierglied R6 C2 an den Eingang des dritten Komparators K3. Am zweiten
Eingang des Komparators K3 liegt die Referenzspannung U3 an. Die Referenzspannung
U3 und die Zeitkonstante des Integriergliedes R6, C2 sind so bemessen, daß der Komparator
K3 beim Eintreffen eines langen Impulses IP (binäre Eins) schaltet, beim Eintreffen
eines kurzen Impulses IP (binäre Null) jedoch nicht. Der jeweilige Ausgang der Komparatoren
K1 bis K3 ist auf den jeweiligen Eingang E1 bis E3 der Decodier- und Anzeigelogik
DAL geführt, die beispielsweise von einem Microprozessor gebildet ist. Die Decodier-und
Anzeige-Logik DAL erkennt über den Eingang E1 den Alarmzustand (Alarmspannungswert
UAL) der Meldelinie ML und steuert über den Ausgang A1 die umschaltbare Strombegrenzungsschaltung
USB an, die den Linienstrom I vom Ruhestromgrenzwert IRG auf den Alarmstromgrenzwert
IAL erhöht. Über die Eingänge E2 und E3 empfängt die Decodier- und Anzeigelogik DAL
das Meldertelegramm in Form der binärcodierten Stromimpulse (IP), decodiert es und
zeigt über den Ausgang A2 die Meldernummer auf der Anzeigeeinrichtung ANZ an, die
beispielsweise eine Sieben-Segment-Anzeige sein kann.
Bezugszeichenliste
[0015]
ANZ Anzeigeeinrichtung
AWE Auswerteeinrichtung
AWS Auswerteschaltung
COD Codiereinrichtung
DAL Decodier- und Anzeige-Logik
DZ dekadischer Zähler
1 Linienstrom
IAL Alarmstromgrenzwert
IR Ruhestrom
IRG Ruhestromgrenzwert
IS Stromwert der Ansprechschwelle
IP Stromwert der binärcodierten Meldersignale (Stromimpulse)
K Komparator
MA Melderanzeige (z. B. LED)
MSB Strombegrenzungsschaltung im Melder
M Melder
ML Meldeleitung
OV Operationsverstärker
S Sensor
S1 bis Sn Codierschalter
SR Spannungsregler im Melder
SP Summenpunkt
T Transistor
U Linienspannung
ULA Alarmspannungswert
UR Ruhespannungswert
US Speisespannung
USB umschaltbare Strombegrenzungsschaltung in der Zentrale
U1 bis U3 Referenzspannungen
Z Zentrale
1. Verfahren zur Identifizierung eines alarmauslösenden Melders in einer Gefahrenmeldeanlage
mit mehreren an einer Zentrale (Z) angeschlossenen Meldeleitungen (ML), mit jeweils
mehreren an jede einzelne Meldeleitung (ML) angeschlossenen Meldem (M), die jeweils
eine einstellbare Codiereinrichtung (COD) aufweisen, mit einer Decodiereinrichtung
in einer Auswerteeinrichtung (AWE), die in der Zentrale (Z) angeordnet ist, wobei
ein alarmauslösender Melder (M) eine Spannungsänderung der Linienspannung (U) bewirkt
und die Zentrale eine Alarmmeldung der betreffenden Meldelinie (ML) erkennt und ein
Signal auf die Meldeleitung (ML) gibt, welches die Codiereinrichtung (COD) des alarmauslösenden
Melders (M) veranlaßt, die eingestellte Meldercodierung mittels binärcodierter Impulse
(IP) zur Zentrale (Z) zu übertragen, wobei in der Auswerteeinrichtung (AWE) die binärcodierten
Impulse (IP) decodiert werden und der alarmauslösende Melder angezeigt (ANZ) wird,
dadurch gekennzeichnet, daß im Alarmfall in der Zentrale (Z) der Linienstrom (I) der
Meldeleitung (ML) von einem Ruhestromgrenzwert (IRG) auf einen Alarmstromgrenzwert
(IAL) erhöht wird, und daß dadurch eine Ansprechschwelle (IS) einer im Melder (M)
angeordneten Strombegrenzungsschaltung (MSB) überschritten und die Codiereinrichtung
(COD) angesteuert wird.
2. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß jeder Melder einen im Ruhezustand hochohmigen Sensor (S) aufweist, der in Reihe
mit einer Strombegrenzungsschaltung (MSB) an der Meldeleitung (ML) angeschlossen ist,
daß die der Strombegrenzungsschaltung (MSB) nachgeschaltete Codiereinrichtung (COD)
von einem codierbaren (S1 bis Sn) dekadischen Zähler (DZ) und einem diesem nachgeschalteten
Rechteckgenerator (OV) gebildet ist, der die entsprechenden Stromimpule (IP) auf der
Meldeleitung (ML) erzeugt, daß die Auswerteeinrichtung (AWE) der Zentrale (Z) eine
umschaltbare Strombegrenzungsschaltung (USB) aufweist, die den Linienstrom (I) auf
den Ruhestromgrenzwert (IRG) bzw. im Alarmfall auf den höheren Alarmstromgrenzwert
(IAL) begrenzt, wobei die der umschaltbaren Strombegrenzungsschaltung (USB) nachgeschaltete
Auswerteschaltung (AWS) eine nachgeordnete Decodier- und Anzeigelogik (DAL) ansteuert.
3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswerteschaltung (AWS)
zwei der umschaltbaren Strombegrenzungsschaltung (USB) nachgeschaltete Komperatoren
(K1 und K2) aufweist, wobei der erste Komparator (K1) bei Auftreten der Alarmspannung
. (UAL) auf der Meldeleitung (ML) und der zweite Komparator (K2) bei Auftreten der
vom Melder gesendeten codierten Stromimpulse (IP) ein Ausgangssignal abgeben, daß
die Auswerteschaltung (AWS) einen dritten Komparator (K3) aufweist, der über ein Integrierglied
(R6, C2) dem zweiten Komparator (K2) nachgeschaltet ist, wobei nur bei langen Stromimpulsen
(IP) der dritte Komparator (K3) ein Ausgangssignal abgibt, und daß der jeweilige Ausgang
der drei Komparatoren auf einen Eingang (E1 bis E3) der Decodier- und Anzeige-Logik
(DAL) führt, die im Alarmfall die umschaltbare Strombegrenzungsschaltung (USB) ansteuert
und die Stromimpulse (IP) des Melders decodiert und den alarmgebenden Melder an der
Anzeigeeinrichtung (ANZ) anzeigt.
4. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rechteckgenerator von
einem Operationsverstärker (OV) gebildet ist.
5. Anordnung nach Anspruch 2 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß dem Operationsverstärker
(OV) die Reihenschaltung eines Widerstandes (R3) und einer Leuchtdiode (MA) nachgeschaltet
ist, durch die der vom Rechteckgenerator erzeugte Strom (IP) fließt.
6. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Strombegrenzungsschaltung
(MSB) des Melders und der Codiereinrichtung (COD) ein Spannungsregler (SR) vorgesehen
ist.
7. Anordnung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Decodier- und
Anzeige- Logik (DAL) von einem Mikroprozessor gebildet ist.
1. Method of identifying an alarm-triggering sensor in a danger-signalling device
having several annunciation circuits (ML) connected to a control centre (Z), having
several sensors (M) in each case, which are connected to each individual annunciator
circuit (ML) and each have an adjustable coder (COD), and having a decoder in an evaluaction
device (AWE) which is arranged in the control centre (Z), an alarm-triggering sensor
(M) causing a change in voltage of the line voltage (U), and the control centre detecting
an alarm annunciation of the annunciator circuit (ML) concerned and sending to the
annunciator circuit (ML) a signal which causes the coder (COD) of the alarm-triggering
sensor (M) to transmit the preset annunciator coding to the control centre (Z) by
means of binary coded pulses (IP), the binary coded pulses (IP) being decoded, and
the alarm-triggering sensor being displayed (ANZ) in the evaluation device (AWE),
characterised in that in the case of an alarm in the control centre (Z) the line current
(I) of the annunciator circuit (ML) is increased from a closed-circuit current limiting
value (IRG) to an alarm current limiting value (IAL), and in that a response threshold
(IS) of a current limiting circuit (MSB) arranged in the sensor (M) is thereby overshot,
and the coder (COD) is triggered.
2. Device for carrying out the method according" to Claim 1, characterised in that
each sensor has a detector (S) of high resistance in the state of rest, which is connected
in series with a current limiting circuit (MSB) to the annunciation circuit (ML),
in that the coder (COD) downstream of the current limiting circuit (MSB) is composed
of a codable (S1 to Sn) decade counter (DZ) and a square-wave generator (OV) downstream
thereof, which generates the corresponding current pulses (IP) on the annunciation
circuit (ML) and in that the evaluation device (AWE) of the control centre (Z) has
a reversible current limiting circuit (USB), which limits the line current (I) to
the closed-circuit current limiting value (IRG), or, in the case of an alarm, to the
higher alarm current limiting value (IAL), the evaluation circuit (AWS) downstream
of the reversible current limiting circuit (USB) triggering a downstream decode and
display logic (DAL).
3. Device according to Claim 2, characterised in that the evaluation circuit (AWS)
has two comparators (K1 and K2) downstream of the reversible current limiting circuit
(USB), the first comparator (K1) emitting an output signal when the alarm voltage
(UAL) occurs on the annunciation circuit (ML), and the second comparator (K2) emitting
an output signal when the coded current pulse (IP) transmitted by the sensor occurs,
in that the evaluation circuit (AWS) has a third comparator (K3), which is connected
downstream of the second comparator (K2) via an integrating element (R6, C2), the
third comparator (K3) transmitting an output signal only for long current pulses (IP),
and in that the respective output of the three comparators leads to an input (E1 to
E3) of the decode and display logic (DAL), which latter, in the case of an alarm,
triggers the reversible current limiting circuit (USB) and decodes the current pulses
(IP) of the sensor, and indicates the alarm-triggering sensor at the display device
(ANZ).
4. Device according to Claim 2, characterised in that the square-wave generator is
composed of an operational amplifier (OV).
5. Device according to Claim 2 or 4, characterised in that connected downstream of
the operational amplifier (OV) is the series connection of a resistor (R3) and a light-emitting
diode (MA), through which flows the current (IP) generated by the square-wave generator.
6. Device according to Claim 2, characterised in that a voltage regulator (SR) is
provided between the current limiting circuit (MSB) of the sensor and the coder (COD).
7. Device according to Claim 2 or 3, characterised in that the decode and display
logic (DAL) is composed of a microprocessor.
1. Procédé pour identifier un transmetteur déclenchant une alarme dans une installation
de signalisation de dangers, comportant plusieurs lignes de signalisation (ML) raccordées
à un central (Z), respectivement plusieurs transmetteurs (M), qui sont raccordés à
chaque ligne individuelle de signalisation (ML) et possèdent chacun un dispositif
de codage réglable (COD), et un dispositif de décodage présent dans un dispositif
d'évaluation (AWE) situé dans le central (Z), et selon lequel un transmetteur (M)
déclenchant une alarme provoque une modification de la tension de ligne (U) et le
central identifie une signalisation d'alarme de la ligne de signalisation considérée
(ML) et envoie à cette ligne un signal qui amène le dispositif de codage (COD) du
transmetteur (M) déclenchant l'alarme, à transmettre le codage réglé du transmetteur
au central (Z) à l'aide d'impulsions (IP) codées en binaire, et selon lequel, dans
le circuit d'évaluation (AWE), les impulsions (IP) sont décodées et le transmetteur
déclenchant l'alarme est affiché (ANZ), caractérisé par le fait que, dans le cas d'une
alarme, dans le central (Z), le courant (I) dans la ligne de signalisation (ML) est
accru depuis une valeur limite (IRG) correspondant au courant de repos jusqu'à une
valeur limite (IAL) correspondant au courant d'alarme, et que, de ce fait, un seuil
de réponse (IS) d'un circuit (MSB) de limitation du courant, situé dans le transmetteur
(M), est dépassé et le dispositif de codage (COD) est commandé.
2. Montage pour la mise en œuvre du procédé selon la revendication 1, caractérisé
en ce que chaque transmetteur comporte un capteur (S), qui présente une forte valeur
ohmique à l'état de repos et est raccordé, en série avec un circuit (MSB) de limitation
du courant, à la ligne de signalisation (ML), que le dispositif de codage (COD) branché
en aval du circuit (MSB) de limitation du courant est formé par un compteur décadique
(DZ) pouvant être codé (S1 à Sn) et par un générateur de signaux rectangulaires (OV),
qui est branché en aval de ce compteur et produit les impulsions correspondantes de
courant (IP) dans la ligne de signalisation (ML), que le dispositif d'évaluation (AWE)
du central (Z) comporte un circuit commutable (USB) de limitation du courant, qui
limite le courant (I) de la ligne à la valeur limite du courant de repos (IRG) ou,
dans le cas d'une alarme, à la valeur limite supérieure du courant de repos (IAL),
le circuit d'évaluation (AWS) branché en aval du circuit commutable (USB) de limitation
du courant commandant une unité logique de décodage et d'affichage (DAL) branchée
en aval.
3. Dispositif suivant la revendication 2, caractérisé par le fait que le circuit d'évaluation
(AWS) comporte deux comparateurs (Ki et K2) branchés en aval du circuit commutable
(USB) de limitation du courant, le premier comparateur (K1) délivrant un signal de
sortie lors de l'apparition d'une tension d'alarme (UAL) dans la ligne de signalisation
(ML), tandis que le second comparateur (K2) délivre un signal de sortie dans le cas
de l'apparition des impulsions de courant codées (IP) émises par le transmetteur,
que le circuit d'évaluation (WSB) comporte un troisième comparateur (K3), qui est
branché en aval du second comparateur (K2), moyennant le montage intercalé d'un circuit
intégrateur (R6, C2), le troisième comparateur (K1) délivrant un signal de sortie
uniquement dans le cas de longues impulsions de courant (IP), et que la sortie respective
des trois comparateurs est reliée à une entrée (E1 à E3) de l'unité logique de décodage
et d'affichage (DAL), qui, dans le cas d'une alarme, commande le circuit commutable
(USB) de limitation du courant, décode les impulsions de courant (IP) du transmetteur
et affiche le transmetteur produisant l'alarme, dans le dispositif d'affichage (ANZ).
4. Dispositif suivant la revendication 2, caractérisé par le fait que le générateur
de signaux rectangulaires est constitué par un amplificateur opérationnel (OV).
5. Dispositif suivant la revendication 2 ou 4, caractérisé par le fait que le montage
série formé d'une résistance (R3) et d'une diode à luminescence (MA), que traverse
le courant (IP) délivré par le générateur de signaux rectangulaires, est branché en
aval de l'amplificateur opérationnel (OV).
6. Dispositif suivant la revendication 2, caractérisé par le fait qu'un régulateur
de tension (SR) est prévu entre le circuit (MSB) de limitation du courant du transmetteur
et le dispositif de codage (COD).
7. Dispositif suivant la revendication 2 ou 3, caractérisé par le fait que le système
logique de décodage et d'affichage (DAL) est formé par un microprocesseur.

