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(11) |
EP 0 169 467 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.09.1988 Patentblatt 1988/38 |
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Anmeldetag: 13.07.1985 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: E05B 37/02 |
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Permutationsschloss mit in einer Drehhandhabe untergebrachtem Code-Wähler
Permutation lock with a code selecting apparatus installed in a turning handle
Serrure à permutation avec un sélecteur de code installé dans une poignée de manoeuvre
tournante
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI LU NL SE |
| (30) |
Priorität: |
20.07.1984 DE 3426754
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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29.01.1986 Patentblatt 1986/05 |
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Patentinhaber: AWILA Maschinenfabrik GmbH |
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D-4595 Lastrup (DE) |
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Erfinder: |
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- Weyd, Günter
D-2870 Delmenhorst (DE)
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| (74) |
Vertreter: Jabbusch, Wolfgang, Dr.Jur.
Jabbusch, Wehser & Lauerwald
Patentanwälte
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Koppelstrasse 3 26135 Oldenburg 26135 Oldenburg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
OBERBEGRIFF
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Permutationsschloß, in dessen Handhabe eine Kupplung
und ein Code-Wähler eingebaut sind, mit primären Kupplungselementen (Primärelemente
genannt) an Wählringen als Primärteil der Kupplung und an der Schaltachse des Schlosses
angeordneten sekundären Kupplungselementen (Sekundärelemente genannt) mit dem vorgegebenen
Geheim-Code entsprechender Winkelversetzung.
Stand der technik
[0002] Bei bekannten Permutationsschlössern der vorbezeichneten Art (DE-PS 2 702 759) bestehen
die Primärelemente an den vorderen Wählringen aus Stiften, welche durch Schlitze der
hinteren Wählringe hindurchgreifen und längs einer gemeinsamen Kreisbahn über einer
die Sekundärelemente tragenden, an der Schaltachse gelagerten Taumelscheibe verstellbar
sind. Diese Bauweise hat den Nachteil, daß die Wählringe relativ zueinander nur um
einen Wikel kleiner als 360° verstellbar sind.
Aufgabe
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Permutationsschloß der eingangs bezeichneten
Art zu schaffen, dessen Wählringe unabhängig voneinander über beliebige Winkel hinweg
verstellt werden können.
Lösung der Aufgabe
[0004] Um für jedes, mit den Wählringen verbundene Primärelement einen getrennten ringförmigen
Laufraum zur Verfügung zu haben, geht die Erfindung von der Überlegung aus, daß jedes
der Primärelemente nur dann zur Einwirkung kommen soll, wenn auch die übrigen d.h.
alle Primärelemente in die dem Geheim-Code entsprechende Lage zueinander gebracht
worden sind. Da aber diese Lage der Primärelemente zueinander für den in den Geheim-Code
nicht eingeweihten Benutzer nicht erkennbar ist, ist es möglich, den Geheim-Code aufübereinstimmende
Winkellage der Primärelemente festzulegen.
[0005] Ausgehend von diesen Überlegungen, ist zur Lösung der gestellten Aufgabe der Code-Wähler
erfindungsgemäß so ausgebildet, daß die als Mitnehmer dienenden Primärelemente aus
Mitnehmer-Bausteinen bestehen, welche in zum Sekundärteil der Kupplung und zum benachbarten
Wählring offenen Wählringkigen liegen, aus denen sie bei vom Geheim-Code abweichender
Einstellung in Freiräume zwischen den Wählringen ausweichen, während sie in der Geheim-Code-Stellung
der Wählringe zur Deckung kommen und, die Primärelemente über die Freiräume hinweg
durch Stapeln aufbauend, am Ausweichen in die Freiräume gehindert werden. Dadurch
wird erreicht, daß jedes Primärelement im Laufbereich der ihm zugehörigen Wählringe
untergebracht werden kann und infolgedessen ebenso wie die Wählscheibe unbegrenzt
winkelverstellt werden kann.
[0006] Vorzugsweise bestehen die Mitnehmer- Bausteine aus Kugeln, die ein weitgehend reibungsfreies
Ausweichen sowohl als auch Stapeln gewährleisten. Um auch eine leichte Drehmomentübertragung
von den Wählringen auf die Schaltachse zu erzielen, kann der Sekundärteil der Kupplung
das Wählringpaket vorn und hinten umgreifen und die aufgebauten Primärelemente mit
beiden Enden an je einem, an der Schaltachse undrehbar angebrachten Sekundärelement
angreifen.
[0007] Die neue Bauweise bietet die vorteilhafte Möglichkeit, den Geheim-Code ohne Eingriff
in die Konstruktion zu verändern, indem die Wählringe aus einem äußeren Stellring
mit Code-Skala und einem inneren, nicht greifbaren, Mitnehmer-Bausteine enthaltenden
und zum Stellring verdrehbaren Mitnahmering bestehen und daß Stellringe und Mitnahmeringe
durch eine beide unverdrehbar miteinander verbindende Kupplung, im folgendem Freigabekupplung
genannt, verbunden sind, die in der Geheim-Code-Einstellung der Mitnahmeringe lösbar
ist, so daß die Stellringe relativ zu den Mitnahmeringen verdrehbar sind.
[0008] Durch gegenseitige Verdrehung von Stellring und Mitnahmering kann dann der Geheim-Code
beliebig geändert werden. Natürlich darf diese Möglichkeit nicht beliebigen Benutzern
offen stehen, sondern nur Personen, die den augenblicklich gültigen Geheim-Code kennen.
Zu diesem Zweck sind Stellring und Mitnahmering durch eine Kupplung miteinander verbunden,
welche nur in der jeweils gültigen Geheim-Code-Einstellung zu lösen ist und dadurch
ein Verdrehen der äußeren Stellringe zu den inneren Mitnahmeringen ermöglicht. Die
Freigabekupplung kann zu diesem Zweck mit Anspannung einer Rückführfeder zum Ausrücken
aus der Kuppelstellung freigegeben werden. Ein solcher Schieber kann, ähnlich dem
Mitnehmer, aus einzelnen Schieber-Bausteinen bestehen, welche durch die Wählringe
nur bei Einstellung auf Geheim-Code, den Schieber aufbauend, gestapelt werden, bei
vom Geheim-Code abweichender Einstellung dagegen unverrückbar in eingekuppelter Stellung
verharren, in welcher Stellring und Mitnahmering unverdrehbar miteinander verbunden
sind.
[0009] Damit der aufgebaute Mitnehmer beim Verstellen der äußeren Stellringe nicht zusammenbricht,
ist die Kupplung so ausgebildet, daß sie bei Freigabe der Stellringe die Mitnahmeringe
in der Aufbaustellung des Mitnehmers so lange festhält bzw. blockiert, bis die Freigabekupplung
durch Wiedereinschaltung Stellringe und Mitnahmeringe wieder miteinander verbindet.
[0010] Zur Betätigung der Freigabekupplung kann der Schieber auf einer nur in Geheim-Code-Stellung
von Hand unter Anspannung der Rückführfeder axial verstellbaren Stütze ruhen und zur
Verstellung der Stütze eine zwischen Fuß und Stütze unter Anspannung der Rückführfeder
einschiebbare Schaltleiste vorgesehen sein.
Beschreibung eines
Ausführungsbeispiels
[0011] In der Zeichnung ist die Erfindung an einem Ausführngsbeispiel veranschaulicht. Es
zeigt im Axialschnitt
Figur 1 das Permutationsschloß mit drei Wählringen,
Figur 2 in größerem Maßstab, in Geheim-Code-Einstellung, das Permutationsschloß mit
Figur 3 gegen den Geheim-Code verdrehtem dritten Wählring,
Figur 4 das Schloß in Einstellung des Code-Wählers zur Veränderung des Geheim-Codes,
und
Figur 5 eine zur Einstellung nach Figur 4 dienende Schaltleiste in Seitenansicht und
Draufsicht.
[0012] Das in Figur 1 dargestellte Permutationsschloß besteht im wesentlichen aus einer
Handhabe 1 mit eingebautem Code-Wähler 2 zur Betätigung der Kupplung 3 zwischen Handhabe
und Schaltachse 4 bzw. dem mit der Schaltachse auswechselbar verbundenen Dorn 4' als
Träger für die Türklinke an der Türinnenseite. Die Kupplung 3 ist ebenso wie der Code-Wähler
2 in die Handhabe 1 eingebaut. Die Handhabe besteht aus einem kappenförmigen Kopf
5, einem konisch sich verjüngenden Paket kalibrierter Wählringe 6 sowie einem flaschenhaltsartigen,
sich verjüngenden Fuß 9, der in eingebautem Zustand am äußeren Türbeschlag (in der
Zeichnung nicht dargestellt) anliegt.
[0013] Durch einstellen des Code-Wählers auf den vorgegebenen Geheim-Code, das sogenannte
Schlüsselgeheimnis, im Beispiel eine dreistellige Buchstabenkombination, wird die
Handhabe mit der Schaltachse gekuppelt, durch Verstellung des Wählers aus der geheimen
Buchstabenkombination wird die Kupplung zwischen Handhabe und Achse des Schlosses
ausgeschaltet.
[0014] Zur Kupplung sind, mit der Schaltachse 4 undrehbar verbunden, zwei Sekundärelemente
11 vorgesehen. Diese bestehen aus Kugeln, welche in übereinstimmender Winkellage zur
Achse, in Käfigen von einem mit der Achse starr verbundenen, das Wählringpaket 6,6,6
umgreifenden Sekundärteil 10 gelagert sind und, aus ihren Käfigen mit Kuppen herausragend,
dem zwischen ihnen liegenden Wählringpaket 6,6,6 zugewandt sind. Die Wählringe 6 sind
drehbar auf der Nabe des Sekundärteils 10 gelagert; das Wählringpaket liegt zwischen
Flanschen des Sekundärteils.
[0015] Zum Angriff an den Sekundärelementen 11 ist ein durch die Wählringe einstellbares
Primärelement 12 als Mitnehmer vorgesehen. Dieser Mitnehmer besteht aus einzelnen
Bausteinen, welche durch die Einstellung der Wählringe auf den Geheim-Code zum Mitnehmer
zusammengefügt werden. Beim Verstellen aus dem Geheim-Code bricht der Mitnehmer zusammen.
[0016] Das Primärelement 12 besteht wie die Sekundärelemente 11 aus Kugeln, welche in nach
vorn und hinten offenen Käfigen 101 der Wählringe 6 liegen. Diese Kugeln, im folgenden
Mitnehmer-Bausteine 12' genannt, werden in der Geheim-Code-Einstellung der Wählringe
hintereinander gestapelt. Damit baut sich ein Mitnehmer auf, der an beiden Enden in
den Laufbereich der Sekundärelemente 11 eingreift und beim Verdrehen der Wählringe
6 die Schaltachse 4 mitnimmt. Bei Verdrehung aus der Geheim-Stellung (vgl. Figur 2)
weichen die den Sekundärelementen benachbarten Mitnehmerbausteine 12' in zwischen
den Wählringen vorgesehene ringförmige Freiräume 102,102 aus, wie in Figur 3 für eine
Verstellung des hinteren Wählringes 6 aus der Geheim-Code-Stellung veranschaulicht
ist. Die Kupplung der Wählringe 6 bzw. ihrer Mitnehmerbausteine 12' mit den beiden
Sekundärelementen 11 wird somit, wie ohne weiteres ersichtlich ist, schon bei Verdrehen
eines der drei Stellringe aus der Geheim-Code-Stellung durch Zusammenbrechen des Mitnehmers
unterbrochen. Die Mitnehmer- Bausteine könnten, statt aus Kugelpaaren, auch aus je
einem Bolzen, vorzugsweise mit halbkugeligen Enden, bestehen.
[0017] Die Handhabe ist ferner mit einer Einrichtung versehen, die es ermöglicht, den Geheim-Code
beliebigen Änderungen zu unterwerfen, ohne die Handhabe ausbauen zu müssen. Zu diesem
Zweck besteht jeder Wählring aus einem äußeren Stellring 6', der die Code-Skala trägt
und einem inneren, nicht greifbaren, Mitnahmering 6" sowie einer beide Teile miteinander
verbindenden Kupplung, im folgenden Freigabekupplung 103 genannt, die alle Stellringe
in der Geheim-Code-Einstellung der Mitnahmeringe zum Verdrehen gegenüber den Mitnahmeringen
freigibt.
[0018] Im dargestellten Beispiel besteht diese Freigabekupplung aus einem Schieber 104,
der nur in der Geheim-Code-Einstellung zum Ausrücken aus der Kuppelstellung freigegeben
wird und unter dem Einfluß einer Rückführfeder 105 steht. Dieser Schieber ist, ähnlich
wie der Mitnehmer, aus Schieberbausteinen 104' gebildet, ebenfalls Kugelpaare, welche
durch die Wählringe nur bei Einstellung auf den Geheim-Code gestapelt werden und dadurch
den Schieber aufbauen. Außerhalb der Geheim-Einstellung sind die Schieber-Bausteine
gegeneinander winkelversetzt. Die Stellringe 6' sind an ihrer Innenseite mit je einer
Kreisgruppe von Höckern 109 versehen. Die Teilung dieser Kreisgruppen entspricht jeweils
der Teilung der Code-Skala des zugehörigen Stellringes. Normalerweise (in den Stellungen
nach Fig. 1 und 2) sind Stellringe und Mitnahmeringe durch die Schieber-Bausteine
104' und Höcker 109 miteinander gekuppelt. Nach dem Aufbau des Schiebers in der Code-Stellung
liegen die dem Schieber benachbarten Höcker 109 in einer Flucht und begrenzen damit
einen den Schieber umgreifenden durchgehenden, gegen Kopf 5 und Fuß 9 offenen Schacht
110, in welchem der Schieber vom Fuß weg gegen die Rückführfeder 105 aus der Kuppelstellung
nach Fig. 1 in die Freigabestellung nach Fig. 4 gerückt werden kann, in welcher die
Höcker 109 der Verstellung der Stellringe 6' relativ zu den Mitnahmeringen 6" nicht
mehr im Wege stehen.
[0019] Die Rückführfeder 105 liegt in einer Ringnut 108 des Kopfes 5 der Handhabe und greift
am Schieber-Baustein des benachbarten Wählringes 6 an, vorzugsweise in übereinstimmender
Winkelversetzung zum Sekundärelement 11. Durch einführen einer Schaltleiste 107 kann
der Schieber mit seinen Bausteinen aus der Stellringe 6' und Mitnahmeringe 6" kuppelnden
Lage in die Freigabestellung gelangen, in welcher sich die Stellringe zu den Mitnahmeringen
beliebig verdrehen lassen. Diese Freigabe der Stellringe zur Veränderung des Geheim-Codes
darf natürlich nicht vollautomatisch erfolgen, sondern muß dem Willen des Benutzers
unterstellt sein, weil andernfalls die Drehmomentübertragung von den Wählringen auf
die Schaltachse bei jeder Geheim-Code-Einstellung automatisch unterbrochen würde.
Zu diesem Zweck ist für den Schieber mit seinen Bausteinen die Schaltleiste 107 vorgesehen.
Diese Schaltleiste läßt sich nach Ausbau der Handhabe, unter Anspannung der z. B.
als Feder ausgebildeten Stütze 106 zwischen Fuß 9 und Stütze 106 einführen (vgl. Figur
4). Dadurch wird der aufgebaute Schieber 104 unter Anspannung der Rückführfeder 105
in die Freigabestellung verschoben, in welcher der Geheim-Code durch Verdrehen der
Stellringe 6' bei unverdrehbarer Verbindung der Mitnahmeringe 6" mit der Achse 4 zu
ändern ist.
[0020] Für die Stellringe 6' ist eine Rasterung vorgesehen, die den Teilungen der Code-Skalen
an den Stellringaußenseiten entspricht. Die Skalenteilungen der drei Code-Ringe sind
unterschiedlich derart, daß ihre Skalenstriche jeweils nur an einer Umfangsstelle
miteinander fluchten (Fluchtlinie). Im allgemeinen wird der Geheim-Code so gewählt,
daß die BuchstabenKombination des Geheim-Codes auf der rechten Seite der Fluchtlinie
zu lesen ist.
[0021] Zur Rasterung der Stellringe 6' ist z. B. um 180" gegen die Schieber-Bausteine 104'
versetzt, für jeden Stellring 6' eine Rasterkugel 113 vorgesehen, die in einer Außennische
des Mitnahmeringes 6" liegt und durch die Nase 114 einer offenen Ringfeder 115 gegen
die Innenseite des Stellringes gedrückt wird, und zwar in demjenigen Bereich, in dem
sich die Höcker 109 befinden. Die Ringfedern 115 liegen in Aussparungen an der Innenseite
der Mitnahmeringe 6", die mit Löchern für den Durchtritt der an den Rasterkugeln 113
angreifenden Nasen 114 versehen sind. Beim Verdrehen der Stellringe 6' erfolgt somit,
nach Maßgabe der dem Stellring zugehörigen Skalenteilung, ein die exakte Einstellung
erleichterndes und ungewollte Verstellungen verhinderndes Einrasten.
[0022] Es sind vier um je 90° gegeneinander versetzte Mitnehmer-Bausteine und zugehörige
Wählringkäfige vorgesehen, damit bei Geheim-Code-Einstellung nur eine Winkelverdrehung
von maximal weniger als 45° erforderlich ist. In der Zeichnung sind einige der um
180° versetzten Baustein-Kugeln zu erkennen.
Bezugszeichenliste
[0023]
1 Handhabe
2 Code-Wähler
3 Kupplung
4 Schaltachse
4' Dorn
5 Kopf von 1
6 Wählringe
6' Stellringe
6" Mitnahmeringe
6,6,6 Wählringpaket
9 Fuß
10 Sekundärteil
11 Sekundärelement
12 Primärelement
12' Mitnehmer-Baustein
32 Feder
101 Wählringkäfige
102 Freiräume
103 Freigabekupplung
104 Schieber
104' Schieber-Bausteine
105 Rückführfeder
106 Stütze
137 Schaltleiste
108 Ringnut
109 Höcker
110 Schacht
111 Öffnung in 10 für 105
112 Loch in 10 für 104
113 Rasterkugeln
114 Nase von 115
115 Ringfeder
1. Permutationsschloß, in dessen Handhabe eine Kupplung mit einem Primärteil (Code-Wähler),
bestehend aus mehreren Wählringen mit primären Kupplungselementen zur Drehverbindung
mit einem oder mehreren an der Schaltachse angeordneten sekundären Kupplungselementen
des Sekundärteils der Kupplung, vorgesehen ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die als Mitnehmer dienenden Primärelemente (12) aus Mitnehmer-Bausteinen
(12') bestehen, welche in zum Sekundärteil der Kupplung und zum benachbarten Wählring
(6) offenen Wählringkäfigen (101) liegen, aus denen sie bei vom Geheim-Code abweichender
Einstellung in Freiräume (102) zwischen den Wählringen (6) ausweichen, während sie
in der Geheim-Code-Stellung der Wählringe zur Deckung kommen und, die Primärelemente
(12) über die Freiräume hinweg durch Stapeln aufbauend, am Ausweichen in die Freiräume
gehindert werden.
2. Schloß nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmerbausteine (12') aus Kugeln bestehen.
3. Schloß nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der Sekundärteil (10) der Kupplung (3) das Wählringpaket
(6,6,6) vorn und hinten umgreift und die aufgebauten Primärelemente (12) mit beiden
Enden an je einem, an der Schaltachse (4) undrehbar angebrachten Sekundärelement (11)
angreifen.
4. Schloß nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Wählringe (6) aus einem äußeren Stellring (6') mit
Code-Skala und einem inneren, nicht greifbaren, Mitnehmer- Bausteine (12') enthaltenden
und zum Stellring verdrehbaren Mitnahmering (6") bestehen und daß Stellringe und Mitnahmeringe
durch eine beide unverdrehbar miteinander verbindende Kupplung, im folgendem Freigabekupplung
(103) genannt, verbunden sind, die in der Geheim-Code-Einstellung der Mitnahmeringe
lösbar ist, so daß die Stellringe (6') relativ zu den Mitnahmeringen (6") verdrehbar
sind.
5. Schloß nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß Stellring und Mitnahmering durch eine Kupplung (103) verbunden
sind, welche nur in der jeweils gültigen Geheim-Code-Einstellung zu lösen ist.
6. Schloß nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Freigabekupplung (103) mit einem Schieber (104) versehen
ist, der nur in der Geheim-Code-Einstellung, unter Anspannung einer Rückführfeder
(105), zum Ausrücken aus der Kuppelstellung freigegeben wird.
7. Schloß nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber, ähnlich dem Mitnehmer, aus Schieber- Bausteinen
(104') besteht, welche durch die Wählringe (6) nur bei Einstellung auf Geheim-Code,
den Schieber aufbauend, gestapelt werden, bei vom Geheim-Code abweichender Einstellung
dagegen unverrückbar in eingekuppelter Stellung, Stellring und Mitnahmering jedes
Wählringes unverdrehbar miteinander verbindend, verharren.
8. Schloß nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schieber-Bausteine (104') aus Kugeln bestehen.
9. Schloß nach Anspruch 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die Rückführfeder (105) in einer Ringnut (108) des zur
Schaltachse verdrehbaren Kopfes (5) der Handhabe gelagert ist und am Schieber-Baustein
des benachbarten Stellringes angreift.
10. Schloß nach einem der Ansprilche 4 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß die Freigabekupplung (103) bei Freigabe der Stellringe
(6') die Mitnahmeringe (6") in der Aufbaustellung des Mitnehmers so lange festhält
bzw. blockiert, bis die Freigabekupplung durch Wiedereinschaltung Stellringe (6')
und Mitnahmeringe (6") wieder miteinander verbindet.
11. Schloß nach einem der Ansprüche 5 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (104) zur Betätigung der Freigabekupplung
auf einer nur in Geheim-Code-Stellung von Hand unter Anspannung der Rückführfeder
(105) axial verstellbaren Stütze (106) ruht und daß zur Verstellung der Stütze eine
zwischen Fuß (9) und Stütze (106) unter Anspannung der Rückführfeder (105) einschiebbare
Schaltleiste (107) vorgesehen ist.
12. Schloß nach einem der Ansprüche 4 bis 11,
dadurch gekennzeichnrt, daß für die Stellringe (6') eine Rasterung (109, 113, 114)
vorgesehen ist, welche sie, insbesondere bei Code-Änderung, in der neu eingestellten
Code-Lage, relativ zu den während der Code-Änderung blockierten Mitnahmeringen (6")
arretiert.
13. Schloß nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, daß die Rasterung der Stellringe (6') den Teilungen der Code-Skalen
an den Stellringaußenseiten entspricht.
14. Schloß nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet, daß die Skalenteilungen der Stellringe (6') sich derart .
voneinander unterscheiden, daß ihre Skalenstriche nur an einer Stelle miteinander
fluchten.
1. A permutation lock in whose handle is provided a coupling with a primary part (code
selector) consisting of several selector rings with primary coupling elements for
rotary connection with one or more secondary coupling elements of the secondary part
of the coupling which are arranged on the output shaft, characterised in that the
primary elements (12), which serve as entrainment means, consist of entrainer components
(12') which lie in selector ring cages (101) open to the secondary part of the coupling
and to the neighbouring selector ring (6), from which cages they project, when the
setting differs from the secret code, into free spaces (102) between the selector
rings (6), whereas in the secret code position of the selector rings the entrainer
components coincide and build up over the free spaces to form a stack constituting
the primary element (12) and are prevented from projecting into the free spaces.
2. A lock according to claim 1, characterised in that the entrainer components (12')
consist of balls.
3. A lock according to claim 1 or 2, characterised in that the secondary part (10)
of the coupling (3) embraces the selector ring pack (6,6,6) at front and rear and
the built-up primary elements (12) each act with both ends on a respective secondary
element (11) non-rotatably arranged on the output shaft (4).
4. A lock according to one of claims 1 to 3, characterised in that the selector rings
(6) consist of an outer setting ring (6') with code-scale and an inner non-grippable
entrainment ring (6") containing the entrainer components (12') and rotatable in relation
to the setting ring; and in that the setting rings and entrainment rings are connected
by a coupling which joins them together in a non-rotatable manner, hereinafter called
release coupling (103), which can be released, in the secret code setting of the entrainment
rings in such a way that the setting rings (6') can be rotated relative to the entrainment
rings (6").
5. A lock according to claim 4, characterised in that the setting ring and entrainment
ring are connected by a coupling (103) which can only be released in the secret code
setting which is valid at the time.
6. A lock according to claim 5, characterised in that the release coupling (103) is
provided with a slide (104) which, for the purpose of disengaging from the coupled
position, is only released in the secret code setting and by stressing a restoring
spring (105).
7. A lock according to claim 6, characterised in that the slide, similarly to the
entrainment means, consists of slide components (104') which are stacked by the selector
rings (6) to build up the slide only at the secret code setting, but when the setting
is different from that of the secret code they remain immovably in the coupled position,
connecting the setting ring and entrainment ring of each selector ring non-rotatably
with each other.
8. A lock according to claim 7, characterised in that the slide components (104')
consist of balls.
9. A lock according to claim 7 or 8, characterised in that the restoring spring (105)
is mounted in an annular groove (108) of the handle head (5) which can be turned in
relation to the output shaft and engages on the slide block of the neighbouring setting
ring.
10. A lock according to one of claims 4 to 9, characterised in that the release coupling
(103), when the setting rings (6') are released, secures and/or blocks the entrainment
rings (6") in the build-up position of the entrainment means until the release coupling,
as a result of reengagement, again connects the setting rings (6') and entrainment
rings (6") with each other.
11. A lock according to one of claims 5 to 10, characterised in that the slide (104),
for the purpose of actuating the release coupling, rests on a support (106) which
is axially displaceable by hand only in the secret code position and by stressing
the restoring spring (105); and in that, for displacing the support, a release bar
(107) is provided which can be slid in between the foot (9) and support (106) stressing
the restoring spring (105).
12. A lock according to one of claims 4 to 11, characterised in that, a scanning arrangement
(109, 113, 114) is provided for the setting rings (6'), which stops them, in particular
when the code is changed, in the newly-set code position, relative to the entrainment
rings (6") blocked during the code change.
13. A lock according to claim 12, characterised in that the scanning arrangement of
the setting rings (6') corresponds to the divisions of the code-scales on the outsides
of the setting rings.
14. A lock according to claim 13, characterised in that the scale divisions of the
setting rings (6') differ from each other in such a way that their scale markings
are only in alignment with each other at one point.
1. Serrure à permutation dans la manette de laquelle il est prévu un accouplement
avec une partie primaire (sélecteur de code) constituée de plusieurs anneaux de sélection
comportant des éléments primaires d'accouplement, pour l'assemblage tournant avec
un ou plusieurs éléments secondaires d'accouplement de la partie secondaire de l'accouplement,
disposés sur l'axe de manoeuvre, caractérisée en ce que les éléments primaires (12)
servant d'entraîneur sont constitués de modules d'entraîneur (12') qui sont placés
dans des cages d'anneaux de sélection (101) ouvertes vers la partie secondaire de
l'accouplement et vers l'anneau de sélection (6) voisin, desquelles ils sortent pour
passer dans les espaces libres (102) compris entre les anneaux de sélection (6) dans
le cas où le réglage diffère du code secret, tandis qu'ils coïncident lorsque les
anneaux de sélection se trouvent dans la position du code secret, et en ce qu'ils
ne peuvent passer dans les espaces libres en s'empilant, au-delà des espaces libres,
pour former les éléments primaires (12).
2. Serrure selon la revendication 1, caractérisée en ce que les modules d'entraîneur
(12') sont des billes.
3. Serrure selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que la partie secondaire
(10) de l'accouplement (3) entoure à l'avant et à l'arrière le paquet d'anneaux de
sélection (6,6,6) et en ce que les éléments primaires (12) constitués agissent par
chacune de leurs deux extrémités sur un élément secondaire (11) placé non tournant
sur l'axe de manoeuvre (4).
4. Serrure selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que les anneaux
de sélection (6) sont constitués d'un anneau de réglage (6') extérieur comportant
une échelle de code et d'un anneau d'entraînement (6") intérieur, non accessible,
contenant des modules d'entraîneur (12') et tournant par rapport à l'anneau de réglage,
et en ce que des anneaux de réglage et des anneaux d'entraînement sont assemblés par
un accouplement les reliant tous deux de manière qu'ils ne puissent tourner, dénommé
ci-après accouplement de déverrouillage (103), lequel peut être libéré dans la position
du code secret des anneaux d'entraînement, de sorte que les anneaux de réglage (6')
peuvent tourner par rapport aux anneaux d'entraînement (6").
5. Serrure selon la revendication 4, caractérisée en ce que l'anneau de réglage et
l'anneau d'entraînement sont assemblés par un accouplement (103) qui ne peut être
supprimé qu'en cas de réglage correct sur le code secret.
6. Serrure selon la revendication 5, caractérisée en ce que l'accouplement de déverrouillage
(103) est pourvu d'un coulisseau (104) qui n'est libéré de la position d'accouplement
qu'en cas de réglage sur le code secret, par tension d'un ressort de rappel (105).
7. Serrure selon la revendication 6, caractérisée en ce que le coulisseau est constitué,
comme l'entraîneur, de modules de coulisseau (104') qui sont empilés par les anneaux
de sélection (6) uniquement en cas de réglage sur le code secret, pour constituer
le coulisseau, et en ce que dans le cas d'un réglage différent du code secret, en
revanche, le coulisseau reste engagé en position accouplée, assemblant entre eux de
manière qu'ils ne puissent tourner, l'anneau de réglage et l'anneau d'entraînement
de chaque anneau de sélection.
8. Serrure selon la revendication 7, caractérisée en ce que les modules de coulisseau
(104') sont des billes.
9. Serrure selon la revendication 7 ou 8, caractérisée en ce que le ressort de rappel
(105) est monté dans une rainure annulaire (108) de la tête (5) de la manette, tournant
par rapport à l'axe de manoeuvre, et agit sur le module de coulisseau de l'anneau
de réglage voisin.
10. Serrure selon l'une des revendications 4 à 9, caractérisée en ce que dans le cas
où les anneaux de réglage (6') sont libérés, l'accouplement de déverrouillage (103)
maintient ou bloque les anneaux d'entraînement (6") en position de constitution de
l'entraîneur, jusqu à ce que l'accouplement de déverrouillage assemble à nouveau entre
eux les anneaux de réglage (6') et les anneaux d'entraînement (6") par réenclenchement.
11. Serrure selon l'une des revendications 5 à 10, caractérisée en ce que pour actionner
l'accouplement de déverrouillage, le coulisseau (104) repose sur un appui (106) qui
ne peut être déplacé axialement à la main par tension du ressort de rappel (105),
que dans la position du code secret, et en ce que pour déplacer l'appui, il est prévu
une baguette de manoeuvre (107) pouvant être insérée entre le pied (9) et l'appui
(106) par tension du ressort de rappel (105).
12. Serrure selon l'une des revendications 4 à 11, caractérisée en ce qu'il est prévu
pour les anneaux de réglage (6') un tramage (109, 113, 114) qui, notamment en cas
de modification du code, les fixe dans la nouvelle position du code, par rapport aux
anneaux d'entraînement (6") bloqués pendant le changement de code.
13. Serrure selon la revendication 12, caractérisée en ce que le tramage des anneaux
de réglage (6') correspond aux divisions des échelles du code placées sur les côtés
extérieurs des anneaux de réglage.
14. Serrure selon la revendication 13, caractérisée en ce que les divisions de l'échelle
des anneaux de réglage (6') diffèrent l'une de l'autre de telle sorte que leurs traits
ne sont alignés entre eux qu'en un point.