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EP 0 174 522 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.07.1987 Patentblatt 1987/28 |
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Anmeldetag: 20.08.1985 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: B66D 1/74 |
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Seilwinde
Cable winch
Treuil à câble
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
06.09.1984 DE 3432770
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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19.03.1986 Patentblatt 1986/12 |
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Anmelder: Werner, Johann |
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D-54293 Trier (DE) |
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Erfinder: |
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- Treis, Hermann
D-5558 Schweich (DE)
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Vertreter: Schönherr, Wolfgang et al |
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Patentanwälte Wolfgang Schönherr,
Dipl.-Ing. K.-H. Serwe
Hawstrasse 28 D-54290 Trier D-54290 Trier (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Seilwinde mit drei im Abstand und achsparallel
zueinander angeordneten Trommeln mit jeweils mehreren, nebeneinanderliegenden Umfangsnuten
als Seilrillen für ein Zugseil, das umlaufend abwechselnd über die Trommeln geführt
ist, wobei mindestens eine Trommel antreibbar ist.
[0002] Bei derartigen Seilwinden (z. B. FR-A-1 519-591) für ein durchlaufendes Zugseil muß
das Zugseil mehrmals um die Trommeln geführt werden, damit das Zugseil mit den Seilrollen
einen ausreichenden Reibungsschluß hat, damit die notwendigen Zugkräfte von der Winde
auf das Zugseil übertragen werden können. Dies bedeutet, daß die Trommeln jeweils
zahlreiche, nebeneinanderliegende Umfangsnuten als Seilrillen aufweisen. Dadurch bedingt
haben die bekannten Seilwinden eine sehr große Bauform.
[0003] Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Seilwinde der eingangs genannten Art
vorzuschlagen, die bei äußerst kleiner Bauform hohe Zugkräfte aufweist, wobei durch
die kleine Bauform eine Verwendung an Kraftfahrzeugen, beispielsweise an der vorderen
Stoßstange möglich ist.
[0004] Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die drei Trommeln im gleichen Abstand zueinander
und in gleicher Richtung antreibbar angeordnet sind und daß das Zugseil abwechselnd
zwischen der ersten und der zweiten Trommel hindurchgeführt. die erste Trommel umschlingend,
zwischen der zweiten und dritten Trommel hindurchgeführt, die zweite Trommel umschlingend
und zwischen der dritten und ersten Trommel hindurchgeführt, die dritte Trommel umschlingend
um die Trommeln anzuordnen vorgesehen ist.
[0005] Durch die Verwendung von drei Trommeln wird mit der vorgeschlagenen Zugseilführung
ein äußerst hoher Umschlingungsgrad der einzelnen Trommeln erreicht, wodurch ein großer
Reibschluß und damit große Zugkräfte erzielt werden.
[0006] Vorteilhaft sind alle drei Trommeln in gleicher Richtung antreibbar. Vorzugsweise
haben die drei Trommeln gleichen Abstand voneinander.
[0007] Bei einer vorteilhaften Ausführungsform sind die Trommeln über ein gemeinsames Getriebe
antreibbar. Vorteilhaft weist das Getriebe eine quer zur Längsrichtung der Trommelachsen
verlaufende Antriebswelle mit drei im Abstand zueinander angeordneten Schnecker auf,
in die jeweils ein mit der Trommelachse der zugeordneten Trommel verbundenes Schneckenrad
eingreift. Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist das Getriebe als Planetengetriebe
ausgebildet, das ein mittleres, mit einem Antrieb verbundenes Zentralrad und jeweils
mit der Trommelachse der zugeordneten Trommel verbundene Zahnräder hat. Vorteilhaft
ist am Seilauslauf der Seilwinde eine Umlenkrolle angeordnet.
[0008] Bei einer vorteilhaften Ausführungsform ist das auslaufende Zugseil vor dem Seilauslauf
einmal umlaufend über alle drei Trommeln geführt und von einem umlaufend über die
Trommeln geführten Andruckband, Andruckkette o. dgl. in den Seilrillen der Trommeln
gehalten. Vorteilhaft liegen die das Zugseil umlaufend über die Trommeln führenden
Seilrillen der Trommeln in einer Ebene.
[0009] An der Seilwinde ist vorzugsweise eine verstellbare Spannrolle für das Andruckband,
die Andruckkette o. dgl. angeordnet. Vorzugsweise ist die Spannrolle mit einer am
Seileinlauf angeordneten, die Spannung des einlaufenden Zugseiles erfassenden Abtastrolle
derart wirksam verbunden, daß die Spannung des Andruckbandes, der Andruckkette o.
dgl. proportional der Spannung des einlaufenden Zugseiles ist.
[0010] Bei einer vorteilhaften Ausführungsform ist die Spannrolle an einem Ende eines Hebels
angeordnet, der an seinem anderen Ende drehbar auf der Achse der am Seileinlauf angeordneten
Trommel gehalten ist.
[0011] Vorzugsweise ist die Abtastrolle an dem einen Ende einer Verlängerungsstange angeordnet,
die mit ihrem anderen Ende über eine Querachse mit dem die Spannrolle tragenden Ende
des Hebels verbunden ist.
[0012] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist die Andruckkette als Doppelkette
ausgebildet, deren eine Kettenhälfte als Druckkette über das über die Trommeln umlaufende
Zugseil geführt ist und deren andere Kettenhälfte über ein Kettenrad geführt ist,
das mit einer Trommel verbunden ist. Vorteilhaft ist das Kettenrad über einen Freilauf
derart mit der Trommel verbunden, daß das Kettenrad entgegen der Zugrichtung freigegeben
ist.
[0013] Die Erfindung ist in den Zeichnungen beispielhaft dargestellt. Es zeigen :
Figur 1 eine erfindungsgemäße Seilwinde in perspektivischer Ansicht ohne Spannrolle,
Figur 2 die Seilwinde in Vorderansicht auf die Trommel,
Figur 3 die Seilwinde in Rückansicht auf das Getriebe,
Figur 4 die Seilwinde in Draufsicht,
Figur 5 die Seilwinde im Detail mit Spannrolle und gespanntem Zugseil,
Figur 6 die Seilwinde im Detail mit Spannrolle und entspanntem Zugseil und
Figur 7 die Seilwinde in Rückansicht auf ein Getriebe anderer Ausführungsform.
[0014] Nach Fig. 1 weist eine Seilwinde drei im Abstand und achsparallel zueinander angeordnete
Trommeln 1, 2 und 3 auf, die jeweils mehrere, im Abstand in axialer Richtung hintereinander
liegende, als Seilrillen 4 (Fig. 4) ausgebildete Umfangsnuten tragen.
[0015] Wie die Fig. 2 und 3 zeigen, weisen die Trommeln 1, 2, 3 den gleichen Abstand voneinander
auf. Die Trommeln 1, 2 und 3 sind in gleicher, mit den Pfeilen 5 bezeichneter Richtung
über ein Getriebe 6 antreibbar, das nach Fig. 3 eine quer zur Längsrichtung der Trommelachsen
verlaufende Antriebswelle 7 mit drei im Abstand zueinander angeordneten Schnecken
8, 9 und 10 aufweist.
[0016] Die Schnecke 8 steht mit einem Schneckenrad 11 im Eingriff, das mit der Trommelachse
der zugeordneten Trommel 1 verbunden ist, die Schnecke 9 steht mit einem Schneckenrad
12 im Eingriff, das mit der Trommelachse der zugeordneten Trommel 2 verbunden ist
und die Schnecke 10 steht mit einem Schneckenrad 13 im Eingriff, das mit der Trommelachse
der zugeordneten Trommel 3 verbunden ist. Die Antriebswelle 7 wird durch einen nicht
dargestellten Antrieb gedreht, so daß sich alle Seiltrommeln in der gleichen Richtung
drehen.
[0017] Nach Fig. 7 ist das Getriebe als Planetengetriebe 36 ausgebildet. Ein mittleres Zentralrad
37 ist mit einem nicht gezeigten Antrieb verbunden. Jeweils mit der Trommelachse der
zugeordneten Trommeln 1, 2, 3 verbundene Zahnräder 38, 39 und 40 stehen im Eingriff
mit dem Zentralrad 37, so daß sich alle Trommeln in gleicher Richtung drehen.
[0018] Wie die Fig. 1 und 2 zeigen, wird das einlaufende Zugseil 14 an dem mit 15 bezeichneten
Seileinlauf in die Seilwinde eingeführt, und zwar zwischen den Trommeln 1 und 2 hindurch,
umschlingt die Trommel 1, wird dann zwischen den Trommeln 2 und 3 durchgeführt, umschlingt
die Trommel 2, wird dann zwischen den Trommeln 3 und 1 durchgeführt und umschlingt
die Trommel 3. Anschließend führt das Zugseil 14 zwischen Trommel 1 und 2 hindurch,
umschlingt wiederum die Trommel 1, führt zwischen den Trommeln 2 und 3 hindurch und
umschlingt die Trommel 2, führt anschließend wiederum zwischen den Trommeln 3 und
1 hindurch und umschlingt die Trommel 3.
[0019] Nunmehr führt das Zugseil 14 zwischen den Trommeln 1 und 2 hindurch und liegt auf
der äußeren Seilrille 4 der Trommel 1 auf und wird nunmehr umlaufend über den Umfang
der Trommeln 1, 3 und 2 geführt und tritt von einer Umlenkrolle 16 umgelenkt als auslaufendes
Zugseil an dem mit 17 bezeichneten Seilauslauf aus der Seilwinde aus. Die äußeren
Seilrillen 4 der Trommeln 1, 2 und 3, die das Zugseil 14 umlaufend über alle drei
Trommeln führen, liegen in einer Ebene.
[0020] Wie die Fig. 1 weiter zeigt, ist der umlaufende Abschnitt des Zugseiles 14, d. h.
der Abschnitt des Zugseiles, der außen über den Umfang der Trommeln 1, 3 und 2 geführt
ist, von einer gleichfalls umlaufend über diese Trommeln geführten Doppelkette 18
in den äußeren Seilrillen 4 der Trommeln gehalten. Dabei ist die eine Kettenhälfte
der Doppelkette 18 als Druckkette 19 über das über die Trommeln umlaufende Zugseil
14 geführt und die andere Kettenhälfte der Doppelkette ist über ein Kettenrad 20 geführt,
das über einen Freilauf 21 derart mit der Trommel 2 verbunden ist, daß das Kettenrad
entgegen der Zugrichtung der Seilwinde freigegeben ist.
[0021] Wie weiter die Fig. 2, und insbesondere 5 und 6 zeigen, ist am Seileinlauf 15 in
der Nähe der Trommel 3 auf der Trommelachse der Trommel 3 ein Hebel 22 drehbar angeordnet,
der an seinem anderen Ende eine auf der Doppelkette 18 geführte Spannrolle 23 trägt.
Die Spannrolle 23 sitzt drehbar auf einer am Hebel 22 befestigten Querachse 24, die
fest mit dem einen Ende einer Verlängerungsstange 25 verbunden ist, die an ihrem anderen
Ende drehbar eine Abtastrolle 26 trägt, die auf dem Zugseil 14 geführt ist.
[0022] Wie die Fig. 5 und 6 zeigen, ist die Verlängerungsstange 25 derart im Winkel zum
Hebel 22 angeordnet, daß das gespannte Zugseil 14 ein Schwenken der Verlängerungsstange
25 und damit eine Drehbewegung des Hebels 22 bewirkt, so daß die Spannung der Doppelkette
18 erhöht wird. Somit wird über die Abtastrolle 26, die Verlängerungsstange 25, die
Querachse 24, die Spannrolle 23 und den Hebel 22 der Doppelkette 18 eine Spannung
verliehen, die proportional der Spannung des Zugseiles 14 ist.
[0023] Durch den Freilauf wird gewährleistet, daß beim Ablassen des Zugseiles entgegen der
Zugrichtung beim Spannungsloswerden des Zugseiles das Zugseil außer Reibschluß mit
den Trommeln kommt und somit nicht weitertransportiert wird.
1. Seilwinde mit drei im Abstand und achsparallel zueinander angeordneten Trommeln
mit jeweils mehreren, nebeneinanderliegenden Umfangsnuten als Seilrillen für ein Zugseil,
das umlaufend abwechselnd über die Trommeln geführt ist, wobei mindestens eine Trommel
antreibbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die drei Trommeln (1, 2, 3) im gleichen
Abstand zueinander angeordnet sind, daß die drei Trommeln in gleicher Richtung (5)
antreibbar sind und daß das Zugseil (14) abwechselnd zwischen der ersten und der zweiten
Trommel (1, 2) hindurchgeführt, die erste Trommel (1) umschlingend, zwischen der zweiten
und dritten Trommel (2, 3) hindurchgeführt, die zweite Trommel (2) umschlingend und
zwischen der dritten und der ersten Trommel (3, 1) hindurchgeführt, die dritte Trommel
(3) umschlingend um die Trommeln anzuordnen vorgesehen ist.
2. Seilwinde nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommeln (1, 2, 3) über
ein gemeinsames Getriebe (6) antreibbar sind.
3. Seilwinde nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebe (6) eine quer
zur Längsrichtung der Trommelachsen verlaufende Antriebswelle (7) mit drei im Abstand
zueinander angeordneten Schnecken (8, 9, 10) aufweist, in die jeweils ein mit der
Trommelachse der zugeordneten Trommel (1, 2. 3) verbundenes Schneckenrad (11, 12,
13) eingreift.
4. Seilwinde nach Anspruch 2. dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebe als Planetengetriebe
(36) ausgebildet ist, das ein mittleres, mit einem Antrieb verbundenes Zentralrad
(37) und jeweils mit der Trommelachse der zugeordneten Trommel (1, 2, 3) verbundene
Zahnräder (38, 39. 40) hat.
5. Seilwinde nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß am Seilauslauf
(17) der Seilwinde eine Umlenkrolle (16) angeordnet ist und daß das auslaufende Zugseil
(14) vor dem Seilauslauf (17) einmal umlaufend über alle drei Trommeln (1, 2, 3) geführt
ist und von einem umlaufend über den Trommeln geführten Andruckband. Andruckkette
(18) o.dgl. in den Seilrillen (4) der Trommeln gehalten ist.
6. Seilwinde nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die das Zugseil (14) umlaufend
über die Trommeln (1, 2, 3) führenden Seilrillen (4) der Trommeln in einer Ebene liegen.
7. Seilwinde nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß an der Seilwinde am Seileinlauf
(15) eine verstellbare Spannrolle (23) für das Andruckband, die Andruckkette (18)
o.dgl. angeordnet ist und daß die Spannrolle (23) mit einer am Seileinlauf (15) angeordneten,
die Spannung des einlaufenden Zugseiles (14) erfassenden Abtastrolle (26) derart wirksam
verbunden ist, daß die Spannung des Andruckbandes, der Andruckkette (18) o.dgl. proportional
der Spannung des einlaufenden Zugseiles ist.
8. Seilwinde nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannrolle (23) an einem
Ende eines Hebels (22) angeordnet ist, der an seinem anderen Ende drehbar auf der
Achse der am Seileinlauf (15) angeordneten Trommel (3) gehalten ist und daß die Abtastrolle
(26) an dem einen Ende einer Verlängerungsstange (25) angeordnet ist, die mit ihrem
anderen Ende über eine Querachse (24) mit dem die Spannrolle (23) tragenden Ende des
Hebels (22) verbunden ist.
9. Seilwinde nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Andruckkette
als Doppelkette (18) ausgebildet ist, deren eine Kettenhälfte als Druckkette (19)
über das über die Trommeln umlaufende Zugseil (14) geführt ist und deren andere Kettenhälfte
über ein Kettenrad (20) geführt ist, das mit einer Trommel (2) verbunden ist.
10. Seilwinde nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Kettenrad (20) über
einen Freilauf (21) derart mit der Trommel (2) verbunden ist, daß das Kettenrad entgegen
der Zugrichtung freigegeben ist.
1. Cable winch having three drums which are spaced apart and arranged axially parallel
to one another and which each have several circumferential grooves lying side-by-side
as cable grooves for a haulage cable which is guided in turn around the drums, at
least one drum being drivable, characterised in that the three drums (1, 2, 3) are
arranged at equal spacing from one another, in that the three drums are drivable in
the same direction (5) and in that the haulage cable (14) is adapted to be arranged
around the drums so as successively to be transferred between the first and the second
drum (1, 2) looped around the first drum (1), transferred between the second and third
drum (2, 3), looped around the second drum (2) and transferred between the third and
the first drum (3, 1), and looped around the third drum (3).
2. Cable winch according to claim 1, characterised in that the drums (1, 2, 3) are
drivable by way of a common gearing (6).
3. Cable winch according to claim 2, characterised in that the gearing (6) has a driving
shaft (7) which extends transversely to the longitudinal direction of the drum axes
and which has three worms (8, 9, 10) which are arranged at a spacing from one another
and with which engages a respective worm wheel (11, 12, 13) which is connected to
the drum axle of the associated drum (1, 2, 3).
4. Cable winch according to claim 2, characterised in that the gearing is designed
as a planetary gearing (36) which has a middle central wheel (37) connected to a drive
and toothed wheels (38, 39, 40) connected respectively to the drum axle of the associated
drum (1, 2, 3).
5. Cable winch according to one of claims 1 to 4, characterised in that a deflection
pulley (16) is arranged at the cable exit (17) of the cable winch and in that the
outrunning exiting traction cable (14) is conducted, in front of the cable outlet
(17), once around all three drums (1, 2, 3) and is held in the cable grooves (4) of
the drums by a pressure belt, pressure chain (18) or the like which is guided around
the drums.
6. Cable winch according to claim 5, characterised in that the cable grooves (4) of
the drums, which conduct the haulage cable (14) around the drums (1, 2, 3), lie in
one plane.
7. Cable winch according to claim 6, characterised in that an adjustable tension pulley
(23) for the pressure belt, the pressure chain (18) or the like is arranged on the
cable winch at the cable inlet (15) and in that the tension pulley (23) is effectively
connected to a sensing pulley (26), which is arranged at the cable inlet (15) and
which detects the tension of the inrunning haulage cable (14), in such a way that
the tension of the pressure belt, of the pressure chain (18) or the like is proportional
to the tension of the inrunning traction cable.
8. Cable winch according to claim 7, characterised in that the tension pulley (23)
is arranged at one end of a lever (22) which at its other end is held rotatably on
the axle of the drum (3) arranged at the cable inlet (15) and in that the sensing
pulley (26) is arranged at the one end of an extension rod (25) which is connected
by its other end by way of a transverse axle (24) to that end of the lever (22) which
carries the tension pulley (23).
9. Cable winch according to one of claims 5 to 8, characterised in that the pressure
chain is designed as a double chain (13), the one chain half of which is conducted
as pressure chain (19) over the haulage cable (14) extending around the drums and
the other chain half of which is guided over a chain wheel (20) which is connected
to one drum (2).
10. Cable winch according to claim 9, characterised in that the chain wheel (20) is
connected to the drum (2) by way of a free-wheel (21) in such a way that the chain
wheel is released contrary to the haulage direction.
1. Treuil à câble comportant trois tambours espacés entre eux et dont les axes sont
parallèles, chaque tambour étant pourvu de plusieurs gorges circonférentielles destinées
à guider un câble de traction qui passe alternativement autour des tambours, au moins
un des tambour du treuil pouvant être entraîné en rotation, ce treuil à câble étant
caractérisé par le fait que les trois tambours (1, 2, 3) sont équidistants, peuvent
être entraînés dans le même sens de rotation (5), et que le câble de traction (14)
passe alternativement autour des tambours, soit entre le premier et le second tambour
(1, 2), en formant un arc de contact autour du premier tambour (1), entre le second
et le troisième tambour (2, 3), en formant un arc de contact autour du second tambour
(2), et entre le troisième et le premier tambour (3, 1) en formant un arc de contact
autour du troisième tambour (3).
2. Treuil à câble selon la Revendication 1, caractérisé par le fait que les tambours
(1, 2, 3) sont entraînés par un mécanisme commun à engrenages (6).
3. Treuil à câble selon la Revendication 2, caractérisé par le fait que le mécanisme
à engrenages (6) comprend un arbre moteur ou menant (7), disposé perpendiculairement
par rapport aux axes des tambours et pourvu de trois vis sans fin (8, 9, 10) espacées
axialement entre elles, ces vis engrénant respectivement avec des roues à denture
hélicoïdale (11, 12, 13) solidaires des tambours correspondants (1, 2, 3).
4. Treuil à câble selon la Revendication 2, caractérisé par le fait que le mécanisme
à engrenages est constitué par un engrenage planétaire (36) qui comprend une roue
centrale ou solaire (37) accouplée à un organe d'entraînement et des pignons satellites
(38. 39, 40) qui engrènent chacun avec cette roue centrale et sont respectivement
solidaires des tambours (1, 2. 3).
5. Treuil à câble selon l'une quelconque des Revendications 1 à 4, caractérisé par
le fait qu'il est prévu à la sortie (17) du câble du treuil à câble une poulie de
guidage (16), et qu'en amont de cette sortie de câble (17) le câble de traction (14)
est guidé et s'enroule une fois autour des trois tambours (1, 2, 3) et que ce câble
est maintenu dans les gorges (4) des tambours par une chaîne de contre-pression (18)
ou organe similaire.
6. Treuil à câble selon la Revendication 5, caractérisé par le fait que les gorges
de guidage (4) du câble de traction (14), qui sont prévues autour des tambours (1,
2, 3) se trouvent dans le même plan.
7. Treuil à câble selon la Revendication 6, caractérisé par le fait qu'il est prévu,
sur le côté entrée de câble du treuil à câble, une poulie de tension réglable (23)
qui agit sur la bande ou chaîne de contre-pression (18) ou organe similaire, et que
cette poulie de tension (23) est reliée positivement à un galet palpeur (26) disposé
du côté entrée (15) du treuil de manière à maintenir la tension du câble de traction
(14), de telle sorte que la tension de la bande ou chaîne de contre-pression (18)
ou organe similaire soit proportionnelle à la tension du câble de traction à l'entrée
du treuil.
8. Treuil à câble selon la Revendication 7, caractérisé par le fait que la poulie
de tension (23) est montée en rotation sur une extrémité d'un levier (22) dont l'autre
extrémité pivote autour de l'axe du tambour (3) disposé du côté entrée (15) du câble
dans le treuil, et que le galet palpeur (26) est monté sur une extrémité d'une biellette-rallonge
(25) dont l'autre extrémité est solidaire, par l'intermédiaire d'un axe transversal
(24), de l'extrémité du levier (22) qui porte la poulie de tension (23).
9. Treuil à câble selon l'une quelconque des Revendications 5 à 8, caractérisé par
le fait que la chaîne de contre-pression est constituée par une chaîne double (18)
dont une moitié (19) sert effectivement de chaîne de pression pour toute la partie
du câble de traction (14) qui embrasse les tambours (1, 2, 3), alors que l'autre moitié
de la chaîne engrène avec un pignon de chaîne (20) solidaire d'un tambour (2).
10. Treuil à câble selon la Revendication 9, caractérisé par le fait que le pignon
de chaîne (20) est monté sur le tambour (2) par l'intermédiaire du dispositif à roue-libre
(21 de telle sorte que ce pignon de chaîne puisse tourner librement dans le sens opposé
au sens de traction.