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EP 0 168 792 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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24.05.1989 Patentblatt 1989/21 |
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Anmeldetag: 12.07.1985 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: B21F 1/00 |
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Werkzeugschlitten-Aggregate tragende Wechselplatte für Stanz-Biegeautomaten
Change plate with tool carriages for automatic punching and bending machine
Plaque d'échange à chariots porte-outil pour une presse automatique à estamper et
cintrer
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
14.07.1984 DE 3425994
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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22.01.1986 Patentblatt 1986/04 |
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Patentinhaber: Wünsch, Adolf |
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D-8959 Seeg (DE) |
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Erfinder: |
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- Wünsch, Adolf
D-8959 Seeg (DE)
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| (74) |
Vertreter: Hübner, Hans-Joachim, Dipl.-Ing. |
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Mozartstrasse 31 87435 Kempten 87435 Kempten (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 457 048 DE-C- 3 200 473
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DE-A- 3 205 493
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Werkzeugschlitten-Aggregate und deren Antriebe tragende
Wechselplatte für Stanz-Biegeautomaten, die an einem Hohlkasten mit Antriebseinrichtung
stirnseitig aufsetzbar und anschraubbar ist, die eine obere und eine untere Bohrungsanordnung
aufweist, durch die je mit einem Ritzel versehene Antriebswellen der Werkzeugschlitten-Aggregate
hindurchragen und die eine im Mittelbereich der Wechselplatte symmetrisch zwischen
beiden Bohrungsanordnungen liegende langgestreckte Bearbeitungsöffnung aufweist.
[0002] Eine derartige Wechselplatte ist aus der DE-A 3200473 bekannt. Die Bohrungen sind
auf einem zum Zentrum der Wechselplatte konzentrischen Kreis angeordnet. Die Wechselplatte
hat sich in der Praxis bewährt, weil zum Umrüsten die Wechselplatte mit den an ihr
befestigten Werkzeugschlitten-Aggregaten abgenommen und durch eine vorher aufgerüstete
andere Wechselplatte ersetzt werden kann. Die bekannte Wechselplatte ist jedoch nur
für Hohlkästen geeignet, die ein zentrales Antriebszahnrad aufweisen. Die Werkzeugschlitten-Aggregate
können radial aber auch parallel zueinander angeordnet werden. Im letzteren Fall müssen
sie unterschiedlich lang sein. Der Raum zur Unterbringung der Aggregate ist jedoch
begrenzt. Die Fläche der Wechselplatte ist nur unvollkommen genutzt.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es, die bekannte Wechselplatte unter Beibehaltung ihrer
Vorteile so auszubilden, dass gleich lange Werkzeugschlitten-Aggregate verwendet werden
können und bei gleicher Fläche der Wechselplatte mehr Aggregate montiert werden können.
[0004] Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass die beiden Bohrungsanordnungen in Form linearer
parallel zueinander verlaufender Bohrungsreihen ausgebildet sind, dass sich die Bearbeitungsöffnung
in der Mitte zwischen den Bohrungsreihen und parallel zu diesen erstreckt und im wesentlichen
über die ganze Länge der Wechselplatte reicht, dass im Hohlkasten zwei Reihen von
Antriebsrädern angeordnet sind, jedes Antriebsrad eine Hohlverzahnung aufweist, in
der das Ritzel der Antriebswelle des Werkzeugschlitten-Aggregates antriebsmässig eingreift
und jedes Antriebsrad mit einer Bohrung der montierten Wechselplatte ausgerichtet
und mit einer koaxialen Riemenscheibe verbunden ist, die von zwei nebeneinander liegenden
Riemen umschlungen ist, welche je eine der beiden benachbarten Riemenscheiben umschlingen.
[0005] Die Anordnung von oberen und unteren geradlinigen Bohrungsreihen ist bei Stanz-Biegeautomaten
mit nicht auswechselbarer Frontplatte aus der DE-A 3205493 grundsätzlich bekannt.
Allerdings sind dort zwei im Abstand angeordnete, feste Bestandteile des Stanz-Biegeautomaten
bildende Kästen vorgesehen, in deren nicht wechselbaren Frontwänden die Bohrungen
angeordnet sind. Auch erfolgt der Antrieb über Schnek- , HI die aie als Schneckenräder
ausgebildeten Ritzel längs eines nur kleinen Umfangsteiles eingreifen.
[0006] Dank der vollflächigen, bis an die gegenüberliegenden Ränder möglichen Nutzung der
Wechselplatte kann diese ein kleineres Format haben, als die gattungsbildende bekannte
Wechselplatte. Dies erleichtert den Transport und die Montage. Für die vorübergehende
Aufbewahrung im Lager wird weniger Raum beansprucht. Da alle Werkzeugschlitten-Aggregate
von gleicher Grösse sind, wird das Aufrüsten vereinfacht und die Lagerhaltungskosten
werden gesenkt. Dies wirkt sich gerade bei Wechselplatten besonders günstig aus, weil
davon - systembedingt - eine grosse Stückzahl benötigt wird.
[0007] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung bilden die Gegenstände der Unteransprüche.
[0008] Anhand der Zeichnung, die Ausführungsbeispiele zeigt, sei die Erfindung näher erläutert.
Es zeigt:
Fig. 1 eine Ansicht einer an einer Biegeeinheit befestigten Wechselplatte ohne Werkzeugschlitten-Aggregate,
Fig.2 eine Schnittansicht längs der Linie 2-2 der Fig. 1,
Fig. eine Schnittansicht durch den oberen Teil der Biegeeinheit mit Wechselplatte
und Schlitten-Aggregat längs der Linie 3-3 der Fig. 1,
Fig.4 eine Ansicht einer Wechselplatte etwa gemäss Fig. 1 mit angebauten Aggregaten,
Fig.5 eine Schnittansicht durch die Wechselplatte längs der Linie 5-5 der Fig. 4,
Fig. 6 eine Wechselplatte ähnlich Fig. 4, jedoch mit einer anderen Ausbildung der
Bearbeitungsöffnung und aufgebauten Werkzeugträgern,
Fig. 7 eine Ansicht einer an einer Biegeeinheit befestigten, horizontal geteilten
Wechselplatte und
Fig. eine Ansicht ähnlich Fig. 7, jedoch mit vertikal geteilter Wechselplatte.
[0009] Die in Fig. 1 in Ansicht zu sehende Wechselplatte 10 bildet die Seitenwand eines
seitlich offenen Hohlkastens 12 (Fig. 3) von gleichem Format. Die Wechselplatte 10
ist rechteckförmig und hat eine obere Reihe von Bohrungen 14 und eine untere Reihe
von Bohrungen 16, wobei je zwei Bohrungen 14, 16 der oberen und unteren Reihe vertikal
ausgefluchtet sind. Unterhalb jeder Bohrung 14 bzw. oberhalb jeder Bohrung 16 ist
eine Anzahl Montagelöcher 18 zur Befestigung jeweils eines Werkzeugschlitten-Aggregates
20 vorgesehen. Zwischen den beiden, die Montagelöcher 18 aufweisenden Befestigungsflächen
22, 24 für die Schlittenaggregate 20 befindet sich ein, über die ganze Länge der Platte
10 reichender vertiefter, rechteckförmiger Bereich 26, der eine Schiebeführung für
quadratische Werkstückträger 28 (Fig. 6) darstellt. Diese stützen sich an den beiden
Führungsrändern 30, 32 des vertieften Bereiches 26 formschlüssig ab und sind mittels
Schrauben an der Platte 10 befestigt. Eine längliche Bearbeitungsöffnung 34 erstreckt
sich in der Mitte zwischen beiden Bohrungsreihen 14, 16 parallel zu diesen über nahezu
die gesamte Länge der Wechselplatte 10, endet jedoch im Abstand von den Vertikalrändern
der Wechselplatte, so dass die obere und die untere Hälfte der Wechselplatte 10 eine
zusammenhängende stabile Einheit bilden. Die Bearbeitungsöffnung 34 dient zur Aufnahme
der Antriebe für Werkstückträger, Mittelstempel, Kalibrierdorne, Auswerfer und dergl.
[0010] Die Schlittenaggregate 20 sind von herkömmlicher Bauart und brauchen deswegen nicht
im Detail beschrieben zu werden. Von der Basisplatte 36 des Schlittenaggregates 20
ragt rückseitig ein Lagerstutzen 38 vor, in dem die Antriebswelle 40 des Aggregates
20 gelagert ist, die ein Zahnrad 42 trägt.
[0011] Der Hohlkasten 12 hat einen oberen Lagerbalken 44 und einen entsprechenden unteren
Lagerbalken, an welchem je eine Anzahl Antriebsorgane 46 gleich der Anzahl Bohrungen
14, 16 drehbar gelagert ist. Jedes Antriebsorgan 46 besteht aus einer Zahnriemenscheibe
48 und zwei beidseitig angeschraubten Antriebsrädern 50 mit Hohlverzahnung, in die
die Zahnräder 42 der Aggregate 20 antriebsmässig eingesteckt sind. Die Zahnriemenscheibe
48 wird von zwei Zahnriemen 52, 54 umschlungen. Der Zahnriemen 52 verbindet die Riemenscheibe
48 mit der Riemenscheibe des auf der einen Seite benachbarten Aggregates 46, während
der andere Riemen 54 den Anschluss an das Antriebsorgan 46 auf der anderen Seite herstellt.
Die Zahnriemen 52, 54 umschlingen also benachbarte Riemenscheiben mit einem grossen
Umschlingungswinkel von 180°, wodurch grosse Antriebskräfte übertragen werden können.
Die erste Riemenscheibe 48 beider Riemenscheibenreihen wird von einem Antriebsriemen
56 umschlungen, der mit einer Scheibe 58 eines Getriebes in Antriebseingriff steht,
welches mit einem motorischen Antrieb kuppelbar ist. Die freien Bereiche der letzten
Riemenscheibe 48 der beiden Riemenscheibenreihen kann durch einen Synchronisierriemen
60 verbunden werden, so dass sich ein geschlossener Getriebezug ergibt.
[0012] Die Figuren 4 und 5 zeigen eine Wechselplatte 10 mit aufgebauten Schlittenaggregaten
20 in Ansicht und im Schnitt.
[0013] Figur 6 zeigt eine Wechselplatte 11 mit aufgebauten Schlittenaggregaten 20, die sich
von der Wechselplatte 10 dadurch unterscheidet, dass die Bearbeitungsöffnung aus einer
Anzahl durch Vertikalstege voneinander getrennter Bohrungen 35 besteht, deren Durchmesser
grösser als diejenigen der Bohrungen 14, 16 sind und mit diesen vertikal ausgerichtet
sind. Jeder Bohrung 35 ist ein Werkstückträger 28 zugeordnet.
[0014] Figur 7 zeigt eine Wechselplatte 10, die aus einer oberen Hälfte 10a und einer unteren
Hälfte 10b besteht. Jede der beiden Plattenhälften 10a, 10b umfasst eine volle Bohrungsreihe
14, 16 und die Hälfte der mittigen Aussparung 34. Die beiden Plattenhälften 10a, 10b
haben eine gemeinsame horizontale mittige Teilungslinie 10c.
[0015] Die Wechselplatte 10 gemäss Figur 8 besteht aus den beiden Plattenhälften 10d, 10e,
die jeweils einen halben Satz oberer und unterer Bohrungsreihen aufweisen und die
längs der Teilungslinie 10f zusammenstossen, die rechtwinklig zu den Bohrungsreihen
verläuft.
[0016] Wie sich aus Fig. 4 ergibt, besteht der Hohlkasten 12 lediglich aus dem oberen Lagerbalken
44 und einem identischen unteren Lagerbalken, die beide durch Stirnwände miteinander
zu einem starren Gehäuse verbunden sind, das durch abnehmbare Seitenwände geschlossen
ist, die die Wechselplatten 10; 11 bilden. Jeder Lagerbalken besteht aus zwei Hälften,
die in der Stirnwandmitte zusammenstossen. Im Lagerbalken befinden sich Lagerbohrungen
in die die Lager für die Antriebsorgane 46 und diese selbst eingesetzt sind.
1. Werkzeugschlitten-Aggregate (20) und deren Antriebe (40, 42) tragende Wechselplatte
(10; 11) für Stanz-Biegeautomaten, die an einem Hohlkasten (12) mit Antriebseinrichtung
(48-54) stirnseitig aufsetzbar und anschraubbar ist, die eine obere und eine untere
Bohrungsanordnung (14; 16) aufweist, durch die je mit einem Ritzel (42) versehene
Antriebswellen (40) der Werkzeugschlitten-Aggregate (20) hindurchragen und die eine
im Mittelbereich der Wechselplatte (10; 11) symmetrisch zwischen beiden Bohrungsanordnungen
(14, 16) liegende langgestreckte Bearbeitungsöffnung (34; 35) aufweist, dadurch gekennzeichnet,
dass die beiden Bohrungsanordnungen in Form linearer parallel zueinander verlaufender
Bohrungsreihen (14, 16) ausgebildet sind, dass sich die Bearbeitungsöffnung (34; 35)
in der Mitte zwischen den Bohrungsreihen (14, 16) und parallel zu diesen erstreckt
und im wesentlichen über die ganze Länge der Wechselplatte (10; 11) reicht, dass im
Hohlkasten (12) zwei Reihen von Antriebsrädern (50) angeordnet sind, jedes Antriebsrad
(50) eine Hohlverzahnung aufweist, in der das Ritzel (42) der Antriebswelle (40) des
Werkzeugschlitten-Aggregates (20) antriebsmässig eingreift und jedes Antriebsrad (50)
mit einer Bohrung (14; 16) der montierten Wechselplatte (10; 11) ausgerichtet und
mit einer koaxialen Riemenscheibe (48) verbunden ist, die von zwei nebeneinander liegenden
Riemen (52, 54) umschlungen ist, welche je eine der beiden benachbarten Riemenscheiben
(48) umschlingen.
2. Wechselplatte nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bearbeitungsöffnung
aus einer Anzahl voneinander durch Wandstege getrennter gleich grosser Ausnehmungen
(35) besteht, von denen je eine mit zwei vertikal ausgerichteten Bohrungen (14, 16)
beider Bohrungsreihen ausgerichtet ist.
3. Wechselplatte nach Patentanspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass an der
Bearbeitungsöffnung (34; 35) eine über ihre ganze Länge reichende Schiebeführung (30,
32) für Werkstückträger (28) von rechteckförmigem Format ausgebildet ist.
4. Wechselplatte nach einem der Patentansprüche 1 bis 3, die in zwei Hälften unterteilt
ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Teilungslinie (10c) zu den Bohrungsreihen (14,16)
parallel liegt und deren Abstand halbiert.
5. Wechselplatte nach einem der Patentansprüche 1 bis 3, die in zwei Hälften unterteilt
ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Teilungslinie (10f) rechtwinklig zu den Bohrungsreihen
(14, 16) verläuft.
6. Wechselplatte nach einem der Patentansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass
beidseitig jeder Riemenscheibe (48) jeweils ein Antriebsrad (50) angeordnet und mit
dieser fest verbunden ist und dass die aus Riemenscheibe (48) und den beiden Antriebsrädern
(50) bestehende Einheit (46) in einem sich über die ganze Länge des Hohlkastens (12)
erstreckenden Lagerbalken (44) drehbar gelagert ist.
7. Wechselplatte nach einem der Patentansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass
die jeweils an einem Ende der oberen und unteren Reihe an Riemenscheiben (48) angeordneten
End-Riemenscheiben (48) durch einen Synchronisierriemen (56; 60) miteinander antriebsmässig
verbunden sind.
8. Wechselplatte nach einem der Patentansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass
sie an einem oberen Lagerbalken (44) und einem identischen unteren Lagerbalken befestigt
ist, die beide durch gegenüberliegende Stirnwände miteinander zu einem starren Gehäuse
verbunden sind.
1. A change plate (10; 11) for automatic punching and bending machines, which change
plate carries tool carriage units (20) and their drives (40, 42) and which can be
placed on the front side of a hollow case (12) with drive equipment (48-54), and is
screw-fastenable thereon, and which has an upper and a lower bore arrangement (14;
16), through which project the drive shafts (40) of the tool carriage units (20) which
are each provided with a pinion (42); and which has an oblong machining aperture (34;
35) which lies symmetrically between the two bore arrangements (14, 16) in the central
region of the change plate (10; 11); characterised in that the two bore arrangements
are constructed in the form of rows of bores (14, 16) which extend linearly parallel
to one another, and in that the machining aperture (34; 35) extends in the middle
between the rows of bores (14, 16) and parallel thereto and substantially over the
entire length of the change plate (10; 11); in that in the hollow case (12) two rows
of drive wheels (50) are arranged, each drive wheel (50) having a hollow toothing
in which the pinion (42) of the drive shaft (40) of the tool carriage unit (20) drivingly
engages, and each drive wheel (50) is aligned with a bore (14; 16) of the assembled
change plate (10; 11) and is connected with a coaxial belt pulley (48) around which
are looped two adjacently-lying belts (52, 54) each of which are looped around one
of the two adjacent belt puiicyd (40).
2. A change plate according to Claim 1, characterised in that the machining aperture
consists of a plurality of recesses (35) which are equal in size and are separated
from one another by wall webs, and each one of which is aligned with two vertically
aligned bores (14,16) of the two rows of bores.
3. A change plate according to Claim 1 or 2, characterised in that on the machining
aperture (34; 35) there is constructed, extending over its entire length, sliding
guide means (30, 32) for workpiece carriers (28) of rectangular format.
4. A change plate according to any one of Claims 1 to 3, which is divided into two
halves, characterised in that the dividing line (10c) lies parallel to the rows of
bores (14, 16) and bisects the distance by which they are spaced apart.
5. A change plate according to any one of Claims 1 to 3, which is divided into two
halves, characterised in that the dividing line (10f) extends at a right angle to
the rows of bores (14,16).
6. A change plate according to any one of Claims 1 to 5, characterised in that arranged
on both sides of each belt pulley (48) there is in each case a drive wheel (50) which
is fixedly connected thereto, and in that the unit (46) which consists of belt pulley
(48) and the two drive wheels (50) is mounted rotatably in a bearing beam (44) which
extends over the entire length of the hollow case (12).
7. A change plate according to any one of Claims 1 to 6, characterised in that the
end belt pulleys (48) arranged on belt pulleys (48) are in each case drivingly connected
together at an end of the upper and lower row by means of a synchronising belt (56;
60).
8. A change plate according to any one of Claims 1 to 7, characterised in that the
change plate is secured on an upper bearing beam (44) and on an identical lower bearing
beam, both of which beams are connected together by opposed end walls so as to form
a rigid housing.
1. Plaque interchangeable (10, 11) portant des blocs (20) de chariots à outils et
leur commande, destinée à des presses automatiques à plier et estamper et qui peut
être posée et vissée frontale- ment sur un caisson creux à dispositif d'entraînement,
qui présente une série supérieure d'ouvertures et une série inférieure d'ouvertures
(14, 16), par chacune desquelles font saillie les arbres de commande (40) pourvus
d'un pignon (42), des blocs (20) de chariots à outils, et qui comprend une ouverture
de façonnage (34, 35) allongée, située dans la zone médiane de la plaque interchangeable
(10, 11), symétriquement entre les deux séries d'ouvertures (14, 16) sont réalisées
sous la forme de rangées d'ouvertures linéaires, se développant parallèlement entre
elles; en ce que l'ouverture de façonnage (34, 35) s'étend dans le milieu entre les
rangées d'ouvertures (14, 16) et se situe et. substance sur la longueur entière de
la plaque interchangeable; et en ce que deux rangées de roues de commande (50) sont
disposées dans le caisson creux (12), chaque roue de commande (50) comprenant une
denture creuse dans laquelle s'engage activement le pignon (42) de l'arbre de commande
(40) du bloc (20) de chariots à outils et chaque roue de commande (50) étant alignée
sur une ouverture (14, 16) de la plaque interchangeable montée (10, 11) et étant reliée
à une poulie co-axiale (48) munie de deux courroies (52, 54) se situant côte à côte
et qui s'enroulent chacune autour des deux courroies voisines (48).
2. Plaque interchangeable selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'ouverture
de façonnage est constituée d'un nombre d'évidements (35) identiques, séparés les
uns des autres par des entretoises verticales et dont chacune est alignée sur deux
ouvertures (14, 16) verticalement alignées des deux rangées d'ouvertures.
3. Plaque interchangeable selon l'une quelconque des revendications 1 et 2, caractérisée
en ce qu'on a formé, dans l'ouverture de façonnage (34, 35), un guide à coulisse (30,
32) s'étendant sur sa longueur entière, destiné aux porte-pièces à usiner et d'un
format rectangulaire.
4. Plaque interchangeable selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, laquelle
est divisée en deux moitiés, caractérisée en ce que la ligne de division (10c) est
parallèle aux rangées d'ouvertures (14, 16) et partage en deux parties égales leur
distance.
5. Plaque interchangeable selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, laquelle
est divisée en deux moitiés, caractérisée en ce que la ligne de division (10f) se
développe perpendiculairement aux rangées d'ouvertures (14, 16).
6. Plaque interchangeable selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisée
en ce qu'une roue de commande (50) est disposée de part et d'autre de chaque poulie
(48) et est raccordée solidement à celle-ci et en ce que l'unité (46) se composant
de la poulie (48) et des deux roues de commande (50) est montée à l'état rotatif dans
une poutrelle de palier (44) s'étendant sur la longueur entière du caisson creux (12).
7. Plaque interchangeable selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisée
en ce que les poulies d'extrémité (48), disposées chacune à une extrémité de la rangée
supérieure et de la rangée inférieure sur les poulies (48), sont raccordées activement
l'une à l'autre par une poulie de synchronisation (56, 60).
8. Plaque interchangeable selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisée
en ce qu'elle est fixée sur une poutrelle de palier supérieure (44) et une poutrelle
de palier inférieure identique qui sont raccordées toutes deux à un carter rigide
et l'une à l'autre par des parois frontales opposées.