| (19) |
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(11) |
EP 0 170 840 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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18.05.1988 Patentblatt 1988/20 |
| (22) |
Anmeldetag: 20.06.1985 |
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| (54) |
Trockenmauer-System
Dry wall construction system
Système de construction d'un mur à sec
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI LU NL SE |
| (30) |
Priorität: |
31.07.1984 DE 3428148 15.12.1984 DE 3447931
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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12.02.1986 Patentblatt 1986/07 |
| (73) |
Patentinhaber: Metten
Produktions- und Handels GmbH |
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D-51491 Overath (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Cramer, Werner
D-5060 Bergisch-Gladbach 2 (DE)
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| (74) |
Vertreter: Nau, Walter, Dipl.-Ing. |
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Johann-Pullem-Strasse 8 50999 Köln 50999 Köln (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 052 082 DE-A- 2 650 292
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DE-A- 2 518 739 GB-A- 2 089 863
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Trockenmauer-System, das aus im Grundriß gesehen
etwa rechteckigen bzw. quadratischen Steinen ausgeführt sind, die ober- und unterseitig
mittels abgestufter Verbindungselemente mit Abstand aufeinander festlegbar sind, wobei
die Bausteine zumindest an ihren Stoßseiten bogenförmig ausgeführt sind bzw. Kantenbrechungen
zur Herstellung von Bögen und Abwinklungen der Trockenmauer aufweisen.
[0002] Bei einem solchen Trockenmauer-System (DE-A- 26 50 292) bestehen die Verbindungselemente
aus Zapfen an dem einen Baustein und entsprechende Ausnehmungen an dem anderen darüberliegenden
Baustein, wobei um den Zapfen ein konzentrischer, abgesetzter Bund vorgesehen ist,
der einen Abstand zwischen den Bausteinen sicherstellt. Dieses Trockenmauer-System
ist durchaus zweckmäßig und dient zur Herstellung einer formschönen Mauer. Bei der
Herstellung der Bausteine, die als Betonsteine ausgeführt sind, ergeben sich insbesondere
dadurch Schwierigkeiten, daß der Zapfen und Bund einstückig mit dem Baustein ausgeführt
sind und auf der gegenüberliegenden Seite entsprechende Ausnehmungen vorgesehen sein
müssen. Aus diesem Grund lassen sich die Steine nur mit relativ großem Aufwand herstellen
und sind entsprechend teuer. Es hat sich weiterhin herausgestellt, daß eine stabile
Lage der Bausteine übereinander auf der Bundfläche in Verbindung mit den Zapfen aus
fertigungstechnischen Gründen nicht mit Sicherheit gewährleistet ist, so daß die Steine
erste durch zusätzliche Maßnahmen Verwacklungsfrei und stabil aufeinander liegen.
[0003] Weiterhin ist ein Mauersystem bekannt (EP-A-0 052 082), das Bausteine mit unterschiedlichem
Grundriß aufweist. Die Bausteine haben an den zugewandten Flächen durchgehende Leisten,
mittels denen sie ohne Abstand aufeinander angeordnet sind. Zwischen diesen Leisten
befinden sich in den zugewandten Flächen durchgehende Aussparungen mit seitlichen
Nuten und die Bausteine durchdringende Öffnungen und Ausnehmungen. Zwischen den übereinander
angeordneten Bausteinen werden in die Ausnehmungen eingreifende zapfenförmige Zentrierkörper
eingesetzt. Die Aussparungen mit Nuten und die zusätzlichen Öffnungen in den Bausteinen
bilden zusammen mit den benachbarten Steinen ein Netzwerk von horizontalen und vertikalen
Kanälen, die miteinander kommunizieren und mit einem Vergußmaterial gefüllt werden.
Die zapfenförmigen Zentrierkörper haten daher nur die Aufgabe, die Steine solange
zu zentrieren, bis die Hohlräume mit Vergußmaterial gefüllt sind. Nach Aushärten des
Vergußmaterials sind die Zentrierkörper überflüssig. Es handelt sich daher beim Mauerwerk
nach der EP-A- 052 082 um eine Mauerwerkskonstruktion, bei der die Steine einerseits
durch das Vergußmaterial im Netzwerk gehalten werden und zum anderen sich vertikal
vollständig über die zugewandten Flächen bzw. Leisten gegeneinander abstützen.
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, das gattungsgemäße Trockenmauer-System
zu verbessern und die oben geschilderten Nachteile zu beheben, wobei eine preisgünstige
Herstellung in einfachen Formen und eine gute Stabilität der Mauer mit einfachen Mitteln
erreicht werden soll. Die Aufgabe der Erfindung wird dadurch gelöst, daß die Verbindungselemente
als Zapfenkörper ausgebildet sind, die in entsprechenden Ausnehmungen zumindest zweier
übereinander angeordneter Bausteine eingreifen. Aufgrund dieser Ausgestaltung der
Erfindung werden zunächst die Bausteine einfacher, da sie als Planblöcke mit entsprechenden
Ausnehmungen ausgeführt werden können. Weiterhin bildet auch der Zapfenkörper ein
einfaches Bauteil, das unabhängig und getrennt hergestellt werden kann. Da die Bausteine
auch weiterhin mit Abstand übereinander angeordnet werden sollen, werden erfindungsgemäß
mehrere Lösungsmöglichkeiten für die Zapfenkörper vorgeschlagen. Die Zapfenkörper
können zunächst so ausgebildet sein, daß der Bund auf dem Außenumfang des Zapfenkörpers
befestigt ist und mit diesem ein fertiges Bauteil bildet, das in zwei übereinander
angeordnete Bausteine eingreift. Der Bund kann dabei einstückig mit dem übrigen Teil
des Zapfenkörpers hergestellt sein, oder aber auch zusätzlich bzw. nachträglich auf
den Zapfenkörper geschoben werden. Weiterhin ist es erfindungsgemäß möglich, daß der
Zapfenkörper eine größere Länge aufweist, und mehrere Bausteine durchstößt. Der Zapfenkörper
kann dann auch die komplette Höhe der vorgesehenen Mauer aufweisen und als Führungselement
dienen, wobei dann zwischen übereinander angeordneten Bausteinen je ein Bund als getrenntes
Bauteil eingefügt ist. Durch diese Ausgestaltung erhält man ohne weitere Hilfsmittel
eine Mauer hoher Stabilität. Diese kann noch dadurch erhöht werden, daß der Zapfenkörper
bis in den Untergrund bzw. das Fundament der Mauer reicht. Der Bund kann dabei ggf.
eine höhere Festigkeit aufweisen und aus ähnlichen Material wie der Zapfenkörper oder
aus vollständig anderem Material hergestellt sein. Um ein harmonisches Bild des Mauerwerks
zu gewährleisten, sollte der Bund zumindest auf seiner äußeren Mantelfläche die gleiche
Farbe wie die Bausteine und ggf. auch aus Betonmaterial hergestellt sein. Auch ein
verbundförmiger Aufbau mit einer äußeren Betonwandung oder -verkleidung und einem
inneren Körper, z. B. aus Kunststoff wird als vorteilhaft angesehen. Durch die getrennte
Herstellung bzw. Verbundbauweise ist auch ein farblich zum Baustein abgesetzter Bund
möglich.
[0005] Der Zapfenkörper kann dabei im Querschnitt gesehen rund ausgeführt oder aber auch
eine drei- oder vieleckige Außenform aufweisen. Entscheidend dabei ist, daß er in
der Außenform der Ausnehmung in den Bausteinen soweit angepaßt ist, daß sich eine
gute Führung ergibt. Wird der Zapfenkörper drei- oder vieleckig ausgeführt, so kann
er leichter in runde
[0006] Ausnehmungen eingeschoben werden, da die Berührungsfläche kleiner ist. Es ist aber
auch möglich, daß die Ausnehmungen der drei-, vier-oder vieleckigen Form der Zapfen
angepaßt ist, so daß sich eine gegenseitige Verzahnung ergibt und wodurch eine gute
Fluchtung der Bausteine und stabile Bögen hergestellt werden können. Weist dabei entweder
der Zapfenkörper oder der Baustein eine entsprechende Vielzahl von Ecken auf, so lassen
sich die Bausteine gemäß einer Vielzahl von Winkelabweichungen in Längsrichtung der
Mauer verschwenken.
[0007] Die Zapfenkörper gemäß der Erfindung können zum besseren Einstecken in die Ausnehmungen
der Bausteine in vorteilhafter Weise im wesentlichen hülsenförmig ausgebildet sein
und in dem Einsteckbereich Einschnitte aufweisen. Dadurch wird dieser Bereich nachgiebiger,
so daß das Einführen in die Ausnehmungen erleichtert wird.
[0008] Gemäß einer weiteren Ausführung der Erfindung weisen die Zapfenkörper auf der mit
den Ausnehmungen der Bausteine in Wirkverbindung stehenden Außenmantelfläche umlaufende
oder längsverlaufende bzw. spiralförmige Stege bzw. Nuten auf, mit denen der Zapfenkörper
mit der Ausnehmung der Bausteine in Wirkverbindung steht. Sind dabei die Stege und
Nuten in Längs- bzw. Umfangsrichtung geneigt angeordnet bzw. die Nuten und Stege aus
relativ weichem Material hergestellt, so lassen sich die Bausteine sehr leicht auf
die Zapfen schieben und ergeben trotzdem einen guten Halt. Die Zapfenkörper können
dabei aus Hart- bzw. Weich-PVC oder einem ähnlichen Werkstoff ggf. auch aus Gummi,
hergestellt sein, wobei sich für den Bund ein ähnlicher Werkstoff anbietet. Die Zapfenkörper
lassen sich daher in einfacher Weise aus Kunststoffrohren, die handelsüblich zur Verfügung
stehen, herstellen. Dabei ist darauf zu achten, daß die Innenmaße der Ausnehmungen
den Außenmaßen dieser handelsüblichen Rohre entsprechen.
[0009] Die Ausnehmungen in den Bausteinen können einmal einen konstanten Durchmesser mit
runder oder vieleckiger Form aufweisen. Es ist aber auch erfindungsgemäß möglich,
in den Ausnehmungen der Bausteine vorstehende Ränder, Nasen oder Vorsprünge vorzusehen,
mit denen der Einsteckweg der Zapfenkörper begrenzt werden kann, so daß auch bei Zapfenkörpern,
die nur in zwei Steine eingreifen, ein loser Bund vorgesehen werden kann, ohne daß
ungewollt ein ungleiches Einstecken in benachbarte Bausteine erfolgt. Um ein ungleiches
Einstecken in benachbarte Bausteine zu verhindern und einen guten festen Sitz zu gewährleisten,
können die in die Ausnehmungen der Bausteine eingreifenden Zapfenkörperbereiche konisch
ausgeführt sein und mit einer zylindrischen oder konischen Ausnehmung in den Bausteinen
zusammenwirken.
[0010] Um auch nach langer Standzeit der Trockenmauer und einer dadurch möglicherweise bedingten
Alterung des Materials der Bunde einen festen Stand der Mauer sicherzustellen, wird
erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß die Zapfenkörper hülsenförmig ausgebildet sind
und im Bereich des bzw. der Bunde Aussparungen in der Wandung aufweisen, an die sich
Hohlräume in dem bzw. den Bunden anschließen. Dadurch ist es möglich, daß in die Ausnehmungen
der Bausteine und Zapfenkörper eingefüllter Beton bis in den Bereich der Bunde eindringen
kann, so daß dadurch eine dauerhafte Abstützung der Mauer gewährleistet ist. Diese
Maßnahme kann sowohl bei Zapfenkörpern mit einstückigem Bund als auch bei Zapfenkörpern
mit getrennt hergestellten Bunden zur Anwendung kommen. In weiterer Ausgestaltung
dieser Maßnahme ist es vorteilhaft, wenn die Innenabmessung der Bunde größer ist als
das Maß der Ausnehmungen in den Bausteinen ist und wenn die Bunde über an den Zapfenkörpern
oder an den Bunden befestigte Abstandshalter geführt sind. Dadurch ergibt sich ein
nahezu ringförmiger Hohlraum, der über die Aussparung in den Zapfenkörpern mit Beton
gefüllt wird, so daß eine direkte Auflage zwischen übereinander angeordneten Steinen
aus Beton entsteht. Der so gestaltete Bund kann natürlich auch über die Abstandshalter
einstückig mit dem Zapfenkörper hergestellt sein. Insbesondere Zapfenkörper mit längsverlaufenden
Stegen eignen sich dazu, ringförmige Hohlräume zwischen den Bunden und dem Zapfenkörper
zu bilden, da die Stege im Bereich zwischen den Bausteinen über das Maß der Ausnehmungen
in den Bausteinen radial nach außen geführt sein können und eine Zentrierung der Bunde
übernehmen. Die Bunde können aber auch einstückig mit den Stegen und den Zapfenkörpern
ausgeführt sein. Das Maß des Betonhohlraums ergibt sich aus der Druckfestigkeit eines
Betons und der maximalen Höhe der Mauer und kann ohne weiteres errechnet werden. Zweckmäßigerweise
sind die Zapfenkörper mit Stegen, die teilweise in den Fugenbereich zwischen zwei
übereinander angeordnete Steine ragen, mit verhältnismäßig hohen Stegen ausgeführt,
d. h. die Hülse des Zapfenkörpers ist relativ klein, damit ungehindert Beton im Bereich
der Stege bis zum Innendurchmesser des Bundes gelangen kann.
[0011] Der obere Abschluß des Trockenmauer-Systems kann dadurch erfolgen, daß spezielle
Bausteine vorgesehen sind, die an ihrem oberen Ende glatt ausgeführt und ohne sichtbare
Ausnehmungen gestaltet sind. Dies führt jedoch dazu, daß dafür Sonderbausteine benötigt
werden. Um diesen Nachteil zu beheben, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß stopfenförmige
Endstücke vorgesehen sind, die in ihren Abmessungen den Ausnehmungen der Bausteine
angepaßt sind und als Abdeckung der Ausnehmungen dienen.
[0012] Weitere erfindungsgemäße Merkmale sind in Patentanspruch 16 enthalten. Dabei hat
der Stützring, der einen größeren Durchmesser als der Durchmesser der Ausnehmung in
den Bausteinen aufweist, den Sinn, eine exakte Lagerung der Steine übereinander zu
gewährleisten, wobei eine stabile Lagerung der Steine übereinander auch beim Stapeln
von mehreren Bausteinen zu einer Mauer gewährleistet ist, da der Stützring eine hohe
Abstützung mit einer hohen Kippsicherheit wegen seines großen Durchmessers zur Verfügung
stellt. Die Zentrierung der Bausteine zueinander bzw. auch des Stützrings zu den Steinen
wird durch Zentrierkörper innerhalb des Stützrings erreicht, die in die Ausnehmungen
der übereinander befindlichen Bausteine eingreifen. Dadurch erhalten die Bausteine
auch einen sicheren Halt und hinreichenden Widerstand gegen Verschiebekräfte.
[0013] Die an den Stirnseiten der Stützringe angebrachte umlaufende Schneide, Nuten, Rillen
oder dergleichen gemäß Patentanspruch 17 gleichen dabei durch ihre erhöhte Elastizität
Unebenheiten in den Flächen der Bausteine aus und bilden dabei in Verbindung mit den
Ausnehmungen einen dichten Kanal entlang der Bausteine, so daß dieser auch mit verhältnismäßig
dünnflüssigem Beton zur erhöhten Stabilität ausgefüllt werden kann, ohne daß Beton
in den Bereich zwischen den Bausteinen austritt. Je nach Unebenheit der Bausteine
und Porösität derselben muß dabei die Schneiden- bzw. Nutenhöhe in deren Querschnitt
in Abhängigkeit des Grundmaterials der Stützringe so abgestimmt werden, daß die geforderte
Dichtheit erreicht wird.
[0014] In vorteilhafter Weise werden nach Patentanspruch 18 die Zentrierkörper T-förmig
ausgeführt und mit ihrem Steg am Stützring befestigt. Um eine gute Zentrierung zu
erreichen, sind zumindest drei, besser aber eine höhere Anzahl, z. B. sechs Zentrierkörper
am Stützring befestigt, so daß die quer zu den Stegen verlaufenden Schenkel der T-förmigen
Zentrierkörper in die Ausnehmungen der Bausteine passen und eine gute Führung ergeben.
[0015] Die Zentrierkörper können aber auch gemäß Patentanspruch 20 L-förmig ausgebildet
sein. Diese L-förmigen Zentrierkörper müssen dabei aber abwechselnd, d. h. mit dem
freien Schenkel nach unten und nach oben weisend am Stützring befestigt sind, damit
ein Teil der Schenkel mit der Ausnehmung des darüberliegenden Bausteins und der andere
Teil der Schenkel mit den Ausnehmungen des darunter befindlichen Bausteins eine exakte
Führung ergeben. Die Schenkel müssen dabei nicht regelmäßig abwechselnd nach unten
und oben ausgerichtet sein, sondern können auch unregelmäßig sich abwechseln. Entscheidend
kommt es nur auf die gute Zentrierung an.
[0016] Die Zentrierkörper können in ihrer quer zu der T- bzw. L-förmigen Ausrichtung beliebig
gestaltet sein. Zur Materialeinsparung ist es jedoch zweckmäßig, wenn die Zentrierkörper
plattenförmig hergestellt sind.
[0017] Um eine Instabilität in der Auflagefläche zwischen übereinander angeordneten Bausteinen
zu vermeiden, kann es zweckmäßig sein, die Höhe des Stegs bzw. der Schenkel, die zu
dem Stützring führen, niedriger auszubilden als die Höhe des Stutzrings selbst, damit
nur dieser eine definierte Auflage ergibt. Zweckmäßigerweise überragt der Stützring
diese Steghöhe um das Maß der Schneide, Nuten, Riller oder dergleichen. Stützring
und Zentrierkörper können, je nach Herstellungsverfahren und gewünschter Elastizität,
aus verschiedenen Materialien hergestellt sein und in verschiedener Weise aneinander
befestigt werden. Sie können aber auch in vorteilhafter Weise einstückig aus elastischen
Materialien, insbesondere aus Kunststoff bestehen.
[0018] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird nach den Patentansprüchen 24 bis 26
vorgeschlagen, außerhalb des Stützrings mit Abstand zu diesem einen Tragring vorzustehen,
der am Stützring zentriert ist und L-, T- oder U-förmig ausgebildet ist. Dieser Tragring,
der aus einem anderen Material mit noch höherer Festigkeit hergestellt sein kann,
dient dazu, eine Mauer ganz ohne zusätzliche Hilfsmittel, wie Beton zu erstellen,
wobei der Stützring mit Zentrierkörpern und der zusätzliche Tragring die vollständige
Abstützung der Bausteine aufeinander und zueinander gewährleisten. Der Tragring ist
dabei in vorteilhafter Weise als zusätzliches Bauteil ausgeführt und kann beliebig
als Zusatzelement verwandt werden, beispielsweise auch nur für die unteren Schichten
einer Mauer zur Erhöhung der Stabilität.
[0019] Zwischen den Stützringen bzw. Tragringen nach den Patentanspruchen 16 bis 27 und
den Verbindungselementen nach den Patentansprüchen 1 bis 15 und den benachbarten Bausteinen
können Ausgleichsscheiben vorgesehen werden, durch die auch bei Maßabweichungen der
Bausteine oder sonstiger Ungenauigkeiten ein exaktes Ausrichten der Mauer ermöglicht
wird.
[0020] Zur weiteren Erläuterung der Erfindung wird auf die Zeichnungen verweisen, in denen
mehrere Ausführungsbeispiele dargestellt sind. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Trockenmauer-Systems,
Fig. 2 einen Schnitt durch das Trockenmauer-System gemäß der Linie 11-11 in Fig. 1,
Fig. 3 einen Teilschnitt durch ein Trockenmauer-System entsprechend Fig. 2, jedoch
in vergrößertem Maßstab,
Fig. 4 - 6 Teilschnitte durch ein Trockenmauer-System entsprechend Fig. 3, jedoch
mit modifizierten Zapfenkörpern,
Fig. 7 u. 8 Teilquerschnitte gemäß den Linien VII-VII und VIII-VIII in den Fig. 5
und 6,
Fig. 9 einen Schnitt durch das Trockenmauer-System entsprechend Fig. 2 mit einem durchgehenden
Zapfenkörper,
Fig. 10 einen Teilquerschnitt gemäß der Linie X-X in Fig. 3,
Fig. 11 einen Teilschnitt durch ein Trockenmauer-System entsprechend Fig. 3 mit modifiziertem
Zapfenkörper,
Fig. 12 einen Teilquerschnitt nach der Linie XI-XI in Fig. 11,
Fig. 13 einen senkrechten schnitt durch zwei übereinander angeordnete Bausteine und
ein modifiziertes Verbindungselement,
Fig. 14 einen Horizontalschnitt gemäß der Linie 11-11 in Fig. 13,
Fig. 15 einen senkrechten Schnitt gemäß Fig. 13 mit modifiziertem Verbindungselement,
Fig. 16 einen Horizontalschnitt gemäß der Linie IV-IV in Fig. 15 und
Fig. 17 - 19 vergrößerte Darstellungen des Verbindungselements gemäß Ausschnitt X
in Figur 13.
[0021] Das Trockenmauer-System gemäß der Erfindung ist aus im wesentlichen rechteckigen
Bausteinen 1 aufgebaut, die an ihren gegeneinander gerichteten Stoßseiten Rücknehmungen
der Ecken aufweisen, so daß sie auch winkelversetzt zueinander angeordnet werden können.
Das Trockenmauer-System wird üblicherweise auf einen festen Untergrund oder Betonsockel
aufgesetzt, wobei die Bausteine 1 versetzt zueinander angeordnet sind. Wie aus Fig.
1 ersichtlich ist, sind für die Endbereiche auch etwa quadratische Bausteine 2 vorgesehen.
Den Fig. 2 bis 8 ist zu entnehmen, daß die Bausteine 1 bzw. 2 Ausnehmungen 3 aufweisen,
die gemäß den Fig. zylindrisch ausgeführt sind. Wie jedoch den Patentansprüchen und
der Beschreibung zu entnehmen ist, können diese Ausnehmungen verschiedenartige andere
Querschnitte aufweisen und auch konisch ausgeführt sein. Die innerhalb der Trockenmauer
angeordneten Bausteine 1 und 2 haben durchgehende Ausnehmungen, wogegen gemäß Fig.
2 die obere Lage Ausnehmungen aufweist, die nur teilweise in die Bausteine 1 und 2
reichen, so daß sich Abdecksteine ergeben.
[0022] Wie Fig. 3 zeigt, können aber auch alle Bausteine 1 und 2 durchgehende Ausnehmungen
3 aufweisen, wobei dann in den oberen Steinen stopfenförmige Endstücke 4 vorgesehen
sind. In den Fig. 2 bis 9 sind die Bausteine 1 bzw. 2 mittels Zapfenkörper 5 miteinander
verbunden, die zumindest in zwei übereinander angeordnete Bausteine eingreifen. Die
Zapfenkörper 5 sind bevorzugt rohrförmig ausgebildet und an den Enden angefast. Sie
können jedoch auch, wie in den Ansprüchen und in der Beschreibung ausgeführt, verschiedene
andere Formen aufweisen. Zwischen übereinander angeordneten Bausteinen 1 bzw. 2 sind
Bunde 6 vorgesehen, die gemäß den Fig. 2, 3 und 5 einstückig mit dem Zapfenkörper
hergestellt sind. Gemäß den Fig. 4, 6 und 9 sind die Bunde 6 als Einzelstücke hergestellt
und auf dem Außenumfang des Zapfenkörpers 5 angeordnet.
[0023] Weiterhin sind in den Fig. 3 und 4 mit 8 Einschnitte in der hülsenförmigen Wand der
Zapfenkörper 5 bezeichnet, durch die die in die Ausnehmungen 3 der Bausteine 1 bzw.
2 reichende Bereiche der Zapfenkörper radial nachgiebig werden und leichter in die
Ausnehmungen eingeschoben werden können.
[0024] Der Zapfenkörper 5 gemäß Fig. 3 weist weiterhin in seinem hülsenförmigen Bereich
Aussparungen 9 auf, die in Hohlräume 10 in dem Bund 6 übergehen. In diese Hohlräume
und Aussparungen kann bei Auffüllen der Ausnehmungen 3 der Bausteine mit Beton dieser
eindringen, so daß sich auch bei Alterung oder sonstigem Nachgeben der Bunde eine
sichere Abstützung ergibt. Zu diesem Zweck sind die Wände zwischen Hohlräume und Bausteine
möglichst dünn ausgeführt.
[0025] In Fig. 10, die einen Schnitt durch einen Zapfenkörper mit Aussparungen zeigt, sind
die Ausgestaltungen der Aussparungen und Hohlräume deutlich zu erkennen.
[0026] Gemäß den Fig. 5 und 6 sowie 7 und 8 weisen die Zapfenkörper auf ihrer Außenmantelfläche
Stege 7 auf, die in den Fig. 5 und 7 umlaufend und in den Fig. 6 und 8 längsverlaufend
angeordnet sind. Diese Stege 7 können, wie insbesondere Fig. 5 zu entnehmen ist, geneigt
angeordnet sein, so daß sie sich leicht in die Bausteine 1 bzw. 2 einschieben lassen.
[0027] Wie weiterhin Fig. 9 zu entnehmen ist, können die Zapfenkörper auch durch mehrere
Ausnehmungen übereinander angeordneter Bausteine 1 bzw. 2 hindurchgeführt annähernd
die Höhe der Trockenmauer aufweisen und ggf. in das Fundament eingreifen, so daß je
nach Höhe der Mauer und Gegebenheiten keine weitere Befestigung erforderlich ist.
Die Zapfenkörper 5 können aber auch sowohl in langer als auch in kurzer Ausführung
mit Beton gefüllt und ggf. mit Eisen armiert sein.
[0028] In den Fig. 11 und 12 ist ein Zapfenkörper 5 ähnlich dem der Fig. 6 und 8 dargestellt,
bei dem die radiale Erstreckung der Stege 7 durch Verkleinerung der Hülse größer ausgeführt
ist. Dadurch kann in die Ausnehmungen 3 eingefüllter Beton in den Bereich der Stege
7 und weiterhin bis zur Innenwand des Bundes 6 gelangen, dessen Innendurchmesser vergrößert
und über verlängerte Stege geführt ist. Dadurch kann sich ein Betonring bilden, der
unabhängig von dem Bund die Abstützung der Bausteine übernehmen kann.
[0029] In den Figuren 13 bis 19 ist zwischen den Bausteinen 1 ein Stützring 12 vorgesehen,
dessen Innendurchmesser größer als der Durchmesser der mit 3 bezeichneten Ausnehmungen
in den Bausteinen 1 ist. An der Innenfläche der Stützringe 12 sind plattenförmige
Zentrierkörper 13 befestigt, die T-förmig ausgebildet und mit ihrem Steg am Stützring
befestigt sind. Im Ausführungsbeispiel sind, wie insbesondere den Figuren 14 und 16
zu entnehmen ist, sechs Zentrierkörper vorgesehen. Es sei darauf hingewiesen, daß
nicht zwangsweise sechs Zentrierkörper vorgesehen werden müssen. Prinzipiell reichen
drei Zentrierkörper für die Ausrichtung aus. Wie weiter in den Patentansprüchen und
der Patentbeschreibung ausgeführt, können auch L-förmige Zentrierkörper vorgesehen
sein, deren freie Schenkel dann abwechselnd in Ausnehmungen des unteren und darüber
angeordneten Bausteins eingreifen. Durch die besondere Ausgestaltung des Stützrings
mit Zentrierkörpern entsteht entlang der Ausnehmungen in den Bausteinen und der Stützringe
je nach Höhe der Mauer ein Kanal, der mit Beton gefüllt werden kann, wobei aufgrund
der flachen Ausbildung der Zentrierkörper praktisch keine Behinderung des Betonflusses
entsteht. Durch die besondere Ausbildung der Stirnseiten der Stützringe 12 gemäß der
Figuren 17 bis 19 wird sichergestellt, daß die Stützringe mit den Auflageflächen der
Bausteine eine dichte Verbindung bilden. Je nach Material der Stützringe 12 kann die
Stirnseite gemäß Figur 17 angefast sein oder mit einer Nut 14 gemäß Figur 18 bzw.
eine Schneide 15 gemäß Figur 16 ausgerüstet sein, die insoweit nachgiebig sind, daß
Unebenheiten der Fläche der Bausteine und ggf. deren Porösität ausgeglichen wird.
[0030] Wie insbesondere den Figuren 15 und 16 zu entnehmen ist, kann außerhalb des Stützrings
12 ein Tragring 16 angeordnet werden, der bevorzugt L-förmig gemäß Fig. 15 ausgebildet
ist. Er kann jedoch auch T- oder U-förmig ausgeführt sein. Es kommt dabei darauf an,
daß der Tragring über die Stege bzw. Schenkel am Stützring 12 zentriert ist und dabei
zur Unterstützung seiner Tragefunktion einen Abstand zum Stützring bekommt, so daß
er ein hohes Stützmoment aufbringen kann, wodurch eine stabile Ausrichtung der Mauer
und ein fester Stand gewährleistet ist, und zwar auch ohne Auffüllung des Kanals mittels
Beton oder dergleichen. In vorteilhafter Weise ist daher dieser Tragring als Zusatsteil
ausgeführt und kann alternativ benutzt werden.
1. Trockenmauer-System, das aus im Grundriß gesehen etwa rechteckigen bzw. quadratischen
Steinen (1, 2) ausgeführt ist, die ober- und unterseitig mittels abgestufter Verbindungselemente
(5) mit Abstand aufeinander festlegbar sind, wobei die Bausteine zumindest an ihren
Stoßseiten bogenförmig ausgeführt sind bzw. Kantenbrechungen zur Herstellung von Bögen
und Abwinklungen der Trockenmauer aufweisen,
dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungselemente als eigenständige Zapfenkörper
(5) ausgebildet sind, die in entsprechende Ausnehmungen (3) zumindest zweier übereinander
angeordneten Bausteine (1 bzw. 2) eingreifen und daß die Zapfenkörper (5) auf ihrem
Außenumfang einen Bund (6) aufweisen, der den Abstand zwischen übereinander angeordneten,
als Planblöcke ausgebildeten Bausteinen (1 bzw. 2) herstellt.
2. Trockenmauer-System nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Außenumfang der Zapfenkörper (5) und der Innenumfang
der Ausnehmungen (3) der Bausteine (1 bzw. 2) im Querschnitt gesehen rund, drei-,
vier- oder vieleckig ausgeführt sind, wobei die Eckenzahl am Innenumfang gleich oder
größer ist als die Eckenzahl am Außenumfang des Zapfenkörpers.
3. Trockenmauer-System nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Bund (6) als getrenntes Bauteil, ggf. höherer Druckfestigkeit,
ausgeführt ist.
4. Trockenmauer-System nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Zapfenkörper (5) mehr als zwei Bausteine (1 bzw. 2)
durchgreifen und ggf. eine Länge entsprechend der Trockenmauerhöhe aufweisen.
5. Trockenmauer-System nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Zapfenkörper (5) aus Hart- bzw. Weich-PVC oder einem
ähnlichen Werkstoff ggf. auch aus Gummi, und die Bausteine (1 bzw. 2) aus Beton hergestellt
sind.
6. Trockenmauer-System nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Bund (6) zumindest auf seiner äußeren Mantelfläche
mit einer Verkleidung, Wand, Ring und dergl. aus gleichem Material bzw. gleicher Farbe
wie die Bausteine (1 bzw. 2) versehen, ggf. auch vollständig aus diesem Material hergestellt
ist.
7. Trockenmauer-System nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Zapfenkörper (5) hülsenförmig ausgebildet sind und
im Bereich des bzw. der Bunde (6) Aussparungen (9) in der Wandung aufweisen, an die
sich Hohlräume (10) in dem bzw. den Bunden (6) anschließen.
8. Trockenmauer-System nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Zapfenkörper (5) hülsenförmig ausgebildet sind und
im Bereich des bzw. der Bundes (6) Aussparungen (9) in der Wandung aufweisen und daß
die Innenabmessung der Bunde (6) größer als das Maß der Ausnehmungen (3) in den Bausteinen
ist, wobei zwischen Innenumfang der Bunde (6) und Außenmantelfläche der Zapfenkörper
Abstandshalter vorgesehen sind, mittels denen der Bund (6) am Zapfenkörper (5) befestigt
oder geführt ist.
9. Trockenmauer-System nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Stege (7) im Bereich des Bundes (6) über das Maß der
Ausnehmungen (3) in den Bausteinen radial nach außen bis zum erweiterten Innenmaß
der Bunde (6) verlängert sind und dem Bund als Zentrierung dienen.
10. Trockenmauer-System nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß in den Ausnehmungen (3) der Bausteine vorstehende Ränder,
Nasen oder Vorsprünge angeordnet sind.
11. Trockenmauer-System, bei dem der Bund als getrenntes Bauteil ausgeführt ist, nach
einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß Abstandsstücke zwischen den Stirnseiten zweier Zapfenkörper
(5) vorgesehen sind.
12. Trockenmauer-System nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der in die Ausnehmungen der Bausteine reichende Zapfenkörperbereich
konisch ausgeführt ist.
13. Trockenmauer-System nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmungen der Bausteine entsprechend der Zapfenkörperform
ebenfalls konisch gestaltet sind.
14. Trockenmauer-System nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch stopfenförmige Endstücke (4), die in ihren Abmessungen den Ausnehmungen
(3) der Bausteine (1 bzw. 2) angepaßt sind.
15. Trockenmauer-System nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungselemente einen Stützring (12) aufweisen,
der zwischen übereinander gelagerten Bausteinen (1) angeordnet und dessen Innendurchmesser
größer als der Durchmesser der Ausnehmungen (3) in den Bausteinen (1) ist, und daß
innerhalb des Stützringes (12) Zentrierkörper (13) angeordnet sind, die in die Ausnehmungen
(3) der übereinander befindlichen Bausteine (1) eingreifen.
16. Trockenmauer-System nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Stützringe (12) an ihren den Bausteinen (1) zugewandten
Stirnseiten umlaufende Schneiden (15), Nuten (14) oder Rillen und dergleichen aufweisen.
12. Trockenmauer-System nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Zentrierkörper (13) T-förmig ausgeführt und mit ihrem
Steg am Stützring (12) befestigt sind.
18. Trockenmauer-System nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß zumindest drei, vorzugsweise sechs Zentrierkörper (13)
vorgesehen sind, die mit ihren am Steg abstehenden Schenkeln in die Ausnehmungen (3)
der übereinander befindlichen Bausteine (1) eingreifen.
19. Trockenmauer-System nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Zentrierkörper (13) L-förmig ausgebildet, mit einem
Schenkel am Stützring (12) befestigt sind und mit dem anderen Schenkel wechselnd in
die Ausnehmungen (3) des oberen und unteren Bausteins (1) eingreifen.
20. Trockenmauer-System nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Zentrierkörper (13) plattenförmig ausgebildet sind.
21. Trockenmauer-System nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem Stützring (12) verbundene Steg bzw. der Schenkel
niedriger als die Höhe des Stützringes (12) ausgeführt sind.
22. Trockenmauer-System nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Stützring (12) und die Zentrierkörper (13) einstückig,
vorzugsweise aus PVC hergestellt sind.
23. Trockenmauer-System nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß außerhalb des Stützrings (12) mit Abstand zu diesem ein
Tragring (16) vorgesehen ist.
24. Trockenmauer-System nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Tragring (16) am Stützring (12) zentriert ist.
25. Trockenmauer-System nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Tragring (16) L- oder T- oder U-förmig ausgeführt
und mit dem Steg bzw. Schenkel oder Schenkeln am Stützring (12) zentriert ist.
26. Trockenmauer-System nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch Ausgleichsscheiben, die einzeln oder gruppenweise zwischen die
Verbindungselemente und benachbarte Bausteine einlegbar sind.
1. A dry-wall system constructable of bricks (1, 2) which - in a plan view thereof
- are substantially rectangular or square and the top and bottom faces of which are
spacedly securable one above the other by means of stepped connecting elements (5),
in which at least the bricks' abutting faces are curved or chamfered to permit the
dry wall to be constructed so as to include curved or angle- shaped sections,
characterised in that the connecting elements are separate spigots (5) serving to
engage matching recesses (3) of at least two of the stacked bricks (1, 2), and in
that each of the spigots (5) is provided on its outer circumference with a collar
(6) for determining the spacing between the stacked bricks (1, 2), which are flat
blocks.
2. A dry-wall system according to claim 1,
characterised in that the outer circumference of each of the spigots (5) and the inner
circumference of each of the recesses (3) are - in a cross-sectional view thereof
- circular or triangular or rectangular or polygonal, and in that the number of corners
of the inner circumference is the same as or exceeds the number of corners of the
spigot's outer circumference.
3. A dry-wall system according to claim 1 or claim 2,
characterised in that the collar (6) is a separate component made, possibly, of a
material of greater compressive strength.
4. A dry-wall system according to claim 3, characterised in that the spigots (5) extend
through and engage more than two blocks (1, 2), and in that, possibly, their overall
length equals the height of the dry wall.
5. A dry-wall system according to any of the preceding claims, characterised in that
the spigots (5) are made of a rigid or soft PVC or a similar material or, possibly,
of rubber, and in that the blocks (1, 2) are concrete ones.
6. A dry-wall system according to any of the preceding claims,
characterised in that the collar (6) is provided, at least on is outer circumference,
with a lining, a skin, a band or the like of the same material and/or of the same
colour as the blocks (1, 2), and in that, possibly, the entire collar is made of this
material.
7. A dry-wall system according to any of the preceding claims,
characterised in that the spigots (5) are bushes each of which is provided in the
region of its collar, or each of its collars, (6) with apertures (9) in its wall,
and in that the apertures link up with cavities (10) in the, or the respective, collar
(6).
8. A dry-wall system according to any of the preceding claims,
characterised in that the spigots (5) are bushes each of which is provided in the
region of its collar, or each of its collars, (6) with apertures in its wall, that
the inside dimension of the or each collar (6) exceeds the dimension of the recesses
(3) in the blocks (1, 2), that spacers are arranged between the inner circumference
of the or each collar (6) and the outer circumference of the spigot, and in that the
or each collar (6) is secured to or guided by the spigot (5) with the aid of said
spacers
9. A dry-wall system according to any of the preceding claims,
characterised in that webs (7) in the region of the or each collar (6) extend beyond
the dimension of the recesses (3) in the blocks and radially outwardly to the enlarged
inside dimension of the or each collar (6) and serve to centre the latter.
10. A dry-wall system according to any of the preceding claims,
characterised in that flanges, lips or dents are arranged in the recesses (3) of the
blocks.
11. A dry-wall system, in which the or each collar is a separate component, according
to any of the preceding claims,
characterised in that separators are disposed between the end faces of any two spigots
(5).
12. A dry-wall system according to any of the preceding claims,
characterised in that the section or sections of the spigots extending into the recesses
of the blocks is, or are, tapered.
13. A dry-wall system according to any of the preceding claims,
characterised in that the recesses of the blocks are also tapered to match the shape
of the spigots.
14. A dry-wall system according to any of the preceding claims,
characterised by stopper-like end pieces (4), the dimensions of which correspond to
those of the recesses (3) of the blocks (1, 2).
15. A dry-wall system according to any of the preceding claims,
characterised in that the or each connecting element includes a prop ring (12) which
is disposed between the stacked blocks (1) and the internal diameter of which exceeds
the diameter of the recesses (3) of the blocks (1), and in that centering members
(13) are arranged inside each prop ring (12) and engage the recesses (3) of the stacked
blocks (1).
16. A dry-wall system according to any of the preceding claims,
characterised in that the or each prop ring (12) is provided at each of its end faces
facing the blocks (1) with a continuous bevel (15) or a groove (14) or a slot or the
like.
17. A dry-wall system according to any of the preceding claims,
characterised in that the centering members (13) are T-shaped and fastened by their
respective stem to the prop ring (12).
18. A dry-wall system according to any of the preceding claims,
characterised in that the centering members (13) number at least three but preferably
six, and in that their faces remote from the stem engage the recesses (3) of the stacked
blocks (1).
19. A dry-wall system according to any of the preceding claims,
characterised in that the centering members (13) are L-shaped, and in that one arm
of each of them is fastened to the prop ring (12) whilst the other arms of alternating
members engage the recesses (3) of the upper block (1) and, respectively, the lower
block (1).
20. A dry-wall system according to any of the preceding claims,
characterised in that the centering members (13) are plate-shaped.
21. A dry-wall system according to any of the preceding claims,
characterised in that the height of the stems and, respectively, of the arms fastened
to the prop ring (12) is less than the height of the prop ring (12).
22. A dry-wall system according to any of the preceding claims,
characterised in that the prop ring (12) and the centering members (13) are combined
into a one- piece component, preferably made of PVC.
23. A dry-wall system according to any of the preceding claims,
characterised in that a supporting ring (16) is arranged outside and spaced from the
prop ring (12).
24. A dry-wall system according to any of the preceding claims,
characterised in that the supporting ring (16) is centered on the prop ring (12).
25. A dry-wall system according to any of the preceding claims,
characterised in that the supporting ring (16) is L-shaped or T-shaped or U-shaped
and is centered by its stem or arm or arms on the prop ring (12).
26. A dry-wall system according to any of the preceding claims,
characterised by shims fittable singly or in multiples between the connecting elements
and adjacent blocks.
1. Système de construction d'un mur à sec, mur réalisé à partir de blocs (1, 2) qui,
vus en projection horizontale, sont à peu près rectangulaires ou carrés, et qui sont
susceptibles d'être fixés à un certain intervalle les uns au-dessus des autres, côté
supérieur et côté inférieur, au moyen d'éléments de liaison à gradins (5), ces blocs
constitutifs, tout au moins sur leurs côtés aboutés, étant réalisés en forme d'arc
ou comportant des abattements d'arêtes pour permettre d'obtenir, dans la construction
du mur à sec, des arcs ou des déviations angulaires, système de construction de mur
à sec caractérisé en ce que les éléments de liaison sont réalisés sous la forme de
structures indépendantes à tenons (5), qui viennent en prise dans des évidements correspondants
(3) d'au moins deux blocs constitutifs (1 ou 2) disposés l'un sur l'autre, et que
les structures à tenons (5) comportent sur leur périphérie externe un bandeau (6)
qui maintient l'intervalle entre deux blocs constitutifs (1 ou 2) disposés l'un sur
l'autre et revêtant la forme de blocs plans.
2. Système de construction d'un mur à sec selon la revendication 1, caractérisé en
ce que la périphérie externe des structures à tenons (5) et la périphérie interne
des évidements (3) des blocs constitutifs (1 ou 2) sont, vues en coupe transversale,
rondes, triangulaires, quadrangulaires ou polyangulaires, le nombre d'angles sur la
périphérie interne étant égal ou supérieur au nombre d'angles sur la périphérie externe
de la structure à tenons.
3. Système de construction d'un mur à sec selon une des précédentes revendications,
caractérisé en ce que le bandeau (6) est réalisé en tant que pièce distincte, ayant
éventuellement une résistance plus élevée à la pression.
4. Système de construction d'un mur à sec, selon la revendication 3, caractérisé en
ce que les structures à tenons (5) viennent en prise à travers plus de deux blocs
constitutifs (1 ou 2), et ont éventuellement une longueur correspondant à la hauteur
du mur construit à sec.
5. Système de construction d'un mur à sec selon une des précédentes revendications,
caractérisé en ce que les structures à tenons (5) sont réalisées en PVC dur ou mou
ou bien en un matériau analogue ou éventuellement aussi en caoutchouc, et que les
blocs constitutifs (1 ou 2) sont en béton.
6. Système de construction d'un mur à sec selon une des précédentes revendications,
caractérisé en ce que le bandeau, tout au moins sur sa surface enveloppe externe,
est muni d'un revêtement, d'une paroi, d'un anneau ou d'une garniture analogue, en
un matériau identique à celui des blocs constitutifs (1 ou 2) ou ayant la même couleur,
ou bien le bandeau est éventuellement réalisé en ce matériau.
7. Système de construction d'un mur à sec selon une des précédentes revendications,
caractérisé en ce que les structures à tenons (5) sont en forme de douille et comportent
dans leur paroi, dans la zone du ou des bandeaux (6), des ajours (9), auxquels se
raccordent des espaces creux (10) dans le ou les bandeaux (6).
8. Système de construction d'un mur à sec selon une des précédentes revendications,
caractérisé en ce que les structures à tenons (5) sont en forme de douille et comportent
dans leur paroi, dans la zone du ou des bandeaux (6), des ajours (9), et que le dimensionnement
interne des bandeaux (6) est supérieur à la dimension des évidements (3) dans les
blocs constitutifs, auquel cas il est prévu entre la périphérie interne des bandeaux
(6) et la surface enveloppe externe des structures à tenon, des entretoises au moyen
desquelles le bandeau (6) est fixé ou guidé sur la structure à tenons (5).
9. Système de construction d'un mur à sec selon une des précédentes revendications,
caractérisé en ce que les barrettes (7), dans la zone du bandeau (6), sont prolongées
au-delà de la dimension des évidements (3) dans les blocs constitutifs, radialement
vers l'extérieur jusqu'à la dimension interne élargie du bandeau (6), et assurent
le centrage du bandeau.
10. Système de construction d'un mur à sec selon une des précédentes revendications,
caractérisé en ce qu'il est prévu dans les évidements (3) des blocs constitutifs des
arêtes proéminentes, des tenons ou des saillies.
11. Système de construction d'un mur à sec dans lequel le bandeau est réalisé en tant
que pièce distincte, selon une des précédentes revendications, caractérisé en ce que
des entretoises sont prévues entre les faces frontales de deux structures à tenons
(5).
12. Système de construction d'un mur à sec selon une des précédentes revendications,
caractérisé en ce que la partie, pénétrant dans les évidements des blocs constitutifs,
de la structure à tenons, est de forme conique.
13. Système de construction d'un mur à sec selon la revendication 12, caractérisé
en ce que, de façon correspondante à la forme de la structure à tenons, les évidements
des blocs constitutifs sont également de forme conique.
14. Système de construction d'un mur à sec selon une des précédentes revendications,
caractérisé en ce qu'il est prévu des pièces d'extrémité (4) en forme de bouchons,
et dont les dimensions sont adaptées aux évidements (3) des blocs constitutifs (1
ou 2).
15. Système de construction d'un mur à sec selon une des précédentes revendications,
caractérisé en ce que les éléments de liaison comportent un anneau de support (12),
disposé entre ces blocs constitutifs (1) superposés, et dont le diamètre interne est
supérieur au diamètre des évidements (3) dans les blocs constitutifs (1) et qu'à l'intérieur
de cet anneau de support (12) sont disposées des structures de centrage (13), qui
viennent en prise dans les évidements (3) des blocs constitutifs (1) superposés.
16. Système de construction d'un mur à sec selon une des précédentes revendications,
caractérisé en ce que les anneaux de support (12) comportent sur leurs faces frontales
tournées vers les blocs constitutifs (1), des arêtes (15) ou des gorges (14) périphériques,
ou bien des rainures et des dispositions analogues.
17. Système de construction d'un mur à sec selon une des précédentes revendications,
caractérisé en ce que les structures de centrage (13) sont en forme de T et sont fixées
par leur âme sur l'anneau de support (12).
18. Système de construction d'un mur à sec selon une des précédentes revendications,
caractérisé en ce qu'il est prévu au moins trois structures de centrage (13), et de
préférence six, dont les branches, s'écartant de l'âme, viennent en prise dans les
évidements (3) des blocs constitutifs (1) superposés.
19. Système de construction d'un mur à sec selon une des précédentes revendications,
caractérisé en ce que les structures de centrage (13) sont en forme de L et sont fixées
par l'une de leurs branches sur l'anneau de support (12), tandis que par leur autre
branche, elles viennent alternativement en prise dans les évidements (3) du bloc constitutif
(1) supérieur et inférieur.
20. Système de construction d'un mur à sec selon une des précédentes revendications,
caractérisé en ce que les structures de centrage (13) sont en forme de plaques.
21. Système de construction d'un mur à sec selon une des précédentes revendications,
caractérisé en ce que l'âme ou la branche reliée à l'anneau de support est plus basse
que la hauteur de cet anneau de support (12).
22. Système de construction d'un mur à sec selon une des précédentes revendications,
caractérisé en ce que l'anneau de support (12) et la structure de centrage (13) sont
réalisés d'une seule pièce, de préférence en PVC.
23. Système de construction d'un mur à sec selon une des précédentes revendications,
caractérisé en ce qu'il est prévu, à l'extérieur de l'anneau de support (12), et à
une certaine distance de celui-ci, un anneau porteur (16).
24. Système de construction d'un mur à sec selon une des précédentes revendications,
caractérisé en ce que l'anneau porteur (16) est centré sur l'anneau de support (12).
25. Système de construction d'un mur à sec selon une des précédentes revendications,
caractérisé en ce que l'anneau porteur (16) est en forme de L ou de T, ou de U, et
qu'il est centré par son âme, ou par une de ses branches, ou par ses branches, sur
l'anneau de support (12).
26. Système de construction d'un mur à sec selon une des précédentes revendications,
caractérisé en ce qu'il comporte des disques de compensations, qui peuvent être insérés,
individuellement ou par groupes, entre les éléments de liaisons et les blocs constitutifs
voisins.