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EP 0 169 916 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.06.1988 Patentblatt 1988/22 |
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Anmeldetag: 28.07.1984 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: F04C 15/04 |
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Pumpe, insbesondere Lenkhilfpumpe
Pump, especially power steering pump
Pompe, en particulier pompe pour direction assistée
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT SE |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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05.02.1986 Patentblatt 1986/06 |
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Patentinhaber: Vickers Systems GmbH |
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D-61294 Bad Homburg (DE) |
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Erfinder: |
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- Schulz, René, Dr.-Ing.
D-6382 Neu Anspach (DE)
- Mott, Roland, Dipl.-Ing.
D-6370 Oberursel 6 (DE)
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Vertreter: Blumbach Weser Bergen Kramer |
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Radeckestrasse 43 D-81245 München D-81245 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
FR-A- 1 129 777 FR-A- 1 573 459 US-A- 3 059 832 US-A- 3 720 483
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FR-A- 1 536 833 US-A- 2 340 196 US-A- 3 356 032
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Pumpe, insbesondere Lenkhilfpumpe, nach dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
[0002] Bei einer bekannten Pumpe dieser Art (FR-A-1 536 833) ist das Regelventil als ein
Stromregelventil mit kombiniertem, vorgesteuertem Druckbegrenzungsventil ausgebildet
und weist einen Schieberkolben auf, dessen vorderes Ende kegelförmig gestaltet ist,
um in der Art eines Sitzventils mit einem ringförmigen Ventilsitz zusammenzuarbeiten.
Die kegelförmige Ringfläche des Schieberkolbens radial ausserhalb des Ventilsitzes
wird von dem vollen Pumpendruck beaufschlagt und entspricht wirkungsflächenmässig
der Querschnittsfläche der Steuerkammer, deren Druck dem Druck auf die Kegelfläche
entgegenwirkt. Der Steuerraum ist mit dem Druckraum über eine schraubenförmige Nut
verbunden, die über den Dichtbund zwischen dem Druckraum und dem Steuerraum verläuft
und die mit der Auslassleitung verbunden ist, welche ausserdem über die Messblende
oder Messdrossel mit dem Druckraum in Verbindung steht. In dem Steuerraum stellt sich
somit der Druck in der Auslassleitung ein. Unter normalen Betriebsbedingungen teilt
sich der Pumpenstrom in einem Ringbereich um die kegelförmige Ringfläche des Schieberkolbens
auf in einen geregelten Förderstrom, der zum Verbraucher geht, und in einen abgeregelten
Förderstrom, der sich am ringförmigen Ventilsitz entspannt und dem Einlasssystem in
der Pumpe zugeführt wird. Der über die Messblende fliessende, geregelte Förderstrom
gelangt über eine äussere Auslassleitung zu einer Servolenkeinrichtung, die normalerweise
den geregelten Förderstrom zum Tank weiterleitet. Bei extremem Lenkeinschlag kann
es aber vorkommen, dass der geregelte Förderstrom fast abgesperrt wird, so dass der
Druck stark zunimmt und das Druckbegrenzungsventil anspricht. In dieser Betriebsweise
wird eine hohe Leistung im Bereich des ringförmigen Ventilsitzes umgesetzt, die auf
die Pumpe begrenzt bleibt, so dass sich die Hydraulikflüssigkeit stark erhitzt, was
nach einiger Zeit zur Zerstörung der Pumpe führen kann.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Pumpe zu schaffen, die trotz der Abregelung
innerhalb des Pumpengehäuses funktionsfähig bleibt.
[0004] Dieses Problem wird dadurch gelöst, dass die Laminardrossel zwischen Steuerraum und
dem Einlasskanal bzw. einem mit dem Einlasskanal verbundenen Raum angeordnet ist.
[0005] Bei einem vorgesteuerten Druckbegrenzungsventil wirkt die Laminardrossel dabei parallel
zu dem Vorsteuerventil und senkt den Regeldruck der Pumpe stark ab. Damit wird eine
weitere Aufheizung der Pumpe vermieden. Wenn das Lenkungsventil im Falle einer Lenkhilfpumpe
wieder öffnet, wird wieder Öl ausgetauscht, die Temperatur in der Pumpe sinkt wieder,
die Laminardrossel stellt wieder einen höheren Wiederstand dar, und die Pumpe kann
wieder den notwendigen Druck aufbauen.
[0006] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden anhand der Zeichnung beschrieben. Dabei
zeigt:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine Flügelzellenpumpe;
Fig. 2 einen Querschnitt entlang der Linie 11-11 nach Fig. 1;
Fig. 3 und 4 einen Regelkolben mit einer ersten Laminardrossel;
Fig. 5 und 6 einen Regelkolben mit einer zweiten Laminardrossel;
Fig. 7 einen Regelkolben mit einer dritten Laminardrossel;
Fig. 8 einen Regelkolben mit einer vierten Laminardrossel;
Fig. 9 einen Regelkolben mit einer fünften Laminardrossel;
Fig. 10 eine vergrösserte Einzelheit aus Fig. 9.
[0007] Die in den Figuren 1 und 2 dargestellte Lenkhilfpumpe ist als Flügelzellenpumpe ausgebildet
und weist ein Gehäusehauptteil 1 und einen Gehäusedeckel 2 auf, die einen Innenraum
druckmitteldicht einschliessen. Im Innenraum sitzen - gehäusefest angeordnet - eine
Druckplatte 4 und ein Nockenring 5, die durch Stifte 6 drehgesichert sind. Innerhalb
des Nockenringes 5 und zwischen dem Gehäusedeckei 2 und der Druckplatte 4 ist ein
Rotor 7 angeordnet, der eine Reihe von radialen Führungsschlitzen besitzt. Innerhalb
dieser Führungsschlitze sind Flügel 8 radial verschieblich gelagert. Der Rotor 7 ist
über eine Welle 9 antreibbar, die in einer Lagerbohrung des Gehäusedeckels 2 gelagert
ist. Der Rotor 7 ist zylindrisch geformt, während der Nockenring 5 einen angenähert
ovalen Innenumriss aufweist, dessen kleine Achse etwa dem Durchmesser des Rotors entspricht,
während die grosse Achse die Auszugslänge der Flügel 8 bestimmt. Auf diese Weise liegen
zwischen dem Nockenring 5 und dem Rotor 7 zwei sichelförmige Arbeitsbereiche, die
von den Flügeln 8 in eine Anzahl von Zellenräumen unterteilt werden. Auf der Saugseite
des Systems vergrössern sich die Zellenräume und bei der Druckseite verkleinern sie
sich.
[0008] Von einem Tank 14 führt eine Verteilleitung 16 in zwei Zufuhrkanäle 17, die als senkrechte
oder schräge Bohrungen (Fig. 2) ausgebildet sind und jeweils tangential in einen waagerechten,
knieförmigen Zufuhrkanalabschnitt 18 einmünden. Die Zufuhrkanalabschnitte 18 weisen
jeweils einen radialen Schenkel auf, der in einen Entladekanal 19 einmündet. Die axialen
Schenkel der Zufuhrkanalabschnitte 18 stossen jeweils auf Durchgangsöffnungen 20 der
Druckplatte 4, von wo aus der jeweilige Hydraulikstrom in den zugeordneten Arbeitsbereich
der Pumpe gelangt.
[0009] Die Abfuhr der Hydraulikflüssigkeit erfolgt über Kanäle 33 (Fig. 1) durch die Druckplatte
4 hindurch auf deren Rückseite in einen Druckraum 35 und von dort in eine Venturidüse
36. In der Venturidüse 36 teilt sich der Pumpenförderstrom auf in einen geregelten
Förderstrom zum äusseren Pumpenauslass 37 und einen abgeregelten Förderstrom durch
ein Stromregelventil 40 in die Entladekanäle 19. Der geregelte Förderstrom gelangt
durch eine Messblende oder Drossel 38 in einen Abfuhrkanal 39, der über eine Drossel
49 mit dem Steuerraum 47 des Ventils 40 in Verbindung steht. Das Ventil 40 weist einen
Schieberkolben 41 auf, der durch die Kraft einer Feder 42 in Richtung auf die Venturidüse
36 gedrängt und gegebenenfalls dort zur Anlage gebracht wird. Der Schieberkolben 41
weist zwei bundförmige Abdichtbereiche 43 und 44 auf, zwischen denen sich eine Ringnut
45 erstreckt, die mit den Entladekanälen 19 in Verbindung steht. Von der Ringnut 45
führt ein teilweise radial und teilweise axial sich erstreckender Kanal 46 durch den
Schieberkolben 41 in den Steuerraum 47, und der Kanal 46 wird von einem federbelasteten
Kegelventil 48 beherrscht, welches beim Überschreiten eines Grenzdruckes im Steuerraum
47 abhebt, so dass sich der Hochdruck über den Kanal 46, den Ringraum 45 in den Entladekanal
19 entspannen kann. Das Kegelventil 48 stellt somit ein Druckbegrenzungsventil dar,
welches im übrigen auch die Lage des Schieberkolbens 41 steuert, da wegen der Drossel
49 der Druck im Steuerraum 47 abfällt und der Hochdruck in der Venturidüse 36 gegenüber
der Federkraft 42 überwiegt, wie in Fig. 2 dargestellt. Die unter Druck stehende Hydraulikflüssigkeit
spritzt dabei strahlförmig in die Kanäle 19, 18, wie durch Pfeile dargestellt, und
erzeugt einen Unterdruck in den Zufuhrkanälen 17, die mit dem Tank 14 in Verbindung
stehen. Die Zufuhrkanäle 17 können deshalb als Injektor bezeichnet werden. Es wird
aber nur dann Hydraulikflüssigkeit nachgesaugt, wenn Hydraulikflüssigkeit am äusseren
Pumpenauslass 37 über eine Auslassleitung 50, eine Servolenkeinrichtung 51 und eine
Tankleitung 51 1 Hydraulikflüssigkeit abströmt. Wenn die Servolenkeinrichtung 51 völlig
oder nahezu zugesperrt ist, wird die Hydraulikflüssigkeit im wesentlichen im Inneren
der Pumpe umgewälzt und erreicht erhebliche Temperaturgrade, die sogar zur Zerstörung
der Pumpe führen können.
[0010] Es ist eine Laminardrossel 60 vorgesehen, die parallel zum Kegelventil 48 liegt und
den Steuerraum 47 mit dem Ringraum 45 und damit mit dem Pumpeneinlasssystem 19, 18,
20 verbindet. Die Laminardrossel 60 stellt einen variablen Widerstand für einen Leckölstrom
dar, und zwar ist der Widerstandswert im Normalbetrieb hoch, wenn die Hydraulikflüssigkeit
einen mässig hohen Temperaturwert aufweist, während bei Überhitzungsgefahr die Viskosität
des Öls exponentiell abfällt und damit der Leckstrom zunimmt, d.h. der Widerstandswert
der Laminardrossel 60 stark abnimmt.
[0011] Wenn die Servolenkeinrichtung 51 absperrt und das Kegelventil 48 wegen Überschreitung
des Grenzwertes anspricht, bildet sich ein Entladestromweg 39, 37, 49, 47, 48, 46,45,19,
was zur Druckabsenkung im Steuerraum 47 auf den Nennwert oder Grenzwert führt. Am
Schieberkolben 41 entspannt sich nahezu die gesamte Hydraulikflüssigkeit vom Nennwert
auf etwa den atmosphärischen Druck, und wegen des erheblichen Energieumsatzes nimmt
die Temperatur der Hydraulikflüssigkeit stark zu. Die Laminardrossel 60 nimmt infolgedessen
ihren niedrigen Widerstandswert an, so dass mehr Hydraulikflüssigkeit aus dem Steuerraum
47 entweichen kann und über den Entladekanal 19 zur Saugseite der Pumpe gelangt. Als
Folge davon wird der Druck im Steuerraum 47 vermindert, und der Schieberkolben 41
bewegt sich weiter in öffnender Richtung. Damit wird der Auslassdruck der Pumpe stark
abgesenkt. Dadurch wird der Energieumsatz verringert und die weitere Aufheizung der
Pumpe verhindert.
[0012] Fig. 3 zeigt einen Schieberkolben 41 von der Seite gesehen und Fig. 4 einen Schnitt
entlang der Linie IV-IV in Fig. 3. Der Schieberkolben 41 weist zwei durch die Nut
45 getrennte Kolbenbunde 43 und 44 auf. Im Kolbenbund 44 liegt eine feine Bohrung
61 von etwa 0,1 mm Durchmesser und 10 mm Länge. Durch diese feine Bohrung 61 wird
die erste Ausführungsform der Laminardrossel 60 gebildet.
[0013] Fig. 5 zeigt eine Seitenansicht des Schieberkolbens 41 und Fig. 6 einen Schnitt entlang
der Linie VI-VI in Fig. 5. Am Kolbenbund 44 ist eine Abflachung 62 von etwa 0,04 mm
Tiefe geschaffen, und diese Abflachung 62 bildet eine zweite Ausführungsform der Laminardrossel
60.
[0014] Fig. 7 zeigt einen Schieberkolben 41, dessen Kolbenbund 44 mit einem aussen liegenden
Kanal 63 in Schraubegewindeform versehen ist. Bei einem Kanalquerschnitt von 0,6 mm
2 kann eine Kanallänge von 160 mm auf dem Kolbenbund 44 untergebracht werden. Diese
dritte Ausführungsform der Laminardrossel ist wegen der relativ grossen Querschnittsfläche
weniger verstopfungsanfällig gegenüber Verschmutzungen und ist deshalb besonders vorteilhaft.
[0015] Fig. 8 zeigt ein Labyrinthnetz 64 auf der Aussenseite des Kolbenbundes 44. Der Kanalquerschnitt
sowie Kanallänge weisen ähnliche Werte auf wie in der Ausführungsform nach Fig. 7.
[0016] Fig. 9 und 10 zeigen eine verdeckte Ausführungsform eines schraubenförmigen Kanals
65, der innerhalb des Kolbenbundes 44 untergebracht ist. Zu diesem Zweck weist der
Kolbenbund 44 eine Schraubhülse 66 auf, die auf ein Trapezgewinde des Schieberkolbens
41 aufgeschraubt ist. Kanalquerschnitt und Kanallänge entprechen etwa der Ausführungsform
nach Fig. 7.
[0017] Ausser den dargestellten Formen von Laminardrosseln kann jeder hydraulische Widerstand
verwendet werden, bei dem eine turbulente Strömung vermieden wird, d.h. die Strömung
durch den hydraulischen Widerstand immer laminar bleibt und der Gleichung:

folgt mit
J = Gefälle (insbesondere y.l
g = y/p = Erdbeschleunigung
r = Drosselradius
u = kinematische Zähigkeit.
[0018] Die Viskosität des Öls sinkt exponentiell mit der Erhöhung derTemperaturdes Öls,
wodurch der Leckölstrom durch die Laminardrossel 60 in der Grössenordnung von 0,2
I/min bei normalem Betrieb (80°C Öltemperatur, 80 bar) auf Werte von 1,4 i/min bei
etwa 150°C und dem Grenzdruck von etwa 130 bar zunimmt. Der Leckölstrom entspricht
dann grössenordnungsmässig dem Zuflussstrom über die Zuleitungsdrossel 49, welche
vorzugsweise als eingesetzte Lochblende von 1,2 mm Durchmesser von einer solchen Bauart
ist, dass die turbulente Strömungsform der Hydraulikflüssigkeit vorherrscht.
[0019] Dabei gilt:

mit a = Querschnitt der Drossel
ζ = Widerstandsbeiwert
p = Dichte
Ap = Druckdifferenz an der Drossel 49.
[0020] Die Strömung durch die Zuleitungsdrossel 49 ist somit kaum viskositätsabhängig und
damit praktisch temperaturunabhängig.
[0021] Die Laminardrossel 60 ist so bemessen, dass die Druckdifferenz an ihr bei normaler
Betriebstemperatur ungefährt 50 mal so hoch ist wie die Druckdifferenz an der Zuleitungsdrossel
49. Bei gefährlich hoher Temperatur senkt sich der hydraulische Widerstand der Laminardrossel
60 auf etwa 1/5 und damit genügend weit ab, um - zusammen mit dem Ventil 48 - den
Steuerraum 47 auf einen Druckwert zu bringen, der weit unterhalb des eingestellten
Grenzdrucks für das Druckbegrenzungsventil 48 liegt.
1. Pumpe, insbesondere Lenkhilfpumpe, mit einem Gehäuse (1), welches über Leitungen
oder Kanäle (16, 17) mit einem Tank (14) verbunden ist, mit einer Auslassleitung (50),
die mit einem Verbraucher, insbesondere einer Servolenkeinrichtung (51), ), in Verbindung
steht, der wiederum mit dem Tank (14) verbunden ist, mit einem Regelventil (40, 41,
47, 48) mit Druckbegrenzungsverhalten, welches ein Verschlusselement (41) und einen
Steuerraum (47) aufweist und den erzeugten Pumpenstrom innerhalb des Pumpengehäuses
(1) in einen geregelten Förderstrom zur Auslassleitung (50) und einen abgeregelten
Förderstrom in einen Entlade- oder Bypasskanal (19) aufteilt, der einem internen Einlasskanalsystem
(18, 19) der Pumpe angehört, wobei der Steuerraum (47) mit dem Druck des geregelten
Förderstroms beaufschlagt ist und bei Überschreiten eines Grenzdrucks das Verschlusselement
(41) zur Freigabe eines Entladestromweges in den Entlade-oder Bypasskanal (19) gesteuert
wird und mit einer mit dem Steuerraum verbundenen Laminardrossel, dadurch gekennzeichnet,
dass die Laminardrossel (60) zwischen Steuerraum (47) und dem internen Einlasskanalsystem
(18, 19) bzw. einem mit diesem verbundenen, druckniedrigen Raum (45) angeordnet ist.
2. Pumpe nach Anspruch 1 mit einem Schieberkolben (41) als Verschlusselement des Regelventils,
dadurch gekennzeichnet, dass die Laminardrossel (60) aus einem am Schieberkolben (41)
angebrachten, engen und langen Kanal (61, 62, 63, 64, 65) besteht.
3. Pumpe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Kanal (61, 62, 63, 64)
an einem Kolbenbund (44) des Schieberkolbens (41) angebracht ist.
4. Pumpe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Kanal (63) Schraubgewindeform
aufweist.
5. Pumpe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Kanal (62) als Abflachung
des Kolbenbundes (44) ausgebildet ist.
6. Pumpe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Kanal (61) als feine Bohrung
durch den Kolbenbund (44) ausgebildet ist.
7. Pumpe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Kanal (64) als Labyrinthnetz
auf der Aussenseite des Kolbenbundes (44) ausgebildet ist.
8. Pumpe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Kanal (65) mittels einer
Hülse (66) gebildet wird, die auf dem Schieberkolben (41) aufgeschraubt ist.
9. Pumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Regelventil
(40, 41, 47, 48) als ein Stromregelventil (40) mit kombiniertem, vorgesteuertem Druckbegrenzungsventil
(41, 47, 48) ausgebildet ist.
1. Pump, in particular a power steering pump, comprising a housing (1) connected to
a tank (14) via lines or ducts (16, 17), comprising an outlet line (50) which communicates
with a power-consuming device that is connected back to the tank (14) and is, in particular,
a power steering servo unit (51), and further comprising a regulating valve (40, 41,
47, 48) which exhibits pressure-limiting behaviour, which possesses a closure element
(41) and a control chamber (47), and which, within the pump housing (1), divides the
pump-generated flow into a regulated delivery flow to the outlet line (50) and an
unregulated delivery flow to a discharge or bypass duct (19) associated with an internal
inlet duct system (18, 19) that leads to the pump, the pressure of the regulated delivery
flow being admitted to the control chamber (47) and, in the event of a limiting pressure
being exceeded, the closure element (41) being controlled so as to open a discharge
flow path into the discharge or bypass duct (19), and the said pump further comprising
a laminar-type flow restrictor (60) which is connected to the control chamber, characterized
in that the laminar-type flow restrictor (60) is located between the control chamber
(47) and the internal inlet duct system (18, 19),or between the said chamber and a
space (45) which is connected to this inlet duct system, and in which low pressure
prevails.
2. Pump according to Claim 1, comprising a valve spool (41) which serves as the closure
element of the regulating valve, characterized in that the laminar-type flow restrictor
(60) consists of a passage (61, 62, 63, 64, 65) which is provided on the valve spool
(41), and which is narrow and long.
3. Pump according to Claim 2, characterized in that the passage (61, 62, 63, 64) is
provided on a piston-like shoulder (44) of the valve spool (41).
4. Pump according to Claim 3, characterized in that the passage (63) has the shape
of a screw thread.
5. Pump according to Claim 3, characterized in that the passage (62) is configured
as a flat area on the piston-like shoulder (44).
6. Pump according to Claim 3, characterized in that the passage (61) is configured
as a fine bore, extending through the piston-like shoulder (44).
7. Pump according to Claim 3, characterized in that the passage (64) is configured
as a labyrinth network on the outside of the piston-like shoulder (44).
8. Pump according to Claim 4, characterized in that the passage (65) is formed by
means of a sleeve (66) which is screwed onto the valve spool (41).
9. Pump according to any one of Claims 1 to 8, characterized in that the regulating
valve (40, 41, 47, 48) is configured as a flow-regulating valve (40) with a combined,
pilot-operated pressure-limiting valve (41, 47, 48).
1. Pompe, notamment pompe de direction assistée, comprenant un corps (1) qui est en
communication avec un réservoir (14) par des conduites ou conduits (16, 17), une conduite
de sortie (50) qui est en communication avec un appareil consommateur, notamment,
avec un dispositif de servodirection (51), appareil qui est à son tour en communication
avec le réservoir (14), un régulateur (40, 41, 47, 48) possédant un comportement de
limiteur de pression, qui présente un élément obturateur (41) et une chambre de commande
(47), et qui divise le courant produit par la pompe, à l'intérieur du corps (1) de
la pompe, en un courant de refoulement réglé envoyé à la conduite de sortie (50) et
un courant de refoulement non réglé qui est envoyé à un conduit de décharge ou de
dérivation (19) qui appartient à un réseau intérieur de canaux d'entrée (18, 19) de
la pompe, la chambre de commande (47) étant chargée par la pression du courant de
refoulement réglé et l'élément obturateur (41) étant commandé, lorsque la pression
excède une pression limite, pour dégager un passage de courant de décharge aboutissant
dans le conduit de décharge ou de dérivation (19), et un étranglement laminaire qui
est en communication avec la chambre de commande, caractérisée en ce que l'étranglement
laminaire (60) est intercalé entre la chambre de commande (47) et le réseau intérieur
de conduits d'entrée ( 18,19) ou entre cette chambre de commande et une chambre à
basse pression (45) reliée à ce réseau.
2. Pompe selon la revendication 1, comprenant un piston tiroir (41 ) servant d'élément
obturateur du régulateur, caractérisée en ce que l'étranglement laminaire (60) est
constitué par un conduit étroit et long (61, 62, 63, 64, 65) prévu sur le piston tiroir
(51).
3. Pompe selon la revendication 2, caractérisée en ce que le conduit (61, 62, 63,
64) est prévu sur une couronne (44) du piston tiroir (41).
4. Pompe selon la revendication 3, caractérisée en ce que le conduit (63) présente
la forme d'un filetage.
5. Pompe selon la revendication 3, caractérisée en ce que le conduit (62) est constitué
par un méplat de la couronne (44) du piston.
6. Pompe selon la revendication 3, caractérisée en ce que le conduit (61 ) est constitué
par un perçage fin ménagé à travers la couronne (44) du piston.
7. Pompe selon la revendication 3, caractérisée en ce que le conduit (64) est constitué
par un réseau labyrinthique prévu sur la surface externe de la couronne (44) du piston.
8. Pompe selon la revendication 4, caractérisée en ce que le conduit (65) est formé
au moyen d'un manchon (66) qui est vissé sur le piston tiroir (41).
9. Pompe selon une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que le régulateur
(40, 41, 47, 48) est constitué par un régulateur de débit (40) équipé d'un limitateur
de pression piloté (41, 47, 48) qui lui est combiné.