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EP 0 173 112 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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07.06.1989 Patentblatt 1989/23 |
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Anmeldetag: 02.08.1985 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: G07F 1/04 |
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Münzführung
Coin chute
Guidage de monnaie
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE FR GB IT LI |
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Priorität: |
29.08.1984 CH 4134/84
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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05.03.1986 Patentblatt 1986/10 |
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Patentinhaber: ASCOM AUTELCA AG |
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3073 Gümligen (CH) |
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Erfinder: |
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- Ramseier, Hans
CH-3073 Gümligen (CH)
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Vertreter: Keller, Hartmut et al |
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() |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 014 082
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EP-A- 0 042 662
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Münzführung, insbesondere für Automaten die nach
Einwurf von Münzen eine Leistung erbringen, z. B. eine Fernsprechverbindung vermitteln,
eine Ware abgeben, oder als Geldwechsler ausgeführt, Münzen ausgeben. ,
[0002] Solche Automaten sind mutwilligen Störungen und Sachbeschädigungen ausgesetzt, die
grober Unfug sein können oder durch Manipulationen entstehen, durch die versucht wird,
die Leistung des Automaten ohne vorheriges Einwerfen von Münzen zu erlangen oder um
von Dritten vorher eingeworfene Münzen oder sogar vom Automaten bereits einkassierte
Münzen zu erlangen. So wird ein Fremdkörper, insbesondere z. B. ein zusammengefaltetes
Papierstück in den Münzkanal geschoben das, wenn Dritte danach Münzen einführen, im
Münzkanal immer weiter geschoben wird. Auch wird von vornherein versucht, den Fremdkörper
mittels eines Drahtes, eines dünnen, elastischen Sägeblattes oder eines anderen Hilfsmittels
möglichst weit in den Münzkanal hineinzustossen, damit sich viel Münzen ansammeln.
Später wird dann versucht die Münzen mittels derartiger Hilfsmittel aus dem Münzkanal
herauszuholen. Durch Einführen solcher Hilfsmittel wird auch versucht, in den Münzprüfer
bzw. dessen Steuervorrichtung einzugreifen, mit der Absicht, eine Ausgabe von im Automaten
gespeicherten Münzen zu bewirken. Solche Manipulationen führen zum Nachteil der an
den Leistungen der Automaten Interessierten, zu Betriebsstörungen des Automaten, die
vom Wartungspersonal behoben werden müssen und - wenn mit Hilfsmitteln manipuliert
wird - zu Beschädigungen mit der Folge aufwendiger Reparaturen. Gegenüber den dadurch
verursachten Kosten fällt der Verlust durch missbräulich erlangte Münzen in der Regel
weniger ins Gewicht, doch kann auch dieser Verlust nennenswert- sein, wenn es gelingt,
die Entleerung eines oder gar mehrerer Münzspeicher auszulösen.
[0003] Aus der EP-A-42 662 ist eine Münzführung mit zick-zack-förmig abwärts verlaufenden
Bahnabschnitten bekannt, an denen die Münzen von einer Bahnfläche unterstützt und
an nur einer Seite von einer Führungsfläche gestützt sind. Dabei beginnt der zweite
von zwei aufeinander folgenden Bahnabschnitten neben dem Ende des ersten, wobei eine
Prallwand aus einem Material grosser mechanisches Hysterese sich über die Breite beider
Bahnflächen erstreckt, an der die vom ersten Bahnabschnitt kommende Münze zum zweiten
reflektiert und dabei gebremst wird. Die Bahnflächen und die Stützflächen der Bahnabschnitte
sind Innenflächen im Querschnitt rechteckiger Kanäle eines Hohlkörpers.
[0004] Durch den zick-zack-förmigen Verlauf dieser bekannten Münzführung wird ein kleiner
Raumbedarf bezweckt und darüber hinaus werden missbräuchliche Eingriffe auf den ersten
Bahnabschnitt beschränkt, jedoch können Verstopfungen der Münzführung durch Fremdkörper
oder verklemmte oder hängengebliebene Münzen, wenn überhaupt, nur im ersten und letzten
Bahnabschnitt behoben werden. Die Münzprüfstelle ist bei dieser bekannten Münzführung
am ersten Bahnabschnitt angeordnet, wo die Geschwindigkeit der geprüft werdenden Münze
davon abhängt, mit welcher Geschwindigkeit und in welcher Lage und Richtung die Münze
eingeworfen wurde. Dabei muss der Münzprüfer für alle vorkommenden Geschwindigkeiten
der Münzen geeignet sein.
[0005] Hier will die Erfindung Abhilfe schaffen. Die Erfindung, wie sie im Patentanspruch
1 gekennzeichnet ist, löst die Aufgabe, bei einer raumsparend zick-zack-förmig verlaufenden
Münzführung zu erreichen, dass die Münzen zur bzw. durch die Münzprüfstelle mit einer
gewünschten Geschwindigkeit laufen, die unabhängig davon ist, mit welcher Geschwindigkeit
und in welcher Lage und Richtung die Münze eingeworfen wurde, dass eingeführte Fremdkörper
weniger Störungen verursachen können, dem Einführung von Hilfsmitteln, z. B. eines
Drahtstükkes oder biegsamen Streifens zum unbefugten Erlangen von Münzen ein Erfolg
versagt bleibt, und Störungen an jeder Stelle der Münzführung leicht und schnell,
auch vom Benutzer selbst behoben werden können.
[0006] Die durch die Erfindung erzielten Vorteile sind im wesentlichen in folgendem zu sehen
: Von der Beruhigungskammer gelangen alle Münzen unter gleichen Startbedingungen auf
den zu der bzw. durch die Münzprüfstelle führenden Bahnabschnitt, unabhängig davon,
wie sie eingeworfen und ggf. vorher an einer Prallfläche zurückgeworfen wurden. Durch
den Münzeinwurf eingeführte Fremdkörper fallen über den Führungsrand der auf den Münzeinwurf
folgenden Bahnfläche, welcher der dieser zugeordneten Führungsfläche gegenüber liegt,
herab, ohne zu einer Störung zu führen. Zwecks missbräuchlicher Manipulation eingeführte
Hilfsmittel, wie z. B. ein Drahtstück, stossen neben dieser Führungsfläche « ins Leere
", weil die Prallfläche, von der die Münze an den nächsten Bahnabschnitt zurückgeworfen
wird, vor diesem Bahnabschnitt angeordnet ist. Weil die Platten, an denen die Führungsflächen
gebildet sind und die Bahnflächen verlaufen, durch das Gelenk mit horizontaler, oberhalb
des ersten Bahnabschnitts verlaufender Achse schwenkbar gelagert sind, können sie
nachgeben, wenn Münzen oder Fremdkörper dazu neigen, sich zwischen benachbarten Platten
zu verklemmen. Insofern hat die erfindungsgemässe Münzführung die Fähigkeit einer
Selbstreinigung, die auch zur Wirkung kommt, wenn Fremdkörper, wie vorher erwähnt,
über den Führungsrand der auf den Münzeinwurf folgenden Bahnfläche herabfallen. Die
Platten können zur Behebung einer Störung durch Betätigung eines Druckknopfes auseinander
geschwenkt werden, durch den auch mehr als zwei Platten gemeinsam fächerartig auseinander
geklappt werden können, insbesondere auch durch einen Benutzer des Automaten mit der
Münzführung.
[0007] Im folgenden wird die Erfindung anhand von lediglich einen Ausführungsweg darstellender
Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen :
Fig. 1 eine Münzführung in Blickrichtung I in Fig. 2 und 3,
Fig. 2 eine Ansicht in Blickrichtung II in Fig. 1 und 3 und
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie 111-111 in Fig. 1 und 2.
[0008] Die dargestellte Münzführung hat in drei zickzackförmig aufeinander folgenden Bahnabschnitten
je eine die Münzen unterstützende Bahnfläche 1, 2 bzw. 3 mit Gefälle. Jeder dieser
Bahnflächen ist eine die Münzen an einer Seite stützende, steile Führungsfläche 4,
5 bzw. 6 zugeordnet. Das Gefälle der Bahnflächen 1, 2, 3 und die Steilheit der Führungsflächen
4, 5, 6 sind so bemessen, dass die Münzen auf den Bahnflächen rollen und dabei an
den Führungsflächen 4, 5, 6 gleiten.
[0009] Der erste Bahnabschnitt mit der Bahnfläche 1 geht vom nicht dargestellten Münzeinwurfschlitz
aus und ist auf eine Prallfläche 8 gerichtet. Die Bahnfläche 1 ist durch die obere
Fläche eines leistenförmigen Ansatzes an der in der Blickrichtung I vorderen Seite
einer Platte 11 und teilweise durch die in ihrer Ebene liegende, obere Stirnfläche
eines dreieckigen Vorsprungs 12 der Platte 11 gebildet. Ein Teil der Vorderseite der
Platte 11, der einen den Münzdurchmesser überschreitenden Abstand von der Prallfläche
8 hat, ist der Bahnfläche 1 als Führungsfläche 4 zugeordnet. Um zu verhindern, dass
eine Münze in einer von der Führungsfläche 4 wegweisenden Richtung durch den Münzeinführschlitz
geschoben wird, wobei sie über den vorderen Rand der Bahnfläche 1 herabfallen würde,
hat ein vom Münzeinwurf ausgehendes Teilstück der Bahnfläche 1 einen der Führungsfläche
4 gegenüberliegenden Führungsrand 13.
[0010] Der zweite Bahnabschnitt mit der Bahnfläche 2 führt eine Münze, die an der Prallfläche
8 zurückgeprallt ist, in eine Beruhigungskammer 15. Die Bahnfläche 2 ist durch die
obere Fläche eines leistenförmigen Ansatzes 17 am unteren Rand des dreieckigen Vorsprungs
12 an der Rückseite der Platte 11 gebildet, ihr ist die Vorderseite einer zweiten
Platte 19 als Führungsfläche 5 zugeordnet.
[0011] Der dritte Bahnabschnitt mit der Bahnfläche 3 geht von der Beruhigungskammer 15 aus
und führt zwischen den Spulen 20 (Fig. 1) und 21 (Fig. 2) eines nicht weiter dargestellten
Münzprüfers hindurch zum Ende der Münzführung, an dem die Münzen zu einer nicht dargestellten,
vom Münzprüfer gesteuerten Münzweiche herunterfallen. Die Bahnfläche 3 ist durch die
obere Stirnfläche einer Platte 23 gebildet, die an der Vorderseite einer Platte 24
befestigt ist. Der Bahnfläche 3 ist als Führungsfläche 6 die Vorderseite der Platte
23 zugeordnet.
[0012] Die drei Platten 11, 19 und 24 sind in je der Breite der Bahnflächen 1, 2 und 3 angepassten
Abständen parallel gehalten. Die Platte 24 ist feststehend, steil angeordnet. Die
Platten 11 und 19 sind oben um eine Achse 26 schwenkbar mit der Platte 24 verbunden.
Die Platte 19 ist im Abstand der Bahnflächenbreite von der Platte 24 gehalten, indem
ihr unterer Teil an der Platte 23 anliegt, und die Platte 11 ist im Abstand der Bahnflächenbreite
von der Platte 19 gehalten, indem sie teilweise an der Platte 19 anliegt. Die Platte
24 hat oberhalb der Achse 26 einen Ansatz 27, der vor die Platte 19 greift und in
Ruhelage der Platten 11 und 19 einen Abstand von dieser hat, um die Platte 19 mitzunehmen,
wenn die Platte 11 um einen bestimmten Winkel geschwenkt ist und dann weiter geschwenkt
wird. Dadurch wird beim Schwenken der Platte 11 ein keilförmiger Zwischenraum zuerst
zwischen den Platten 11 und 19 und dann zwischen den Platten 19 und 24 gebildet. Zum
Schwenken der Platte 11 dient ein auf deren Rückseite wirkenden Stössel 30, der z.
B. mittels eines Winkelhebels durch einen zur Behebung von Störungen vorgesehenen
Druckknopfes betätigbar ist.
[0013] Die Prallfläche 8 ist durch eine Seite einer an der Vorderseite der Platte 19 vorstehende
Rippe 32 gebildet. Die Rippe 32 begrenzt zusammen mit einer Rippe 33 einen Kanal 34
für die Anschlussleitungen der Münzprüferspule 20.
[0014] Die Beruhigungskammer 15 ist vorn durch die Rückseite der Platte 11 und hinten durch
die Vorderseite der Platte 24 begrenzt und hat unten zwei Bodenflächenteile 35 und
36. Der Bodenflächenteil 35 schliesst an die Bahnfläche 2 an, liegt in deren Ebene
und ist an einem nach hinten vorspringenden Teil des leistenförmigen Ansatzes der
Platte 11 gebildet, der sich bis an die Ebene der Rückseite der zweiten Platte 19
erstreckt. Der Bodenflächenteil 36 liegt in der Ebene der Bahnfläche 3, schliesst
an diese an und ist an der oberen Fläche eines Vorsprungs an der Rückseite der Platte
11 gebildet und stösst an die Vorderseite der Platte 24 an. Der Vorsprung könnte sich
aber auch nur bis an die Ebene der Rückseite der zweiten Platte 19 erstrecken, wobei
die obere Stirnfläche einer Verlängerung der Platte 23 den hinteren Teil der Fläche
36 bilden könnte.
[0015] Beispielsweise kann die Steilheit der Führungsflächen 4, 5, 6 70° und das Gefälle
der Bahnflächen 1, 2, 3 20° betragen. Der Winkel zwischen der Bahnfläche 1, 2 bzw.
3 und der ihr zugeordneten Führungsfläche 4, 5 bzw. 6 und der Winkel zwischen den
Bodenflächenteilen 35 und 36 der Beruhigungskammer 15 sind zweckmässig etwas kleiner
als 90° damit die Münzen zuverlässig an den Führungsflächen 4, 5 und 6 gleiten und
ebenso zuverlässig von der Bahnfläche 1 auf die Bahnfläche 2 und in der Beruhigungskammer
15 nach hinten auf die Bahnfläche 3 und an die Führungsfläche 6 fallen. Dazu können
diese Winkel beispielsweise 80 bis 85° betragen. Diese Winkel die Steilheit der Führungsflächen
und das Gefälle der Bahnflächen hängen vom Mass der Reibung der Münzen an den Führungsflächen
3, 4, 5, den Bahnflächen 1, 2, 3 und an den Bodenflächenteilen 35 und 36 der Beruhigungskammer
15 und vom Gewicht der Münzen ab, ihre günstigsten Werte können durch Versuche ermittelt
werden. Das Gefälle der Bahnfläche 3 ist so zu bemessen, dass die Münzen mit einer
eine zuverlässige Münzprüfung gewährleistenden Geschwindigkeit zwischen den Spulen
35 und 36 des Münzprüfer hindurchlaufen. Die Gefälle der Bahnflächen 1, 2 und 3 brauchen
nicht einander gleich bzw. entgegengesetzt gleich zu sein, und die Beruhigungskammer
könnte auch so ausgeführt werden, dass das Gefälle am Eingang nicht entgegengesetzt
zu dem am Ausgang ist. Die anhand der Zeichnung beschriebene Ausführung ist hinsichtlich
der Raumausnutzung günstig.
[0016] Fremdkörper fallen in den meisten Fällen am vorderen Rand der Bahnfläche 1 herab.
Umgekehrt V-förmige gefaltete Papierstücke, die im ungünstigsten Falle in eine Lage
kommen, in der ein Schenkel der Faltung vor dem Vorsprung 12 ist und der andere zwischen
diesem und der Platte 19 steckt, gleiten auf dem oberen Rand des Vorsprungs 12 herab,
wenn der Stössel 30 erforderlichenfalls mehrfach betätigt wird.
[0017] Eine durch den Einführungsschlitz eingeführte Münze rollt auf der Bahnfläche 1 zur
Prallfläche 8. Dabei spricht eine Sonde 38, z. B. die nur angedeutete Induktionssonde
an und bewirkt, dass ein zwischen dem Einführungsschlitz und der Münzführung vorgesehener
Schieber den Einwurfschlitz verschliesst und bis zum Abschluss der Münzprüfung geschlossen
hält. Die Münze stösst an die Prallfläche 8 und prallt von dieser zurück. Weil sie
dabei nicht mehr von der Führungsfläche 4 geführt ist, fällt sie auf die Bahnfläche
2, auf der sie bis an die Beruhigungskammer 15 von der Führungsfläche 5 seitlich geführt
wird. In der Beruhigungskammer 15 kommt die Münze kurzzeitig in einer Lage zur Ruhe,
in der sie von dem Bodenflächenteil 35 und dem an diesen anschliessenden vorderen
Teil des Bodenflächenteils 36 unterstützt ist. Sie ist dann nicht mehr seitlich gestützt,
so dass sie auf dem hinteren Teil des Bodenflächenteils 36 gleitend nach hinten fällt,
wobei sie vom hinteren Rand des Bodenflächenteils 35 herab auf die Bahnfläche 3 fällt,
auf der sie zwischen den Spulen 20 und 21 des Münzprüfers hindurch zum Ende der Münzführung
rollt und zwischen den Platten 24 und 39 zu der nicht dargestellten Münzweiche herabfällt,
die vom Münzprüfer gesteuert ist.
1. Münzführung mit die Münzen nur unterstützenden. ein Gefälle aufweisenden Bahnflächen
(1, 2, 3) und die Münzen an nur einer Seite stützenden, steilen Führungflächen (4,
5, 6), wobei das Gefälle der Bahnflächen sowie die Steilheit der Führungsflächen so
bemessen sind, dass die Münzen auf der Bahnfläche rollen und dabei an der Führungsfläche
gleiten, und bei zwei aufeinander folgenden Bahnflächen (1, 2) mit entgegengesetzten
Gefällen der Anfang der zweiten Bahnfläche (2) neben dem Ende der ersten Bahnfläche
(1) und die der ersten Bahnfläche (1) zugeordnete Führungsfläche (4) an der der zweiten
Bahnfläche (2) zugewandten Seite der ersten Bahnfläche (1) angeordnet ist und einen
Abstand vom Ende der ersten Bahnfläche (2) und dem Anfang der zweiten Bahnfläche (3)
hat, der es einer Münze ermöglicht, von der ersten (1) auf die zweite Bahnfläche (2)
überzugehen, und dass die dem zweiten Bahnabschnitt (2) zugeordnete Führungsfläche
(5) an der dem ersten Bahnabschnitt (1) abgewandten Seite des zweiten Bahnabschnitts
(2) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass bei zwei aufeinander folgenden Bahnflächen
(2, 3) die erste (2) in eine Beruhigungskammer (15) für Münzen gerichtet ist, und
die zweite (3) von der Beruhigungskammer (15) zu einer Münzprüfstelle (20, 21) führt,
und dass die Beruhigungskammer (15) an einer Seite durch die der zweiten Bahnfläche
(3) zugeordnete Führungsfläche (6) begrenzt ist und zwei, einen Winkel einschliessende
Bodenflächenteile (35, 36) hat, deren einer (35) in der Ebene der ersten Bahnfläche
(2) und deren anderer (36) in der Ebene der zweiten Bahnfläche (3) liegt derart, dass
eine auf der ersten Bahnfläche (2) kommende Münze auf dem anderen Bodenflächenteil
(36) aufwärts rollt und in der Beruhigungskammer (15) zum Stillstand kommt, bevor
sie auf der zweiten Bahnfläche (3) zur Münzprüfstelle (20, 21) rollt.
2. Münzführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Platten (11, 19, 24)
an denen die Führungsflächen (4, 5, 6) gebildet sind und an denen die Bahnflächen
(1, 2, 3) verlaufen, durch ein Gelenk miteinander verbunden sind, dessen Achse (26)
horizontal oberhalb einer auf den Münzeinwurf folgenden Bahnfläche (1) angeordnet
ist.
3. Münzführung nach Anspruch- 2, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Platte
(11) mittels eines Stossorgans (30) in bezug auf eine andere (24) schwenkbar ist,
und im Falle dreier Platten (11, 19, 24) die erste (11) mittels des Stossorgans (30)
in bezug auf die dritte (24) schwenkbar ist und einen Ansatz (27) hat, der an die
zweite Platte (19) anstösst und diese mitnimmt, wenn die erste Platte (11) über einen
bestimmten Winkel hinaus in bezug auf die dritte Platte (24) geschwenkt ist.
4. Münzführung nach einem der Ansprüche 2 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine
auf den Münzeinwurf folgende Bahnfläche (1) an der Aussenseite (4) einer äusseren
Platte (11) angeordnet ist, an der die dieser Bahnfläche (1) zugeordnete Führungsfläche
(4) gebildet ist.
5. Münzführung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein auf den Münzeinwurf
folgendes Bahnflächenteilstück (1) einen der zugeordneten Führungsfläche (4) gegenüberliegenden
Führungsrand (13) hat.
6. Münzführung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass vor
dem Anfang der Bahnfläche (2), die auf die auf den Münzeinwurf folgende Bahnfläche
(1) folgt, eine Prallfläche (8) angeordnet ist.
7. Münzführung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die
Münzen unterstützende Flächen (1, 2, 3, 35, 36) mit den Führungsflächen (4, 5, 6)
einen Winkel von höchstens 90°, vorzugsweise 80 bis 85° einschliessen.
8. Münzführung nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine
auf den Müzeinwurf folgende, auf eine Prallfläche (8) gerichtete, erste Bahnfläche
(1) an der ihr als Führungsfläche (4) zugeordneten Vorderseite einer ersten Platte
(11) gebildet ist; dass eine zweite Bahnfläche (2) für die zurückgeprallten Münzen
und mindestens der in deren Ebene liegende Bodenflächenteil (35) einer Beruhigungskammer
(15) an der an der Rückseite der ersten Platte (11) gebildet und der zweiten Bahnfläche
(2) die Vorderseite einer zweiten Platte (19) als Führungsfläche (5) zugeordnet ist;
und dass eine dritte, zur Münzprüfstelle (20, 21) führende Bahnfläche (3) von dem
in ihrer Ebene liegenden Bodenflächenteil (36) der Beruhigungskammer (15) ausgeht,
oder wenigstens einen Teil derselben (36) bildet, und dass der dritten Bahnfläche
die Vorderseite einer dritten Platte (23) als Führungsfläche (6) zugeordnet ist.
9. Münzführung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die erste (11) und die
zweite Platte (19) oberhalb der Bahnflächen um eine zu den Plattenebenen parallele
wenigstens annähernd horizontale Achse (26) schwenkbar an der dritten Platte (24)
gelagert sind, dass die erste Platte (11) mittels eines Stossorgans (30) in bezug
auf die dritte Platte (24) schwenkbar ist und einen Ansatz (27) hat, der an die zweite
Platte (19) anstösst und diese mitnimmt, wenn die erste Platte (11) über einen bestimmten
Winkel hinaus in bezug auf die dritte Platte (24) geschwenkt wird.
1. Coin guide having path surfaces (1, 2, 3) having a gradient and serving only to
support the coins and, supporting the coins on only one side, steep guide surfaces
(4, 5, 6), the gradient of the path surfaces and the steepness of the guide surfaces
being so dimensioned that the coins roll along the path surface, sliding thereby on
the guide surface, and when there are two consecutive path surfaces (1, 2) having
opposing gradients, the start of the second path surface (2) is alongside the end
of the first path surface (1) and the first guide surface (4) associated with the
first path surface (1) is disposed on that side of the first path surface (1) which
is towards the second path surface (2) and is at a distance from the end of the first
path surface (2) and the beginning of the second path surface (3) which makes it possible
for a coin to move from the first (1) to the second path surface (2) and in that the
guide surface (5) associated with the second path portion (2) which is remote from
the first path portion (1), characterised in that in the case of two consecutive path
surfaces (2, 3), the first (2) is directed into a coin pacifying chamber (15) while
the second (3) leads from the pacifying chamber (15) to a coin testing station (20,
21) and in that the pacifying chamber (15) is bounded on one side by the guide surface
(6) associated with the second path surface (3) and has, forming an angle, two bottom
surface parts (35) of which one (35) is in the plane of the first path surface (3)
while the other (36) is in the plane of the second path surface (3), so that a coin
arriving on the first path surface (2) rolls upwards on the other path surface part
(36) and comes to a stop in the pacifying chamber (15) before rolling on the- second
path surface (3) to the coin testing station (20, 21
2. Coin guide according to Claim 1, characterised in that plates (11, 19, 24) on which
the guide faces (4, 5 6) are formed and on which the path surfaces (1, 2, 3) extend
are connected to one another by a joint of which the axis (26) is disposed horizontally
above a path surface (1) which follows the coin slot.
3. Coin guide according to Claim 2, characterised in that at least one plate (11)
can be pivoted by a push member (30) in relation to another (24) and if there are
three plates (11, 19, 24), the first (11) can be pivoted by means of the push member
(30) in relation to the third (24) and has a projection (27) which abuts the second
plate (29) entraining this latter when the first plate (11) has pivoted beyond a specific
angle in relation to the third plate (24).
4. Coin guide according to one of Claims 2 to 3, characterised in that a path surface
(1) following the coin slot is disposed on the outside (4) of an outer plate (11)
on which is formed the guide surface (4) which is associated with this path surface
(1).
5. Coin guide according to Claim 4, characterised in that a path surface portion (1)
following the coin slot has a guide edge (13) opposite the associated guide surface
(4).
6. Coin guide according to one of Claims 1 to 5, characterised in that a rebound surface
(8) is disposed in front of the start of the path surface (2) which follows the path
surface (1) which follows on from the coin slot.
7. Coin guide according to one of Claims 1 to 6, characterised in that the coin supporting
surfaces (1, 2, 3, 35, 36) form with the guide surfaces (4, 5, 6) an angle of not
more than 90° and preferably of 80 to 85°.
8. Coin guide according to one of Claims 2 to 7, characterised in that a first path
surface (1) directed at a rebound surface (8) and following on from the coin slot
is formed on that front face of a first plate (11) which is associated with it as
a guide surface (4) and in that a second path surface (2) for the deflected coins
and at least that part (35) of the bottom surface of a pacifying chamber (15) which
is in the same plane is formed on the back of the first plate (11) and in that the
front face of a second plate (19) is associated as a guide surface (5) with the second
path surface (2), and in that a first path surface (3) leading to the coin testing
station (20, 21) starts from the portion (36) of the bottom of the pacifying chamber
(15) which is in the same plane or forms at least a portion thereof (36) and in that
the front face of a third plate (23) is associated with the third path surface as
a guide surface (6).
9. Coin guide according to Claim 8, characterised in that the first plate (11) and
the second plate (19) are disposed above the path surfaces and are mounted on the
third plate (24) in such a way that they can pivot above the path surfaces about an
axis (26) which is substantially horizontal and which is parallel with the planes
of the plates, and in that the first plate (11) can be pivoted by means of a push
member (30) in relation to the third plate (24) and has a projection (27) which abuts
the second plate (19) entraining this latter when the first plate (11) is pivoted
beyond a specific angle in respect of the third plate (24).
1. Guidage de monnaie comprenant des glissières inclinées (1, 2, 3) qui soutiennent
seulement les pièces de mônnaie et des surfaces de guidage (4, 5, 6) en pente raide,
qui supportent lesdites pièces d'un côté seulement, l'inclinaison des glissières ainsi
que la raideur de pente des surfaces de guidage étant dimensionnées de telle sorte
que les pièces roulent sur la glissière tout en glissant contre la surface de guidage,
et de manière que, en présence de deux glissières successives (1, 2) à inclinaisons
inversées, le début de la seconde glissière (2) se trouve à côté de l'extrémité de
la première glissière (1) et la surface de guidage (4) associée à la première glissière
(1) se trouve du côté de cette première glissière (1) qui est tournée vers la seconde
glissière (2), et présente, par rapport à l'extrémité de la première glissière (2)
et au début de la seconde glissière (3), une distance qui permet à une pièce de monnaie
de passer de la première (1) à la seconde glissière (2), et de manière que la surface
de guidage (5) associée au second tronçon de piste (2) soit disposée du côté de ce
second tronçon de piste (2) qui est tourné à l'opposé du premier tronçon de piste
(1), caractérisé par le fait que, en présence de deux glissières successives (2, 3),
la première (2) est dirigée vers un compartiment (15) de stabilisation de pièces de
monnaie, et la seconde (3) part du compartiment de stabilisation (15) et gagne une
zone (20, 21) de vérification de monnaie ; et par le fait que le compartiment de stabilisation
(15) est délimité d'un côté par la surface de guidage (6) associée à la seconde glissière
(3), et comporte deux surfaces de fond partielles (35, 36) formant entre elles un
angle, dont l'une (35) se trouve dans le plan de la première glissière (2), et l'autre
(36) se trouve dans le plan de la seconde glissière (3), de telle sorte qu'une pièce
de monnaie, parvenant sur la première glissière (2), roule vers le haut sur l'autre
surface de fond partielle (36) et vienne s'immobiliser, dans le compartiment de stabilisation
(15), avant qu'elle roule sur la seconde glissière (3), vers la zone (20, 21) de vérification
de monnaie.
2. Guidage de monnaie selon la revendication 1, caractérisé par le fait que des plaques
(11, 19, 24), sur lesquelles les surfaces de guidage (4, 5, 6) sont formées et sur
lesquelles les glissières (1, 2, 3) s'étendent, sont reliées les unes aux autres par
l'intermédiaire d'une articulation dont l'axe (26) est disposé horizontalement, au-dessus
d'une glissière (1) succédant à la fente d'introduction de monnaie.
3. Guidage de monnaie selon la revendication 2, caractérisé par le fait qu'au moins
une plaque (11) peut être animée d'un pivotement, par rapport à une autre (24), au
moyen d'un organe coulissant (30), et, en présence de trois plaques (11, 19, 24),
la première (11) peut être animée d'un pivotement au moyen de l'organe coulissant
(30), par rapport à la troisième (24), et présente une protubérance (27) qui vient
buter contre la deuxième plaque (19) et entraîne cette dernière lorsqu'un pivotement
est imprimé à la première plaque (11), au-delà d'un angle déterminé, par rapport à
la troisième plaque (24).
4. Guidage de monnaie selon l'une des revendications 2 à 3, caractérisé par le fait
qu'une glissière (1), succédant à la fente d'introduction de monnaie, est disposée
à la face externe (4) d'une plaque extérieure (11) sur laquelle est formée la surface
de guidage (4) associée à cette glissière (1).
5. Guidage de monnaie selon la revendication 4, caractérisé par le fait qu'une zone
partielle de glissière (1), succédant à la fente d'introduction de monnaie, présente
un rebord de guidage (13) situé en vis-à-vis de la surface de guidage associée (4).
6. Guidage de monnaie selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé par le fait
qu'une chicane (8) est implantée avant le début de la glissière (2) qui succède à
la glissière (1) succédant à la fente d'introduction de monnaie.
7. Guidage de monnaie selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé par le fait
que les surfaces (1, 2, 3, 35, 36) soutenant les pièces de monnaie forment, avec les
surfaces de guidage (4, 5, 6), un angle de 90° au maximum et compris, de préférence,
entre 80 et 85°.
8. Guidage de monnaie selon l'une des revendications 2 à 7, caractérisé par le fait
qu'une première glissière (1), succédant à la fente d'introduction de monnaie et dirigée
vers une chicane (8), est formée à la face antérieure d'une première plaque (11),
qui lui est associée en tant que surface de guidage (4) ; par le fait qu'une deuxième
glissière (2) pour les pièces ayant rebondi, et au moins la surface de fond partielle
(35) d'un compartiment de stabilisation (15), située dans le plan de ladite glissière,
sont formées à la face postérieure de la première plaque (11), la face antérieure
d'une deuxième plaque (19) étant associée à la deuxième glissière (2), en tant que
surface de guidage (5) ; par le fait qu'une troisième glissière (3), gagnant la zone
(20, 21) de vérification de monnaie, part de la surface de fond partielle (36) du
compartiment de stabilisation (15) qui est située dans son plan, ou bien forme au
moins une partie de cette surface (36) ; et par le fait que la face antérieure d'une
troisième plaque (23) est associée à la troisième glissière, en tant que surface de
guidage (6).
9. Guidage de monnaie selon la revendication 8, caractérisé par le fait que les première
(11) et deuxième (19) plaques sont montées pivotantes sur la troisième plaque (24),
au-dessus des glissières, autour d'un axe (26) au moins approximativement horizontal
et parallèle aux plans des plaques ; et par le fait que la première plaque (11) peut
être animée d'un pivotement par rapport à la troisième plaque (24), au moyen d'un
organe coulissant (30), et présente une protubérance (27) qui bute contre la deuxième
plaque (19) et entraîne cette dernière lorsqu'un pivotement est imprimé à la première
plaque (11), au-delà d'un angle déterminé, par rapport à la troisième plaque (24).
