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(11) |
EP 0 167 697 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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24.01.1990 Patentblatt 1990/04 |
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Anmeldetag: 15.01.1985 |
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Einspritzzeitpunktversteller einer Einspritzpumpe für Brennkraftmaschinen
Injection timing advance device for injection pumps for combustion engines
Mécanisme d'avance de l'injection pour des pompes à injection de moteurs à combustion
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT SE |
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Priorität: |
17.05.1984 DE 3418321
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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15.01.1986 Patentblatt 1986/03 |
| (73) |
Patentinhaber: Klöckner-Humboldt-Deutz
Aktiengesellschaft |
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51149 Köln (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Nolte, Albert
D-5000 Köln 30 (DE)
- Altdorf, Joachim
D-5000 Köln 30 (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 122 399 FR-A- 895 657 GB-A- 2 019 613 GB-A- 2 123 493
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DE-A- 2 525 746 GB-A- 1 242 659 GB-A- 2 029 934 US-A- 3 401 572
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- Patents Abstracts of Japan,vol.8, no.136(M-304)(1573), 23.06.1984
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Kraftstoffeinspritzzeitpunktversteller gemäß
dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
[0002] Ein gattungsgemäßer Einspritzzeitpunktversteller ist aus der GB-A 2 029 934 bekannt.
Dieser Einspritzzeitpunktversteller weist eine eigene Hydraulikpumpe auf, der ein
hydraulisches Steuerventil nachgeschaltet ist, das die hydraulische Steuerflüssigkeit
abwechselnd in zwei verschiedene Druckräume steuern kann. Entsprechend der Stellung
des Steuerventils und des demzufolge druckbeaufschlagten Druckraums wird eine Einspritzzeitpunktverstellung
durch Verschieben einer schrägverzahnten Verstellvorrichtung zwischen Primärteil und
Sekundärteil erreicht. Nachteilig an diesem Einspritzzeitpunktversteller ist die aufwendige
hydraulische Verstellvorrichtung, die eine separate Hochdruckpumpe sowie ein kompliziertes
Steuerventil aufweist.
[0003] Auch ein weiterer Einspritzzeitpunktversteiier (US-A 3,401,572) benötigt eine Hydraulik-Hochdruckpumpe,
von der das Hydraulikfluid gesteuert dem Einspritzzeitpunktversteller zugeführt werden
muß. Dabei bewirkt die Hydraulikflüssigkeit nur eine Einspritzzeitverstellung in eine
Richtung, und die Rückverstellung wird von einer Feder alleinig vorgenommen. Dadurch
ergeben sich zusätzliche Probleme bei der Abstimmung der zur Verstellung erforderlichen
Druckkräfte.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen separaten Einspritzzeitpunktversteller
vorzuschlagen, der die Vorgabegröße des Einspritzzeitpunktes einer Regeleinrichtung
auf einfache Weise ohne Rückwirkung auf oder von den angreifenden Antriebsmomenten
in einen Verdrehwinkel der Einspritzpumpennockenwelle zum Antriebsteil umsetzt. Dabei
soll der Einspritzzeitpunktversteiler ohne aufwendige, zur Verstellung notwendige
Zusatzaggregate auskommen.
[0005] Diese Aufgabe wird von dem erfindungsgemä-βen Einspritzzeitpunktversteller durch
die im Kennzeichen des Anspruchs 1 aufgeführten Merkmale gelöst.
[0006] Dazu wird das Primärteil auf dem Sekundärteil durch einen Druckkolben verschoben,
der von einem Druckmittel beaufschlagt wird. Der Druckkolben ist mit dem Primärteil
fest verbunden und bildet im Sekundärteil zwei Druckräume, deren Abflüsse von einem
Hydraulikansteuerungsbolzen, beherrscht werden. Der Hydraulikansteuerungsbolzen wird
von einer Regelelektronik direkt und rückführungsfrei angesteuert. Das Druckmittel,
welches insbesondere Motoröl oder Kraftstoff der Brennkraftmaschine sein kann, der/das
unter geringem Druck steht, wird über zwei Rückschlagventile den beiden Druckräumen
zugeführt.
[0007] Die Verwendung eines hydraulischen Übertragungselementes ist gerade in Verbindung
mit dem Antrieb eine Einspritzpumpe besonders sinnvoll. Im Betrieb entstehen im gesamten
Antriebsstrang der Einspritzpumpe starke Wechselmomente, die eine Art pulsierende
Bewegung zwischen Antriebs- und Abtriebsteil des Einspritzzeitpunktverstellers erzeugen.
Soll jetzt das Antriebsteil (Primärteil) gegenüber dem Abtriebsteil (Sekundärteil)
verdreht werden, so ist es, wenn man diese Wechselmomente geeignet ausnutzt, nicht
nötig, entgegen dem Abtriebsmoment der Einspritzpumpe zu verstellen, d. h. bei Verwendung
einer Hydraulik genügt die Bereitstellung eines vergleichsweise geringen Hydraulikmitteldruckes,
um die Verstellung durchzuführen. Der Einspritzzeitpunktversteller entnimmt die zur
Verstellung nötige Kraft nicht aus der Hydraulik, sondem verstellt sich vorteilhafterweise
selbstverstärkend mit der Energie der Wechselmomente. Dadurch ist eine teure Hydraulikhochdruckpumpe
überflüssig und insbesondere die Verwendung des unter Druck stehenden Motoröls der
Brennkraftmaschine als Hydraulikdruckmittel möglich. Es sind im weiteren alle bekannten
Hydraulikflüssigkeiten möglich, wenn sie beispielsweise durch eine Pumpe auf einen,
im Vergleich zu sonst üblichen Werten bei Hydrauliken, geringen Hydraulikdruck gebracht
werden.
[0008] Die Regelelektronik legt über den Hydraulikansteuerungsbolzen durch Freigabe der
Abflußöffnung der Druckräume die axiale Lage des Druckkolbens, und damit auch die
axiale Stellung des Primärteils auf dem Sekundärteil, fest. Einer axialen Verschiebung
des Hydraulikansteuerungsbolzens folgt also stets die axiale Verschiebung des Primärteils
und somit die Verstellung des Einspritzzeitpunktes. Da die Verschiebung des Hydraulikansteuerungsbolzens
in vorteilhafter Weise genau der Verschiebung des Primärteils entspricht, ist eine
Rückführung der Regelgröße, nämlich des Verdrehwinkels des Sekundärteils zum Primärteil
nicht unbedingt nötig, kann aber auch hier positive Einflüsse auf die Güte der Regelgröße
haben.
[0009] Zur weiteren Erläuterung der Erfindung wird auf die Zeichnung verwiesen, in der ein
Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt ist. Es zeigen :
Fig. 1 eine schematische Darstellung der einzelnen Komponenten eines gattungsgemäßen
Einspritzzeitpunktverstellers ;
Fig. 2 einen Längsschnitt durch einen-Einspritzzeitpunktversteller mit einem hydraulischen
Druckkolben.
[0010] In Fig. 1 sind schematisch die einzelenen Komponenten eines gattungsgemäßen Einspritzzeitpunktverstellers
dargestellt, wobei Pfeile die Wirkverbindung zwischen diesen andeuten. Der Einspritzzeitpunktversteiier
ist mit einem Sekundärteil 4 auf der Einspritzpumpennockenwelle 5 direkt angeordnet.
Das nabenförmige Sekundärteil 4 ist mit einem zahnkranzartigen Primärteil 3 versehen,
das mit einer Schrägverzahnung 9 angular beweglich und axial verschieblich mit dem
Sekundärteil 4 im Eingriff steht. Das Primärteil 3 ist von einem antreibenden Zahnrad
49 über seine Außenverzahnung antreibbar und treibt seinerseits über das Sekundärteil
4 die Einspritzpumpennockenwelle 5 an. Eine Zahnscheibe 8 ist wiederum mit dem Sekundärteil
4 fest verbunden. Sowohl auf dem Zahnkranz des Primärteils 3 als auch auf der Zahnscheibe
8 ist je eine Markierung angebracht. Zwei elektrischen Impulsgeber 6 und 7 registrieren
jeden Vorbeilauf der Markierungen und senden dabei je einen elektrischen Impuls an
eine Regelelektronik 1. Durch diese Impulse besitzt die Regelelektronik 1 sowohl Informationen
über die Drehzahl der Einspritzpumpennockenwelle 5, als auch Informationen über den
exakten momentanen Verdrehwinkel des Sekundär- zum Primärteil des Einspritzzeitpunktverstellers.
Die zwei weiteren in die Regelelektronik 1 hineinführenden Pfeile sollen weitere Betriebsparameter
der Brennkraftmaschine andeuten, die durch geeignete Geber und/oder Meßfühler zu elektrischen
Größen umgewandelt worden sind. Die Regelelektronik 1 verarbeitet alle eingehenden
Größen zu einem elektrischen Sollwert des Verdrehwinkels des Sekundär- zum Primärteil,
d. h. zu einem Sollwert des Einspritzzeitpunktes. Dieses elektrische Signal muß mit
Hilfe eines Umsetzers 2 in einen Verschiebeweg eines Verbindungsteils 10 umgesetzt
werden.
[0011] Dazu wird gemäß der Erfindung (Fig. 2) ein Hydraulikansteuerungsbolzen axial verschoben,
wozu das elektrische Signal der Regelelektronik 1 noch mit einer bekannten elektrischen
Hilfseinrichtung in einen rückführungsfreien Verschiebeweg, der den Hydraulikansteuerungsbolzen
weitgehend kraftfrei betätigt, umgesetzt wird. Der axiale Verschiebeweg des Verbindungsteil
10 führt durch die Schrägverzahnung 9 zu einer Veränderung der Drehwinkelstellung
des Sekundär- zum Primärteil, womit der Regelkreis des Einspritzzeipuntkverstellers
über die Rückkopplung an den Impulsgebem 6 und 7 geschlossen ist.
[0012] In Fig. 2 ist die Verstellung der Drehwinkelstellung des Sekundärteils 4 zum Primärteil
3 mit einer Hydraulik vorgesehen. Das Primärteil 3 ist auf dem Sekundärteil 4 axial
verschieblich mit einer Schrägverzahnung 9 angeordnet. Im weiteren ist das Sekundärteil
4 mit einem Zahnkranz 8 versehen, wobei zwei Impulsgeber 6 und 7 die Drehwinkelstellung
des Sekundärteils 4 zum Primärteil 3 an eine separate Regelelektronik 1 mittels elektrischer
Impulse weiterleiten. In dem Sekundärteil 4 ist in der Innenbohrung ein Druckkolben
29 zentrisch angeordnet. Dieser Druckkolben 29 bildet mit dem Ende der Einspritzpumpennockenwelle
5 und einem ringförmigen Fortsatz des Sekundärteils 4 zwei Druckräume 36 und 37. Der
Druckkolben 29 ist dabei als gewöhnlicher Differentialkolben 48 mit einer Kolbenstange
39 ausgeführt. Im weiteren ist der Druckkolben 29 druckmitteldicht aus dem Sekundärteil
4 an der zylindrischen Dichtfläche 38 mit seiner Kolbenstange 39 herausgeführt und
ortsfest mit dem Verbindungsteil 10 über eine Verschraubung einer Mutter 19 in einer
zentrischen Bohrung 18 desselben verbunden. Somit führt eine axiale Verschiebung des
Druckkolbens 29 zu einer gleichen Verschiebung des Primärteils 3 auf dem Sekundärteil
4. In dem Druckkolben 29 ist in einer Bohrung 30, die achsparallel in seiner Mitte
angeordnet ist, ein Hydraulikansteuerungsbolzen 31 vorgesehen. Dieser Hydraulikansteuerungsbolzen
weist eine Abflußbohrung 32, zwei Steuerkanten 33 und zwei verbindende Abflußbohrungen
47 auf. Die beiden Druckräume 36, 37 sind über Bohrungen 34 mit der Bohrung 30 des
Hydraulikansteuerungsbolzens 31 verbunden. Die beiden Steuerkanten 33 des Hydraulikansteuerungsbolzens
31 beherrschen über die Verbindungsbohrungen 34 den Abfluß der beiden Druckräume 36
und 37. Das Hydraulikmittel wird durch Hohlbohrungen 41 in dem Gehäuse 11 über ein
Lager 42 der Einspritzpumpennockenwelle 5, einem Ringkanal 43 und weitere Bohrungen
44 in der Einspritzpumpennockenwelle 5 über zwei Rückschlagventile 45 den beiden Druckräumen
36 und 37 zugeführt. Im weiteren wird der Druckkolben 29 noch durch eine Federkraft
(Feder 35) in axialer Richtung beaufschlagt.
[0013] Die Wirkungsweise eines derartigen hydraulischen Einspritzzeitpunktverstellers beruht
auf den auf der Einspritzpumpennockenwelle angreifenden Wechselmomenten. Im Betrieb
entstehen im gesamten Antriebsstrang der Einspritzpumpe starke Wechselmomente, die
eine Art pulsierende Bewegung zwischen Antriebs- und Abtriebsteil des Einspritzzeitpunktversteller
erzeugen. Soll jetzt das Antriebsteil (Primärteil) gegenüber dem Abtriebsteil (Sekundärteil)
verdreht werden, so ist es, wenn man diese Wechselmomente geeignet ausnutzt, nicht
nötig, entgegen den Antriebsmomenten der Einspritzpumpe zu verstellen, d. h. bei Verwendung
einer Hydraulik genügt die Bereitstellung eines vergleichsweise geringen Hydraulikmitteldruckes,
um die Verstellung durchzuführen. Der Einspritzzeitpunktversteiier entnimmt die zur
Verstellung nötige Kraft nicht aus der Hydraulik, sondem verstellt sich vorteilhaiterweise
selbstverstärkend mit der Energie der Wechslmomente. Dadurch ist eine teure Hydraulikhochdruckpumpe
überflüssig und insbesondere die Verwendung des unter Druck stehendes Motoröls der
Brennkraftmaschine als Hydraulikmittel nahegelegt.
[0014] Das Primärteil 3 wird von außen angetrieben und treibt seinerseits über die Schrägverzahnung
9 das Sekundärteil 4 an. Das Verbindungsteil 10 und der Druckkolben 29 drehen sich
entsprechend mit. Der Hydraulikansteuerungsbolzen verschließt mit seinen Steuerkanten
33 alle Verbindungsbohrungen 34 zu den beiden Druckräumen 36 und 37. Infolgedessen
kann über die beiden Rückschlagventile 45 kein Hydraulikmittel in die beiden Druckräume
36 und 37 nachfließen, der Druckkolben 29 ist also in seiner axialen Position gegenüber
dem Sekundärteil fixiert. Soll jetzt der Einspritzzeitpunkt verändert werden, d. h.
die Drehwinkelstellung des Sekundärteils 4 zum Primärteil 3, so gibt die Regelelektronik
1 eine axiale Verschiebung des Hydraulikansteuerungsbolzens 31 vor. Dabei werden die
elektrischen Impulse oder Signale der Regelelektronik 1 von einem bekannten Umsetzer
in einen den elektrischen Signalen proportionalen und rückführungsfreien Verschiebeweg
umgesetzt. Es braucht hierbei insbesondere keine größere Kraft aufgebracht zu werden.
Infolge dieser Verschiebung des Hydraulikansteuerungsbolzens 31 gibt eine Steuerkante
33 die Verbindungsbohrungen 34 zu einem der Druckräume, beispielsweise 37, frei. Das
Hydraulikdruckmittel kann so über die erwähnten Verbindungsbohrungen 34 und die Abflußbohrung
47 durch die weitere Abflußbohrung 32 in dem Hydraulikansteuerungsbolzen 31 aus dem
Sekundärteil heraus ins Freie abfließen. Eine Verschiebung des Druckkolbens 29 in
Richtung dieses Druckraums 37 kann also erfolgen und wird, durch die Wechselmomente
angetrieben, ausgeführt. Gleichzeitig füllt sich der andere Druckraum 36 über das
Rückschlagventil 45 mit Hydraulikmittel weiter auf. Der Druckkolben 29 kann sich nicht
in Richtung des Druckraumes 36 verschieben, da das Rückschlagventil 45 nur einen Hydraulikmittelzufluß
gestattet und die Verbindungsbohrung 34 des Druckrames 36 von dem Hydraulikansteuerungsbolzen
31 verschlossen ist Dies funktioniert solange, bis der Druckkolben über die Steuerkanten
33 hinweggeglitten ist, d. h. die Verbindungsbohrungen 34 des Druckraums 37 wieder
verschlossen sind. Damit ist eine erneute stabile axiale Lage des Druckkolbens erreicht,
welcher sich jetzt nicht mehr verschieben kann. Durch die axiale Verschiebung des
Druckkolbens ist das Primärteil 3 auf dem Sekundärteil 4 ebenfalls in dieselbe axiale
Richtung gewandert und hat damit die Drehwinkelstellung des Sekundärteils 4 zum Primärteil
3 entsprechend geändert.
[0015] Eine Rückkopplung der Drehwinkelstellung des Sekundärteils 4 zum Primärteil 3 über
elektrische Impulsgeber 6 und 7 kann entfallen, da die axiale Lage des Hydraulikansteuerungsbolzens
31 in eindeutiger Weise die Größe der Drehwinkelstellungsänderung vorgibt. In einigen
Fällen kann es sich im Interesse der Regelgüte jedoch als vorteilhaft erweisen, auch
hier eine Rückkopplung der Drehwinkelstellung vorzunehmen. Für die Änderung des Einspritzzeitpunktes
in die andere Richtung muß der Hydraulikansteurungsbolzen 31 entgegengesetzt verschoben
werden. Der Vorgang läuft dann entsprechend an der zweiten Steuerkante 33 des Hydraulikansteuerungsbolzens
31 ab.
[0016] Der Druckkolben 29 ist noch durch eine Federkraft einer Feder 35 beaufschlagt. Diese
Federkraft ist für den Betrieb des Einspritzzeitpunktverstellers nicht notwendig,
sie stellt jedoch sicher, daß bei Einschalten der Brennkraftmaschinen ein wohldefinierter
Wert des Einspritzzeitpunktes erreicht wird.
1. Einspritzzeitpunktversteller einer Einspritzpumpe für eine Brennkraftmaschine,
der am Antrieb der Einspritzpumpe angeordnet ist, bestehend aus einem antreibenden
Primärteil (3) und einem angetriebenen Sekundärteil (4), das mit der Einspritzpumpennockenwelle
(5) verbunden ist, wobei die mechanische Kraftübertragung vom Primärteil (3) zum Sekundärteil
(4) über eine Schrägverzahnung (9) erfolgt und zur Erzielung einer Drehwinkelverstellung
zwischen dem Primärteil (3) und dem Sekundärteil (4) eine hydraulische Verstellvorrichtung
zur Verschiebung eines der Teile (3, 4) vorgesehen ist, die aus einem auf einen Teil
wirkenden hydraulischen Kolben (29) besteht, der durch Druckbeaufschlagung eines ersten
Druckraums (36) in die eine Verstellrichtung und durch Druckbeaufschlagung eines zweiten
Druckraums (37) in die andere Verstellrichtung bewegbar ist und daß zur Steuerung
der Bewegung in die Verstellrichtungen ein hydraulisches Steuerventil vorgesehen ist,
das entsprechend der von einer elektrischen Regeleinrichtung ermittelten Drehwinkelstellungsvorgabegrö-
ße betätigt ist, wobei die Drehwinkelstellungsvorgabegröße zumindest aus der von Impulsgebern
erfaßten Drehzahl des Primärteils oder der Kurbelwelle ermittelt ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Druckräume (36, 37) über Rückschlageventile (45) gemeinsam über einen Hydraulikmittelzufluß
mit Druckmitteln geringen Drucks gespeist sind und das Steuerventil (31) die Abflüsse
(34) der Druckräume (36, 37) steuert.
2. Einspritzzeitpunktversteiier nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben
ein doppelt wirkender, mit dem Primärteil (3) fest verbundener Druckkolben (29) ist,
der im Sekundärteil mit diesem zwei Druckräume (36, 37) begrenzt.
3. Einspritzzeitpunktversteller nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
das Steuerventil ein im Zentrum des Druckkolbens (29) in einer Sacklochbohrung (30)
angeordneter Hydraulikansteuerungsbolzen (31) ist, der durch eine Bohrung (18) im
Primärteil (3) von außen betätigbar ist.
4. Einspritzzeitpunktversteller nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Druckkolben (29) aus einem Differentialkolben (46) und einer Kolbenstange
(39) besteht, wobei der Druckkolben zwei ringförmige Druckräume (36, 37) begrenzt.
5. Einsprirzzeitpunktversteller nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der Druckkolben (29) mit seiner zylindrischen, abgedichteten Kolbenstange (39)
aus dem Sekundärteil (4) herausragt.
6. Einspritzzeitpunktversteller nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der Druckkolben (29) von einer Seite mit einer Feder (35) belastet ist.
7. Einspritzzeitpunktversteller nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Druckmittelzuführung zu den beiden Druckräumen (36, 37) durch Hohlbohrungen
(41) im Gehäuse (11) des Einspritzzeitpunktversteiiers, durch die Lager (42) der Einspritzpumpennockenwelle
(5) und durch Hohlbohrungen (44) in der Einspritzpumpennockenwelle (5) vorgesehen
ist.
8. Einspritzzeitpunktversteiier nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß als Druckmittel der Betriebsschmierstoff der Brennkraftmaschine oder deren Kraftstott
verwendbar ist.
9. Einspritzzeitpunktversteller nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß der Hydraulikansteuerungsbolzen (31) mit einer axialen Hohlbohrung (32), zwei
Steuerkanten (33) und mindestens mit einer mit der Hohlbohrung (32) verbundenen Abflußbohrung
(47) versehen ist.
10. Einspritzzeitpunktversteller nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß der Hydraulikansteuerungsbolzen (31) in seiner Ruhelage sowohl die Abflußöffnung
(34) des ersten Druckraums (36) als auch die Abflußöffnung (34) des zweiten Druckraums
(37) verschließt.
11. Einspritzzeitpunktversteller nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
daß bei Verschiebung des Hydraulikansteuerungsbolzen (31) in eine Richtung die Abflußöffnung
(34) eines Druckraumes durch eine Steuerkante (33) freigegeben ist, während die Abflußöffnung
(34) des anderen Druckraums verschlossen bleibt und umgekehrt.
12. Einspritzzeitpunktversteiier nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
daß der Hydraulikansteuerungsbolzen (31) von der Regelelektronik über ein das elektrische
Signal in einen proportinonalen Weg umformenden Umsetzer (2) ansteuerbar ist, wobei
über die Stellung des Hydraulikansteuerungsbolzens (31) die Stellung des Druckkolbens
(29) festliegt.
1. An injection timing adjuster of an injection pump for an intemal combustion engine,
which adjuster is arranged on the drive of the injection pump, comprising a driving
primary part (3) and a driven secondary part (4) which is connected with the injection
pump cam shaft (5), wherein the mechanical force transmission from the primary part
(3) to the secondary part (4) takes place through a helical gearing (9) and for the
achieving of an adjustment of angle of rotation between the primary part (3) and the
secondary part (4), a hydraulic displacer device is provided for the shifting of one
of the parts (3, 4), which device consists of a hydraulic piston (29) acting upon
one part, which piston is movable by pressure charging of a first pressure chamber
(36) in the one shifting direction and by pressure charging of a second pressure chamber
(37) in the other shifting direction, and in that for the controlling of the movement
in the shifting directions a hydraulic control valve is provided which is actuated
according to the rotation angle position preset value ascertained by an electric regulating
device, the rotation angle position preset value being ascertained at least from the
rotation rate of the primary part or of the crank-shaft detected by the pulse emitters,
characterised in that the pressure chambers (36, 37) are fed through non- return valves
(45) in common by way of a hydraulic medium supply with low-pressure pressure means
and the control valve (31) controls the outflows (34) of the pressure chambers (36,
37).
2. An injection timing adjuster according to Claim 1, characterised in that the piston
is a double-acting pressure piston (29) firmly connected with the primary part (3)
which pressure piston defines, in the secondary part, two pressure chambers with the
secondary part.
3. An injection timing adjuster according to Claim 1 or 2, characterised in that the
control valve is a hydraulic control bolt (31) arranged in the centre of the pressure
piston (29) in a blind bore (30), which bolt is actuatable from the exterior through
a bore (18) in the primary part (3).
4. An injection timing adjuster according to any one of Claims 1 to 3, characterised
in that the pressure piston (29) comprises a differential piston (48) and a piston
rod (39), the pressure piston defining two annular pressure chambers (36, 37).
5. An injection timing adjuster according to any one of Claims 1 to 4, characterised
in that the pressure piston (29) protrudes with its cylindrical, sealed-off piston
rod (39) from the secondary part (4).
6. An injection timing adjuster according to any one of Claims 1 to 5, characterised
in that the pressure piston (29) is loaded from one side by a spring (35).
7. An injection timing adjuster according to any one of Claims 1 to 6, characterised
in that the pressure medium supply into the two pressure chambers (36, 37) is provided
through hollow bores (41) in the housing (11) of the injection timing adjuster, through
the bearings (42) of the injection pump cam shaft (5) and through hollow bores (44)
in the injection pump cam shaft (5).
8. An injection timing adjuster according to any one of Claims 1 to 7, characterised
in that the operating lubricant of the internal combustion engine or the fuel thereof
is usable as pressure medium.
9. An injection timing adjuster according to any one of Claims 1 to 8, characterised
in that the hydraulic control bolt (31) is provided with an axial hollow bore (32),
two control edges (33), and at least one outflow bore (47) connected with the hollow
bore (32).
10. An injection timing adjuster according to any one of Claims 1 to 9, characterised
in that the hydraulic control bolt (31) in its rest position closes both the outflow
opening (34) of the first pressure chamber (36) and the outflow opening (34), of the
second pressure chamber (37).
11. An injection timing adjuster according to any one of Claims 1 to 10, characterised
in that on displacement of the hydraulic control bolt (31) in one direction the outflow
opening (34) of a pressure chamber is cleared by a control edge (33) while the outflow
opening (34) of the other pressure chamber remains closed, and vice versa.
12. An injection timing adjuster according to any one of Claims 1 to 11, characterised
in that the hydraulic control bolt (31) is actuatable by the electronic regulating
system through a converter (2) which converts the electric signal into a proportional
distance, while the position of the pressure piston (29) is fixed by way of the position
of the hydraulic control bolt (31).
1. Mécanisme d'avance de. l'injection pour une pompe à injection de moteur à combustion
interne, mécanisme monté sur l'entraînement de la pompe à injection, et constitué
par un élément primaire (3) servant à entraîner et un élément secondaire (4) entraîné,
relié à l'arbre à cames (5) de la pompe à injection, la transmission de force mécanique
de l'élément primaire (3) à l'élément secondaire (4) s'effectuant, par l'intermédiaire
d'une denture hélicoïdale (9), et un dispositif de réglage hydraulique pour déplacer
l'un de ces éléments (3, 4) étant prévu en vue d'obtenir un réglage de l'angle de
rotation entre l'élément primaire (3) et l'élément secondaire (4), dispositif de réglage
qui est constitué par un piston hydraulique (29) agissant sur un élément et qui peut
sous l'effet d'une action de pression sur une première chambre de compression (36),
être déplacé dans un sens de réglage, et sous l'effet d'une action de pression sur
une seconde chambre de compression (37), être déplacé dans l'autre sens de réglage,
et une soupape de commande hydraulique étant prévue pour commander le déplacement
dans les sens de réglage, soupape qui s'actionne en fonction de la grandeur prescrite
pour la position de l'angle de rotation et déterminée par un dispositif de réglage
électrique, cette grandeur prescrite pour la position de l'angle de rotation étant
définie au moins d'après la vitesse de rotation de l'élément primaire ou du vilebrequin,
détectée par des générateurs d'impulsions, mécanisme d'avance de l'injection caractérisé
en ce que les chambres de compression (36, 37) sont alimentées en commun, par l'intermédiaire
de soupapes anti-retour (45), en utilisant un afflux d'agent hydraulique, avec des
agents sous pression de faible pression, et la soupape de commande (31) commande les
moyens d'écoulement (34) des chambres de compression (36, 37).
2. Mécanisme d'avance de l'injection selon la revendication 1 caractérisé en ce que
le piston est un piston de pression (29) à double effet, relié rigidement à l'élément
primaire (3), et qui dans l'élément secondaire délimite avec celui-ci deux chambres
de compression (36, 37).
3. Mécanisme d'avance de l'injection selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en
ce que la soupape de commande est un boulon de commande hydraulique (31) monté dans
un alésage à trou borgne (30) au centre du piston de pression (29), et qui peut s'actionner
de l'extérieur grâce à un alésage (18) ménagé dans l'élément primaire (3).
4. Mécanisme d'avance de l'injection selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé
en ce que le piston de pression (29) est constitué par un piston différentiel (45)
et une tige de piston (39), ce piston de pression délimitant deux chambres de compression
(36, 37) de forme annulaire.
5. Mécanisme d'avance de l'injection selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé
en ce que le piston de pression (29) fait saillie de l'élément secondaire (4) par
sa tige de piston (39) cylindrique, étanchée.
6. Mécanisme d'avance de l'injection selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé
en ce que le piston de pression (29) est chargé, sur un côté, par un ressort (35).
7. Mécanisme d'avance de l'injection selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé
en ce que l'amenée de l'agent sous pression aux deux chambres de compression (36,
37) est prévue par des alésages creux (41) ménagés dans le carter (11) du mécanisme
d'avance de l'injection, par les paliers (42) de l'arbre à cames (5) de la pompe à
injection, et par des alésages creux (44) ménagés dans l'arbre à cames (5) de la pompe
à injection.
8. Mécanisme d'avance de l'injection selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé
en ce que, comme agent sous pression, on peut utiliser le lubrifiant de fonctionnement
du moteur à combustion interne ou son carburant.
9. Mécanisme d'avance de l'injection selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé
en ce que le boulon de commande hydraulique (31) est pourvu d'un alésage creux axial
(32), de deux bords de commande (33), et au moins d'un alésage d'écoulement (47) relié
à l'alésage creux (32).
10. Mécanisme d'avance d'injection selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé
en ce que le boulon de commande hydraulique (31), dans sa position de repos, ferme
aussi bien l'ouverture d'écoulement (34) de la première chambre de compression (36)
que l'ouverture d'écoulement (34) de la seconde chambre de compression (37).
11. Mécanisme d'avance de l'injection selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé
en ce que lorsque le boulon de commande hydraulique (31) est déplacé dans un sens,
l'ouverture d'écoulement (34) d'une chambre de compression est libérée par un bord
de commande (33), tandis que l'ouverture d'écoulement (34) de l'autre chambre de compression
reste fermée, et inversement.
12. Mécanisme d'avance de l'injection selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé
en ce que le boulon de commande hydraulique (31) peut se commander par le dispositif
électronique de réglage, par l'intermédiaire d'un convertisseur (2) transformant le
signal électrique en une course proportionnelle, la position du piston de pression
(29) étant déterminée de façon fixe d'après la position du boulon de commande hydraulique
(31).

