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(11) |
EP 0 176 020 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.04.1988 Patentblatt 1988/15 |
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Anmeldetag: 17.09.1985 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: B65H 54/14 |
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Spulvorrichtung zum Aufwickeln eines Fadens
Spooling frame for winding a thread
Bobinoir pour enrouler un fil
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR GB IT LI |
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Priorität: |
22.09.1984 DE 3434871
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.04.1986 Patentblatt 1986/14 |
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Patentinhaber: B a r m a g AG |
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D-42862 Remscheid (DE) |
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Erfinder: |
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- Oberstrass, Detlev
D-5620 Velbert 15 (DE)
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Vertreter: Pfingsten, Dieter, Dipl.-Ing. |
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Barmag AG
Postfach 11 02 40 42862 Remscheid 42862 Remscheid (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
AT-B- 236 262 DD-C- 32 391 DE-A- 2 404 387 GB-A- 1 354 533 US-A- 2 163 010
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CH-A- 576 908 DE-A- 1 785 087 DE-A- 3 139 237 GB-A- 1 584 775
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Spulvorrichtung, die aus einem im Maschinengestell um
eine ortsfeste Achse schwenkbar gelagerten, zweiarmigen Spulenhebel mit lösbarer Spulhülsenbefestigung
sowie einem ortsfesten, am Spulenumfang angreifenden Spulenantrieb besteht.
[0002] Seit geraumer Zeit geht aus Rationalisierungsgründen die Entwicklung bei Spulmaschinen
zu immer größeren und schwereren vollen Spulen, was dazu führt, daß das Bedienungspersonal
praktisch nicht mehr in der Lage ist, sie ohne Hilfseinrichtungen von der Spulmaschine
abzunehmen. Es besteht daher das starke Bedürfnis, insbesondere den Schritt der Abnahme
der Vollspule von der Maschine zu vereinfachen und zu erleichtern.
[0003] Aus der GB-A-15 84 775 ist bereits eine Spulvorrichtung zum Aufwickeln eines Fadens
auf eine Spulenhülse mit den im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmalen
bekannt. Bei dieser Spulvorrichtung werden auf zwei zueinander parallelen Spulenachsen
im Wechsel nacheinander Spulen hergestellt. Dabei werden beim Spulenwechselvorgang
die beiden Spulenhebel bezüglich der Treibwalze weitergedreht und die fertige Spule
abgesenkt, während gleichzeitig eine zwischen den Zentriertellern des zweiten Spulenhebels
eingespannte Leerhülse an die Treibwalze angelegt wird. Beim Absenken des Spulenhebels
mit der fertigen Spule wird die eingespannte Spulenhülse von den Zentriertellern aufgrund
des Schwungmomentes der Spule und der auf die Zentrierteller wirkenden Querkräfte
freigegeben, so daß sie nach unten auf ein Ablageblech fallen kann, von wo sie vor
dem nächsten Spulenwechsel entnommen werden muß. Beim Aufwickeln feintitriger Fäden
ist es dabei möglich, daß die äußeren Fadenlagen der Spule beschädigt werden.
[0004] Danach liegt der Erfindung die technische Aufgabe zugrunde, insbesondere den Vorgang
der Herausnahme oder-führung der vollen Spule aus der Spulhülsenbefestigung im Spulenhebel
und ggf. die Übergabe der Vollspule an eine Aufnahme- und Transporteinrichtung zu
vereinfachen und zu erleichtern. Es ist ein weiteres Ziel der Erfindung, mit Beendigung
des Aufwickelvorgangs die volle Spule von ihrem ortsfesten Antrieb, einer Treibwalze,
abzuheben, abzubremsen und nach Erreichen des Stillstandes von der Spulenhülsenbefestigung
freizugeben. Dabei soll die Spule von einer Führungseinrichtung aufgenommen und in
eine bedienungsfreundliche Stellung bzw. direkt in eine Aufnahme- oder/und Transportvorrichtung
für die vollen Spulen geleitet werden. Weiterhin sollen durch die Erfindung die Voraussetzungen
geschaffen werden, um den Spulenwechselvorgang in wesentlichen Teilen oder insgesamt
zu automatisieren, indem z. B. beim Erreichen der vorgesehenen Spulendicke die Vollspule
von ihrem Antrieb abgehoben und in eine Raststellung des Spulenhebels gebracht wird
und der Spulenwechsel sodann selbsttätig abläuft.
[0005] Die Erfindung erreicht diese Aufgabe durch eine Spulvorrichtung, an deren Uförmigem
Spulenhebel eine aus zwei Laufschienen bestehende Führungseinrichtung im wesentlichen
konzentrisch zu den Zentriertellern schwenkbar gelagert ist.
[0006] Die Laufschienen sind in zwei Schwenkstellungen positionierbar. Die Laufschienen
werden in ihre untere Schwenkstellung verschwenkt, wenn die Spule ihren endgültigen
Durchmesser erreicht hat und deswegen der Spulenhebel in einer oberen Schwenkstellung
(Wechselstellung) arretiert worden ist. In ihrer unteren Schwenkstellung weisen die
Laufschienen ein Gefälle auf und untergreifen die äußersten Enden der Spulenhülse
der vollen Spule. Durch Axialbewegung zumindest einer der beiden Zentrierteller wird
die Spulenhülse aus dem Spulenhebel gelöst und die Enden der Spulenhülse rollen auf
den Laufschienen ab in eine Stellung, in der die Spulen bequem von Hand oder durch
einen Roboter ergriffen werden können. Ebenso ist es möglich, daß die Laufschienen
in einer Aufnahme- und Transporteinrichtung münden. Die Treibwalze liegt axial zwischen
den Schienen.
[0007] Die Laufschienen können an ihren hinteren Enden, mit denen sie die Spulenhülsen untergreifen,
nach oben abgebogen sein und hierdurch als Hülsenwegbegrenzer ausgebildet sein.
[0008] Beim aus zwei Schwenkarmen bestehenden Spulenhebel kann in bekannter Weise einer
der Arme ein Gelenk zum Lösen der Spulhülsenbefestigung durch seitliches Abschwenken
haben.
[0009] Bevorzugt wird eine Ausführungsform des Spulenhebels, bei dem die Arme zusammen mit
ihrer Basis, z. B. Schwenkachse, einen im wesentlichen starren U-förmigen Rahmen bilden.
Die im Bereich der freien Armenden angeordneten Zentrierteller sind dann beide gegenüber
den seitlich nicht schwenkbaren Armen in axialer Richtung bewegbar, wobei diese Bewegung
entsprechend der Funktion der Zentrierteller als Spannelemente jeweils gegenläufig
gerichtet ist.
[0010] Die axiale Bewegung der Zentrierteller kann vorteilhaft mit der Schwenkbewegung der
Führungseinrichtung derart gekoppelt sein, sodaß nur in derjenigen Schwenkstellung
der Führungseinrichtung möglich wird, bei der sich die Laufschienen bzw. ihre Hülsenwegbegrenzer
unter den Enden der Spulhülse befinden. Hierdurch wird gewährleistet, daß die volle
Spule nicht aus den Zentriertellern und dem Spulenhebel gelöst wird, bevor die Laufschienen
die Enden der Spulenhülse untergreifen. Eine für die Automatisierung besonders geeignete
Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, daß durch die Schwenkbewegung der Laufschienen
in ihre untere Schwenkstellung auch die Axialbewegung der Zentrierteller im Sinne
des Lösens der Spulenhülse bewirkt wird. Umgekehrt wird durch Schwenken der Führungsschienen
in ihre hochgeklappte Stellung die Axialbewegung der Zentrierteller im Sinne des Einspannens
der leeren Spulenhülsen bewirkt.
[0011] Weitere vorteilhafte Weiterbildungsformen ergeben sich aus den Ansprüchen.
[0012] Anhand der beigegebenen Zeichnungen wird die Erfindung näher erläutert.
[0013] Es zeigen
Fig. 1. Seitenansicht einer Spulvorrichtung ;
Fig. 2 Blick in Richtung der Pfeile li-li entlang ihrer strichpunktiert angedeuteten
Verbindungslinie in Fig. 1 ;
Fig. 3 Vorrichtung zum Bewegen des Zentriertellers in axialer Richtung ;
Fig. 4 eine weitere Vorrichtung zum Verschieben des Zentriertellers in axialer Richtung.
[0014] Bei der in Fig. 1 schematisiert dargestellten Spulvorrichtung ist im Lagerbock 2
des Maschinengestells 1 der Spulenhebel 3 schwenkbar gelagert. Erweist in bekannter
Weise einen Dämpfungsbügel 5 auf, der mit einem Gleitstein 37 zusammenwirkt. Eine
in einem Federwiderlager 7 eingehängte Zugfeder 6, die mit ihrem freien Ende am Bügelkopf
23 eingehängt ist, preßt den Dämpfungsbügel 5, der um das Schwenklager 28 schwenkbar
ist, gegen den Gleitstein 37.
[0015] Der Spulenhebel 3 besteht aus zwei im wesentlichen gleichartigen Armen, die mit der
Schwenkachse 27 zusammen einen rechteckigen, an der Vorderseite offenen Rahmen bilden.
Dieser weist an jedem der freien Armenden und auf deren Innenseiten einen Zentrierteller
29 (Fig. 2) auf, zwischen denen die Spulhülse 18 eingespannt ist.
[0016] Die Spulvorrichtung der Fig. 1 weist ferner einen Spulenantrieb 13 in Form einer
Treibwalze, eine Changierung 14 und einen in dieser geführten Changierfadenführer
15 auf, der den über die Umlenkrolle 17 zur Spulstelle gelangenden Faden 16 zur Aufwickelstelle
führt.
[0017] In Fig. 1 ist der Spulenhebel 3 in der Spulenwechselstellung 38 dargestellt. Die
volle Spule 25 ist von der Treibwalze 13 abgehoben, der Spulenhebel 3 ist in dieser
Stellung durch den in die dafür im Dämpfungsbügel 5 vorgesehene Aussparung eingerasteten
Gleitstein 37 arretiert.
[0018] Um die Zentriertellerachse schwenkbar ist innerhalb der Arme des Spulenhebels 3 die
aus den beiden Laufschienen 9 mit den Anschlägen 10 und den Hülsenwegbegrenzern 36
und dem Verbindungsbügel 12 bestehende, an der offenen Seite mit Handgriffen 11 versehene
Führungseinrichtung 8 angeordnet. Wie in Fig. 1 zu erkennen, ist der Bügel 12 nicht
in der Verlängerung der Laufschienen 9 angesetzt, sondern aus Platzgründen abgewinkelt.
Er ist so bemessen, daß die volle Spule - wie in Fig. 2 strichpunktiert angedeutet
- innerhalb des Bügels 12 ohne anzulaufen Platz findet.
[0019] In der Darstellung befinden sich die Laufschienen 9 in der unteren Schwenkstellung,
der Arbeitsstellung 22. Wie deutlich zu erkennen, haben die Laufschienen 9 ein leichtes
Gefälle zur Bedienungsseite der Spulmaschine hin, das beim Lösen der Zentrierteller
29 dazu führt, daß die freigegebenen Enden der Spulhülse 18 auf den Hülsenwegbegrenzern
36 aufsitzen und die volle Spule 26 bis zum Anschlagen der Spulenhülsenenden an die
Anschläge 10 nach vorne rollt. Von wesentlicher Bedeutung ist dabei, daß die eingespannten
Hülsenenden erst dann freigegeben werden, wenn die Wegbegrenzer 36 sich unter ihnen
befinden. Es ist noch anzumerken, daß sich die Führungseinrichtung 8, wie strichpunktiert
angedeutet und mit 20 gekennzeichnet, während der Spulreise in gegenüber den Spulenhebel
hochgeklappter Stellung befindet. Diese Stellung, bezogen auf den Spulenhebel 3, behält
sie bis zum Ende des Wickelvorganges bei, so daß sie dann die mit 21 bezeichnete Stellung
eingenommen hat. Erst bei abgehobener Spule 25 und eingerastetem Spulenhebel 3 wird
sie dann in die Arbeitsstellung 22 abgesenkt. Für die Gewährleistung eines störungsfreien
Betriebs hat es sich als zweckmäßig erwiesen, wenn die nach dem Einlegen der Leerhülse
am Ende des Spulenwechsels in die obere Schwenklage 21 gebrachte Führungseinrichtung
8 in dieser Stellung arretiert ist und erst freigegeben wird, nachdem der Spulenhebel
3 in die Spulenwechselstellung 38 gebracht wurde.
[0020] Zwar ist es bei entsprechender konstruktiver Gestaltung der Zentriertellerbefestigung
möglich, die erfindungsgemäße Führungsvorrichtung 8 auch an Spulvorrichtungen bekannter
Art zu verwenden, bei denen einer oder auch beide Arme des Spulenhebels zur Freigabe
der Spulhülse durch die Zentrierteller seitlich abschwenkbar sind. Erfindungsgemäß
wird jedoch die Verwendung starrer, lediglich gemeinsam um ihre Schwenkachse 27 bewegbarer
Spulenhebelarme bevorzugt, wobei dann die Zentrierteller in axialer Richtung bewegbar
gemacht sind. Eine vorteilhafte Ausführungsform einer Vorrichtung zum axialen Verschieben
eines Zentriertellers ist in Fig. 3 gezeigt.
[0021] Die Darstellung stellt einen horizontalen Schnitt durch die Vorrichtung und in der
Zentriertellerachse dar. Der Arm des Spulenhebels 3 weist eine zum Zentrierteller
29 konzentrische, seitliche Vertiefung, das Gehäuse 4, auf, in dem die Vorrichtung
untergebracht ist. Im seitlichen Boden des Gehäuses in einer paßgenauen Vertiefung
zentriert und mit dem Gehäuse 4 durch angedeutete Stiftschrauben 40 verbunden ist
ein erstes, ortsfestes Druckstück 32 vorgesehen. In seiner axialen Bohrung sitzt ein
Lagerbolzen 39, der auf seinem zum Zentrierteller zeigenden Endabschnitt das Zentriertellerlager
30 trägt ; es ist auf dem Lagerbolzen 39 und im Zentriertellerlager 30 jeweils axial
fixiert. Zwischen dem ortsfesten Druckstück 32 und dem auf seinem Lager 30 sitzenden
Zentrierteller 29 ist ein zweites Druckstück 31 vorgesehen, das verbunden mit dem
Lagerbolzen 39 die Lagerung des Zentriertellers bildet und gegen Drehung gesichert,
jedoch axial beweglich ist. In die Oberfläche des Lagerbolzens 39 ist eine praktisch
seine gesamte freie Länge einnehmende Paßfeder 41 eingelassen, die in die Keilnuten
42 in beiden Druckstücken 31, 32 eingreift. Dadurch sind letztere gegenüber dem Spulenhebel
3 gegen Verdrehung gesichert ; jedoch nur das bewegliche Druckstück 31 kann sich in
Achsrichtung bewegen.
[0022] Beide Druckstücke 31, 32 sitzen in der Steuernabe 33, die mit den Laufschienen 9
fest verbunden ist. Die Steuernabe ist mit dem Druckstück 31 einerseits und mit dem
Druckstück 32 andererseits durch Umfangsführungen verbunden, von denen zumindest eine
Umfangsführung eine Gewindeverbindung 34 ist. Die Umfangsführungen bzw. Gewindeverbindungen
lassen eine Drehbewegung der Steuernabe 33 zu. Sofern beide Umfangsführungen Gewindeverbindungen
sind, haben diese Gewindeverbindungen entgegengesetzte Steigung.
[0023] Ihre Funktion ist wie folgt : Zum Lösen der Spulhülse muß der in Fig. 3 gezeigte
Zentrierteller 29 nach links gezogen werden, wenn die Füh- . rungsschiene 9 in die
untere Schwenkstellung 22 verschwenkt wird, die Steuernabe 33 also entgegen dem Uhrzeigersinne
gedreht wird. Die Steigung des Gewindes im Druckstück 32 muß demnach so verlaufen,
daß sich die Steuernabe nach links bewegt ; es muß ein Linksgewinde sein. Das zweite,
lose Druckstück 31, das Teil des Lagers des Zentriertellers ist, hat ein Rechtsgewinde.
Dieses dient dazu, den zwischen Nabe 33 und Druckstück 32 erzielten, seitlichen Versatz
in bezug auf seine Wirkung auf den Zentrierteller 29 zu verdoppeln. Durch die Ring-
oder Teilungsnut 43 sind die beiden gegenläufigen Gewinde in der Nabe 33 voneinander
getrennt.
[0024] Die Gewindeverbindungen können - wie üblich - als zwei miteinander kämmende Gewindenuten
ausgebildet sein. Möglich ist aber auch, das eine Teil mit einer Gewindenut und das
andere Teil mit Laufstiften zu versehen, die in den Gewindenuten kämmen.
[0025] Zur Verringerung der Reibung können die Stifte mit leichtgängigen, zylindrischen
Laufrollen besetzt sein. In einer einfachen Ausführungsform genügt ein Leitstift je
Druckstück, es können aber auch mehrere, beispielsweise drei, Leitstifte je Druckstück
31, 32 vorgesehen sein ; sie müssen dann aber mit ihren Achsen in einer gemeinsamen
Ebene senkrecht zur Zentriertellerachse liegen und die Nuten müssen entsprechend verteilt
sein. Ein Vorteil einer solchen Ausführungsform liegt beispielsweise darin, daß bei
der Koppelung des Lösens des Zentriertellers mit dem Schwenken der Führungseinrichtung
8 in Arbeitsstellung 22 durch entsprechende Gestaltung der Nuten - sie können beispielsweise
für die erste Schwenkphase in einer Ebene senkrecht zur Achse verlaufen und erst durch
eine entsprechende Steigung in der zweiten Schwenkphase die seitliche Bewegung erzeugen
- das Lösen der Zentrierteller erst in der letzten Schwenkphase erfolgt. Der Federhebel
35 hat die Aufgabe, eine Vorspannung derart zu erzeugen daß die Laufschienen in ihrer
oberen Schwenkstellung 21 gehalten werden. Von Vorteil ist dabei eine Sicherung, die
in beiden Endstellungen 21 und 22 einrastet.
[0026] Fig. 4 zeigt eine weitere vorteilhafte Vorrichtung zum axialen Bewegen des Zentriertellers
29. Im Gehäuse 4 des Spulenhebels 3 ist das ortsfeste Druckstück 32 mit Schrauben
40 befestigt. In seiner zentralen Bohrung gleitet axial verschiebbar der Lagerbolzen
39, auf dessen rechtem Endabschnitt das Zentriertellerlager 30 in Achsrichtung fixiert
sitzt. Ein zweites Druckstück 31 ist auf dem Lagerbolzen 39 radial (Paßfeder 41) und
axial (Sprengring 49) festgelegt und mit ihm zusammen axial in der Bohrung des ortsfesten
Druckstücks 32 verschiebbar. Wie in der Zeichnung zu erkennen, wird bei seitlicher
Verschiebung des Lagerbolzens mit dem Druckstück 31 auch der Zentrierteller 29 mitgenommen.
[0027] Wie zu erkennen, ist jedes der beiden Druckstücke 31, 32 auf dem Lagerbolzen 39 mit
einer eigenen Paßfeder gegen Verdrehen gesichert. Zwischen ihnen sitzt ein Sprengring
49 zum axialen Sichern des Druckstücks 31 ; dabei sei darauf hingewiesen, daß die
erfindungsgemäß erforderliche axiale Festlegung des Druckstücks 31 hier nur beispielshalber
durch einen Sprengring erfolgt, andere Mittel den gleichen Zweck erfüllen können.
[0028] Das Druckstück 31 ist mit dem freien Ende einer Parallelfeder 44 verbunden, die mit
dem anderen Ende mit Hilfe des Federhalters 45 und der Schraube 55 am Spulenhebel
3 sitzt. Die Parallelität der beiden Federblätter wird durch das Abstandsstück 46
und das Befestigungsstück 47 erreicht. Die Parallelfeder drückt den Zentrierteller
29 gegen und in die Spulhülse 18.
[0029] Die drehbare Steuernabe 33 ist mit den Druckstücken 31 und 32 über jeweils eine Umfangsführung
verbunden. Die Umfangsführung zwischen dem ortsfesten Druckstück 32 und der Steuernabe
wird gebildet durch einen in einer Normalebene liegenden Kragen am Druckstück 32,
welcher mit einer umlaufenden Nut der Steuernabe 33 kämmt. Die Nut wird durch einen
Deckel 50 gebildet, der durch Stiftschrauben 51 mit der Steuernabe verschraubt ist.
Durch Nut und Kragen 52 wird die Steuernabe 33 axial gegenüber dem ortsfesten Druckstück
32 festgelegt und lediglich die Drehbewegung zugelassen.
[0030] Die Umfangsverbindung zwischen der Steuernabe 33 und dem Druckstück 31 wird gebildet
durch ein gewindeförmiges Kurvenstück 53 in der Steuernabe 33 und eine Nase 54, die
an dem Druckstück 31 befestigt ist und mit dem Kurvenstück 53 kämmt.
[0031] Die Steuernabe 33 ist jeweils mit einer Laufschiene 9 fest verbunden. Durch Absenken
der Laufschiene in die untere Schwenkstellung erfolgt ein - von rechts gesehen - Verdrehen
der Steuernabe 33 entgegen dem Uhrzeigersinn. Dadurch wird das Druckstück 31 mit Lagerbolzen
39 und Lager 30 nach links geschoben und die Spulhülse 18 kommt gegen die Parallelfederkraft
44 frei.
[0032] Durch Schwenken der Laufschiene in die obere Schwenkstellung erfolgt ein Verdrehen
der Steuernabe 33 in entgegengesetzter Drehrichtung. Das rechte Druckstück 31 und
mit ihm der Zentrierteller 29 wird durch die Gewindeverbindung der Kurve 53 und Nase
54 sowie durch die Kraft der Parallelfeder 44 nach rechts verschoben und die Spulhülse
wird eingeklemmt.
1. Spulvorrichtung zum Aufwickeln eines Fadens (16) auf einer Spulhülse (18) mit einem
U-förmigen Spulhebel (3), mit zwei Zentriertellern (29), die an den beiden freien
Enden des Spulhebels (3) auf einer gemeinsamen Spulachse frei drehbar gelagert sind,
wobei der Spulhebel (3) um eine zur Spulachse parallele Schwenkachse (27) zum Anlegen
der Spule an eine Treibwalze (13) und zum Abheben der Spule (25) von der Treibwalze
(13) schwenkbar ist und wobei zumindest einer der Zentrierteller (29) zum Einspannen
und Lösen einer Spulhülse (18) in axialer Richtung federnd bewegbar ist, dadurch gekennzeichnet,
daß an jedem der freien Enden des Spulhebels eine Laufschiene (9) im wesentlichen
um die Spulachse schwenkbar gelagert ist, daß jede Laufschiene (9) in der Ruhestellung
des Spulhebels (3) eine untere Schwenkstellung (22) einnimmt, in der die Laufschiene
das ihr zugeordnete Ende der Spulhülse (18) untergreift und ein Gefälle aufweist,
und daß jede Laufschiene (9) in hochgeklappter Schwenkstellung (20) den Kontakt zwischen
der Spulhülse (18) und der Treibwalze (13) freigibt.
2. Spulvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Laufschienen
(9) an ihren hinteren Enden mit Hülsenwegbegrenzern (36) ausgestattet sind.
3. Spulvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden
Arme des U-förmigen Spulenhebels (3) zusammen mit ihrer Basis (Schwenkachse 27) einen
U-förmigen, starren Rahmen bilden und im Bereich ihrer freien Enden Zentrierteller
(29) tragen, von denen zumindest einer gegenüber den Armen des Spulenhebels (3) in
axialer Richtung bewegbar ist.
4. Spulvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die axiale Bewegung
der Zentrierteller (29) in der Raststellung (38) des Spulenhebels (3) mit der Schwenkbewegung
der Laufschienen (9) derart gekoppelt ist, daß die Zentriertellerbewegung zur Freigabe
der Spulhülse (18) nur in derjenigen Lage der Laufschienen (9) freigegeben ist, bei
der die Laufschienen (9) die Enden der Spulhülse (18) untergreifen.
5. Spulvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Klemmantrieb für
den axial beweglichen Zentrierteller (29) mit der Schwenkbewegung der Laufschienen
derart gekoppelt ist, daß durch Schwenken der Laufschienen (9) in ihre untere Schwenkstellung
(22) der Zentrierteller (29) zum Lösen der Spulhülse axial nach außen bewegt wird.
6. Spulvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Laufschienen (9) an ihren zur Bedienungsseite weisenden Enden Anschläge (10) für die
Enden der Spulhülsen (18) aufweisen.
7. Spulvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Laufschienen (9) an ihren bedienungsseitigen Enden offen und mit einer Aufnahme- und/oder
Transporteinrichtung für die vollen Spulen (26) verbindbar sind.
8. Spulvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die
beiden Laufschienen (9) der Führungseinrichtung (8) über die die Führungsstrecke nach
hinten abschließenden Hülsenwegbegrenzer (36) hinaus verlängert und durch einen die
volle Spule (25 ; 26) umgreifenden Verbindungsbügel (12) zu einem nach vorne offenen
Rahmen (9, 12) verbunden sind.
9. Spulvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Führungseinrichtung (8) gegenüber dem Spulenhebel (3) zwischen zwei Endstellungen
(20, 21 ; 22) verschwenkbar, die untere Raststellung (22) jedoch nur bei in SpulenwechselsteIlung
(38) arretiertem Spulenhebel (3) einstellbar ist.
10. Spulvorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß beide Endstellungen
(20, 21 ; 22) der Führungseinrichtung (8) durch lösbare Sperren und/oder Federn oder
dgl. definiert sind.
11. Spulvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperre, durch
die die Laufschiene (9) in ihrer oberen Endstellung (21) gehalten wird, unter Zwischenschaltung
mechanischer oder elektrischer Mittel gelöst wird durch einen Gleitstein (37), durch
welchen der Spulhebel (3) in seiner Spulenwechselstellung (38) gehalten wird.
12. Spulvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß
die Lagerung (Druckstück 31) des axial beweglichen Zentriertellers (29) drehgesichert,
jedoch axial verschiebbar an dem Arm (3) des Spulhebels gelagert ist, und mit einer
Steuernabe durch eine Umfangsführung verbunden ist, welche Steuernabe (33) an dem
Arm (3) und in ihrem Gehäuse (4) in einer Umfangsführung (Trapezgewinde 34) drehbar
ist, und daß eine der Umfangsführungen als Gewindeverbindung oder beide Umfangsführungen
als gegenläufige Gewindeverbindungen ausgeführt sind..
13. Spulvorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerung (Druckstück
31) des axial beweglichen Zentriertellers mit dem Arm des Spulenhebels (3) durch eine
Parallelfeder (44) verbunden ist.
14. Spulvorrichtung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuernabe
mit der Laufschiene fest verbunden ist.
1. Spooling device for winding a thread (16) onto a spool tube (18) with a U-shaped
spool lever (3), with two centering plates (29), which are mounted freely rotatably
on both of the free ends of the spool lever (3) on a common spool axis, wherein the
spool lever (3) is swivellable around a swivelling axis (27) parallel to the spool
axis for placing the spool at a driving roller (13) and for lifting the spool (25)
from the driving roller (13) and wherein at least one of the centering plates (29)
for chucking and releasing a spool tube (18) is resiliently movable in an axial direction,
characterised in that a running rail (9) is swivellably mounted substantially around
the spool axis at each of the free ends of the spool lever, that each running rail
(9) takes up a lower swivelling position (22) in the rest position of the spool lever
(3), in which the running rail reaches under the end of the spool tube (18) assigned
to it and comprises a slope, and that each running rail (9) releases the contact between
the spool tube (18) and the driving roller (13) in the raised swivel position (20).
2. Spooling device according to claim 1, characterised in that both of the running
rails (9) are provided with tube path limiters (36) at their rear ends.
3. Spooling device according to claim 1 or 2, characterised in that both of the arms
of the U-shaped spool lever (3) form, together with their base (swivel axis 27), a
U-shaped rigid frame and carry centering plates (29) in the region of their free ends,
of which at least one is movable in an axial direction in relation to the arms of
the spool lever (3).
4. Spooling device according to claim 3, characterised in that the axial movement
of the centering plates (29) in rest position (38) of the spool lever (3) is coupled
with the swivelling movement of the running rails (9) in such a . manner that the
centering plate movement for releasing the spool tube (18) is only released in that
position of the running rails (9) in which the running rails (9) reach under the ends
of the spool tube (18).
5. Spooling device according to claim 4, characterised in that the jamming drive for
the axially movable centering plate (29) is coupled with the swivelling movement of
the running rails in such a manner that the centering plate (29) for releasing the
spool tube is moved axially outwards by means of swivelling of the running rails (9)
into their lower swivelling position (22).
6. Spooling device according to one of claims 1 to 5, characterised in that the running
rails (9) comprise buffers (10) for the ends of the spool tubes (18) at their ends
facing the operating side.
7. Spooling device according to one of the claims 1 to 5, characterised in that the
running rails (9) are open at their operation-side ends and are connectable with a
receiving and/or conveying device for the full spools (26).
8. Spooling device according to one of claims 1 to 7, characterised in that both of
the running rails (9) of the guiding device (8) are extended across the tube path
limiters (36) locking off the guiding stretch to the rear and connected through a
connecting bow (12) encompassing the full spool (25 ; 26) to a frame (9, 12) open
to the front.
9. Spooling device according to one of the foregoing claims, characterised in that
the guiding device (8) is swivellable in relation to the spool lever (3) between both
end positions (20, 21 ; 22), yet the lower rest position (22) may only be set when
the spool lever (3) is at rest in spool exchange position (38).
10. Spooling device according to claim (13) characterised in that both end positions
(20, 21 ; 22) of the guiding device (18) are defined by releasable barriers and/or
springs or the like.
11. Spooling device according to claim (10), characterised in that the barrier, by
which means the running rail (9) is held in its upper end position (21), is released
under insertion of mechanical or electrical means through a sliding pad (37), through
which the spool tube (3) is held in its spool exchange position (38).
12. Spooling device according to one of claims 1 to 11, characterised in that the
bearing (thrust piece 31) of the axially movable centering plate (29) is secure against
rotation, yet is mounted with axial mobility at the arm (3) of the spool lever, and
is connected with a guiding hub through a peripheral groove, which guiding hub (33)
at the arm (3) and in its case (4) is rotatable in a peripheral groove (trapezoidal
thread 34), and one of the peripheral grooves is embodied as a thread connection or
both peripheral grooves are formed as counter-running thread connections.
13. Spooling device according to claim 12, characterised in that the bearing brackets
(thrust piece 31) of the axially movable centering plate is connected with the arm
of the spool lever (3) by a parallel spring (44).
14. Spooling device according to claim 12 or 13, characterised in that the guiding
hub is firmly connected with the running rails.
1. Bobinoir pour enrouler un fil (16) sur un tube (18), comprenant un levier (3) en
forme de U, deux plateaux de centrage (29) qui sont montés librement mobiles en rotation
sur un axe commun aux deux extrémités libres du levier (3), le levier (3) pouvant
pivoter autour d'un axe (27), parallèle à l'axe de la bobine, pour appliquer la bobine
sur un rouleau de commande (13) et soulever la bobine (25) du rouleau de commande
(13), et au moins l'un des plateaux de centrage (29) pouvant se déplacer élastiquement
dans le sens axial pour saisir et relâcher un tube (18), caractérisé par le fait qu'à
chacune des extrémités libres du levier, un rail de roulement (9) est monté essentiellement
pivotable autour de l'axe de la bobine, que chaque rail de roulement (9) à la position
de repos du levier (3) occupe une position de pivotement inférieure (22) dans laquelle
le rail de roulement saisit par en dessous l'extrémité, qui lui est associée, du tube
(18) et présente une pente, et que chaque rail de roulement (9) à la position relevée
(20) supprime le contact entre le tube (18) et le rouleau de commande (13).
2. Bobinoir selon la revendication 1, caractérisé par le fait que les deux rails de
roulement (9) sont dotés à leurs extrémités arrière de butées (36) limitant la course
du tube.
3. Bobinoir selon la revendication 1 ou 2, caractérisé par le fait que les deux bras
du levier (3) en forme de U forment avec leur base (axe de pivotement 27) un cadre
rigide en U et, dans la zone de leurs extrémités libres, portent des plateaux de centrage
(29) dont au moins un est mobile dans le sens axial par rapport aux bras du levier
(3).
4. Bobinoir selon la revendication 3, caractérisé par le fait que le mouvement axial
des plateaux de centrage (29) à la position d'encliquetage (38) du levier (3) est
accouplé au mouvement de pivotement des rails de roulement (9) de manière que le déplacement
des plateaux de centrage pour libérer le tube (18) ne puisse avoir lieu qu'à la position
des rails de roulement (9) dans laquelle les rails de roulement (9) saisissent par
en dessous les extrémités du tube (18).
5. Bobinoir selon la revendication 4, caractérisé par le fait que le système d'entraînement
de serrage pour le plateau de centrage (29) mobile axialement est accouplé au mouvement
de pivotement des rails de roulement de manière que ce soit le pivotement des rails
de roulement (9) à leur position inférieure (22) qui déplace axialement vers l'extérieur
le plateau de centrage (29) en vue du desserrage du tube.
6. Bobinoir selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé par le fait que les
rails de roulement (9) comportent des butées (10) pour les extrémités des tubes (18)
à leurs extrémités tournées du côté de la commande.
7. Bobinoir selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé par le fait que les
rails de roulement (9) sont ouverts à leurs extrémités, côté commande, et peuvent
être raccordés à un dispositif de prise en charge et/ou de transport pour les bobines
pleines (26).
8. Bobinoir selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé par le fait que les
deux rails de roulement (9) du dispositif de guidage (8) sont prolongés au-delà des
butées (36) limitant la course du tube et fermant vers l'arrière le tronçon du guidage
et sont reliés en un cadre (9, 12) ouvert vers l'avant par un étrier de raccordement
(12) entourant la bobine pleine (25 ; 26).
9. Bobinoir selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que
le dispositif de guidage (8) peut pivoter entre deux positions finales (20, 21 ; 22)
par rapport au levier (3), la position d'encliquetage inférieure (22) n'étant cependant
réglable que lorsque le levier (3) est arrêté en position (38) pour le changement
de bobine.
10. Bobinoir selon la revendication 13, caractérisé par le fait que les deux positions
finales (20, 21 ; 22) du dispositif de guidage (8) sont définies par des arrêts amovibles
et/ou des ressorts ou analogues.
11. Bobinoir selon la revendication 10, caractérisé par le fait que l'arrêt, par lequel
le rail de roulement (9) est maintenu à sa position finale supérieure (21), est effacé
avec intercalation de moyens mécaniques ou électriques, par un coulisseau (37) par
lequel le levier (3) est maintenu à sa position de changement de bobine (38).
12. Bobinoir selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé par le fait que le
logement (membre de pression 31) du plateau de centrage (29), mobile dans le sens
axial, est monté fixé en rotation, mais déplaçable axialement sur le bras (3) du levier
et est raccordé à un moyeu de commande par un guidage périphérique, lequel moyeu de
commande (33) sur le bras (3) et dans son carter (4) est mobile en rotation dans un
guidage périphérique (filet trapézoïdal 34) et que l'un des guidages périphériques
est réalisé sous la forme d'un raccord fileté ou que les deux guidages périphériques
sont réalisés sous la forme de raccords filetés de sens contraire.
13. Bobinoir selon la revendication 12, caractérisé par le fait que le logement (31)
(membre de pression) du plateau de centrage, mobile dans le sens axial, est relié
au bras du levier (3) par un ressort à lames parallèles (44).
14. Bobinoir selon la revendication 12 ou 13, caractérisé par le fait que le moyeu
de commande est solidaire du rail de roulement.