(19)
(11) EP 0 175 963 B2

(12) NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den Einspruch:
09.01.1991  Patentblatt  1991/02

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
13.07.1988  Patentblatt  1988/28

(21) Anmeldenummer: 85111052.8

(22) Anmeldetag:  02.09.1985
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)5D03D 27/10

(54)

Jacquard-Doppelplüschgewebe

Jacquard double plush fabric

Tissu peluche double du type Jacquard


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH FR GB IT LI LU NL SE

(30) Priorität: 19.09.1984 DE 3434351

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
02.04.1986  Patentblatt  1986/14

(73) Patentinhaber:
  • Caesarea Glenoit Industries Ltd.
    Tel-Aviv (IL)
  • Janssen, Herbert
    D-4232 Xanten 2 (DE)

(72) Erfinder:
  • Janssen, Herbert
    D-4232 Xanten (DE)

(74) Vertreter: von Creytz, Dietrich, Dipl.-Phys. 
Tannenweg 25
41844 Wegberg
41844 Wegberg (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
BE-A- 896 102
DD-A- 213 246
DE-B- 2 939 714
FR-A- 1 050 774
US-A- 3 327 738
BE-A-56 920 5
DE-A- 1 535 782
DE-U- 7 433 849
NL-A- 7 213 679
   
  • "Weave Catalogue 1983" Michel van de Wiele, Seiten 42, 43, 49, 51,
  • van de Wiele - Zeichnungen No. 67932 vom 18.10.64, No. 67934 vom 28.10.64, No. 69031 vom 16.11.65
   


Beschreibung


[0001] Die Erfindung betrifft ein Jacquard-Doppelplüschgewebe.

[0002] Beim Herstellen eines Doppelplüschgewebes werden zwei Gewebebahnen übereinandergewebt und durch zusätzlich und gleichzeitig eingewebte Polfäden miteinander verbunden. Im fertigen Doppelgewebe werden die senkrechten Polfäden zwischen Ober- und Unterware durch Schneiden getrennt, so dass zwei Gewebebahnen mit einseitig aufrechstehenden Fäden, dem Flor, entstehen.

[0003] Für das Einbinden der die beiden Grundgewebe verbindenden Polfäden kommt ein Ein-Schuss-Polaufbindung mit Einzelfach-Schusseintrag eingangs genannter Art in Frage, bei der allerdings die jeweils toten Chore am Rücken der Unterware anliegen. Diese zeitweise nicht arbeitenden toten Chore, die auf der Rückseite der Unterware flottieren, müssen später weggekratzt werden. Beim Kratzen werden die an den Polwechselstellen entstehenden halben Polfäden oder Noppen mit herausgezogen. Die Unterware weist daher bei jedem Chorwechsel eine Fehlstelle auf dem entsprechenden Schuss auf. Trotz der minderwertigen Unterware wird die Ein-Schuss-Polaufbindung mit auf der Unterseite flottierenden toten Choren zum Herstellen von Doppelteppiplüsch dergleichen in vielen Ländern such heute noch vorwiegend eingesetzt, da die entsprechende Webtechnik einfach ist und zum Fachbilden eine normale Hochfach-Jacquard-Maschine ausreicht. Ferner ist die Produktion bei der Ein-Schuss-Polaufbindung relativ hoch, da jeder Schuss eine Noppenreihe trägt, wodurch eine relativ dichte Fordecke zu erzielen ist, ohne dass zusätzliche Hilfssachüsse eingetragen werden müssten.

[0004] Um dem Nachteil der bei der bekannten Ein-Schuss-Polaufbindung entstehenden minderwertigen Unterware zu begegnen könnte die ebenfalls durch Einzelfach-Schusseintrag und auf einer normalen Hochfach-Maschine zu webende Drei-Schuss-Polaufbindung angewendet werden. Bei dieser Bindung ist es anders als bei der bekannten Ein-Schuss-Polaufbindung möglich, die Polwechselstellen auf zwei verschiedene Schüsse ins Oberwerk zu legen. Obwohl bei dieser Bindung die toten Chore wieder auf dem Rücken der Unterware liegen und wegzukraten sind, entstehen beim Abkratzvorgang keine Fehlstellen in der Unterware. Der Gewinn dieser Bindung wird erkauft durch Produktionsverlust sowie Verlust von viel wertvollen Polmaterial beim Bilden der Poldurchnoppe und natürlich beim Abkratzen der toten Chore.

[0005] Bie den vorgenannten beiden Bindungen sind die auf dem Rücken der Unterware flottierenden toten Chore nur als Abfallmaterial zu verwerten. Um diesen Verlust zu vermeiden, und stattdessen mit dem wertvollen Polmaterial die Güte des Teppichs zu verbessern, wurde die durch Einzelfach-Schusseintrag zu webende Zwei-Schuss-Bindung entwickelt, bei der die toten Chore verteilt auf die Ober- und Unterware eingewebt werden. Hierbei werden Ober- und Unterware gleich schwer, und die Ware ersicheint in einem sehr klaren Bild auf Vorder- und Rückseite. Allerdings sind im Ober- und Unterwerk insgesamt vier Schüsse notwendig, um eine vollständige Flornoppe zu bilden. Für jeden Schuss ist ein (Jacquard-)Kartenblatt erforderlich, welches zwischen den Schüssen angedrückt wird. Weil dazu die Platinen auf dem Messerkasten immer zum Lesen in Tiefstellung bewegt werden müssen, ist bei jeder Maschinenumdrehung eine vollständige Auf- und Abbewegung des Messerkastens erforderlich, dadurch wird die Tourenzahl der auch hierbei einzusetzenden normalen Hochfach-Maschine gegenüber dem Fall der Ein-Schuss- Bindung etwa halbiert.

[0006] Daher werden zum Erhöhen der Leistung beim Weben von Doppelplüschgewebe verschiedene Arten des Webens mit Doppelfach-Schusseintrag eingesetzt. Ersichtlich lässt sich eine wesentlich höhere Produktion erreichen, wenn bei jeder Umdrehung des Webautomaten nicht nur ein Schuss abweichseind in die Ober- und Unterware, sondern wann bei der gleichen Umdrehung zwei Schüsse gleichzeitig und übereinander, je eine in die Ober- und Unterware, eingetragen werden. Bei der einfachsten Art dieser Technik der durch Doppelfach-Schusseintrag zu webenden Zwei-Schuss-Bindung treten jedoch entweder beim Durchweben Mischkonturen oder durch Halbdurchweben Stehflor und Spreiznoppen und damit eine unruhige Oberseite auf.

[0007] Es wurde daher die heutzutage in Teppichwebereien meist gebrauchte Drei-Schuss-Bindung mit Doppelfach-Schusseintrag geschaffen, in dieser Webtechnik wird zwischen die zwei Schüsse der Zwei-Schuss-Bindung noch ein dritter Schuss eingefügt, der die toten Chore zur Unterseite des Teppichs hin abdeckt und ein Durchschieben verhindert. Obwohl zum Bilden einer Flornoppe drei Schüsse benötigt werden und dadurch eine relativ geringe Produktion erzielt wird, gibt es für diese Drei-Schuss-Bindung keine zugleich technische, ästhetisch und wirtschaftlich befriedigende Alternative.

[0008] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Bindung zu entwickeln, die die Vorteile der durch Doppelfach-Schusseintrag zu webenden Drei-Schuss-Bindung mit denjenigen einer durch Einzelfach-Schusseintrag herzustellenden Bindung vereinigt, bei der also ebenfalls ein Durchdrücken der toten Chore nicht auftritt und Mischkonturen nicht vorkommen, aber die Zahl der Schüsse pro Flornoppe auf ein Minimum herabgesetzt wird. Ferner sollen trotz Einsatzes einer Einzelfach-Schusseintragsvorrichtung klare Bilder auf Vorder- und Rückseite von Ober- und Unterware zu erzeugen sein. Die erfindungsgemässe Lösung ist bei einer Ein-Schuss-Polaufbindung mit Einzelfach-Schusseintrag gekennzeichnet durch die Merkmale des Patentanspruchs.

[0009] Durch die Erfindung wird erreicht, dass ein mit Hilfe einer Einzelfach-Schusseintragsvorrichtung zu webendes Doppelplüschgewebe mit Ein-Schuss-Bindung bei völlig gleichem Warenausfall in Ober- und Unterwerk herzustellen ist. Die Erfindung verbindet also die Vorteile:

a) der bekannten mit Einzelfach-Schusseintrag zu webenden Ein-Schuss-Polaufbindung ohne deren Nachteil der auf dem Rücken der Unterware flottierenden toten Chore;

b) de durchgewebten, ebenfalls mit Einzelfach-Schusseintrag zu webenden Zwei-Schuss-Bindung, bei auf die Hälfte verminderter Schusszahl; und

c) der durchgwebten, mit Zweifach-Schusseintrag zu bildenden Drei-Schuss-Bindung, bei ganz wesentlich weniger aufwendiger Maschine, beispielsweise wird erfindungsgemäss anstelle einer Fachkraft pro bekannter Doppelfach-Maschine nur eine Fachkraft für zwei oder mehr Machinen benötigt.



[0010] Bei dem Herstellungs-Verfahren ist bei jedem Schuss eine neue Kartenlesung erforderlich. Zum Durchführen eines solchen Verfahrens beim Herstellen eines Einzelfach-Schusseintrags-Normalgewebes werden Doppelhub-Ganzoffenfach-Jacquardmaschinen eingesetzt. Der Platinenhub einer herkömmlichen Jacquardmaschine dieser Art reicht aber zum Weben eines Doppelgewebes nicht aus. Da die Doppelhub-Ganzoffenfach-Jacquardmaschine einen der Herstellung von Einzelgeweben angepassten Messerkastenhub besitzt, muss die Hubhöhe der Harnischschnüre mit daran hängender Pollitze mit Gewicht usw., also auch der Platinen und damit der Messerkästen bei Einsatzzum Doppelplüschweben, etwa verdoppelt werden. Da der verlängerte Hubweg in im wesentlichen unveränderter Zeit zu überwinden ist, wenn nicht die Produktionsgeschwindigkeit vermindert werden soll, sind von der Mechanik der Maschine ganz erhebliche, bei mehreren Meter breiten Anlagen viele Tonnen betragende Kräfte abzufangen.

[0011] Beim Weben des erfindungsgemäßen Jacquard-Doppelplüschgewebes lässt sich eine auf die Herstellung eines Doppelplüschgewebes mit Einzelfach-Schusseintrag und Ein-Schuss-Polbildung ausgelegte Webmaschine mit einer im wesentlichen nur für Normalgewebe ausgerüsteten Doppelhub-Ganzoffenfach-Jacquardmaschine betreiben, wenn an jede Platine eine Hubrolle angehängt, die zugehörige Harnischschnur über die Rolle geführt und mit ihrem ihrer Pollitze entgegangesetzten Ende fest mit dem Maschinenrahmen verbunden ist. Beim Anheben und Absenken einer Platine um den beim Herstellen vom Normalgewebe üblichen Platinehub wird unter diesen Umständen die Harnischschnur mit Pollitz um einen dem zweifachen Platinenhub entsprechenden Weg (mit doppelter Geschwindigkeit) auf- und abbewegt. Auf diese Weise wird es möglich, mit einer für Normal- bzw. Einfachgewebe ausgelegten Doppelhu-Ganzoffenfach-Jacquardmaschine Doppelplüschgewebe mit Einzelfach-Schusseintrag und mit Ein-Schuss-Bindung bei verteilt auf die Ober- und Unterware eingebundenen toten Choren herzustellen. Die erfindungsgemäss Bindung lässt sich also mit im wesentlichen serienmässigen Maschinen weben, wenn Platine und Harnischschnur der jeweiligen Jacquardmaschine über die genannte Hubrolle miteinander verbunden werden.

[0012] Für jeden einzutragenden Schuss muss beim Herstellen des erfindungsgemässen Gewebes ein gesondertes Lockhartenblatt eingesetzt werden. Das Lochkartenblatt soll auch bei jeder Umdrehung der Webmaschine abgetastet werden, um die nötigen Bewegungen der Chore auch im Hinblick darauf zu steuern, dass die jeweils toten Chore im Mittel je zur Hälfte auf die Ober- und Unterware verteilt eingewebt werden. Das Programmierender Lochkarten kann in üblicherweise mit Hilfe einer Lockkartenstanze, manuell oder durch Rechner, erfolgen.

[0013] Anhand der schematischen Zeichnung werden Einzelheiten der Erfindung erläutert. Es zeigen:

Fig. 1 und 2 eine durchgewebt Zwei-bzw. Ein-Schuss-Bindung jeweils mit Einzelfach-Schusseintrag; und

Fig. 3 einen Webharnisch zum Herstellen der Bindung.



[0014] Während zum Herstellen einer Flornoppe in Ober- und Unterware bei der durchgewebten Zwei-Schuss-Bindung mit Einzelfach-Schusseintrag nach Fig. 1, jeweils zwei Schüsse erforderlich sind, wird für eine Flornoppe in Ober- und Unterware in der erfindungsgemässen, durchgewebten Ein-Schuss-Bindung mit Einzelfach-Schusseintrag nach Fig. 2 jediglich ein Schuss benötigt.

[0015] In den Bindung nach Fig. 1 und 2 befinden sich zwischen Oberware 1 und Unterware 2 die nach dem Weben in der Mitte abzutrennenden Polfäden 3. Die Oberware 1 und die Unterware 2 enthalten ausserdem eine Grundkette 4 sowie eine Bindekette 5. Die Schussbindung in Oberware 1 und Unterware 2 besteht jeweils aus abwechseind eingetragenem Unterschuss 6 und Oberschuss 7. Die toten Chorfe 8 und 9 werden im Mittel etwa je zur Hälfte in die Oberware 1 und in die Unterware 2 eingewebt. Ein wesentlicher Ungerschied zwischen den Bindungen nach Fig. 1 und 2 besteht darin, dass bei die bekannten Zwei-Schuss-Bindung nach Fig. 1 die Oberschüsse lediglich die Aufgabe haben, die toten Chore 8 und 9 eizubinden, während die Oberschüsse 7 erfindungsgemäss (ebenso wie in allen Fällen die Unterschüsse 6) zugleich die Aufgabe übernehmen, jeweils eine Flornoppe zu bilden.

[0016] Des Besonders an der erfindungsgemässen durch Einzelfach-Schusseintrag zu bildenden Ein-Schuss-Bindung besteht darin, dass die toten Chore 8, 9 im Mittel etwa zu gleichen Teilen in die Ober- und Unterware 1, 2 eingewebt werden. Erfindungsgemäss wird das Einweben der toten Chore 8, verteilt auf die Ober- und Unterware 1, 2 ähnlich wie im Falle der mit einer Einzelfach-Schusseinrichtung zu bildenden Zwei-Schuss-Bindung nach Fig. 2 dadurch erreicht, dass für jeden Schuss ein (Jacquard-) Kartenblatt programmiert und gelesen wird. Da mit jedem Schuss erfindungsgemäss eine Flornoppe erzeugt wird, is die Leistung wesentlich höher als bei der Bindung nach Fig. 1. Sie ist ähnlich hoch wie bei der bekannten durch Einzelfach-Schusseintrag zu bildenden Ein-Schuss-Polaufbindung mit auf der Rückseite der Unterware flottierenden toten Choren.

[0017] Zum Fachbilden beim Herstellen des erfindungsgemässen Gewebes wird vorzugsweise eine Doppelhub-Ganzoffenfach-Jacquardmaschine eingesetzt. Das Bindeglied zwischen der Webmaschine und der Jacquardmaschine ist der Webharnisch. Er leitet die Steuerinformation der Jacquardmaschine an die Weblitze weiter. Gemäss Fig. 3 besteht der an die Platine 11 der Jacquardmaschine angehängte Webharnisch aus Struppe 12, Hubrollenträger 13, Harnischschnur 14, Pollitze 15 und Gewicht 16. Die Pollitze 15 enthält das Litzenauge 17 zum Hindurchführen eines Polfadens. Die Platine wird mit Hilfe eines (nicht gezeichneten) in den Platinenhaken 18 eingehängten Messers um einen zum Fachbilden erforderlichen Hub H angehoben und wieder abgesenkt. Beim Absenken kann die Platine auf dem Platinenboden 19 ruhen. Der insgesamt mit 13 bezeichnete Hubrollenträger besteht aus den Gleitwangen 20 und der eigentlichen Hubrolle 21. Die Länge der Gleitwangen 20 soll ebenso wie die Länge der Strupper 12 grösser also die Hubhöhe H sein. Durch diese Bemessung wird erreicht, dass das untere Ende der Struppe 12 beim Anheben der zugehörigen Platine 11 nicht durch den Platinenboden 19 hindurchgezogen wird und dass nabeneinander liegende Hubrollenträger 13 auch bei Relativbewegung immer im geordneten Verband verbleiben und nicht aufeinander abgestützt werden können. Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 ist wesentlich, dass die Harnischschnur 14 über die Hubrolle 21 geführt und mit dem der Pollitze 15 gegenüberliegenden oberen Ende 22 auf einem als Harnischträgerrücklager 23 zu bezeichnenden Teil des Maschinenrahmens zu befestigen ist. Beim Anheben der Platine 11 um den Platinehub H führt die mit ihrem oberen Ende 22 am Harnischträgerrücklager 23 befestigte Harnischschnur 14 einen Hub im Betrage von 2H aus, und das Litzenauge 17 wird zusammen mit dem hindurchgeführten Polfaden um denselben Betrag angehoben. Auf diese Weise ist es möglich, eine für den Hub H ausgelegte Doppelhub-Ganzoffenfach-Jacquardmaschine so mit einer Webmaschine zu kombinieren, dass ein Fach mit einer einem Platinehub 2H entsprechenden Höhe zu bilden ist, ohne die Jacquardmaschine zu überlasten.


Ansprüche

Jacquard-Doppelplüschgewebe mit Ein-Schuss-Polbildung und Einzelfach-Schusseintrag, insbesondere als Doppelteppichplüsch und mit verteilt auf die Ober- und Unterware (1, 2) eingewebten tolen Choren (8, 5), wobe: die Bindung in Ober- und Unterware (1, 2) abwechselnd nur jeweils gleichzeitig die toten Chore (8, 9) einbindende und Polfäden (3) aufspannende Unter- und Oberschüsse (6, 7) aufweist und wobei der jeweils aussenliegende, d.h. der Poiseite der Ware gegenüberliegende Schussfaden etwa doppelt so dick wie die auf der Polseite liegende Schussfaden ist.
 


Revendications

Peluche jacquard double avec liage de poil à une duite et avec insertion de duite par foule individuelle, notamment peluche tapis double pièce, et avec des groupes de fils morts (8, 9) qui sont pris de manière réparte dans les étoffes supérieure et inférieure (1, 2), où dans l'étoffe supérieure (1) et dans l'étoffe inférieure (2), la contexture comporte de manière alternée les duites inférieure et supérieure (6, 7) qui, à chaque fois, lient simultanément les groupes de fils morts (8, 9) et serrent les fils de poil (3), et où le fil de duite se trouvant à chaque fois à l'extérieure, c'est-à-dire le fil de duite opposé au côté poil, est à près d'épaisseur double du fil duite situé du côté poil.
 


Claims

A Jacquard double plush fabric with one weft pile structure and single shed weft insertion, particularly double plush carpet, and with groups of dead piles (8, 9) woven into and distributed within the upper and lower fabric portions (1, 2), whereby the fabric structure in the upper and lower fabric portions (1, 2) comprises lower and upper wefts (6, 7), which alternately inweave said dead piles and conjointly secure pile threads (3) only, and whereby the actually outside weft thread, that is the weft thread opposite to the pile side of the fabric, is approximately twice as thick as the weft thread situated on the pile side.
 




Zeichnung