(19)
(11) EP 0 176 617 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
18.01.1989  Patentblatt  1989/03

(21) Anmeldenummer: 84111850.8

(22) Anmeldetag:  04.10.1984
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)4G04G 15/00, H01H 43/02, G04G 1/00

(54)

Elektronische Schaltuhr

Electronic time switch

Horloge commutatrice électronique


(84) Benannte Vertragsstaaten:
CH DE FR GB IT LI NL

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
09.04.1986  Patentblatt  1986/15

(73) Patentinhaber: GRÄSSLIN KG
D-78112 St. Georgen (DE)

(72) Erfinder:
  • Thoma, Friedrich Xaver
    D-7612 Haslach (DE)
  • Der andere Erfinder hat auf seine Nennung verzichtet

(74) Vertreter: Thoma, Friedrich (DE) 
Buchenstrasse 20
D-77716 Haslach
D-77716 Haslach (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 110 112
DE-A- 3 017 562
DE-U- 1 903 989
DE-A- 2 611 339
DE-A- 3 302 655
FR-A- 2 540 310
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine elektronische Schaltuhr mit am Gehäuse der Schaltuhr unmittelbar angeordneter elektrischer Anschlussvorrichtung, insbesondere mit einem Stecker und mit einer, zum Stecker koaxial verlaufend vorgesehenen, Steckdose, mit einem digitalanzeigenden, optoelektronischen Anzeigemodul und mit einem, aus mehreren Tasten bestehenden Tastenfeld zur Programmierung der Schaltzeiten und zum Stellen der Uhrzeit.

    [0002] Bei derartigen Schaltuhren, die insbesondere mit dem dort jeweils im Schaltuhrgehäuse integrierten Stecker unmittelbar an einer räumlich fest installierten und bedienungstechnisch nicht immer ideal angeordneten Steckdose elektrisch angeschlossen und mechanisch lagenfixiert lösbar befestigt werden, ist es zweckmässig, wenn die jeweilige Schaltzeit und/oder die Uhrzeit über einen grösseren Blickwinkelbereich am Anzeigemodul abgelesen werden kann.

    [0003] Bei einigen bekanntgewordenen derartigen Schaltuhren verläuft die Anzeigefläche des Moduls im wesentlichen parallel zur dortigen Vorder-oder Steckdosenseite. Dies ist jedoch für eine grosse Anzahl von Anwendungsfällen von recht erheblichem Nachteil, insbesondere bei der Verwendung von sogenannten LCD-Anzeigemodulen, zumal dort der Blickwinkel für ein einwandfreies Ablesen einer Anzeige relativ klein ist und sich im wesentlichen auf ein zufriedenstellendes Ablesen nur unmittelbar von vorne, d.h. senkrecht zur Schaltuhrvorderseite oder zur Schaltuhrsteckdosenseite beschränkt.

    [0004] Ist jedoch eine derartige Schaltuhr in einer Steckdose angeschlossen, die in der Nähe des Bodens oder an einer anderen ungünstigen Stelle eines Raumes liegt, dann kann ein Ablesen der Anzeige recht beschwerlich sein.

    [0005] Bei einigen anderen vergleichbaren, elektromechanischen Steckdosenschaltuhren, die mit einer Schaltscheibe mit am Umfang angeordneten programmierbaren Schaltreitern und mit einem auf der Schaltscheibe vorgesehenen Zifferblatt zur Anzeige und zum Ablesen der Schalt- und/oder der Uhrzeiten versehen sind, ist es bekannt, die Vorderseite mit der Schaltscheibe d.h. mit der Anzeige horizontal nach der Schaltuhrrückseite hin in einem geringen Winkel von max. 15° geneigt anzuordnen. Dieser Neigungswinkel ist dort unveränderlich fest gehäuseseitig integriert. Auch diese Ausführungen zum verbesserten Ablesen der Anzeige gegenüber den zuvor genannten bekannten Schaltuhren sind jedoch auch wiederum nur begrenzt zweckmässig ablesbar.

    [0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer Schaltuhr der eingangsgenannten Art den Ablese- oder Blickwinkel auf die Anzeige des Anzeigemoduls derart zu verbessern und in einem Masse zu vergrössern, dass die Schalt- und/oder die Uhrzeiten oder sonstige auf dem Modul zur Anzeige gebrachte Informationen aus den am häufigsten vorkommenden Blickwinkeln, selbst bei einer räumlich ungünstigen Anordnung der Schaltuhr auf einer Steckdose zuverlässig und verzeichnungsfrei direkt abgelesen werden können.

    [0007] Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen im kennzeichnenden Teil des Anspruch 1 gelöst. Dabei ist es nicht unbedingt bei allen Anwendungseinsätzen derartiger Schaltuhren erforderlich, dass die Anzeigefläche sowohl in der Horizontalen als auch in der Vertikalen gegenüber der Vorder- oder der Steckdosenseite der Schaltuhr verdreht oder verschwenkt werden kann, um den Blick auf die Anzeige ideal einstellen zu können, sondern es wird in vielen Anwendungsfällen genügen, nur in einer Achse, insbesondere der horizontalverlaufenden Achse die Anzeigefläche des Anzeigemoduls gegenüber der Vorder- oder der Steckdosenseite verdrehen, verstellen oder verschwenken zu können. In Unteransprüchen sind weitere Einzelheiten beansprucht.

    [0008] Vorteilhaft bei einer derartigen Schaltuhr ist nicht nur die bereits erwähnte ideale Einstellbarkeit der Anzeigefläche des Anzeigemoduls auf den jeweils zweckmässigsten Blickwinkel durch ein Verdrehen, oder Verschwenken oder Verstellen der Anzeigefläche des Moduls gegenüber der elektrischen Anschlussvorrichtung im allgemeinen, sondern auch die sich aus dieser Lösung ergebenden äusserst zweckmässigen und bedienungsfreundlichen Gehäuseformen für derartige Schaltuhren, insbesondere durch die in Weiterbildung des vorliegenden Gegenstandes vorgesehene Aufteilung des Gehäuses der Schaltuhr in zwei Teilgehäuse, wobei in dem einen Teilgehäuse zumindest die elektrische Anschlussvorrichtung und im zweiten, insbesondere räumlich kleineren Teilgehäuse der Anzeigemodul untergebracht ist. Vorteilhaft ist ferner der einfache und übersichtliche Aufbau, insbesondere die leichte räumliche Trennbarkeit einerseits der schwachstromtechnisch elektronischen Komponenten im Bereich des Anzeigemoduls in dem einen Teilgehäuse, von den starkstromtechnischen Komponenten, der elektrischen Anschlussvorrichtung, einem erforderlichen Lastschaltrelais und/oder AC-DC-Wandler andererseits im anderen Teilgehäuse der Schaltuhr.

    [0009] Wie die Erfindung im einzelnen gedacht ist, wird anhand der Ausführungsbeispiele in der Zeichnung im folgenden näher erläutert. Es zeigen

    Fig. 1 eine schaubildliche Ansicht einer Schaltuhr mit einer sowohl horizontalen als auch vertikalen Verstellbarkeit der Fläche des Anzeigemoduls zur Vorder- oder Steckdosenseite,

    Fig. 2 eine Vorderansicht auf eine Schaltuhr mit einem Teilgehäuse für die elektrische Anschlussvorrichtung und mit einem Teilgehäuse für den Anzeigemodul und die Eingabetastatur, bei der das Teilgehäuse mit dem Anzeigemodul in der horizontalen Ebene zur Seite der Anschlussvorrichtung verdrehbar ist, wobei beide Teilgehäuse über ein Scharnier miteinander verbunden sind,

    Fig. 3 eine Seitenansicht auf die Ausführung nach Fig. 2,

    Fig. 4 eine Vorderansicht auf eine Schaltuhr in einer prinzipiellen Ausführung gemäss Fig. 2 und 3, bei der jedoch im Gegensatz zu dort das Teilgehäuse mit dem Anzeigemodul in der horizontalen Ebene um mehr als 90° verdrehbar oder verschwenkbar ist, insbesondere indem das Teilgehäuse mit dem Anzeigemodul als deckelförmiger Abschluss vor die Seite mit der Steckdose geschwenkt werden kann,

    Fig. 5 eine Seitenansicht auf eine Ausführung nach Fig. 4 und

    Fig. 6 eine Seitenansicht auf eine Schaltuhr mit einer räumlich in der horizontalen Ebene verbiegbaren Verbindung der beiden Teilgehäuse der Schaltuhr.



    [0010] Die, in der Fig. 1 abgebildete Schaltuhr zeigt im einzelnen ein Gehäuse 1 mit einem vorderseitig quadratischen Querschnitt und mit einem seitlich rechteckigen Querschnitt. Im Gehäuse 1 ist die elektrische Anschlussvorrichtung mit einem Stekker 2 und mit einer, zum Stecker 2 koaxial verlaufend vorgesehenen Steckdose 3 unmittelbar integriert. Auf der Oberseite des Gehäuses 1 ist ein digitalanzeigender optoelektronischer Anzeigemodul 4 angeordnet, der von einer durchsichtigen Abdeckhaube 5 abgedeckt ist.

    [0011] Der Anzeigemodul 4, insbesondere ein LCD-Modul, ist in der vorliegenden Ausführung sowohl in der horizontalen Ebene um ca. 90° um die Achse 6 verdrehbar, verschwenkbar, verstellbar, als auch in der vertikalen Ebene um ca. 90° um die Achse 7 verdrehbar, verschwenkbar oder verstellbar. D.h. bezogen auf die horizontale Verdrehbarkeit beträgt der Winkel 0°, wenn die Anzeigefläche 9 des Moduls 4 parallelverlaufend zur Schaltuhrvorderseite oder zur sogenannten Steckdosenseite 8 ist (optimale Ablesbarkeit von vorne). Die Ablesbarkeit der Anzeigefläche 9 ist nun durch die insbesondere stufenlose Verdrehbarkeit um die Achse 6 nach oben um ca. 90° bezogen auf die Seite 8 veränderbar, bis in dieser Lage die Anzeigefläche 9 senkrecht zur Seite 8 steht. Bezogen auf die vertikale Verdrehbarkeit der Anzeigefläche 9 beträgt der Winkel beispielsweise 0°, wenn die Anzeigefläche 9 des Moduls 4 bezogen auf den Verlauf der Achse 6 parallel zur Seite 8 verläuft. Der Modul ist nun nach jeder Seite um ca. 45° verdrehbar (optimale Ablesbarkeit von der jeweiligen eingestellten Seite von vorne oder von oben, wenn auch eine horizontale Einstellung vorgenommen wurde).

    [0012] Die jeweilige horizontale und/oder vertikale Einstellung des Moduls 4 ist erforderlichenfalls in der Lage fixierbar. Die jeweilige Lage kann rastbar oder stufenlos feststellbar ausgeführt sein. Die manuell bewirkbare verdrehbare Einstellung des Moduls 4 bzw. dessen Anzeigefläche 9 erfolgt zweckmässigerweise von ausserhalb der Abdeckhaube 5. Es ist jedoch auch vorgesehen, dass unmittelbar über eine Einwirkung auf die Abdeckhaube 5 eine Einstellung des Moduls 4 bzw. dessen Anzeigefläche 9 sowohl in der Horizontalen als auch in der Vertikalen möglich ist. Zu diesem Zweck kann die Abdeckhaube 5 mit dem dort innseitig gelagerten Modul 4 horizontal um die Achse 6 auf und ab als auch vertikal um die Achse 7 zur Seite 8 verdreht oder verstellt werden.

    [0013] Anstelle der gezeigten und beschriebenen Achsen 6 und 7 zum Verdrehen des Moduls 4 bzw. der Anzeigefläche 9 zur Seite 8 in den möglichen Ebenen, ist es auch vorgesehen, ein sogenanntes Kugelgelenk zwischen dem Gehäuse und dem Anzeigemodul vorzusehen, mit welchem derselbe Bewegungsgrad des Moduls 4 zur Seite 8 erzielt werden kann.

    [0014] Sofern für bestimmte Anwendungsfälle derartiger Schaltuhren nur in einer, insbesondere in der horizontalen, Ebene eine Verstellung der Anzeigefläche 9 zur Seite 8 vorzusehen ist, sind Lösungen gemäss der Fig. 2 bis 6 zweckmässig.

    [0015] Dort ist das Gehäuse der Schaltuhr aus zwei Teilgehäusen 1 a und 1 b gebildet. Im Teilgehäuse 1 a ist die elektrische Anschlussvorrichtung mit einer Steckdose 3 und einem, zu der Steckdose 3 koaxial verlaufend vorgesehener, in dieser Figur nicht näher sichtbarer Stecker. Dieses Teilgehäuse 1 ist insbesondere rechteckig, hochkant länglich ausgebildet und ist auf seiner Oberseite mit dem Teilgehäuse 1 über ein Scharnier 10 verbunden. Im Teilgehäuse 1 b, das in der vorliegenden Ausführung nur ca. 1/3 der Volumengrösse des Teilgehäuses 1 a entspricht, ist der Anzeigemodul 4 und vorteilhafterweise auch das Tastenfeld 11 zur Eingabe der Schaltzeiten und zum Stellen der Uhrzeit angeordnet.

    [0016] Gemäss der Darstellung nach der Fig. 2 verläuft die Anzeigefläche 9 des Anzeigemoduls 4 parallel zur Schaltuhrvorderseite bzw. zur Steckdosenseite 8.

    [0017] Die Fig. 3 zeigt, dass das Teilgehäuse 1 b mit dem Modul 4 um ca. 90° um die horizontalverlaufende Achse 6 nach oben verdreht, oder verschwenkt, oder verstellt werden kann, sodass der Ablesewinkel der Anzeige von zuvor vorne, stufenlos nach oben veränderbar ist. 11 bezeichnet dort das einreihig vorgesehene Tastenfeld zur Dateneingabe in die Uhrenelektronik.

    [0018] Das, zwischen den beiden Teilgehäusen 1 a und 1b vorgesehene Scharnier 10 ist dort insbesondere rohrförmig ausgebildet. Im Rohrinnern ist zweckmässigerweise eine Batteriekammer zur Lagerung einer Versorgungsbatterie oder eines entsprechenden Akku's zum Betrieb der Elektronik der Uhr vorgesehen. Das Scharnier 10 ist insbesondere mit Mitteln zum Feststellen der jeweiligen Lage des Teilgehäuses 1 b zum Teilgehäuse 1 a ausgestattet.

    [0019] Durch die Schaffung der beiden Teilgehäuse 1 a und 1 b wird nicht nur der Zweck erfüllt, das Ablesen der Anzeigefläche 9 individuell zur Seite 8 einstellbar zu gestalten, sondern es ist dadurch möglich auf relativ einfache Weise die relativ hohe Netzspannung im Bereich der elektrischen Anschlussvorrichtung von der erforderlichen Niederspannung für den Betrieb der Elektronik der Uhr räumlich zu trennen. Es ist deshalb vorgesehen, dass im Teilgehäuse 1 neben der elektrischen Anschlussvorrichtung erforderlichenfalls auch ein Leistungsschaltrelais und/oder ein AC-DC-Wandler als Netzversorgung für die Elektronik der Uhr angeordnet ist. Im Teilgehäuse 1 b ist neben dem Anzeigemodul 4 und dem bereits erwähnten Tastenfeld 11 zweckmässigerweise auch die gesamte übrige Elektronik der Uhr angeordnet.

    [0020] Die beiden Teilgehäuse 1 a und 1 b sind zweckmässigerweise aus zwei Halbschalen gebildet, die aus Kunststoff hergestellt sind und in denen alle Lagerstellen zur Anordnung der einzelnen Baugruppen einstückig vorgesehen sind.

    [0021] Die Fig. 4 zeigt eine etwas weitergebildete Schaltuhr mit den wesentlichsten Merkmalen der Ausführung nach Fig. 2 und 3, jedoch mit dem erheblichen Unterschied, dass das Teilgehäuse 1 b mit dem Modul 4 und dem auf der Vorderseite des Moduls 4 ebenfalls angeordneten Tastenfeldes 11 zur Steckdosenseite 8 hin und diese vollständig abdeckend abgeklappt werden kann. Die Fig. 5 zeigt dies offensichtlich. Diese Ausführung ist zweckmässig, wenn bei einem Nichtbenutzen der Steckdose 3 diese aus Sicherheitsgründen verschlossen werden soll. Die Fig. 5 zeigt ausserdem, dass das Teilgehäuse 1 b mit dem Anzeigemodul 4 auch zur Rückseite oder Steckerseite der Schaltuhr (Teilgehäuse 1 a) hin in einem gewissen Winkel geneigt werden kann.

    [0022] In der Fig. 6 ist eine Ausführung einer Schaltuhr sichtbar, bei der die beiden Teilgehäuse 1 a und 1b über ein auf Biegung beanspruchbares Verbindungselement 10a miteinander verbunden sind. Dieses Verbindungselement 10a besitzt im weitesten Sinne die Funktion des zuvor beschriebenen Scharniers 10. Dieses Verbindungselement 10a ermöglicht eine Lagenveränderung der Anzeigefläche 9 des Moduls zur Steckdosenseite 8 des Teilgehäuses 1a. Das Verbindungselement 10a ist zweckmässigerweise aus einem metallischen Werkstoff hergestellt. Das Verbindungselement 1 Oa und damit die Teilgehäuse 1 a zu 1 b lassen sich in einem gewissen Winkelbereich von ca. t 15° verbiegen.

    [0023] Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass anstelle einer Schaltuhr auch andere elektronische oder elektromechanische Schalt- und/oder Überwachungseinrichtungen, wie z.B. ein Betriebsstundenzähler, oder ein Kilowattstundenzähler, oder ein Stückzähler, oder ein Programmschalter, oder eine elektromechanische Zeitschalteinrichtung, oder ein Thermostatschalter, oder ein Hygrostatschalter, oder ein Spannungs- und/oder Strommesser, oder ein Signal- oder Datenspeichergerät, oder eine über das Wechselstromnetz betriebene Wechselsprech- oder Überwachungsanlage mit den Merkmalen der vorliegenden Ansprüche aufgebaut sein können.

    [0024] In Abänderung des kennzeichnenden Teiles des Anspruchs 1 ist es vorgesehen, dass anstelle der beschriebenen Dreh- oder Verbiegeverbindungen zwischen der Anzeigefläche 9 und der Steckdosenseite 8, die vorgesehenen beiden Teilgehäuse 1 a und 1b auch über eine sogenannte umsteckbare Verbindung miteinander gekoppelt sein können, mit welcher ebenfalls die räumliche Lage insbesondere in der Horizontalen der Fläche 9 zur Seite 8 insbesondere in Stufen verändert werden kann.


    Ansprüche

    1. Elektronische Schaltuhr mit am Gehäuse (1 ) der Schaltuhr unmittelbar angeordneter elektrischer Anschlussvorrichtung (2, 3), insbesondere mit einem Stecker (2) und mit einer, zum Stecker (2) koaxial verlaufend vorgesehenen, Steckdose (3), mit einem digitalanzeigenden, optoelektronischen Anzeigemodul (4) und mit einem aus mehreren Tasten bestehenden Tastenfeld (11) zur Eingabe/Programmierung der Schaltzeiten und zum Stellen der Uhrzeit, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigefläche (9) des Anzeigemoduls (4), insbesondere der Anzeigemodul (4) zur Schaltuhrvorderseite (8) und/oder zur Anschlussvorrichtung (2, 3) verdrehbar gelagert ist und dass die Verdrehungsachse (6, 7) oder die Verdrehungsachsen (6, 7) horizontal und/oder vertikal verlaufend angeordnet sind.
     
    2. Schaltuhr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (1) der Schaltuhr aus zwei Teilgehäusen (1 und 1 b) gebildet ist, dass in dem einen Teilgehäuse (1 a) die elektrische Anschlussvorrichtung und in dem zweiten Teilgehäuse (1 b) der Anzeigemodul (4) angeordnet ist, und dass beide Teilgehäuse (1 und 1 b) über mindestens ein verdrehbares Scharnier (10) miteinander verbunden sind.
     
    3. Schaltuhr nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Scharnier (10) rohrförmig ausgebildet ist, und dass im Rohrinnern des Scharniers (10) eine Batterie- oder Akku-Kammer zur funktionskonformen Lagerung einer Batterie oder eines Akkus zum Betrieb der Elektronik der Uhr, vorgesehen ist.
     
    4. Schaltuhr nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Scharnier (10) schwergängig und/oder jeweils lösbar kraftschlüssig feststellbar ist.
     
    5. Schaltuhr nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass im Teilgehäuse (1 b) mit dem Anzeigemodul (4) das Tastenfeld (11) angeordnet ist.
     
    6. Schaltuhr nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Tastenfeld (11) im rechten Winkel zur Anzeigefläche (9) des Moduls (4) angeordnet ist.
     
    7. Schaltuhr nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Teilgehäuse (1a und 1b) aus jeweils zwei Halbschalen gebildet sind.
     
    8. Schaltuhr nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass im Teilgehäuse (1 a) zusammen mit der Anschlussvorrichtung ein Leistungsschaltrelais und erforderlichenfalls ein AC-DC-Wandler als Netzgerät für die Elektronik der Uhr angeordnet sind.
     
    9. Schaltuhr nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Teilgehäuse (1 a) mit der Anschlussvorrichtung räumlich im Verhältnis 3:1 grösser ist als das Teilgehäuse (1 b) mit dem Anzeigemodul (4), und dass das Teilgehäuse (1 b) räumlich im Bereich der Oberseite des Teilgehäuses (1 a), insbesondere in der horizontalen Ebene zur Schaltuhrvorderseite oder zur Steckdosenseite (8) verdrehbar angeordnet ist.
     
    10. Schaltuhr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Anzeigemodul (4) über ein Kugelgelenk mit der zur Anschlussvorrichtung lagenfixierten Schaltuhreinrichtung gekoppelt ist.
     
    11. Schaltuhr nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass anstelle einer verdrehbaren Lagerverbindung zwischen der Anzeigefläche (9) des Moduls (4) zur Schaltuhrvorderseite (8) und/oder zur Anschlussvorrichtung ein verbiegbares Verbindungselement (10a) vorgesehen ist.
     


    Revendications

    1. Horloge de programmation électronique comportant un dispositif de connexion électrique (23) disposé directement sur le boîtier (1 ) de ladite horloge, comportant en particulier une prise mâle (2) et, coaxialement à ladite prise mâle (2), une prise femelle (3) comportant un module indicateur (4) optoélectronique à indications numériques et un clavier (1 ) constitué de plusieurs touches servant à introduire les données de programmation et à régler le temps indiqué par l'horloge, caractérisée par le fait que la plage d'affichage (9) du module (4), en particulier la totalité du module d'affichage (4), est positionnée de manière rotative par rapport au côté avant (8) de l'horloge et/ou par rapport aux dispositifs de raccordement (2, 3) et par le fait que l'axe de rotation (6, 7) ou les axes de rotation (6, 7) est (ou sont) disposé (s) horizontalement et/ou verticalement.
     
    2. Horloge électronique de programmation selon la revendication 1, caractérisée par le fait que le boîtier (1 ) de l'horloge est constitué de deux parties de boîtier (1 a et 1 b), par le fait que dans une partie de boîtier (1 a) est disposé le dispositif de raccordement électrique et dans la deuxième partie du boîtier (1 b) le module indicateur (4) et par le fait que les deux parties du boîtier (1 a et 1 b) sont reliées mutuellement par au moins une charnière rotative (10).
     
    3. Horloge de programmation selon la revendication 2, caractérisée par le fait que la charnière (10) est réalisée sous forme tubulaire et par le fait qu'à l'intérieur du tube de la charnière (10) est prévue une chambre à piles ou à accumulateurs destinée à loger de manière fonctionnellement correcte une pile ou un accumulateur destiné à alimenter le système électronique de l'horloge.
     
    4. Horloge de programmation selon la revendication 3, caractérisée par le fait que la charnière (10) peut être bloquée sous l'application d'une force son déblocage étant difficile et/ou seulement possible sous l'application d'une même force.
     
    5. Horloge de programmation selon la revendication 4, caractérisée par le fait que le clavier (11 ) est disposé dans la partie de boîtier (1 b) comportant le module indicateur (4).
     
    6. Horloge de programmation selon la revendication 5, caractérisée par le fait que le clavier (11 ) est disposé à angle droit à la surface d'affichage (9) du module (4).
     
    7. Horloge de programmation selon la revendication 6, caractérisée par le fait que les deux parties de boîtier (1 a et 1 b) sont réalisées respectivement de deux semi-coquilles.
     
    8. Horloge de programmation selon la revendication 7, caractérisée par le fait que dans la partie de boîtier (1 a) sont disposés, avec le dispositif de raccordement, un relais de commande de la puissance et, le cas échéant, un transformateur AC-CC servant de bloc secteur pour le système électronique de l'horloge.
     
    9. Horloge de programmation selon la revendication 8, caractérisée par le fait que les trois dimensions de la partie du boîtier (1 a) comportant le dispositif de raccordement sont supérieures dans un rapport de 3:1 à celles de la partie du boîtier (1 b) comportant le module indicateur (4), et par le fait que la partie du boîtier (1 b) est disposée de manière rotative dans la zone du côté supérieur de la partie du boîtier (1 a), en particulier dans le plan horizontal par rapport au côté avant de l'horloge ou par rapport au côté de la prise femelle (8).
     
    10. Horloge de programmation selon la revendication 1, caractérisée par le fait que le module indicateur (4) est accouplé au dispositif de l'horloge dont la position est fixe par rapport au dispositif de raccordement au moyen d'un joint sphérique.
     
    11. Horloge de programmation selon la revendication 9, caractérisée par le fait qu'au lieu d'une liaison rotative entre la surface d'affichage (9) du module (4) et le côté avant (8) de l'horloge et/ou le dispositif de raccordement est prévu un élément de liaison (1 Oa) pouvant être déformé.
     


    Claims

    1. An electronic time switch having an electrical connecting device (2, 3) which is arranged directly on the housing (1) of the time switch, in particular consisting of a plug (2) and a socket (3) which is arranged so as to extend coaxially with the plug (2), having an opto-electronic display module (4) which provides a digital display and having a keyboard (11) which consists of a plurality of keys and is used for the input/pro- gramming of the switching times and the setting of the clock time, characterised in that the display surface (9) of the display module (4), in particular the display module (4), is mounted so as to be rotatable with respect to the front side (8) of the time switch and/or the connecting device (2, 3), and that the axis of rotation (6, 7) or the axes of rotation (6, 7) is/are arranged to extend horizontally and/or vertically.
     
    2. A time switch as claimed in Claim 1, characterised in that the housing (1) of the time switch is formed by two sub-housings (1 a and 1 b), that the electrical connecting device is arranged in the first sub-housing (1 a) and the display module (4) is arranged in the second sub-housing (1 b), and that the two sub-housings (1 a and 1 b) are connected to one another through at least one rotatable hinge (10).
     
    3. A time switch as claimed in Claim 2, characterised in that the hinge (10) is tubular and that the tubular interior of the hinge (10) accommodates a battery or an accumulator chamber for the functionally correct mounting of a battery or an accumulator for the operation of the clock electronics.
     
    4. A time switch as claimed in Claim 3, characterised in that the hinge (10) can be fixed in a force-locking fashion tightly and/or at times releasably.
     
    5. A time switch as claimed in Claim 4, characterised in that the keyboard (11) is arranged in the sub-housing (1 b) which contains the display module (4).
     
    6. A time switch as claimed in Claim 5, characterised in that the keyboard (11) is arranged at right angles to the display surface (9) of the module (4).
     
    7. A time switch as claimed in Claim 6, characterised in that the two sub-housings (1 a and 1 b) are each formed by two half-shells.
     
    8. A time switch as claimed in Claim 7, characterised in that the sub-housing (1 a) accommodates, in addition to the connecting device, a power switching relay and, where necessary, an AC-DC converter as power supply for the clock electronics.
     
    9. A time switch as claimed in Claim 8, characterised in that the sub-housing (1 a) having the connecting device exceeds the sub-housing (1 b) having the display module (4) in size by a ratio of 3:1, and that the sub-housing (1 b) is rotatably arranged spatially in the region of the upper side of the sub-housing (1 a), in particular in the horizontal plane towards the front side or the socket side (8) of the time switch.
     
    10. A time switch as claimed in Claim 1, characterised in that the display module (4) is coupled by a ball and socket joint to the time switch device which is fixed in position relative to the connecting device.
     
    11. A time switch as claimed in Claim 9, characterised in that in place of a rotatable bearing connection between the display surface (9) of the module (4) and the front side (8) of the time switch and/or the connecting device, a flexible connecting element (1 Oa) is provided.
     




    Zeichnung