(57) Eine bekannte Vorrichtung zur Oberflächenbearbeitung von kälteversprödbaren Werkstücken
durch Strahlen mit Granulat besteht aus einem oder mehreren in horizontaler Richtung
abstrahlenden Schleuderrädern (11). Die Schleuderräder sind von Prallkragenringen
(9) umgeben, welche das abgestrahlte Granulat auf die Bearbeitungsfläche umlenken.
An den Prallkragenringen befinden sich Sprühdüsen (8) für ein tiefsiedendes verflüssigtes
Gas. Die Bearbeitungsfläche ist Teil eines Schwingtroges, der die Werkstücke umwälzt
und durch die Vorrichtung fördert. Für empfindliche und in kleinen Chargen anfallende
Werkstücke ist diese Vorrichtung weniger geeignet. Die Werkstücke werden nämlich je
nach ihrer Lage aug der Bearbeitungsfläche unterschiedlich stark bestrahlt. Außerdem
können sie durch groben Anfall in Granulatgröße beschädigt werden. Um auch empfindliche Werkstücke zufriedenstellend bearbeiten zu können, wird die Bearbeitungsfläche
so gestaltet, daß sie in Form und Größe mit dem Strahlbild übereinstimmt. Außerdem
wird das Schleuderrad selbstansaugend ausgebildet und das angesaugte Granulat durch
tiefsiedendes verflüssigtes Gas tiefgekühlt. Im Granulat befindlicher Abfall wird
dabei versprödet und beim Auftreffen auf den Prallkragenring zerschlagen, so daß er
die Oberfläche der Werkstücke nicht mehr beschädigen kann.
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