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(11) |
EP 0 172 942 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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26.07.1989 Patentblatt 1989/30 |
| (22) |
Anmeldetag: 17.12.1984 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: A47F 9/00 |
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Verkaufstheke, insbesondere für Apotheken
Shop counter, in particular for a pharmacy
Comptoir de magasin, en particulier pour pharmacie
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR IT LI LU NL |
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Priorität: |
28.08.1984 DE 8425449 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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05.03.1986 Patentblatt 1986/10 |
| (73) |
Patentinhaber: Theodor Kohl KG |
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D-93057 Regensburg (DE) |
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Erfinder: |
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- Citterio, Antonio
I-20052 Monza (IT)
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| (74) |
Vertreter: Grünecker, Kinkeldey,
Stockmair & Schwanhäusser
Anwaltssozietät |
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Maximilianstrasse 58 80538 München 80538 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
AT-B- 368 851 DE-A- 2 064 888 DE-B- 858 354 US-A- 2 072 700
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CH-A- 373 632 DE-A- 3 227 587 US-A- 1 138 939
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verkaufstheke, insbesondere für Apotheken,
mit mindestens zwei Verkaufstischen und einem Zahltisch.
[0002] Solche Verkaufstheken sind bereits seit längerem bekannt. Die Verkaufstische dienen
zur Präsentation von sogenannten Handverkaufswaren, während über den Zahltisch die
Waren- bzw. Geldübergabe erfolgt. Diese Verkaufstheken sind meist aus einem Stück
angefertigt, so dass diese an die gegebenen Raumverhältnisse angepasst werden müssen.
Sind diese Verkaufstheken einmal aufgestellt, so ist eine spätere Änderung ausgeschlossen.
Insbesondere auch bei der Änderung des Sortiments der Handverkaufswaren wird der Käufer
Schwierigkeiten haben, diese Waren auf Anhieb zu erkennen, da er aufgrund der unveränderten
und daher vertrauten Verkaufstheke seine Aufmerksamkeit nicht erhöht.
[0003] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine gattungsgemässe
Verkaufstheke derart weiterzubilden, dass sie auf einfache Weise in unterschiedlichen
Anordnungen aufgestellt werden kann.
[0004] Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass der Zahltisch zwischen den Verkaufstischen
angeordnet ist, und dass die Verkaufstische treppenförmig ausgebildet und in der Horizontalen
schwenkbar mit dem Zahltisch verbunden sind.
[0005] Das hat den Vorteil, dass die Verkaufstheke beliebige Winkellagen einnehmen kann,
wodurch sie in ihrer räumlichen Ausdehnung den Gegebenheiten des Verkaufsraumes der
Apotheke angepasst werden kann. Auf den treppenförmigen Verkaufstischen können Verkaufswaren
präsentiert werden, ohne die Geld- bzw. Warenübergabe zu behindern, da diese über
den Zahltisch stattfinden kann.
[0006] Die Schwenkbarkeit der Verkaufstische kann einfach dadurch verwirklicht werden, dass
die Verkaufstische um eine vertikale Achse schwenkbar sind.
[0007] Eine andere Möglichkeit ist, dass die Verkaufstische um jeweils eine Vertikalachse
schwenkbar sind. Das ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn die Verkaufstische zueinander
einen gewissen Abstand aufweisen sollen. Dabei kann auf einfache Weise jeweils ein
Standbein des Zahltisches als vertikale Schwenkachse für einen Verkaufstisch ausgebildet
sein. Besonders einfach ist die konstruktive Ausbildung der Schwenkachse dann, wenn
jeweils ein Standbein eines Verkaufstisches als vertikale Schwenkachse ausgebildet
ist. Dann wird nämlich das Standbein des Verkaufstisches von dem Zahltisch ebenfalls
als Standbein benutzt.
[0008] Es ist günstig, wenn der Zahltisch höher als die Verkaufstische ausgebildet ist,
da dann die Verkaufstische auch unter dem Zahltisch verschwenkt werden können.
[0009] Vorteilhaft ist es auch, dass der Zahltisch in die Grundfläche der Verkaufstische
hineinragend ausgebildet ist.
[0010] Dadurch ist gewährleistet, dass zwischen den Verkaufstischen und dem Zahltisch keine
Lücke klafft, durch die unbeabsichtigterweise Waren oder Geld auf den Boden fallen
könnten. Ausserdem wird der Zugang zu dem Zahltisch auch bei extremen Winkellagen
der Verkaufstische durch diese nicht behindert.
[0011] Eine gute Erreichbarkeit des Zahltisches wird auch dadurch gefördert, dass der Zahltisch
rund ist.
[0012] Um die Waren noch besser präsentieren zu können, ist es vorteilhaft, dass auf den
Stufen der Verkaufstische ebenfalls treppenförmige Warenträger angeordnet sind.
[0013] Damit die Warenträger möglichst viel Darstellungsflächen insbesondere für kleinere
Waren aufweisen, ist es günstig, dass die Stufen der Warenträger niedriger und weniger
tief als die Stufen der Verkaufstische ausgebildet sind. Besonders günstig ist es,
dass die Stufen der Warenträger halb so hoch und halb so tief wie die der Verkaufstische
ausgebildet sind. Dann passt sich der Warenträger nämlich sehr gut an die stufenförmige
Oberfläche der Verkaufstische an.
[0014] Um einerseits die Waren augenfälliger zu präsentieren und andererseits mehr Waren
aufnehmen zu können, ist es günstig, dass die Warenträger die Verkaufstische in der
Höhe überragend angeordnet sind.
[0015] Um die Präsentation der Waren geschickt dem Standort der Käufer anzupassen ist es
günstig, dass die Warenträger um vertikale Achsen schwenkbar ausgebildet sind. Dadurch
lässt sich insbesondere in Verbindung mit der Schwenkbarkeit der Verkaufstische eine
bestmögliche Präsentation der Waren erreichen.
[0016] Vorteilhaft ist auch, dass die Verkaufstische mit einer horizontalen oberen Endplatte
versehen sind. Dort könnten dann z. B. noch Körbe mit kleineren Waren aufgestellt
werden.
[0017] Eine einfache Anbringung der Warenträger auf den Verkaufstischen ergibt sich dadurch,
dass durch die vertikalen Achsen die obere Endplatte der Verkaufstische mit einer
horizontalen Unterseite einer Stufe eines Warenträgers verbunden ist. Insbesondere
bei den Warenträgern mit halb so hoch ausgebildeten Stufen wie die der Verkaufstische
ist es somit möglich, trotz eines grossen Schwenkbereichs, der durch die entsprechend
nahe Anordnung der vertikalen Achse an der Kante der Endplatte erreicht wird, eine
stabile Anordnung des Warenträgers auf dem Verkaufstisch zu ermöglichen, da dieser
sich mit einer weiter unten angeordneten Stufe auf der nächst tieferen horizontalen
Platte des Verkaufstisches abstützen kann.
[0018] Um einen noch grösseren Schwenkbereich des Warenträgers zu ermöglichen, ist es vorteilhaft,
dass ein Standbein des Verkaufstisches nach oben verlängert, den Verkaufstisch durchdringend
als vertikale Schwenkachse für den Warenträger ausgebildet ist. Je nachdem wie weit
das Standbein den Verkaufstisch nach oben überragt, kann für den Warenträger ein Schwenkbereich
von 360° verwirklicht werden.
[0019] Die Verkaufstische können in vorteilhafter Weise zweistufig ausgebildet sein. Insbesondere
dann ist es günstig, wenn die Warenträger dreistufig ausgebildet sind, da sie auch
dann noch die Verkaufstische nach oben überragen, wenn sie sich mit ihrer Unterkante
auf der unteren horizontalen Platte eines Verkaufstisches abstützen.
[0020] Für die Unterbringung von kleineren Tüten sowie Einpackpapier oder dergl. ist es
günstig, dass unterhalb der oberen Endplatte der Verkaufstische Ablagefächer angeordnet
sind.
[0021] Dadurch, dass eine die obere Endplatte mit der nächsten unteren horizontalen Platte
verbindende Platte durchsichtig ausgebildet ist, können auch Waren unterhalb der oberen
Endplatte, für den Kunden sichtbar, dargeboten werden. Die durchsichtige Platte kann
dabei aus Glas oder einem glasähnlichen Kunststoff bestehen.
[0022] Es ist vorteilhaft, wenn die durchsichtige Platte als vertikale Setzstufe ausgebildet
ist, da dann gleichzeitig unterhalb der oberen Endplatte des Verkaufstisches Waren
angeboten werden können, während die untere horizontale Platte zum Abstellen von Tragetaschen
der Kunden verwendet werden kann. Dabei ist es günstig, dass sich die untere horizontale
Platte bis unter die obere Endplatte erstreckt, weil somit der gesamte unterhalb der
oberen Endplatte befindliche Raum als Schaufläche zur Verfügung steht.
[0023] Eine noch augenfälligere Darbietung der in den Verkaufstischen angeordneten Waren
kann dadurch erreicht werden, dass die durchsichtige Platte konvex nach aussen gewölbt
ist. Dabei ist es besonders vorteilhaft, dass sich die durchsichtige Platte etwa in
Form der Mantelfläche eines Viertelzylinders von der Vorderkante der oberen Endplatte
zur Vorderkante der unteren horizontalen Platte erstreckt. Auf diese Weise kann einerseits
eine grosse Anzahl von Waren sichtbar in dem Verkaufstisch untergebracht werden und
andererseits die Ware auch dann noch von dem Kunden gesehen werden, wenn dieser schon
dicht an der Verkaufstheke steht und von oben auf die Waren hinabschaut. Dem Kunden
bietet sich aber gleichfalls die Möglichkeit, die Ware schon dann zu betrachten, wenn
er sich noch in einiger Entfernung von der Verkaufstheke befindet und von vorne auf
die Waren blickt. Die Anbringung einer durchsichtigen, haubenförmig gewölbten Platte
ist auch deswegen günstig, da somit unter der Haube auch Waren, die dem Kunden nicht
frei zugänglich sein dürfen, ausgestellt werden können, da sie durch die Haube dem
Zugriff des Kunden entzogen sind. Wenn die haubenförmige Platte abnehmbar an dem Verkaufstisch
angebracht ist, kann der Verkaufstisch nach Abnehmen der Platte auch für entsprechende
Freiwahlgegenstände benutzt werden, die für den Kunden dann frei zugänglich sind.
[0024] Sowohl für die Entnahme wie auch die Aufstellung der Waren in den Verkaufstischen
ist es vorteilhaft, dass die durchsichtige Platte um eine horizontale Achse schwenkbar
ist. Sie kann dann z. B. nach oben weggeklappt werden, wodurch ein leichter Zugriff
auf die Waren ermöglicht wird.
[0025] Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand von Zeichnungen näher
erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht der Verkaufstheke in einer Winkelstellung,
Fig. 2 eine Vorderansicht der Verkaufstheke in gestreckter Anordnung,
Fig. eine Aufsicht auf die Verkaufstheke in gestreckter Anordnung,
Fig. 4 eine Explosionszeichnung eines Teils der Verkaufstheke mit einem auf der oberen
Endplatte schwenkbar angebrachten Warenträger,
Fig. eine Seitenansicht einer Verkaufstheke mit einem an der oberen Endplatte schwenkbar
angebrachten Warenträger,
Fig.6 eine Explosionszeichnung einer Verkaufstheke mit einem auf einem verlängerten
Standbein eines Verkaufstisches schwenkbar angebrachten Warenträger,
Fig. eine Seitenansicht einer Verkaufstheke mit einem auf einem verlängerten Standbein
des Verkaufstisches schwenkbar angebrachten Warenträger,
Fig. 8 eine perspektivische Teilansicht der Verkaufstheke mit einer nach vorne gewölbten,
durchsichtigen Platte.
[0026] Wie am besten aus Fig. 1 ersichtlich, umfasst die erfindungsgemässe Verkaufstheke
1 einen Zahltisch 2 und zwei schwenkbar damit verbundene Verkaufstische 3 und 4.
[0027] Jeder Verkaufstisch 3 bzw. 4 umfasst bei dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel
je einen Warenträer 5 bzw. 6. Die Verkaufstische 3 und 4 sind doppelstufig ausgebildet
und schliessen jeweils mit einer horizontalen oberen Endplatte 7 ab. Die obere Endplatte
7 ist mittels einer als Setzstufe ausgebildeten vertikalen Platte 24 mit einer unteren
horizontalen Platte 16 verbunden.
[0028] Der Zahltisch 2 ist rund ausgebildet und überragt in der Höhe die beiden Verkaufstische
3 und 4. Von oben gesehen überlappt der Zahltisch die beiden Verkaufstische 3 und
4.
[0029] Die Warenträger 4 und 5 sind dreistufig ausgebildet. Sie sind so angeordnet, dass
sie die obere Endplatte 7 der Verkaufstische 3 und 4 in der Höhe überragen.
[0030] In den Figuren 2 und 3 ist deutlich zu erkennen, dass jeweils ein Standbein 8 des
Zahltisches 2 einen der Verkaufstische 3 oder 4 durchdringt. Um das Standbein 8 ist
dann der betreffende Verkaufstisch 3 bzw. 4 schwenkbar.
[0031] Wie aus Fig. 4 ersichtlich, ist das Standbein 8 des Zahltisches 2 gleichzeitig ein
Standbein des hier dargestellten Verkaufstisches 4.
[0032] Wie aus der Zeichnung zu ersehen ist, weist das Standbein 8 eine Verlängerung 9 auf,
die die obere Endplatte 7 des Verkaufstisches 4 durchdringt. Auf der Unterseite des
Zahltisches 2 ist ein Flansch 10 befestigt, der eine über die Verlängerung 9 passende
Hülse 11 aufweist.
[0033] Die Verbindung zu dem hier nicht dargestellten Verkaufstisch 3 ist in der gleichen
Weise ausgebildet. Der Zahltisch 2 stützt sich ausser auf den beiden Standbeinen 8
auch noch auf einem dritten Standbein 12 ab.
[0034] Gegenüber dem Zahltisch 2 ist auf der oberen Endplatte 7 des Verkaufstisches 4 der
Warenträ- . ger 6 angeordnet. In der oberen Endplatte 7 des Verkaufstisches ist eine
Bohrung 13 vorgesehen, in die ein auf einer horizontalen Unterseite einer Stufe des
Warenträgers 6 befestigter Flansch 14 mit einem zylindrischen Vorsprung 15 eingreift.
[0035] Wie besser aus der Figur 5 zu ersehen ist, liegt der Warenträger 6 dabei mit der
horizontalen Unterseite einer Stufe auf der oberen Endplatte 7 des Verkaufstisches
4 auf. Gleichzeitig stützt er sich mit seiner Unterkante auf der unteren horizontalen
Platte 16 des Verkaufstisches ab. Zwischen den vertikalen Teilen des Verkaufstisches
4 und des Warenträgers 6 ist so viel Abstand vorgesehen, dass der Warenträger 6 in
gewissen Grenzen geschwenkt werden kann.
[0036] In der Fig. ist eine andere Ausbildungsform dargestellt, in der ein Warenträger 5
ebenfalls schwenkbar an einem Verkaufstisch 3 angebracht ist. Bei dem Verkaufstisch
3 ist das dem Standbein 8 diagonal gegenüberliegende Standbein 17 nach oben verlängert
ausgebildet. Es durchdringt dabei die untere horizontale Platte 16 des Verkaufstisches
3. Auf der Unterseite des Warenträgers 5 ist, wie aus Fig. ersichtlich, im Schwerpunkt
ein Flansch 18 mit einer nach unten weisenden Rohrhülse 19 befestigt. Die Rohrhülse
19 greift über die Verlängerung 20 des Standbeines 17 des Verkaufstisches 3 herüber.
Aufgrund des grösseren horizontalen Abstandes zwischen dem Warenträger 5 und dem Verkaufstisch
3 ist ein relativ grosser Schwenkbereich des Warenträgers 5 möglich.
[0037] Aus Fig. ist zu sehen, dass unter der oberen Endplatte 7 der Verkaufstische 3 und
4 ein Ablagefach 21 mit mehreren Fachböden 22 und 23 vorgesehen ist.
[0038] Gemäss einer anderen Ausführungsform ist die vertikale Platte 24 der Verkaufstische
3 und 4 durchsichtig, z.B. aus Glas, ausgebildet, wobei sich die untere horizontale
Platte 16 bis unter die obere Endplatte 7 erstreckt, so dass auf der unteren horizontalen
Platte 16 Waren präsentiert werden können, die von dem Kunden durch die durchsichtige
Platte 24 hindurch betrachtet werden können.
[0039] In der Fig. ist ein weiteres Ausführungsbeispiel dargestellt, bei dem die durchsichtige
Platte 25 gewölbt ausgebildet ist und sich in Form der Mantelfläche eines Viertelzylinders
von der oberen Kante 26 der oberen Endplatte 7 bis zur Vorderkante 27 der unteren
horizontalen Platte 16 erstreckt. Die durchsichtige Platte 25 deckt somit haubenförmig
die untere horizontale Platte 16 ab. Die durchsichtige Platte 25 ist um eine horizontale,
parallel mit der Vorderkante 26 der oberen Endplatte 7 verlaufenden Achse 28 schwenkbar.
Dadurch ergibt sich eine einfache Zugriffsmöglichkeit zu den unter der haubenartigen
durchsichtigen Platte 25 ausgestellten Waren.
[0040] Die haubenförmige, durchsichtige Platte 25 kann zusätzlich zur als Setzstufe ausgebildeten
vertikalen Platte 24 an den Verkaufstischen 3 und 4 angebracht werden oder alternativ
dazu.
[0041] Aufgrund der Verschwenkbarkeit sowohl der Verkaufstische 3 und 4 als auch der Warenträger
5 und 6 der Verkaufstheke 1 passt sich diese wirkungsvoll an die Gegebenheiten des
Verkaufsraumes in der Apotheke an und ermöglicht so einerseits eine günstige Anpreisung
der Waren wie auch andererseits eine durch die zur Schau gestellten Waren ungestörte
Abwicklung des Verkaufs.
1. Verkaufstheke, insbesondere für Apotheken, mit mindestens zwei Verkaufstischen
(3, 4) und einem Zahltisch (2), dadurch gekennzeichnet, dass der Zahltisch (2) zwischen
den Verkaufstischen (3, 4) angeordnet ist und dass die Verkaufstische (3, 4) treppenförmig
ausgebildet und in der Horizontalen schwenkbar mit dem Zahltisch verbunden sind.
2. Verkaufstheke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verkaufstische
(3, 4) um eine vertikale Achse (8) schwenkbar sind.
3. Verkaufstheke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verkaufstische
(3, 4) um jeweils eine vertikale Achse (8) schwenkbar sind.
4. Verkaufstheke nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils ein Standbein
(8) des Zahltisches (2) als vertikale Schwenkachse für einen Verkaufstisch (3 bzw.
4) ausgebildet ist.
5. Verkaufstheke nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils ein Standbein
(8) eines Verkaufstisches (3 bzw. 4) als vertikale Schwenkachse ausgebildet ist.
6. Verkaufstheke nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
dass der Zahltisch (2) höher als die Verkaufstische (3, 4) ausgebildet ist.
7. Verkaufstheke nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
dass der Zahltisch (2) in die Grundfläche der Verkaufstische (3,4) hineinragend ausgebildet
ist.
8. Verkaufstheke nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
dass derZahltisch (2) rund ist.
9. Verkaufstheke nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
dass auf den Stufen der Verkaufstische (3,4) ebenfalls treppenförmige Warenträger
(5, 6) angeordnet sind.
10. Verkaufstheke nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
dass die Stufen der Warenträger (5, 6) niedriger und weniger tief als die Stufen der
Verkaufstische (3, 4) ausgebildet sind.
11. Verkaufstheke nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Stufen der Warenträger
(5, 6) halb so hoch und halb so tief wie die der Verkaufstische (3, 4) ausgebildet
sind.
12. Verkaufstheke nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
dass die Warenträger (5, 6) die Verkaufstische (3, 4) in der Höhe überragend angeordnet
sind.
13. Verkaufstheke nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet,
dass die Warenträger (5, 6) um vertikale Achsen (1, 17) schwenkbar ausgebildet sind.
14. Verkaufstheke nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet,
dass die Verkaufstische (3, 4) mit einer horizontalen oberen Endplatte (7) versehen
sind.
15. Verkaufstheke nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass durch die vertikalen
Achsen (11) die obere Endplatte (7) der Verkaufstische (4) mit einer horizontalen
Unterseite einer Stufe eines Warenträgers (6) verbunden ist.
16. Verkaufstheke nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet,
dass ein Standbein (17) des Verkaufstisches (3) nach oben verlängert, den Verkaufstisch
(3) durchdringend als vertikale Schwenkachse für den Warenträger (5) ausgebildet ist.
17. Verkaufstheke nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet,
dass die Verkaufstische (3, 4) zweistufig ausgebildet sind.
18. Verkaufstheke nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet,
dass die Warenträger (5, 6) dreistufig ausgebildet sind.
19. Verkaufstheke nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet,
dass unterhalb der oberen Endplatte (7) der Verkaufstische (3, 4) Ablagefächer (21)
angeordnet sind.
20. Verkaufstheke nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet,
dass eine die obere Endplatte (7) mit der nächsten unteren horizontalen Platte (16)
verbindende Platte (24, 25) durchsichtig ausgebildet ist.
21. Verkaufstheke nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die durchsichtige
Platte (24) als vertikale Setzstufe ausgebildet ist.
22. Verkaufstheke nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass sich die untere horizontale
Platte (16) bis unter die obere Endplatte (7) erstreckt.
23. Verkaufstheke nach einem der Ansprüche 20 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass
die durchsichtige Platte (25) konvex nach aussen gewölbt ist.
24. Verkaufstheke nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass sich die durchsichtige
Platte (25) etwa in Form der Mantelfläche eines Viertelzylinders von der Vorderkante
(26) der oberen Endplatte (7) zur Vorderkante (27) der unteren horizontalen Platte
(16) erstreckt.
25. Verkaufstheke nach mindestens einem der Ansprüche 20 bis 24, dadurch gekennzeichnet,
dass die durchsichtige Platte (24, 25) um eine horizontale Achse (28) schwenkbar ist.
1. A shop counter, more particularly for pharmacies, comprising at least two sales
counters (3, 4) and a payment counter (2), characterised in that the payment counter
(2) is disposed between the sales counters (3, 4) and in that the latter are constructed
in the form of steps and are connected to the payment counter so as to pivot in the
horizontal plane.
2. A shop counter according to claim 1, characterised in that the sales counters (3,
4) are pivotable about a vertical axis (8).
3. A shop counter according to claim 1, characterised in that the sales counters (3,
4) are each pivotable about a vertical axis (8).
4. A shop counter according to claim 3, characterised in that a leg (8) of the payment
counter (2) is constructed as a vertical pivot axis for each sales counter (3, 4 respectively).
5. A shop counter according to claim 4, characterised in that a leg (8) of each sales
counter (3, 4 respectively) is constructed as a vertical pivot axis.
6. A shop counter according to at least one of claims 1 to 5, characterised in that
the payment counter (2) is made higher than the sales counter (3,4).
7. A shop counter according to at least one of claims 1 to 6, characterised in that
the payment counter (2) is constructed sa as to project into the surface area of the
sales counters (3, 4).
8. A shop according to at least one of claims 1 to 7, characterised in that the payment
counter (2) is round.
9. A shop counter according to at least one of claims 1 to 8, characterised in that
merchandise supports (5, 6) also in the form of steps are disposed on the steps of
the sales counters (3, 4).
10. A shop counter according to at least one of claims 1 to 9, characterised in that
the steps of the merchandise supports (5, 6) are lower and less deep than the steps
of the sales counters (3, 4).
11. A shop counter according to claim 10, characterised in that the steps of the merchandise
supports (5, 6) are half as high and half as deep as those of the sales counters (3,
4).
12. A shop counter according to at least of claims 1 to 11, characterised in that
merchandise supports (5, 6) are disposed so as to surmount the sales counters (3,4)
vertically.
13. A shop counter according to at least one of claims 1 to 12, characterised in that
the merchandise supports (5,6) are constructed to pivot about vertical axes (11, 17).
14. A shop counter according to at least one of claims 1 to 13, characterised in that
the sales counters (3, 4) are provided with a horizontal top end panel (7).
15. A shop counter according to claim 14, characterised in that the top end panel
(7) of the sales counters (4) is connected to a horizontal underside of a step of
a merchandise support (6) through the vertical axes (11).
16. A shop counter according to at least one of the claims 1 to 15, characterised
in that one leg (17) of the sales counter (3) is extended upwards so as to pass through
the sales (3) to form a vertical pivot for the merchandise support (5).
17. A shop counter according to at least one of claims 1 to 16, characterised in that
the sales counters (3, 4) are of two-step construction.
18. A shop counter according to at least one of claims 1 to 17, characterised in that
the merchandise supports (5, 6) are of three-step construction.
19. A shop counter according to at least one of claims 1 to 18, characterised in that
pigeonholes (21) are disposed beneath the top end panel (7) of the sales counters
(3, 4).
20. A shop counter according to at least one of claims 1 to 19, characterised in that
a panel (24, 25) connecting the top end panel (7) to the next bottom horizontal panel
(16) is transparent.
21. A shop counter according to claim 20, characterised in that the transparent panel
(24) is constructed as a vertical riser.
22. A shop according to claim 1, characterised in that the bottom horizontal panel
(16) extends to beneath the top end panel (7).
23. A shop counter according to any one of claims 20 to 22, characterised in that
the transparent panel (25) is curved convexly outward.
24. A shop counter according to claim 23, characterised in that the transparent panel
(25) extends substantially in the form of the outer surface of a quarter cylinder
from the front edge (26) of the top ene panel (7) to the front edge (27) of the bottom
horizontal panel (16).
25. A shop counter according to at least one of claims 20 to 24, characterised in
that the transparent panel (24, 25) is pivotable about a horizontal axis (28).
1. Comptoir de magasin, en particulier pour pharmacie, avec deux présentoirs au moins
(3,4) et un comptoir-caisse (2), caractérisé en ce que le comptoir-caisse (2) est
disposé entre les présentoirs (3, 4) et en ce que les présentoirs (3, 4) sont réalisés
en escalier et sont reliés au comptoir-caisse, avec une possibilité de rotation dans
le sens horizontal.
2. Comptoir de magasin suivant la revendication 1, caractérisé en ce que les présentoirs
(3, 4) pivotent autour d'un axe vertical (8).
3. Comptoir de magasin suivant la revendication 1, caractérisé en ce que les présentoirs
(3, 4) pivotent respectivement autour d'un axe vertical (8).
4. Comptoir de magasin suivant la revendication 1, caractérisé en ce qu'un pied (8)
du comptoir-caisse (2) est réalisé sous forme d'axe de rotation vertical pour un présentoir
(3 et/ou 4).
5. Comptoir de magasin suivant la revendication 4, caractérisé en ce qu'un pied (8)
d'un présentoir (3 et/ou 4) est réalisé sous forme d'axe de rotation vertical.
6. Comptoir de magasin suivant l'une quelconque au moins des revendications 1 à 5,
caractérisé en ce que le comptoir-caisse (2) est plus haut que les présentoirs (3,4).
7. Comptoir de magasin suivant l'une quelconque au moins des revendications 1 à 6,
caractérisé en ce que le comptoir-caisse (2) pénètre dans la surface de base des présentoirs
(3, 4).
8. Comptoir de magasin suivant l'une quelconque au moins des revendications 1 à 7,
caractérisé en ce que le comptoir-caisse (2) est circulaire.
9. Comptoir de magasin suivant l'une quelconque au moins des revendications 1 à 8,
caractérisé en ce que des supports d'étalage (5, 6), également en escalier, sont disposés
sur les gradins des présentoirs (3,4).
10. Comptoir de magasin suivant l'une quelconque au moins des revendications 1 à 9,
caractérisé en ce que les gradins des supports d'étalage (5, 6) sont plus bas et moins
profonds que les gradins des présentoirs (3,4).
11. Comptoir de magasin suivant la revendication 10, caractérisé en ce que les gradins
des supports d'étalage (5, 6) sont deux fois moins hauts et deux fois moins profonds
que ceux des présentoirs (3, 4).
12. Comptoir de magasin suivant l'une quelconque au moins des revendications 1 à 11,
caractérisé en ce que les supports d'étalage (5, 6) dépassent en hauteur les présentoirs
(3,4).
13. Comptoir de magasin suivant l'une quelconque au moins des revendications 1 à 12,
caractérisé en ce que les supports d'étalage (5, 6) peuvent pivoter autour d'axes
verticaux (11, 17).
14. Comptoir de magasin suivant l'une quelconque au moins des revendications 1 à 13,
caractérisé en ce que les présentoirs (3, 4) sont munis d'un plaque extrême supérieure
(7), horizontale.
15. Comptoir de magasin suivant la revendication 14, caractérisé en ce que la plaque
extrême supérieure (7) des présentoirs (4) est reliée, par les axes verticaux (11),
à une face inférieure horizontale d'un gradin d'un support d'étalage (6).
16. Comptoir de magasin suivant l'une quelconque au moins des revendications 1 à 15,
caractérisé en ce qu'un pied (17) du présentoir (3), prolongé vers le haut et traversant
le présentoir (3), est réalisé sous forme d'axe de rotation vertical pour le support
d'étalage (5).
17. Comptoir de magasin suivant l'une quelconque au moins des revendications 1 à 16,
caractérisé en ce que les présentoirs (3, 4) sont à deux gradins.
18. Comptoir de magasin suivant l'une quelconque au moins des revendications 1 à 17,
caractérisé en ce que les supports d'étalage (5, 6) sont à trois gradins.
19. Comptoir de magasin suivant l'une quelconque au moins des revendications 1 à 18,
caractérisé en ce que des casiers (21) sont disposés au-dessous de la plaque extrême
supérieure (7) des présentoirs (3,4).
20. Comptoir de magasin suivant l'une quelconque au moins des revendications 1 à 19,
caractérisé en ce qu'une plaque (24, 25), transparente, relie la plaque supérieure
extrême (7) à la plaque horizontale (16), imédiatement sous- jacente.
21. Comptoir de magasin suivant la revendication 20, caractérisé en ce que la plaque
transparente (24) est réalisée sous forme de contremarche verticale.
22. Comptoir de magasin suivant la revendication 21, caractérisé en ce que la plaque
horizontale inférieure (16) s'étend jusqu'au dessous de la plaque extrême supérieure
(7).
23. Comptoir de magasin suivant l'une quelconque des revendications 20 à 22, caractérisé
en ce que la plaque transparente (25) est convexe.
24. Comptoir de magasin suivant la revendication 23, caractérisé en ce que la plaque
transparente (25) s'étend, en forme d'enveloppe d'un quart de cylindre à peu près,
du bord antérieur (26) de la plaque extrême supérieure (7) au bord antérieur (27)
de la plaque horizontale inférieure (16).
25. Comptoir de magasin suivant l'une quelconque au moins des revendications 20 à
24, caractérisé en ce que la plaque transparente (24, 25) peut pivoter autour d'un
axe horizontal (28).