| (19) |
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(11) |
EP 0 167 906 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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05.12.1990 Patentblatt 1990/49 |
| (22) |
Anmeldetag: 22.06.1985 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)5: B41F 15/44 |
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Druckkopf für eine Siebdruckmaschine
Printing head for a screen-printing machine
Tête d'impression pour machine de sérigraphie
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI LU NL SE |
| (30) |
Priorität: |
07.07.1984 DE 8420447 U 09.08.1984 DE 8423641 U 06.10.1984 DE 8429458 U 19.03.1985 DE 8508097 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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15.01.1986 Patentblatt 1986/03 |
| (73) |
Patentinhaber: Kürten, Rudolf August |
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D-51403 Bergisch Gladbach (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Kürten, Rudolf August
D-51403 Bergisch Gladbach (DE)
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| (74) |
Vertreter: Patentanwälte
Lippert, Stachow, Schmidt & Partner |
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Postfach 30 02 08 51412 Bergisch Gladbach 51412 Bergisch Gladbach (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 011 314 DE-A- 1 958 912 FR-A- 749 535 FR-A- 2 228 617 GB-A- 675 257 US-A- 2 187 421
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CH-A- 391 639 DE-A- 2 710 673 FR-A- 1 212 378 FR-A- 2 302 199 US-A- 2 151 969 US-A- 3 866 266
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Druckkopf für eine Siebdruckmaschine, der in Längsrichtung
eines aus Textil bestehenden flachen Siebes hin- und herverschiebbar geführt ist und
eine quer zur Längsrichtung des Siebes verlaufende, auf dieses absenkbare Druckrakel
umfaßt.
[0002] Druckrakeln für eine Siebdruckmaschine mit einem aus Textil bestehenden flachen Sieb
sind bisher durchgehend aus weichelastischem Werkstoff hergestellt und weisen einen
langgestreckten rechteckigen Querschnitt auf. Eine derartige Druckrakel wird in der
GB-A-675 257 beschrieben. Am oberen Ende ist die Druckrakel über ihre gesamte Länge
in einen Halter eingespannt, der sie im Betrieb, in einer bestimmten Winkelanstellung,
über das Sieb führt, so daß die auf dieses aufgegebene Farbe von der Druckrakel durchgedrückt
wird.
[0003] Um saubere Drucke zu erhalten, muß die Farbe gleichmäßig verteilt sein, und die Druckrakel
soll über ihre gesamte Länge hinweg unter möglichst gleichmäßigem Druck auf dem Sieb
aufliegen. Die Druckrakel soll an ihrem unteren, auf dem Sieb aufliegenden Ende eine
scharfe Kante besitzen, andererseits aber weichelastisch sein, damit das Sieb nicht
beschädigt oder vorzeitig abgenutzt wird.
[0004] Andererseits biegt sich eine aus weichelastischem Werkstoff bestehende Druckrakel
unter dem Andruck der Haltevorrichtung mehr oder weniger stark durch, so daß sich
dadurch der Winkel, unter dem die Rakel auf dem Sieb aufliegt, ändert.
[0005] Außerdem sind die bisherigen Druckrakeln instabil.
[0006] Wenn man die Druckrakeln, um ihre Durchbiegung möglichst gering zu halten, aus einem
hartelastischen Werkstoff herstellt, dann werden die aus Textil bestehenden Siebe
schnell beschädigt bzw. abgenutzt. Man ist dann gezwungen, metallische Siebe zu verwenden,
die aber andere Nachteile besitzen, vor allem den eines sehr hohen Preises. Eine hartelastische
Druckrakel für ein metallisches Sieb in Form eines Metallzylinders ist aus der DE-A-1
958 912 bekannt.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Druckkopf für eine Siebdruckmaschine
der eingangs genannten Art zu schaffen, die optimale Andruckverhältnisse bezüglich
des aus Textil bestehenden flachen Siebes gewährleistet.
[0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß bei einem Druckkopf für eine
Siebdruckmaschine der eingangs genannten Art die Druckrakel einen Rakelhalter mit
einer in diesen herausnehmbar eingesetzten langgestreckten Trageschiene aus einem
hartelastischen Werkstoff und einer an der im Betrieb unten liegenden Kante dieser
Trageschiene befindlichen, mit der Trageschiene flächig verbundenen Profilleiste aus
einem weichelastischen Werkstoff umfaßt.
[0009] Die flächige Verbindung kann auf verschiedene Weise erfolgen, beispielsweise durch
Verkleben oder Verschweißen, je nach den im einzelnen verwendeten Werkstoffen.
[0010] Vorzugsweise ist die Trageschiene eine gegenüber ihrer Breite dünne Platte bzw. besteht
aus zwei im Abstand zueinander angeordneten Platten.
[0011] Die Form der Trageschiene kann in relativ weiten Grenzen verschieden sein. Beispielsweise
kann die Trageschiene einen U-förmigen Querschnitt aufweisen, wobei die Profilleiste
zwischen die Enden ihrer beiden Schenkel eingesetzt ist.
[0012] Eine solche relativ dünne Trageschiene ist quer zu ihrer Längsrichtung kaum durchbiegbar,
da sie aus einem hartelastischen Werkstoff besteht, beispielsweise aus glasfaserverstärktem
Polyester oder auch aus Stahl.
[0013] Die Trageschiene kann auch aus Kunststoff bestehen, wobei in einem besonderen Herstellungsverfahren
die im Betrieb unten liegende Kante der Trageschiene relativ weich und der übrige
Teil der Trageschiene hart eingestellt ist und diese beiden in einem und demselben
Herstellungsverfahren erzeugten Abschnitte einstükkig miteinander verbunden sind.
[0014] Im übrigen können aber für die Profilleiste verschiedene Werkstoffe Verwendung finden,
sofern sie nur einerseits weichelastisch sind und andererseits gegenüber den verwendeten
Siebdruckverfahren beständig sind. Insbesondere kann für die Profilleisten natürlicher
oder synthetischer Gummi verwendet werden.
[0015] Die Verbindung zwischen der Trageschiene und der Profilleiste erfolgt durch Kleben
oder Schweißen oder auch, wie vorstehend ausgeführt, durch einstückige Verbindung
der beiden miteinander während der Herstellung.
[0016] Sofern die Trageschiene aus mit Glasfaser verstärktem Polyester und die Profilleiste
aus synthetischem Gummi besteht, ist es zweckmäßig, vor der endgültigen Aushärtung
des Polyesters die Profilleiste aufzudrücken. Es erfolgt dann während des Aushärtens
eine innige Verbindung zwischen Trageschiene und Profilleiste. Das Verfahren der Verbindung
ist nicht Gegenstand der Erfindung.
[0017] Die Profilleiste besitzt erfindungsgemäß einen rechteckigen oder L-förmigen oder
U-förmigen Querschnitt. Die Profilleiste kann aber auch, einen T-förmigen oder E-förmigen
Querschnitt besitzen, sofern sie zwischen zwei Platten bzw. Schenkeln einer Trageschiene
eingesetzt wird.
[0018] Schließlich wird vorgeschlagen, beiderseits der Trageschiene zwei Profilleisten anzuordnen
und mit der Trageschiene zu verbinden. Man kann dann nach Abnutzung der einen Profilleiste
die Druckrakel umdrehen und die Profilleiste auf der anderen Seite verwenden.
[0019] Die vorstehend vorgeschlagenen Druckrakeln sind zwar wegen der hartelastischen Ausbildung
der Trageschiene gegen Durchbiegung sehr resistent, lassen sich aber über ihre Länge
hinweg etwas verbiegen. Das ist dann erwünscht, wenn eine Haltevorrichtung für die
Druckrakel verwendet wird, die mit einer Vielzahl von über die Länge verteilten Einstellschrauben
versehen ist, so daß man dann jede gewünschte Verteilüng der Andruckkräfte über die
Länge hinweg realisieren kann.
[0020] Bei solchen Siebdruckvorrichtungen jedoch, bei denen eine solche Einstellmöglichkeit
nicht vorgesehen ist, wird man zweckmäßig Druckrakeln verwenden, bei denen die Trageschiene
zwei im Abstand zueinander angeordnete Platten umfaßt.
[0021] Man kann aber auch eine Trageschiene U-förmigen Querschnitts verwenden, bei der ebenfalls
eine gewisse Versteifung gegen Durchbiegung erzielt wird.
[0022] Darüber hinaus wird vorgeschlagen, eine weitere Versteifung durch eine oder mehrere
sich über die Länge der Trageschiene bzw. deren beider Platten hinweg erstreckende
Sicken zu erzielen. Diese Sicken können verschiedenen Querschnitt aufweisen, beispielsweise
dreieckig, trapezförmig, quadratisch, rechteckig oder auch rund sein.
[0023] Die Befestigung der eingesetzten Trageschiene im Rakelhalter erfolgt entweder durch
Schrauben oder durch einen Spannhebel oder auch durch eine pneumatische bzw. hydraulische
Spannvorrichtung.
[0024] Die Befestigung der Trageschiene kann aber auch in einfacher Weise durch mehrere,
über die Länge des Rakelhalters verteilte, unter Federdruck stehende Kugeln erfolgen.
[0025] Bei der Konstruktion eines Druckkopfes mit Druckrakel ist folgendes zu beachten:
Die Menge der von der Druckrakel durch das Siebgewebe hindurchgedrückten Farbe und
damit der Farbauftrag auf den Druckträgerwird durch die vorgenannte, auf die Druckrakel
ausgeübte Kraft, die Form des Rakelprofils und den Anstellwinkel der Druckrakel gegenüber
der Ebene des Siebgewebes beeinflußt und je nach Wunsch gesteuert. Um gleichmäßige
Farbaufträge zu erhalten, müssen die vorgenannten Einflußfaktoren also zeitlich so
konstant wie möglich gehalten werden.
[0026] Die Erfindung wird nachstehend in Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnung näher
erläutert. Dabei zeigen:
Fig. 1 einen Schnitt durch eine bekannte Druckrakel, aufgesetzt auf ein Siebgewebe
mit Druckträger auf einer Druckauflage, in schematisch vereinfachter Darstellung;
Fig. 2 bis Fig. 11 erfindungsgemäße Druckrakeln verschiedenerAusführung, mit einfacher
und doppelter Trageschiene und verschiedenen Profilleisten;
Fig. 12 einen erfindungsgemäßen Rakelhalter mit herausnehmbarer Druckrakel und Spannhebel;
Fig. 13 einen Schnitt durch eine andere Ausführung eines Rakelhalters mit einer pneumatischen
Spannvorrichtung und
Fig. 14 einen Schnitt durch einen Rakelhalter mit herausnehmbarer Druckrakel und einfacher
Kugelbefestigung.
[0027] Die in Fig. 1 dargestellte bekannte Druckrakel 1 besteht aus einem Rakelhalter 2
und einem in einen Schlitz in einer Schmalseite desselben eingesetzten Rakelprofil
3. Der Rakelhalter besteht im allgemeinen aus Metall oder einem sonstigen, harten
und standfesten Werkstoff, während das Rakelprofil aus einem mehr oder weniger weichelastischen
Werkstoff, beispielsweise aus Gummi oder einem thermoplastischen Kunststoff, besteht.
[0028] Fig. 1 zeigt diese Druckrakel 1 in Arbeitsposition, wobei eine Kante an der Stirnseite
des freien Endes des Rakelprofils 3 die Oberseite des Siebgewebes 5 berührt und wobei
das Rakelprofil 3 hier unter einem spitzen Winkel gegenüber der Ebene des Siebgewebes
angestellt ist. In dem spitzen Winkel befindet sich eine auf das Siebgewebe aufgebrachte
Farbmenge 4, die dadurch, daß die Druckrakel 1 (in der Zeichnung) nach rechts verschoben
wird, über das Siebgewebe 5 ausgebreitet wird.
[0029] Auf die Druckrakel 1 wird von oben her ein bestimmter, konstant gehaltener Druck
ausgeübt, der zur Folge hat, daß sich das Rakelprofil 3 durchbiegt. Je nach Stärke
dieser Kraft und nach Form und Größe sowie Werkstoffeigenschaften des Rakelprofils
wird die Durchbiegung mehr oder weniger stark sein, so daß sich dadurch gleichzeitig
auch derAnstellwinkel zum Siebgewebeverringert. In Fig. 1 ist eine solche durchgebogene
Stellung 3' des Rakelprofils strichpunktiert dargestellt.
[0030] Während der Bewegung der Druckrakel 1 über das Siebgewebe hinweg wird die Druckfarbe
4 an den durchlässigen Stellen des Siebgewebes durch dieses hindurchgedrückt und stellt
dort den Druckauftrag 7 auf dem unter dem Siebgewebe liegenden Druckträger 6 dar,
der auf einer Druckauflage 8 ruht. Als Druckträger dienen Papier, Pappe, Textil, Kunststoffolie
oder sonstiges.
[0031] Wie schon ausgeführt, bewirkt die Berührung des Rakelprofils mit der Druckfarbe chemisch
und physikalisch eine Veränderung der Dimension dieses Profils und seiner mechanischen
Eigenschaften, so daß sich dadurch die Durchbiegung mehr oder weniger stark zeitlich
ändert.
[0032] Außerdem kann auch eine verschiedene Durchbiegung über die Länge des Rakelprofils
hinweg aus den vorgenannten Veränderungen resultieren.
[0033] Wie vorstehend beschrieben, soll erfindungsgemäß in den Rakelhalter nicht ein Rakelprofil
aus einem weichelastischen Werkstoff eingesetzt werden, sondern eine Trageschiene
aus einem hartelastischen Werkstoff, die an ihrem unteren Ende eine Profilleiste aus
weichelastischem Werkstoff trägt.
[0034] In den Figuren 2 bis 11 sind verschiedene Ausführungen solcher Druckrakeln dargestellt,
wobei entweder eine einfache Trageschiene 9 oder eine doppelte Trageschiene 11, 12
und an deren unterem Ende eine Profilleiste 10 miteinander verbunden sind. Dabei werden
in den Figuren 2 bis 11 für die verschiedenen Ausführungsbeispiele jeweils dieselben
Bezugszeichen, jedoch mit verschiedenen Indices a... k verwendet.
[0035] Die Ausführungen gemäß Fig. 6,7,10 und 11 mit jeweils doppelter Trageschiene besitzen
den Vorteil einer noch größeren Stabilität gegen Verbiegung derselben. Die Ausführungen
gemäß Fig. 4 bis 7 der Profilleiste gestatten nach Abnutzung der einen Arbeitskante
der Profilleiste auch die Ausnutzung der gegenüberliegenden unteren Kante, indem die
Trageschiene in ihrem Halter einfach umgedreht wird.
[0036] Die in den Figuren 12 bis 14 dargestellten Rakelhalter, die oberseitig in einen Druckkopf
eingesetzt werden, umfassen jeweils einen langgestreckten Block mit etwa rechteckigem
Profil, der unterseitig die Trageschiene trägt.
[0037] Der in Fig. 12 dargestellte Rakelhalter 13a trägt in einem Schlitz 14a an seiner
Unterseite herausnehmbar eine Trageschiene 19a aus einem hartelastischen Kunststoff.
Die Festlegung erfolgt unter Zwischenlage einer Stahlleiste 15a mittels mehrer über
die Länge der Druckrakel verteilter Spannhebel 18a, die in der die Stahlleiste 15a
aufnehmenden Öffnung 16a verschwenkbar gelagert und mit Exzentern 17a versehen sind.
[0038] In Fig. 13 ist ein Rakelhalter 13b mit Aufnahmeschlitz 14b dargestellt, in den eine
Trageschiene 19b aus Stahlblech mit unten seitlich aufgeklebter Profilleiste 20b aus
Weichgummi eingesetzt ist. Auch hier ist eine Stahlleiste 15b zur Verteilung der Einspannkräfte
über die ganze Länge der Trageschiene auf diese aufgelegt, die in die Offnung 16b
eingebracht wurde. In dieser Öffnung sind ferner schwenkbar mehrere über die Länge
des Rakelhalters verteilte Kurvenhebel 17b gelagert. An die anderen Enden dieser Kurvenhebel
ist jeweils bei 21b die Kolbenstange einer pneumatischen Spannvorrichtung 22b angelenkt.
Diese Spannvorrichtung ist mittels eines Winkels 23b am Rakelhalter 13b befestigt.
Gegebenenfalls können alle über die Länge des Rakelhalters 13b verteilt angeordnete
Kurvenhebel 17b von einer einzigen pneumatischen Spannvorrichtung 22b betätigt werden.
[0039] Eine vereinfachte Form der Befestigung der Trageschiene im Rakelhalter ist in Fig.
14 dargestellt. Der Rakelhalter 13m mit angeschraubter Deckplatte 82 besitzt unterseitig
einen Schlitz 80 zur Aufnahme der Oberkante einer Trageschiene 19m, und besitzt mehrere,
über seine Länge verteilte Bohrungen, in denen sich Druckfedern 81 und von diesen
beaufschlagte Kugeln 15m befinden. Die Bohrungen sind an ihren Einmündungen in den
Schlitz 80 etwas verengt, was in einfacher Weise durch Verformung der Ränder der Bohrungen
durch einen Meißel erfolgt ist. Die Kugeln können also nicht in den Schlitz fallen,
werden aber durch die Druckfedern 15m teilweise in diesen Schlitz 80 hineingedrückt.
Die Abmessungen sind dabei so getroffen, daß die Kugeln eine eingedrückte Trageschiene
19m unter Druck festhalten.
1. Druckkopf für eine Siebdruckmaschine, der in Längsrichtung eines aus Textil bestehenden
flachen Siebes hinund herverschiebbar geführt ist und eine quer zur Längsrichtung
des Siebes verlaufende, auf diese absenkbare Druckrakel umfaßt, dadurch gekennzeichnet,
daß die Druckrakel einen Rakelhalter (13, 25) mit einer in diesen herausnehmbar eingesetzten
langgestreckten Trageschiene (9, 12) aus einem hartelastischen Werkstoff und einer
an der im Betrieb unten liegenden Kante dieser Trageschiene befindlichen, mit der
Tragschiene flächig verbundenen Profilleiste (10, 20, 26) aus einem weichelastischen
Werkstoff umfaßt.
2. Druckkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Trageschiene eine gegenüber
ihrer Breite dünne Platte ist.
3. Druckkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Trageschiene zwei im
Abstand zueinander angeordnete Platten (11, 12) umfaßt.
4. Druckkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Trageschiene einen U-förmigen
Querschnitt aufweist, wobei die Profilleiste (10e) zwischen die Enden ihrer beiden
Schenkel (11e, 12e) eingesetzt ist.
5. Druckkopf nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Trageschiene bzw.
deren beide Platten bzw. Schenkel eine oder mehrere über ihre Länge verlaufende Sicken
aufweist bzw. aufweisen. (Fig. 8 bis 11).
6. Druckkopf nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilleiste (10a,
g, h, i) einen rechteckigen Querschnitt besitzt.
7. Druckkopf nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilleiste (10b)
einen L-förmigen Querschnitt aufweist.
8. Druckkopf nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilleiste (10d)
einen U-förmigen Querschnitt besitzt.
9. Druckkopf nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilleiste (10e,
10k) einen T-förmigen Querschnitt besitzt.
10. Druckkopf nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilleiste
(10f) einen E-förmigen Querschnitt besitzt.
11. Druckkopf nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Profilleisten
(10c, 10c') beiderseits der Trageschiene (9c) angeordnet und mit dieser verbunden
sind.
12. Druckkopf nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Trageschiene
aus mit Glasfaser verstärktem Polyester besteht.
13. Druckkopf nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Trageschiene
aus Stahlblech besteht.
14. Druckkopf nach Anspruch 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilleiste
aus natürlichem oder synthetischem Gummi besteht.
15. Druckkopf nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß Trageschlene und
Profilleiste einstückig aus Polyvinylchlord bestehen, wobei der die Profilleiste bildende
untere Rand der Trageschiene einen höheren Weichmachergehalt als der tragende Teil
derselben aufweist.
16. Druckkopf nach Anspruch 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigung
der eingesetzten Trageschiene im Rakelhalter durch Schrauben erfolgt.
17. Druckkopf nach Anspruch 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigung
der eingesetzten Trageschiene (19a) durch einen Spannhebel (17a, 18a) erfolgt.
18. Druckkopf nach Anspruch 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigung
der eingesetzten Trageschiene (19m) durch mehrere, über die Länge des Rakelhalters
(13m, 82) verteilte Kugeln (15m) erfolgt, die sich in Bohrungen in der einen Seitenwand
des die Trageschiene (19m) aufnehmenden Schlitzes (80) befinden, unter dem Einfluß
je einer Druckfeder (81) stehen und teilweise in den Schlitz (80) hineinragen, wobei
die Bohrungen an ihren Einmündungen in den Schlitz verengt sind und ein Herausfallen
der Kugeln (15m) verhindern.
19. Druckkopf nach Anspruch 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigung
der eingesetzten Trageschiene (19b) durch eine pneumatische bzw. hydraulische Spannvorrichtung
(17b, 19b, 22b) erfolgt.
1. Tête d'impression pour machine de sérigraphie, qui est guidée en un mouvement de
va-et-vient dans la direction longitudinale d'un écran plat fait d'une matière textile
et qui comprend une raclette d'impression qui s'étand perpendiculairement à la direction
longitudinale de l'écran et qui peut être abaissée sur celui-ci, caractérisée en ce
que la raclette d'impression comprend un porte-raclette (13, 25) avec une barre de
support de forme allongée (9, 12) en un matériau élastique dur, insérée de façon amovible
dans le porte-raclette, et avec une lame profilée (10, 20, 26) en un matériau souple,
qui est raccordée face contre face à la barre de support et se trouve au niveau du
bord de celle-ci qui, en service, est dirigé vers le bas.
2. Tête d'impression selon la revendication 1, caractérisée en ce que la barre de
support est une plaque mince par rapport à sa largeur.
3. Tête d'impression selon la revendication 1, caractérisée en ce que la barre de
support comprend deux plaques (11, 12) disposées à distance l'une de l'autre.
4. Tête d'impression selon la revendication 1, caractérisée en ce que la barre de
support présente un section transversale en U, la lame profilée (10e) étant insérée
entre les extrémités de ses deux branches (11e, 12e).
5. Tête d'impression selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisée
en ce que la barre de support ou ses deux plaques ou branches présente(nt) une ou
plusieurs moulures s'étendant sur toute sa longueur.
6. Tête d'impression selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé
en ce que la lame profilée (10a, g, h, i) présente une section transversale rectangulaire.
7. Tête d'impression selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisée
en ce que la lame profilée (10b) présente une section transversale en L.
8. Tête d'impression selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisée
en ce que la lame profilée (10d) présente une section transversale en U.
9. Tête d'impression selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisée
en ce que la lame profilée (10e, 10k) présente une section transversale en T.
10. Tête d'impression selon l'une quelconque des revendications 1 à5, caractérisée
en ce que la lame profilée (10f) présente une section transversale en E.
11. Tête d'impression selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisée
en ce que deux lames profilées (10c,10c') sont disposées de part et d'autre de la
barre de support (iC) et raccordées à celle-ci.
12. Tête d'impression selon l'une quelconque des revendications 1 à 11, caractérisée
en ce que la barre de support est en polyester renforcé de fibres de verre.
13. Tête d'impression selon l'une quelconque des revendications 1 à 11, caractérisée
en ce que la barre de support est en tôle d'acier.
14. Tête d'impression selon l'une quelconque des revendications 1 à 13, caractérisée
en ce que la lame profilée est en caoutchouc naturel ou synthétique.
15. Tête d'impression selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé
en ce que la barre de support et la lame profilée-sont faites d'une seule pièce en
chlorure de polyvinyle, le bord inférieur de la barre de support, qui constitue la
lame profilée, présentant une plus forte teneur en plastifiant que la partie portante
de cette barre.
16. Tête d'impression selon l'une quelconque des revendications 1 à 15, caractérisée
en ce que la fixation de la barre de support insérée dans le porte-raclette est effectuée
par des vis.
17. Tête d'impression selon l'une quelconque des revendications 1 à 15, caractérisée
en ce que la fixation de la barre de support insérée (19a) est effectuée par un levier
de serrage (17a, 18a).
18. Tête d'impression selon l'une quelconque des revendications 1 à 15, caractérisée
en ce que la fixation de la barre de support insérée (19m) est effectuée par plusieurs
billes (15m) réparties sur la longueur du porte-raclette (13m, 82), billes qui se
trouvent dans des forures formées dans l'une des parois latérales de la fente (80)
qui reçoit la barre de support (19m), sont sollicitées chacune par un ressort de pression
(81) et font partiellement saillie dans la fente (80), les forures étant resserrées
aux point où elles débouchent dans la fente et empêchant ainsi les billes (15m) de
tomber.
19. Tête d'impression selon l'une quelconque des revendications 1 à 15, caractérisée
en ce que la fixation de la barre de support insérée (19b) est effectuée par un dispositif
de serrage pneumatique ou hydraulique (17b, 21b, 22b).
1. Printing head for a screen-printing machine, which is guided with reciprocating
sliding mobility in the longitudinal direction of a flat screen of textile material
and comprises a pressure doctor oriented transversely to the longitudinal direction
of the screen and lowerable onto the latter, characterized in that the pressure doctor
comprises a doctor bracket (13, 25) with an elongate support rail (9, 12) made of
a hard resilient material insertable removably into the latter, and a profile bar
(10, 20, 26) made of a soft resilient material located on the edge of this support
rail underneath in service and connected areally to the support rail.
2. Printing head according to claim 1, characterized in that the support rail is a
plate thin compared to its width.
3. Printing head according to claim 1, characterized in that the support rail comprises
two plates (11, 12) arranged at a mutual interval.
4. Printing head according to claim 1, characterized in that the support rail exhibits
a U-shaped cross-section, while the profile bar (10e) is inserted between the ends
of its two members (Ile, 12e).
5. Printing head according to claims 1 to 4, characterized in that the support rail
or its two plates or members exhibit/s one or more beads oriented along its/their
length. (Figures 8 to 11).
6. Printing head according to claims 1 to 5, characterized in that the profile bar
(10a, g, h, i) has a rectangular cross-section.
7. Printing head according to claims 1 to 5, characterized in that the profile bar
(10b) exhibits an L-shaped cross-section.
8. Printing head according to claims 1 to 5, characterized in that the profile bar
(10d) has a U-shaped cross-section.
9. Printing head according to claims 1 to 5, characterized in that the profile bar
(10e, 10k) has a T-shaped cross-section.
ID. Printing head according to claims 1 to 5, characterized in that the profile bar
(10f) has an E-shaped cross-section.
11. Printing head according to claims 1 to 5, characterized in that two profile bars
(10c, 10c') are arranged on both sides of the support rail (9c) and are connected
to the latter.
12. Printing head according to claims 1 to 11, characterized in that the support rail
consists of fibre-glass-reinforced polyester.
13. Printing head according to claims 1 to 11, characterized in that the support rail
consists of sheet steel.
14. Printing head according to claims 1 to 13, characterized in that the profile bar
consists of natural or synthetic rubber.
15. Printing head according to claims 1 to 5, characterized in that support rail and
profile bar consist integrally of polyvinyl chloride, while the bottom edge of the
support rail forming the profile bar exhibits a higher plasticiser content than the
supporting part of the latter.
16. Printing head according to claims 1 to 15, characterized in that the fastening
of the inserted support rail in the doctor bracket is effected by screws.
17. Printing head according to claims 1 to 15, characterized in that the fastening
of the inserted support rail (19a) is effected by a clamping lever (17a, 18a).
18. Printing head according to claims 1 to 15, characterized in that the fastening
of the inserted support rail (19m) is effected by a plurality of balls (15m) distributed
along the length of the doctor bracket (13m, 82), which are located in bores in the
one side wall of the slot (80) accommodating the profile bar (19m), are each under
the influence of a compression spring (81) and protrude partially into the slot (80),
while the bores are constricted at their mouths into the slot and prevent the balls
(15m) falling out.
19. Printing head according to claims 1 to 15, characterized in that the fastening
of the inserted support rail (19b) is effected by a pneumatic or hydraulic clamping
device (17b, 21 b, 22b).