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EP 0 172 271 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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23.03.1988 Patentblatt 1988/12 |
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Anmeldetag: 14.12.1984 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: A45C 13/00 |
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Etui mit Überwurf
Etui with covering
Etui avec couverture
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI LU NL |
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Priorität: |
03.08.1984 DE 3428685
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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26.02.1986 Patentblatt 1986/09 |
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Patentinhaber: Firma Ch. Dahlinger |
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D-7630 Lahr (DE) |
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Erfinder: |
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- Dahlinger, Hans
D-7630 Lahr (DE)
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Vertreter: Schmitt, Hans, Dipl.-Ing. et al |
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Dreikönigstrasse 13 79102 Freiburg 79102 Freiburg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
AT-B- 318 168 DE-A- 1 954 334 DE-A- 3 105 762
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CH-A- 593 651 DE-A- 2 723 175 FR-A- 2 256 738
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Etui mit Überwurf, welches aus einem mehreckigen, vorzugsweise
viereckigen Oberteil und Unterteil mit Hauptfläche und Seitenwänden besteht, wovon
wenigstens ein Teil den Überwurf aufweist und wobei an den Ecken des Oberteiles und/oder
des Unterteiles reliefartig vorstehende Rippen angeordnet sind, die als Seitenbegrenzung
des Überwurfes im Bereich einer Seitenwand des jeweiligen Teiles dienen und die entsprechende
Schnittkante des Überwurfes in diesem Bereich abdecken und wobei der Überwurf aus
einem flachen Zuschnitt aus Karton, Kunststoff, Leder, Textilien, Lederimitationen
od. dgl. Folie besteht.
[0002] Es ist schon länger bekannt, Etuis mit einem Überwurf zu versehen, wobei mindestens
das Oberteil, häufig aber auch Ober- und Unterteil mit einem Überwurf versehen werden.
[0003] Aus der DE-OS 1 954 334 ist ein Etui der eingangs erwähnten Art bekannt. Dabei kann
ein flacher Zuschnitt die Hauptfläche und zwei einander gegenüberliegende Seitenwände
eines Oberteiles und eines Unterteiles überdecken, während für die weiteren Seitenwände
jeweils zusätzliche eigene Abdeckteile erforderlich sind. Dies bedeutet einen erheblichen
Herstellungs- und Montageaufwand.
[0004] Aus der DE-OS 31 05 762 ist der Vorschlag bekannt, den Überwurf einstückig austauschbar
elastisch über das jeweilige Etuiteil zu stecken und zu befestigen. Dadurch soll eine
leichte Austauschbarkeit erzielt werden. Dies bedingt jedoch, daß der Überwurf Kappenform
haben muß und deshalb durch Tiefziehen hergestellt werden muß. Abgesehen von dem erheblichen
Aufwand des Tiefziehverfahrens kommt dafür nur eine begrenzte Werkstoffauswahl in
Frage und darüber hinaus sind nur relativ flache Verkleidungen auf diese Weise herstellbar.
Es hat sich in der Praxis gezeigt, daß dabei diese tiefgezogenen Kappen an dem Etuiteil
angeleimt werden müssen, um einen genügend sicheren Sitz zu erzielen. Dadurch entfällt
aber die durch den erhöhten Herstellungsaufwand angestrebte Austauschbarkeit.
[0005] Es besteht deshalb die Aufgabe, ein Etui mit Überwurf der eingangs erwähnten Art
zu schaffen, bei welchem beliebige Überzug-Werkstoffe angewendet werden können, deren
Herstellung und Anbringung vereinfacht ist.
[0006] Die Lösung dieser Aufgabe besteht darin, daß der den Überwurf bildende Zuschnitt
zum Überziehen aller Flächen des jeweiligen Etuiteiles vorgesehen und einstückig hergestellt
ist und eine zentrale Hauptfläche zum Abdecken der Oberteil- und/oder Unterteilhauptfläche
sowie daran strahlenförmig anhängende Lappen entsprechend der Anzahl, Form und Größe
der Seitenflächen des jeweiligen Etuiteiles aufweist. Dadurch ist es möglich, einen
einzigen flachen Zuschnitt herzustellen, mit seiner Hauptfläche auf die Hauptfläche
des Etuiteiles aufzubringen und die seitlich vorstehenden Lappen gegen die Seitenwände
des Etuiteiles hin umzuklappen und ebenfalls beispielsweise durch Kleben zu befestigen.
Dies stellt eine besonders schnelle und einfache Montage dar und zusätzliche einzelne
Verkleidungsteile werden in vorteilhafter Weise entgegen dem Vorbild der DE-OS 19
54 334 vermieden. Gleichzeitig wird in scheinbar widersprüchlicher Weise aber auch
der Aufwand eines tiefgezogenen Überwurfes vermieden. Somit ist es möglich, beliebige
folienartige Materialien als Überwurf-Werkstücke zu verwenden, so daß mit gleichbleibenden
Werkzeugen unterschiedlichste Überwürfe und damit im Aussehen verschiedene Etuis hergestellt
werden können. Dennoch kann in vorteilhafter Weise der Überwurf beliebig ausgestaltet
und veredelt sein, indem er beispielsweise bedruckt, beflockt, geprägt usw. ist.
[0007] Am Übergang zwischen der Zentralfläche und den Lappen des Zuschnittes können vorgeformte
Biegelinien vorgesehen sein, so daß die Montage bei der Befestigung des Überwurfes
an dem jeweiligen Etuiteil vereinfacht ist. Dabei können zwischen der zentralen Hauptfläche
und den anhängenden Lappen Ritzlinien oder Biegelinien eingeformt sein.
[0008] Eine Ausgestaltung der Erfindung von eigener schutzwürdiger Bedeutung kann in diesem
Zusammenhang darin bestehen, daß an dem Übergang von der zentralen Fläche zu den Seitenlappen
des Überwurfes an dessen Unterseite jeweils zwei parallele Ritzlinien mit geringem
Abstand zueinander vorgesehen sind. Dadurch ergibt sich beim Umbiegen zwischen diesen
beiden Ritzlinien nämlich eine zwar kleine, aber markante Schrägfläche, die einerseits
den Übergang beim Abbiegen erleichtert und andererseits diesen Übergang genau definiert
und dem gesamten Etui mit Überwurf ein wertvolleres Aussehen gibt. Bisher wurden solche
Biegeerleichterungen mit Hilfe von Ritzlinien dadurch hergestellt, daß jeweils die
Außenseite der späteren Biegung geritzt wurde, so daß die Ritzung beim Biegen auf
klaffen konnte. Die vorliegende Erfindung mit zwei parallelen Ritzlinien arbeitet
dieser bisherigen Übung entgegen, indem an der Innenseite der Biegung geritzt wird
und dabei zwei Ritzlinien verwendet werden.
[0009] Sowohl für den Oberteil als auch für den Unterteil des Etuis kann jeweils ein einstückiger
Zuschnitt als Überwurf vorgesehen sein. Es ist aber auch möglich, daß die beiden Zuschnitte
in dem Scharnierbereich des Etuis zusammenhängen und vorzugsweise unmittelbar das
Scharnier bilden. Letzteres geht vor allem dann, wenn das Material des Überwurfes
entsprechend biegebeständig ist, z. B. Kunststoff ist.
[0010] Eine weitere Verbesserung des Etuis mit Überwurf ergibt sich, wenn an den freien
Rändern des Oberteiles und/oder des Unterteiles an der Außenseite zur Begrenzung der
Seitenfläche Stege, vorzugsweise Randstege verlaufen, deren Höhe mindestens der Dicke
des Überwurfes entspricht und die als Anschlag und Abdeckung der Stirnseite des jeweiligen
Lappens des Überwurfes dienen. Dadurch werden auch die Stirnseiten wie die Seitenschnitte
dieser Lappen abgedeckt und geführt, was die Montage weiter erleichtert.
[0011] Die Befestigung des Überwurfes kann dadurch verbessert werden, daß die an der Außenseite
der Seitenwände verlaufenden Stege an ihrer der Seitenwand zugewandten Seite eine
vorzugsweise ihre gesamte Länge zwischen den Rippen an den Ecken verlaufende Vertiefung
zur Aufnahme des freien Stirnrandes des jeweiligen Lappens des Überwurfes haben. Somit
kann der Lappen an seinem freien Stirnrand geringfügig übergriffen werden, wodurch
gleichzeitig gewisse Herstellungstoleranzen ausgeglichen werden können.
[0012] Vor allem bei Kombination einzelner oder mehrerer der vorbeschriebenen Merkmale und
Maßnahmen ergibt sich die Möglichkeit, ein Etui-Teil oder das ganze Etui mit einem
einfach herstellbaren und anbringbaren Überwurf zu versehen und dennoch dem Etui ein
wertvolles und ästhetisch ansprechendes Aussehen zu geben. Vor allem eine rechteckige
oder _quadratische Grundform läßt sich dabei sehr gut mit einem ursprünglich kreuzförmigen
Zuschnitt überziehen. Aufwendige Tiefzieh-Werkzeuge und Tiefzieh-Vorgänge, die bisher
bei einem einstückigen Überwurf für ein Etuiteil für notwendig gehalten wurden, werden
ebenso vermieden, wie die Herstellung mehrerer verschiedener Zuschnitte für ein einziges
Etuiteil.
[0013] Nachstehend ist die Erfindung mit ihren ihr als wesentlich zugehörenden Einzelheiten
anhand der Zeichnung noch näher beschrieben. Es zeigt :
Fig. 1 in schaubildlicher Darstellung ein Etui mit Oberteil und Unterteil, bei welchem
an den Eckbereichen zwischen den Seitenwänden jeweils reliefartig vorstehende Randstege
angeordnet sind, zwischen welchen ein Überwurf angeordnet ist,
Fig. 2 den Zuschnitt für den Überwurf des Etuis gemäß Fig. 1 vor seiner Befestigung
an dem Etui,
Fig. 3 einen Teilschnitt durch das Etui mit der Befestigung des Überwurfes auch im
Randbereich sowie
Fig. 4 eine abgewandelte Ausführungsform, bei welcher ein Überwurf beide Etuiteile
übergreift und das Scharnier zwischen den beiden aufklappbaren Etuiteilen bildet.
[0014] Ein im ganzen mit 1 bezeichnetes Etui weist einen in Fig. 2 noch als Zuschnitt dargestellten,
in den Fig. 3 und 4 in Gebrauchsstellung befindlichen Überwurf 2 auf. Das Etui 1 selbst
hat ein mehreckiges, im Ausführungsbeispiel viereckiges oder quadratisches Oberteil
3 und ein ebenso geformtes Unterteil 4 jeweils mit einer Hauptfläche 5 und Seitenwänden
6. Im Ausführungsbeispiel haben beide Teile, also Oberteil 3 und Unterteil 4 jeweils
einen Überwurf 2. Es gibt jedoch auch Etuis, bei denen beispielsweise nur das Oberteil
3 einen solchen Überwurf 2 hat.
[0015] An den Ecken des Oberteiles 3 und auch des Unterteiles 4 erkennt man reliefartig
vorstehende Rippen 7, die als Seitenbegrenzung des Überwurfes 2 im Bereich der Seitenwände
6 des jeweiligen Teiles 3 oder 4 dienen und die entsprechende Schnittkante 8 (vgl.
Fig. 2) des Überwurfes 2 in diesem Bereich abdecken. Fig. 2 macht deutlich, daß der
Überwurf 2 aus einem flachen Zuschnitt beispielsweise aus Karton, Kunststoff, Leder,
Textilien, Lederimitationen od. dgl. Folien bestehen kann. Er kann also aus einem
Stück bestehen, ohne aber ein Tiefziehteil sein zu müssen.
[0016] Dabei hat dieser einstückige Zuschnitt eine zentrale Hauptfläche 9 zum Abdecken der
Oberteil- und Unterteilhauptfläche 5 sowie daran strahlenförmig anhängende Lappen
10 entsprechend der Anzahl, Form und Größe der Seitenwände 6 des jeweiligen Etuiteiles
3 oder 4. Am Übergang 11 zwischen der Zentralfläche 9 und den Lappen 10 des Zuschnittes
sind dabei vorgeformte Biegelinien vorgesehen. Im Ausführungsbeispiel erkennt man
dabei in Fig. 2, daß an dem Übergang 11 von der Zentralfläche 9 zu den Seitenlappen
10 des Überwurfes 2 jeweils zwei parallele Ritzlinien 12 mit geringem Abstand zueinander
vorgesehen sind, die dabei an der späteren Unterseite, also der unmittelbar in Kontakt
mit den Etuiteilen 3 und 4 tretenden Seite des Zuschnittes angebracht sind, so daß
man an der Außenseite diese Ritzlinien in Wirklichkeit nicht sieht. Beim Umbiegen
ergibt sich zwischen diesen Ritzlinien eine schmale aber markante Schrägfläche.
[0017] Gemäß Fig. 1 und 3 kann sowohl für den Oberteil 3 als auch für den Unterteil 4 jeweils
ein einstückiger Zuschnitt als Überwurf 2 vorgesehen sein. In Fig. 3 ist angedeutet,
daß die beiden Zuschnitte für den Oberteil 3 und den Unterteil 4 im Scharnierbereich
13 des Etuis 1 zusammenhängen und unmittelbar das Scharnier bilden können. In einem
solchen Falle ergäben sich praktisch zwei kreuzförmige Zuschnitte gemäß Fig. 2, die
entlang eines Stirnrändes 14 eines Lappens 10 zusammenhängen.
[0018] An den freien Rändern des Oberteiles 3 und auch des Unterteiles 4 erkennt man im
Ausführungsbeispiel an der Außenseite zur Begrenzung der Seitenwände 6 Randstege 15,
deren Höhe mindestens der Dicke des Überwurfes 2 entspricht und die als Anschlag und
Abdeckung der Stirnränder 14 des jeweiligen Lappens 10 des Überwurfes 2 dienen. Somit
sind diese Stirnränder 14 ebenso wie die Schnittkanten 8 einerseits gut geführt, andererseits
aber auch gut geschützt.
[0019] In Fig. 3 ist dabei angedeutet, daß die an der Außenseite der Seitenwände 6 verlaufenden
Stege 15 an ihrer der Seitenwand 6 zugewandten Seite eine über ihre gesamte Länge
zwischen den Rippen 7 an den Ecken verlaufende Vertiefung 16 oder Nut zur Aufnahme
des jeweiligen freien Stirnrandes 14 des jeweiligen Lappens 10 des Überwurfes 2 haben.
Dadurch werden diese Ränder 14 noch besser geschützt und der gesamte Überwurf 2 noch
besser geschützt. Ferner können auf diese Weise Toleranzen, die bei der Fertigung
des Zuschnittes gemäß Fig. 2 und bei dessen Biegung beim Aufbringen auf den jeweiligen
Etuiteil nicht zu vermeiden sind oder für eine preiswertere Herstellung in Kauf genommen
werden, ausgeglichen werden.
[0020] Bei gemeinsamer Betrachtung der Fig. 1 und 2 erkennt man noch, daß die Eckrippen
7 wenigstens um die Dicke des Überwurfes 2 über die zentrale Hauptfläche 5 des jeweiligen
Etuiteiles vorstehen können und der Überwurf 2 eine dem Querschnitt des Überstandes
17 der Rippen 7 entsprechend ausgesparte Kontur, im Ausführungsbeispiel eine Schräglinie
18 hat. Dadurch wird auch die Zentralfläche 9 des Zuschnittes an der Hauptfläche 5
des jeweiligen Etuiteiles gut geführt und gehalten. Somit braucht eine Klebeschicht
zwischen dem Überwurf 2 und dem jeweiliegen Etuiteil nur noch dem Ablösen des Überwurfes
entgegenzuwirken, während nach den Seiten hin auftretende Kräfte zusätzlich von den
Rippen 7 und deren Überstand 17 aufgenommen werden können.
[0021] Alle in der Beschreibung, den Ansprüchen, der Zusammenfassung und der Zeichnung dargestellten
Merkmale und Konstruktionsdetails können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination
miteinander wesentliche Bedeutung haben.
1. Etui mit Überwurf, welches aus einem mehreckigen, vorzugsweise viereckigen Oberteil
und Unterteil mit Hauptfläche und Seitenwänden besteht, wovon wenigstens ein Teil
den Überwurf aufweist und wobei an den Ecken des Oberteiles und/oder des Unterteiles
reliefartig vorstehende Rippen angeordnet sind, die als Seitenbegrenzung des Überwurfes
im Bereich einer Seitenwand des jeweiligen Teiles dienen und die entsprechende Schnittkante
des Überwurfes in diesem Bereich abdecken und wobei der Überwurf aus einem flachen
Zuschnitt aus Karton, Kunststoff, Leder, Textilien, Lederimitationen od. dgl. Folie
besteht, dadurch gekennzeichnet, daß der den Überwurf (2) bildende Zuschnitt zum Überziehen
aller Flächen (5, 6) des jeweiligen Etuiteiles (3; 4) vorgesehen und einstückig hergestellt
ist und eine zentrale Hauptfläche (9) zum Abdecken der Hauptfläche (5) des Oberteiles
(3) und/oder des Unterteiles (4) sowie daran anhängende Lappen (10) entsprechend der
Anzahl, Form und Größe der Seitenwände (6) des jeweiligen Etuiteiles (3, 4) aufweist.
2. Etui nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Übergang (11) zwischen der
Zentralfläche (9) und den Lappen (10) des Zuschnittes vorgeformte Biegelinien vorgesehen
sind.
3. Etui nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der zentralen
Hauptfläche (9) und den anhängenden Lappen (10) Ritzlinien oder Biegelinien vorgefertigt
eingeformt sind.
4. Etui insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
an dem Übergang (11) von der zentralen Fläche (9) zu den Seitenlappen (10) des Überwurfes
(2) an dessen dem Etuikörper in Gebrauchsstellung zugewandten Unterseite jeweils zwei
parallele Ritzlinien (12) mit geringem Abstand zueinander vorgesehen sind.
5. Etui nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl für das
Oberteil (3) als auch für das Unterteil (4) jeweils ein einstückiger Zuschnitt als
Überwurf (2) vorgesehen ist.
6. Etui nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Zuschnitte
für Oberteil (3) und Unterteil (4) im Scharnierbereich (13) des Etuis (1) zusammenhängen
und vorzugsweise unmittelbar das Scharnier bilden.
7. Etui nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß an den freien
Rändern des Oberteiles (3) und/oder des Unterteiles (4) an der Außenseite zur Begrenzung
der Seitenwände (6) Stege, vorzugsweise Randstege (15) verlaufen, deren Höhe gegenüber
der Außenwand (6) mindestens der Dicke des Überwurfes (2) entspricht und die als Anschlag
und Abdeckung der Stirnseite (14) des jeweiligen Lappens (10) des Überwurfes (2) dienen.
8. Etui nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die an der Außenseite
der Seitenwände (6) verlaufenden Stege (15) an ihrer der Stirnwand (6) zugewandten
Seite eine vorzugsweise über ihre gesamte Länge zwischen den Rippen (7) verlaufende
Vertiegung (16) zur Aufnahme des freien Stirnrandes (14) des jeweiligen Lappens (10)
des Überwurfes (2) haben.
9. Etui nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Eckrippen
(7) wenigstens um die Dicke des Überwurfes (2) oder die zentrale Hauptfläche (5) des
Etuiteiles (3 oder 4) vorstehen und der Überwurf (2) eine dem Querschnitt des Überstandes
(17) entsprechend ausgesparte Kontur (18) hat.
1. An etui which covering, the etui consisting of a polygonal top part, preferably
a quadrangular one, and a bottom part with a main surface and side walls, of which
at least one part has the covering, ribs projecting in a relief-like manner being
disposed at the corners of the top part and/or of the bottom part, said ribs serving
as a side limit of the covering in the region of a side wall of the respective part
and covering over the corresponding cut edge of the covering in this region, and the
covering being composed of a flat cut-out of carton, synthetic material, leather,
textiles, imitation leather or a similar foil, characterized in that the cut-out forming
the covering (2) is provided for cladding all the faces (5, 6) of the respective etui
part (3, 4), is produced in one piece and has a central main surface (9) for covering
over the main surface (5) of the top part (3) and/or of the bottom part (4) as well
as flaps (10) which are attached thereto and correspond in number, shape and size
to the side walls (6) of the respective etui part (3, 4).
2. The etui as claimed in claim 1, characterized in that preformed bending lines are
provided at the transition (11) between the central surface (9) and the flaps (10)
of the cut-out.
3. The etui as claimed in claim 1 or claim 2, characterized in that scored lines or
bending lines are preformed between the central main surface (9) and the attached
flaps (10).
4. The etui as claimed in particular in any one of claims 1 to 3, characterized in
that at the transition (11) from the central surface (9) to the side flaps (10) of
the covering (2) two parallel, scored lines (12) are in each case provided at a small
distance from one another on the underside of the covering turned towards the etui
body in the position for use.
5. The etui as claimed in any one of claims 1 to 4, characterized in that a cut-out
in one piece is in each case provided as the covering (2) both for the top part (3)
and for the bottom part (4).
6. The etui as claimed in any one of claims 1 to 4, characterized in that the two
cut-outs for the top part (3) and bottom part (4) are linked in the hinge region (13)
of the etui (1) and preferably directly form the hinge.
7. The etui as claimed in any one of claims 1 to 6, characterized in that at the free
edges 6f the top part (3) and/or of the bottom part (4) webs, preferably marginal.
webs (15) extend on the outside to limit the side walls (6), the webs being of a height
relative to the outer wall (6) corresponding to at least the thickness of the covering
(2) and serving to abut and cover the front side (14) of the respective flap (10)
of the covering (2).
8. The etui as claimed in any one of claims 1 to 7, characterized in that the webs
(15) extending at the outside of the side walls (6) have on their side turned towards
the wall (6) a recess (16) which extends preferably over the entire length of the
webs between the ribs (7) and serves to receive the free front edge (14) of the respective
flap (10) of the covering (2)..
9. The etui as claimed in any one of the preceding claims, characterized in that the
corner ribs (7) project beyond the central main surface (5) of the etui part (3 or
4) by a least the thickness of the covering (2) and the covering (2) has a contour
(18) recessed in accordance with the cross section of the projecting length (17).
1. Etui avec couvercle, qui se compose d'une partie supérieure et d'une partie inférieure
polygonales, et de préférence quadrangulaires, avec une surface principale et des
parois latérales, dont au moins une partie comporte le couvercle, des nervures faisant
saillie comme en relief aux coins de la partie supérieure et/ou de la partie inférieure,
lesquelles servent de délimitation latérale du couvercle dans la région d'une paroi
latérale de chaque partie et recouvrent dans cette région les bords coupés correspondants
du couvercle, et le couvercle étant composé d'une découpe plate en carton, en matière
plastique, en cuir, en textile, en imitation de cuir ou en une matière en feuille
similaire, caractérisé par le fait que la découpe qui constitue le couvercle (2) est
destinée à recouvrir toutes les surfaces (5, 6) de chaque partie (3, 4) de 1"étui
et fabriquée en une seule pièce, et qu'elle présente une surface centrale principale
(9) pour recouvrir la surface principale (5) de la partie supérieure (3) et/ou de
la partie inférieure (4), ainsi que des pattes (10) qui lui sont attachées et qui
correspondent au nombre, à la forme et aux dimensions des parois latérales (6) de
chaque partie (3, 4) de l'étui.
2. Etui selon la revendication 1, caractérisé par le fait que des lignes de pliage
préformées sont prévues à la jonction (11) entre la surface centrale (9) et les pattes
(10) de la découpe.
3. Etui selon la revendication 1 ou 2, caractérisé par le fait que des rayures ou
des lignes de pliage préformées sont marquées entre la surface principale centrale
(9) et les pattes (10) qui y sont attachées.
4. Etui selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé par le fait que deux rayures
parallèles (12) à faible distance l'une de l'autre sont prévues à chaque jonction
(11) de la surface centrale (9) et des pattes latérales (10) du couvercle (2) sur
sa face inférieure tournée vers le corps de l'étui dans sa position d'utilisation.
5. Etui selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé par le fait qu'aussi bien
pour la partie supérieure (3) que pour la partie inférieure (4), on prévoit pour chacune
d'elles comme couvercle (2) une découpe en une seule pièce.
6. Etui selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé par le fait que les deux
découpes pour la partie supérieure (3) et la partie inférieure (4) adhèrent entre
elles dans la région (13) de la charnière de l'étui (1) et, de préférence, constituent
directement la charnière.
7. Etui selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé par le fait que des baguettes,
qui sont de préférence des baguettes de bordure (15), s'étendent sur les bords libres
de la partie supérieure (3) et/ou de la partie inférieure (4) sur leurs faces extérieures
pour délimiter les surfaces latérales (6), baguettes dont la hauteur par rapport à
la paroi extérieure (6) est au moins égale à l'épaisseur du couvercle (2) et qui servent
de butée et de recouvrement des bords frontaux (14) de chaque patte (10) du couvercle
(2).
8. Etui selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé par le fait que les baguettes
(15) qui s'étendent sur la face extérieure des parois latérales (6) présentent sur
leur face tournée vers la paroi frontale (6) une gorge (16) qui s'étend de préférence
sur toute leur longueur entre les nervures (7) pour recevoir le bord frontal libre
(14) de chaque patte (10) du couvercle (2).
9. Etui selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que les
nervures d'angle (7) font saillie au moins de l'épaisseur du couvercle (2) ou de la
surface principale centrale (5) de la partie (3 ou 4) de l'étui et que le couvercle
(2) présente un contour échancré (18) correspondant à la section du recouvrement (17).
