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(11) |
EP 0 173 873 B2 |
| (12) |
NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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16.09.1992 Patentblatt 1992/38 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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23.05.1990 Patentblatt 1990/21 |
| (22) |
Anmeldetag: 06.08.1985 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: B28B 1/52 |
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| (54) |
Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Platten aus Faserbeton
Process for the continuous manufacture of fibrous concrete slabs
Procédé de fabrication en continu de plaques en fibro-béton
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
24.08.1984 DE 3431143
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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12.03.1986 Patentblatt 1986/11 |
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Patentinhaber: Heidelberger Zement AG |
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D-69120 Heidelberg (DE) |
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Erfinder: |
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- Meyer, Adolf, Prof. Dr.-Ing.
D-6906 Leimen (DE)
- Steinegger, Helmut, Dipl.-Geol. Dr. rer. nat.
D-6906 Leimen (DE)
- Pachow, Ulrich, Dr. Ing.
D-8201 Neubeuern (DE)
- Pfeifer, Manfred
D-6921 Zuzenhausen (DE)
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Vertreter: Meyer-Roedern, Giso, Dr. |
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Bergheimer Strasse 10-12 69115 Heidelberg 69115 Heidelberg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 456 712 GB-A- 2 004 807 US-A- 3 944 698 US-A- 4 298 413
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FR-A- 2 477 066 US-A- 3 136 661 US-A- 4 187 275 US-A- 4 504 335
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- Licensing Prospectus der FENOX, "The Fenox Panel System"
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[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Platten
und/oder Formkörpern aus faserbewehrten hydraulisch abbindenden Massen, bei dem die
mit Wasser angemachte hydraulisch abbindende Masse auf eine auf einem kontinuierlich
bewegten Band liegende und mit dem Band fortbewegte Unterlage in einer vorgegebenen
Dicke aufgebracht wird, aus einem Schneidwerk kommende Faserschnitzel in dosierter
Menge auf die Oberfläche der kontinuierlich fortbewegten vorfixierten Masse aufgestreut
und die Masse anschließend verdichtet wird.
[0002] Ein solches Verfahren ist aus der US-A-41 87 275 bekannt. Diese Druckschrift beschreibt
die Herstellung von Formplatten aus glasfaserverstärktem Gips. Gipsbrei mit einem
geringen Überschuß an Anmachswasser wird auf eine wasserundurchlässige, vorgeformte
Bahn aufgebracht. Es werden von einem Schneidwerk kommende Glasfasern aufgestet, und
es wird eine weitere Schicht Gipsbrei darüber aufgetragen. Sodann erfolgt ein Verdichten
und Formen durch Walzen. Die Endform der Platte muß nicht der der vorgeformten Bahn
entsprechen. Ähnliche Formplatten sollen sich auch aus Glasfaserbeton herstellen lassen.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren der eingangs genannten Art zu schaffen,
bei dem auf kontinuierlichem Wege einwandfreie faserbewehrte, gleichmässig dicke Platten
mit gezielter Faserverteilung und/oder Faserorientierung und daraus gebildete Formkörper
mit gleichmässig glatten und gegebenenfalls vergüteten Oberflächen hergestellt werden
können.
[0004] Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren der eingangs genannten Art dadurch gelöst,
daß die aufgestreuten Fasern mit einem über die ganze Arbeitsbreite wirkenden Werkzeug,
das mit einer Mehrzahl Paralleler Schneiden in die Masse eingreift in die Masse eingedrückt
werden und die Masse gleichzütig verdichlet wird.
[0005] Zweckmässige Weiterbildungen des Verfahrens sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
[0006] Die Vorteile eines solchen Verfahrens sind vielfältig. Abgesehen davon, dass kontinuierlich
gearbeitetwerden kann, wird die hydraulisch abbindende Masse in einer über die Arbeitsbreite
gleichmässige Dicke aufgebracht und die Faserbewehrung kann gezielt eingebaut werden.
Ferner ist es möglich, mit einer Masse zu arbeiten, die kein Überschusswasser enthält
und daher nicht in einem besonderen Verfahrensschritt entwässert werden muss.
[0007] Die gezielte Faserverteilung und Faserorientierung kann leicht gesteuert und sehr
einfach überwacht werden, so dass eine weitgehende Einheitlichkeit der hergestellten
Platte gewährleistet ist. Durch Verwendung einer Unterlage wird eine saubere, glatte,
aber falls gewünscht auch farbige und/oder strukturierte bzw. profilierte Plattenoberfläche
gebildet. Ein besonderer Vorteil des Verfahrens besteht darin, dass durch Umlegen
der Randteile der Unterlage um die Rohplattenränder der noch nicht ausgehärteten Masse
bereits während des Herstellungsvorgangs eine geradlinige seitliche Begrenzung der
Platte und eine Abrundung ihrer Kanten erfolgt. Auf diese Weise kann ein weiterer
Besäumungsvorgang, sei es im frischen oder ausgehärteten Zustand der Platte, entfallen.
Die Breite der Platte ist von vorneherein in engen Toleranzen einstellbar und ein
nachträgliches stets mit Materialverlusten verbundenes Begradigen der Platte ist nicht
erforderlich. Die Breiteneinstellung erfolgt durch verstellbare aber gegenüber dem
sich bewegenden Band feststehende Führungselemente, die oberhalb des Bandes im gewünschten
Abstand voneinander angeordnet sind.
[0008] Die auf dem Band liegende und mit diesem fortbewegte Unterlage dient sowohl als Trennschicht
als auch zum Formen der Seitenränder der Platte. Sie kann aus verschiedenen Materialien
bestehen, beispielsweise aus einer Kunststoff-Folie, einem Glasvlies oder kunststoffbeschichtetem
Papier. So wird schon durch die Unterlage eine Vielfalt der Oberflächengestaltung
der Platte in farblicher und struktureller Hinsicht möglich. Dabei kann die Unterlage
als Schalung vorgesehen und als solche einwandfrei sowie rückstandsfrei ohne jede
Beschädigung der Plattenoberfläche abgezogen werden. Die Plattenoberfläche wird auf
diese Weise vollkommen gleichmässig und glatt und weist weder rauhe Stellen noch Risse
auf. Andererseits ist es möglich, die verwendete Unterlage selbst und/oder deren Beschichtung
mit Vergütungsmaterial in die Plattenoberfläche einzubauen. Damit können den Oberflächen
ebener Platten, sowie den Oberflächen der aus der Rohplatte im grünen Zustand geformten
Well- oder Trapezplatten oder anderer Formkörper, beispielsweise Rohren, gewünschte
Strukturen verliehen werden.
[0009] Weiterhin bildet die Unterlage auch einen Schutz für die fertige Platte, und zwar
sowohl beim Stapeln als auch beim Transportieren. Schliesslich wird durch die Verwendung
einer solchen Unterlage eine bei herkömmlichen Verfahren erforderliche kostspielige
Nachbehandlung erspart, da eine auf der Platte verbleibende Unterlage eine vorzügliche
Nachbehandlung darstellt.
[0010] Das Verfahren wrid anhand eines Ausführungsbeispiels näher erlautert.
[0011] Auf ein für kontinuierliche Fortbewegung ausgelegtes Band, dem entsprechend der gewünschten
Breite einer herzustellenden Platte Führungselemente zugeordnet sind, wird eine die
Masse aufnehmende Unterlage aufgelegt. Diese Unterlage ist vorzugsweise breiter als
die vorbestimmte und durch den Abstand der Führungselemente festgelegte Breite der
herzustellenden Platte, so dass die Randstreifen an den Längsseiten der Unterlage
ausreichend hochstehen oder über die Oberseiten der Führungselemente gelegtwreden
können. Während die Unterlage mit dem Band vorwärtsbewegt wird, wird auf die Unterlage
eine hydraulisch abbindende Masse in gleichmässiger Dicke und in der durch den Abstand
der Führungselemente bestimmten Breite kontinuierlich aufgebracht. Dies kann beispielsweise
durch Extrudieren der Masse durch ein Mundstück erfolgen, dessen Öffnung der Breite
der herzustellenden Platte entspricht. Hinter dem Extruder ist oberhalb des Transportweges
der Masse ein Schneidwerk angeordnet, das kontinuierlich Faserschnitzel der gewünschten
Länge in einen Fallschacht ausstösst, aus dem die Faserschnitzel dann aufgeschlossen
und orientiert auf die Oberfläche der Masse gestreutwerden. Da die Masse kontinuierlich
unter dem Schnitzelregen fortbewegt wird, werden die aus dem Fallschacht kommenden
Faserschnitzel kontrollierbar gleichmässig auf der Oberfläche der Masse verteilt.
[0012] In einer weiteren Fertigungsstation werden dann die Faserschnitzel mit Hilfe eines
Werkzeugs, das auf die gesamte Breite der Oberfläche der sich fortbewegenden Masse
wirkt, in deren Oberfläche eingedrückt oder eingebaut. Dabei kann durch Einstellung
des Werkzeugs die Einbautiefe reguliert und damit die Faserverteilung im Querschnitt
der Platte je nach den Erfodernissen gewählt werden. Gleichzeitig werden die Faserschnitzel
benetzt und die Masse verdichtet. Zweckmässig wird ein federnd nachgiebiges Werkzeug
verwendet.
[0013] Der Vorgang des Fasereinbauens kann mehrfach in derselben oder in aufeinanderfolgend
auf die Unterlage aufgebrachten Schichten der Masse wiederholt werden.
[0014] Zusätzlich zu der Bewehrung mit Faserschnitzel können auch Endlosfasern in die Masse
der herzustellenden Platte aufgelegt und/oder eingezogen werden. Die Endlosfasern
können in an sich bekannter Weise getränkt sein.
[0015] Da, wie ausgeführt, die Unterlage breiter ist als die zu formende Platte und die
beidseitig über die Platte vorstehenden Teile der Unterlage nach oben gezogen sind
und dabei die Plattenränder bedecken, gleiten die Aussenseiten dieser Teile der Unterlagen
an den Führungselementen. Dadurch wird ein Reiben und seitliches Anhaften der Masse
an den Führungselementen verhindert. Durch Umlegen der vorstehenden Teile der Unterlage
um die Seitenkanten der Rohplatte werden diese sauber abgerundet.
[0016] Auf die freiliegende Oberseite der fertigen Rohplatte kann Zement gestreut und/oder
eine Abdeckung, beispielsweise ein mit der Platte verbunden bleibendes Vlies oder
eine abziehbare Folie, aufgebracht werden.
[0017] Das erfindungsgemässe Verfahren gestattet es, die Aussenfläche der fertigen Platte
schon während des Herstellungsvorgangs zu behandeln, beispielsweise einzufärben, zu
profilieren und/ oder in einer anderen Weise zu vergüten. Dies kann dadurch geschehen,
dass auf die freiliegende Seite der Unterlage eine sich von dieser lösende Farbschicht,
ein Profilband oder ein anderes zur Vergütung geeignetes Material aufgebracht wird.
Die Schicht aus Farbe oder einem anderen Material wird von der feuchten, auf die Unterlage
extrudierten hydraulisch abbindenden Masse aufgenommen, oder die Profilierung eines
Profilbandes drückt sich in die Masse ein, so dass die fertige Platte eine farbige,
profilierte und/oder auf andere Weise vergütete Oberfläche erhält. Dadurch wird eine
spätere Nachbearbeitung der Plattenoberfläche überflüssig.
[0018] Durch das erfindungsgemässe Verfahren ist überraschenderweise ein Arbeiten mit einer
faserbewehrten, hydraulisch abbindenden Masse ohne Überschusswasser möglich.
[0019] Die Rohplatte wird entweder als ebene Platte bis zum endgültigen Aushärten liegengelassen
oder zur Verformung in eine entsprechende Formvorrichtung gebracht.
[0020] Um den Einbau der Fasern und den Verformvorgang gegebenenfalls zu erleichtern, können
Zusätze zugegeben werden, um die Konsistenz und das Zusammenhaltevermögen zu optimieren.
Die Masse kann durch Vibrieren für den Einbau der Fasern und den Formvorgang zusätzlich
modifiziert werden.
[0021] Das Aufschließen der Fasern kann durch geeignete Formgebung des Fallschachts und/oder
durch Einbauten im Fallschacht erfolgen, wobei letztere stationär oder angetrieben
bewegt sein können. Die gewü nschte Orientierung der Fasern wird insbesondere durch
eine an die Faserlänge angepaßte Dimensionierung der Fallschachtöffnung erzielt.
[0022] Das zum schonenden Einbau der Fasern in die Masse dienende federnd nachgiebige Werkzeug
kann mit einer Mehrzahl paralleler Schneiden in die Masse eingreifen und die gewünschte
Federkraft durch die Eigenelastizität eines zu seiner Herstellung verwendeten Materials
aufbringen.
1. Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Platten und/oder Formkörpern aus
faserbewehrten hydraulisch abbinden Massen, bei dem die mit Wasser angemachte hydraulisch
abbindende Masse auf eine auf einem kontinuierlich bewegten Band liegende und mit
dem Band fortbewegete Unterlage in einer vorgegebenen Dicke aufgebracht wird, aus
einem Schneidwerk kommende Faserschnitzel in dosierter Menge auf die Oberfläche der
kontinuierlich fortbewegten vorfixierten Masse aufgestreut und die Masse anschließend
verdichtet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die aufgestreuten Fasern mit einem über
die gesamte Arbeitsbreite wirkenden Werkzeug, das mit einer Mehrzahl parallele Schneider
in die Masse eingweilt, in die Masse eingedrückt werden wird die Masse gleichzitig
verdichtet wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Werkzeug federnd nachgiebig
ist.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Federkraft durch die
Eigenelastizität eines zur Herstellung des Werkzeugs verwendeten Materials aufgebracht
ist.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Faserschnitzel durch
einen Fallschacht geführt sind.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Orientierung der Fasern
die Fallschachtöffnung in an die Faserlänge angepaßter Weise dimensioniert ist.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Fallschacht zum Aufschließen
der Fasern stationäre oder angetrieben bewegte Einbauten enthält.
7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in die mit Faserschnitzeln
bewehrte Masse zusätzlich Endlosfaserbündel aufgelegt und/oder eingezogen werden.
8. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Masse mit einem für
die Hydratation in wesentlichen gerade ausreichenden Wassergehalt verwendet wird.
9. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die hydraulisch abbindende
Masse in einer vorgebbaren Dicke auf die Unterlage extrudiert wird.
10. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitsgang des Aufstreuens
sowie Eindrückens der Faserschnitzel in die kontinuierlich fortbewegte Masse zweimal
oder mehrmals wiederholt wird.
11. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitsgang des Aufstreuens
sowie Eindrückens der Faserschnitzel in nacheinander und aufeinander aufgebaute Schichten
der kontinuierlich fortbewegten Masse durchgeführt wird.
12. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterlage breiter ist
als die Breite der herzustellenden Platte und die an den Längsseiten über den Rand
der Rohplatte vorstehenden Teile der Unterlage um den Rohplattenrand umgelegt werden.
13. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf die freiliegende Seite
der faserbewehrten und noch nicht abgebundenen Masse Zement aufgestreut und/oder eine
Abdeckung aufgelegt wird.
14. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Vergütung der Plattenoberfläche
die Seite der Unterlage, auf die die Masse aufgebracht wird, mit einer von dieser
Unterlage lösbaren Schicht aus einem entsprechenden in die auf der Unterlage liegenden
Fläche der hydraulisch abbindenden Masse integrierbaren Vergütungsmaterial belegt
wird.
15. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die nicht ausgehärtete
Rohplatte zur Formgebung in einer entsprechenden Vorrichtung in eine Endform gebracht
wird.
1. Process for the continuous production of plates and/or shaped bodies of fibre reinforced
hydraulically setting compositions in which the hydraulically setting composition
made up with water is applied in a predetermined thickness to a substrate which lies
on a continuously moving belt and is moved on with the belt, fibre cuttings coming
from a cutting mechanism are strewn in metered quantity on the surface of the continuously
moved on pre-fixed composition and the composition is then compressed, characterized
in that the strewn fibres are pressed into the composition by means of a tool which
acts over the entire working width and engages in the composition by means of a plurality
of parallel cutters, and the composition is compressed at the same time.
2. Process according to Claim 1, characterized in that the tool gives resiliently.
3. Process according to Claim 2, characterized in that the resilient force is applied
by the intrinsic elasticity of a material used for manufacturing the tool.
4. Process according to Claim 1, characterized in that the fibre cuttings are guided
through a chute.
5. Process according to Claim 4, characterized in that the chute opening is dimensioned
in a manner matched to the fibre length in order to orient the fibres.
6. Process according to Claim 5, characterized in that the chute contains fittings
which are stationary or moved in driven manner for loosening the fibres.
7. Process according to Claim 1, characterized in that bundles of endless fibres are
additionally laid onto and/or incorporated into the composition reinforced by fibre
cuttings.
8. Process according to Claim 1, characterized in that the composition is used with
a water content which is substantially just sufficient for hydration.
9. Process according to Claim 1, characterized in that the hydraulically setting composition
is extruded onto the substrate in a predeterminable thickness.
10. Process according to Claim 1, characterized in that the step of strewing the fibre
cuttings onto and pressing the fibre cuttings into the continuously moved on composition
is repeated two or more times.
11. Process according to Claim 1, characterized in that the step of strewing and pressing
in the fibre cuttings is performed in successive and superimposed layers of the continuously
moved on composition.
12. Process according to Claim 1, characterized in that the substrate is wider than
the width of the plate to be produced and the portions of the substrate projecting
at the longitudinal sides beyond the edge of the raw plate are folded around the raw
plate edge.
13. Process according to Claim 1, characterized in that cement is strewn and/or a
covering is applied on the free side of the fibre reinforced, not yet set composition.
14. Process according to Claim 1, characterized in that the side of the substrate
onto which the composition is applied is coated with a layer, separable from this
substrate, of a corresponding surface-improving material integrable in the surface
lying on the substrate of the hydraulically setting composition, for improving the
plate surface.
15. Process according to Claim 1, characterized in that, for shaping, the non-hardened
raw plate is given a final shape in an appropriate apparatus.
1. Procédé de fabrication en continu de plaques et/ou de produits façonnés à partir
de pâte à prise hydraulique, à armature de fibres, dans lequel la pâte à prise hydraulique,
gâchée avec de l'eau, est appliquée en une épaisseur donnée, sur un support reposant
sur un tapis se déplaçant en continu, et déplacé avec le tapis, des fragments de fibres
provenant d'une coupeuse sont répandus, en quantité dosée, sur la surface de la pâte
préfixée, déplacée en continu, et la pâte est ensuite compactée, caractérisé en ce
que les fibres répandues sont pressées dans la pâte, avec un outil agissant sur toute
la largeur de travail qui pénètre dans la pâte par plusieurs lames parallèles et en
ce que la pâte est compactée simultanément.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'outil est déformable
élastiquement.
3. Procédé selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'élasticité est donnée
par l'élasticité propre au matériau utilisé pour fabriquer l'outil.
4. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que les fragments de fibres
sont guidés à travers une trappe.
5. Procédé selon la revendication 4, caractérisé en ce que pour orienter les fibres,
les dimensions de l'ouverture de la trappe sont adaptées à la longueur des fibres.
6. Procédé selon la revendication 5, caractérisé en ce que la trappe contient des
accessoires fixes ou entraînés en déplacement, pour désagréger les fibres.
7. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'on applique et/ou incorpore
en supplément des faisceaux de fibres continues dans la pâte armée de fragments de
fibres.
8. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la pâte est utilisée avec
une teneur en eau à peu près tout juste suffisante pour l'hydratation.
9. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la pâte à prise hydraulique
est extrudée sur le support, dans une épaisseur donnée.
10. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'opération qui consiste
à répandre et à presser les fragments de fibres dans la pâte déplacée en continu est
renouvelée deux fois ou plus.
11. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'opération qui consiste
à répandre et à presser les fragments de fibres s'effectue en couches successives
et superposées de la pâte déplacée en continu.
12. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le support est plus large
que la largeur de la plaque à fabriquer et en ce que les parties du support, qui sur
les grands côtés font saillie par rapport au bord de l'ébauche de plaque, sont repliées
sur ce bord d'ébauche de plaque.
13. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que du ciment est répandu
et/ou une couverture appliquée sur la face libre de la pâte armée aux fibres et pas
encore prise.
14. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que pour améliorer la surface
des plaques, la face du support sur laquelle est appliquée la pâte, est recouverte
d'une couche pouvant être détachée de ce support, constituée d'un matériau de traitement
approprié pouvant être intégré à la surface de la pâte à prise hydraulique, reposant
sur le support.
15. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'ébauche de plaque non
encore durcie est amenée à sa forme définitive dans un dispositif approprié de formage.