| (19) |
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(11) |
EP 0 168 052 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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31.01.1990 Patentblatt 1990/05 |
| (22) |
Anmeldetag: 11.07.1985 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: A63C 9/084 |
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| (54) |
Sicherheitsskibindung
Safety ski binding
Fixation de sécurité pour le ski
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR LI |
| (30) |
Priorität: |
13.07.1984 AT 2267/84
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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15.01.1986 Patentblatt 1986/03 |
| (73) |
Patentinhaber: TMC CORPORATION |
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CH-6340 Baar/Zug (CH) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Spitaler, Engelbert
A-2351 Wr. Neudorf (AT)
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| (74) |
Vertreter: Grünecker, Kinkeldey,
Stockmair & Schwanhäusser
Anwaltssozietät |
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Maximilianstrasse 58 80538 München 80538 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 3 432 826 FR-A- 2 508 807
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FR-A- 1 485 708
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Sicherheitsskibindung gemäß dem Oberbegriff des Anspruches
1.
[0002] Eine Sicherheitsskibindung dieser Art ist in der FR-A-14 85 708 beschrieben. Dabei
ist der mittlere Querbereich des Sohlenhalters, an dessen Rückseite die Steuerbahn
der Rastvorrichtung ausgebildet ist, in Form einer Rolle gestaltet. In der geöffneten
Lage des Sohlenhalters ist der Handhebel an einer hochstehenden Querwand, der als
ein wegbegrenzender Anschlag dient, abgestützt. Ein am Endbereich der Rastschwinge
(in dieser Druckschrift als «Nocken» genannt) ausgebildeter Zahn dient lediglich als
Begrenzungsanschlag für die Rolle und somit für den Öffnungswinkel des Sohlenhalters.
Demzufolge wirkt der Handhebel bei dieser bekannten Lösung ausschließlich als Öffnungshebel,
so daß für das Schließen der Bindung der gesamte Sohlenhalter gegen die Kraft der
Auslösefeder niedergeschwenkt werden muß. Diese Vorgangsweise ist insbesondere bei
der Montage umständlich. Aber auch für den Skifahrer, der nach einem Aussteigen aus
der Bindung diese beispielsweise zum Transport schließt, ist die vorgenannte Handhabung
umständlich.
[0003] Bei einer anderen bekannten Sicherheitsbindung nach der FR-A-2 508 807 sind Auslösefeder
und Öffnungshebel gemeinsam, wenn auch in einem der Ausführungsbeispiele um zwei gesonderte
Querachsen, verschwenkbar. Es ist jedoch keine Rastvorrichtung vorhanden, die durch
eine Steuerbahn des Sohlenhalters und eine Rastschwinge gebildet wäre und auch der
Sohlenhalter wird an seinem Querbereich nicht vom Öffnungshebel untergriffen, wie
dies beim bereits berücksichtigten Stande der Technik und auch beim Anmeldungsgegenstand
der Fall ist. Somit erfolgt beim willkürlichen Öffnen der Bindung lediglich eine Freigabe
des Sohlenhalters durch den Öffnungshebel; das Öffnen des Sohlenhalters muß gesondert
vom Skifahrer mit seinem Skischuh vorgenommen werden (vgl. Fig. 9). Allerdings ist
aus dieser Druckschrift die Verwendung von Nocken, die zum Schließen des Sohlenhalters
beitragen, bereits bekannt. Die Bekanntheit dieser Maßnahme bei einer gattungsfremden
Bindung ist daher als solche in der Kennzeichnung des Anspruches 1 berücksichtigt
worden.
[0004] Bei einer gattungsfremden Sicherheitsskibindung nach der DE-A1-26 59 369 weist der
Handhebel zwei schulterförmig ausgebildete Abschnitte auf, welche sich in der geschlossenen
Lage der Bindung an einem unteren bzw. oberen Zapfen des Sohlenhalters abstützen.
Nach Wunsch des Skiläufers kann so der Handhebel durch Zug oder Druck betätigt und
der Sohlenhalter geöffnet werden. Dieser bekannte Handhebel ist daher ebenfalls nur
als ein Öffnungshebel wirksam, da sowohl durch sein Niederdrücken als auch durch sein
Hochziehen ein Öffnen des Sohlenhalters erfolgt.
[0005] Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, eine Sicherheitsskibindung der eingangs
genannten Art dadurch zu verbessern, daß das Schließen der Bindung mittels des Handhebels
leicht bewerkstelligt werden kann.
[0006] Gelöst wird die gestellte Aufgabe erfindungsgemäß durch die Kennzeichnung des Anspruches
1.
[0007] Auf diese Weise wird der ohnedies vorhandene Handhebel auch zum Schließen der Bindung
verwendet, wenn derselbe gegen die Öffnungsrichtung verschwenkt wird. Dabei wurde,
wie bereits angeführt, die Bekanntheit der ersten Merkmalsgruppe aus der FR-A-2 508
807 als für sich bekannt angegeben. Durch die gabelartige Ausgestaltung des Lastarmes
des Handhebels können die beiden Gabelungen wahlweise zum Öffnen und zum Schließen
der Bindung Verwendung finden, wobei eine derartige Ausgestaltung des Handhebels keiner
der bekannten Lösungen entnommen werden kann und sie auch nicht in Zusammenschau nahe
gelegt wird. Die beiden Nocken nach der FR-A-2 508 807 greifen nämlich von außen am
Auslösehebel an und sind an zwei Längsachsen vorgesehen.
[0008] Die Merkmale des Anspruches 2 ermöglichen eine besonders raumsparend und im freien
Endbereich des Lastarmes auch gewichtsmäßig günstige Konstruktion.
[0009] Für einen kompakten Aufbau der Bindung und für vorteilhafte Kraftübertragungen dienen
die Merkmale der Ansprüche 3 und 4.
[0010] Eine reibungsarme Kraftübertragung ist durch die Merkmale des Anspruches 5 gewährleistet.
[0011] Zur Vermeidung sowohl einer Überbestimmung zwischen dem Sohlenhalter und dem Fortsatz
bzw. den beiden Gabelzinken als auch zum Verhindern eines unerwünschten Geräusches
während des Skifahrens sind die Merkmale des Anspruches 6 vorgesehen.
[0012] Aus konstruktiven Gründen ist es besonders vorteilhaft, wenn die Ausgestaltung der
Feder nach Anspruch 7 erfolgt.
[0013] Bei einer anderen vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung nach Anspruch 8 können
vom Konstrukteur die zur Kraftübertragung dienenden Hebelverhältnisse in größeren
Bereichen variiert werden. Dabei handelt es sich um die vorzugsweise Verwendung eines
bekannten Prinzips nach der DE-A1-3432826. In Verbindung mit dem eingangs erörterten
Erfindungsgedanken bildet daher diese Maßnahme eine weitere vorteilhafte erfinderische
Lösung.
[0014] Die Ausgestaltung nach Anspruch 9 erhöht weiters die Exaktheit der Verbindung der
beiden Rastschwingen, wobei die durch zwei Rollen gebildete Lagerung die entstehenden
Reibungskräfte herabsetzt.
[0015] Durch die Merkmale des Anspruches 10 werden die zwischen der Seitenwand des Sohlenhalters
und dem Handhebel entstehenden Reibungskräfte verringert.
[0016] Weitere Merkmale, Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden nun anhand der Zeichnung,
die zwei Ausführungsbeispiele zeigt, näher beschrieben. Hierbei zeigen: die Fig. 1
bis 4 ein erstes Ausführungsbeispiel der Erfindung, wobei in Fig. 1 ein Längsschnitt,
in Fig. 2 eine Teildraufsicht zu Fig. 1, in Fig. ein Längsschnitt in der geöffneten
Lage der Bindung, ähnlich der Fig. 1 und in Fig. 4 ein Teilschnitt entlang der Linie
IV-IV der Fig. 2, der besseren Übersicht halber nur mit dem Sohlenhalter und Handhebel,
dargestellt sind und Fig. 5 ein anderes Ausführungsbeispiel, ähnlich der Fig. 1, jedoch
unter Verwendung zweier Rastschwingen, welche miteinander mittels Laschen verbunden
sind.
[0017] Wie man es den Fig. 1 bis 4 entnehmen kann, ist auf der Oberseite eines Skis 1 eine
Schiene 2 in an sich bekannter Weise befestigt, beispielsweise mittels nicht gezeigter
Schrauben aufgeschraubt. Auf dieser Schiene 2 ist eine -Grundplatte 3 einer als in
seiner Gesamtheit als Fersenhalter 4 bezeichneten Sicherheitsskibindung in Längsrichtung
des Skis 1 verschiebbar und in gewünschten Lagen, ebenfalls in an sich bekannter Weise,
feststellbar geführt gelagert.
[0018] Auf der Grundplatte 3 des Fersenhalters 4 ist in bekannter Weise ein Grundkörper
5 um einen als eine Hochachse ausgebildeten Bolzen 5a verschwenkbar gelagert. Hiezu
sind Maßnahmen getroffen, die diesem Fersenhalter 4 eine sogenannte gesteuerte Diagonalauslösung
verleihen, wie darauf unten folgenden noch näher eingegangen werden soll.
[0019] Der Grundkörper 5 trägt eine erste Querachse 6, welche dessen oberen Bereich durchsetzt.
An dieser Querachse 6 sind einerseits der in seiner Gesamtheit mit 7 bezeichnete Sohlenhalter
und andererseits eine in der späteren Folge noch näher zu beschreibende zweite Rastschwinge
14 schwenkbar gelagert. Der Sohlenhalter 7 selbst weist an seinem Vorderteil einen
Sohlenniederhalter 8 und einen Trittsporn 9, sowie an der Rückseite seines Vorderteils
einen Querbereich mit einer als Gegenrast wirkenden Steuerkurve 7a und einer Auflagefläche
7b (s. insb. Fig.4) für einen Arm eines, noch näher zu beschreibenden Handhebels 12
auf. Weiters ist der Grundkörper 5 von einer zweiten Querachse 11 durchsetzt, an welcher
eine erste, den Teil der Rastvorrichtung bildende Rastschwinge 13 angelenkt ist. Diese
Rastschwinge 13 trägt eine Schwenkachse 13a, an welcher der den wesentlichen Teil
der Erfindung bildende Handhebel 12 angelenkt ist.
[0020] Der Aufbau des Handhebels 12 ist wie folgt:
[0021] Der sich oberhalb der Schwenkachse 13a erstreckende Bereich des Handhebels 12 wirkt
als Kraftarm 121. Am Endbereich weist der Kraftarm ein Aufnahmestück 122, z.B. aus
einem Kunststoffmaterial, auf, welches mittels eines Skistokkes betätigbar ist und
in bekannter Weise diesem Zweck entsprechend ausgestaltet ist.
[0022] Der sich unterhalb der Schwenkachse 13a erstreckende Lastarm 123 (s. insb. Fig. 4)
ist an seinem unteren Endbereich als ein Untergriff für den unteren Abschnitt am Querbereich
des Sohlenhalters 7 ausgebildet; des weiteren weist der Lastarm einen Fortsatz 124
auf, welcher auf eine Ebene, die durch die Längsmittellinie des Handhebels 12 verläuft
und normal zur Zeichnungsebene steht, etwa im rechten Winkel verlaufend ausgestaltet
ist. Der freie Endbereich des Lastarmes 123 und der Fortsatz 124 bilden eine Art Gabelung
des Handhebels 12, wobei eine dieser beiden Gabelungen in jeder Lage des Fersenhalters
4 am Sohlenhalter 7 angreift. Des weiteren endet der freie Endbereich des Lastarmes
123 des Handhebels 12, in der Draufsicht betrachtet, in zwei Gabelzinken 12a, 12b,
die in der Fahrstellung den Querbereich des Sohlenhalters (7) beidseitig untergreifen
(vgl. insb. Fig. und 4). Der Fortsatz 124 weist einen Ansatz 124a und eine Nase 124b
auf, mittels deren der Fortsatz 124 an der Auflagefläche 7b des Sohlenhalters 7 wahlweise
abgestützt ist. Der Ansatz 124a dient auch als ein Anschlag für den Handhebel 12,
um ein Ausschlagen des Gehäuses des Sohlenhalters 7 durch diesen zu vermeiden. Am
Beginn des Schließvorganges liegt hingegen die Nase 124b des Fortsatzes 124 an der
Auflagefläche 7b des Sohlenhalters 7 an (vgl. Fig. 3). Des weiteren werden durch den
Ansatz 124a bzw. durch die Nase 124b die während des Schließvorganges entstehenden
Reibungskräfte herabgesetzt. Zum gleichen Zweck dient die weitere Maßnahme, nämlich
daß der Ansatz 124a und/oder die Auflagefläche 7b einen Gleitstreifen aus einem reibungsarmen
Material trägt oder mit einem solchen Material beschichtet ist, oder aber aus einem
solchen Material besteht. Diese Maßnahmen sind für sich bekannt, so daß von einer
Darstellung eines Gleitstreifens od.dgl. abgesehen wurde. Als reibungsarmes Material
kommt vor allem Polytetrafluoräthylen in Betracht, welches unter dem Markennamen «Teflon»
erhältlich ist.
[0023] Wie man es insbesondere der Fig. 4 entnehmen kann, umfassen in der geschlossenen
Lage des Fersenhalters 4 der Ansatz 124a des Fortsatzes 124 einerseits und die beiden
Gabelzinken 12, 12b anderseits den Querbereich des Sohlenhalters 7 mit Spiel, wodurch
eine Übereinstimmung vermieden wird. Um jedoch die dadurch möglicherweise entstehenden
Geräusche während des Skifahrens zu vermeiden, wird der Handhebel 12 mittels einer
leichten Feder, die durch den Pfeil 125 nur angedeutet ist, zum Sohlenhalter 7 hin
vorgespannf gehalten.
[0024] Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist, wie bereits erwähnt wurde, an die erste
Rastschwinge 13 folgend eine zweite Rastschwinge 14 vorgesehen, welche an ihrer der
ersten Rastschwinge 13 abgewandten Seite von einer Rastfeder 15 beaufschlagt ist,
deren anderes Ende in bekannter Weise am Grundkörper 5 abgestützt und mittels einer
in ihrer Gesamtheit mit 16 bezeichneten Stelleinrichtung bezüglich ihrer Vorspannung
veränderbar ist. Derartige Stelleinrichtungen sind für sich bekannt, so daß sich ein
weiteres Eingehen auf deren Ausgestaltung und Bedienung erübrigen dürfte. Die erste
Rastschwinge 13 weist an ihrer der zweiten Rastschwinge 14 zugewandten Seite einen
Fortsatz 13b auf. Dieser liegt an der vorderen Abstützfläche 14a der zweiten Rastschwinge
14 an. Dieselbe weist eine nach hinten ragende Nase 14b auf, welche in einer pfannenartigen
Aussparung des Federtellers 17 der Rastfeder 15 liegt.
[0025] Obzwar die Fig. 1 bis 4 zwei Rastschwingen 13, 14 veranschaulichen, ist bezüglich
der Erfindung lediglich die Verwendung einer einzigen Rastschwinge ausreichend. Durch
die Verwendung zweier Rastschwingen wird lediglich das Übersetzungsverhältnis verbessert.
Aus diesem Grund wird auch hier ausdrücklich darauf hingewiesen, daß das Wesen der
Erfindung die besondere Ausgestaltung des Handhebels 12 zum Gegenstand hat und auch
in Verbindung mit einer einzigen Rastschwinge verwirklicht werden kann. In diesem
Fall liegt der Fortsatz 13b der (einzigen) Rastschwinge 13 in der pfannenartigen Ausnehmung
des Federtellers 17.
[0026] Der vordere, der Steuerkurve bzw. Steuerbahn 7a zugewandte Bereich der ersten Rastschwinge
13 weist eine Rastnase 13c auf, welche als eine Raste mit der als Steuerkurve bzw.
Steuerbahn 7a ausgestaltete Gegenrast des Sohlenhalters 7 zusammenwirkend die Rastvorrichtung
bildet. Der Sohlenhalter 7 ist von einer ihn in Öffnungsrichtung dringenden Schenkelfeder
10 beaufschlagt.
[0027] Wirkt nun auf den Fersenhalter 4 eine Kraft in der Vertikalebene ein, wie dies durch
den Pfeil F
3 angedeutet ist, so wird der Sohlenhalter 7 um die erste Querachse 6 im Uhrzeigersinn
verschwenkt. Dabei drückt die Steuerkurve bzw. die Steuerbahn 7a gegen die Rastnase
13c der ersten Rastschwinge 13, welche ihrerseits über den Fortsatz 13b die zweite
Rastschwinge 14 beaufschlagt und diese wiederum, ebenfalls um die erste Querachse
6 verschwingend, die Rastfeder 15 zusammendrückt. Es ist für den Fachmann ohne eine
weitere Darstellung erkennbar, daß wenn die Kraft F
3 zu wirken aufhört, bevor die Steuerkurve bzw. Steuerbahn 7a von der Rastnase 13c
freikommen würde, die Rastfeder 15 die zweite Rastschwinge 14 beaufschlagend, ihre
Kraft auf die erste Rastschwinge 13 überträgt und diese ihrerseits den Sohlenhalter
7 wieder in die geschlossene Fahrtstellung schwenkt.
[0028] Ist die Kraft F
3 hingegen so groß, daß die Steuerkurve bzw. Steuerbahn 7a von der Rastnase 13c freikommt,
so wird die in Fig. 3 dargestellte Lage erreicht und der nicht dargestellte Skischuh
kommt aus der Bindung frei. Dabei verbleibt der Sohlenhalter 7 unter Einwirkung der
Rastfeder 15 und der Schenkelfeder 10 in der geöffneten, zum Einsteigen geeigneten
Lage.
[0029] Beim willkürlichen Aussteigen aus der Bindung wird der Handhebel 12 in Richtung des
Pfeiles F, nach unten gedrückt. Durch dieses Niederdrücken des Handhebels 12 wird
einerseits ein Druck von der ersten Rastschwinge 13 über die zweite Rastschwinge 14
auf die Rastfeder 15 ausgeübt und andererseits ein Moment in Öffnungsrichtung auf
den Sohlenhalter 7. Zufolge der vorhandenen Übersetzungsverhältnisse wird auf diese
Weise ein erleichtertes Aussteigen gewährleistet, ohne dass der Skifahrer die gesamte
Kraft der Rastfeder 15 überwinden müßte. Der Auslösevorgang ist im übrigen ähnlich,
wie dies in Verbindung mit einer unwillkürlichen Auslösung oben beschrieben wurde.
[0030] Soll hingegen der Fersenhalter 4 geschlossen werden, so wird der Handhebel 12 in
Richtung des Pfeiles F
2 verschwenkt, wobei aus der in der Fig. 3 dargestellten Lage jene nach der Fig. 1
erreicht werden soll. Es ist dabei leicht zu erkennen, daß zufolge des Angriffes des
Fortsatzes 124 an der Auflagefläche 7b des Sohlenhalters 7 derselbe ebenfalls mit
verhältnismäßig geringem Kraftaufwand in die Schließstellung gebracht werden kann,
denn es genügt die Rastfeder 15 geringfügig zusammenzudrücken, um die Rückseite des
Querbereiches des Sohlenhalters 7 entlang des vorderen Bereiches der ersten Rastschwinge
13 niedergleiten zu lassen. Es ist weiters am Fortsatz 124 eine Prägung 124c erkennbar,
um die zwischen der Seitenwand des Sohlenhalters 7 und dem Handhebel 12 entstehenden
Reibungskräfte zu verringern.
[0031] Es wurde bereits eingangs erwähnt, daß der Grundkörper 5 des Fersenhalters 4 um den
Bolzen 5a verschwenkbar gelagert ist. Hiedurch wird eine Diagonalauslösung gewährleistet,
welche Maßnahme für sich bekannt ist und keinen Gegenstand der vorliegenden Erfindung
bildet. Sie soll nur erwähnt werden, um darzulegen, daß die erfindungsgemäße Maßnahme
auch in Verbindung mit einem solchen Fersenhalter realisiert werden kann. Von den
hiezu nötigen Maßnahmen ist im unteren Bereich des Sohlenhalters 7 lediglich eine
Rolle 18 erkennbar, welche mittels eines Haltebolzens 19 im Sohlenhalter 7 befestigt
ist. Als Gegenstück zu dieser Verrastung ist an der Grundplatte 3 eine Gegenrast 20
vorgesehen, welche ein rein seitliches Auslösen sperrt und eine seitliche Bewegung
um den Bolzen 5a des Grundkörpers 5 nur dann gestattet, wenn gleichzeitig auch Vertikalkräfte
auf den Fersenhalter 4 wirken und ein vorbestimmtes Hochschwenken des Sohlenhalters
7 bereits erfolgt ist.
[0032] Das zweite Ausführungsbeispiel nach der Fig. 5 unterscheidet sich vom ersten Ausführungsbeispiel
lediglich dadurch, daß die erste Rastschwinge 13' mit der zweiten Rastschwinge 14'
durch ein Laschenpaar 21, welches mittels Bolzen 22, 23 an den Rastschwingen 13' bzw.
14' angelenkt ist, verbunden ist. In diesem Fall ist der Handhebel 12 an einer aus
der Abdeckung des Gehäuses des Sohlenhalters 7' gebildeten Feder 7'c abgestützt. Hierdurch
erübrigt sich die Verwendung einer gesonderten Feder (Pfeil 125) innerhalb des Gehäuses.
Der weitere Aufbau und die Wirkungsweise des Fersenhalters 4' nach Fig. 5 entsprechen
im übrigen der bereits beschriebenen.
[0033] Es ist weiters erfindungswesentlich, wenn der Fortsatz 124 mindestens eine Prägung
124c trägt. Dadurch werden die zwischen der Seitenflächen vom Sohlenhalter und Handhebel
auftretenden Reibungskräfte verringert.
[0034] Die Erfindung ist, wie bereits erwähnt wurde, nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel
beschränkt. Es sind weitere Abwandlungen denkbar, ohne den Rahmen des Schutzumfanges
zu verlassen. Beispielsweise kann der obere Bereich des Federgehäuses zur Abstützung
des Sohlenhalters. in dessen geöffneten Lage federnd ausgestaltet sein, wodurch sich
die Verwendung einer gesonderten Öffnungsfeder 10 erübrigt. Man kann selbstverständlich
mehrere Prägungen am Fortsatz vorsehen, oder die Seitenflächen vom Sohlenhalter und/oder
Handhebel mit einem reibungsarmen Material beschichten.
[0035] Die erfindungsgemäße Maßnahme kann auch bei einem Fersenhalter ohne Diagonalauslösung
Verwendung finden. Weiters kann auf die Verwendung des Ansatzes 124c des Fortsatzes
124 verzichtet werden, wenn andere geometrische Verhältnisse vorliegen, z.B. bei einem
Kinder-Fersenhalter.
1. Sicherheitsskibindung, insbesondere Fersenhalter (4), mit einem um eine Querachse
(6) gegenüber einem Grundkörper (5) hochschwenkbaren Sohlenhalter (7), der in Fahrtstellung
durch eine auf eine Rastvorrichtung (7a, 13) wirkende, am Grundkörper (5) abgestützte
Rastfeder (15) festgehalten ist, wobei die Rastvorrichtung durch eine an der Rückseite
eines Querbereiches des Sohlenhalters (7) ausgebildete Steuerbahn (7a) und eine Rastschwinge
(13) gebildet ist, welche Rastschwinge (13) mittels einer Schwenkachse (11) am Grundkörper
(5) gelagert ist, wobei am oberhalb der Schwenkachse (11) verlaufenden Bereich der
Rastschwinge (13) ein zweiarmiger Handhebel (12) schwenkbar angelenkt ist, dessen
unterer, als Lastarm (123) wirksamer Hebelarm in der Fahrtstellung den Querbereich
des Sohlenhalters (7) untergreift und dessen Kraftarm (121) als Betätigungshebel ausgebildet
ist, wobei der Handhebel (12) zum willkürlichen Öffnen des Fersenhalters (4) durch
Kompression der Rastfeder (15) die Federbeaufschlagung der Rastvorrichtung (7a, 13)
beseitigt, so daß der Sohlenhalter (7) kraftfrei nach oben geschwenkt werden kann,
dadurch gekennzeichnet, daß der Querbereich an der Rückwand des Vorderteiles des Sohlenhalters
(7) vorgesehen ist, daß der Handhebel (12), wie für sich bekannt, an seinem Lastarm
(123) einen Fortsatz (124) aufweist, der mit jenem freien Endbereich des Lastarmes
(123), welcher den Querbereich des Sohlenhalters (7) in der Fahrtstellung untergreift,
eine Art Gabelung bildet, und daß der Fortsatz (124) in der Offenstellung des Sohlenhalters
(7) auf der Rückwand des Vorderteiles des Sohlenhalters (7) von oben her derart abstützbar
ist, daß der Sohlenhalter (7) durch Verschwenken des Handhebels (12) in Schließrichtung
über den Fortsatz (124) schließbar ist.
2. Bindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der freie Endbereich des Lastarmes
(123) des Handhebels (12), in der Draufsicht betrachtet, in zwei Gabelzinken (12a,
12b) endet, die in der Fahrtstellung den Querbereich des Sohlenhalters (7) beidseitig
untergreifen, und daß in jeder Lage des Fersenhalters (4) der Handhebel (12) entweder
mit seinen beiden Gabelzinken (12a, 12b) oder mit dem Fortsatz (124) am Sohlenhalter
(7) angreift.
3. Bindung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Fortsatz (124)
zumindest am Beginn des Schließens des Sohlenhalters (7) auf der Rückwand des Vorderteiles
des Sohlenhalters (7) über eine Auflagefläche (7b) dieser Rückwand abgestützt ist,
welche Auflagefläche (7b) oberhalb der Steuerbahn (7a) der Rastvorrichtung (7a, 13)
liegt, und welche in dieser Lage des Sohlenhalters (7) mit der Grundplatte (3) des
Fersenhalters (4) einen nach vorne offenen spitzen Winkel, vorzugsweise einen Winkel
von 30° bis 60°, einschließt.
4. Bindung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in der geöffneten Lage des
Fersenhalters (4) der Fortsatz (124) mit einer Nase (124b) an der Auflagefläche (7b)
des Sohlenhalters (7) abgestützt ist.
5. Bindung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Fortsatz
(124) einen Ansatz (124a) aufweist, mittels dessen der Fortsatz (124) an der Auflagefläche
(7b) des Sohlenhalters (7) in seiner geschlossenen Lage abgestützt ist, und daß der
Ansatz (124a) und/oder die Auflagefläche (7b) einen Gleitstreifen aus einem reibungsarmen
Material trägt oder mit einem solchen Material beschichtet ist oder aber aus einem
solchen Material besteht.
6. Bindung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in der geschlossenen
Lage des Fersenhalters (4) der Fortsatz (124) bzw. dessen Ansatz (124a) einerseits
und die beiden Gabelzinken (12a, 12b) andererseits den Sohlenhalter (7) mit Spiel
umfassen, und daß das den Sohlenhalter an der Rückseite des mittleren Querbereiches
untergreifende Ende des Lastarmes (123) vom Handhebel (12) mittels einer Feder (Pfeil
125) zum Sohlenhalter (7) hin vorgespannt gehalten ist.
7. Bindung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder an der Abdeckung
des Sohlenhalters (7') des Fersenhalters (4'), vorzugsweise in Form einer Kunststoff-Feder
(7'c), welche beispielsweise aus dem Material des Sohlenhalters (7') ausgebildet ist,
vorgesehen ist.
8. Bindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den Handhebel (12) tragende
Rastschwinge (13, 13') von der Rastfeder (15) unter Zwischenschaltung einer weiteren,
ebenfalls am Grundkörper (5) gelagerten zweiten Rastschwinge (14, 14') beaufschlagt
ist.
9. Bindung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Rastschwinge (13')
mit der zweiten Rastschwinge (14') durch zumindest eine Lasche (21), vorzugsweise
durch ein Laschenpaar, verbunden ist, welche Laschen bzw. welches Laschenpaar mittels
Bolzen (22, 23) an der ersten bzw. zweiten Rastschwinge (13' bzw. 14') angelenkt ist
bzw. sind.
10. Bindung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Fortsatz
(124) mindestens eine Prägung (124c) trägt.
1. A safety ski binding, particularly heel clamp (4), comprising a sole clamp member
(7) mounted for pivoting upwards about a transverse axis (6) relative to a mounting
body (5) and retained in the skiing position by a detent spring (15) supported on
said mounting body (5) and acting on a detent mechanism (7a, 13) formed by a cam surface
(7a) provided at the rear side of a transverse portion of said sole clamp member (7)
and a detent member (13) mounted on said mounting body (5) by a pivot axis (11), a
portion of said detent member (13) extending above said pivot axis (11) carrying a
pivotally mounted two-armed hand lever (12) having a lower lever arm acting as a load
arm (123) and adapted in the skiing position to grip said transverse portion of said
sole clamp member (7) from below, the force arm (121) of said hand lever (12) acting
as an operating lever, said hand lever (12) being operable for intentionally releasing
said heel clamp (4) by compressing said detent spring (15) to thereby eliminate the
spring-bias acting on said detent mechanism (7a, 13) so as to permit said sole clamp
member (7) to be pivoted upwards without effort, characterized in that said transverse
portion is provided on the rear wall of the front portion of said sole clamp member
(7), that said load arm (123) of said hand lever (12) is in a per se known manner
provided with a branch portion (124) forming a fork-like structure with the free end
portion of said load arm (123) gripping said transverse portion of said sole clamp
member (7) from below in the skiing position, and that in the release position of
said sole clamp member (7) said branch portion (124) is adapted to be supported from
above on the rear wall of the front portion of said sole clamp member (7) so as to
permit said sole clamp member (7) to be closed. over said branch portion (124) by
pivoting said hand lever (12) in the closing direction.
2. A binding according to claim 1, characterized in that the free end portion of said
load arm (123) of said hand lever (12) as viewed from above terminates in two forked
prongs (12a, 12b) gripping the transverse portion of said sole clamp member (7) from
below on both sides in the skiing position, and that in any position of said heel
clamp (4) said hand lever (12) is in engagement with said sole clamp member (7) either
with its two forked prongs (12a, 12b) or with its branch portion (124).
3. A binding according to claim 1 or 2, characterized in that said branch portion
(124) is supported on a support surface (7b) on the rear wall of the front portion
of said sole clamp member (7) at least at the start of the sole clamp member closing
operation, said support surface (7b) being located above said cam surface (7a) of
said detent mechanism (7a, 13), and enclosing in the position of said sole clamp member
(7) a forwards opening acute angle, preferably an angle of 30° to 60°, with the base
plate (3) of said heel clamp (4).
4. A binding according to claim 3, characterized in that in the open position of said
heel clamp (4) said branch portion (124) is supported by a nose portion (124b) on
said support surface (7b) of said sole clamp member (7).
5. A binding according to any of claims 1 to 4, characterized in that said branch
portion (124) is provided with a projection (124a) acting to support it on said support
surface (7b) of said sole clamp member (7) in the closed position thereof, said projection
(124a) and/or said support surface (7b) carrying a friction-reducing liner, being
coated with a friction-reducing material or consisting of a low-friction material.
6. A binding according to any of claims 2 to 5, characterized in that in the closed
position of said heel clamp (4) said sole clamp member (7) is loosely gripped between
said branch portion (124) or its projection (124a), respectively, on the one side,
and said forked prongs (12a, 12b) on the other side, and that the end portion of said
load arm (123) gripping the rear side of the central transverse portion of said sole
clamp member (7) from below is biased towards said sole clamp member (7) by a spring
(arrow 125) acting on said hand lever (12).
7. A binding according to claim 6, characterized in that said spring is provided on
the cover of said sole clamp member (7') of said heel clamp (4'), preferably in the
form of a plastic spring (7'c) formed for instance of the material of said sole clamp
member (7').
8. A binding according to claim 1, characterized in that the detent member (13) carrying
said hand lever (12) is subjected to the action of said detent spring (15) by way
of a second detent member (14, 14') likewise pivotally mounted on said mounting body
(5).
9. A binding according to claim 8, characterized in that said first detent member
(13') is connected to said second detent member (14') by means of at least one link
(21), preferably a pair of links, said link or pair of links being hingedly secured
to said first and second detent members (13', 14') by means of respective pins (22,
23).
10. A binding according to any of claims 1 to 6, characterized in that said branch
portion (124) is provided with at least one punched projection (124c).
1. Fixation de sécurité pour skis, notamment talonnière (4) présentant un cale-semelle
(7) qui peut pivoter vers le haut, autour d'un axe transversal (6), par rapport à
un corps de base (5), et est fermement retenu dans la position de déplacement par
l'intermédiaire d'un ressort d'encliquetage (15) prenant appui contre le corps de
base (5) et agissant sur un dispositif d'encliquetage (7a, 13), ce dispositif d'encliquetage
étant formé par une biellette encliquetable (13) et par une piste de commande (7a)
ménagée à la face postérieure d'une région transversale du cale-semelle (7), ladite
biellette encliquetable (13) étant montée sur le corps de base (5) au moyen d'un axe
de pivotement (11), un levier manuel (12) à deux bras étant articulé, à pivotement,
dans la région de la biellette encliquetable (13) qui s'étend au-dessus de l'axe de
pivotement (11), levier dont le bras inférieur, faisant fonction de bras de charge
(123), emprisonne par-dessous la région transversale du cale-semelle (7) dans la position
de déplacement, et dont le bras de force (121) est réalisé sous la forme d'un levierd'actionnement,
le levier manuel (12) supprimant la sollicitation élastique du dispositif d'encliquetage
(7a, 13) par compression du ressort d'encliquetage (15), en vue de l'ouverture délibérée
de la talonnière (4), de sorte qu'un pivotement vers le haut peut être imprimé au
cale-semelle (7), sans application de force, caractérisée par le fait que la région
transversale est prévue sur la paroi postérieure de la partie antérieure du cale-semelle
(7); par le fait que le levier manuel (12) présente de manière connue, sur son bras
de charge (123), un appendice (124) formant une sorte de fourche avec la région extrême
libre- du bras de charge (123) qui emprisonne par-dessous, dans la position de déplacement,
la région transversale du cale-semelle (7); et par le fait que, dans la position ouverte
du cale-semelle (7), l'appendice (124) peut prendre appui de haut en bas, sur la paroi
postérieure de la partie antérieure du cale-semelle (7), de telle sorte que ce cale-semelle
(7) puisse être fermé par l'intermédiaire de l'appendice (124), par pivotement du
levier manuel (12) dans le sens de la fermeture.
2. Fixation selon la revendication 1, caractérisée par le fait que la région extrême
libre du bras de charge (123) du levier manuel (12) s'achève, observée en plan, par
deux fourchons (12a, 12b) qui, dans la position de déplacement, emprisonnent par-dessous
de part et d'autre la région transversale du cale-semelle (7); et par le fait que,
dans chaque position de la talonnière (4), le levier manuel (12) vient en prise avec
le cale-semelle (7) soit par ses deux fourchons (12a, 12b), soit avec l'appendice
(124).
3. Fixation selon la revendication 1 ou 2, caractérisée par le fait que l'appendice
(124) prend appui contre la paroi postérieure de la partie antérieure du cale-semelle
(7), au moins au début de la fermeture de ce cale-semelle (7), par l'intermédiaire
d'une surface d'appui (7b) de ladite paroi postérieure, cette surface d'appui (7b)
étant située au-dessus de la piste de commande (7a) du dispositif d'encliquetage (7a,
13) et formant dans cette position du cale-semelle (7), avec la plaque de base (3)
de la talonnière (4), un angle aigu ouvert vers l'avant, de préférence un angle de
30° à 60°.
4. Fixation selon la revendication 3, caractérisée par le fait que, dans la position
ouverte de la talonnière (4), l'appendice (124) est soutenu contre la surface d'appui
(7b) du cale-semelle (7) par l'intermédiaire d'un bec (124b).
5. Fixation selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée par le fait que l'appendice
(124) présente une protubérance (124a) au moyen de laquelle cet appendice (124) est
soutenu par la surface d'appui (7b) du cale-semelle (7), dans sa position fermée;
et par le fait que la protubérance (124a) et/ou la surface d'appui (7b) porte(nt)
une bande de glissement en un matériau de faible frottement, est (sont) revêtue(s)
d'un tel matériau, ou bien consiste(nt) en un tel matériau.
6. Fixation selon l'une des revendications 2 à 5, caractérisée par le fait que, dans
la position fermée de la talonnière (4), le cale-semelle (7) est ceinturé avec jeu,
d'une part, respectivement par l'appendice (124) ou par sa protubérance (124a) et,
d'autre part, par les deux fourchons (12a, 12b); et par le fait que l'extrémité du
bras de charge (123), emprisonnant le cale-semelle par-dessous à la face postérieure
de la région transversale médiane, est maintenue préchargée en direction du cale-semelle
(7), par le levier manuel (12), au moyen d'un ressort (flèche 125).
7. Fixation selon la revendication 6, caractérisée par le fait que le ressort est
prévu sur le capot du cale-semelle (7') de la talonnière (4'), de préférence sous
la forme d'un ressort (7'c) en matière plastique ménagé, par exemple, à partir du
matériau du cale-semelle (7').
8. Fixation selon la revendication 1, caractérisée par le fait que la biellette encliquetable
(13, 13') qui porte le levier manuel (12) est soumise à l'action du ressort d'encliquetage
(15), avec interposition d'une seconde biellette encliquetable supplémentaire (14,14'),
également montée sur le corps de base (5).
9. Fixation selon la revendication 8, caractérisée par le fait que la première biellette
encliquetable (13') est reliée à la seconde biellette enclique--table (14') par l'intermédiaire
d'au moins une patte (21), de préférence par l'intermédiaire d'une paire de pattes,
lesdites pattes ou ladite paire de pattes étant respectivement articulée(s), au moyen
de tourillons (22, 23), sur la première ou la seconde biellette encliquetable (13',
respectivement 14').
10. Fixation selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée par le fait que l'appendice
(124) porte au moins une zone estampée (124c).