[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen druckmittelbetätigten, doppeltwirkenden Rastierungszylinder
gemäss dem Oberbegriff des Anspruches 1 .
[0002] Ein derartiger Rastierungszylinder ist aus der DE-A-1.426.552 bekannt. Hierbei ist
der Arbeitskolben zentral von einem gehäusefesten Rohr verschieblich durchsetzt, welches
an seinem freien Ende die Kugelkäfige für die Kugeln der Kugelgesperre bildet. Innerhalb
dieses Rohres befindet sich die Steuerstange, welche auf den einander abgewandten
Seiten der inneren Sperringe die diesen zugeordneten Schultern aufweist. Die Druckmittelanschlüsse
befinden sich an einem den Steuerkolben aufnehmenden Zylinderende, die Beaufschlagung
des anschlussseitigen Arbeitszylinderraumes erfolgt nahezu unmittelbar aus dem einen
Druckmittelanschluss, und der andersseitige Arbeitszylinderraum ist durch einen aussen
am Arbeitszylinder entlanggeführten Druckmittelkanal mit dem anderen Druckmittelanschluss
verbunden. Trotz des verschieblichen und komplizierten 1 neinandergreifens dreier
Teile - der hohlen Kolbenstange, des Rohres und der Steuerstange- ist also keine innere
Druckzuführung zum anschlussfernen Arbeitszylinderraum vorhanden. Auch fehlen eine
Handbetätigung und eine rüttelfeste Sicherung gegen ungewollte Verstellungen im drucklosen
Zustand.
[0003] Aus der US-A-2.887.991 ist ein Rastierungszylinder bekannt, dessen Kolben beidseitig
Ringsansätze trägt, die mit radialen Bohrungen zur Aufnahme der Kugeln der Kugelgesperre
versehen sind und so als Kugelkäfige dienen.
[0004] Die FR-A-47260 zeigt einen Rastierungszylinder, der an beiden Enden je einen Steuerkolben
für die Kugelgesperre benötigt; er ist zudem an beiden Enden mit je einer Handbetätigung
für den dortigen Steuerkolben ausgestattet.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es, einen konstruktiv weitgehend einfach aufgebauten und
kostenmässig besonders günstig herstellbaren Zylinder der eingangs genannten Art anzugeben,
der in den verriegelten Endlagen des Kolbens besonders hohe Kräfte sicher aufzunehmen
vermag. Dabei soll eine Ausbildungsmöglichkeit bestehen, dass vorzugsweise im drucklosen
Zustand die Verriegelung auch von Hand gelöst werden kann. Die Druckmittelzuführungen
zu dem doppelt beaufschlagbaren Zylinder sollen zusammen mit der Handentriegelung
an einem Zylinderende angeordnet werden können.
[0006] Die Aufgabe wird erfindungsgemäss mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruches
1 gelöst.
[0007] VorteilhafteAusführungen ergeben sich aus den Merkmalen der Unteransprüche.
[0008] Die Erfindung wird anhand eines Ausführungsbeispieles im einzelnen beschrieben und
erläutert, das in einer zugehörigen Zeichnung schematisch dargestellt ist. Die Zeichnung
zeigt einen Längsschnitt durch einen Rastierungszylinder 1 mit einem Zylindergehäuse
2, in dem ein Arbeitskolben 3 zwischen zwei Flanschringen 4 und 5 verschieblich ist.
An dem Arbeitszylinder 3 greift eine Kolbenstange 6 an, die durch das rechte eine
Ende 7 des Zylindergehäuses 2 druckdicht verschieblich hindurchgeführt ist.
[0009] Am Arbeitskolben 3 ist beidseitig je ein Ringansatz 8 und 9 vorgesehen, die mit dem
Arbeitskolben einstückig sind. Beide Ringansätze 8 weisen jeweils über ihrem Umfang
gleichmässig verteilt z.B. drei radiale Bohrungen auf, von denen in der Schnittzeichnung
jeweils zwei Bohrungen 10, 10' bzw. 11, 11' geschnitten sind. Der Längsschnitt durch
den Rastierungszylinder 1 wird von zwei sich in der Längsachse schneidenden Schnittebenen
gebildet, die einen Winkel von 120 Grad bilden. In den Bohrungen befinden sich Kugeln,
von denen die Kugeln 12, 12' bzw. 13, 13' dargestellt sind.
[0010] Es ist klar, dass zu einem Kugelgesperre in einem Ringansatz 8 bzw. 9 des Kolbens
3 jeweils drei Kugeln gehören, die mit geringem Spiel in die Bohrung der Ringansätze
eingreifen.
[0011] Durch den Arbeitskolben 3 ist druckdicht eine hohle Steuerstange 14 geführt. Hierzu
besitzt der als Ringkolben ausgebildete Arbeitskolben 3 zwei Innendichtungen 15, 16,
die am Umfang der Steuerstange 14 unter Vorspannung dichtend anliegen. Die Steuerstange
14 ist mit ihrem einen Ende durch das linke andere Ende 17 des Zylindergehäuses 1
druckdichtverschieblich geführt. Hierzu befindet sich im linken Gehäuseboden bzw.
Gehäusedeckel eine Nut 18 zur Aufnahme eines Dichtungsringes 19, der unter Vorspannung
dichtend an der Oberfläche der Steuerstange 14 anliegt. An der durch das Gehäuseende
17 hindurchgeführten Steuerstange 14 greift ein Handgriff 20 fest an, mit dem die
Steuerstange von Hand verschieblich ist. Die Steuerstange 14 ist in fester Verbindung
mit einem Steuerkolben 21, der einen wesentlich kleineren Durchmesser als der Arbeitskolben
3 aufweist. Der Steuerkolben 21 ist in einem Steuerzylinderraum verschieblich, der
durch den Steuerkolben 21 in die Steuerzylinderräume 22 und 23 unterteilt ist.
[0012] Entsprechend ist der Arbeitskolben 3 in einem Arbeitszylinderraum verschieblich,
der durch den Arbeitskolben in die Arbeitszylinderräume 24 und 25 unterteilt ist.
Die beiden Zylinder 3 und 21 sind koaxial zueinander angeordnet und der Steuerzylinderraum
22 schliesst unmittelbar an den Arbeitszylinderraum 25 an.
[0013] Die hohle Steuerstange 14 ist verschieblich in der hohlen Kolbenstange 6 geführt.
Hierzu sind nahe dem rechten Ende 26 der Steuerstange radiale Bolzen 27, 27' vorgesehen.
Es ist klar, dass die Erfindung auf eine derartige Führung der Steuerstange 14 innerhalb
der Kolbenstange 3 nicht beschränkt ist und dass einem Fachmann sich ohne weiteres
vergleichbare Führungen für die Steuerstange 14 innerhalb der Kolbenstange 3 anbieten.
[0014] Auf der Steuerstange 14 befinden sich zwei Sperringe 28 und 29, die den gehäusefesten
Flanschringen 4 und 5 gegenüberliegen. Die Sperringe sind in einem festen Mindestabstand
voneinander gehalten, und hierzu sind die Sperringe 28, 29 auf verjüngten Endabschnitten
30, 31 gelagert, die über Schultern 32, 33 an einen mittleren Abschnitt 34 der Steuerstange
14 anschliessen. An den Schultern stützen sich die gleich ausgebildeten Sperringe
28, 29 ab.
[0015] Die Flanschringe 4 und 5 besitzen an ihren radial inneren Stirnflächen schalenförmig
nach innen gekrümmte Widerlagerflächen 35 und 36. Entsprechend besitzen die Sperringe
28 und 29 an ihrem radial äusseren Umfang nach innen gekrümmte Widerlagerflächen 37
und 38. Wie die Zeichnung zeigt, sind die Kugeln 13,13' des linken Kugelgesperres
im Ringansatz 9 des Arbeitskolbens 3 zwischen den Widerlagerflächen 35 und 37 eingesperrt.
Die Widerlagerflächen 35 und 37 sind derart ausgebildet, dass auf die Kolbenstange
6 des in seiner einen Endlage befindlichen Arbeitskolbens in axialer Richtung des
Pfeiles 39 hohe Kräfte wirken können, die über die Widerlagerflächen 35 und 37 auf
das Zylindergehäuse 2 geleitet werden.
[0016] Damit der Arbeitskolben in seine gesperrten Endlagen gelangen kann, sind die Sperringe
28, 29 jeweils gegen eine Feder 40 bzw. 41 verschieblich auf der Steuerstange 14 gelagert.
Die Feder 41 stützt sich an den Steuerkolben 21 und die Feder 40 stützt sich an den
Führungsbolzen 27, 27' ab. Die Sperringe 28, 29 besitzen jeweils eine keilförmige
Gestalt mit Schrägflächen 42, 43. Wird der Arbeitskolben 3 in die dargestellte rastierte
Endlageverschoben, so laufen die Kugeln 13,13'auf die Schrägfläche 43 des Sperringes
29 auf und drükken diesen dabei aus seiner dargestellten Stellung entgegen der Federkraft
der Feder 41 nach links in Richtung des Steuerkolbens 21, bis die Kugeln in die gehaüsefesten
Widerlagerflächen 37 am Flanschring 4 einschnappen können. Der Sperring 29 wird dann
durch die Federkraft der Feder 41 in die dargestellte Ausgangsstellung nach rechts
zurückbewegt. Um die dargestellte linke Sperrstellung des Kolbens 3 zu lösen, kann
der Steuerkolbenraum 22 mit Druckmittel beaufschlagt werden, wodurch der Steuerkolben
21 mit der Steuerstange 14 nach links bewegt wird. Der an der Schulter 33 festliegende
Sperring 29 wird dabei zusammen mit der Steuerstange nach links bewegt, wodurch das
eine Kugelgesperre mit den Kugeln 13, 13' freigegeben wird. Auf diese Weise ist die
Rastierung des Arbeitskolbens 3 in seiner dargestellten linken Endlage aufgehoben.
Gleichzeitig ist der Sperring 28 aus seiner dargestellten sperrfreien Stellung in
die Sperrstellung verschoben. Wird nunmehr der Arbeitskolben 3 nach rechte in seine
rechte Endlage verschoben, so laufen die Kugeln 12, 12' auf die Schrägfläche 42 des
Sperringes 28 auf und verschieben diesen entgegen der Federkraft der Feder 40 soweit
nach rechts, bis die Kugeln 12, 12' in die gehäusefesten Widerlagerflächen 36 am Flanschring
4 einschnappen können. Der Sperring 28 wird dann durch die Federkraft der Feder 40
wieder in seine Sperrstellung nach links zurückgedrückt.
[0017] Um die rechte Sperrstellung des Kolbens 3 zu lösen, kann der Steuerkolbenraum 23
mit Druckluft beaufschlagt werden, wodurch der Steuerkolben 21 mit der Steuerstange
14 nach rechts bewegt wird. Hierbei wird der an der Schulter 32 festliegende Sperring
28 zusammen mit der Steuerstange 14 nach rechts verschoben, wodurch nunmehr das andere
Kugelgesperre mit den Kugeln 12, 12' freigegeben wird. Die Schrägflächen 42 und 43
der Sperringe 28 und 29 sind derart ausgebildet, dass die Kugeln der beiden Kugelgesperre
ohne Selbsthemmung auflaufen können.
[0018] Während der Kolbenhub des Arbeitskolbens 3 durch die Flanschringe 4 und 5 begrenzt
ist, ist der Kolbenhub des Steuerzylinders 21 durch den Handgriff 20 und die innere
Zylindergehäuse-Stirnwand 44 begrenzt. Es ist klar, dass der Kolbenhub des Steuerkolbens
21 auch auf andere Weise begrenzt werden kann. Im drucklosen Zustand kann der in seiner
einen oder anderen Endlage gesperrte Kolben durch Ziehen bzw. Drücken an dem Handgriff
20 gelöst werden. Damit sich die Kugelgesperre in den Endlagen des Arbeitskolbens
3 im drucklosen Zustand nicht von selbst lösen können, ist am Ende 26 der Steuerstange
in einer Nut ein radial vorstehender Federring 45 vorgesehen, hinter den eine radial
nach innen vorspringende Schulter 46 an der Kolbenstange 6 greift. Um den Arbeitskolben
3 mit der Kolbenstange 6 aus seiner dargestellten einen Endlage lösen zu können, muss
der Federring 45 von der Schulter 46 überfahren werden. Hierzu sind Kräfte erforderlich,
die grösser sind als die max. auftretenden Rüttelkräfte am Arbeitskolben 3 bzw. an
der Kolbenstange 6. Es ist klar, dass der Federring 46 auch an einer anderen Stelle,
z.B. im Bereich des Handgriffes 20 vorgesehen sein kann.
[0019] Die Steuerstange 14 ist hohl ausgebildet. Auf diese Weise können vorteilhafterweise
beide Druckmittelanschlüsse 47, 48 zusammen mit dem Handgriff 20 am einen Ende des
Zylindergehäuses 2, z.B. am Zylinderdeckel, angeordnet sein. Im Beispielsfalle liegen
die beiden Druckmittelanschlüsse 47, 48 einander gegenüber. Der eine Druckmittelanschluss
47 ist an den Steuerzylinderraum 23 und über die Bohrungen 49 und 50 in der Steuerstange
14 auch an den Arbeitszylinderraum 24 angeschlossen. Der andere Druckmittelanschluss
48 ist an den Steuerzylinderraum 22 und an den Arbeitszylinderraum 25 angeschlossen.
[0020] Wird der Anschluss 48 mit Druckmittel z.B. Druckluft beaufschlagt, und ist der Anschluss
47 an Atmosphäre geschaltet, so wird der Steuerkolben 21 bis zur inneren Zylindergehäuse-Stirnfläche
44 nach links bewegt. Dabei kommt die Kolbenverriegelung für die linke Endlage des
Arbeitskolbens 3 frei und der Arbeitskolben 3 wird in seine rechte Endlage verschoben
und wie vorstehend beschrieben verriegelt. Wird anschliessend der Anschluss 47 mit
Druckmittel beaufschlagt und der Anschluss 48 an Atmosphäre gelegt, dann werden die
Räume 23 und 24 mit Druckmittel beaufschlagt, wodurch zunächst der Steuerkolben in
seine dargestellte Stellung verfahren wird, um die Rastierung in der rechten Endlage
des Arbeitskolbens wieder zu lösen und gleichzeitig die erneute Rastierung des Arbeitskolbens
in der linken Endlage vorzubereiten. Anschliessend wird der Arbeitskolben 3 wieder
in seine linke Endlage zurückbewegt und dort wie oben beschrieben gesperrt.
[0021] Es ist klar, dass die Erfindung nicht auf Kolbenstangenzylinder beschränkt ist. Die
erfindungsgemässe Rastierung ist auch für kolbenstangenlose-Zylinder geeignet.
Bezugszeichenliste
[0022]
1 Rastierungszylinder
2 Zylindergehäuse
3 Arbeitskolben
4 u. 5 Flanschringe
6 Kolbenstange
7 das eine Ende des Zylindergehäuses 2
8 u. 9 Ringansätze am Arbeitskolben 3
10 u. 10' Bohrungen im Ringansatz 8
11 u. 11' Bohrungen im Ringansatz 9
12 u. 12' Kugeln in den Bohrungen 10 und 10'
13 u. 13' Kugeln in den Bohrungen 11 und 11'
14 Steuerstange
15. u. 16 Innendichtungen am Arbeitskolben 3
17 das andere Ende des Zylindergehäuses 2
18 Nut
19 Dichtungsring in der Nut 18
20 Handgriff
21 Steuerkolben
22 u. 23 Steuerzylinderräume
24 u. 25 Arbeitszylinderräume
26 das eine Ende der Steuerstange
27 u. 27' Bolzen
28 u. 29 Sperringe
30 u. 31 Endabschnitte der Steuerstange
32 u. 33 Schultern der Endabschnitte 30 und 31
34 mittlerer Abschnitt der Steuerstange 14
35 u. 36 radial äussere Widerlagerflächen
37 u. 38 radial innere Widerlagerflächen
39 Pfeil
40 u. 41 Federn
42 u. 43 Schrägflächen der Sperringe 28 und 29
44 innere Zylindergehäuse-Stirnfläche
45 Federring
46 Schulter
47 u. 48 Druckmittelanschlüsse .
49 u. 50 Bohrungen in der Steuerstange 14
1. Druckmittelbetätigter, doppeltwirkender Rastierungszylinder (1) zur Betätigung
wenigstens eines Abdeckorganes, insbesondere Be- oder Entlüftungsjalousie,
- mit zwei an einem Ende des Rastierungszylinders (1) angeordneten Druckmittelanschlüssen
(47,48),
- mit einem zwischen zwei Endlagen verschieblichen, beidseitig beaufschlagbaren Arbeitskolben
(3) und
- mit einer zwei axial versetzte Kugelgesperre (Kugeln 12, 12' und 13, 13') umfassenden
Vorrichtung zur mechanischen Verriegelung des Arbeitskolbens (3) in seinen beiden
Endlagen und zur druckmittelgesteuerten Entriegelung des Arbeitskolbens (3) und seiner
anschliessenden Verschiebung aus seiner einen Endlage in die andere oder umgekehrt,
wobei
- die beiden Endlagen des Arbeitskolbens (3) durch zylindergehäusefeste, den Kugelgesperren
(Kugeln 12, 12' und 13, 13') zugeordnete Halterungen (4, 5) bestimmt sind,
- und eine von einem Steuerkolben (21) zwischen zwei Anschlägen bewegliche, den Arbeitskolben
(3) verschieblich durchgreifende zentrale Steuerstange (14) vorgesehen ist, auf welcher
gegenüber den Halterungen innere Sperringe (28, 29) verschieblich angeordnet sind,
die jeweils zur Verriegelung der jeweils mehreren, über den Umfang gleichmässig verteilten
Kugeln (12, 12' und 13,13') eines Kugelgesperres in einer Endlage des Arbeitskolbens
(3) kugelseitig radial innere Widerlagerflächen (37, 38) aufweisen, wobei die inneren
Sperringe (28, 29) in Andrückrichtung an auf der Steuerstang (14) angeordnete Schultern
(32, 22) zueinander entgegengesetzt federbelastet (Federn 40, 41) sind, dadurch gekennzeichnet,
- dass zu beiden Seiten des Arbeitskolbens (3) jeweils ein Kugelgesperre angeordnet
ist, dessen Kugeln (12,12' und 13,13') am Arbeitskolben (3) gehalten sind,
- dass die Halterungen als äussere Flanschringe (4,5) ausgebildet sind, die zur Verriegelung
der Kugeln (12,12' bzw. 13,13') jeweils eines Kugelgesperres in einer Endlage des
Arbeitskolbens (3) kugelseitig radial äussere Widerlagerflächen (35, 36) aufweisen,
- dass die Schultern (32, 33) der Steuerstange (14) zwischen den beiden inneren Sperringen
(28, 29) angeordnet sind,
- dass die Steuerstange (14) abgedichtet verschieblich im Arbeitskolben (3) geführt
ist, und
- dass der eine Druckmittelanschluss (47) durch die hohl ausgebildete Steuerstange
(14) an den den Druckmittelanschlüssen (47,48) entfernteren einen Arbeitszylinderraum
(24) zur einen Seite des Arbeitskolbens (3) und der andere Druckmittelanschluss (48),
wie bekannt, an den anderen Arbeitszylinderraum (25) zur anderen Seite des Arbeitskolbens
(3) angeschlossen ist.
2. Zylinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die druckmitteldicht durch
den Boden (17) des Zylindergehäuses (2) geführte Steuerstange (14) mit einer Handbetätigung
(20) versehen ist.
3. Zylinder nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerstange
(14) mit einer mechanischen Rüttelsicherung (Federring 45, Schulter46) zum Zylinderboden
oder zur hohlen Kolbenstange (6) des Arbeitskolbens (3) versehen ist.
4. Zylinder nach Anspruch 1,2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Arbeitskolben
(3) beidseitig zylindrische Ringansätze (8,9) aufweist, die jeweils als Kugelkäfig
für die Kugeln (12,12' bzw. 13, 13') eines Kugelgesperres ausgebildet sind.
5. Zylinder nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Ringansätze (8, 9) jeweils
entsprechend der Anzahl der Kugeln (12,12' und 13, 13') eines Kugelgesperres radiale
Bohrungen (10, 10' und 11, 11') aufweisen, in denen die Kugeln (12, 12' und 13, 13')
gehalten sind, wobei die Bohrungen (10, 10' und 11, 11') zum Verhindern eines Austrittes
der Kugeln (12, 12' und 13, 13') aus den Ringansätzen (8, 9) nach aussen am Aussenumfang
der Ringansätze (8, 9) verengt sind und die Kugeln (12,12' und 13, 13') sich ausserhalb
der Rastierstellungen nach radialinnen auf der äusseren Umfangsfläche der Steuerstange
(14) abstützen.
6. Zylinder nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Druckmittelanschlüsse
(47, 48) am Zylinderdeckel (17) gegenüberliegend angeordnet sind und dass die Handbetätigung
(20) zentral am Zylinderdeckel (17) angeordnet ist.
1. Pressure-means-operated, double-acting locking cylinder (1) for controlling at
least one cover means, in particular ventilation shutters, with
- two pressure means connections (47, 48) arranged on one end of the locking cylinder
(1),
- one working piston (3), able to be acted upon on both sides, displaceable between
two end positions and
- a device containing two axially spaced ball locking mechanisms (balls 12,12' and
13,13') for mechanically locking the working piston (3) in both its end positions
and for release of the working piston (3) and its subsequent displacement from one
of its end positions to the other or vice versa under the control of pressure means,
whereby
- both end positions of the working piston (3) are determined by mountings (4, 5)
fixed to the cylinder housing and corresponding to the ball locking mechanisms (balls
12, 12' and 13, 13'),
- and a central control rod (14) is provided passing through the working piston (3)
in a displaceable manner, movable by a control piston (21) between two endpoints,
on which rod inner locking rings (28, 29) are arranged in a displaceable manner opposite
the mountings, which rings have radially inner bearing areas (37, 38) on the ball
side, so that each locks one set of balls (12,12' and 13, 13') of a ball locking mechanism
distributed uniformly over the periphery in one end position of the working piston
(3), the inner locking rings (28, 29) being oppositely spring-loaded (springs 40,
41 ) toward one another and pressed toward shoulders (32, 33) arranged on the control
rod (14),
characterised in that
- on each side of the working piston (3) there is arranged a ball locking mechanism
the balls of which (12,12' and 13,13') are held on the working piston (3),
- the mountings are constructed as outer flanged rings (4, 5) which for locking the
balls (12, 12' or 13, 13') of each ball locking mechanism in one end position of the
working piston (3) have radially outer areas (35, 36) on the ball side,
- the shoulders (32,33) of the control rod (14) are arranged between both inner locking
rings (28, 29),
- the control rod (14) is guided, in a sealed and displaceable manner, in the working
piston (3), and
- one pressure means connection (47) is connected to the working cylinder chamber
(24) on the far side of the pressure means connections (47, 48) and on one side of
the working piston (3) through the control rod (14), which is hollow, and the other
pressure means connection (48) is connected in known manner to the other working cylinder
chamber (25) on the other side of the working piston (3).
2. Cylinder according to claim 1, characterised in that the control rod (14), passing
through the base (17) of the cylinder housing (2) in such a way that it is impermeable
to the pressure means, is provided with a manual operating means (20).
3. Cylinder according to claim 1 or 2, characterised in that the control rod (14)
is provided with a mechanical vibration safety fastening device (spring ring 45, shoulder
46) to the cylinder base or to the hollow piston rod (6) of the working piston (3).
4. Cylinder according to claim 1,2 or 3, characterised in that the working piston
(3) has on both sides cylindrical ring bosses (8, 9) each of which is designed as
a ball cage for the balls (12, 12' or 13,13') of one ball locking mechanism.
5. Cylinder according to claim 4, characterised in that the ring bosses (8, 9) each
have radial bores (10,10' and 11,11') corresponding to the number of balls (12, 12'
and 13, 13') of a ball locking mechanism in which bores the balls (12, 12' and 13,
13') are held, the bores (10, 10' and 11, 11') narrowing outwards on the outer periphery
of the ring bosses (8,9) to hinder exit of the balls (12,12' and 13, 13') from the
ring bosses (8, 9), and the balls (12, 12' and 13, 13') are supported radially inwards
when not in the locking positions by the outer peripheral surface of the control rod
(14).
6. Cylinder according to claim 2, characterised in that both pressure means connections
(47, 48) are arranged in an opposing manner on the cylinder cover (17) and that the
manual operating means (20) is arranged centrally on the cylinder cover (17).
1. Cylindre de blocage à fluide sous pression à double effet (1) pour commander au
moins une plaque de couverture, en particulier des jalousies de ventilation
- avec deux raccords de fluide sous pression (47, 48) disposés à une extrémité du
cylindre de blocage (1),
- avec un piston moteur (3) coulissant entre deux positions finales et pouvant être
alimenté des deux côtés, et
- avec un dispositif comportant deux verrouillages à bille décalés axialement (billes
12, 12' et 13, 13') pour le verrouillage mécanique du piston moteur (3) dans ses deux
positions finales et pour le déverrouillage à commande par le fluide sous pression
du piston moteur (3) et son déplacement consécutif d'une position finale à l'autre
ou vice versa, où
- les deux positions finales du piston moteur (3) sont déterminées par des fixations
(4, 5) solidaires du corps de cylindre et conjuguées avec les verrouillages à billes
(billes 12, 12' et 13, 13'), et
- il est prévu une tige de commande centrale (14) actionnée par un piston de commande
(21) entre deux butées qui traverse le piston moteur (3) en le déplaçant et sur laquelle
sont disposées de façon coulissante des bagues d'arrêt intérieures (28, 29) en face
des fixations qui présentent des surfaces de butée intérieures en sens radial (37,
38) du côté billes pour le verrouillage respectif de plusieurs billes (12, 12' et
13, 13') uniformément réparties sur le pourtour d'un verrouillage à billes dans une
position finale du piston moteur (3), les bagues d'arrêt intérieures (28, 29) étant
comprimées par ressort (ressorts 40, 41 ) en sens opposé l'une par rapport à l'autre,
la compression agissant en direction des épaulements (32, 22) disposés sur la tige
de commande (14),
caractérisé par le fait
- que des deux côtés du piston moteur (3) se trouve un verrouillage à billes dont
les billes (12, 12' et 13,13') sont retenues au piston moteur (3) ;
- que les fixations sont conçues comme colliers extérieurs (4, 5) qui présentent du
côté billes des surfaces de butée extérieures en sens radial (35,
36) pour le verrouillage des billes (12, 12' ou 13, 13') d'un verrouillage à billes
respectivement dans une position finale d'un piston moteur (3);
- que les épaulements (32, 33) de la tige de commande (14) sont disposés entre les
deux bagues d'arrêt intérieures (28, 29);
- que la tige de commande (14) coulisse étanche à la pression dans le piston moteur
(3), et
- qu'un raccord de fluide sous pression (47) est relié par la tige de commande à conception
creuse (14) à une chambre du cylindre de travail (24) plus éloignée des raccords de
fluide sous pression (47, 48) d'un côté du piston moteur (3) et que l'autre raccord
de fluide sous pression (48) est relié, comme on sait, à l'autre chambre du cylindre
de travail (25) de l'autre côté du piston moteur (3).
2. Cylindre selon la revendication 1, caractérisé par le fait que la tige de commande
(14) guidée de façon étanche au fluide sous pression à travers le fond (17) du corps
de cylindre (2) est pourvue d'un dispositif d'actionnement manuel (20).
3. Cylindre selon la revendication 1 ou 2, caractérisé par le fait que la tige de
commande est munie d'un dispositif de sécurité mécanique contre les vibrations (rondelle
élastique 45, interrupteur 46) vers le fond du cylindre ou vers la tige du piston
creuse (6) du piston moteur (3).
4. Cylindre selon la revendication 1, 2 ou 3, caractérisé par le fait que le piston
moteur (3) présente des talons annulaires cylindriques (8, 9) des deux côtés formant
une cage à billes respectivement pour les billes (12,12' ou 13, 13') d'un verrouillage
à billes.
5. Cylindre selon la revendication 4, caractérisé par le fait que les talons annulaires
(8, 9) présentent des orifices radiaux (10, 10' et 11, 11') en fonction du nombre
des billes (12, 12' et 13, 13') d'un verrouillage à billes où les billes (12, 12'
et 13, 13') sont retenues, les orifices (10, 10' et 11, 11') étant rétrécis vers l'extérieur
à la circonférence extérieure des talons annulaires pour empêcher que les billes (12,
12' et 13, 13') ne sortent des talons annulaires et les billes (12, 12' et 13, 13')
s'appuient en dehors des positions de blocage radialement vers l'intérieur sur la
surface circonférentielle de la tige de commande (14).
6. Cylindre selon la revendication 2, caractérisé par le fait que les deux raccords
de fluide sous pression (47, 48) sont situés l'un en face de l'autre sur le couvercle
du cylindre (17) et que le dispositif d'actionnement manuel (20) est monté au centre
du couvercle de cylindre (17).