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(11) |
EP 0 171 685 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.06.1988 Patentblatt 1988/23 |
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Anmeldetag: 26.07.1985 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: A43B 5/04 |
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Skischuh
Ski boot
Chaussure de ski
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE FR IT LI |
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Priorität: |
08.08.1984 DE 3429237
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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19.02.1986 Patentblatt 1986/08 |
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Patentinhaber: Weinmann GmbH & Co. KG
Fahrrad- und Motorrad-Teilefabrik |
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D-78224 Singen (DE) |
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Erfinder: |
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- Schoch, Robert
D-7709 Hilzingen (DE)
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Vertreter: Tetzner, Volkmar, Dr.-Ing. Dr. jur. |
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Van-Gogh-Strasse 3 81479 München 81479 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 053 340 DE-U- 8 408 171
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EP-A- 0 113 908 FR-A- 2 191 413
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Skischuh entsprechend dem Oberbegriff des Anspruches
1.
[0002] Ein Skischuh mit den Merkmalen gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1 ist durch die
EP-A-0 053 340 bekannt. Bei diesem Skischuh führen von der Schalenzunge zwei Zugelemente
über von den Schwenkgelenkachsen des Spoilers gebildete Umlenkstellen zu einem an
der Rückseite des Spoilers vorgesehenen Rastverstellmechanismus. Über diese Zugelemente
ist die Schalenzunge mit dem Spoiler derart gekoppelt, daß eine Schwenkbewegung des
Spoilers zwangsläufig eine entsprechende Schwenkbewegung der Schalenzunge bewirkt.
Mittels des Rastverstellmechanismus kann die Kraft, mit der die Schalenzunge bei geschlossenem
Skischuh nach hinten gezogen wird, eingestellt werden.
[0003] Durch die DE-B-2 231 221 ist ferner ein Skischuh bekannt, bei dem die schwenkbare
Schalenzunge einen Zentralverschluß trägt, mit dem zwei vom oberen Ristbereich schräg
nach unten zum Fersenbereich verlaufende Zugbänder verbindbar sind. Zum Schließen
des Skischuhes müssen hierbei Haken von Zuglaschen des Zentralverschlusses in Eingriff
mit Schlitzen an den freien Enden der Zugbänder gebracht werden. In entsprechender
Weise ist es beim Ausziehen des Skischuhes erforderlich, nach dem Öffnen des Zentralverschlusses
zunächst die Haken der Zuglaschen des Zentralverschlusses aus den Schlitzen der Zugbänder
auszuhaken.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Skischuh entsprechend dem Oberbegriff
des Anspruches dahin weiterzuentwickeln, daß - unter Gewährleistung eines bequemen
rückwärtigen Einstieges und eines druckfreien, festen Sitzes der Ferse im Innenschuh
sowie einer Ausdehnungsmöglichkeit für den Fuß besonders im Ristbereich - die praktische
Handhabung des Skischuhes beim An- und Ausziehen weiter erleichtert wird.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch das kennzeichnende Merkmal des Anspruches
1 gelöst.
[0006] Durch die feste Verbindung des Zugelementes mit dem von der Schalenzunge getragenen
Zentralverschluß entfällt bei dem erfindungsgemäßen Skischuh die Notwendigkeit eines
Einhängens des Zugelementes in den Zentralverschluß beim Anziehen des Skischuhes und
eines Lösens des Zugelementes vom Zentralverschluß beim Ausziehen des Skischuhes.
[0007] Wird der Zentralverschluß geschlossen und das Zugelement dadurch angezogen, so verengt
sich der Fersenraum, wobei zugleich über den Schalenhauptkörper ein in seiner Größe
einstellbarer Druck auf die Ristpartie des Innenschuhes ausgeübt wird. Schwillt der
Fuß bei der sportlichen Betätigung etwas an, so kann der Benutzer durch teilweises
Entspannen des Zentralverschlusses dem Fuß mehr Spielraum geben.
[0008] - In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele der Erfindung veranschaulicht.
Es zeigen
Fig. 1 die Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Skischuhes,
Fig. 2 eine Teilansicht eines ersten Ausführungsbeispieles der Zugelemente,
Fig. 3 und 4 Teilansichten von zwei weiteren Ausführungsbeispielen der Zugelemente.
Fig. 5 eine Aufsicht auf den vorderen Bereich des Skischuhes gemäß Fig. 1,
Fig. 6 einen Schnitt längs der Linie VI-VI der Fig. 5,
Fig. 7 eine Seitenansicht eines Ausführungsbeispieles des Innenschuhes,
Fig. 8 einen Schnitt durch den vorderen Bereich eines gegenüber Fig. 7 abgewandelten
Innenschuhes.
[0009] Der in Fig. 1 dargestellte Skischuh besteht im wesentlichen aus einer Schale 1 aus
steifem Kunststoff und einem Innenschuh 2 aus elastisch verformbarem Material.
[0010] Die Schale 1 enthält einen Schalenhauptkörper 3, eine im vorderen Bereich des Schalenhauptkörpers
schwenkbar angelenkte Schalenzunge 4 und einen im Fersenbereich des Schalenhauptkörpers
3 schwenkbar angelenkten Spoiler 5.
[0011] Die Schalenzunge 4 trägt in ihrem mittleren Bereich einen Zentralverschluß 6, der
mit zwei zum Fersenbereich des Schalenhauptkörpers 3 geführten Zugelementen zusammenwirkt,
was anhand der Fig. 2 bis 4 noch im einzelnen erläutert wird. Im oberen Bereich von
Schalenzunge 4 und Spoiler 5 ist noch ein Schaftverschluß 7 vorgesehen, von dem in
Fig. 1 lediglich die Lasche erkennbar ist.
[0012] Der Spoiler 5 ist über zwei Schwenkgelenkachsen 8, 9 schwenkbeweglich am Schalenhauptkörper
3 gelagert. Diese Schwenkgelenkachsen 8 und 9 bilden zugleich die Umlenkstellen für
das bzw. die Elemente, die den Zentralverschluß 6 mit dem Fersenbereich des Schalenhauptkörpers
3 verbinden.
[0013] Bei dem in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel ist als Zugelement ein einziges
durch stahldraht gebildetes Zugseil 10 vorgesehen, das vom Zentralverschluß 6 (in
Fig. 2 nicht veranschaulicht) durch eine erste Öffnung 11 im Schalenhauptkörper 3
zu einer durch die Schwenkgelenkachse 9 gebildeten ersten Umlenkstelle im Schalenhauptkörper
auf der einen (linken) Seite des Fersenbereiches geführt ist, von hier aus durch die
genannte Öffnung 11 über die durch einen Schlitz 12 geteilte Ristpartie des Schalenhauptkörpers
3 und eine zweite Öffnung 13 im Schalenhauptkörper zu einer von der Schwenkgelenkachse
8 gebildeten zweiten Umlenkstelle im Schalenhauptkörper auf der anderen (rechten)
Seite des Fersenbereiches geführt ist und das von hieraus durch die zweite Öffnung
13 zurück zum Zentralverschluß 6 läuft. Die beiden Enden des Zugseiles 10 sind fest
mit dem Zentralverschluß 6 verbunden.
[0014] Fig. 1 zeigt in vollausgezogenen Linien den Skischuh im geöffneten Zustand von Zentralverschluß
6 und Zentralverschluß 7. Der Spoiler 5 läßt sich dabei gewünschtenfalls noch weiter
nach hinten abschwenken. Ebenso läßt sich der Innenschuh 2 weitgehend öffnen, was
im einzelnen an Hand der Fig. 7 und 8 erläutert wird. Die Schalenzunge 4 ist bei geöffnetem
Zentralverschluß 6 um einen begrenzten Winkel gegenüber dem Schalenhauptkörper 3 nach
oben schwerkbar (durch diese Schwenkbewegung kann die Schalenzunge 4 im Bereich des
Zentralverschlusses 6 beispielsweise um ein Maß von 2 bis 6 cm angehoben werden. In
dieser Lage kann der Benutzer bequem von hinten in den Skischuh einsteigen, der dann
mittels des Schaftverschlusses 7 und des Zentralverschlusses 6 geschlossen wird. Dabei
lassen sich die Schaftweite mittels des Schaftverschlusses 7 und die Fersenweite mittels
des Zentralverschlusses 6 unabhängig voneinander einstellen.
[0015] Wird der Zentralverschluß 6 geschlossen und das Zugseil 10 dadurch angezogen, so
verengt sich der Fersenraum, wobei zugleich über den Schalenhauptkörper 3 ein in seiner
Größe einstellbarer Druck auf die Ristpartie des Innenschuhes 2 ausgeübt wird. Da
sich der Schlitz 12 im Schalenhauptkörper 3 beim Anziehen des Zugseiles 10 etwas verengt,
erfährt der Innenschuh 2 im Bereich des Vorderfußes auch eine erwünschte seitliche
Abstützung. Schwillt der Fuß des Benutzers bei der sportlichen Betätigung etwas an,
so kann der Benutzer durch teilweises Entspannen des Zentralverschlusses 6 den auf
den Fersenbereich und die Ristpartie ausgeübten Druck verringern und dem Fuß mehr
Spielraum geben, nachdem durch teilweises Entspannen des Zugteiles 10 sich auch der
Schalenhauptkörper 3 im Bereich des Schlitzes 12 mehr öffnet. Anhand der Fig. 7 und
8 wird noch erläutert, wie durch die Gestaltung des Innenschuhes 2 eine gute Anpassung
des Innenschuhes an unterschiedliche Bedingungen gewährleistet ist.
[0016] Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 3 ist ein einziges Zugseil 10' vom (nicht
dargestellten) Zentralverschluß 6 durch eine erste Öffnung 11' im Schalenhauptkörper
3' zu einer durch die Schwenkgelenkachse 9' gebildeten ersten Umlenkstelle im Schalenhauptkörper
3' auf der einen (linken) Seite des Fersenbereiches geführt. Von hier aus läuft das
Zugseil 10' über die Ristpartie des Innenschuhes 2 zu einer von der Schwenkgelenkachse
8' gebildeten zweiten Umlenkstelle im Schalenhauptkörper auf der anderen (rechten)
Seite des Fersenbereiches und von hier aus durch eine zweite Öffnung 13' zurück zum
Zentralverschluß. Bei diesem Ausführungsbeispiel wirkt somit der von einem Teil des
gespannten Zugseiles 10' ausgeübte Druck unmittelbar auf den Innenschuh 2. Im übrigen
entspricht die Funktion der des bereits anhand der Fig. 1 und 2 erläuterten Ausführungsbeispieles.
[0017] Bei der Variante gemäß Fig. 4 führt ein erstes Zugseil 10a vom Zentralverschluß durch
eine erste Öffnung 11 des Schalenhauptkörpers 3 zur Schwenkgelenkachse 9 und von hier
aus durch die Öffnung 11 zurück zum Zentralverschluß. Ein zweites Zugseil 10b läuft
vom Zentralverschluß durch die zweite Öffnung 13 zur Schwenkgelenkachse 8 und von
hieraus durch die Öffnung 13 zurück zum Zentralverschluß. Die Funktion entspricht
dem Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 1 und 2.
[0018] Bei allen drei Varianten gemäß den Fig. 2, 3 und 4 werden die im Schalenhauptkörper
3 bzw 3' vorgesehenen Öffnungen 11, 13 bzw. 11', 13', durch die die Zugseile 10, 10'
bzw. 10a, 10b durchgeführt sind, durch die Schalenzunge 4 nach außen abgedeckt.
[0019] Die Fig. 5 und 6 veranschaulichen die schwenkgelenkige Anlenkung der Schalenzunge
4 am Schalenhauptkörper 3. Da die Schalenzunge 4 nur um einen begrenzten Winkel (von
beispielsweise 10 bis 25°) gegenüber dem Schalenhauptkörper 3 schwenkbar sein soll,
ist die Schwenkstelle 14 als einfaches Biegegelenk ausgebildet. Zu diesem Zweck ist
die Schalenzunge 4 im vorderen Bereich mit einem Schlitz 4a versehen, in den ein flacher
Vorsprung 3a des Schalenhauptkörpers 3 eingreift. Ein weiterer Vorsprung 3b des Schalenhauptkörpers
3 stützt die Schalenzunge 4 auf der Unterseite ab.
[0020] Der zwischen den Vorsprüngen 3a und 3b befindliche Teil 4b der Schalenzunge 4 ist
mit einem Durchbruch 4c versehen, in den eine noppenartige Verdickung 3c des Vorsprunges
3a eingreift.
[0021] Auf diese Weise ist ohne Verwendung eines Scharnieres ein Biegegelenk geschaffen,
das eine begrenzte Schwenkbewegung der Schalenzunge 4 gegenüber dem Schalenhauptkörper
gestattet.
[0022] Anhand der Fig. 7 und 8 sei nun der Innenschuh 2 näher erläutert.
[0023] Er enthält einen Schaft 22, der mit zwei seitlichen Schlitzen 23 versehen ist, die
vom oberen Rand des Schaftes 22 ausgehen und an der Stelle 23a unterhalb der Ferse
enden. Der von diesen zwei seitlichen Schlitzen 23 begrenzte mittlere und obere Bereich
24a des von oben bis unten durchgehenden hinteren Schaftteiles 24 ist gegenüber dem
die Ferse umschließenden unteren Bereich 24b des hinteren Schaftteiles 24 nach hinten
schwenkbar, wie in Fig. 7 mit gestrichelten Linien angedeutet.
[0024] Um diese Schwenkbewegung des hinteren Schaftteiles 24 gegenüber dem vorderen Schaftteil
25 zu erleichtern, schließt sich an das abgerundete untere Ende (Stelle 23a) der zwei
seitlichen Schlitze 23 je ein flexibel gestalteter Zwickel 26 an. Außerdem ist die
Übergangszone 27 zwischen dem unteren Bereich 24b und dem mittleren sowie oberen Bereich
24a des hinteren Schaftteiles 24 flexibel gestaltet. Diese Übergangszone 27 bildet
damit gewissermaßen eine Schwenkgelenkstelle, um die der hintere Schaftteil 24 zum
Einstieg in den Innenschuh nach hinten geschwenkt werden kann.
[0025] Die Ristpartie 28 des Innenschuhes 2 ist in vertikaler Richtung begrenzt beweglich
gestaltet. Zu diesem Zweck ist im Bereich der Ristpartie 28 wenigstens eine Dehnungszone
29 vorgesehen, die vom Schaft 22 ausgeht und sich - der Schuhkontur folgend - in einem
Bogen bis in den vorderen Bereich 30 des Schuhes erstreckt.
[0026] Bei dem in Fig. 7 dargestellten Ausführungsbeispiel ist zu beiden Seiten der Ristpartie
28 des Innenschuhes 2 je eine Dehnungszone 29 vorgesehen. Sie wird bei dem Ausführungsbeispiel
gemäß Fig. 7 durch einen Schlitz gebildet, der sich in der durch eine gestrichelte
Linie 29a angedeuteten Weise öffnen kann, so daß die Ristpartie 28 sich in die durch
die gestrichelte Linie 28a veranschaulichte Form nach oben wölben kann. Dadurch wird
einerseits der rückwärtige Einstieg in den Innenschuh 2 wesentlich erleichtert, und
zum andern kann sich dadurch die Ristpartie 28 einem bei der sportlichen Betätigung
anschwellenden Vorderfuß ideal anpassen.
[0027] Bei dem in Fig. 8 in einem Querschnitt durch den Vorderfuß dargestellen weiteren
Ausführungsbeispiel sind die beiden Dehnungszonen 29', die die Ristpartie 28' seitlich
begrenzen, als Balg ausgebildet, wobei im Bereich dieser Dehnungszone 29' die Schaumstoffpolsterung
des Innenschuhes weggelassen oder in der Wandstärke so weit verringert ist, daß die
Dehnungszonen 29' eine gute Flexibilität besitzen. Beim Einstieg in den Innenschuh
sowie bei Anschwellen des Fußes bei der Benutzung kann sich die Ristpartie 28' nach
außen verformen, wie durch die gestrichelte Linie 28'a angedeutet ist.
[0028] Im Unterschied zu den dargestellten Ausführungsbeispielen kann auch nur eine einzige
Dehnungszone 29 bzw. 29' vorgesehen werden, die dann zweckmäßig in der Längsmitte
der Ristpartie 28 bzw. 28' angeordnet wird.
[0029] Die Dehnungszone 29 bzw. 29' erhält zweckmäßig eine Bogenlänge von 8 bis 25 cm, vorzugsweise
von 14 bis 20 cm.
[0030] Der Abstand der beiden Dehnungszonen 29 bzw. 29' beträgt - über den Umfang der Ristpartie
28 bzw. 28' gemessen - zweckmäßig 5 bis 16 cm, vorzugsweise 8 bis 12 cm.
[0031] Die zwei seitlichen Schlitze 23 im Schaft 22 enden zweckmäßig 6 bis 14 cm, vorzugsweise
8 bis 11 cm, oberhalb der Sohle des Innenschuhes 2.
[0032] Der in den Fig. 7 und 8 dargestellte Innenschuh 2 eignet sich besonders zur Verwendung
in dem Skischuh gemäß den Fig. 1 bis 6, da die Gestaltung des hinteren Schaftteiles
24 und der in vertikaler Richtung beweglichen Ristpartie 28 einerseits den rückwärtigen
Einstieg in den Skischuh erleichtern und andererseits über den Zentralverschluß 6
und die Zugseile 10,10' bzw. 10a, 10b eine ideale Anpassung der Ristpartie des Innenschuhes
an den Fuß des Benutzers (unter Gewährleistung eines gleichbleibend guten Fersensitzes)
ermöglichen. Es sei jedoch hervorgehoben, daß grundsätzlich auch traditionell ausgebildete
Innenschuhe (entweder mit einer Zunge in der Ristpartie oder mit einer durchgehend
geformten Ristpartie) bei dem erfindungsgemäßen Skischuh verwendet werden können.
1. Skischuh,
a) bestehend aus einer Schale (1) aus steifem Kunststoff und einem Innenschuh (2)
aus elastisch verformbarem Material, wobei die Schale (1) einen Schalenhauptkörper
(3), eine im vorderen Bereich des Schalenhauptkörpers (3) schwenkbar angelenkte Schalenzunge
(4) und einen im Fersenbereich des Schalenhauptkörpers (3) in Schwenkgelenkachsen
(8, 9) schwenkbar angelenkten Spoiler (5) enthält und der Innenschuh (2) zumindest
im Bereich des die Ferse umschließenden Bereiches ungeteilt ausgebildet ist,
b) wobei ferner mit der Schalenzunge (4) wenigstens ein Zugelement (10; 10a, 10b;
10') verbunden ist, das durch Schlitze (11, 13; 11', 13') im Schalenhauptkörper (3)
zu den Schwenkgelenkachsen (8,9) des Spoilers (5) geführt ist,
c) wobei weiterhin die oberen Bereiche von Schalenzunge (4) und Spoiler (5) über einen
Schaftverschluß (7) miteinander verbindbar sind,
d) und wobei die Schalenzunge (4) zum Zwecke des rückwärtigen Einstiegs in den Skischuh
lediglich um einen begrenzten Winkel gegenüber dem Schalenhauptkörper (3) schwenkbar
ist,
gekennzeichnet durch folgendes Merkmal:
e) das Zugelement (10; 10a, 10b; 10') ist von einem im mittleren Bereich der Schalenzunge
(4) vorgesehenen Zentralverschluß (6) über die Schwenkgelenkachsen (8, 9) des Spoilers
(5) zurück zum Zentralverschluß (6) geführt und an seinen beiden Enden mit dem Zentralverschluß
(6) verbunden.
2. Skischuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalenzunge (4) um einen
Winkel von 5 bis 30°, vorzugsweise 10 bis 25°, gegenüber dem Schalenhauptkörper (3)
schwenkbar ist.
3. Skischuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugelemente durch wenigstens
ein Stahlseil (10) gebildet werden.
4. Skischuh nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein einziges Zugseil (10)
vom Zentralverschluß (6) durch eine erste Öffnung (11) im Schalenhauptkörper (3) zu
einer ersten Umlenkstelle (9) im Schalenhauptkörper auf der einen Seite des Fersenbereiches
geführt ist, von hier aus durch die genannte erste Öffnung (11) über die durch einen
Schlitz (12) geteilte Ristpartie des Schalenhauptkörpers (3) und eine zweite Öffnung
(13) im Schalenhauptkörper zu einer zweiten Umlenkstelle (8) im Schalenhauptkörper
auf der anderen Seite des Fersenbereiches und von hier aus durch die zweite Öffnung
(13) zurück zum Zentralverschluß (6).
5. Skischuh nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein einziges Zugseil (10')
vom Zentralverschluß (6) durch eine erste Öffnung (11') im Schalenhauptkörper (3')
zu einer ersten Umlenkstelle (9') im Schalenhauptkörper auf der einen Seite des Fersenbereiches
geführt ist, von hier aus über die Ristpartie des Innenschuhes (2) zu einer zweiten
Umlenkstelle (8') im Schalenhauptkörper auf der anderen Seite des Fersenbereiches
und von hier aus durch eine zweite Öffnung (13') im Schalenhauptkörper zurück zum
Zentralverschluß (6).
6. Skischuh nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein erstes Zugseil (10a)
vom Zentralverschluß (6) durch eine erste Öffnung (11) im Schalenhauptkörper (3) zu
einer ersten Umlenkstelle (9) im Schalenhauptkörper auf der einen Seite des Fersenbereiches
und von hier aus durch die genannte erste Öffnung (11) zurück zum Zentralverschluß
geführt ist, und daß ein zweites Zugseil (10b) vom Zentralverschluß durch eine zweite
Öffnung (13) im Schalenhauptkörper zu einer zweiten Umlenkstelle (8) im Schalenhauptkörper
auf der anderen Seite des Fersenbereiches und von hieraus durch die genannte zweite
Öffnung (10b) zurück zum Zentralverschluß geführt ist.
7. Skischuh nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden
Schwenkgelenkachsen (8, 9) zwischen dem Spoiler (5) und den Schalenhauptkörper (3)
zugleich die Umlenkstellen für das Zugseil (10, 10', 10a, 10b) bilden.
8. Skischuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalenzunge (4) über
ein einfaches Biegegelenk (14) mit dem Schalenhauptkörper (3) verbunden ist.
9. Skischuh nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch folgende Merkmale des Innenschuhes
(2):
a) der Schaft (22) ist mit zwei seitlichen Schlitzen (23) versehen, die vom unteren
Rand des Schaftes (22) ausgehen und oberhalb der Ferse enden;
b) der von diesen zwei seitlichen Schlitzen (23) begrenzte, mittlere und obere Bereich
(24a) des von oben bis unten durchgehenden hinteren Schaftteiles (24) ist gegenüber
dem die Ferse umschließenden unteren Bereich (24b) des hinteren Schaftteiles (24)
nach hinten schwenkbar;
c) die Ristpartie (28) ist in vertikaler Richtung begrenzt beweglich.
10. Skischuh nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Ristpartie
(28) wenigstens eine vorzugsweise durch einen Schlitz oder einen Balg gebildete Dehnungszone
(9 bzw. 9') vorgesehen ist, die vom Schaft (22) ausgeht und sich der Schuhkontur folgend
in einem Bogen bis in den vorderen Bereich (30) des Innenschuhes (2) erstreckt.
11. Skischuh nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß sich an das abgerundete
untere Ende der zwei seitlichen Schlitze (23) im Schaft (22) je ein flexibel gestalteter
Zwickel (26) anschließt und daß die Übergangszone (27) zwischen dem unteren Bereich
(24b) und dem mittleren und oberen Bereich (24a) des hinteren Schaftteiles (24) flexibel
ausgebildet ist.
1. Ski boot
a) consisting of a shell (1) made from rigid plastic and an inner boot (2) made from
elastically deformable material in which the shell (1) contains a main shell body
(3), a shell tongue (4) hinged in the front region of the main shell body (3) and
a spoiler (5) hinged in the heel region of the main shell body (3) in hinge spindles
(8, 9), and the inner boot (2) is of undivided construction at least in the region
of the area surrounding the heel,
b) in which at least one traction element (10; 10a, 10b; 10') which is passed through
slots (11, 13; 11', 13') in the main shell body (3) to the hinge spindles (8, 9) of
the spoiler (5) is connected to the shell tongue (4),
c) and in which the upper regions of the shell tongue (4) and the spoiler (5) can
be connected to one another by a closure (7) on the leg of the boot,
d) and in which the shell tongue (4) can be pivoted only by a limited angle with respect
to the main shell body (3) for the purpose of stepping backwards into the ski boot,
characterised by the following feature:
e) the traction element (10; 10a, 10b; 10') is passed from a central region of the
shell tongue (4) over the hinge spindles (8, 9) of the spoiler (5) and back to the
central closure (6) and connected at both its ends to the central closure (6).
2. Ski boot as claimed in claim 1, characterised in that the shell tongue (4) is pivotable
about an angle of 5 to 30°, preferably 10 to 25°, with respect to the main shell body
(3).
3. Ski boot as claimed in claim 1, characterised in that the tract on elements are
formed by at least one steel wire (10).
4. Ski boot as claimed in claim 3, characterised in that one single traction wire
(10) is passed from the central closure (6) through a first opening (11) in the main
shell body (3) to a first turn-round point (9) in the main shell body on one side
of the heel region, from here is passed through the said first opening (11) over the
instep portion of the main shell body (3) which is divided by a slot (12) and through
a second opening (13) in the main shell body to a second turn-round point (8) in the
main shell body on the other side of the heel region and from here passes through
the second opening (13) and back to the central closure (6).
5. Ski boot as claimed in claim 3, characterised in that one single tract on wire
(10') is passed from the central closure (6) through a first opening (11') in the
main shell body (3') to a first turn-round point (9') in the main shell body on one
side of the heel region, from here is passed over the instep portion of the inner
boot (2) to a second turn-round point (8') in the main shell body on the other side
of the heel region and from here is passed through a second opening (13') in the main
shell body and back to the central closure (6).
6. Ski boot as claimed in claim 3, characterised in that a first traction wire (10a)
is passed from the central closure (6) through a first opening (11) in the main shell
body (3) to a first turn-round point (9) in the main shell body on one side of the
heel region and from here is passed through the said first opening (11) and back to
the central closure, and a second tract on wire (10b) is passed from the central closure
through a second opening (13) in the main shell body to a second turn-round point
(8) in the main shell body on the other side of the heel region and from here is passed
through the said second opening (10) and back to the central closure.
7. Ski boot as claimed in claims 4 to 6, characterised in that the two hinge spindles
(8, 9) between the spoiler (5) and the main shell body (3) at the same time form the
turn-round points for the traction wire (10, 10', 10a, 10b).
8. Ski boot as claimed in claim 1, characterised in that the shell tongue (4) is connected
to the main shell body (3) by a simple bending hinge (14).
9. Ski boot as claimed in claim 1, characterised by the following features of the
inner boot (2):
a) the leg (22) of the boot is provided with two side slots (23) which start at the
lower edge of the leg (22) and end above the heel;
b) the central and upper region (24a) of the rear downwardly extending leg part (24)
defined by the two side slots (23) is pivotable backwards with respect to the lower
region (24b) of the rear leg part (24) surrounding the heel;
c) the instep region (28) is capable of limited movement in the vertical direction.
10. Ski boot as claimed in claim 9, characterised in that at least one expansion zone
(9 or 9') which is preferably formed by a slit or a bellows is provided in the region
of the instep portion (28), starts from the leg (22) and extends following the contour
of the boot in an arc as far as the front region (30) of the inner boot (2).
11. Ski boot as claimed in claim 9, characterised in that a flexibly shaped gusset
(26) adjoins the rounded lower end of each of the two side slots (23) in the leg (22),
and the transition zone (27) between the lower region (24b) and the central and upper
region (24a) of the rear shaft part (24) is of flexible construction.
1. Chaussure de ski,
a) se composant d'une coque (1) de matière synthétique rigide et d'une chaussure intérieure
(2) de matière élastique déformable, la coque (1) comprenant un corps principal (3),
une languette pivotante (4) articulée dans la partie antérieure du corps principal
(3) ainsi qu'un déporteur pivotant (5) articulé sur des axes de pivotement (8, 9)
montés dans la région du talon du corps principal (3), la chaussure intérieure (2)
étant en une pièce continue tout au moins dans la région de la partie enveloppant
le talon,
b) au moins un élément de traction (10 ; 10a, 10b ; 10') étant relié à la languette
(4) et passant par des fentes (11, 13 ; 11', 13') réalisées dans le corps principal
(3) pour parvenir sur les axes de pivotement (8, 9) du déporteur (5),
c) une fermeture de tige (7) étant de plus destinée à relier les régions supérieures
de la languette de la coque (4) et du déporteur (5),
d) et la languette (4) ne pouvant pivoter que d'un angle limité par rapport au corps
principal (3) afin de permettre d'entrée par l'arrière dans la chaussure,
caractérisée en ce que:
e) l'élément de traction (10 ; 10a, 10b ; 10'), qui part de la fermeture centrale
(6) prévue dans la région médiane de la languette (4), passe sur les axes de pivotement
(8, 9) du déporteur (5) pour retourner vers la fermeture centrale (6), ses deux extrémités
étant fixées à cette fermeture centrale (6).
2. Chaussure de ski selon la revendication 1, caractérisée en ce que la languette
de la coque (4) peut pivoter d'un angle de 5 à 30°, de préférence de 10 à 25° par
rapport au corps principal (3).
3. Chaussure de ski selon la revendication 1, caractérisée en ce que les éléments
de traction sont formés d'au moins un câble d'acier (10).
4. Chaussure de ski selon la revendication 3, caractérisée en ce qu'un unique câble
de traction (10) partant de la fermeture centrale (6) passe par une première ouverture
(11) réalisée dans le corps principal (3) de la coque pour parvenir à un premier lieu
de renvoi (9) situé dans le corps principal sur un côté de la région du talon, puis
de-là repasse par ladite première ouverture (11), passe sur l'empeigne du corps principal
(3), qui est divisée par une fente (12), puis par une seconde ouverture (13) réalisée
dans le corps principal pour parvenir à un second lieu de renvoi (8) réalisé dans
le corps principal de l'autre côté de la région du talon et de-là retourne vers la
fermeture centrale (6) en passant par ladite seconde ouverture (13).
5. Chaussure de ski selon la revendication 3, caractérisée en ce qu'un unique câble
de traction (10') partant de la fermeture centrale (6) passe par une première ouverture
(11') réalisée dans le corps principal (3') pour parvenir à un premier lieu de renvoi
(9') réalisé dans ledit corps principal, d'un coté de la région du talon, puis de-là
ce câble passe sur l'empeigne de la chaussure intérieure (2) pour parvenir à un second
lieu de renvoi (8') réalisé dans le corps principal, de l'autre côté de la région
du talon, et de-là ce câble retourne vers la fermeture centrale (6) en passant par
une seconde ouverture (13') réalisée dans le corps principal.
6. Chaussure de ski selon la revendication 3, caractérisée en ce qu'un premier câble
de traction (10a) partant de la fermeture centrale (6) passe par une première ouverture
(11) réalisée dans le corps principal (3) pour parvenir à un premier lieu de renvoi
(9) réalisé d'un côté de la région du talon dudit corps principal de la coque, puis
de-là ce câble retourne vers la fermeture centrale en passant par ladite première
ouverture (11) et un second câble de traction (10b) partant de la fermeture centrale
passe par une seconde ouverture (13) réalisée dans le corps principal de la coque
pour parvenir à un second lieu de renvoi (8) réalisé de l'autre côté de la région
du talon dudit corps principal, puis de-là ce second câble retourne à la fermeture
centrale en passant par ladite seconde ouverture (10b).
7. Chaussure de ski selon l'une ou l'autre des revendications 4 a 6, caractérisée
en ce que les deux axes de pivotement (8, 9) situés entre le déporteur (5) et le corps
principal (3) de la coque forment également les lieux de renvoi du câble de traction
(10, 10', 10a, 10b).
8. Chaussure de ski selon la revendication 1, caractérisée en ce que la languette
(4) de la coque est reliée au corps principal (3) de cette dernière par une simple
articulation a flexion (14).
9. Chaussure de ski selon la revendication 1, caractérisée par les particularités
suivantes de la chaussure intérieure (2):
a) la tige (22) comporte deux fentes latérales (23) partant du bord inférieur de la
tige (22) et aboutissant au-dessus du talon;
b) les régions médiane et supérieure (24a), délimitées par ces deux fentes latérales
(23), de la partie arrière de la tige (24), qui est continue de haut en bas, sont
basculables vers l'arrière par rapport à la région inférieure (24b), enveloppant le
talon, de la partie arrière (24) de la tige;
c) l'empeigne (28) est faiblement mobile verticalement.
10. Chaussure de ski selon la revendication 9, caractérisée en ce qu'au moins une
zone d'extension (9 ou 9') formée par une fente ou un soufflet est prévue dans la
région de l'empeigne (28), cette zone partant de la tige (22) et se prolongeant en
un coude jusque dans la région antérieure (30) de la chaussure intérieure (2) - en
suivant le contour de la chaussure -.
11. Chaussure de ski selon la revendication 9, caractérisée en ce qu'un gousset flexible
(26) prolonge l'extrémité inférieure arrondie de chacune des fentes latérales (23)
de la tige (22) et la zone de transition (27) entre la région inférieure (24b) et
les régions médiane et supérieure (24a) de la partie arrière (24) de la tige est flexible.