[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Einspritzgerät zum Zuführen eines viskosen
Mittels, etwa eines Dichtungsmittels usw. mittels eines Druckgases.
[0002] Bisher gibt es mehrere Geräte der oben erwähnten Art. Da jedoch ein Steuerventil
zum Steuern des Einspritzvorganges und ein Grundabschnitt des Gerätes im allgemeinen
unterschiedliche Gehäuse bzw. Grundkörper aufweisen, ist die ordnungsgemäße Lagezuordnung
zwischeneinander unverzichtbar, um die Wirkung eines Steuerhebels auf einen Ventilkörper
des Einspritz-Steuerventiles zu übertragen. Die ordnungsgemäße Einstellung der Lagezuordnung
erfordert außerdem beträchtlichen Arbeitsaufwand.
[0003] Die vorliegende Erfindung wurde gemacht, um das obige Problem auszuräumen, welches
den Geräten aus dem Stand der Technik innewohnt.
[0004] Es ist deshalb ein allgemeines Ziel der vorliegenden Erfindung, eine Einrichtung
zum Betätigen eines Einspritz-Steuerventiles vorzusehen, wobei die Betätigung eines
Steuerhebels ohne weiteres auf einen Ventilkörper eines Einspritz-Steuerventiles übertragen
wird, ungeachtet der Lagezuordnung zwischen dem Einspritz-Steuerventil und einem Grundabschnitt
bei einem Gerät zum Einspritzen von viskosen Mitteln.
[0005] Um das obige Ziel sowie andere zu erreichen, ist im wesentlichen ein Gerät zum Einspritzen
eines viskosen Mittels vorgesehen, welches eine Einrichtung zum Betätigen eines Einspritz-Steuerventiles
umfaßt, die ein Einspritz-Steuerventil aufweist, das an einer Einspritzöffnung eines
Zylinders bzw. einer Patrone, das bzw. die mit dem viskosen Mittel gefüllt ist, vorgesehen
ist, sowie einen Steuerhebel, der an einem Grundkörper angebracht ist, und dazu eingerichtet
ist, das Einspritz-Steuerventil zu betätigen, wobei der Steuerhebel und der Ventilkörper
des Einspritz-Steuerventiles einander durch ein Übertragungsmittel zugeordnet sind,
wobei dieses übertragungsmittel ein flexibles Kabel ist.
[0006] Andere Ziele und Merkmale der vorliegenden Erfindung werden aus der nachfolgenden,
detaillierten Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung
ersichtlich, wenn diese Beschreibung im Zusammenhang mit den beigefügten Zeichnungen
herangezogen wird, in welchen:
Fig.1 die Ansicht eines Schnittes eines Gerätes zum Einspritzen eines viskosen Mittels,
gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist,
Fig.2 in ähnlicher Weise die Ansicht eines Schnittes eines zweiten Ausführungsbeispieles
ist,
Fig.3 in ähnlicher Weise die Ansicht eines Schnittes eines dritten Ausführungsbeispieles
ist und
Fig.4 eine Perspektivansicht aus jener Richtung ist, die durch einen Pfeil in Fig.3
gezeigt ist.
[0007] Bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung werden nachfolgend unter
Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben.
[0008] Unter Bezugnahme zunächst auf Fig.1 wird ein erstes, bevorzugtes Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung beschrieben. In der Fig. bezeichnet das Bezugszeichen 11
einen Grundkörper, an welchem ein Griffzylinder 13 durch eine Verschraubung befestigt
ist. Das Bezugszeichen 15 bezeichnet eine Schraubkappe zum Abdecken einer Öffnung,
die im Griffzylinder 13 ausgebildet ist.
[0009] Das Bezugszeichen 17 bezeichnet einen Öffnungsmechanismus und das Bezugszeichen 19
bezeichnet ein Druckreduzierventil. Der Öffnungsmechanismus 17 und das Druckreduzierventil
19 sind innerhalb des Griffzylinders 13 angeordnet. Dieser Öffnungsmechanismus 17
ist dazu eingerichtet, eine C0
2-Patrone 21 zu öffnen, die innerhalb des Griffzylinders 13 angeordnet ist. Andererseits
ist das Druckreduzierventil 19 dazu eingerichtet, allmählich ein unter Druck stehendes
Kohlendioxidgas im Druck zu reduzieren, das aus der C0
2 -Patrone 21 ausströmt.
[0010] Das Bezugszeichen 23 bezeichnet eine zylindrische Ventilkammer, welche in einem oberen
Abschnitt des Griffzylinders 13 im Grundabschnitt 11 ausgebildet ist. Diese Ventilkammer
23 steht mit einer Gaskammer 43 in Verbindung, die noch später beschrieben wird, und
zwar durch einen Strömungskanal 27 mit einem Rückschlagventil 25, und auch mit einer
Sekundärseite des Druckreduzierventiles 19 über ein Verbindungsloch 29. Das Bezugszeichen
31 bezeichnet eine Ventilstange, die passend in der Ventilkammer 23 zur Hin- und Herbewegung
angebracht ist. Die Ventilstange 31 wird durch die Tätigkeit eines Steuerhebels 33
hin- und herbewegt. Diese Wechselbewegung der Ventilstange 31 veranlaßt den Strömungskanal
27, mit dem Verbindungsloch 29 in oder außer Verbindung zu treten. Das Rückschlagventil
25 ist einstückig mit einem Abgabeventil 35 ausgebildet. Durch Niederdrücken eines
Knopfes 39 entgegen der Kraft einer Druckfeder 37 wird das Druckgas innerhalb der
Gaskammer 43 abgelassen.
[0011] Als nächstes bezeichnet das Bezugszeichen 41 eine in einem oberen Teil des Grundabschnittes
11 ausgebildete Aussparung zum Einführen einer Patrone. Diese Aussparung 41 zum Einführen
einer Patrone ist dazu eingerichtet, eine mit einem viskosen Mittel gefüllte Patrone
Paufzunehmen. Das Bezugszeichen 43 bezeichnet eine Gaskammer, welche an einem rückwärtigen
Teil der die Patrone aufnehmenden Aussparung 41 ausgebildet ist. Die Gaskammer 43
weist eine Öffnung 43a an der Seite der die Patrone aufnehmenden Aussparung 41 auf.
Ein Innenumfang der Öffnung 43a dient als Passitz für die mit dem viskosen Mittel
gefüllte Patrone P. Die mit dem viskosen Mittel gefüllte Patrone P sitzt stramm passend
im Passitz, was aus der Gaskammer 43 einen abgedichteten Raum macht. Andererseits
bezeichnet das Bezugszeichen 45 einen Aufnahmesitz, mit einem Ausschnitt, der einstückig
mit dem Grundkörper 11 an der Vorderseite der die Patrone aufnehmenden Aussparung
41 ausgebildet ist. Der Aufnahmesitz 45 liegt gegen den die Spitze bildenden bzw.
vorderen Abschnitt der mit dem viskosen Mittel gefüllten Patrone P an, wenn diese
in die Patronen-Aufnahmeaussparung 41 eingesetzt ist.
[0012] Das Bezugszeichen 47 bezeichnet ein Einspritzteil, welches eine Düse 49 an seinem
vorderen Ende aufweist, sowie eine Passöffnung 51 an seinem rückwärtigen Ende. In
die Passöffnung 51 des Einspritzteiles 47 ist das vordere Ende der mit dem viskosen
Mittel gefüllten Patrone P durch ein elastisches Rohr 54 passend eingesetzt, das aus
einem Gummimaterial hergestellt ist. Dieses Einspritzteil 47 ist am Aufnahmesitz 45
gehalten, wobei die mit dem viskosen Mittel gefüllte Patrone P in der Aussparung 41
eingesetzt ist. Das Bezugszeichen 53 bezeichnet ein Ventilgehäuse, welches zwischen
der Düse 49 im Einspritzteil 47 und der Passöffnung 51 ausgebildet ist. Das Ventilgehäuse
53 ist zylinderförmig ausgebildet. Das Ventilgehäuse 53 weist an seiner Innenseite
einen hin- und herbeweglichen stangenförmigen Ventilkörper 55 auf. Das Bezugszeichen
56 bezeichnet ein mittels einer Verschraubung integriert mit dem Ventilgehäuse ausgebildetes
Gehäuse. Das Gehäuse 56 und das Ventilgehäuse 53 können starr ausgebildet sein. Das
Gehäuse 56 ist dazu eingerichtet, in seinem Inneren eine Antriebseinrichtung 58 zum
Antreiben des Ventilkörpers 55 aufzunehmen. Die Antriebseinrichtung 58 wird in Übereinstimmung
mit der Hin- und Herbewegung eines Druck-Zug-Kabels 67 hin- und herbewegt, wie noch
später beschrieben wird. Das Bezugszeichen 57 bezeichnet ein Fenster, welches am Ventilkörper
55 ausgebildet ist. Das elastische Rohr 54, das passend an der mit dem viskosen Mittel
gefüllten Patrone P angebracht ist, ist in das Fenster 57 eingesetzt. Das Bezugszeichen
59 bezeichnet einen sich bewegenden Stift, der das Fenster 57 überbrückt. Hieraus
ergibt sich, daß der sich bewegende Stift 59 in Übereinstimmung mit der Hin- und Herbewegung
des Ventilkörpers 55 in vertikaler Richtung bewegt wird. Das Bezugszeichen 61 bezeichnet
einen länglichen Schlitz, der im Ventilkörper 55 ausgebildet ist. Dieser längliche
Schlitz ist dazu eingerichtet, es einem festliegenden Stift 63 zu ermöglichen, in
das Ventilgehäuse 53 eingeführt zu werden und dieses zu überbrücken. Zwischen dem
festliegenden Stift 63 und dem sich bewegenden Stift 59 ist das elastische Rohr 54
eingelegt. Das Bezugszeichen 65 bezeichnet eine Druckfeder, die innerhalb des Ventilgehäuses
53 angeordnet ist und dazu eingerichtet ist, den Ventilkörper 55 in eine Richtung
nach unten vorzuspannen. Infolge der obigen Anordnung wird die Verbindung durch das
elastische Rohr 54 zwischen dem festliegenden Stift 63 und dem beweglichen Stift 59
unterbrochen.
[0013] Es wird vermerkt, daß das Ventilgehäuse 53 und der Ventilkörper 55 dem Einspritz-Steuerventil
der vorliegenden Erfindung entsprechen.
[0014] Als nächstes bezeichnet das Bezugszeichen 67 ein Zug-Druck-Kabel, das passend an
dem Ventilkörper 55 und der Ventilstange 31 angebracht ist bzw. diese miteinander
verbindet. Hieraus ergibt sich, daß die Verschiebebewegung der Ventilstange 31 in
einer Richtung nach links durch die Wirkung des Steuerhebels 33 den Ventilkörper 55
veranlaßt, nach oben entgegen der Kraft der Druckfeder 65 geschoben zu werden. Wenn
die Wirkung des Steuerhebels 33 aufgehoben wird, dann wird der Ventilkörper 55 durch
die Spannkraft der Druckfeder 65 nach unten gedrückt. Dementsprechend wird die Ventilstange
31 in einer Richtung nach rechts verschoben.
[0015] Die Wirkungsweise des ersten Ausführungsbeispieles wird nun beschrieben. Wenn der
Steuerhebel 33 in einer Richtung eines Pfeiles entgegen der Kraft der Druckfeder 65
gezogen wird, dann wird die Ventilstange 31 in eine Richtung nach links verschoben.
Hieraus ergibt sich, daß das Verbindungsloch 29 und der Strömungskanal 27 miteinander
in Verbindung gelangen, was das unter Druck stehende Kohlenoxidgas veranlaßt, in die
Gaskammer 43 zu strömen, um einen Druck auf die Bodenfläche der mit dem viskosen Mittel
gefüllten Patrone P auszuüben. Gleichzeitig wird der Ventilkörper 55 des Einspritzteiles
47 durch das Druck-Zug-Kabel 67 nach oben geschoben. Hieraus ergibt sich, daß das
elastische Rohr 54 eine Verbindung herstellt. Hieraus ergibt sich, daß das viskose
Mittel der mit dem viskosen Mittel gefüllten Patrone P aus der Düse 49 eingespritzt
wird.
[0016] Wenn der Zug am Steuerhebel 33 aufgehoben wird, dann wird der Einspritzvorgang des
viskosen Mittels abgebrochen. Dann wird der Ventilkörper 55 in einer Richtung nach
unten durch die Spannkraft der Druckfeder 65 gedrückt. Dementsprechend wird die Verbindung
durch das elastische Rohr 54 wiederum durch den sich bewegenden Stift 59 und den festliegenden
Stift 63 unterbrochen. Gleichzeitig wird die Ventilstange 31 in einer Richtung nach
rechts durch das Druck-Zug-Kabel 67 verschoben. Hieraus ergibt sich, daß die Verbindung
zwischen dem Verbindungsloch 29 und dem Strömungskanal 27 unterbrochen wird. Dementsprechend
wird auch die Zufuhr an unter Druck stehendem Kohlendioxidgas in die Gaskammer 43
abgebrochen.
[0017] Unter Bezugnahme auf Fig.2 wird nun ein zweites, bevorzugtes Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung beschrieben. Das Bezugszeichen 325 bezeichnet ein Absperrventil,
das inmitten einer Ventilkammer 23 ausgebildet ist. Dieses Absperrventil 325 ist dazu
eingerichtet, die Zufuhr des Druckgases in die Gaskammer 43 zu steuern, wie noch später
beschrieben wird. Das Bezugszeichen 31 bezeichnet eine Ventilstange, die einen Teil
des Absperrventiles 325 bildet. Die Ventilstange 31 ist in Gegenrichtungen beweglich
in die Ventilkammer 23 eingesetzt, wobei ihr vorderer Endabschnitt freiliegt. Die
Ventilstange 31 ist in Übereinstimmung mit der oszillierenden Bewegung eines Steuerhebels
33 hin- und herbeweglich und öffnet und schließt das Absperrventil 325. Das Bezugszeichen
65 bezeichnet eine Druckfeder, die innerhalb eines Ventilgehäuses 53 angebracht ist
und dazu eingerichtet ist, den Ventilkörper 55 in einer Richtung nach oben zu drücken.
Infolge der obigen Anordnung wird ein elastisches Rohr 54 zwischen einem festliegenden
Stift 63 und einem sich bewegenden Stift 59 in seinem normalen Zustand daran gehindert,
eine Verbindung zu bilden.
[0018] Als nächstes bezeichnet das Bezugszeichen 67 ein flexibles Druck-Zug-Kabel, das dazu
eingerichtet ist, den Ventilkörper 55 und den Betätigungshebel 33 miteinander zu verbinden.
Wenn dementsprechend die Ventilstange 31 in einer Richtung nach rechts verschoben
wird (Pfeilrichtung in Fig.2), dann wird der Ventilkörper 55 in einer Richtung nach
unten, entgegen der Kraft der Druckfeder 65 durch die Wirkung des Steuerhebels 33
gezogen. Im Gegensatz hierzu wird, wenn der Steuerhebel 33 freigegeben wird, der Ventilkörper
55 wieder durch die Spannkraft der Druckfeder 65 nach oben geschoben. Hieraus ergibt
sich, daß die Verbindung durch das elastische Rohr 54 unterbrochen ist. Zu diesem
Zeitpunkt wird die Ventilstange 31 in eine Richtung nach links durch eine Druckfeder
(Rückstellfeder) 325a des Absperrventils 325 verschoben. Das Bezugszeichen 341 bezeichnet
ein Sicherheitsventil, welches am oberen Abschnitt der Ventilkammer 23 im Grundabschnitt
11 angeordnet ist. Dieses Sicherheitsventil 341 ist dazu eingerichtet, zu verhindern,
daß der Gasdruck in der Ventilkammer 23 unnötig hoch wird. Ein rückwärtiger Abschnitt
der mit dem viskosen Mittel gefüllten Patrone P ist passend in eine Öffnung 43a durch
ein Dichtungsteil S eingesetzt. Das Dichtungsteil S ist aus einem elastischen Material,
wie etwa Gummi oder dergleichen gebildet und weist ein zylindrisches Teil 246 auf,
das an seinem vorderen Ende einen Außenflansch 242 und an seinem rückwärtigen Umfangsabschnitt
ein einwärts gekrümmtes Teil 244 aufweist, die jeweils einstückig hiermit ausgebildet
sind. Dieses Dichtungsteil S ist zusätzlich fest angebracht, wobei der Außenflansch
242 durch ein Rahmenteil 248 am Innenumfang der Öffnung 43a in jenem Zustand gehalten
ist, daß das zylindrische Teil 246 passend zwischen der Öffnung 43a der Gaskammer
43 und der mit dem viskosen Mittel gefüllten Patrone P angeordnet ist und gleichzeitig
der rückwärtige Endumfang der mit dem viskosen Mittel gefüllten Patrone P durch den
zylindrischen Körper 246 und das einwärts gekrümmte Teil 244 sowie zwischen diesen
gehalten ist.
[0019] Die Wirkungsweise des zweiten bevorzugten Ausführungsbeispieles wird nun beschrieben.
Wenn der Steuerhebel 33 in Richtung eines Pfeiles entgegen der Kraft der Druckfedern
325a und 65 gezogen wird, dann wird die Ventilstange 31 in eine Richtung nach rechts
verschoben. Hieraus ergibt sich, daß das Absperrventil 325 geöffnet wird, um es dem
unter Druck stehenden Kohlendioxidgas zu gestatten, in die Gaskammer 43 einzuströmen.
Hieraus ergibt sich, daß auf die Bodenfläche der mit dem viskosen Mittel gefüllten
Patrone P ein Druck ausgeübt wird. Gleichzeitig wird am Druck-Zug-Kabel 67 gezogen,
um den Ventilkörper 55 im Einspritz Steuerventil 47 abwärts zu ziehen. Hieraus ergibt
sich, daß das elastische Rohr 54 seine Verbindung aufnimmt. Hieraus ergibt sich, daß
das viskose Mittel der mit dem viskosen Mittel gefüllten Patrone P von der Düse 49
aus eingespritzt wird.
[0020] Wenn der Zug am Steuerhebel 33 aufgehoben wird, dann wird der Einspritzvorgang des
viskosen Mittels abgebrochen. Der Ventilkörper 55 wird dann in einer Richtung nach
oben durch die Spannkraft der Druckfeder 65 geschoben. Hieraus ergibt sich, daß die
Verbindung durch das elastische Rohr 54 wiederum durch den sich bewegenden Stift 59
und den festliegenden Stift 63 unterbrochen wird. Gleichzeitig wird die Ventilstange
31 in einer Richtung nach links durch die Druckfeder 325a verschoben, um das Absperrventil
325 zu schließen. Hieraus ergibt sich, daß die Zufuhr von unter Druck stehendem Kohlendioxidgas
in die Gaskammer 43 abgebrochen wird.
[0021] Unter Bezugnahme auf die Figuren 3 und 4 wird ein drittes bevorzugtes Ausführungsbeispiel
der Erfindung beschrieben. Die Bezugszeichen 481 und 483 bezeichnen Trageabschnitte,
die jeweils ein Durchgangsloch 485 aufweisen. Die Trageabschnitte 481 und 483 sind
am vorderen unteren Ende des Grundkörpers 11 angeordnet. Die beiden Trageabschnitte
481 und 483 sind mit einem bestimmten Abstand zwischeneinander voneinander getrennt.
Das Bezugszeichen 487 bezeichnet eine Einstellschraube, die drehbar in die Durchgangslöcher
485 der Trageabschnitte 481 und 483 durch Abschnitte mit kleinem Durchmesser an beiden
Enden hiervon eingeführt ist. Die Stellschraube 487 weist eine mit einem Gewinde ausgebildete
Axialbohrung 489 auf. Das Bezguszeichen 491 bezeichnet eine Schwenkwellenschraube,
die der Schwenkwelle in Anspruch 4 entspricht und in der Axialbohrung 489 der Einstellschraube
487 eingeschraubt ist. Dementsprechend kann die Schwenkwellenschraube 491 durch Drehen
der Einstellschraube 487 hin- und herbewegt werden. Das Bezugszeichen 45 bezeichnet
einen Aufnahmesitz mit einem Ausschnitt 45a (der dem Halteabschnitt in Anspruch 4
entspricht). Der Aufnahmesitz 45 ist am Kopfabschnitt der Schwenkwellenschraube 491
befestigt. Durch Halten des Haltesitzes 45 an der Einspritzöffnung einer mit viskosem
Mittel gefüllten Patrone P durch seinen Ausschnitt 45a wird die mit dem viskosen Mittel
gefüllte Patrone P festgelegt. In dem Fall, in welchem die Schwenkwellenschraube 491
durch Drehung der Einstellschraube 487 zurückgezogen wird, und zwar dann, wenn der
Aufbau hiervon so ist, daß die Einstellschraube 487 durch Drehung des Aufnahmesitzes
45 in Halterichtung (Linksdrehung, wenn von der Seite des Aufnahmesitzes 45 gesehen)
zurückgezogen wird, dann trachtet der Aufnahmesitz 45 danach, in Halterichtung des
Abgabeabschnittes der mit dem viskosen Mittel gefüllten Patrone P infolge der Drehung
der Stellschraube 487 gedreht zu werden. Deshalb wird der Aufnahmesitz 45 leichter
und fester befestigt. Wenn die Halterichtung des Aufnahmesitzes 45 eine Drehung nach
rechts ist, von der vorderen Endseite der Einspritzöffnung der mit dem viskosen Mittel
gefüllten Patrone P her gesehen, dann kann die Stellschraube 487 veranlaßt werden,
in eine Richtung nach rechts zu drehen, von der Seite des Aufnahmesitzes 45 her gesehen.
[0022] Die Auswirkungen der vorliegenden Erfindung werden nachfolgend beschrieben. Das erfindungsgemäße
Einspritzgerät für ein viskoses Mittel weist ein Einspritz-Steuerventil auf, für das
eine Einspritzöffnung einer mit viskosem Mittel gefüllten Patrone vorgesehen ist,
sowie einen Steuerhebel, der an einem Grundabschnitt angebracht ist und eingerichtet
ist, das Einspritz-Steuerventil zu betätigen, wobei der Steuerhebel und ein Ventilkörper
am Einspritz-Steuerventil bezüglich einander durch ein Verbindungsmedium verbunden
sind, und wobei dieses Verbindungsmedium ein flexibles Kabel ist.
[0023] Dementsprechend kann die Betätigung des Steuerhebels auf das Einspritz-Steuerventil
übertragen werden, ungeachtet der Lagezuordnung zwischen dem Einspritz-Steuerventil
und dem Grundkörper. Somit erfordert die Anbringung des Einspritz-Steuerventiles nicht
viel Zeit und Mühe.
[0024] Selbst wenn ein Gerät zum Einspritzen eines viskosen Mittels so aufgebaut ist, daß
ein Aufnahmesitz entsprechend der Patronenlänge der mit dem viskosen Mittel gefüllten
Patrone hin- und herbewegt wird, ist ferner die Zuordnung zwischen dem Steuerhebel
und dem Einspritz-Steuerventil einfach.
[0025] Wenn das Einspritz-Steuerventil eine Ventilkammer und ein tragendes Gehäuse zum Tragen
einer Ventilkörper-Antriebseinrichtung einstückig miteinander ausgebildet aufweist,
wenn also in anderen Worten bei diesem Gerät zum Einspritzen eines viskosen Mittels
die Ventilkammer des Einspritz-Steuerventiles und das Gehäuse der Ventilkörper-Antriebseinrichtung
einstückig miteinander ausgebildet sind, dann wird die Richtung der Düse, die mit
der Ventilkammer verbunden ist, nicht ohne weiteres geändert, selbst wenn zwischen
dem Ventilkörper und dem Gehäuse dann, wenn der Ventilkörper betätigt wird, eine Federwirkung
erzeugt wird.
[0026] Bei einem Einspritz-Steuerventil mit dem oben erwähnten Aufbau wird eine Kraft auch
nicht rund um die Einspritzöffnung der mit dem viskosen Mittel gefüllten Patrone aufgebracht.
Dementsprechend kann die Dicke der mit dem viskosen Mittel gefüllten Patrone dünn
ausgebildet werden, was zu niedrigen Herstellungskosten führt.
[0027] Wenn ferner das Einspritz-Steuerventil so ausgebildet ist, daß es offen ist, wenn
am flexiblen Kabel gezogen wird, dann wird die Zordnung zwischen dem Einspritz-Steuerventil,
das an der Einspritzöffnung der mit dem viskosen Mittel gefüllten Patrone vorgesehen
ist, und dem Absperrventil zum Steuern der Zufuhr an Druckgas glatt bzw. problemlos
hergestellt. Somit wird die Arbeit beim Einspritzen eines viskosen Mittels wirksam
vorgenommen.
[0028] Ferner ist bei einem Einspritzgerät für ein viskoses Mittel, bei welchem der Grundabschnitt
mit einer Gaskammer versehen ist, die eine Öffnung aufweist, und einem Aufnahmesitz,
der mit einem Halteabschnitt ausgebildet ist, ein rückwärtiger Endabschnitt der mit
dem viskosen Mittel gefüllten Patrone in die Öffnung der Gaskammer eingesetzt, und
die Einspritzöffnung der mit dem viskosen Mittel gefüllten Patrone wird im Halteabschnitt
des Aufnahmesitzes gehalten, wenn der Grundkörper mit einer Schwenkwellenschraube
versehen ist, an welcher der Aufnahmesitz schwenkbeweglich angebracht ist, wobei der
Aufnahmesitz um die Schwenkwelle zu einem Zeitpunkt geschwenkt werden kann, wenn die
mit dem viskosen Mittel gefüllte Patrone angebracht oder abgenommen wird. Da der Aufnahmesitz
nicht stört, ist die Arbeit zum Anbringen und Entnehmen der mit dem viskosen Mittel
gefüllten Patrone P erleichtert.
[0029] Bei dem Einspritzgerät für ein viskoses Mittel, bei welchem der Grundabschnitt mit
einer Gaskammer versehen ist, die eine Öffnung aufweist, und einem Aufnahmesitz, der
mit einem Halteabschnitt ausgebildet ist, wobei ein rückwärtiger Endabschnitt der
mit dem viskosen Mittel gefüllten Patrone in die Öffnung der Gaskammer eingeführt
wird und die Einspritzöffnung der mit dem viskosen Mittel gefüllten Patrone im Halteabschnitt
des Aufnahmesitzes gehalten wird, kann dann, wenn der Aufnahmesitz durch eine Schraubeinrichtung
hin- und herbeweglich angebracht ist, der Aufnahmesitz durch eine einzige Tätigkeit
hin- und herbewegt werden. Dementsprechend kann der Aufnahmesitz mühelos eingestellt
werden.
[0030] Da ferner die Hin- und Herbewegung des Aufnahmesitzes durch eine Schraubeinrichtung
eingestellt wird, ist die Feineinstellung des Aufnahmesitzes erleichtert.
[0031] Obwohl die vorliegende Erfindung unter Bezugnahme auf bevorzugte Ausführungsbeispiele
beschrieben wurde, können viele Abwandlungen und Änderungen innerhalb des Grundgedankens
der vorliegenden Erfindung vorgenommen werden.
1. Einspritzgerät für ein viskoses Mittel, mit einer Betätigungseinrichtung für ein
Einspritz-Steuerventil, die ein Einspritz-Steuerventil aufweist, das an einer Einspritzöffnung
einer mit dem viskosen Mittel gefüllten Patrone vorgesehen ist, sowie einen Steuerhebel
zum Betätigen des Einspritz-Steuerventiles, der an einem Grundabschnitt angebracht
ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerhebel (33) und das Einspritz Steuerventil
(47) einander durch ein Übertragungsmedium zugeordnet sind, und daß bevorzugt das
Übertragungsmedium als flexibles Kabel (67) ausgebildet ist.
2. Einspritzgerät für ein viskoses Mittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Einspritz-Steuerventil (47) eine Ventilkammer (53) sowie ein Tragegehäuse
(56) zum Tragen einer Antriebseinrichtung für einen Ventilkörper (55) aufweist, welche
zusammen einstückig bzw. integriert ausgebildet sind.
3. Einspritzgerät für ein viskoses Mittel nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das Einspritz-Steuerventil (47) zu jenem Zeitpunkt geöffnet ist,
an welchem am flexiblen Kabel (67) gezogen wird.
4. Einspritzgerät für ein viskoses Mittel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der Grundkörper (11) mit der Gaskammer (43) versehen ist, die
eine Öffnung (43a) aufweist, und einem Aufnahmesitz (45), der mit einem Halteabschnitt
(45a) so ausgebildet ist, daß ein hinterer Endabschnitt einer mit dem viskosen Mittel
gefüllten Patrone P) in die Öffnung der Gaskammer eingesetzt ist und die Einspritzöffnung
der mit dem viskosen Mittel gefüllten Patrone am Halteabschnitt des Aufnahmesitzes
gehalten ist, und daß der Grundkörper mit einer Schwenkwelle (491) zu versehen ist,
an welcher der Aufnahmesitz (45) für eine Schwenkbewegung angebracht ist.
5. Einspritzgerät für ein viskoses Mittel nach einem der Ansrpüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der Grundkörper (11) mit der Gaskammer (43) versehen ist, die
die Öffnung (43a) aufweist, sowie mit dem Aufnahmesitz (45) der mit dem Halteabschnitt
(45a) versehen ist, daß der hintere Endabschnitt der mit dem viskosen Mittel gefüllten
Patrone (P) in die Öffnung der Gaskammer eingeführt ist und die Einspritzöffnung der
mit dem viskosen Mittel gefüllten Patrone am Halteabschnitt des Aufnahmesitzes gehalten
ist, und daß der Aufnahmesitz durch eine Verschraubung (487,491) hin- und herbeweglich
angebracht ist