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(11) |
EP 0 174 491 A1 |
(12) |
EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG |
(43) |
Veröffentlichungstag: |
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19.03.1986 Patentblatt 1986/12 |
(22) |
Anmeldetag: 03.08.1985 |
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(51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)4: H01F 27/08 |
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(84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB NL |
(30) |
Priorität: |
08.09.1984 DE 3433065
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(71) |
Anmelder: ROBERT BOSCH GMBH |
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70442 Stuttgart (DE) |
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(72) |
Erfinder: |
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- Betz, Dieter, Dipl.-Ing.
D-7143 Vaihingen/Enz (DE)
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(56) |
Entgegenhaltungen: :
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(54) |
Für die Zündanlage einer Brennkraftmaschine bestimmte Zündspule |
(57) 57 Es wird eine Zündspule vorgeschlagen, die für die Zündanlage einer Brennkraftmaschine
vorzugsweise in einem Kraftfahrzeug bestimmt ist. Diese Zundspule hat eine auf enen
Mehrschenkelkern (1, 2, 3, 4, 5) sitzende Primräwicklung (6), welche von der ebenfalls
zur Zundspule gehörende Sekundärwicklung (7) konzentrisch umgeben wird. Beide Wicklungen
(6, 7) werden von einem Gießharzblock (8) umschlossen. Um eine gute Wärmeableitung
zu erhalten, ist mindestens eine der äußeren Kernlamellen (9) aus einem Material hergestellt,
das gegenüber den ubngen. aus Eisenblech bestehenden Lamellen eine bessere Wärmeieitfahigkeit
aufweist.
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Stand der Technik
[0001] Die Erfindung geht aus von einer Zündspule nach dem Oberbegriff des Hauptanspruchs.
Es ist (nach den eingetragenen Unterlagen des DE-GM 70 20 939) bereits eine in dieser
Richtung liegende Spule bekannt. Bei solchen Spulen wird zumeist der Eisenkern unmittelbar
von der Primärwicklung und die Primärwicklung wiederum konzentrisch von der Sekundärwicklung
umgeben. Die Benachbarung von Eisenkern und Primärwicklung wählt man deshalb, damit
die während des Betriebes der Zündanlage in der Primärwicklung entwickelte Wärme gut
abgeführt wird. Diese Art der Wärmeabführung ist jedoch zuweilen noch unzulänglich.
Vorteile der Erfindung
[0002] Bei der erfindungsgemäßen Zündspule wird durch Anwendung der kennzeichnenden Maßnahmen
des Hauptanspruchs die vorerwähnte Unzulänglichkeit in befriedigendem Maß vermieden.
[0003] In den Unteransprüchen sind vorteilhafte Maßnahmen für die Realisierung der Erfindung
angegeben.
Zeichnung
[0004] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und in der
nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen: Figur 1 einen Längsschnitt
durch die erfindungsgemäße Zündspule, Figur 2 eine Draufsicht auf dieselbe Zündspule
und Figur 3 eine äußere Lamelle des Kernes.
Beschreibung des Ausführungsbeispieles
[0005] Die dargestellte Zündspule soll im bevorzugten Fall für die Zündanlage einer Brennkraftmaschine
in einem Kraftfahrzeug bestimmt sein. Diese Spule weist einen Mehrschenkelkern auf,
der im gewählten Beispielsfall ein Mantelkern ist. Er weist drei fest aus einem Kernabschnitt
1 herausstehende Schenkel 2, 3, 4 auf, die an ihren Stirnseiten durch ein Joch 5 abgedeckt
sind. Der zwischen den beiden Außenschenkeln 2, 4 liegende Mittelschenkel 3 wird unmittelbar
von der zur Zündspule gehörenden Primärwicklung 6 umgeben. Auf der Primärwicklung
6 ist in konzentrischer Lage die ebenfalls zur Zündspule gehörende Sekundärwicklung
7 angeordnet. Die Primärwicklung 6 und die Sekundärwicklung 7 sind von einem Kunststoffblock,
vorzugsweise einem Gießharzblock 8 umgeben. Wenigstens eine der äußeren Lamellen 9
(wobei im bevorzugten Fall zu der besagten äußeren Lamelle 9 auch der Lamellenabschnitt
des Joches 5 zu rechnen ist) besteht aus einem Material, das gegenüber den übrigen,
aus magnetisch leitfähigem Material (vorzugsweise Eisenblech) bestehenden Lamellen
eine bessere Leitfähigkeit hat. Gute Ergebnisse wurden erzielt, wenn die äußere
bzw. äußeren Lamellen 9 aus Aluminium bestehen. Durch rechtwinkliges Abbiegen eines
Lamellenabschnittes 10 an der äußeren Lamelle 9 kann man erreichen, daß die äußere
Lamelle 9 im Bereich der Primärwicklung 6 wenigstens nahezu den halben Kernumfang,
im vorliegenden Fall nahezu den halben Umfang des Mittelschenkels 3, umgreift, wodurch
die Wärmeabführung zusätzlich verbessert wird. Schließlich kann man die äußere Lamelle
9 auch mit einem über das Kernprofil vorstehenden Wärmeableitlappen 11 versehen, der
sich durch Anschrauben an ein Chassisteil des Kraftfahrzeuges gut zur Wärmeübertragung
verwenden läßt.
1. Für die Zündanlage einer Brennkraftmaschine bestimmte Zündspule mit einem Mehrschenkelkern,
mit einer auf dem Kern sitzenden Primärwicklung, mit einer der Primärwicklung zugeordneten
Sekundärwicklung und mit einem zumindest die Primärwicklung umschließenden Kunststoffblock,
dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine der äußeren Kernlamellen (9) aus einem
Material besteht, das gegenüber den übrigen, aus magnetisch leitfähigem Material bestehenden
Lamellen eine bessere Wärmeleitfähigkeit hat.
2. Zündspule nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere Kernlamelle (9)
mit der besseren Wärmeleitfähigkeit aus Aluminium besteht.
3. Zündspule nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere Kernlamelle
(9) mit der besseren Wärmeleitfähigkeit zumindest im Bereich der Primärwicklung (6)
wenigstens nahezu den halben Kernumfang umgreift.
4. Zündspule nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere
Kernlamelle (9) mit der besseren Wärmeleitfähigkeit wenigstens einen über das Kernprofil
vorstehenden Wärmeableitlappen (11) aufweist.
