| (19) |
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(11) |
EP 0 176 723 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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31.10.1990 Patentblatt 1990/44 |
| (22) |
Anmeldetag: 17.08.1985 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: B24B 5/10 |
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Schleifmaschine
Grinding machine
Meuleuse
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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CH FR GB IT LI |
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Priorität: |
03.10.1984 DE 3436226
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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09.04.1986 Patentblatt 1986/15 |
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Patentinhaber: Maschinenfabrik Gehring GmbH & Co. |
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D-73760 Ostfildern (DE) |
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Erfinder: |
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- Grimm, Hans, Dipl.-Ing.
D-7300 Esslingen 1 (DE)
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Vertreter: Jackisch, Walter et al |
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W. Jackisch & Partner
Menzelstrasse 40 D-70192 Stuttgart D-70192 Stuttgart (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 647 448 DE-C- 923 339 US-A- 3 345 782 US-A- 4 114 015
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DE-A- 2 714 554 GB-A- 2 089 253 US-A- 3 634 976 US-A- 4 241 544
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Schleifmaschine nach dem Oberbegriff des Patentanspruches
1.
[0002] Eine Schleifmaschine dieser Art ist aus der DE-A-26 47 448 bekannt. Die beiderseits
der Schleifspindeleinheit liegenden Führungen sind bei dieser Maschine zwei als Rundstangen
ausgeführte Führungssäulen, die an ihren Enden mit Gestellteilen derart verbunden
sind, daß sie bei raumfester Anordnung um ihre Längsachse gedreht werden können. Die
Schleifspindeleinheit ist daher nur in einer bestimmten Richtung zu dem Werkstückspindelstock
zustellbar. Zur genauen Ausrichtung des Werkstückes zum Werkzeug kann nur der Werkstückspindelstock
verschwenkt und seitenverstellt werden, wofür besondere Führungen erforderlich sind.
[0003] Aus der DE-C-923 339 ist eine Werkzeugmaschine zur spanabhebenden Bearbeitung, nämlich
eine Drehbank bekannt, bei der auf einander gegenüberliegenden Seiten des Werkstückspindelstockes
zwei Rundsäulen angeordnet sind, an denen der Werkzeugschlitten geführt ist. Die beiden
Rundsäulen sind durch endseitige Querteile zu einem starren Rahmen verbunden, der
um einen Drehzapfen schwenkbar ist. Zur Einstellung des Rahmens sind zwei am Maschinengestell
abgestützte Gewindebolzen vorgesehen, die an dem einen Querteil jeweils im Bereich
einer der beiden Rundsäulen angreifen.
[0004] Außerdem ist aus der DE-C2-25 15 276 eine Schleifmaschine zum Innenschleifen von
Laufringen bekannt, bei der der Werkstückspindelstock an einer zylindrischen Gleitbahn
verschiebbar und schwenkbar gelagert ist, um die zylindrische Innenfläche des Werkstückes
mit dem an der Schleifspindeleinheit befindlichen Werkzeug in Eingriff zu bringen.
Zum Bearbeiten von Werkstücken mit konischer Innenfläche ist die Schleifspindeleinheit
auf einer schwenkbaren Fußplatte mittels, eines kugelgelagerten Schlittens abgestützt,
so daß das Schleifwerkzeug in der durch die Fußplatte eingestellten Schräglage gegen
die konische Werkstück-Innenfläche zugestellt werden kann. Hierfür muß der Schlitten
in Richtung der Werkzeugspindelachse und senkrecht zu ihr verfahren werden. Für die
Zustellung beim Bearbeiten zylindrischer Bohrungen wird der Werkstückspindelstock
entlang der Gleitbahn in Richtung auf die dann feststehende und horizontal ausgerichtete
Schleifspindeleinheit verfahren und um die Gleitbahn geschwenkt, und außerdem wird
das Werkstück mittels einer pneumatischen Druckvorrichtung quer zu seiner Bohrungsachse
verstellt. Diese Zustellung erfordert eine komplizierte Konstruktion und Steuerung.
[0005] Beim Innenrundschleifen ist auch zu beachten, daß die erreichbare Zylindrizität der
zu bearbeitenden Werkstückbohrung in hohem Maße davon abhängig ist, wie genau die
Schleifspindelachse relativ zur Werkstückachse ausgerichtet und geführt ist. Auftretende
Fehler während der Bearbeitung, die am Werkstück im wesentlichen durch ungleichen
Scheifmittelabrieb des Werkzeuges verursacht sind, werden bei den bekannten Schleifmaschinen
durch häufiges Abrichten des Werkzeuges in engen Grenzen-zu halten versucht. Dies
gelingt nicht immer zufriedenstellend; auch wird durch den häufigen Abrichtvorgang
die Standzeit des Werkzeuges erheblich verkürzt, und es wird, insbesondere bei Verwendung
diamantoder bornitridhaltigen Werkzeugen, teures Schleifmittel verbraucht.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Schleifmaschine in konstruktiv einfacher
Weise so auszubilden, daß die Achsen der Werkzeugspindel und der Werkstückspindel
genau zueinander ausgerichtet und diese Ausrichtung korrigiert werden kann, um Bearbeitungsfehler
am Werkstück zu vermeiden. Vor allem sollen unter Reduzierung der Häufigkeit der Abrichtvorgänge
solche Bearbeitungsfehler eliminiert werden, die im wesentlichen durch ungleichmäßigen
Schleifmittelabrieb am Werkzeug entstehen können.
[0007] Die Aufgabe wird gemäß der Erfindung mit den kennzeichnenden Merkmalen des Patentanspruches
1 gelöst.
[0008] Diese Anordnung ermöglicht es, durch Schwenken der einen Führung die Schleifspindelachse
relativ zur Werkstückachse genau auszurichten und bei ungleichmäßigem Schleifmittelabrieb
in ihrer Winkellage nachzustellen. Außerdem wird die Zustellung des Werkzeuges vereinfacht,
weil die Schleifspindel nach dem Verfahren längs der Schiebeführung durch Verschwenken
der anderen Führung oder auch beider Führungen in ihrer Höhenlage ein- und nachgestellt
werden kann. Die Nachstellung der Winkel- und der Höhenlage der Schleifspindelachse
über gesonderte, je einer der beiden Führungen zugeordnete Verstelleinrichtungen kann
meßgesteuert werden, so daß Lagekorrekturen des Werkzeuges auch automatisch in Abhängigkeit
von gemessenen Werten der Bohrungsmaße möglich sind. Die während der Bearbeitung einer
Werkstückserie ausgeführten Lagekorrekturen des Werkzeuges ergeben hohe Bearbeitungsgenauigkeiten,
ohne daß der Schleifbelag jedesmal bei Abweichungen vom Sollmaß der Bohrung abgerichtet
werden muß. Dadurch wird die Bearbeitungszeit für die Werkstückserie verkürzt und
die Standzeit des Werkzeuges erheblich verlängert.
[0009] Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0010] Die Erfindung wird im folgenden anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles
näher beschrieben.
[0011] Es zeigt:
Fig. 1 eine Draufsicht auf die erfindungsgemäße Schleifmaschine in schematischer Darstellung,
Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie 11-11 in Fig. 1,
Fig. 3 einen Teilschnitt entlang der Linie 111-111 in Fig. 1 durch die Schleifmaschine,
jedoch ohne Werkstück- und Spindelstock.
[0012] Die dargestellte Schleifmaschine dient vorzugsweise zum Bearbeiten von Werkstücken
mit zylindrischen Innenbohrungen.
[0013] Auf einem Maschinenbett 1 ist ein Spindelstock 2 angeordnet, in dem ein Spannfutter
4 für ein Werkstück 3 drehbar gelagert ist. Die im Ausfuhrungsbeispiel zylindrische
Innenbohrung 6 des Werkstückes 3 wird mit einem Schleifwerkzeug 7 feinbearbeitet.
[0014] Das Schleifwerkzeug 7 wird mit hoher Drehzahl von einer Schleifspindeleinheit 5 angetrieben,
die auf einen Schlitten 8 aufgeschraubt ist. Der Schlitten 8 ist in Richtung des Doppelpfeiles
P axial verschiebbar angetrieben. Er ist an seinen zur Verschieberichtung parallelen
Längsseiten an je einer Führung 9 bzw. 10 verschieblich gelagert. Die Führung 9 ist
eine Rundführung mit einer Rundstange 11. Die gegenüberliegende Führung 10 ist eine
Rollenführung mit übereinander angeordneten Rollen 16 und 17.
[0015] Die Rundstange 11 ist an ihrem einen Ende mittels eines Lagerbockes 31 auf dem Maschinenbett
1 abgestützt (Fig. 1). Auf ihr ist der Schlitten 8 mit Gleitlagerbuchsen 12 axial
verschiebbar geführt. Zum Schutz der Führungsbahn ist die Rundstange 11 vor und hinter
dem Schlitten 8 vonjeinem Faltenbalg 13 umgeben. An der gegenüberliegenden Rollenführung
10 ist der Schlitten 8 mittels einer Führungsschiene 14 geführt, die an einem vertikal
nach oben gerichteten Randabschnitt 8a des Schlittens mit Schrauben so befestigt ist,
daß sie seitlich und in Richtung auf den Spindelstock 2 vorkragt (Fig. 1 und 2).
[0016] Mit ihrem seitlich vorkragenden Abschnitt 14a liegt die Führungsschiene 14 zwischen
den senkrecht übereinander liegenden Rollen 16 und 17, die als Stützrollen mit balliger
Lauffläche ausgebildet sind. Die Stützrollen sind an einem Tragarm 15 der Rollenführung
10 gelagert, der parallel zur Rundstange 11 der Rundführung 9 liegt und etwa gleiche
Länge hat. Die obere Stützrolle 16 wird von einer Feder 44 gegen die Führungsschiene
14 gedrückt (Fig. 2), um eine spielfreie Führung zu gewährleisten. Hierzu ist die
Stützrolle 16 an einer Lasche 45 gelagert, die schwenkbar an einer mit dem Tragarm
15 fest verbundenen, vertikalen Platte 46 angebracht ist. Die Feder 44 stützt sich
an einer horizontalen Querplatte 47 ab, die an der oberen Stirnseite der Platte 46
angeschraubt ist.
[0017] Der Schlitten 8 wird über eine Kolben-Zylinder-Einheit 18 (Fig. 1 und 3) und einen
mit ihr verbundenen Oszillierantrieb 19 angetrieben, der durch einen Exzenterantrieb
gebildet ist. Die Anordnung ist so getroffen, daß das Schleifwerkzeug 7 durch die
Kolben-Zylinder-Einheit 18 in bekannter Weise in die Bohrung 6 des Werkstükkes 3 ein-
und ausgefahren werden kann und dann über den Exzenterantrieb 19 innerhalb der Bohrung
6 oszillierend in Richtung des Doppelpfeiles P bewegbar ist.
[0018] Der verstellbar an einer Trägerplatte 20 auf dem Maschinenbett angeordnete Exzenterantrieb
19 besteht im wesentlichen aus einer Exzenterwelle 21, deren Achse quer zur Schleifspindelachse
29 verläuft und die von einem Motor 22, z.B. einem Ölmotor, rotierend angetrieben
wird. Die Exzenterwelle 21 bildet einen Lagerbolzen für ein Lagerauge 23 der Kolben-Zylinder-Einheit
18. Die Einheit 18 durchsetzt mit Bewegungsspiel eine Öffnung 18b (Fig. 3) einer vertikalen
Trennoder Stützwand 28 des Maschinenbettes 1.
[0019] Anstelle des Exzenterantriebs kann auch ein an sich bekannter Kugelgewindetrieb verwendet
werden, der von einem mittels Winkelcodierer weggesteuerten Servomotor angetrieben
wird (NC-Achse). Besondes zweckmäßig ist es, wenn der Kugelgewindetrieb direkt mit
dem Schlitten 8 verbunden ist. Das Schleifwerkzeug wird bei einer solchen Anordnung
vom Kugelgewindetrieb in die Bohrung 6 des Werkstückes ein- und ausgefahren und innerhalb
der Bohrung in Richtung des Doppelpfeiles P oszillierend bewegt.
[0020] Die Kolbenstange 18a der Kolben-Zylinder-Einheit 18 ist gelenkig mit dem Schlitten
8 mittels ihres endseitigen Lagerauges 24 verbunden, das zwischen zwei am Schlitten
befestigten Ösen 24a und 24b liegt und von einem in die Ösen eingreifenden Gelenkbolzen
24c durchsetzt ist (Fig. 1 und 2).
[0021] Durch Verschwenken der Trägerplatte 20 kann das Schleifwerkzeug 7 in Längsrichtung
verstellt werden. Hierzu ist die Trägerplatte 20 mit einem Bolzen 25 zwischen zwei
fest auf dem Maschinenbett 1 angeordneten Klötzen 26 schwenkbar gelagert und wird
mit einer Einstellschraube 27 gehalten, die an der Trennwand 28 angelenkt ist. Die
Einstellschraube 27 liegt in Draufsicht (Fig. 1) neben und in Seitenansicht (Fig.
3) oberhalb der Kolben-Zylinder-Einheit 18 und mit ihrer Lageröse 27a zwischen zwei
an der Trennwand 28 befestigten Halterungen 28a und 28b, an denen sie mit einem Lagerbolzen
28c angelenkt ist. An der Trägerplatte 20 ist die Einstellschraube 27 mit einer Spindelmutter
27b verstellbar gelagert.
[0022] Zum Einstellen und Verändern der Richtung der Schleifspindelachse 29 relativ zur
Werkstück- bzw. Bohrungsachse 30 ist die Rundführung 9 verstellbar gelagert und angetrieben.
Hierzu ist die Rundstange 11 mit ihrem einen Ende an dem auf dem Maschinenbett 1 befestigten
Lagerbock 31 um eine horizontale, quer zur Schleifspindelachse 29 liegende Schwenkachse
32 verschwenkbar gelagert. Am gegenüberliegenden Ende ist die Rundstange 11 von einer
Verstelleinrichtung 33 gehalten, die an der Trennwand 28 befestigt ist. Mit der Verstelleinrichtung
33 kann die Rundstange 11 um die Schwenkachse 32 in vertikaler Richtung verschwenkt
werden, so daß der Schlitten 8 schräg zur Horizontalebene auszurichten ist.
[0023] Die Verstelleinrichtung 33 enthält eine Exzenterwelle 35, die mit Spiel in eine Lagerbohrung
34 der Rundstange 11 eingreift und über eine Antriebsverbindung 37, beispielsweise
ein Zahnradgetriebe, von einem Servo- oder Schrittmotor 38 angetrieben wird. Anstelle
der Exzenterverstellung kann auch jede andere geeignete Verstelleinrichtung, z.B ein
numerisch gesteuerter Kugelgewindetrieb (NC-Achse) verwendet werden.
[0024] Die in horizontaler Ebene parallel zur Rundführung 9 verlaufende Rollenführung 10
(Fig. 1 und 2) ist über den Tragarm 15 ebenfalls vertikal verstellbar gelagert. Der
Tragarm 15 ist hierzu mit seinem dem Spindelstock 2 benachbarten Ende in gleicher
Weise wie die Rundstange 11 in einem auf dem Maschinenbett 1 befestigten Lagerbock
39 gelagert und am anderen Ende von einer Verstelleinrichtung 40 gehalten, die von
einem Servo- oder Schrittmotor 42 angetrieben wird. Der Tragarm 15 ist daher um eine
quer zur Schleifspindelachse 29 im Lagerbock 39 liegende Schwenkachse 41 höhenverschwenkbar.
Hierdurch ist die Höhenlage der Schleifspindelachse 29 relativ zur Werkstückachse
30 veränderbar, womit in einfacher Weise eine Zustelleinrichtung für das Schleifwerkzeug
7 gebildet ist. Die Verstelleinrichtung 40 und der Motor 42 sind wie die Verstelleinrichtung
33 und der Motor 38 an der Trennwand 28 oder auch direkt auf dem Maschinenbett 1 montiert.
[0025] Die Rundführung 9 und die Rollenführung 10 sind bei dem aus Fig. 2 ersichtlichen
seitlichen Abstand zur Schleifspindelachse 29 so angeordnet, daß sich das in Eingriff
innerhalb der Bohrung 6 befindliche Schleifwerkzeug 7 in Draufsicht beiderseits einer
Vertikalebene E
o erstreckt, die mittig zwischen zwei zur Verschieberichtung P senkrechten Vertikalebenen
E
1 und E2 liegt (Fig. 1), wobei die Vertikalebene E
1 den Berührungspunkt der Stützrolle 17 mit der Führungsschiene 14 und die Vertikalebene
E2 die Schwenkachse 32 der Rundstange 11 enthält. Wird bei dieser Anordnung die Rundstange
11 mittels der Verstelleinrichtung 33 um die Achse 32 geschwenkt, so wird nur die
Richtung der Schleifspindelachse 29, nicht aber deren Höhenlage relativ zur Werkstückachse
30 in der vertikalen Mittelebene E
o verändert. Die Höhenlage des Schleifwerkzeuges kann dann ausschließlich durch Zustellen
mittels des Tragarmes 15 ein- oder nachgestellt werden, der über die Verstelleinrichtung
40 um die Achse 41 geschwenkt wird und damit die Rollenführung 10 in ihrer Höhe verstellt,
wobei der Schlitten 8 nur um die Rundstange 11 schwenkt. Bleibt die Rollenführung
10 beim Schwenken der Rundstange 11 in ihrer Höhe unverändert, so schwenkt der Schlitten
8 um die Achse 32 und außerdem um die Längsachse der Rundstange 11, so daß in der
Mittelebene E
o die auf der Seite der Rundstange 11 entstandene Höhendifferenz zur Horizontalebene
der Werkstückachse 30 auf der Seite der Rollenführung 10 eine gleiche Höhendifferenz
in entgegengesetzter Richtung zur Folge hat und damit die Höhenlage des Schnittpunktes
der Werkstückachse 30 mit der Mittelebene E
o unverändert bleibt.
[0026] Die beschriebenen Verhältnisse in der Lage des in Eingriff befindlichen Schleifwerkzeuges
relativ zu der Rundführung 9 und zur Rollenführung 10 können auch anders gewählt werden,
derart, daß bei einer Verstellung der Rundführung 9 mittels der Verstelleinrichtung
33 neben einer Veränderung der Richtung der Schleifwerkzeugachse auch eine Veränderung
ihrer Höhenlage relativ zur Werkstückachse innerhalb der Werkstückbohrung 6 auftritt.
In diesen Fällen kann durch Nachstellen der Rollenführung 10 mittels der Verstelleinrichtung
40 die Höhenverstellung der Schleifwerkzeugachse ausgeglichen werden, ebenso wie auch
die Verstellung auf das für die Zustellung des Schleifwerkzeuges gewünschte Maß korrigiert
werden kann.
[0027] Die Führungen 9 und 10 werden zweckmäßig meßgesteuert geschwenkt so daß di Schleifspindelachse
29 automatisch verstellt werden kann. Zu diesem Zweck wird mit einer (nicht dargestellten)
an sich bekannten Meßeinrichtung die Abweichung der Werkstückbohrung 6 von der Sollform,
beispielsweise der Zylinderform, und vom gewünschten Sollmaß gemessen, wobei die Bohrung
während des Schleifens oder in Arbeitspausen oder auch nach dem Schleifen vermessen
werden kann. Die gemessenen Werte werden in geeigneter Weise einer (nicht dargestellten)
elektronischen Auswerte- und Recheneinheit zugeführt, die die Servo- oder Schrittmotore
38 und 42 entsprechend ansteuert, welche über die Verstelleinrichtungen 33 bzw. 40
die Führungen 9 und 10 so lange nachstellen, bis das gewünschte Sollmaß erreicht ist.
Dann gibt die Auswerteund Recheneinheit ein Signal, wodurch der Schleifvorgang beendet
wird. Durch Vergleich der gemessenen Istwerte mit den vorgegebenen Sollwerten und
eine entsprechende Regelung der Nachstellung der Führung 9 und/oder der Führung 10
kann so der Schleifvorgang automatisch ablaufen und beendet werden.
[0028] Ferner kann der Schleifablauf durch eine mittelbar die Schleifkraft messende Einrichtung
automatisch gesteuert werden. Hierzu wird mittels eines geeigneten Meßwertgebers,
im Ausführungsbeispiel mittels eines Dehnungsmeßstreifens 43, die durch die Auflagekraft
des Schlittens 8 über die Stützrolle 17 hervorgerufene Durchbiegung des Tragarmes
15 gemessen. Diese Durchbiegung ist ein Maß für den Abnutzungsgrad des Werkzeuges
7. Der Dehnungsmeßstreifen 43 soll auf der Unterseite des Tragarmes 15 an der Stelle
der größten Durchbiegung angeordnet sein, nämlich benachbart zu der Stützrolle 17.
Die laufend gemessenen Werte werden einer an sich bekannten (nicht dargestellten)
elektronischen Rechen-und Steuervorrichtung zugeführt. Die Meßwerte werden zur Berechnung
der Nachstellung der Führungen 9 und 10 ausgewertet, die damit unter Berücksichtigung
des Verschleißes des Werkzeuges 7 nachgestellt werden. Mit der Rechen- und Steuervorrichtung
wird der Schleifvorgang so gesteuert, daß er optimal abläuft und Abrichtvorgänge am
Schleifwerkzeug 7 weiter reduziert werden.
1. Schleifmaschine zur Bearbeitung von Innenflächen, insbesondere zylindrischen Innenbohrungen
von Werkstücken, mit einem Maschinenbett (1), mindestens einem Werkstückspindelstock
(2) und einem eine Schleifspindeleinheit (5) tragenden Schlitten (8), der auf dem
Maschinenbett (1) verschiebbar mittels Führungen (9 und 10) geführt ist, die auf einander
gegenüberliegenden Seiten der Schleifspindeleinheit (5) liegen, dadurch gekennzeichnet,
daß die Führungen (9 und 10) mit je einer gesonderten Verstelleinrichtung (33; 40)
unabhängig voneinander jeweils um eine quer zur Schleifspindelachse (29) liegende,
etwa horizontale Achse (32; 41) verschwenkbar sind.
2. Schleifmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Führung (9)
eine Rundführung ist, die eine zur Schleifspindelachse (29) parallele Rundstange (11)
aufweist, an welcher der die Schleifspindeleinheit (5) tragende Schlitten (8) verschiebbar
und schwenkbar gelagert ist, und daß die andere Führung (10) eine Rollenführung mit
übereinander liegenden Rollen (16 und 17) ist, zwischen denen eine Führungsschiene
(14) des Schlittens (8) geführt ist.
3. Schleifmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Führungsschiene
(14) parallel zur Schleifspindelachse (29) erstreckt.
4. Schleifmaschine nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen
(16 und 17) zwei vertikal übereinander liegende Stützrollen mit balliger Auflagefläche
sind.
5. Schleifmaschine nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Rollen (16 und 17) an einem Tragarm (15) gelagert sind, der mit dem Maschinenbett
(1) um die Schwenkachse (41) der Rollenführung (10) schwenkbar verbunden ist.
6. Schleifmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragarm (15) um
die Schwenkachse (41) schwenkbar an einem Lagerbock (39) abgestützt ist, der auf dem
Maschinenbett (1) befestigt ist.
7. Schleifmaschine nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragarm
(15) an seinem einen Ende, das der Schwenkachse (41) in bezug auf die Rollenführung
(10) gegenüberliegt, mit der zugehörigen Verstelleinrichtung (40) verbunden ist.
8. Schleifmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragarm (15) auf
einer zur Verstelleinrichtung (40) gehörigen Exzenterwelle gelagert ist, die von einem
Servo- oder Schrittmotor (42) angetrieben ist.
9. Schleifmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragarm (15) mit
einem numerisch gesteuerten Kugelgewindetrieb der Verstelleinrichtung (40) verbunden
ist.
10. Schleifmaschine nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß
die obere Rolle (16) der Rollenführung (10) in Richtung auf die Führungsschiene (14)
des Schlittens federbelastet ist.
11. Schleifmaschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Rolle
(16) an einer Lasche (45) gelagert ist, die mit einer am Tragarm (15) befestigten
Platte (46) schwenkbar verbunden und gegen sie mittels einer Feder (44) abgestützt
ist.
12. Schleifmaschine nach einem der Ansprüch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß
der die Schleifspindeleinheit (5) tragende Schlitten (8) in Richtung der Schleifspindelachse
(29) oszillierend angetrieben ist.
13. Schleifmaschine nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß für den Schlittenantrieb
ein Exzenterantrieb (19) vorgesehen ist.
14. Schleifmaschine nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß für den Schlittenantrieb
ein numerisch gesteuerter Kugelgewindetrieb vorgesehen ist.
15. Schleifmaschine nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß
der Schlitten (8) mit seinem Antrieb (19) über eine Kolben-Zylinder-Einheit (18) verbunden
ist.
16. Schleifmaschine nach einem der Ansprüche 12 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß
der Oszillierantrieb (19) an einer schwenkbar mit dem Maschinenbett (1) verbundenen
Trägerplatte (20) abgestützt ist, die mittels eines Stellgliedes, vorzugsweise einer
Einstellschraube (27), in ihrer Schwenklage einstellbar ist.
17. Schleifmaschine nach einem der Ansprüche 2 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß
die Rundstange (11) der Rundführung (9) mit ihrem dem Spindelstock (2) zugewandten
Ende an der der Rundführung (9) zugeordneten horizontalen Schwenkachse (32) schwenkbar
gelagert und mit ihrem anderen Ende an der zugehörigen'Verstelleinrichtung (33) angebracht
ist.
18. Schleifmaschine nach einem der Ansprüche 2 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß
die Verstelleinrichtung (33) der Rundführung (9) eine Exzenterwelle (35) aufweist,
die von einem Servo- oder Schrittmotor (38) angetrieben ist.
19. Schleifmaschine nach einem der Ansprüche 2 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß
die Verstelleinrichtung für die Rundführung (9) einen numerisch gesteuerten Kugelgewindetrieb
aufweist.
20. Schleifmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß
das Schleifwerkzeug (7) der Schleifspindeleinheit (5) in seiner Eingriffsstellung
mit dem Werkstück (3) zwischen zwei parallelen, zur Schleifspindelachse (29) senkrechten
Vertikalebenen (E, und E2) liegt, von denen die eine Vertikalebene (E,) die Schlitten-Stützlinie
der einen Führung (10) und die andere Vertikalebene (E2) die Schwenkachse (32) der
anderen Führung (9) enthält.
21. Schleifmaschine nach Anspruch 20 und einem der Ansprüche 2 bis 19, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schlitten-Stützlinie der einen Führung (10) von der Berührungslinie der unteren
Rolle (17) dieser Rollenführung (10) mit der Führungsschiene (14) des Schlittens (8)
gebildet ist.
22. Schleifmaschine nach Anspruch 20 oder 21, dadurch gekennzeichnet, daß das Schleifwerkzeug
(7) in seiner Eingriffsstellung mit dem Werkstück (3) von den beiden Vertikalebenen
(Ei und E2) und von den beiden Führungen (9 und 10) einen derart bemessenen Abstand
hat, daß beim Verschwenken der einen Führung (9) nur seine Winkellage und beim Verschwenken
der anderen Führung (10) nur seine Höhenlage zur Werkstükkachse (30) verändert wird.
23. Schleifmaschine nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß das Schleifwerkzeug
(7) in seiner Eingriffsstellung mit dem Werkstück (3) etwa gleichen Abstand zu den
beiden Vertikalebenen (E, und E2) hat.
24. Schleifmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß
die Verstelleinrichtungen (33 und 40) der beiden Führungen (9 und 10) über einen Regler
in Abhängigkeit von Sollwerten und von gemessenen Istwerten des Bohrungsmaßes und/oder
der Bohrungsgeometrie gesteuert sind.
25. Schleifmaschine nach einem der Ansprüche 5 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß
die Verstelleinrichtungen (33 und 40) der beiden Führungen (9 und 10) in Abhängigkeit
von der am Tragarm (15) im Bereich der Rollen (16 und 17) auftretenden Durchbiegung
gesteuert sind, deren Werte mittels eines am Tragarm angeordneten Meßwertgebers, vorzugsweise
eines Dehnungsmeßstreifens (43), ermittelt und einem elektronischen Regler zugeführt
werden.
1. Meuleuse pour l'usinage de surfaces intérieures, en particulier d'alésages cylindriques
intérieurs de pièces à usiner, comprenant un bâti de machine (1), au moins une poupée
porte-pièce (2) et un chariot (8) portant une unité de broche porte-meule (5) et guidée
de manière mobile sur le bâti de machine (1) au moyen de guidages (9 et 10) placés
sur des côtés opposés de l'unité de broche porte-meule (5), caractérisé en ce que
les guidages (9 et 10) peuvent être pivotés chacun par un dispositif de réglage particulier
(33; 40) et indépendamment l'un de l'autre autour d'un axe sensiblement horizontal
(32; 41) orienté transversalement à t'axe (29) de la broche porte-meule.
2. Meuleuse selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'un des guidages (9)
est un guidage circulaire qui comprend une barre ronde (11) parallèle à l'axe (29)
de la broche porte-meule, sur laquelle le chariot (8) portant l'unité de broche porte-meule
(5) est monté de façon mobile et pivotante; et que l'autre guidage (10) est un guidage
à rouleaux avec des rouleaux (16 et 17) superposés entre lesquels est disposé un rail-guide
(14) du chariot (8).
3. Meuleuse selon la revendication 2, caractérisée en ce que le rail-guide (14) s'étend
parallèlement à l'axe (29) de la broche porte-meule.
4. Meuleuse selon l'une des revendications 2 ou 3, caractérisée en ce que les rouleaux
(16 et 17) sont deux rouleaux d'appui avec surface d'appui bombée placés verticalement
l'un au-dessus de l'autre.
5. Meuleuse selon l'une des revendications 2 à 4, caractérisée en ce que les rouleaux
(16 et 17) sont montés sur un bras de support (15) lequel est raccordé au bâti de
machine (1) de façon à pouvoir tourner autour de l'axe de pivotement (41) du guidage
à rouleaux (10).
6. Meuleuse selon la revendication 5, caractérisée en ce que le bras de support (15)
prend appui sur un palier (39) fixé sur le bâti de machine (1) de manière à pouvoir
tourner autour de l'axe de pivotement (41).
7. Meuleuse selon l'une des revendications 5 ou 6, caractérisée en ce que l'extrémité
du bras de support (15) située en face de l'axe de pivotement (41) par rapport au
guidage à rouleaux (10) est reliée au dispositif de réglage associée (40).
8. Meuleuse selon la revendication 7, caractérisée en ce que le bras de support (15)
est monté sur un arbre d'excentrique qui fait partie du dispositif de réglage (40)
et qui est entraîné par un servomoteur ou un moteur pas à pas (42).
9. Meuleuse selon la revendication 7, caractérisée en ce que le bras de support (15)
est relié à une vis à billes à commande numérique du dispositif de réglage (40).
10. Meuleuse selon l'une des revendications 2 à 9, caractérisée en ce que le rouleau
supérieur (16) du guidage à rouleaux (10) est commandé par ressort en direction du
rail-guide (14) du chariot.
11. Meuleuse selon la revendication 10, caractérisée en ce que le rouleau supérieur
(16) est monté sur une attache (45) qui est reliée de manière pivotante à une plaque
(46) fixée sur le bras de support (15) et sur laquelle il prend appui au moyen d'un
ressort (44).
12. Meuleuse selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisée en ce que le chariot
(8) portant l'unité de broche porte-meule (5) est entraîné de manière oscillante dans
le sens de l'axe (29) de la broche porte-meule.
13. Meuleuse selon la revendication 12, caractérisée en ce qu'elle comprend pour l'entraînement
du chariot une commande à excentrique (19).
14. Meuleuse selon la revendication 12, caractérisée en ce qu'elle comprend pour l'entraînement
du chariot une vis à billes à commande numérique.
15. Meuleuse selon l'une des revendications 12 à 14, caractérisée en ce que le chariot
(8) est relié à son mécanisme d'entraînement (19) par l'intermédiaire d'un système
de piston-cylindre (18).
16. Meuleuse selon l'une des revendications 12 à 15, caractérisée en ce que l'entraînement
oscillant (19) s'appuie sur une plaque de support (20) raccordée de manière pivotante
au bâti de machine (1) et dont l'inclinaison peut être réglée au moyen d'un organe
de réglage, de préférence d'une vis de réglage (27).
17. Meuleuse selon l'une des revendications 2 à 16, caractérisée en ce que la barre
ronde (11) du guidage circulaire (9) est articulée avec son extrémité dirigée vers
la poupée fixe (2) sur l'axe de pivotement horizontal (32) associé au guidage circulaire
(9) et fixée avec son autre extrémité sur le dispositif de réglage (33) associé.
18. Meuleuse selon l'une des revendications 2 à 17, caractérisée en ce que le dispositif
de réglage (33) du guidage circulaire (9) comprend un arbre d'excentrique (35) qui
est tentraîné par un servomoteur ou un moteur pas à pas (38).
19. Meuleuse selon l'une des revendications 2 à 17, caractérisée en ce que le dispositif
de réglage pour le guidage circulaire (9) comprend une vis à billes à commande numérique.
20. Meuleuse selon l'une des revendications 1 à 19, caractérisée en ce que l'outil
de rectification (7) de l'unité de broche porte-meule (5) se situe, dans sa position
de contact avec la pièce à usiner (3), entre deux plans verticaux (Ei et E2) parallèles et perpendiculaires à l'axe (29) de la broche porte-meule, l'un des plans
verticaux (Ei) contenant la ligne d'appui du chariot de l'un des guidages (10) et l'autre plan
vertical (E2) contenant l'axe de pivotement (32) de l'autre guidage (9).
21. Meuleuse selon la revendication 20 et l'une des revendications 2 à 19, caractérisée
en ce que la ligne d'appui du chariot de l'un des guidages (10) est constituée par
la ligne de contact du rouleau inférieur (17) de ce guidage à rouleaux (10) avec le
rail-guide (14) du chariot (8).
22. Meuleuse selon l'une des revendications 20 ou 21, caractérisée en ce que, dans
sa position de contact avec la pièce à usiner (3), l'outil de rectification (7) se
trouve à une distance telle des deux plans verticaux (E, et E2) et des deux guidages (9 et 10) que le pivotement de l'une des guidages (9) provoque
uniquement un changement de sa position angulaire et le pivotement de l'autre guidage
(10), uniquement une modification de sa position en hauteur par rapport à l'axe (30)
de la pièce à usiner.
23. Meuleuse selon la revendication 22, caractérisée en ce que, dans sa position de
contact avec la pièce à usiner (3), l'outil de rectification (7) se trouve sensiblement
à égale distance des deux plans verticaux (E, et E2).
24. Meuleuse selon l'une des revendications 1 à 23, caractérisée en ce que les dispositifs
de réglage (33 et 40) des deux guidages (9 et 10) sont commandés, par l'intermédiaire
d'un régulateur, en fonction de valeurs de consigne et de valeurs effectives mesurées
de la cote de l'alésage et/ou de la géométrie de l'alésage.
25. Meuleuse selon l'une des revendications 5 à 24, caractérisée en ce que les dispositifs
de réglage (33 et 40) des deux guidages (9 et 10) sont commandés en fonction du fléchissement
du bras de support (15) dans la région des rouleaux (16 et 17) dont les valeurs sont
déterminées au moyen d'un capteur de mesure, de préférence d'une jauge extensométrique
(43), disposé sur le bras de support et transmises à un régulateur électronique.
1. Grinding machine for machining inner surfaces, in particular cylindrical inner
bores in workpieces, with a bench (1), at least one work-piece headstock (2) and a
carriage (8) supporting a grinding-wheel spindle unit (5), which carriage is guided
to slide on the bench (1) by means of guides (9 and 10), which are located on opposite
sides of the grinding-wheel spindle unit (5), characterised in that the guides (9
and 10) each with a separate adjusting device (33, 40) are able to tilt independently
of each other respectively about an approximately horizontal axis (32; 41) lying at
right angles to the grinding-wheel spindle axis (29).
2. Grinding machine according to Claim 1, characterised in that the one guide (9)
is a circular guide, which comprises a round bar (11) parallel to the grinding-wheel
spindle axis (29), on which the carriage (8) supporting the grinding-wheel spindle
unit (5) is mounted to slide and tilt and that the other guide (10) is a roller guide
with rollers (16 and 17) located one above the other, between which a guide rail (14)
of the carriage (8) is guided.
3. Grinding machine according to Claim 2, characterised in that the guide rail (14)
extends parallel to the grinding-wheel spindle axis (29).
4. Grinding machine according to Claim 2 or 3, characterised in that the rollers (16
and 17) are two support rollers with a spherical bearing surface located vertically
one above the other.
5. Grinding machine according to one of Claims 2 to 4, characterised in that the rollers
(16 and 17) are mounted on a support arm (15), which is connected to the bench (1)
so as to rotate about the swivel axis (41) of the roller guide (10).
6. Grinding machine according to Claim 5, characterised in that the support arm (15)
is supported on a bearing block (39) so as to rotate about the swivel axis (41), which
bearing block is attached to the bench (1).
7. Grinding machine according to Claim 5 or 6, characterised in that at its one end,
which lies opposite the swivel axis (41) with respect to the roller guide (10), the
support arm (15) is connected to the associated adjusting device (40).
8. Grinding machine according to Claim 7, characterised in that the support arm (15)
is mounted on an eccentric shaft belonging to the adjusting device (40), which shaft
is driven by a servo-motor or stepping motor (42).
9. Grinding machine according to Claim 7, characterised in that the support arm (15)
is connected to a numerically controlled ball thread drive of the adjusting device
(40).
10. Grinding machine according to one of Claims 2 to 9, characterised in that the
upper roller (16) of the roller guide (10) is spring-loaded in the direction of the
guide rail (14) of the carriage.
11. Grinding machine according to Claim 10, characterised in that the upper roller
(16) is mounted on a splice plate (45), which is rotatably connected to a plate (46)
fastened to the support arm (15) and against which it is supported by means of a spring
(44).
12. Grinding machine according to one of Claims 1 to 11, characterised in that the
carriage (8) supporting the grinding-wheel spindle unit (5) is driven in an oscillating
manner in the direction of the grinding-wheel spindle axis (29).
13. Grinding machine according to Claim 12, characterised in that an eccentric drive
(19) is provided for the carriage drive.
14. Grinding machine according to Claim 12, characterised in that a numerically controlled
ball thread drive is provided for the carriage drive.
15. Grinding machine according to one of Claims 12 to 14, characterised in that the
carriage (8) is connected to its drive (19) by way of a piston-cylinder unit (18).
16. Grinding machine according to one of Claims 12 to 15, characterised in that the
oscillating drive (19) is supported on a support plate (20) connected to the machine
bed (1) so that it is able to swivel, which support plate can be adjusted in its swivelling
position by means of a control member, for example a set screw (27).
17. Grinding machine according to one of Claims to 16, characterised in that the round
bar (11) of the circular guide (9) is mounted by its end facing the spindle head (2)
so that it is able to swivel at the horizontal swivel axis (32) associated with the
circular guide (9) and at its other end is located on the associated adjusting device
(33).
18. Grinding machine according to one of Claims 2 to 17, characterised in that the
adjusting device (33) of the circular guide (9) comprises an eccentric shaft (35),
which is driven by a servo- motor or stepping motor (38).
19. Grinding machine according to one of Claims 2 to 17, characterised in that the
adjusting device for the circular guide (9) comprises a numerically controlled ball
thread drive.
20. Grinding machine according to one of Claims 1 to 19, characterised in that in
its engagement position with the work-piece (3), the grinding tool (7) of the grinding-wheel
spindle unit (5) lies between two parallel vertical planes (E1 and E2) perpendicular to the grinding-wheel spindle axis (29), whereof the one vertical
plane (E1) contains the carriage support line of one guide (10) and the other vertical plane
(E2) contains the swivel axis (32) of the other guide (9).
21. Grinding machine according to Claim 20 and one of Claims 2 to 19, characterised
in that the carriage support line of the one guide (10) is formed by the line of contact
of the lower roller (17) of this roller guide (10) with the guide rail (14) of the
carriage (8).
22. Grinding machine according to Claim 20 or 21, characterised in that in its engaged
position with the workpiece (3), the grinding tool (7) is at a distance from the two
vertical planes (E, and E2) and from the two guides (9 and 10) measured such that at the time of swivelling
of one guide (9), solely its angular position and at the time of tilting of the other
guide (10), solely its vertical position with respect to the work-piece axis (30)
is changed.
23. Grinding machine according to Claim 22, characterised in that in its engaged position
with the workpiece (3), th* grinding tool (7) is at approximately the same distance from the two vertical planes
(E, and E2).
24. Grinding machine according to one of Claims 1 to 23, characterised in that the
adjusting devices (33 and 40) of the two guides (9 and 10) are controlled by way of
a controller depending on reference values and on measured actual values of the dimensions
of the hole and/or of the hole geometry.
25. Grinding machine according to one of Claims 5 to 24, characterised in that the
adjusting devices (33 and 40) of the two guides (9 and 10) are controlled depending
on the deflection occurring on the support arm (15) in the region of the rollers (16
and 17), the values of which deflection are ascertained by means of a transducer located
on the support arm, preferably a wire strain gauge (43) and are supplied to an electronic
controller.

