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EP 0 167 896 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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25.11.1987 Patentblatt 1987/48 |
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Anmeldetag: 19.06.1985 |
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Scheibenspulenwicklung für Transformatoren
Disc coil winding for transformers
Bobinage de bobine à plateaux pour transformateurs
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
02.07.1984 DE 3424285
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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15.01.1986 Patentblatt 1986/03 |
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Anmelder: SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT |
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80333 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Knorr, Wolfgang, Dr. Dipl.-Ing.
D-8500 Nürnberg (DE)
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Scheibenspulenwicklung für Tranformatoren aus ein oder
mehreren abwechselnd links- und rechtsgängige Spiralen bildenden Wickelleitern und
mit zwischen den einzelnen Scheibenspulen angeordneten radialen Kühl- und Isolierkanälen.
[0002] Einfache Scheibenspulen weisen eine nicht lineare Stoßspannungsverteilung in axialer
Richtung längs der einzelnen Spulen auf, so daß bei Belastung mit Spannungsstößen
ausgehenden Belastungen sind bereits eine Reihe von Maßnahmen bekannt.
[0003] So ist es beispielweise durch die DE-C-975 856 schon bekannt, daß durch Ineinanderwickeln
der Spulen eine viel gleichmäßigere Stoßspannungsverteilung erzwungen wird und Durchschläge
weitgehend verhindert werden. Die Scheibenspulen werden hierzu aus jeweils zwei beim
Wickelvorgang gleichzeitig und räumlich parallel zueinander zugeführten Wickelleitern
gewickelt. Anschließend werden die innerhalb der einzelnen Scheibenspulen liegenden
Wickelleiterabschnitte beispielsweise durch Lötverbindungen elektrisch so hintereinanderggeschaltet,
daß jede Scheibenspule zweimal von demselben Strom durchflossen wird, wobei innerhalb
dieser Scheibenspule zwischen einander benachbarten Windungen eine Spannung liegt,
die gleich dem Produkt der Windungsspannung und der Gesamtzahl der Windungen je Scheibenspule
ist. Versieht man die Windungen in der Reihenfolge, in der sie vom Strom durchflossen
werden, mit Windungskennziffern, so sinkt entsprechend mit steigender Windungskennziffer
die Spannung gegen Erdpotential.
[0004] Die Windungskennziffern können also auch als Mehrfaches der Windungsspannung gegenüber
dem Wicklungseingang angesehen werden. Der Spannungsabfall bei einmaligem Durchgang
durch eine Scheibenspule wird als Zweigspannung bezeichnet, die längs des Leiters
auftritt. Dementsprechend liegt bei einer Einzelspulenwicklung zwischen einander benachbarten
Windungen die einfache und bei einer ineinandergewickelten Doppelspulenwicklung zwischen
den Windungen die zweifache Zweigspannung an. Die Einzelspulenschaltung wird daher
bei höheren Stoßspannungsbeanspruchungen bevorzugt.
[0005] Leider haben jedoch auch die bekannten ineinandergewickelten Scheibenspulenwicklungen
ihre Nachteile. Diese liegen in der erhöhten Windungbeanspruchung, da statt der bei
nicht ineinandergewickelten Doppelspulen auftretenden einfachen Windungsspannung die
ein oder mehrfache Zweigspannung zwischen einander benachbarten Windungen auftritt.
Diese Zweigspannung erreicht bei Stoßvorgängen ein Mehrfaches vom linear errechneten
Wert. Dadurch sind Vorentladungen in oder zwischen den Scheibenspulen nicht ausgeschlossen.
Die Windungsisolierung wird daher bei ineinandergewickelten Spulen gegenüber einfachen
Spulen zwar so verstärkt, daß kein Windungsdurchschlag eintritt, vorentladungen in
den Zwickeln zwischen den Kanten einander benachbarter Windungen werden häufig jedoch
in Kauf genommen. Ein Teil der durch das Ineinanderwickeln gewonnene Längskapazität
geht dadurch wieder verloren.
[0006] Gemäß einer weiteren bekannten Maßnahme zur Beherrschung von Spannungsstößen sind
analog zu den Eingangswindungen der Anordnung gemäß der DE-C-22 46 398, die sich auf
eine Lagenwicklung bezieht, in bisher ausgeführten Scheibenspulenwicklungen zum Schutz
gegen die Vorentladungen durch das Auftreten der Bandfelder, die an der inneren und/oder
der äußeren Mantelfläche der Wicklung liegenden Windungen verstärkt isoliert worden.
Nachteilig ist bei der Auslegung der verstärkten Isolierung unter diesem Gesichtspunkt
jedoch, daß entweder wiederum die Längskapazität verringert wird oder daß eine Schwachstelle
in der Isolierung durch eine kumulierende Wirkung der Zweigspannung zwischen den beiden
ganz innen oder ganz außen in einer Scheibenspule benachbarten Windungen mit der Zweigspannung
gegenüber anderen Scheibenspulen entsteht. So werden Vorentladungen zwar am Spulenrand
nicht aber zwischen den Windungen vermieden.
[0007] Ausgehend von der Anordnung gemäß der DE- . C-22 46 398 hat man auch schon lediglich
die Außenkanten der Bandwindungen verstärkt isoliert oder die Wickelleiterisolierung
durch Kantenschutzwinkel verstärkt. Trotz dieser Maßnahmen erfolgten aber bei Steigerungen
der Prüfspannung über die Nennspannung hinaus Längsüberschläge zunächst längs der
äußeren Mantelfläche zu einer weiter vom Eingang entfernt liegenden Spule. Dies wird
auch durch die Kantenschutzwinkel nicht verhindert.
[0008] Ein weiterer Vorschlag zur Gestaltung von Scheibenspulenwicklungen zur Beherrschung
von Stoßspannungen ist durch die DE-A-31 05 317 bekannt geworden. Die dort vorgeschlagene
Lösung beruht auf der Annahme, daß die hohe Feldstärke zwischen Nachbarwindungen einen
Beitrag zur Ursache des Längsüberschlages gibt, wenn die Spannung zwischen den beiden
radial am weitesten innen oder außen liegenden Windungen an einer Scheibenspule sich
mit der axial verlaufenden Spannung längs mehrerer Scheibenspulen gleichgerichtet
überlagert. Dies ist insbesondere an den Bandbereichen innen und außen an den Scheibenspulen
der Fall. Dagegen nimmt im radialen mittleren Bereich der einzelnen Scheibenspulen
die Spannung von Windung zu Windung nicht monoton zu, sondern abwechselnd zu und ab,
so daß es hier nicht zu Querüberschlägen kommt. Daher ist es möglich, in diesem Bereich
die Leiterisolierung schwächer zu gestalten.
[0009] Demzufolge sind zur Verbesserung der Stoßspannungsfestigkeit in der DE-A-31 05 317
mindestens in den am Wicklungseingang liegenden Spulen ausgehend von der inneren und
der äußeren Mantelfläche mindestens je zwei Windungen mit Zusatzisolierungen ausgerüstet,
die mindestens eine hoch beanspruchte Kante dieser Windungen winkelförmig umfassen
und ist die Windungskapazität zwischen von Zusatzisolierungen freien Windungen gegenüber
der Windungskapazität von mit Zusatzisolierung ausgerüsteten Windungen erhöht. Zur
Fertigungsvereinfachung können dabei mehr als zwei, unter Umständen alle, Windungen
der am Wicklungseingang liegenden Spulen mit Zusatzisolierungen ausgeführt werden,
deren Dicke bis Null an den vom Eingang entfernteren Spulen abnimmt. Eine weitere
Möglichkeit zur Verstärkung der Isolierung zwischen diesen Bandwindungen besteht in
der Vergrößerung des Abstandes dieser Bandwindungen voneinander durch die Anordnung
eines axialen Kühlkanals.
[0010] Wie Versuche gezeigt haben, bringt jedoch auch diese Lösung für die Stoßspannungsfestigkeit
nur eine verhältnismäßig kleine Erhöhung, die in der Größenordnung der der DE-C-22
46 398 analogen Ausführung liegt.
[0011] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, für Scheibenspulenwicklungen von
Transformatoren eine Anordnung zu schaffen, die eine weiter verbesserte Sicherheit
gegen Stoßspannungsdurchschläge hat und die trotzdem einen so geringen Isolierauftrag
erfordert, daß die im Normalbetrieb auftretende Verlustwärme optimal abgeführt werden
kann und gleichzeitig eine Minimierung der für die Wicklung erforderlichen Querschnittsfläche
erreicht ist.
[0012] Diese Aufgabe wird für eine Scheibenspulenanordnung der eingangs genannten Art erfindungsgemäß
dadurch gelöst, daß mindestens die Scheibenspulen im Bereich eines Hochspannungseinganges
in zwei wicklungstechnisch gleiche, axial übereinanderliegende, die gleiche Spannung
führende Teile aufgespalten sind, zwischen denen ein demzufolge im Normalbetrieb elektrisch
nicht beanspruchter Zusatzisolierkanal liegt.
[0013] Nach zweckmäßigen Weiterbildungen der Erfindung ist bei ihrer Anwendung auf Scheibenspulenwicklungen
mit abgestufter Längskapazität vorgesehen, daß die Scheibenspulen auch im Bereich
von Sprungstellen der Längskapazität der Wicklung in zwei axial übereinanderliegende,
zwischen sich je einen Zusatzisolierkanal bildende Teile aufgespalten sind.
[0014] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung bestehen darin, daß die beiden gemeinsam
dieselbe Scheibenspule bildenden Teile an der am Innenmantel und am Außenmantel der
Wicklung liegenden Windung galvanisch miteinander verbunden sind und daß mindestens
in den einen Zusatzisolierkanal aufweisenden Scheibenspulen ausgehend vom Innen- und
vom Außendurchmesser jeweils die erste und die zweite Windung stärker gegeneinander
isoliert sind als die übrigen Windungen.
[0015] Die erfindungsgemäße Wicklungsanordnung ist sehr vorteilhaft, weil durch die elektrisch
unbelasteten Zusatzisolierkanäle durch Gleitentladungen begünstigte Längsüberschläge
sicher vermieden sind.
[0016] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand einer Zeichnung näher erläutert.
Fig. 1 zeigt in stark verkleinertem Maßstab den Querschnitt durch eine vollständig
aus ineinandergewickelten Doppelspulen aufgebauten Scheibenspulenwicklung und
Fig. 2 die Einzelheit 11 aus Fig. 1 in weniger stark verkleinertem Maßstab.
[0017] Einander entsprechende Teile sind in beiden Figuren mit gleichen Bezugszeichen versehen.
[0018] Scheibenspulenwicklungen 41 und 42 stützen sich über achsparallele Kühlkanalleisten
44 auf einen Isolier- und Tragzylinder 43 ab. Zwischen den achsparallelen Kühlkanalleisten
44 liegende axiale Kühlkanäle sind mit radialen Kühl- und Isolierkanälen 46 zwischen
den Scheibenspulen 41 und 42 verbunden.
[0019] Die Scheibenspulen 41 und 42 sind aus zwei gleichzeitig gewickelten Wickelleitern
aufgebaut, die jeweils am Innendurchmesser der Scheibenspule 41 und 42 überkreuzt
miteinander verbunden sind und deren Enden am Außendurchmesser der Scheibenspulen
41 und 42 entweder eine Rückverbindung in einem Scheibenspulenpaar oder die Verbindung
zum benachbarten Scheibenspulenpaar darstellen. Dadurch werden die Windungen in der
durch die eingetragenen Ziffern angegegebenen Reihenfolge vom Strom durchflossen,
d. h. jede der Scheibenspulen 41 und 42 wird zweimal vom Strom durchflossen. Die oberste
Scheiben-Spule 41 ist mit einem Hochspannungseingang 45 und die unterste Scheibenspule
42 ist entweder mit Erdpotential und/oder einem Sternpunkt oder in nicht dargestellter
Art und Weise zur Herstellung einer Dreiecksschaltung mit dem Hochspannungseingang
45 der nächstfolgenden Phase verbunden.
[0020] Jede der Scheibenspulen 41 und 42 ist in zwei in Achsrichtung übereinanderliegende
wicklungstechnisch gleiche Teile gespalten, die zwischen sich einen Zusatzisolierkanal
47 bilden. Die beiden jeweils eine Scheibenspule 41 bzw. 42 bildenden Teile sind beim
Ausführungsbeispiel aus im Querschnitt gleichen Wickelleitern gewickelt. Durch die
wicklungstechnisch gleiche Ausbildung der jeweils zur selben Scheibenspule 41 bzw.
42 gehörenden Teile tritt in dem Zusatzisolierkanal 47 in Achsrichtung keinerlei Potentialdifferenz
auf. Das auch die Zusatzisolierkanäle 47 füllende Kühl- und Isoliermittel ist daher
im Normalbetrieb in Achsrichtung in diesen Kanälen elektrisch nicht beansprucht.
[0021] Beim Auftreffen einer beispielweise durch einen Blitzeinschlag verursachten Stoßspannung
wird in den Zwickeln 48 zwischen einander benachbarten Windungen insbesondere im Eingangsbereich
der Wicklung eine sehr hohe Felddichte aufgebaut, die zu Vorentladungen an dieser
Stelle führen kann. Wie Versuche gezeigt haben, sind derartige Vorentladungen beim
weiteren Ansteigen der Stoßspannung häufig Ausgangspunkte für Durchschläge durch die
benachbarten mit elektrischer Spannung vorbelasteten Kühl- und Isolierkanäle 46. Bei
der erfindungsgemäßen Anordnung verlaufen derartige Durchschläge etwa entlang einer
Linie 49 höchstens bis in einen Zwickel 48 im nächsten Zusatzisotierkanat 47.
[0022] Ein Überschlag zur jeweils übernächsten Scheibenspule ist nicht möglich, da der Zusatzisolierkanal
elektrisch nicht beansprucht wird und eine Entladung an dieser Stelle unterbrochen
wird.
[0023] Die erfindungsgemäße Teilung der Scheibenspulen in Achsrichtung ist unabhängig von
der übrigen Ausführung bei allen Scheibenspulenwicklungen möglich und nicht auf ineinandergewickelte
Scheibenspulen beschränkt.
1. Scheibenspulenwicklung für Transformatoren aus ein oder mehreren abwechselnd links-
und rechtsgängige Spiralen bildenden Wickelleitern und mit zwischen den einzelnen
Scheibenspulen (41,42) angeordneten radialen Kühl- und Isolierkanälen (46), dadurch
gekennzeichnet, daß mindestens die Scheibenspulen (41, 42) im Bereich eines Hochspannungseinganges
(45) in zwei wicklungstechnisch gleiche, axial übereinanderliegende , die gleiche
Spannung führende Teile aufgespalten sind, zwischen denen ein demzufolge im Normalbetrieb
elektrisch in Achsrichtung nicht beanspruchter Zusatzisolierkanal (47) liegt.
2. Scheibenspulenwicklung nach Anspruch 1 mit abgestufter Längskapazität, dadurch
gekennzeichnet, daß die Scheibenspulen (41, 42) auch im Bereich von Sprungstellen
der Längskapazität der Wicklung in zwei axial übereinanderliegende, zwischen sich
je einen Zusatzisolierkanal (47) bildende Teile aufgespalten sind.
3. Scheibenspulenwicklung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
beiden gemeinsam dieselbe Scheibenspule (41, 42) bildenden Teile an der am Innenmantel
und am Außenmantel der Wicklung liegenden Windung galvanisch miteinander verbunden
sind.
4. Scheibenspulenwicklung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens in den einen Zusatzisolierkanal (47) aufweisenden Scheibenspulen (41,42)
ausgehend vom Innen- und vom Außendurchmesser jeweils die erste und die zweite Windung
stärker gegeneinander isoliert sind als die übrigen Windungen.
5. Scheibenspulenwicklung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden zusammen jeweils eine Scheibenspule (41, 42) bildenden Teile aus im
Querschnitt gleichen Wickelleitern gewickelt sind.
1. A disc coil winding for transformers consisting of one or more wound conductors
forming alternately anti-clockwise and clockwise spirals and having radial cooling
and insulating channels (46) which are arranged between the individual disc coils
(41, 42), characterised in that at least the disc coils (41, 42) in the region of
a high voltage input (45) are split into two parts which are identical in respect
of winding technique, are arranged axially one above another, and carry the same voltage,
and between which an additional insulating channel (47) is arranged which consequently
is not subject to electrical loading in the axial direction in normal operation.
2. A disc coil winding as claimed in Claim 1, having a stepped longitudinal capacity,
characterised in that also in the region of transition points of the longitudinal
capacity of the winding, the disc coils (41, 42) are divided into two parts which
are arranged axially one above another and in each case form an additional insulating
channel (47) between them.
3. A disc coil winding as claimed in Claim 1 or Claim 2, characterised in that the
two parts which together form the same disc coil (41, 42), are electrically connected
to one another at the turn which contacts the inner surface and the outer surface
of the winding.
4. A disc coil winding as claimed in one of Claims 1 to 3, characterised in that at
least in those disc coils (41,42) which are provided with an additional insulating
channel (47), proceeding from the inner and outer diameter, the first and the second
turns are in each case better insulated from one another than are the other turns.
5. A disc coil winding as claimed in one of Claims 1 to 4, characterised in that the
two parts which together form a disc coil (41, 42) are wound from wound conductors
which are identical in cross-section.
1. Enroulement formé de bobines plates pour transformateurs, constitué par un ou plusieurs
conducteurs enroulés formant des spirales s'enroulant alternativement dans le sens
sinistrorsum et dans le sens dextrorsum et comportant des canaux radiaux de refroidissement
et d'isolation (46) disposés entre les différentes bobines plates (41,42), caractérisé
par le fait qu'au moins les bobines plates (41,42) sont subdivisées, dans la zone
de l'entrée (45) de la haute tension, en deux parties identiques du point de vue de
la technique de l'enroulement, superposées axialement et portées à la même tension,
et entre lesquelles se trouve disposé un canal d'isolation supplémentaire (47), qui,
par conséquent, n'est pas soumis à une contrainte électrique dans la direction axiale
pendant le fonctionnement normal.
2. Enroulement formé de bobines plates suivant la revendication 1, comportant une
capacité longitudinale échelonnée, caractérisé par le fait que les bobines plates
(41, 42) sont subdivisées également au niveau de zones de sauts de la capacité longitudinale
de l'enroulement, en deux parties superposées axialement et délimitant entre elles
respectivement un canal d'isolation supplémentaire (47).
3. Enroulement formé de bobines plates suivant la revendication 1 ou 2, caractérisé
par le fait que les deux parties constituant à l'état réuni la même bobine plate (41,
42), sont reliées entre elles galvaniquement au niveau de la spire située sur l'enveloppe
intérieure et sur l'enveloppe extérieure de l'enroulement,
4. Enroulement formé de bobines plates suivant l'une des revendications 1 à 3, caractérisé
par le fait qu'au moins dans les bobines plates (41, 42) possédant un canal d'isolation
supplémentaire (47) et à partir du pourtour intérieur et du pourtour extérieur, respectivement
la première spire et la seconde spire sont plus fortement isolées l'une par rapport
à l'autre que les autres spires.
5. Enroulement formé de bobines plates suivant l'une des revendications 1 à 4, caractérisé
par le fait que les deux parties qui constituent à l'état réuni respectivement une
bobine plate (41,42) sont formées par l'enroulement de conducteurs possédant une même
section transversale.

