(57) Bei einer wasserundurchlässigen Bodenausbildung, bei der auf einem tragenden Untergrund
(oder Estrich) eine mit Bitumen beschichtete Bahn und auf ihr ein Belag aus keramischen
Platten verlegt ist, weist der den tragenden Untergrund zugewendete Bitumenbelag der
mit Bitumen beschichteten Bahn eine geringere Dicke auf als der auf der anderen Seite
sitzende Bitumenbelag und die keramischen Platten sind an ihrer der Sichtseite abgewendeten
Seite mit einer Reliefierung versehen. Damit wird eine wasserundurchlässige Bodenausbildung
vorgeschlagen, bei der die Gefahr der Verletzung der wasserundurchlässigen Bahnen
beim Verlegen des Plattenmaterials ausgeschlossen ist und darüber hinaus in jedem
Fall eine gleichmäßige glatte Sichtseite des Bodenbelags erzielt werden kann.
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