(57) Die Vorrichtung zum Verflüssigen von Heliumgas enthält eine Vorkühlstufe (I) und
eine weitere Kühlstufe (II), in dem das Hochdruckgas der Vorkühlstufe (I) in zwei
Teilströme aufgeteilt wird. Der erste Teilstrom (14) entspannt arbeitsleistend in
eine Expansionsmaschine (15) auf einen ersten Zwischendruck, der zweite Teilstrom
durchläuft einen Wärmeaustauscher (2). Beide Teilströme (13,16) durchlaufen danach
gleichzeitig, aber getrennt einen dritten Wärmeaustauscher (3). Der aus dem dritten
Wärmeaustauscher (3) austretende zweite Teilstrom (21) entspannt arbeitsleistend in
einer zweiten Expansionsmaschine (22) auf einen zweiten Zwischendruck. Beide Teilströme
(17', 23) durchlaufen danach gleichzeitig, aber getrennt voneinander einen fünften
Wärmeaustauscher (5) und von dort je ein Drosselventil (19 bzw. 25). Das mindestens
teilweise verflüssigte Gas wird einem Kälteverbraucher (20) zugeführt. Der thermodynamische
Wirkungsgrad der Vorrichtung ist größer als bei einer bekannten Vorrichtung.
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