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EP 0 172 926 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.07.1988 Patentblatt 1988/28 |
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Anmeldetag: 23.08.1984 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: H01H 3/02 |
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Betätigungsvorsatz für elektrische Befehls- und Meldegeräte, insbesondere Not-Aus-Schalter
Operating adaptor for command or signaling devices, in particular emergency stop switch
Adaptateur de manoeuvre pour dispositifs de commande ou de signalisation, en particulier
interrupteur d'arrêt d'urgence
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI LU NL SE |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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05.03.1986 Patentblatt 1986/10 |
| (73) |
Patentinhaber: Square D Starkstrom GmbH |
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D-5277 Marienheide-Rodt (DE) |
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Erfinder: |
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- Grunst, Heinz
D-5277 Marienheide (DE)
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| (74) |
Vertreter: Köhne, Friedrich, Dipl.-Ing. |
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Rondorfer Strasse 5a 50968 Köln 50968 Köln (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 032 685 DE-A- 3 113 034 FR-A- 2 521 768
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CH-A- 393 485 DE-A- 3 207 725 US-A- 4 182 943
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Betätigungsvorsatz für elektrische Befehls-
und Meldegeräte, insbesondere Not-Aus-Schalter, mit einer Verriegelungsvorrichtung
für die Betriebsstellung, wobei ein Schieber mittels eines Druckknopfes verschiebbar
im Gerätegehäuse angeordnet ist, wobei ferner der Schieber von einem Verschiebekörper
umgeben ist, in welchem in querverlaufenden Bohrungen unter Federdruck stehende, einander
gegenüberliegende Verriegelungsstifte gehalten sind, wobei jeder Verriegelungsstift
mit zwei in Verschieberichtung mit Abstand voneinander zu beiden Seiten je eines Vorsprunges
befindlichen Raststellen zusammenwirkt und der Vorsprung auf der der Ruhestellung
entsprechenden Seite eine Schrägfläch'e aufweist, wobei ausserdem zwischen dem Druckknopf
und der Stirnfläche des Gehäuses eine äussere Druckfeder und zwischen dem Druckknopf
und dem Verschiebekörper eine innere Druckfeder angeordnet sind und der Druckknopf
mit dem Schieber verbunden ist, wobei weiterhin die zweiten Raststellen entsprechend
der Betriebsstellung derart ausgebildet sind, dass eine Entriegelung nur durch Drehen
des Druckknopfes um seine Längsachse erfolgt.
[0002] Ein Betätigungsvorsatz der zuvor genannten Art ist aus der FR-A-2521768 bekannt.
Bei diesem Gerät ist der innere Schieber am unteren Ende mit einem Körper versehen,
welcher Stifte in einer ersten Verriegelungsstellung festhält. Es genügt bereits ein
Verschieben um einen sehr kleinen Weg, um die Stifte freizugeben und eine Auslösung
zu bewirken. Da- vielfach Auslösungen, wie die Praxis beweist, durch reines Versehen
und völlig unerwünscht erfolgen, kann es bei dem bekannten Gerät zu ungewünschten
Störungen kommen. Denn bei dem Gerät sind zwei Paare von Verriegelungsstiften vorgesehen,
um gewollte Auslösevorgänge und durch zufälliges Berühren verursachte Schaltungen
durch unterschiedliche Verriegelungsstellungen anhand eines Anzeigeringes unterscheiden
zu können.
[0003] Eine andere Konstruktion eines Betätigungsvorsatzes für einen Druckknopftastschalter
ist aus DE-A-3207725 bekannt. Hierbei besitzt der Schieber einen Durchbruch in Form
einer Querbohrung, in welcher sich zwei Rastkugeln befinden, die durch eine Rastfeder
diametral in am Gehäuse vorgesehene Rastmulden auseinandergedrückt werden. Zwischen
dem Schieber und dem Gehäuse einerseits und dem Schieber und dem Druckknopf andererseits
sind Druckfedern derart eingesetzt, dass sie stets versuchen, den Schieber samt dem
Druckknopf von der ersten Raststellung zu der zweiten Raststellung entsprechend der
Betriebsstellung zu verschieben. Es genügt also hier ein leichter Druck auf den Druckknopf,
um die Kugeln aus den ersten Rastmulden freizugeben, so dass dann der Schieber durch
eine vorgespannte Kraftspeicherfeder schlagartig verschoben wird, bis die Kugeln in
die Rastmulden der Betriebs-Raststellung einrasten. Zum Zurückschlalten in die Ruhestellung
wird der Druckknopf in axialer Richtung entgegen der Kraft der beiden Federn zurückgezogen,
bis die Kugeln wieder in die Rastmulden der ersten Raststellung eingreifen. Die Vorrichtung
ist ausdrücklich so ausgebildet, dass sie unter Vermeidung einer Drehbetätigung des
Druckknopfes überlistungssicher sein soll, und zwar dadruch, dass der Schaltvorgang
durch Niederdrücken des Druckknopfes lediglich ausgelöst wird, wonach dann der Schaltvorgang
von aussen völlig unbeeinflussbar ablaufen soll.
[0004] Des weiteren ist aus der DE-A-3113034 eine Verriegelungsvorrichtung für Schutzschalter
bekannt, die ein unbewusstes Wiedereinschalten des Schutzschalters verhindert und
erkennen lässt, ob der Schutzschalter selbst ausgelöst hat oder über die Not-Aus-Taste
betätigt wurde. Zu diesem Zweck ist quer zur Bewegungsrichtung des Antriebsstössels
eine besondere Konstruktion eines Sperrschiebers vorgesehen. Der Sperrschieber verhindert
ein Wiedereinschalten des Schutzschalters. Zum Wiedereinschalten ist es erforderlich,
eine Antriebstaste in die Ausgangsstellung zu bewegen.
[0005] Bei diesen bekannten Vorrichtungen ist es zwar möglich, die Betriebsstellung" also
die Stellung nach dem Betätigen einer Drucktaste vorübergehend zu verriegeln, jedoch
haben diese bekannten Konstruktionen mit weiteren auf dem Markt befindlichen Betätigungsvorsätzen
gemeinsam, dass das Auslösen aus der Ruhestellung, z. B. das Not-Aus-Schalten, bereits
durch leichtes Antippen oder Berühren erfolgt. Es hat sich in der Praxis immer wieder
gezeigt, dass das Auslösen vielfach völlig unbeabsichtigt und oftmals auch unbemerkt
erfolgte, z. B. beim Vorbeigehen einer Person und Berühren mit einem Kleidungsstück
oder durch unvorsichtiges Anlehnen an eine Schalttafel, an der das betreffende Gerät
montiert ist oder durch sonstige unbeabsichtigten Vorgänge und Handlungen.
[0006] Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Betätigungsvorsatz zu
schaffen, der nur durch einen bewusst kräftigen Druck auf den Druckknopf und Verschieben
des Druckknopfes über einen verhältnismässig grossen Weg ri;e Auslösung bewirkt, welcher
auch die Betriebsstellung verriegelt und nach aussen kenntlich macht und bei welchen
das Zurückführen in die Ruhestellung nur durch eine nicht ohne weiteres naheliegende
Betätigung möglich ist.
[0007] Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemass dadurch gelöst, dass der Verschiebekörper
als zylindrische Hülse ausgebildet ist, die gleitend auf dem ebenfalls zylindrisch
ausgebildeten Teil des Schiebers sitzt, dass der Schieber auf dem Umfang einander
gegenüberliegende abgeflachte Führungsflächen aufweist und die Innenfläche der Hülse
mit entsprechenden Abflachungen dem Schieberteil angepasst ist, dass der Schieber
einen in Verschieberichtung verbreiterten Durchbruch aufweist, dass die Bohrungen
für die Aufnahme der Verriegelungsstifte in der Hülse durchgehend ausgebildet und
die als Hohlstifte mit halbkugelig abgerundeten äusseren Enden ausgebildeten Verriegelungsstifte
so lang bemessen sind, dass sie teilweise in den verbreiterten Durchbruch des Schiebers
ragen und hierin beweglich geführt sind, dass ausschliesslich zwei Hohlstifte vorhanden
sind, in die eine einzige Druckfeder mit ihren Enden eingreift, dass die zweiten Raststellen
einen im Querschnitt sichelförmigen Teil aufweisen, so dass die Hohlstifte beim Drehen
des Druckknopfes kontinuierlich aus der Raststelle in die Bohrungen der Hülse und
den Durchbruch des Schiebers zurückgedrückt werden, und dass sich an das von dem Druckknopf
abliegende Ende der Hülse ein in Verschieberichtung verschiebbarer Betätigungskörper
anschliesst, der durch Anschläge in seinem Hub begrenzt ist.
[0008] Auf diese Weise wird erreicht, dass durch einfaches Antippen oder Berühren bzw. leichtes
Eindrücken des Druckknopfes keine Auslösung erfolgt, dass der Druckknopf vielmehr
in seine Ruhelage zurückgehen kann. Nur durch kräftigen Druck auf den Druckknopf und
Überwindung eines deutlichen Widerstandes erfolgt die Auslösung, und zwar schlagartig.
Die Verriegelung in der Betriebsstellung erfolgt mit einfachen technischen Mitteln,
ist aber sehr sicher und nur durch Drehen des Druckknopfes wieder aufzuheben.
[0009] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
[0010] In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung im Schema dargestellt,
und zwar zeigen:
Figur 1 einen Längsschnitt durch einen Betätigungsvorsatz in Ruhestellung,
Figur 2 einen Längsschnitt gemäss Figur 1, jedoch in Betriebsstellung,
Figur 3 einen vereinfachten Querschnitt gemäss Schnittlinie 111-111 in Figur 1,
Figur 4 einen Teillängsschnitt gemäss Schnittlinie IV-IV in Figur 3,
Figur 5 einen vereinfachten Querschnitt gemäss Schnittlinie V-V in Figur 4,
Figur 6 einen Teillängsschnitt entsprechend Figur 4 und Schnittlinie VI-VI in Figur
5 mit Darstellung einer anderen Stellung,
Figur 7 einen vereinfachten Querschnitt entsprechend Figur 5, jedoch in einer anderen
Stellung,
Figur 8 einen Teillängsschnitt gemäss Schnittlinie VIII-VIII in Figur 7 und
Figur 9 einen Teillängsschnitt gemäss Schnittlinie IX-IX in Figur 8.
[0011] Der nachfolgend erläuterte Betätigungsvorsatz ist bei dem in den Figuren 1 und 2
dargestellten Ausführungsbeispiel an einer Montageplatte 1 montiert, welche ein Loch
2 aufweist, durch welches das in der Zeichnung untere Teil des Betätigungsvorsatzes
hindurchgesteckt werden kann, und zwar ein Gewindeansatz 5 und ein zylindrischer Ansatz
8, der mit seinem äusseren Flansch aussen auf der Montageplatte 1 anliegt. Die Befestigung
erfolgt gegebenenfall unter Zwischenschaltung einer Unterlegscheibe 3 mittels einer
Mutter 4, die auf dem Gewindeansatz 5 aufgeschraubt ist. Der Flansch des zylindrischen
Ansatzes 8 wird von einem Kragen 6 des Gewindeansatzes 5 überdeckt. An diesem Kragen
liegt der Gehäuseboden 7 des Gehäuses 9 an. Der in der Zeichnung untere Teil des Gehäuses
9 wird von einem zylindrischen Mantel 73 überdeckt, der nach unten hin in ein in Draufsicht
quadratisches oder auch rundes Teil 74 übergeht. Der Flansch des zylindrischen Ansatzes
8 und der Kragen 6 sind entsprechend quadratisch oder rund angepasst. Etwa in mittlerer
Höhe des Gehäuses 9 ist auf dem Umfang eine umlaufende Nut 10 vorgesehen, in welche
ein Ringwulst 11 am unteren Rand einer flexiblen Dichtungshaube 12 eingespannt ist.
Der andere obere Rand 13 der Dichtungshaube 12 ist in einer Ringnut 14 eines inneren
zylindrischen Ansatzes 15 eines Druckknopfes 16 befestigt, so dass die flexible, beispielsweise
aus Gummi bestehende Dichtungshaube sämtliche nachfolgend erläuterte beweglichen Teile
des Betätigungsvorsatzes nach aussen staubsicher abschliesst. Auf der Innenseite des
Druckknopfes 16 ist zwischen dem Ansatz 15 und einem leicht konischen nach unten verlängerten
Rand 17 des Druckknopfes ein Hohlraum 23 zur Aufnahme eines Teiles der Dichtungshaube
12 vorgesehen, insbesondere für die Betriebsstellung des Betätigungsvorsatzes, wie
aus Fig. 2 zu ersehen ist. Auf der äusseren Stirnfläche des Druckknopfes 16 ist eine
Anzeigeplatte 20, vorzugsweise eine rote Platte eines Not-Aus-Schalters, vorgesehen,
die mit Rastvorsprüngen 21 und 22 versehen ist, welche ihrerseits in Aussparungen
18 und 19 eingreifen. Die Anzeigeplatte 20 ist somit auch auswechselbar.
[0012] Der Druckknopf 16 weist eine zentrale Bohrung 24 auf, durch welche eine Schraube
25 hindurchgeführt und in einer Gewindebohrung 28 im Kopf 27 eines Schiebers 26 eingeschraubt
ist, so dass der Druckknopf 16 fest mit dem Schieber 26 verbunden ist und gleichzeitig
der obere Rand 13 der Dichtungshaube dichtend eingespannt ist, und zwar zwischen dem
zylindrischen Ansatz 15 des Druckknopfes und der oberen Schulter 29 des Kopfes 27
des Schiebers 26.
[0013] Der Schieber 26 ist von einer verschiebbaren, auf dem äusseren Umfang zylindrischen
Hülse 26 umgeben, und zwar im wesentlichen auf dem unteren hälftigen Teil des Schiebers,
wie aus den Figuren 1 und 2 zu ersehen ist. Zwischen dem Kopf 27 des Schiebers 26,
genauer gesagt zwischen einer Führungsaussparung am Rand der Schulter 29, und der
Stirnfläche 33 des Gehäuses 9 ist eine äussere Druckfeder 31 eingesetzt. Eine weitere
innere Druckfeder 32 befindet sich zwischen der Schulter 29 des Kopfes 27 des Schiebers
26 einerseits und der in der Zeichnung oberen Stirnfläche der Hülse 36, wobei zur
besseren Halterung des unteren Endes der inneren Druckfeder 32 in dieser Stirnfläche
der Hülse 36 eine ringförmige Aussparung 35 eingearbeitet ist. Zur besseren Führung
des unteren Endes der äusseren Druckfeder 31 dient der Führungsrand 34 des Gehäuses
9, welcher über der oberen Stirnfläche 33 etwas vorragt. Die sich am Kopf 27 des Schiebers
26 abstützenden Enden der Druckfedern 31 und 32 sind von einem Ringfortsatz 30 voneinander
getrennt, der ebenfalls zu einer Verbesserung der Halterung der Druckfedern beiträgt.
[0014] Die Hülse 36 weist zwei einander gegenüberliegende Querbohrungen 37 und 38 auf, durch
welche je ein Hohlstift 39 und 40 hindurchgreifen kann. Diese Hohlstifte dienen, wie
weiter unten näher erläutert wird, als Verriegelungselemente. Die Hohlstifte 39, 40
sind an ihren äusseren Enden halbkugelig abgerundet. Sie werden mittels einer Druckfeder
41 ständig nach aussen gedrückt bzw. voneinander gespreizt, wobei die Druckfeder mit
ihren Enden wie gezeichnet in die Hohlstifte eingreift. Die Hohlstifte 39 und 40 sind
so lang bemessen, dass sie mit ihren inneren Enden zum Teil noch in einen Durchbruch
42 des Schiebers 26 wie dargestellt eingreifen. Sie dürfen aber nur so lang bemessen
sein, dass sie in einwärts gedrücktem Zustand entgegen der Kraft der Druckfeder 41
mit ihren inneren Stirnseiten nicht aufeinander treffen. Der Durchbruch 42 des Schiebers
26 ist in Verschieberichtung verbreitert ausgeführt, in den Stellungen nach Fig. 1
und 2 also nach oben hin, während die Breite des Durchbruches senkrecht zu den Bildebenen
der Figuren 1 und 2 so bemessen ist, dass die Hohlstifte 39 und 40 frei beweglich
geführt sind.
[0015] Der im wesentlichen zylindrisch ausgebildete Schieber 26 weist auf einem Teil seines
Umfanges einander gegenüberliegende abgeflachte Führungsflächen 43 und 44 auf, die
senkrecht zu den Bildebenen der Figuren 1 und 2 verlaufen. Die inneren Flächen 45
und 46 der Hülse 36 sind entsprechend ebenflächig ausgebildet, so dass diese Flächen
aufeinandergleiten, vor allem aber eine Drehsicherung zwischen Schieber 26 und Hülse
36 ergeben, so dass nur eine Gleitbewegung in Verschieberichtung zwischen Schieber
und Hülse möglich ist, nicht aber ein gegenseitiges Verschieben in einer Drehrichtung
um die Längsachse.
[0016] Am unteren Ende des Schiebers 26 ist ein topfartiges Halteelement 47 mit einem Führungszylinder
48 mittels einer zentralen Schraube 49 festgeschraubt. Hierdurch wird ein Betätigungskörper
58 gehalten, der an seiner oberen Stirnseite einen äusseren vorstehenden Führungsrand
59 für das untere Ende der Hülse 36 besitzt. Ferner weist der Betätigungskörper 58
nach aussen, d. h. in den Figuren 1 und 2 nach unten führende Leisten 60 und 61 auf,
deren Enden äussere Verdickungen 62 und 63 besitzen. Der Hub des Betätigungskörpers
58 wird hierdurch und durch Anschläge 64 und 65 auf der Innenwand des Gewindeansatzes
5 begrenzt.
[0017] In die ansonsten zylindrische Innenwand des Gehäuses 9 sind parallel zur Bildebene
der Figuren 1 und 2 verlaufende Rillen 50 und 51 sowie 52 und 53 eingearbeitet, deren
Breite senkrecht zu den Bildflächen so bemessen ist, dass sich die hineinragenden
Teile der Hohlstifte 39 und 40 hierin mit Spiel bewegen können. Die oberen Rillen
50, 51 bilden die ersten Raststellen und die unteren Rillen 52, 53 die zweiten Raststellen.
Zwischen den Rillen 50, 51 der ersten Raststellen und den Rillen 52, 53 der zweiten
Raststellen sind Vorsprünge 54 und 55 belassen, die somit mit der zylindrischen Innenwand
des Gehäuses 9 fluchten. Nach den Rillen 50 und 51 zu sind die Vorsprünge 54 und 55
mit nach innen geneigten Schrägflächen 56 und 57 versehen. Die die zweiten Raststellen,
also die Rillen 52 und 53 am oberen Ende, begrenzenden Flächen der Vorsprünge 54 und
55 verlaufen senkrecht zur Verschieberichtung des Schiebers 26 und der Hülse 36.
[0018] Die zweiten Raststellen 52 und 53 sind entsprechend der Betriebsstellung gemäss Figur
2 derart ausgebildet, dass eine Entriegelung nur durch Drehen des Druckknopfes 16
um seine Längsachse erfolgen kann. Ein Ausführungsbeispiel hierfür ist in den Figuren
3 bis 9 im einzelnen dargestellt. Danach weisen die zweiten Raststellen 52, 53 im
Querschnitt nach den Figuren 5 und 7 dargestellte sichelförmige in Umfangsrichtung
verbreiterte Ausnehmungen 67 und 68 auf, so dass die Hohlstifte 39 und 40 beim Drehen
des Druckknopfes 16 aus den zweiten Räststellen bis zum benachbarten Teil der zylindrischen
Gehäuseinnenwand in die Hülse 36 und den Schieber 26 zurückgedrückt werden. Die sichelförmig
verbreiterten Ausnehmungen 67 und 68 sind zweckmässigerweise nach der Seite der Rillen
52 und 53 vorgesehen, dass ein Drehen des Druckknopfes 16 in der Betriebsstellung
gemäss Fig. 2 im Uhrzeigersinne erfolgen kann, wenn die Verriegelung aufgehoben werden
soll.
[0019] Wie insbesondere aus den Figuren 4, 6, 8 und 9 zu ersehen ist, ist in der Innenwand
des Gehäuses 9 eine weitere in Verschieberichtung verlaufende Rille 69 vorgesehen,
die um einen Winkel von etwa 90° zu den Rillen 50, 51 und 52, 53 versetzt ist. In
dem Bereich, der etwa den zweiten Raststellen mit den Rillen 52 und 53 sowie den Erweiterungen
67 und 68 entspricht, ist die Rille einseitig trapezförmig mit einer Erweiterung 70
versehen, wobei der Übergang von der Erweiterung 70 auf die Rille 69 durch eine Schrägfläche
71 gebildet ist. In Höhe der Hohlstifte 39 und 40 und ebenfalls um 90° auf dem Umfang
versetzt ist aussen an der Hülse 36 ein Zapfen 72 befestigt, welcher in die Rille
69 bzw. Erweiterung 70 eingreift.
[0020] Die Wirkungsweise des oben erläuterten Betätigungsvorsatzes ist im wesentlichen folgende.
Wenn sich der Betätigungsvorsatz gemäss Fig. 1 in Ruhestellung befindet, liegen die
Verdickungen 62, 63 der Leisten 60, 61 an den Anschlagvorsprüngen 64 und 65 an, so
dass damit die oberste Stellung der beweglichen Teile begrenzt ist, trotz einer gewissen
Vorspannung der Druckfedern 31 und 32. Die Hohlstifte 39 und 40 sitzen in der ersten
Raststellung am unteren Ende der Rillen 50 und 51. Wenn man nun den Druckknopf 16
aus der Stellung gemäss Fig. 1 leicht nach unten drückt, werden die Druckfedern 31
und 32 mehr oder weniger stark zusammengedrückt, und der Schieber 26 verschiebt sich
entsprechend nach unten. Infolge des verbreiterten Durchbruches 42 werden die Hohlstifte
39, 40 mit der Druckfeder 41 nicht zwangsweise mitgenommen, so dass die Hohlstifte
39, 40 und die Hülse 36 zunächst unverändert in der Anfangsstellung verbleiben. Wird
der Druckknopf 16 nach dem Antippen oder nach einem geringen Verschieben wieder losgelassen,
so kehrt er in die Ursprungslage zurück, ohne dass eine Auslösung bzw. irgendein Schaltvorgang
stattgefunden hat. Erst wenn der Druckknopf 16 so stark und bewusst eingedrückt wird,
dass sich nicht nur die äussere Druckfeder 31, sondern vor allem auch die innere Druckfeder
32 so stark zusammengedrückt haben, dass die Hohlstifte 39, 40 an den Schrägflächen
56, 57 soweit nach innen gedrückt werden, dass sich die abgerundeten Köpfe der Hohlstifte
vollständig innerhalb der Hülse 36 befinden, verschiebt die innere Druckfeder 32 infolge
der starken Spannung die Hülse 36 schlagartig nach unten, womit auch der Betätigungskörper
58 mit den Leisten 60 und 61 schlagartig nach unten bewegt wird. Die letzteren stehen
mit dem eigentlichen nicht gezeichneten Schaltgerät in Verbindung, so dass damit die
schlagartige Schaltung bzw. Auslösung des elektrischen Schalters erfolgt. Der Hub
der Hülse 36 und des Betätigungskörpers 58 ist durch die Anschlagvorsprünge 64 und
65 begrenzt, d. h., die Absatzfläche 66 des Betätigungskörpers 58 liegt dann gemäss
der Stellung nach Fig. 2 an diesen Anschlagvorsprüngen 64, 65 an. Nach Überwindung
der Vorsprünge 54 und 55 zwischen den beiden Raststellungen können sich die Hohlstifte
39, 40 durch Wirkung der Druckfeder 41 wieder spreizen, so dass die sich in der zweiten
Raststellung am oberen Ende der Rillen 52, 53 gemäss Fig. 2 befinden. Ein Zurückführen
der bewegten Teile und des Druckknopfes 16, der in dieser Stellung anzeigt, dass der
Schaltvorgang stattgefunden hat, kann weder durch erneutes Drücken noch durch Zurückziehen
des Druckknopfes erfolgen, da die Hohlstifte an den beschriebenen unteren senkrecht
zur Verschieberichtung verlaufenden Flächen der Vorsprünge 54 und 55 anliegen. Wenn
nun allerdings der Druckknopf 16 bewusst gedreht wird, wie in Fig. 7 dargestellt ist,
werden die Hohlstifte 39 und 40 gegen die Kraft der Druckfeder 41 entlang den Flächen
der sichelförmigen Erweiterungen 67, 68 nach innen gedrückt, bis sie an der benachbarten
zylindrischen Wandung bzw. Innenfläche des Gehäuses 9 anliegen. An dieser Dreh- bzw.
Schwenkbewegung nehmen mit dem Druckknopf 16 auch der Schieber 26 und die Hülse 36
sowie das topfartige Halteelement 47 teil, nicht aber der Betätigungskörper 58 mit
den Leisten 60 und 61. Mit der Dreh- bzw. Schwenkbewegung ist der an der Hülse 36
befestigte Zapfen 72 von der Stellung gemäss Fig. 6 zu der Stellung gemäss Fig. 8
mitgeschwenkt worden. Durch die Breite der Erweiterung 70 und durch Anschlag des Zapfens
72 an den beiden vertikalen Flächen der Erweiterung 70 ist das Mass der Drehbewegung
des Druckknopfes 16 begrenzt. Wenn man nun bei der Stellung der Hohlstifte 39, 40
und des Zapfens 72 nach den Figuren 7 und 8 den Druckknopf loslässt, kann er sich
mit dem Schieber und der Hülse wieder nach oben hin bewegen, wobei der Zapfen 72 an
der Schrägfläche 71 entlanggleitet und ein Zurückdrehen in die Ursprungslage bewirkt
(Fig. 4). Während dieser Zurückbewegung gleiten die abgerundeten Köpfe der Hohlstifte
39, 40 wie in Fig. 9 angezeigt ist, in Richtung des Pfeiles an der zylindrischen Innenwand
des Gehäuses 9 bis sie wieder in die ersten Raststellungen am unteren Ende der Schlitze
50 und 51 einrasten können.
[0021] Der oben erläuterte Ringfortsatz 30 hat nicht nur die Aufgabe, die Enden der Druckfedern
31 und 32 voneinander zu trennen bzw. zwischen diese einzugreifen, vielmehr hat dieser
Ringfortsatz die folgende wesentliche Bedeutung. Wenn es einmal vorkommen sollte,
dass die eine oder andere Druckfeder 31 oder 32 sich verklemmt, in der Federkraft
nachlässt oder gar bricht, wird der erfindungsgemässe Betätigungsvorsatz nicht wirkungslos,
vielmehr kommt der Ringfortsatz 30 dann so zur Auswirkung, dass er mit seinem stirnseitigen
freien Ende beim Eindrücken des Druckknopfes auf die in der Zeichnung obere Stirnseite
der Hülse 36 trifft und diese zwangsweise nach unten treibt, so dass die Aus-Schaltung
beispielsweise bei einem Not-Aus-Schalter in jedem Falle erfolgt.
1. Betätigungsvorsatz für elektrische Befehls-und Meldegeräte, insbesondere Not-Aus-Schalter,
mit einer Verriegelungsvorrichtung für die Betriebsstellung, wobei ein Schieber (26)
mittels eines Druckknopfes (16) verschiebbar im Gerätegehäuse (9) angeordnet ist,
wobei ferner der Schieber (26) von einem Verschiebekörper (36) umgeben ist, in welchem
in querverlaufenden Bohrungen (37, 38) unter Federdruck stehende, einander gegenüberliegende
Verriegelungsstifte (39, 40) gehalten sind, wobei jeder Verriegelungsstift (39, 40)
mit zwei in Verschieberichtung mit Abstand voneinander zu beiden Seiten je eines Vorsprunges
(54, 55) befindlichen Raststellen (50, 51, 52, 53) zusammenwirkt und der Vorsprung
auf der der Ruhestellung entsprechenden Seite eine Schrägfläche (56, 57) aufweist,
wobei ausserdem zwischen dem Druckknopf und der Stirnfläche des Gehäuses (9) eine
äussere Druckfeder (31) und zwischen dem Druckknopf und dem Verschiebekörper (36)
eine innere Druckfeder (32) angeordnet sind und der Druckknopf (16) mit dem Schieber
(26) verbunden ist, wobei weiterhin die zweiten Raststellen (52, 53) entsprechend
der Betriebsstellung derart ausgebildet sind, dass eine Entriegelung nur durch Drehen
des Druckknopfes (16) um seine Längsachse erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass der
Verschiebekörper als zylindrische Hülse (36) ausgebildet ist, die gleitend auf dem
ebenfalls zylindrisch ausgebildeten Teil des Schiebers (26) sitzt, dass der Schieber
(26) auf dem Umfang einander gegenüberliegende abgeflachte Führungsflächen (43, 44)
aufweist und die Innenfläche der Hülse (36) mit entsprechenden Abflachungen dem Schieberteil
angepasst ist, dass der Schieber (26) einen in Verschieberichtung verbreiterten Durchbruch
(42) aufweist, dass die Bohrungen (37, 38) für die Aufnahme der Verriegelungsstifte
(39, 40) in der Hülse (36) durchgehend ausgebildet und die als Hohlstifte mit halbkugelig
abgerundeten äusseren Enden ausgebildeten Verriegelungsstifte (39, 40) so lang bemessen
sind, dass sie teilweise in den verbreiterten Durchbruch (42) des Schiebers (26) ragen
und hierin beweglich geführt sind, dass ausschliesslich zwei Hohlstifte (39, 40) vorhanden
sind, in die eine einzige Druckfeder (41) mit ihren Enden eingreift, dass die zweiten
Raststellen (52, 53, 67, 68) einen im Querschnitt sichelförmigen Teil aufweisen, so
dass die Hohlstifte (39, 40) beim Drehen des Druckknopfes (16) kontinuierlich aus
der Raststelle in die Bohrungen (37, 38) der Hülse (36) un den Durchbruch (42) des
Schiebers (26) zurückgedrückt werden, und dass sich an das von dem Druckknopf (16)
abliegende Ende der Hülse (36) ein in Verschieberichtung verschiebbarer Betätigungskörper
(58) anschliesst, der durch Anschläge (62, 63, 64, 65) in seinem Hub begrenzt ist.
2. Betätigungsvorsatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Innenwand
des Gehäuses (9) um einen Winkel von etwa 90° zu den Raststellen (50, 51, 52, 53)
versetzt eine in Verschieberichtung verlaufende Rille (69) vorgesehen ist, die im
Bereich entsprechend den zweiten Raststellen (52, 53, 67, 68) einseitig trapezförmig
mit einer Schrägfläche (71) erweitert (70) ist, und dass in diese Rille ein an der
Hülse (36) befestigter Zapfen (72) eingreift.
3. Betätigungsvorsatz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die sich
am Kopf (27) des Schiebers (26) abstützenden Enden der äusseren und inneren Druckfeder
(31, 32) von einem Ringfortsatz (30) getrennt sind, der so bemessen ist, dass er bei
Betätigung des Druckknopfes (16) mit seinem freien Ende auf die gegenüberliegende
Stirnseite der Hülse (36) trifft.
4. Betätigungsvorsatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass der Betätigungskörper (58) nach aussen führende Leisten (60, 61) aufweist, deren
Enden äussere Verdickungen (62, 63) besitzen, und dass der Hub des Betätigungskörpers
(58) durch Anschläge (64, 65) auf der Innenwand .eines Gewindeansatzes (5) begrenzt
ist, und dass der Gewindeansatz (5) mit einem Kragen (6) an dem von dem Druckknopf
(16) abliegenden Stirnende des Gehäuses (9) anliegt und hiermit befestigt ist.
5. Betätigungsvorsatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass auf dem Umfang des Gehäuses (9) eine umlaufende Nut (10) vorgesehen ist, in welcher
ein Ringwulst (11) an einem Rand einer flexiblen Dichtungshaube (12) eingespannt ist,
dass der andere Rand (13) der Dichtungshaube (12) in einer Ringnut (14) eines inneren
zylindrischen Ansatzes (15) des Druckknopfes (16) befestigt ist und dass auf der Innenseite
des Druckknopfes (16) zwischen dem Ansatz (15) und einem konisch verlängerten Rand
(17) des Druckknopfes ein Hohlraum (23) zur Aufnahme eines Teils der Dichtungshaube
(12) vorgesehen ist.
6. Betätigungsvorsatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass auf der äusseren Stirnfläche des Druckknopfes (16) eine Anzeigeplatte (20), vorzugsweise
eine rote Platte eines Not-Aus-Schalters, vorgesehen ist, die mit Rastvorsprüngen
(21, 22) versehen ist, welche in Aussparungen (18, 19) eingreifen.
1. Actuating attachment for electrical control and indicating devices, in particular
emergency switches, with a locking device for the operating position, in which case
a slide (26) is arranged to slide by means of a push button (16) in the device housing
(9), the slide (26) also being surrounded by a a slide part (36), in which opposing
locking pins (39, 40) which are under spring pressure are held in transverse bores
(37, 38), each locking pin (39, 40) co-operating with two locking points (50, 51,
52, 53) located in the sliding direction at a distance apart on both sides of a projection
(54, 55) respectively and the projection on the side corresponding to the inoperative
position comprising an inclined surface (56, 57), an outer compression spring (31)
being located between the push button and the end face of the housing (9) and an inner
compression spring (32) being located between the push button and the sliding member
(36) and the push button (16) being connected to the slide (26), in which case furthermore
the second locking points (52, 53) are constructed to correspond to the operating
position so that unlocking only takes place by rotating the push button (16), about
its longitudinal axis, characterised in that the sliding member is constructed as
a cylindrical sleeve (36), which is seated in a sliding manner on the part of the
slide (26) likewise constructed cylindrically, that the slide (26) comprises opposing,
flattened guide surfaces (43, 44) on the periphery and the inner surface of the sleeve
(36) with corresponding flat portions is adapted to the slide part, that the slide
(26) comprises an opening (42) enlarged in the sliding direction, that the bores (37,
38) for receiving the locking pins (39, 40) in the sleeve (36) are constructed continuously
and the locking pins (39,40) constructed as hollow pins with outer ends rounded-off
in the form of a hemisphere are so long that they project partly into the enlarged
opening (42) of the slide (26) and are guided to move therein, that solely two hollow
pins (39, 40) are provided, in which a single compression spring (41) engages by its
ends, that the second locking points (52, 53, 67, 68) have a part of crescent-shaped
cross-section, so that on rotating the push button (16), the hollow pins (39, 40)
are pushed back continuously from the locking point into the bores (37, 38) of the
sleeve (36) and the opening (42) of the slide (26) and that adjoining the end of the
sleeve (36) remote from the push button (16) is an actuating member (58) able to move
in the sliding direction, which is limited in its stroke by stops (62, 63, 64, 65).
2. Actuating attachment according to Claim 1, characterised in that a groove (69)
extending in the sliding direction is provided in the inner wall of the housing (9)
staggered by an angle of approximately 90° with respect to the locking points (50,
51, 52, 53), which groove in the region corresponding to the second locking point
(52, 53, 67, 68) is on one side widened-out (70) in the shape of a trapezium with
an inclined surface (71) and that engaging in this groove is a pin (72) attached to
the sleeve (36).
3. Actuating attachment according to Claim 1 or 2, characterised in that the ends
of the outer and inner compression springs (31, 32) supported on the head (27) of
the slide (26) are separated by an annular projection (30), the dimensions of which
are such that when the push button (16) is actuated, its free ends strike against
the opposing front side of the sleeve (36).
4. Actuating attachment according to one of the preceding Claims, characterised in
that the actuating member (58) comprises bars (60, 61) leading outwards, the ends
of which bars comprise outer thickened portions (62, 63) and that the stroke of the
actuating member (58) is limited by stops (64, 65) on the inner wall of a threaded
lug (5) and that the threaded lug (5) bears by a collar (6) on the front end of the
housing (9) remote from the push button (16) and is attached thereto.
5. Actuating attachment according to one of the preceding Claims, characterised in
that provided on the periphery of the housing (9) is a peripheral groove (10), in
which an annular bead (11) on one edge of a flexible sealing hood (12) is clamped,
that the other edge (13) of the sealing hood (12) is attached in an annular groove
(14) of an inner cylindrical shoulder (15) of the push button (16) and that a hollow
chamber (23) for receiving part of the sealing hood (12) is provided ont the inner
side of the push button (16) between the shoulder (15) and a conically extended edge
(17) of the push button.
6. Actuating attachment according to one of the preceding Claims, characterised in
that provided on the outer end face of the push button (16) is an indicating plate
(20), preferably a red plate of an emergency switch, which is provided with locking
projections (21, 22), which engage in recesses (18, 19).
1. Auxiliaire d'actionnement pour des appareils électriques de commande et de signalisation,
notamment un commutateur d'arrêt d'urgence, comportant un dispositif de verrouillage
pour la position de service, où un poussoir (26) est disposé de manière à pouvoir
coulisser dans un carter d'appareil (9) sous l'impulsion d'un bouton-poussoir (16)
et où en outre le poussoir (26) est entouré par un corps de translation (36), dans
lequel il est prévu, dans des trous (37, 38) orientés transversalement des broches
de verrouillage (39, 40), placées dans des positions mutuellement opposées, soumises
à une pression de ressort, chaque broche de verrouillage (39, 40) coopérant avec deux
positions d'arrêt (50, 51, 52, 53) disposées dans la direction de translation à distance
l'une de l'autre et des deux côtés d'une saillie respective (54, 55), la saillie comportant,
sur le côté correspondant à la position de repos, une surface inclinée (56, 57), tandis
qu'il est en outre prévu entre le bouton-poussoir et la surface frontale de carter
(9) un ressort extérieur de pression (31) et, entre le bouton-poussoir et le corps
de translation (36), un ressort intérieur de pression (32) et le bouton-poussoir (16)
est relié avec le poussoir (26), et en outre les deux positions d'arrêt (52, 53) sont
agencées en correspondance à la position de service de telle sorte qu'un déverrouillage
puisse seulement être effectué en faisant tourner le bouton-poussoir (16) autour de
son axe longitudinal, caractérisé en ce que le corps de translation est agencé comme
un fourreau cylindrique (36), qui est monté de façon coulissante sur la partie du
poussoir (26) également pourvue d'un profil cylindrique, en ce que le poussoir (26)
comporte sur la périphérie des surfaces planes de guidage (43, 44) placées dans des
positions mutuellement opposées et la surface intérieure du fourreau (36) est adaptée
avec des méplats correspondants à la partie du poussoir, en ce que le poussoir (26)
comporte un évidement (42) s'élargissant dans la direction de translation, en ce que
les trous (37, 38) servant à recevoir les broches de verrouillage (39, 40) sont ménagés
de façon à traverser le fourreau (36) et les broches de verrouillage (39, 40), agencées
sous forme de broches creuses avec des extrémités extérieures arrondies avec une forme
hémisphérique, sont dimensionnées en longueur de telle sorte qu'elles pénètrent partiellement
dans l'évidement élargi (42) du poussoir (26) et qu'elles soient guidées dans leurs
mouvements dans celui-ci, en ce qu'il est prévu exclusivement deux broches creuses
(39, 40) dans lesquelles s'accroche un seul ressort de pression (41) avec ses extrémités,
en ce que les secondes positions d'arrêt (52, 53, 67, 68) comportent une partie ayant
une section droite en forme de croissant de telle sorte que les broches creuses (39,
40) soient refoulées de façon continue depuis la position d'arrêt dans les trous (37,
38) du fourreau (36) et dans l'évidement (42) du poussoir (26) et en ce qu'il est
prévu à la suite de l'extrémité du fourreau (36) qui est en contact avec le bouton-poussoir
(16) un corps d'actionnement (58) déplaçable dans la direction de tanslation et dont
la course est limitée par des butées (62, 63, 64, 65).
2. Auxiliaire d'actionnement selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'il est
prévu dans la paroi intérieure du carter (9) une rainure (69) orientée dans la direction
de translation, décalée d'un angle d'environ 90° par rapport aux positions d'arrêt
(50, 51, 52, 53) et qui est élargie (70) d'un côté en forme de trapèze au moyen d'une
surface inclinée (71) dans une zone correspondant aux secondes positions d'arrêt (52,
53, 67, 68) et en ce qu'un têton (72) fixé sur le fourreau (36) s'accroche dans ladite
rainure.
3. Auxiliaire d'actionnement selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que
les extrémités, s'appuyant contre la tête (27) du poussoir (26), du ressort extérieur
de pression (31) et du ressort intérieur de pression (32) sont séparées par un appendice
annulaire (30) qui est dimensionné de telle sorte que, lors de l'actionnement du bouton-poussoir
(16), il entre en contact par son extrémité libre avec le côté frontal correspondant
du fourreau (36).
4. Auxiliaire d'actionnement selon une des revendications précédentes, caractérisé
en ce que le corps d'actionnement (58) comporte des nervures (60, 61 ) orientées vers
l'extérieur et dont les extrémités comportent des surépaisseurs extérieures (62, 63)
et en ce que la course du corps d'actionnement (58) est limitée par des butées (64,65)
sur la paroi intérieure d'un appendice fileté (5) et en ce que l'appendice fileté
(5) s'applique par un collet (6) contre l'extrémité frontale, opposée au bouton-poussoir
(16) du carter (9) et est ainsi fixé.
5. Auxiliaire d'actionnement selon une des revendications précédentes, caractérisé
en ce qu'il est prévu sur la périphérie du carter (9) une rainure périphérique (10)
dans laquelle est maintenu un bourrelet annulaire (11) prévu sur un bord d'un capot
flexible d'étanchéité (12), en ce que l'autre bord (13) du capot d'étanchéité (12)
est fixé dans une gorge (14) d'un appendice cylindrique intérieur (15) du bouton-poussoir
(16) et en ce qu'il est prévu, sur le côté intérieur du bouton-poussoir (16), entre
l'appendice (15) et un bord (17) prolongé avec un profil conique, du bouton-poussoir,
une cavité (23) servant à recevoir une partie du capot d'étanchéité (12).
6. Auxiliaire d'actionnement selon une des revendications précédentes, caractérisé
en ce qu'il est prévu sur la surface frontale extérieure du bouton-poussoir (16) une
plaque indicatrice (20), de préférence une plaque rouge d'un commutateur d'arrêt d'urgence,
qui est pourvu de saillies d'arrêt (21, 22) qui s'accrochent dans des évidements (18,
19).

