| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 170 972 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
08.07.1992 Patentblatt 1992/28 |
| (22) |
Anmeldetag: 23.07.1985 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)5: D01H 4/52 |
|
| (54) |
Verfahren und Vorrichtung zum Wiederanspinnen einer Offenend-Friktionsspinnvorrichtung
Piecing method and device for a friction open-end spinning machine
Procédé et dispositif de rattache pour machine de filature à bouts libérés du type
à friction
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
CH DE FR GB IT LI |
| (30) |
Priorität: |
04.08.1984 DE 3428890
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
12.02.1986 Patentblatt 1986/07 |
| (73) |
Patentinhaber: Schubert & Salzer
Maschinenfabrik Aktiengesellschaft |
|
85055 Ingolstadt (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Artzt, Peter, Dr. Dipl.-Ing.
D-7410 Reutlingen (DE)
- Egbers, Gerhard, Prof. Dipl.-Ing.
D-7410 Reutlingen (DE)
- Rottmayr, Hans, Dipl.-Ing. (FH)
D-7410 Reutlingen (DE)
|
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 034 427 DE-A- 3 318 266 DE-A- 3 325 928 DE-A- 3 416 456 GB-A- 2 158 468
|
DE-A- 3 315 034 DE-A- 3 321 234 DE-A- 3 347 726 GB-A- 2 059 453
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Wiederanspinnen einer Offenend-Friktionsspinnvorrichtung,
bei der Fasern in einen besaugten Keilspalt gespeist und der im Keilspalt gebildete
Faden aus diesem abgezogen und auf eine Spule aufgewickelt wird, wobei zum Wiederanspinnen
die Faserspeisung in den Keilspalt unterbrochen wird sowie eine Vorrichtung zur Durchführung
dieses Verfahrens.
[0002] Aus der EP-A-34 427 ist ein Verfahren zum Wiederanspinnen einer Offenend-Friktionsspinnvorrichtung
bekannt, bei dem nach einem Fadenbruch zunächst die Aufwickelspule gestoppt wird,
indem sie von ihrer Antriebsrolle abgehoben wird. Danach wird der Faden von der Aufwickelspule
in ausreichender Länge abgewickelt und auf eine vorgegebene Länge abgeschnitten. Der
Faden wird dann unter Umgehung der kontinuierlich laufenden Abzugsrollen zum Fadenabzugsrohr
zurückgeführt. Die Saugwirkung im Keilspalt wird dabei weiterhin aufrecht erhalten,
wodurch der Faden durch das Fadenabzugsrohr hindurch bis zu dem dem inneren Ende des
Fadenabzugsrohres benachbart gelegenen Ende des Keilspaltes gesaugt wird. Danach wird
die Saugwirkung im Keilspalt über die Länge des Keilspaltes in unterschiedlicher Stärke
aufgehoben, wobei sie von dem dem Fadenabzugsrohr benachbarten Ende zum gegenübergelegenen
Ende des Keilspalts hin ansteigt. Dadurch wird das Ende des Garns vom Fadenabzugsrohr
zum gegenübergelegenen Ende des Keilspaltes hingezogen. Danach wird die Saugwirkung
im Keilspalt vollständig aufgehoben, so daß das Garn in die unter Saugwirkung stehende
Düse des Zuführkanals in Richtung auf den dem Fadenabzugsrohr gegenübergelegenen Saugkanal
gesaugt wird. Dadurch kann sich das Garn im Zuführkanal frei und ohne Wellenbildung
orientieren.
[0003] Irgendwann während des vorbeschriebenen Prozesses wird die Faserspeisung unterbrochen.
[0004] Nun wird die Saugwirkung im Keilspalt wieder aufgebaut, so daß das Fadenende in den
Keilspalt hineingesaugt wird. Dabei ist die vorbestimmte Länge des Fadens so ausgewählt,
daß das Ende im Keilspalt zwischen den Enden des perforierten Abschnittes der Saugwalze
liegt und nicht über die Enden der Walzen hinaussteht.
[0005] Im wesentlichen gleichzeitig mit dem Wiedereinschalten der Saugwirkung im Keilspalt
wird die Faserspeisung wieder aufgenommen. Erst danach wird der Fadenabzug wieder
gestartet.
[0006] Bei diesem aus der EP-A 34 427 bekannten Verfahrensablauf laufen die Friktionswalzen
während des gesamten Wiederanspinnvorgangs kontinuierlich weiter. Das Fadenende wird
demnach zunächst durch das Wiedereinsetzen der Saugwirkung im Keilspalt in diesen
hineingesaugt, wo es sofort unter Einwirkung der rotierenden Friktionswalzen gerät.
Dabei kann es zu einem Überdrehen des Fadenendes oder zu einem Aufspleißen des Fadenendes
kommen. Schwierig ist bei diesem bekannten Verfahren die Synchronisation des Einsaugens
des Fadenendes in den Keilspalt mit der Wiederaufnahme der Faserspeisung und dem Start
des Fadenabzuges.
[0007] Kritisch ist bei diesen bekannten Verfahren das Ansetzen des neuen Garns an das im
Keilspalt liegende Fadenende, da die neu eingespeisten Fasern in ausreichender Anzahl
genau dann das Fadenende erreicht haben müssen, wenn der Fadenabzug wieder einsetzt.
Setzt der Fadenabzug zu früh ein, so kann es zu einer ungewollten Einschnürung des
Fadens an der Verbindungsstelle kommen, und setzt der Fadenabzug zu spät ein, so kann
es zu einer ungewünschten Verdickung des Fadens an der Ansatzstelle kommen. Insbesondere
bei hohen Arbeitsgeschwindigkeiten ist bei diesem bekannten Verfahren der richtige
Zeitraum sehr eng bemessen.
[0008] Es ist somit die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren und eine Vorrichtung
der eingangs genannten Art zu schaffen, die auf einfache Weise ein zuverlässiges Wiederanspinnen
einer Friktionsspinnvorrichtung ermöglichen und dabei der Anspinnstelle die für die
Weiterverarbeitung des Fadens notwendige Festigkeit und ein unauffälliges Aussehen
verleihen.
[0009] Diese Aufgabe wird beim Verfahren der Erfindung dadurch gelöst, daß
a) ein von der Spule abgezogenes Fadenende gegen die Spinnrichtung zum Keilspalt hin
geführt wird,
b) das Fadenende vor dem Keilspalt ausgelegt und
c) an dem der Spule abgewandten Ende des Keilspaltes in einer anspinnfähigen Länge
in einer unter Saugwirkung stehenden Speicherstation gespeichert wird,
d) worauf der Fadenabzug eingeleitet wird,
e) der Faden aus der Speicherstation abgezogen wird,
f) wobei nach einer vorbestimmten Zeit nach Beginn des Fadenabzugs die Faserspeisung
in den Keilspalt wieder aufgenommen wird, so daß sich die zugespeisten Fasern an das
durch den Keilspalt laufende Fadenende anlegen und mit diesem zusammengedreht werden,
g) wobei die Auflösewalze, die Friktionswalzen und die Abzugswalzen während der Schritte
a) bis f) unvermindert weiter umlaufen und
h) wobei der Fadenabzug über den Antrieb der Spule einsetzt und erst danach von den
Abzugswalzen übernommen wird.
[0010] Bei dem Verfahren der Erfindung wird folglich das Fadenende zunächst in einer Speicherstation
am der Spule abgewandten Ende des Keilspaltes in einer anspinnfähigen Länge gespeichert.
Danach wird der Faden aus dieser Speicherstation abgezogen und während des Abziehens
in den Keilspalt eingelegt. Auf diese Weise befindet sich der Faden während des Einlegevorgangs
bereits in einer vorteilhaften Translationsbewegung. Es muß demzufolge nur noch eine
Synchronisation der Wiederaufnahme der Faserspeisung bezüglich des Fadenabzugs erfolgen;
diese erfolgt dann derart, daß sich die zugespeisten Fasern an das durch den Keilspalt
laufende Fadenende anlegen und mit diesem zusammengedreht werden. Folglich kann auch
bei hoher Arbeitsgeschwindigkeit ein sicheres Wiederanspinnen ohne Einschnürungen
oder Verdickungen des Fadens an der Ansatzstelle erfolgen.
[0011] Das Auslegen des Anspinnfadens wird dadurch erleichtert, daß das Fadenende vor einem
vertikal verlaufenden Keilspalt ausgelegt wird. Vorzugsweise wird das Fadenende in
einer pneumatischen Speicherstation gespeichert, deren Saugluftstrom für das Auslegen
genutzt werden kann. Ein störungsfreies Auslegen dicht vor und entlang dem Keilspalt
wird dadurch ermöglicht, daß die Besaugung des Keilspaltes vor dem Auslegen unterbrochen
wird. In einfacher Weise und ohne zusätzlichen Aufwand werden die Friktionselemente
vor dem Auslegen des Fadenendes gereinigt, indem die Friktionselemente in der Spinndrehrichtung
entgegengesetzter Richtung angetrieben werden und die von ihnen sich ablösenden Restfasern
in die Speicherstation gesaugt werden.
[0012] Eine auf die Liefergeschwindigkeit der Spinnvorrichtung abgestimmte Anspinnlänge
des Fadenendes wird dadurch erhalten, daß eine abgemessene Fadenlänge in der Speicherstation
gespeichert wird. Auf ein Abmessen kann jedoch auch verzichtet werden, wenn eine über
eine vorbestimmte Anspinnlänge hinausgehende Fadenlänge in der Speicherstation gespeichert
und das absolute Fadenende beim Fadenabzug abgetastet wird. Um ein Changieren des
Fadens bis zum Anspinnen zu vermeiden, wird das vor dem Keilspalt ausgelegte Fadenende
in einem Abstand von der Fadenverlegevorrichtung elastisch gehalten. Ein Abheben des
Druckrollers des Abzugswalzenpaares wird dadurch unnötig, daß das von der Spule abgezogene
Fadenende seitlich am Abzugswalzenpaar vorbeigeführt und in einem Abstand von der
Klemmlinie des Abzugswalzenpaares elastisch gehalten wird. Die Anspinnbedingungen
werden dadurch weiter verbessert, daß das Fadenende vor dem Auslegen für das Anspinnen
aufbereitet wird.
[0013] Die Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens, mit zwei rotationssymmetrischen,
einen Keilspalt bildenden Friktionselementen, von denen wenigstens eines perforiert
und über ein Saugrohr an eine Saugvorrichtung angeschlossen ist, einer Faserspeiseeinrichtung
mit einer Faserbandzuführ- und Auflöseeinrichtung sowie einem zwischen einem Abzugswalzenpaar
und einer Spulvorrichtung angeordneten Fadenwächter und einer Spulenabhebevorrichtung,
ist dadurch gekennzeichnet, daß in Spinnrichtung vor den Friktionselementen ein ein
Verschlußstück aufweisender, unter Saugwirkung stehender Fadenspeicher angeordnet
ist, daß eine der Faserbandzuführeinrichtung zugeordnete Faserband-Klemmvorrichtung
vorgesehen ist und daß zum Wiederanspinnen die Spulenabhebevorrichtung, die Faserband-Klemmvorrichtung
sowie ein dem Saugrohr zugeordnetes Verschlußglied und das Verschlußglied des Fadenspeichers
nach einem zeitlich festgelegten Programm ansteuerbar sind. Vorzugsweise ist der Fadenspeicher
als Saugrohr ausgebildet. Ein rasches und gleichzeitiges Betätigen der Spulenabhebevorrichtung
und der Faserband-Klemmvorrichtung sowie das Öffnen des Verschlußgliedes des Fadenspeichers
und das Schließen eines dem Saugrohr des Friktionselementes zugeordneten Verschlußgliedes
bei Fadenbruch wird dadurch ermöglicht, daß diese Vorrichtungen über den Fadenwächter
ansteuerbar sind. Bevorzugt erfolgt dabei die Ansteuerung durch einen Mikroprozessor.
Das Wiederanspinnen der Spinnvorrichtung mit einer vorbestimmten Anspinnlänge des
Fadenendes kann auf einfache Weise dadurch erfolgen, daß dem Fadenspeicher eine Fadenabtastvorrichtung
zugeordnet ist. Ein Abmessen des Fadenendes vor dem Auslegen erübrigt sich dadurch.
Zweckmäßig ist die Fadenabtastvorrichtung eine Lichtschranke.
[0014] Zusätzliche Mittel für das Abführen der beim Reinigen der Friktionselemente abgelösten
Restfasern werden dadurch vermieden, daß der Fadenspeicher gleichzeitig Absaugvorrichtung
für von den Friktionselementen abgelöste Restfasern ist. Changierbewegungen des ausgelegten
Fadenendes vor dem Wiederanspinnen werden durch ein vor der der Spulvorrichtung zugehörigen
Fadenverlegevorrichtung angeordnetes elastisches Fadenführungselement verhindert.
Zweckmäßig ist dem Abzugswalzenpaar ein den Faden von ihm entfernt haltendes elastisches
Fadenführungselement zugeordnet, so daß ein Abheben des Druckrollers des Abzugswalzenpaares
nicht erforderlich ist. Dadurch, daß die Friktionselemente vertikal stehend angeordnet
sind, wird das Auslegen des Fadenendes vor dem Keilspalt wesentlich begünstigt.
[0015] Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in den beigefügten Zeichnungen dargestellten
Ausführungsbeispieles beschrieben. Es zeigt
- Figur 1
- eine Offenend-Friktionsspinnvorrichtung in der erfindungsgemäßen Ausbildung während
des Spinnvorganges, von der Seite gesehen;
- Figur 2
- die Spinnvorrichtung gemäß Figur 1 mit ausgelegtem Anspinnfaden, von vorn gesehen;
- Figur 3
- ein Funktions-Zeit-Diagramm;
- Figur 4
- eine Offenend-Friktionsspinnvorrichtung mit einem auf einem Wartungswagen angeordneten
Fadenspeicher, von der Seite gesehen; und
- Figur 5
- eine im Fadenspeicher angeordnete Vorrichtung zum Vorbereiten des Fadenendes, in vergrößerter
Darstellung.
[0016] Die Spinnvorrichtung enthält gemäß Fig. 1 und 2 zwei rotationssymmetrische Friktionselemente
in Form von zwei zylindrischen Walzen 1 und 2, die vertikal stehend gelagert sind
und einen Keilspalt oder Zwickel bilden. Die vertikale Anordnung der Friktionswalzen
1 und 2 wird bevorzugt, da sie das später noch beschriebene Auslegen des Anspinnfadens
begünstigt, jedoch können die Friktionswalzen 1 und 2 auch in jeder anderen Lage angeordnet
sein, beispielsweise in horizontaler Lage. Zumindest eine der Friktionswalzen, im
Ausführungsbeispiel die Friktionswalze 2, ist perforiert und während des Spinnens
im Bereich des Keilspaltes besaugt. Sie ist hierzu über ein Saugrohr 20 mit einem
Verschlußglied 21, beispielsweise einem Schieber oder Ventil, an eine nicht gezeigten
Saugvorrichtung angeschlossen. Die beiden Friktionswalzen 1 und 2 werden in bekannter
Weise gleichsinnig angetrieben.
[0017] Den Friktionswalzen 1 und 2 ist eine Faserzuführvorrichtung vorgeordnet, die einen
Speisetisch 3 mit einer Speisewalze 30, eine Auflösewalze 4 und einen Faserspeisekanal
5 enthält. Oberhalb des Speisetisches 3 und vor der Speisewalze 30 ist eine Faserbandklemmvorrichtung
31 angeordnet.
[0018] Der Abzugs des Garnes aus dem zwischen den Friktionswalzen 1 und 2 vorhandenen Keilspalt
erfolgt durch ein Abzugswalzenpaar, das aus einer Antriebswalze 6 und einem durch
ein Belastungsmittel gegen die Antriebswalze 6 gepreßten Druckroller 60 besteht. Das
abgezogene Garn wird auf eine Spule S aufgewickelt, die in Spulenarmen 7 gehalten
ist und von einer Spulenantriebswalze 70 durch Reibung angetrieben wird. Die Spulenantriebswalze
ist im vorliegenden Fall als Schlitztrommel ausgebildet und übernimmt damit gleichzeitig
die Fadenverlegung für die Spulenbildung. Die Fadenverlegung kann jedoch beispielsweise
auch durch einen gesonderten Changierfadenführer erfolgen. Der Spule S ist eine Spulenabhebevorrichtung
71 mit einem gegen den Spulenarm 7 drückbaren Stößel zugeordnet.
[0019] Für das Wiederanspinnen ist, in Spinnrichtung gesehen, vor den Walzen 1 und 2 ein
Fadenspeicher 8 angeordnet. In der gezeigten und bevorzugten Ausführung ist der Fadenspeicher
8 als Saugrohr ausgebildet, dessen Saugöffnung etwas in den von den Friktionswalzen
1 und 2 gebildeten Keilspalt hineinragt und dessen anderes Ende unter Zwischenschaltung
eines Verschlußgliedes 80 an die Saugvorrichtung angeschlossen ist.
[0020] Die Überwachung des Fadens zwischen dem Abzugswalzenpaar 6, 60 und der Spule S erfolgt
durch einen Fadenwächter F, der sich in Nähe des Abzugswalzenpaares 6, 60 befindet.
Wie aus Figur 1 ersichtlich, ist der Fadenwächter F mit einem Mikroprozessor 9 elektrisch
verbunden, über den die Spulenabhebevorrichtung 71 und die Faserband-Klemmvorrichtung
31 sowie die Verschlußglieder 21 und 80 der Saugleitung 20 und des Fadenspeichers
8 ansteuerbar sind. Der Mikroprozessor 9 ist außerdem mit einer Fadenabtastvorrichtung
81 elektrisch verbunden, die dem Fadenspeicher 8 zugeordnet und im Ausführungsbeispiel
eine Lichtschranke ist.
[0021] Während des Spinnvorganges befindet sich die Faserband-Klemmvorrichtung 31 in einem
den Durchlauf des zu verspinnenden Faserbandes zur Speisewalze 30 und Auflösewalze
4 gewährleistenden Abstand zum Speisetisch 3 und die Spule S in Kontakt mit der Spulenantriebswalze
70 (Figur 1). Das Verschlußglied 80 für den Fadenspeicher 8 ist geschlossen und das
dem Saugrohr 20 zugeordnete Verschlußglied 21 geöffnet, so daß der Keilspalt zwischen
den rotierenden Friktionswalzen 1 und 2 besaugt ist.
[0022] Beim Auftreten eines Fadenbruches stellt der Fadenwächter F das Fehlen des Fadens
fest und gibt ein Signal an den Mikroprozessor 9. Dieser gibt daraufhin gleichzeitig
einen Steuerimpuls an die Spulenabhebevorrichtung 71, die Faserband-Klemmvorrichtung
31 und die Verschlußglieder 21 und 80 ab, der bewirkt, daß die Spulenabhebevorrichtung
71 die Spule S von der Spulenantriebswalze 70 abhebt, die Faserband-Klemmvorrichtung
das Faserband auf dem Speisetisch festklemmt und außerdem das Verschlußglied 21 in
Verschlußstellung und das Verschlußglied 80 in Offenstellung gelangt. Mechanismen
zum Bewegen der Vorrichtungen 31 und 71 sowie der Verschlußglieder 21 und 80 sind
an sich bekannt, so daß sich eine nähere Beschreibung erübrigt. Beispielsweise kann
die Bewegung der Spulenabhebevorrichtung 71 und der Faserband-Klemmvorrichtung 31
in die Abhebestellung bzw. Klemmstellung sowie der Verschlußglieder in die Verschlußstellung
durch einen Elektromagneten und die Rückstellbewegung durch Federn erfolgen.
[0023] Mit dem Festklemmen des Faserbandes durch die gegen den Speisetisch 3 gedrückte Faserband-Klemmvorrichtung
31 und den Verschluß der Saugleitung 20 sind die Speisung in den Keilspalt zwischen
den Friktionswalzen 1 und 2 und die Besaugung des Keilspaltes unterbrochen. Die Verbindung
des Fadenspeichers 8 mit der Saugvorrichtung ist durch das Öffnen des Verschlußgliedes
80 hergestellt, so daß im Fadenspeicher 8 ein Unterdruck vorhanden ist. Diese Betriebszustände
sind in dem Funktions-Zeit-Diagramm gemäß Figur 3 dargestellt. Daraus ist auch ersichtlich,
daß die Auflösewalze 4, die Friktionswalzen 1 und 2 und das Abzugswalzenpaar 6, 60
weiter umlaufen. Nachteilige Einflüsse auf den Anspinnvorgang ergeben sich dadurch
nach bisherigen Erkenntnissen nicht.
[0024] Die Spinnvorrichtung ist damit für das Auslegen des Anspinnfadens vorbereitet. Zweckmäßig
werden jedoch zuvor die Friktionswalzen 1 und 2 gereinigt, wobei insbesondere Restfasern,
die nach dem Festklemmen des Faserbandes noch in den Keilspalt gespeist werden, aus
diesem zu entfernen sind. Dies kann auf einfache Weise dadurch erfolgen, daß die Friktionswalzen
1 und 2 für kurze Zeit entgegen ihrer Spinndrehrichtung angetrieben werden. Die zusammengerollten
Restfasern werden dadurch aus dem Keilspalt herausbewegt und von dem Saugluftstrom
des Fadenspeichers 8 erfaßt, der sie in den Fadenspeicher 8 fördert und durch diesen
hindurch abführt. Andere Arten der Reinigung, beispielsweise mechanisch mittels einer
Bürste oder eines in den Keilspalt eingeführten Garnendes, sind selbstverständlich
ebenfalls möglich.
[0025] Nach der Reinigung der Friktionswalzen wird ein Fadenende von der Spule S abgewickelt
und zweckmäßig für das Anspinnen in an sich bekannter Weise vorbereitet, beispielsweise
durch Aufrauhen der Fadenoberfläche, um die Erfolgsquote beim Anspinnen und die Festigkeit
des Ansetzers zu erhöhen. Das Fadenende wird dann vor dem Keilspalt ausgelegt und
in einer bestimmten Länge im Fadenspeicher 8 gespeichert (Figur 2). Die Fadenlänge,
die sich im Fadenspeicher 8 befinden muß, richtet sich nach der Spinngeschwindigkeit
und kann dementsprechend abgemessen werden. Um das Abmessen zu vermeiden wird jedoch
vorzugsweise eine über eine vorbestimmte Anspinnlänge hinausgehende Fadenlänge im
Fadenspeicher 8 gespeichert und das absolute Ende des Fadens bei dessen Abzug aus
dem Fadenspeicher durch die Fadenabtastvorrichtung 81 abgetastet.
[0026] Eine Changierbewegung des ausgelegten Fadens soll möglichst vermieden werden, da
dies zu Störungen beim Anspinnen führen kann. Das Fadenende wird daher beim Auslegen
über einen Federbügel 72 geführt, der vor der als Schlitztrommel ausgebildeten Spulenantriebswalze
70 angeordnet ist, und so von der Spulenantriebswalze 70 ferngehalten. Ebenso wird
durch einen Federbügel 61 verhindert, daß das Fadenende vor dem Anspinnen in die Klemmlinie
des Abzugswalzenpaares 6, 60 gelangt, wenn auf das Abheben des Druckrollers 60 von
der Antriebswalze 6 verzichet wird. Das Fadenende wird nach Passieren des Fadenwächters
F seitlich am Abzugswalzenpaar 6, 60 vorbeigeführt, über den Federbügel 61 gelegt
und in einen Fadenführer 62 mit selbsttätiger Einfädelung eingefädelt. Das Fadenende
wird dann in den Keilspalt gebracht, vor dem es mit Unterstützung des in den Keilspalt
wirkenden Saugluftstromes des Fadenspeichers 8 ausgelegt und in den Fadenspeicher
8 gesaugt wird, wobei es die Fadenabtastvorrichtung 81 passiert.
[0027] Nach dem Auslegen des Fadenendes in der beschriebenen Weise, das durch die vertikale
Anordnung der Spinnvorrichtung begünstigt und vereinfacht wird, wird das Anspinnprogramm
gestartet, wobei zunächst das Verschlußglied 21 des Saugrohres 20 durch den Mikroprozessor
9 angesteuert und geöffnet wird, so daß im Bereich des Keilspaltes wieder ein Unterdruck
vorhanden ist. Nach einer kurzen, für das Öffnen des Verschlußgliedes 21 benötigten
Zeit t₁ (Figur 3) gibt der Mikroprozessor 9 einen Steuerimpuls an die Spulenabhebevorrichtung
71 ab, die daraufhin die Spule S freigibt. Die Spule S kommt in Reibungskontakt mit
der Spulenantriebswalze 70, wodurch der Abzug des ausgelegten Anspinnfadens aus dem
Fadenspeicher 8 beginnt. Dabei übt der Unterdruck im Fadenspeicher 8 eine Rückhaltekraft
auf den Anspinnfaden aus, so daß dieser gespannt wird. Die Fadenspannung bewirkt,
daß der Anspinnfaden die Federbügel 61 und 72 wegdrückt und in die Klemmlinie des
Abzugswalzenpaares 6, 60 sowie den Fadenverlegeschlitz der Spulenantriebswalze 70
einläuft.
[0028] Wenn eine über die benötigte Anspinnlänge hinausgehende Fadenlänge im Fadenspeicher
8 gespeichert wurde, passiert das absolute Fadenende des Anspinnfadens die als Fadenabtastvorrichtung
81 dienende und zuvor in Funktionsbereitschaft gesetzte Lichtschranke, durch die der
Mikroprozessor 9 veranlaßt wird, die Faserband-Klemmvorrichtung 31 anzusteuern. Die
Ansteuerung erfolgt nach einer auf die Liefergeschwindigkeit der Anspinnvorrichtung
abgestimmten Verzögerungszeit t₂ in Bezug auf den Beginn des Spulenantriebes.
[0029] Befindet sich im Fadenspeicher 8 eine vorher abgemessene Fadenlänge, deren absolutes
Ende nicht abgetastet wird, wird die Faserband-Klemmvorrichtung angesteuert und in
ihre Ausgangslage zurückgestellt, sobald der Anspinnfaden straff im Keilspalt liegt
und gleichmäßig abgezogen wird. Die Zeit vom Beginn bis zum gleichmäßigen Abzug des
Fadens kann empirisch ermittelt und eingestellt werden.
[0030] Mit der Rückstellung der Faserband-Klemmvorrichtung beginnt wieder die Faserspeisung
in den besaugten Keilspalt, wo sich die Fasern an den ablaufenden Anspinnfaden anlegen
und mit ihm verbinden. Um den Spinnprozeß nicht zu stören, wird der Unterdruck im
Fadenspeicher 8 wieder abgestellt. Hierzu steuert der Mikroprozessor nach einer Zeit
t₃ nach Rückstellung der Faserband-Klemmvorrichtung das Verschlußglied 80 des Fadenspeichers
8 an, das daraufhin in die Verschlußstellung gebracht wird.
[0031] Die exakte Bemessung der Zeiten t₁, t₂ und t₃ ist von wesentlicher Bedeutung für
den Anspinnerfolg sowie die Festigkeit und das Aussehen des Ansetzers. So soll die
Zeit t₁ so bemessen sein, daß die Spule S in Kontakt mit der Spulenantriebswalze 70
kommt, sobald der volle Unterdruck an der Friktionswalze 2 anliegt. Die Zeit t₂ zwischen
dem Beginn des Spulantriebes und dem Öffnen der Faserband-Klemmvorrichtung 31 ist
so festzulegen, daß bei Beginn der Fasereinspeisung in den Keilspalt der Anspinnfaden
straff im Keilspalt liegt. Schließlich muß der Unterdruck im Fadenspeicher 8 mindestens
so lange aufrechterhalten werden, bis der Anspinnfaden vollständig aus dem Fadenspeicher
abgezogen ist, um sicherzustellen, daß der Faden beim Abzug stets straff gehalten
wird. Die Zeitspanne t₃ zwischen dem Öffnen der Faserband-Klemmvorrichtung 31 und
dem Verschließen des Fadenspeichers 8 muß dementsprechend groß sein.
[0032] Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann in verschiedener Weise abgewandelt werden.
So kann anstelle eines Mikroprozessors jede andere geeignete Steuervorrichtung für
die zeitlich programmierte Ansteuerung der Spulenabhebevorrichtung 71, der Faserband-Klemmvorrichtung
31 und der Verschlußglieder 21 und 80 vorgsehen werden. Ebenso kann gegebenenfalls
auch der Antrieb der Auflösewalze 4 vor dem Auslegen des Anspinnfadens vor dem Keilspalt
unterbrochen werden. Es hat sich jedoch gezeigt, daß auch bei weiterlaufender Auflösewalze
der Anspinnvorgang störungsfrei abläuft. Ein sicheres und weder durch den von der
Auflösewalze erzeugten Luftstrom noch durch den bei weiterlaufenden Friktionswalzen
entstehenden Luftwirbel beeinträchtigtes Einführen des Anspinnfadens in den Fadenspeicher
kann beispielsweise durch eine entsprechende Bemessung des Unterdruckes im Fadenspeicher
erreicht werden. Ferner kann auch vorgesehen werden, daß vor dem Auslegen des Anspinnfadens
der Druckroller 60 des Abzugswalzenpaares von der Antriebswalze 6 abgehoben wird.
Der Federbügel 61 kann in diesem Fall wegfallen.
[0033] Das erfindungsgemäße Verfahren und die Vorrichtung zu seiner Durchführung ist an
Hand einer Friktionsspinnvorrichtung beschrieben worden, bei der der Faserspeisekanal
dicht über dem Spinnzwickel angeordnet ist, um die Fasern unmittelbar der Garnbildungszone
zuzuführen. Bei anderer Anordnung des Faserspeisekanals, beispielsweise seitlich des
Spinnzwickels (DE-OS 3.300.636) ist es nicht erforderlich, das Auslegen des zurückgelieferten
Anspinnfadens dicht vor und entlang dem Keilspalt durchzuführen und dabei die Besaugung
des Keilspaltes vor dem Auslegen zu unterbrechen. Es ist auch möglich, bei nicht unterbrochener
Besaugung des Keilspaltes das Fadenende in größerer Entfernung von den Friktionswalzen
in den Speicher zurückzuführen und auszulegen.Dabei muß die Besaugung des Keilspaltes
vor dem Auslegen nicht unterbrochen werden.
[0034] In Figur 4 ist der Fadenspeicher 8 in einem entlang der Spinnstellen verfahrbaren
Wartungswagen W angeordnet. Der Fadenspeicher 8 ist hier als Schlauch ausgebildet,
der mit einer Ansaugdüse 83 versehen ist. Zum Anspinnen wird die Ansaugdüse 83 mittels
eines am Wartungswagen W bewegbar gelagerten Greifers 91 aus ihrer Ausgangsstellung
in Nähe des dem Abzugswalzenpaar 6, 60 abgewandten Endes der Friktionswalzen in eine
Stellung 83' vor der Spule S bewegt, um das Fadenende auf der Spule zu suchen, es
anzusaugen und die für das Anspinnen notwendige Fadenlänge in den Fadenspeicher 8
zurückzuliefern. Anschließend bringt der Greifer 91 die Ansaugdüse 83 in ihre Ausgangsstellung
zurück, so daß der Faden vor dem Keilspalt ausgelegt ist. Der Greifer 91 bewegt dann
die Ansaugdüse 83 in Richtung zur Ebene des Keilspaltes in eine Stellung 83'', wodurch
der sich von der Spule S in den Fadenspeicher 8 erstreckende Faden in den Keilspalt
zu liegen kommt. Gleichzeitig mit der Bewegung der Ansaugdüse 83 in die Stellung 83''
wird die Spule in Kontakt mit der Spulenantriebswalze 70 gebracht und damit der Fadenabzug
aus dem Fadenspeicher 8 eingeleitet. Wenn das Fadenende die Fadenabtastvorrichtung
81 (Figuren 1 und 2) passiert, die in diesem Fall in der Ansaugdüse 83 angeordnet
sein kann, wird die Faserspeisung in den besaugten Keilspalt in der bereits beschriebenen
Weise wieder aufgenommen.
[0035] Bei dieser Art des Auslegens des Fadens zum Anspinnen braucht weder die Bewegung
des Fadenspeichers zum Fadenende im Hinblick auf die Friktionswalzen besonders exakt
gesteuert zu sein noch braucht die Besaugung der Friktionswalzen und deren Antrieb
unterbrochen zu werden.
[0036] Um einen festen und unauffälligen Ansetzer zu erhalten, wird auch hier das Fadenende
für das Anspinnen vorbereitet. In platzsparender Weise ist dazu die dafür benötigte
Vorrichtung 81' im Fadenspeicher 8 angeordnet (Figuren 4 und 5). Die Vorrichtung enthält
eine Saugdüse 50 mit einer an die Unterdruckquelle angeschlossenen rohrförmigen Abschirmung
51. Die Saugdüse 50 ist so ausgebildet, daß sie in der Abschirmung eine turbulente
Saugluftströmung erzeugt. Der in den Fadenspeicher 8 rückgelieferte und sich über
die Abschirmung 51 hinaus in Richtung zum Verschlußglied 80 erstreckende Faden wird
zunächst mittels eines Messers 52, das gegen einen Amboß 53 gedrückt wird, in der
Abschirmung 51 durchtrennt, worauf das freie Fadenende F' durch den turbulenten Saugluftstrom
in peitschenartige Schwingungen versetzt wird. Dadurch werden Faserenden von der Fadenoberfläche
abgespreizt und der Faden erhält eine rauhere Oberfläche. Zur Beschleunigung des Aufbereitens
des Fadenendes kann die Innenwand der Abschirmung 51 mit kantenartigen Vorsprüngen
versehen sein, wie sie z.B. durch eine Kordelung gegeben sind. Andere Vorrichtungen
zum Aufbereiten des Fadenendes können selbstverständlich auch verwendet und im Fadenspeicher
8 angeordnet werden.
[0037] Durch diese Anordnung der Fadenendenvorbereitung im Fadenspeicher wird nicht nur
Raum erspart in der Wartungsvorrichtung. Das separate Anlaufen einer solchen Fadenendenvorbereitung
fällt weg, wodurch wesentliche Vereinfachungen und eine Verkürzung des Anspinnvorganges
erreicht werden.
1. Verfahren zum Wiederanspinnen einer Offenend-Friktionsspinnvorrichtung, bei der Fasern
in einen besaugten Keilspalt gespeist und der im Keilspalt gebildete Faden aus diesem
abgezogen und auf eine Spule aufgewickelt wird, wobei zum Wiederanspinnen die Faserspeisung
in den Keilspalt unterbrochen und
a) ein von der Spule abgezogenes Fadenende gegen die Spinnrichtung zum Keilspalt hin
geführt wird,
b) das Fadenende vor dem Keilspalt ausgelegt und
c) an dem der Spule abgewandten Ende des Keilspaltes in einer anspinnfähigen Länge
in einer unter Saugwirkung stehenden Speicherstation gespeichert wird,
d) worauf der Fadenabzug eingeleitet wird,
e) der Faden aus der Speicherstation abgezogen wird,
f) wobei nach einer vorbestimmten Zeit nach Beginn des Fadenabzugs die Faserspeisung
in den Keilspalt wieder aufgenommen wird, so daß sich die zugespeisten Fasern an das
durch den Keilspalt laufende Fadenende anlegen und mit diesem zusammengedreht werden,
g) wobei die Auflösewalze, die Friktionswalzen und die Abzugswalzen während der Schritte
a) bis f) unvermindert weiter umlaufen und
h) wobei der Fadenabzug über den Antrieb der Spule einsetzt und erst danach von den
Abzugswalzen übernommen wird.
2. Verfahren zum Wiederanspinnen einer Offenend-Friktionsspinnvorrichtung nach Anspruch
1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Faden unter Einwirkung der vom Unterdruck in der Speicherstation bewirkten
Fadenspannung gegen eine Federkraft in die Klemmlinie des Abzugswalzenpaares gelangt.
3. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Fadenende vor einem vertikal verlaufenden Keilspalt ausgelegt wird.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Fadenende in einer pneumatischen Speicherstation gespeichert wird.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Besaugung des Keilspaltes vor dem Auslegen unterbrochen wird.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Friktionselemente vor dem Abziehen und Auslegen des Fadenendes gereinigt werden,
indem die Friktionselemente in der Spinndrehrichtung entgegengesetzter Richtung angetrieben
werden und die von ihnen sich ablösenden Restfasern in die Speicherstation gesaugt
werden.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine abgemessene Fadenlänge in der Speicherstation gespeichert wird.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine über eine vorbestimmte Anspinnlänge hinausgehende Fadenlänge in der Speicherstation
gespeichert und das absolute Fadenende beim Fadenabzug abgetastet wird.
9. Verfahren nach einem der vorgehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das vor dem Keilspalt ausgelegte Fadenende in einem Abstand von der Fadenverlegevorrichtung
elastisch gehalten wird.
10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das von der Spule abgezogene Fadenende seitlich an einem Abzugswalzenpaar vorbeigeführt
und in einem Abstand von der Klemmlinie des Abzugswalzenpaares elastisch gehalten
wird.
11. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Fadenende vor dem Auslegen für das Anspinnen aufbereitet wird.
12. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet,
daß während des gesamten Auslegevorganges die Besaugung des Keilspaltes aufrechterhalten
wird.
13. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, mit zwei rotationssymmetrischen, einen Keilspalt bildenden Friktionselementen,
von denen wenigstens eines perforiert und über ein Saugrohr an eine Saugvorrichtung
angeschlossen ist, einer Faserspeiseeinrichtung mit einer Faserbandzuführ- und Auflöseeinrichtung
sowie einem zwischen einem Abzugswalzenpaar und einer Spulvorrichtung angeordneten
Fadenwächter und einer Spulenabhebevorrichtung (71) dadurch gekennzeichnet,
daß in Spinnrichtung vor den Friktionselementen (1, 2) ein ein Verschlußstück aufweisender,
unter Saugwirkung stehender Fadenspeicher (8) angeordnet ist,
daß eine der Faserbandzuführeinrichtung zugeordnete Faserband-Klemmvorrichtung (31)
vorgesehen ist und daß zum Wiederanspinnen die Spulenabhebevorrichtung (71), die Faserband-Klemmvorrichtung
(31) sowie ein dem Saugrohr (20) zugeordnetes Verschlußglied (21) und das Verschlußglied
(80) des Fadenspeichers (8) nach einem zeitlich festgelegten Programm ansteuerbar
sind.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Fadenspeicher (8) als Saugrohr ausgebildet ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 13 und 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß bei einem Fadenbruch die Spulenabhebevorrichtung (71), die Faserbandklemmvorrichtung
(31) sowie das Verschlußglied (80) des Fadenspeichers (8) und das Verschlußglied (21)
des Saugrohres (20) über den Fadenwächter (F) ansteuerbar sind.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Ansteuerung durch einen Mikroprozessor (9) erfolgt.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 16,
dadurch gekennzeichnet,
daß dem Fadenspeicher (8) eine Fadenabtastvorrichtung (81) zugeordnet ist.
18. Vorrichtung nach Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Fadenabtastvorrichtung (81) eine Lichtschranke ist.
19. Vorrichtung nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Fadenspeicher (8) gleichzeitig Absaugvorrichtung für von den Friktionselementen
(1, 2) abgelöste Restfasern ist.
20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 19,
dadurch gekennzeichnet,
daß vor der der Spulvorrichtung zugehörigen Fadenverlegevorrichtung ein elastisches
Fadenführungselement (72) angeordnet ist.
21. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 20,
dadurch gekennzeichnet,
daß dem Abzugswalzenpaar (6, 60) ein den Faden von ihm entfernt haltendes elastisches
Fadenführungselement (61) zugeordnet ist.
22. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 21,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Friktionselemente (1, 2) vertikal stehend angeordnet sind.
23. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 22,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Fadenspeicher (8) in einem entlang der Spinnstellen verfahrbaren Wartungswagen
(W) angeordnet ist.
24. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 23,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Fadenspeicher (8) eine aus einer Ausgangsstellung bewegbare Ansaugdüse (83)
zum Auslegen des Fadens aufweist.
25. Vorrichtung nach Anspruch 24,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Ansaugdüse (83) zum Suchen und Ansaugen des gebrochenen Fadenendes zur Spule
(S) bewegbar ist.
26. Vorrichtung zum Wiederanspinnen, insbesondere nach einem der Ansprüche 13 bis 25,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Fadenspeicher (8) eine Vorrichtung (81') zum Aufbereiten des freien Fadenendes
(F') angeordnet ist.
27. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 26,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Ansaugdüse (83) Teil des Fadenspeichers (8) und an einem Greifer (91) befestigt
ist, von dem sie aus einer Ausgangsstellung (83) in eine Fadensuchstellung (83') und
zum Auslegen des Fadens vor dem Keilspalt zurück zur Ausgangsstellung (83) sowie aus
der Ausgangsstellung (83) in eine Stellung (83'') zum Einlegen des Fadens in den Keilspalt
bewegbar ist.
1. A method of piecing a friction open end spinning machine in which fibers are fed into
a nip under suction, the thread formed in the nip being drawn out and wound onto a
bobbin, the fiber feed being interrupted during piecing, and in which:
a a thread end unwound from the bobbin is guided against the direction of spin back
to the nip
b the thread is positioned in front of the nip
c a length of thread suitable for piecing is stored under suction in a thread store
at the end of the nip away from the bobbin
d thread take up is initiated
e the thread is drawn out of the store
f a specified time after thread take up is initiated, fiber feed to the nip is recommenced
with the result that the introduced fibers meet the thread end passing through the
nip and are twisted with it
g throughout steps a to f the opening roller, friction rollers and draw off rollers
continue to rotate at undiminished speed
h thread draw off is initiated from the bobbin drive and only then taken over by the
draw off rollers.
2. A method of piecing a friction open end spinning machine as claimed in claim 1, characterised
in that the thread reaches the nip line of the take off roller pair due to the action
of thread tensioning caused by the partial vacuum in the thread store overcoming spring
resistance.
3. A method as claimed in one of the preceding claims, characterised in that the thread
end is positioned in front of a vertically arranged nip.
4. A method as claimed in one of the preceding claims, characterised in that the thread
end is stored in a pneumatic thread store.
5. A method as claimed in one of the preceding claims, characterised in that the suction
to the nip is interrupted prior to positioning the thread end.
6. A method as claimed in one of the preceding claims, characterised in that the friction
elements are cleaned prior to drawing off and positioning the thread end by driving
the friction elements in reverse direction as compared with the spinning direction
and sucking the fiber residues released into the thread store.
7. A method as claimed in one of the preceding claims, characterised in that a calculated
length of thread is stored in the thread store.
8. A method as claimed in one of the preceding claims, characterised in that more than
a predetermined length of thread is stored in the thread store and the absolute thread
end scanned during take up.
9. A method as claimed in one of the preceding claims, characterised in that the thread
end positioned in front of the nip is elastically maintained at a certain distance
from the thread cross winding device.
10. A method as claimed in one of the preceding claims, characterised in that the thread
end unwound from the bobbin is guided around the side of a take off roller pair and
is elastically maintained at a certain distance from the nip line of the take off
roller pair.
11. A method as claimed in one of the preceding claims, characterised in that the thread
end is conditioned for piecing prior to positioning.
12. A method as claimed in one of the preceding claims, characterised in that the suction
to the nip is maintained throughout the entire positioning process.
13. A device for carrying out the method as claimed in one or more of the preceding claims,
which comprises two rotationally symmetrical friction elements forming a nip, at least
one of which is perforated and connected via a suction pipe to a suction device, a
fiber feed system containing a fiber band feed and ravelling mechanism and a thread
monitor arranged between a pair of take off rollers and a bobbin winding device, and
a bobbin lifting device (71), characterised in that a thread store (8) containing
a locking tappet is arranged under suction in the direction of spin in front of the
friction elements (1,2), that there is a fiber band clamping device (31) associated
to the fiber band feed system, and that for the purposes of piecing the bobbin lifting
device (71), the fiber band clamping device (31), a locking element (21) associated
to the suction pipe (20) and the thread store (8) locking element (80) can be time
controlled according to a specified program.
14. A device as claimed in claim 13, characterised in that the thread store (8) is designed
as a suction pipe.
15. A device as claimed in claims 13 and 14, characterised in that in the event of a broken
thread the bobbin lifting device (71), the fiber band clamping device (31), the thread
store (8) locking element (80) and the locking element (21) associated to the suction
pipe (20) can be controlled via the thread monitor (F).
16. A device as claimed in claim 15, characterised in that control is via a microprocessor
(9).
17. A device as claimed in one of claims 13 to 16, characterised in that a thread scanning
device (81) is associated to the thread store (8).
18. A device as claimed in claim 17, characterised in that the thread scanning device
(81) is a photoelectric barrier.
19. A device as claimed in claim 14, characterised in that the thread store simultaneously
acts as an extraction device for residual fibers released from the friction rollers
(1,2).
20. A device as claimed in one of claims 13 to 19, characterised in that an elastic thread
guiding device (72) is arranged in front of the thread cross winding device of the
winding device.
21. A device as claimed in one of claims 13 to 20, characterised in that an elastic thread
guiding device (61) is associated to the take off roller pair (6,60) to maintain the
distance of the thread from the take off roller pair (6,60).
22. A device as claimed in one of claims 13 to 21, characterised in that the friction
elements (1,2) are arranged vertically.
23. A device as claimed in one of claims 13 to 22, characterised in that the thread store
(8) is arranged on a maintenance trolley (W) mobile alongside the spinning machines.
24. A device as claimed in one of claims 13 to 23, characterised in that the thread store
(8) contains a variable location suction nozzle (83) for positioning the thread.
25. A device as claimed in claim 24, characterised in that the suction nozzle (83) can
be moved to the bobbin (S) to find and capture the broken thread end.
26. A device for piecing, especially as claimed in one of the claims 13 to 25, characterised
in that a device (81) for preconditioning the unattached thread end (F') is arranged
in the thread store (8).
27. A device as claimed in one of claims 13 to 26, characterised in that the suction nozzle
(83) is part of the thread store (8) and is attached to a grab (91) which is capable
of moving it from its starting position (83) to a thread search position (83'), back
to its starting position to position the thread in front of the nip (83), and from
its starting position (83) to a position (83'') for inserting the thread into the
nip.
1. Procédé de rattache pour une machine de filature à fibres libérées, de type à friction,
dans lequel les fibres sont introduites dans une fente en forme de coin, soumise à
aspiration, et le fil formé dans cette fente en forme de coin en est retiré et est
enroulé sur une bobine et, pour la rattache, l'alimentation en fibres introduites
dans la fente en forme de coin est interrompue, et
a) une extrémité de fil retirée de la bobine est guidée en sens inverse du sens de
filature vers la fente en forme de coin ;
b) l'extrémité de fil est disposée devant la fente en forme de coin, et
c) à l'extrémité, éloignée de la bobine, de la fente en forme de coin l'extrémité
du fil est mise en réserve, en une longueur permettant la rattache, dans un poste
de mise en réserve placé sous l'effet d'aspiration,
d) puis le retrait du fil est amorcé,
e) le fil est retiré du poste de mise en réserve,
f) et, après un temps prédéterminé qui suit le début du retrait du fil, l'alimentation
en fibres de la fente en forme de coin est recommencée, de sorte que les fibres ainsi
acheminées en alimentation se déposent sur l'extrémité de fil se trouvant dans la
fente en forme de coin et subissent avec cette extrémité une torsion commune,
g) et le cylindre défibreur, les cylindres à friction et les cylindres délivreurs
continuent à tourner sans diminution de leur vitesse de rotation pendant les étapes
a) à f), et
h) puis le retrait du fil a lieu par entraînement de la bobine, et ce n'est qu'ensuite
que ce retrait est pris en charge par les cylindres délivreurs.
2. Procédé de rattache pour machine de filature à fibres libérées, du type à friction,
selon la revendication 1, procédé caractérisé en ce que, sous l'effet de la tension
de fil provoquée par la dépression dans le poste de mise en réserve, le fil parvient,
à l'encontre d'une force de ressort élastique, dans la ligne de pincement de la paire
de cylindres délivreurs.
3. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'extrémité
de fil est disposée devant une fente en forme de coin, qui s'étend verticalement.
4. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'extrémité
de fil est mise en réserve dans un poste pneumatique de mise en réserve.
5. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'avant la
mise en place du fil, l'effet d'aspiration appliqué à la fente en forme de coin est
interrompu.
6. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les éléments
de friction sont nettoyés avant le retrait et la mise en place de l'extrémité du fil,
du fait que les éléments de friction sont entraînés en sens contraire du sens de rotation
pour torsion de filature et que les fibres résiduaires qui se détachent de ces éléments
sont aspirées dans le poste de mise en réserve.
7. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une longueur,
mesurée et bien déterminée, de fil est mise en réserve dans le poste de mise en réserve.
8. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une longueur
de fil dépassant une longueur prédéterminée de rattache est mise en réserve dans le
poste de mise en réserve et en ce que l'extrémité absolue de fil est décelée lors
du retrait du fil.
9. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'extrémité
du fil disposée devant la fente en forme de coin est maintenue élastiquement à une
certaine distance du dispositif de déplacement et de mise en place de fil.
10. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'extrémité
de fil retirée de la bobine est guidée de manière à passer à côté de la paire de cylindres
délivreurs et elle est maintenue élastiquement à une certaine distance de la ligne
de pincement de la paire des cylindres délivreurs.
11. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'extrémité
de fil est préparée avant d'être mise en place pour la rattache.
12. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que, pendant
la totalité de l'opération de mise en place, l'application d'une aspiration est maintenue
sur la fente en forme de coin.
13. Dispositif pour la mise en oeuvre du procédé selon une ou plusieurs des revendications
précédentes, comportant deux éléments de friction à symétrie de rotation, qui forment
une fente en forme de coin et dont l'un au moins est perforé et est en liaison de
communication, à l'aide d'un tube d'aspiration, avec un dispositif d'aspiration, une
installation d'alimentation en fibres comportant une installation d'amenée et de défibrage
de ruban de fibres ainsi qu'un dispositif de surveillance de fil, ou casse-fil, disposé
entre une paire de cylindres délivreurs et un dispositif de bobinage ainsi qu'un dispositif
(71) de soulèvement de bobine, dispositif caractérisé en ce qu'un organe (8) de mise
en réserve de fil, placé sous l'effet de la dépression et présentant un organe obturateur
est disposé devant les éléments (1, 2) à friction (dans le sens de la filature) ;
en ce qu'il est prévu un dispositif (31) de pinçage d'un ruban de fibres, dispositif
associé à une installation d'amenée du ruban de fibres et en ce que, pour la rattache,
le dispositif (71) de soulèvement de bobine, le dispositif (21) de pinçage de ruban
de fibres ainsi qu'un obturateur (21) associé au tube (20) d'aspiration et l'obturateur
(80) de l'organe (8) de mise en réserve de fil peuvent être mis en fonctionnement
et commandés selon un programme établi en fonction du temps.
14. Dispositif selon la revendication 13, caractérisé en ce que l'organe (8) de mise en
réserve de fil est réalisé sous forme d'un tube d'aspiration.
15. Dispositif selon les revendications 13 et 14, caractérisé en ce qu'en cas de cassure
de fil, le dispositif (71) de soulèvement de bobine, le dispositif (31) de pinçage
de ruban de fibres, ainsi que l'obturateur (80) de l'organe (8) de mise en réserve
de fil et l'obturateur (21) du tube (20) d'aspiration peuvent être commandés par l'intermédiaire
du casse-fil (F).
16. Dispositif selon la revendication 15, caractérisé en ce que la commande a lieu par
l'intermédiaire d'un microprocesseur (9).
17. Dispositif selon l'une des revendications 13 à 16, caractérisé en ce qu'un dispositif
(81) de détection de fil est associé à l'organe (8) de mise en réserve de fil.
18. Dispositif selon la revendication 17, caractérisé en ce que le dispositif (81) de
détection de fil est un relais photoélectrique.
19. Dispositif selon la revendication 14, caractérisé en ce que l'organe (8) de mise en
réserve de fil constitue simultanément un dispositif d'aspiration des fibres résiduaires
détachées des éléments (1, 2) à friction.
20. Dispositif selon l'une des revendications 13 à 19, caractérisé en ce qu'un élément
(72) de guidage élastique du fil est disposé devant le dispositif de mise en place
de fil associé au dispositif de bobinage.
21. Dispositif selon l'une des revendications 13 à 20, caractérisé en ce qu'à la paire
de cylindres délivreurs (6, 60) est associé à un élément (61) de guidage élastique
de fil, maintenant le fil éloigné de cette paire de cylindres.
22. Dispositif selon l'une des revendications 13 à 21, caractérisé en ce que les éléments
(1, 2) à friction sont disposés verticaux.
23. Dispositif selon l'une des revendications 13 à 22, caractérisé en ce que l'organe
(8) de mise en réserve de fil est placé dans un chariot (W) de service, mobile, se
déplaçant le long des postes de filature.
24. Dispositif selon l'une des revendications 13 à 23, caractérisé en ce que l'organe
(8) de mise en réserve de fil présente une buse (83) d'aspiration, pouvant être déplacée
à partir d'une position de départ, pour présenter le fil.
25. Dispositif selon la revendication 24, caractérisé en ce que la buse (83) d'aspiration
peut se déplacer vers la bobine (S) pour rechercher et aspirer l'extrémité cassée
du fil.
26. Dispositif de rattache, en particulier selon l'une des revendications 13 à 25, caractérisé
en ce qu'un dispositif (81') pour préparer l'extrémité (F') libre de fil est disposé
dans l'organe (8) de mise en réserve de fil.
27. Dispositif selon l'une des revendications 13 à 26, caractérisé en ce que la buse (83)
d'aspiration fait partie de l'organe (8) de mise en réserve de fil et est fixée à
un organe (91) de préhension dont elle peut être déplacée, d'une position (83) de
départ à une position (83') de recherche de fil et, pour présenter le fil, devant
la fente en forme de coin, cette buse peut revenir à sa position (83) de départ et
elle peut être déplacée de la position (83) de départ à une position (83'') permettant
d'introduire le fil dans la fente en forme de coin.