[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von in Giessharz eingebetteten
Wicklungen für Transformatoren gemäss dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Mit zunehmendem Einsatz von Giessharztransformatoren bekommt die Optimierung der
eingesetzten Werkstoffe, insbesondere der Menge des eingesetzten Giessharzes, steigende
wirtschaftliche Bedeutung. Aus diesem Grund wird eine gleich gute Ausnutzung der vorteilhaften
elektrischen und der ebenso vorteilhaften mechanischen Eigenschaften des Giessharzformstoffes
angestrebt. Dabei bringen kleine Wanddicken des Giessharzkörpers zusätzlich thermische
Vorteile, so dass die Leistungsgrenze bis zu der mit Giessharz umgossene Transformatorwicklungen
ausführbar sind, gesteigert werden kann.
[0003] Durch die EP-A-0031576 ist schon ein Verfahren zur Herstellung in Giessharz eingebetteter
Wicklungen für elektrische Geräte bekannt, wonach imprägnierte, gewellte Isolierstoffmatten
als Abstandshalter zur Fixierung der einzuhüllenden elektrischen Geräteteile in der
Giessform dienen. Diese im Giessharzkörper verbleibenden Isolierstoffmatten bewirken
gleichzeitig für den Giessharzformstoff eine Armierung, die die mechanische Belastbarkeit
des Giessharzformstoffes erhöht.
[0004] Mit diesem bekannten Verfahren werden auch Wicklungen aus in Achsrichtung hintereinander
liegenden Spulen vergossen, wobei der Verguss vorzugsweise bei liegender Form in einer
evakuierten Kammer durch einen achsparallelen Schlitz im äusseren Mantel der Giessform
erfolgt und wonach die Aushärtung der Giessharzmasse mindestens teilweise in der Form
selbst bei erhöhter Temperatur und bei atmosphärischem oder höherem Druck erfolgt.
[0005] Zur Durchführung des bekannten Verfahrens sind jedoch Abstandshalter bzw. Armierungseinlagen
in einer sehr grossen Anzahl von verschiedenen Abmessungen erforderlich, die wiederum
eine Vielzahl von teuren Hilfswerkzeugen zu ihrer Herstellung erfordern. Praktisch
werden zur Begrenzung der Anzahl der zur Herstellung der Abstandshalter erforderlichen
Hilfswerkzeuge nur Abstandshalter in bestimmten, gegeneinander abgestuften Abmessungen
hergestellt, so dass die elektrische und die mechanische Belastbarkeit der Giessharzkörper
häufig nicht voll ausgenutzt ist. Zur Verringerung der Anzahl der erforderlichen Hilfswerkzeuge
und zur annähernden Ausnutzung der elektrischen und mechanischen Belastbarkeit der
Giessharzkörper ist es durch die EP-A-0103237 bekannt, die radiale Höhe eines gewellten
und imprägnierten innenliegenden Abstandshalters durch bleibende Verformung bis auf
das Sollmass der Giessharzkörperwanddicke zu verkleinern, indem ein innerer Mantel
der Giessform in radialer Richtung gespreizt wird, wobei seine sich in Umfangsrichtung
überlappenden achsparallelen Ränder aufeinander gleiten.
[0006] Die Herstellung der gewellten Abstandhalter hat sich jedoch als verhältnismässig
aufwendig erwiesen, da für die Vielzahl von erforderlichen Wellenabmessungen noch
immer eine Vielzahl von Sonderwerkzeugen erforderlich ist. Darüber hinaus treten bei
der Verwendung dieser gewellten Abstandshalter auch relativ grosse, unerwünschte Verschiebungen
in Umfangsrichtung zwischen den Spulen der Wicklung einerseits und andererseits einzelnen
Wellenbergen der Abstandshalter auf.
[0007] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, das durch die EP-A-103237 bekannte
Verfahren so zu verbessern, dass Verschiebungen der Abstandshalter gegenüber den Spulen
und dadurch möglicherweise verursachte Beschädigungen der Isolierung der Spulen vermieden
sind und dass die Wirtschaftlichkeit durch weitere Senkung der Zahl der erforderlichen
Sonderwerkzeuge weiter erhöht ist.
[0008] Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe bei der Durchführung des eingangs genannten Verfahrens
dadurch gelöst,
- dass die als Abstandshalter eingesetzten Isolierstoffmatten aus Gewebe aus unverdrillten,
lockeren, gekreuzten und mit aushärtbarem Kunstharz getränkten Glasfaserbündeln bestehen,
- dass einzelne in sich verdrillte Fäden aus schrumpffähigem Kunstharz entlang von
im wesentlichen in der Gewebeebene liegenden Zick-Zack-Linien in dieses Gewebe eingearbeitet
sind,
- dass die verdrillten Fäden in der Isolierstoffmatte während der Aushärtung der durch
die Tränkung eingebrachten Kunstharzmasse vor dem Einbringen der Isolierstoffmatte
in die Giessform schrumpfen und die Glasfaserbündel an deren in Spitzen der Zick-Zack-Linie
liegenden Kreuzungsstellen zu knotenähnlichen Verdickungen zusammenschieben und
- dass diese Verdickungen die die Transformatorwicklungen darstellenden Spulen in
der Giessfoi m einklemmen.
[0009] Gemäss vorteilhaften Ausgestaltungsmerkmalen der Erfindung ist vorgesehen, dass der
Abstand zwischen einigen der unverdrillten Glasfaserbündel gleich dem Mehrfachen der
Breite dieser Glasfaserbündel bleibt und dass in den verwendeten Isolierstoffmatten
je zwei einander benachbarte Kettfäden jeweils an ihrer Kreuzungsstelle mit einem
Schussfaden durch einen der verdrillten Fäden gegeneinandergeschoben sind, indem der
verdrillte Faden alle Schussfäden auf derselben, dem an der jeweiligen Kreuzungsstelle
von ihm geschobenen Kettfaden gegenüberliegenden Gewebeseite kreuzt und indem der
verdrillte Faden auf der anderen Gewebeseite zwischen diesen Kreuzungsstellen hin-
beziehungsweise hergeführt ist.
[0010] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungsmerkmale der Erfindung bestehen darin, dass die
Isolierstoffmatten die Wicklung an beiden Enden in Achsrichtung überragen, dass als
Giessharz gefülltes oder ungefülltes Epoxydharz verwendet ist und dass die Giessform
und/oder die Wicklung vorgeheizt werden, wobei die durch die Tränkung in die Isolierstoffmatten
eingebrachte, bereits ausgehärtete Kunstharzmasse fest bleibt.
[0011] Das erfindungsgemässe Verfahren ist sehr vorteilhaft, da es eine ebenso wirtschaftliche
wie leicht an unterschiedliche Randbedingungen anpassbare Herstellung von in Giessharz
eingegossenen Transformatorwicklungen ermöglicht, weil die von den einzelnen, verdrillten,
geschrumpften Fäden zusammengeschobenen Verdickungen aus den unverdrillten, lockeren
Glasfaserbündeln durch die ausgehärtete Tränkharzmasse einerseits so fest sind, dass
sie die Spulen in der Giessform zuverlässig festhalten, andererseits jedoch in Folge
ihres lockeren Aufbaus vor einer Überlastung der Wicklungen in sich zusammendrückbar
sind.
[0012] Das Verfahren nach der Erfindung wird anhand einer Zeichnung näher erläutert. Dabei
zeigt:
Fig. einen Quer- und
Fig.2 einen achsparallelen Längsschnitt durch eine zum Umgiessen vorgesehene Transformatorwicklung
in stark verkleinertem Massstab.
Fig.3 zeigt ein als Isolierstoffmatte vorgesehenes Gewebe aus unverdrillten Glasfaserbündeln
in annähernd natürlicher Grösse.
[0013] Spulen 1 für eine Transformatorwicklung, beispielsweise eine Oberspannungswicklung,
sind einzeln und unabhängig voneinander in an sich bekannter Weise auf besonderen
Einrichtungen gewickelt. Alle in einen gemeinsamen Giessharzblock einzubettenden Spulen
1 liegen in radialer Richtung zwischen einem inneren Abstandshalter 2 und einem äusseren
Abstandshalter 3.
[0014] Die Abstandshalter 2 und 3 bestehen ihrerseits aus Isolierstoffmatten aus Gewebe
aus unverdrillten, lockeren, mit aushärtbarem Kunstharz getränkten Glasfaserbündeln
15 und 16. Dabei stellen in dem Gewebe die Glasfaserbündel 15 Kettfäden und die Glasfaserbündel
16 Schussfäden dar. In diesem Gewebe sind entlang von Zick-Zack-Linien stark verdrillte
Fäden 17 aus schrumpffähigem Kunstharz eingearbeitet.
[0015] Die Isolierstoffmatten können anstelle von Glasfaserbündeln auch aus Bündeln von
anderen elektrisch nicht leitenden Fasern hergestellt sein.
[0016] Das Gewebe wird vor dem Zuschneiden und vor seiner Verwendung als Abstandshalter,
beispielsweise durch Erwärmen, so behandelt, dass das durch die Tränkung eingebrachte
Kunstharz endgültig und vollständig ausgehärtet ist und dass dabei gleichzeitig die
verdrillten Fäden 17 schrumpfen. Dadurch werden die Glasfaserbündel 15 und 16 in den
Eckpunkten der Zick-Zack-Linien zu Verdickungen zusammengeschoben, die zwar sehr hart
sind, aber in Folge einer gewissen verbleibenden Porosität bei einer Druckbelastung
wesentlich mehr nachgeben als die Spulen 1.
[0017] Beim in Fig.3 dargestellten Gewebebeispiel sind jeweils zwei Kettfäden darstellende
Glasfaserbündel 15 durch je einen Faden 17 aneinandergedrückt und bilden an jeder
Kreuzungsstelle mit einem einen Schussfaden darstellenden Glasfaserbündel 16 eine
Verdickung, wobei diese Verdikkung stärker ist als sie im einfachen Gewebe ohne geschrumpfte
Fäden 17 wäre.
[0018] An die Verdickungen der Innenseite des inneren Abstandshalters 2 wird in Richtung
der Pfeile 4 ein innerer Mantel 5 einer Giessform angepresst. Die hierzu erforderliche
Presskraft wird in an sich bekannter Weise durch auf Kegeln oder auf schiefen Ebenen
verschobenen Leisten oder sonstigen Vorrichtungen auf den inneren Mantel 5 übertragen.
Zur Verringerung der Reibung und zur Verhinderung von Verspannungen in Umfangsrichtung
sind an den nicht dargestellten Leisten entlang der Berührungslinien mit dem inneren
Mantel 5 Kugeln oder Rollen angebracht.
[0019] Der innere Mantel 5 wird unter leichter Verformung des inneren Abstandhalters 2 unabhängig
von Durchmessertoleranzen so weit gespreizt, dass die Stärke des mit Giessharz auszufüllenden
Spaltes der im Betrieb zu erwartenden elektrischen und/oder mechanischen Beanspruchung
des Giessharzformstoffes gerade standhält. Ausgehend hiervon ist vorher die Bemessung
des inneren Abstandshalters 2, insbesondere mit seinen Verdickungen, im Hinblick auf
die zu erwartende mechanische Belastung ausgelegt. Bei höheren Nennspannungen ist
es häufig zweckmässig, anstelle einer einzigen Isolierstoffmatte in nicht dargestellter
Weise mehrere lsolierstoffmatten radial übereinander als Abstandshalter 2 und/ oder
3 vorzusehen.
[0020] Aussen um den äusseren Abstandshalter 3 herumgelegte, nicht dargestellte Bandagen
tragen zur weiteren Erhöhung der mechanischen Festigkeit des Giessharzkörpers in Umfangsrichtung
bei. Durch diese Bandagen ist es darüberhinaus möglich, die Stärke des von dem äusseren
Abstandshalter 3 offengehaltenen Spaltes unabhängig von Durchmessertoleranzen an den
Spulen 1 einzustellen.
[0021] Um die Wicklungsanordnungen aus den Spulen 1 dem von innen gegen diese gespreizten
inneren Abstandshalter 2 und dem inneren Mantel 5 sowie dem von aussen um die Spulen
1 bandagierten äusseren Abstandshalter 3 ist ein äusserer Mantel 6 einer Giessform
gelegt, der sich im wesentlichen an den Verdickungen des äusseren Abstandshalters
3 bzw. an den umfassenden Bandagen abstützt. In dem äusseren Mantel 6 ist eine achsparallele
Ausbuchtung 7 vorgesehen, die am Giessharzkörper eine Verstärkung zur Aufnahme der
Wicklungsausleitungen und -anschlusskontakte formt. Gegenüber oder in einem bestimmten
Winkel versetzt von der Ausbuchtung 7 ist ein Schlitz 8 vorgesehen, der von in etwa
in radialer Richtung abgekanteten Wandstreifen 9 flankiert ist und gleichzeitig als
Entlüftungs- und als Eingussöffung der Giessform dient.
[0022] Die Stirnflächen der Giessform sind durch stirnseitige Formwände 10 verschlossen,
deren dem inneren Mantel 5 und dem äusseren Mantel 6 zugekehrte Seite mit einer Schicht
11 aus elastischem Werkstoff belegt ist. Die stirnseitigen Formwände 10 werden mit
ihrer Schicht 11 durch je eine Ankerplatte 13 so stark an die stirnseitigen Kanten
des inneren Mantels 5 und des äusseren Mantels 6 gepresst, dass diese in die elastische
Schicht 11 eingedrückt werden. Die hierzu erforderliche Presskraft für die Ankerplatten
13 wird durch Muttern 14 auf einer Zugstange 12 aufgebracht.
[0023] Die so in die Giessform aus dem inneren Mantel 5, dem äusseren Mantel 6 sowie den
stirnseitigen Formwänden 10 eingebettete Anordnung aus Spulen 1, dem inneren Abstandshalter
2 und dem äusseren Abstandshalter 3 wird in einer nicht dargestellten Kammer bis nahe
an ein vollkommenes Vakuum evakuiert und dann mit reinem Epoxydharz oder mit einem
bis zu 75% Füllstoff aufweisenden Epoxydharzgemisch ausgegossen. Dabei sind je nach
den vorliegenden Verhältnissen die Form, die Spulen 1 und/oder die Giessharzmasse
vorgewärmt.
[0024] Im Anschluss an das Füllen der Giessform mit Giessharzmasse wird diese dem atmosphärischen
Druck oder einem höheren Druck ausgesetzt, so dass der aus dem von den Wandstreifen
9 gebildeten Trichter vorhandene Giessharzmasseüberschuss bis zur vollständigen Erstarrung
des Giessharzkörpers Giessharzmasse in die Giessform nachgedrückt wird.
1. Verfahren zur Herstellung in Giessharz eingebetteter Wicklungen für Transformatoren,
- wonach die in Achsrichtung hintereinanderliegenden Spulen (1) der Wicklung je für
sich und unabhängig voneinander gewickelt werden,
-wonach je eine lsolierstoffmatte in radialer Richtung als Abstandshalter (2, 3) zwischen
einem inneren Mantel (5) der Giessform und den Spulen (1) sowie zwischen den Spulen
(1) und einem äusseren Mantel (6) der Giessform dient,
- wonach die Spulen (1) durch Kraftschluss in Achsrichtung auf dem innenliegenden
Abstandshalter (2) fixiert sind,
- wonach der innere (5) und der äussere Mantel (6) der Giessform zwischen stirnseitigen
Formwänden (10) fixiert sind,
- wonach der Verguss bei liegender Form in einer evakuierten Kammer durch einen achsparallelen
Schlitz (8) im äusseren Mantel (6) der Giessform erfolgt und
- wonach die Aushärtung der Giessharzmasse mindestens teilweise in der Form bei erhöhter
Temperatur und bei atmosphärischem oder höherem Druck erfolgt, dadurch gekennzeichnet,
- dass die Isolierstoffmatten aus Gewebe aus unverdrillten, lockeren, gekreuzten und
mit aushärtbarem Kunstharz getränkten Glasfaserbündeln (15,16) bestehen,
- dass einzelne, in sich verdrillte Fäden (17) aus schrumpffähigem Kunstharz entlang
von im wesentlichen in der Gewebeebene liegenden Zick-Zack-Linien in dieses Gewebe
eingearbeitet sind,
- dass die verdrillten Fäden (17) in der Isolierstoffmatte während der Aushärtung
der durch die Tränkung eingebrachten Kunstharzmasse vor dem Einbringen der Isolierstoffmatte
in die Giessform schrumpfen und die Glasfaserbündel (15,16) an deren in den Spitzen
der Zick-Zack-Linie liegenden Kreuzungsstellen zu knotenähnlichen Verdikkungen zusammenschieben
und
- dass diese Verdickungen die Spulen (1) in der Giessform einklemmen.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen nicht
von den Fäden (17) zusammengeschobenen, unverdrillten Glasfaserbündeln (15, 16) gleich
dem Mehrfachen der Breite dieser Glasfaserbündel (15, 16) bleibt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass in den verwendeten
Isolierstoffmatten je zwei einander benachbarte Kettfäden (15) jeweils an ihrer Kreuzungsstelle
mit einem Schussfaden (16) durch einen der verdrillten Fäden (17) gegeneinandergeschoben
sind, indem der verdrillte Faden (17) alle Schussfäden (16) auf derselben, dem an
der jeweiligen Kreuzungsstelle von ihm geschobenen Kettfaden (15) gegenüberliegenden
Gewebeseite kreuzt und indem der verdrillte Faden (17) auf der anderen Gewebeseite
zwischen diesen Kreuzungsstellen hin- beziehungsweise hergeführt ist.
4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstandshalter
(2, 3) darstellenden Isolierstoffmatten die Wicklung an beiden Enden in Achsrichtung
überragen.
5. Verfahren nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass als Giessharz mit
Quarzmehl gefülltes oder reines Epoxydharz verwendet wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Giessharzform
und/oder die Wicklung vorgeheizt werden und dass die durch die Tränkung in die Isolierstoffmatten
eingebrachte Kunstharzmasse in Folge vorheriger Aushärtung dabei fest bleibt.
1. Method for manufacturing coils, embedded in cast resin, for transformers,
- according to which, spools (1), lying one behind another in the axial direction,
of the coil are wound each for itself and independently of one another,
- according to which, one insulating material mat respectively, serves, in a radial
direction, as a brace (2, 3) between an inner casing (5) of the casting mould and
the spools (1), as well as between the spools (1) and an outer casing (6) of the casting
mould,
- according to which, the spools (1) are fixed in an axial direction by frictional
contact on the inner brace (2),
- according to which, the inner (5) and the outer casing (6) of the casting mould
are fixed between mould end walls (10),
- according to which, casting with a horizontal mould in an evacuated chamber, follows
through a slit (8), parallel to the axis, in the outer casing (6) of the casting mould,
and
- according to which, the hardening of the cast resin mass follows, at least partly,
in the mould with increased temperature and with atmospheric or higher pressure, characterised
in that,
- the insulating material mats comprise fabric of non-twisted loose glass fibre bundles
(15, 16), crossed and impregnated with hardenable artificial resin,
- individual threads (17), twisted in themselves, of shrinkable artificial resin are
worked into this fabric along zig-zag lines lying substantially in the fabric plane,
- the twisted threads (17) in the insulating material mat shrink, during the hardening
of the artificial resin mass, introduced through the impregnating, before the insulating
material mat is brought into the casting mould, and telescope the glass fibre bundles
(15, 16) at their intersections, lying in the points of the zig-zag line, to form
knot- like swellings, and in that,
- these swellings clamp the spools (1) in the casting mould.
2. Method according to claim 1, characterised in that, the distance between non-twisted
glass fibre bundles (15, 16), not telescoped by the threads (17), remains equal to
a multiple of the breadth of these glass fibre bundles (15, 16).
3. Method according to claim 1 and 2, characterised in that, in the insulating material
mats used, two adjacent warp threads (15) respectively are pushed against one another
at their intersection with a weft thread (16), by one of the twisted threads (17),
in that the twisted thread (17) crosses all weft threads (16) on the same fabric side,
which lies opposite to the warp thread (15), pushed by the twisted thread (17), at
the respective intersection, and in that the twisted thread (17) is led back and forth
respectively between these intersections on the other fabric side.
4. Method according to claim 1 to 3, characterised in that, insulating material mats
representing the braces (2, 3) overhang the coil at both ends in an axial direction.
5. Method according to claim 1 to 4, characterised in that, epoxy resin filled with
quartz powder, or pure epoxy resin, is used as casting resin.
6. Method according to one of claims 1 to 5, characterised in that, the cast resin
mould and/or the coil are pre-heated, and in that the artificial resin mass, introduced
into the insulating material mats through the impregnating, remains firm thereby,
as a result of previous hardening.
1. Procédé de fabrication d'enroulements noyés dans de la résine de coulée, pour des
transformateurs, qui consiste:
- à enrouler les bobines (1) de l'enroulement, qui se succèdent dans la direction
de l'axe, chacune individuellement et indépendamment des autres;
- à se servir d'une bande de matière isolante en direction radiale comme entretoise
(2, 3) entre une enveloppe latérale intérieure (5) du moule de coulée et les bobines
(1) ainsi qu'entre les bobines (1) et une enveloppe latérale extérieure (6) du moule
de coulée;
- à immobiliser positivement les bobines (1) dans la direction axiale sur l'entretoise
intérieure (2);
- à immobiliser l'enveloppe latérale intérieure (5) et l'enveloppe latérale extérieure
(6) du moule de coulée entre des parois frontales (10) du moule;
- à effectuer la coulée, avec le moule en position horizontale, dans une chambre sous
vide par une fente (8) parallèle à l'axe et ménagée dans l'enveloppe latérale extérieure
(6) du moule de coulée; et
- à effectuer le durcissement de la résine de coulée au moins en partie dans le moule
à une température élevée et sous la pression atmosphérique ou sous une pression supérieure
à la pression atmosphérique, caractérisé en ce qu'il consiste:
- à constituer les bandes de matière isolante de tissu en faisceaux de fibres de verre
(15, 16) non torsadés, lâches, croisés et imprégnés de résine en résine synthétique
thermodurcissable;
- à incorporer à ce tissu le long de lignes en zig-zag sensiblement dans le plan du
tissu, des fils individuels (17), torsadés et en résine synthétique susceptible de
se rétracter;
- à rétracter les fils torsadés (17) dans la bande de matière isolante pendant le
durcissement de la masse de résine synthétique introduite par l'imprégnation, et avant
l'introduction des bandes de matière isolante dans le moule de coulée et à rapprocher
les faisceaux de fibres de verre (15, 16) en leurs points de croisement se trouvant
aux sommets des lignes en zig-zag pour obtenir des parties épaissies semblables à
des noeuds; et
- à bloquer les bobines (1) dans le moule de coulée par ces parties épaissies.
2. Procédé suivant la revendication 1, caractérisé en ce que la distance entre des
faisceaux de fibres de verre (15,16) non torsadés et rapprochés par les fils (17),
reste égale à un multiple de la largeur de ce faisceau de fibres de verre (15, 16).
3. Procédé suivant la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'il consiste à rapprocher
dans les bandes de matière isolante utilisées respectivement deux fils de chaîne voisins
(15) l'un de l'autre en leurs points de croisement avec un fil de trame (16) par l'un
des fils torsadés (17) en faisant croiser par l'un des fils torsadés (17) tous les
fils de trame (16) de la face du tissu qui est opposée aux points de croisement des
fils de chaîne (15) qu'il a rapprochés et en faisant aller et venir le fil torsadé
(17) sur l'autre face du tissu entre ces points de croisement.
4. Procédé suivant l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les bandes
de matière isolante représentant les entretoises (2, 3) font saillie de l'enroulement
dans la direction axiale, aux deux extrémités.
5. Procédé suivant l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'il consiste
à utiliser, comme résine de coulée, de la résine époxydique chargée de poudre de quartz
ou de la résine époxydique pure.
6. Procédé suivant l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce qu'il consiste
à préchauffer le moule de résine de coulée et/ou les enroulements; et en ce que la
masse de résine synthétique introduite par imprégnation dans les bandes de matière
isolante reste solide à la suite d'un durcissement antérieur.