| (19) |
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(11) |
EP 0 176 952 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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11.01.1989 Patentblatt 1989/02 |
| (22) |
Anmeldetag: 25.09.1985 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: A63C 9/20 |
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Skibindung-Skischuh-Kombination
Combination of a ski binding and a foot wear
Combinaison d'une fixation de ski et d'une chaussure
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR LI |
| (30) |
Priorität: |
26.09.1984 AT 3051/84
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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09.04.1986 Patentblatt 1986/15 |
| (73) |
Patentinhaber: TMC CORPORATION |
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CH-6340 Baar/Zug (CH) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Nowak, Gerhard
A-2362 Biedermannsdorf (AT)
- Winter, Alfred
A-1140 Wien (AT)
- Morbitzer, Hans-Peter
A-1210 Wien (AT)
- Kruschik, Klaus
A-2352 Gumpoldskirchen (AT)
- Theuer, Rudolf, Dipl.-Ing.
A-2521 Trumau (AT)
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| (74) |
Vertreter: Szász, Tibor, Dipl.-Ing. |
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HTM Sport- und Freizeitgeräte AG
Tyroliaplatz 1 2320 Schwechat 2320 Schwechat (AT) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 088 673 DE-A- 3 151 566
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DE-A- 3 002 874
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Skibindung-Skischuh-Kombination für einen Langlauf- oder
Tourenski nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
[0002] Eine Kombination der eingangs genannten Art ist beispielsweise in der DE-A1-30 02
874 (Fig. 29, 30) beschrieben. Bei dieser bekannten Lösung nimmt das Halteelement
ein Einhakelement des Skischuhes auf, welches sich von der Skischuhspitze etwa horizontal
nach vorne erstreckt, starr mit dem vorderen Skischuhende verbunden ist und einen
quer zur Längsachse des Skischuhs verlaufenden Abschnitt aufweist, der im Abstand
von der Skischuhspitze angeordnet ist, um auf das Halteelement aufgesetzt werden zu
können. Das Verriegelungsglied der bekannten Lösung besteht aus einem in der Draufsicht
betrachtet im allgemeinen U-förmigen Bügel, an welches ein Druckelement angelenkt
ist. Die freien Endbereiche des U-förmigen Bügels greifen in das Halteelement ein
und bilden somit eine zweite Schwenkachse für das Verriegelungsglied. Diese Ausgestaltung-bedeutet,
daß zur Fixierung der Lage des Skischuhes an der Skibindung das Verriegelungsglied
immer händisch betätigt werden muß, so daß kein automatisches Einsteigen (step-in)
gegeben ist. Ein weiterer Nachteil der bekannten Lösung besteht darin, daß zufolge
der Ausbildung des Verriegelungsgliedes als Kniehebel durch wiederholte Betätigungen
zwischen den einzelnen Bauelementen dieser Verriegelungsvorrichtung Lockerungen entstehen
können, wobei dann die Bedingung, jegliche Relativbewegung zwischen dem Halteelement
und dem Einhakelement auszuschließen, nicht mit Sicherheit gewährleistet wird.
[0003] Aus der DE-A1-31 51 566 ist zwar eine Lösung bekannt, die eine Weiterentwicklung
des Gegenstandes der DE-A1-3002874 insoferne zum Gegenstand hat, als bei dieser ein
automatisches Einsteigen (step-in) verwirklicht ist, weist jedoch die vorangehend
in Verbindung mit der in der DE-Al-30 02 874 beschriebenen Lösung angeführten weiteren
Nachteile gleichfalls auf.
[0004] In der DE-A2-26 22 966 wurde zum Schutz das Einbetten einer Achse in die nach vorne
gezogene Sohle eines Langlaufskischuhes sowie einer mit diesem mit Wirkverbindung
tretenden Skibindung beansprucht. Dabei wird die Querachse des Skischuhes in dessen
in die Skibindung eingesetztem Zustand von den beiden hakenförmigen Halteelementen
der Bindung umgriffen. Allerdings dürfte diese Lösung für sich schon aus früheren
Veröffentlichungen bekannt sein, da ein Patent auf diese Anmeldung (am 11.3.1981)
rechtswirksam versagt worden ist.
[0005] In der EP-A1 88673 wird eine weitere Skibindung der eingangs genannten Art beschrieben.
Bei dieser bekannten Lösung weist das Halteelement zwei Fortsätze auf, in welche entsprechend
ausgestaltete Schlitze des Skischuhs von oben her einführbar sind. Dabei wird während
eines Einstiegsvorganges das federbelastete Verriegelungsglied vorerst verschwenkt
und bei voll eingesetztem Skischuh durch die Feder in die Raststellung gebracht. Die
eben erwähnte Feder entspricht der in der gegenständlichen Anmeldung als zweite Feder
bezeichneten Feder. Die Feder nach dem Stand der Technik liegt nachteiligerweise zwischen
dem Tragkörper und dem Verriegelungsglied, wodurch eine stärkere Feder vorgesehen
sein muß. Des weiteren wird ein elastischer Bauteil verwendet, der das Halteelement
nicht dauernd unterstützt, sondern nur während eines Verschwenkvorganges, nach einem
bestimmten Verschwenkwinkel, von der aus Halteelement und Verriegelungsglied bestehenden
Einheit beaufschlagt wird. Durch diese diskontinuierliche Beaufschlagung beim Langlaufen
können ruckartige Belastungen auftreten, die den Skiläufer unangenehm beeinträchtigen
können.
[0006] Mit der vorliegenden Erfindung soll die Aufgabe gelöst werden, die bekannte Lösung
sowohl im Aufbau als auch in der Wirkung zu verbessern. Des weiteren sollen unerwünschte,
systembedingte Lockerungen bzw. Ausleierungen vermieden werden und zusätzlich soll
der Komfort durch ein automatisches Einsteigen (step-in) verbessert werden.
[0007] Gelöst wird die gestellte Aufgabe erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale
des Anspruches 1.
[0008] Durch die angeführten Merkmale werden sämtliche gestellte Aufgaben erfüllt. Die Bindung
baut kompakt, ermöglicht ein automatisches Einsteigen (step-in) und es können auch
keine Verschleißerscheinungen auftreten, weil kein Kniehebel vorhanden ist, bei dessen
Betätigung eine Totpunktlage überwunden werden müßte. Weiters wird eine besonders
günstige Anordnung der zweiten Feder erzielt.
[0009] Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung besteht darin, daß die das Halteelement
beaufschlagende erste Feder als eine Blattfeder oder ein Blattfederpaket ausgebildet
ist, dessen eines Ende gemeinsam mit dem Grundkörper des Halteelementes auf dem Ski
festgeschraubt ist.
[0010] Ein besonders kompakter Aufbau der Skibindung ist erfindungsgemäß dadurch gewährleistet,
daß das Halteelement, im Aufriß betrachtet, etwa L-förmig ausgebildet und mit dem
gleichfalls etwa L-förmig ausgebildeten Verriegelungsglied gemeinsam gegen die Kraft
der ersten Feder verschwenkbar ist.
[0011] Zum leichteren Ein- und Aussteigen mit dem Skischuh ist erfindungsgemäß vorgesehen,
daß im horizontalen Abschnitt des L-förmigen Halteelementes ein Ausschnitt vorgesehen
ist, welcher in ihrem oberen Bereich durch sich trichterförmig erweiternde Schrägflächen
begrenzt ist.
[0012] Ein anderer Erfindungsgedanke besteht darin, daß die zweite Feder mit ihrem einen
Endbereich in der Aussparung des sich vertikal erstreckenden Abschnitt des L-förmigen
Halteelementes und mit ihrem anderen Endbereich in der Aussparung des sich vertikal
erstreckenden Abschnitt des L-förmigen Verriegelungsgliedes angeordnet ist. Auf diese
Weise werden die einander gegenüberliegenden Bereiche des Halteelementes und des Verriegelungsgliedes
zur Aufnahme der sie beaufschlagenden zweiten Feder verwendet.
[0013] Die Schwenkbewegung des Verriegelungsgliedes wird in einfacher Weise erfindungsgemäß
dadurch begrenzt, daß der Grundkörper einen nach oben ragenden Steg aufweist, dessen
freier Endbereich mit einer Schrägfläche abgeschlossen ist, der bzw. die einen Anschlag
für das Verriegelungsglied bildet.
[0014] Dieser Erfindungsgedanke wird noch dadurch begünstigt, daß das Verriegelungsglied
in seinem vorderen Bereich eine Schrägfläche aufweist, welche parallel zur Schrägfläche
des Steges des Grundkörpers verläuft.
[0015] Eine besonders vorteilhafte und sichere Halterung des eingesetzten Skischuhes wird
erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß. das Verriegelungsglied an ihrem hinteren Endbereich
eine nach hinten, zum einsetzenden Skischuh hin ragenden Ansatz aufweist, dessen Endbereich
mit einer Schrägfläche abgeschlossen ist, und daß der Anschlußbereich des Skischuhes
eine Sperre aufweist, welche, beim eingesetztem Skischuh in die Bindung, vom Ansatz
übergriffen ist.
[0016] Der der Bindung zugehörige Skischuh zeichnet sich erfindungsgemäß dadurch aus, daß
der Skischuh an seinem Anschlußbereich zwei seitliche Stege aufweist, in welchen die
Querachse des ' Skischuhs gelagert ist, und daß die Stützflächen der beiden Stege
mit der Stützfläche vorzugsweise fluchtend verlaufen.
[0017] Eine Weiterentwicklung des Erfindungsgedankens liegt darin, daß der Skischuh in seiner
in die Bindung eingesetzten Lage mittels seiner Sperre und Querachse zwischen dem
Ansatz des Verriegelungsgliedes und dem Ausschnitt des Halteelementes eingespannt
ist und sich mit seiner Stützfläche am Abstützbereich des Verriegelungsgliedes abstützt.
[0018] Weitere Merkmale, Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden nun an Hand der
Zeichnung, die ein Ausführungsbeispiel darstellt, näher beschrieben. Hiebei zeigen
: die Fig. 1 einen Aufriß der erfindungsgemäßen Bindung, Fig. 2 eine Draufsicht zu
Fig. 1, Fig. 3 den Anschlußbereich eines Skischuhes zum Zusammenwirken mit der Skibindung
im Aufriß, Fig. 4 eine Draufsicht zu Fig. 3 und Fig. 5 eine Vorderansicht des Skischuhes
nach den Fig. 3 und 4.
[0019] Wie man es den Fig. 1 und 2 entnehmen kann, ist die in ihrer Gesamtheit mit 1 bezeichnete
Skibindung auf der Oberseite eines Skis 2 mittels, in Fig. 1 nur angedeuteter, Schrauben
3 befestigt. Der auf der Oberseite des Skis 2 aufliegende Teil der Skibindung 1 ist
ein Grundkörper 4, welcher eine Achse 5 trägt. An der Achse 5 sind ein Halteelement
6 und ein noch näher zu beschreibendes Verriegelungsglied 7 schwenkbar gelagert. Das
Halteelement 6 weist, im Aufriß betrachtet. eine etwa L-förmige Gestalt auf. Dabei
ist im horizontalen Abschnitt des L-s ein Auschnitt 6a vorgesehen, welcher in ihrem
oberen Bereich durch sich trichterförmig erweiternde Schrägflächen 6b und 6c begrenzt
ist. Auf die Wirkungsweise der Schrägflächen 6b, 6c wird später eingegangen werden.
Im sich vertikal erstreckenden Abschnitt des L-s ist eine Aussparung 6d vorgesehen,
in welcher der eine Endbereich einer Feder 8 sitzt. Die Feder 8 ist als eine Schraubendruckfeder
ausgestaltet.
[0020] Das Verriegelungsglied 7 ist seinerseits ebenfalls etwa L-förmig gestaltet, jedoch
mit dem Unterschied, daß der freie Endbereich des vertikalen Abschnittes des L-s von
der Achse 5 durchsetzt ist und somit das L sozusagen auf dem Kopf steht. Dabei erstreckt
sich der horizontale Abschnitt des L-s, bezogen auf die Achse 5, zum horizontalen
Abschnitt des L-förmigen Halteelementes 6 spiegelbildgleich nach vorne.
[0021] Der horizontale Abschnitt des Verriegelungsgliedes 7 weist im vorderen Bereich eine
Schrägfläche 7a, eine Aufnahmestelle 7b zum Einsetzen des Spitzenbereiches eines Skistockes
sowie an ihrem hinteren Bereich eine nach hinten, zum einzusetzenden Skischuh hin
ragenden Ansatz 7c auf. Der Ansatz 7c dient als eine Sperrnase und ist hiefür an seinem
unteren Endbereich mit einer Schrägfläche 7c, abgeschlossen. Die Schräge verläuft
dabei unter einem spitzen Winkel, welcher in Richtung zum Schuhende hin geschlossen
ist. Im vertikalen Abschnitt des Verriegelungsgliedes 7 ist eine Aussparung 7d vorgesehen,
in welcher der andere Endbereich der Feder 8 sitzt.
[0022] Die jeweils eine Aussparung 6d bzw. 7d aufweisenden, sich vertikal erstreckenden
Abschnitte des Halteelementes 6 bzw. des Verriegelungsgliedes 7 begrenzen einen Hohlraum,
in dem die Feder 8 angeordnet ist.
[0023] Der Grundkörper 4 weist einen nach oben ragenden Steg 4a auf, dessen freier Endbereich
mit einer Schrägfläche 4a, abgeschlossen ist, die parallel zur Schrägfläche 7a im
vorderen Bereich des Verriegelungsgliedes 7 verläuft und in deren geöffneten Lage
eine Art Anschlag bildet.
[0024] Zwischen der Oberseite des Skis 2 und der Unterseite des Grundkörpers 4 ist ein aus
mehreren Blattfedern bestehendes Federpaket 9 vorgesehen, dessen anderer Endbereich
an der Vorderseite des Halteelementes 6 abgestützt ist. Das Halteelement 6 und das
Verriegelungsglied 7 können daher um die Achse 5 gemeinsam gegen die Kraft des Federpaketes
9 verschwenkt werden. Des weiteren kann das Verriegelungsglied 7 relativ zum Halteelement
6 gegen die Kraft der Schraubendruckfeder 8 zwecks Schließen und Öffnen der Bindung
verschwenkt werden. Auf die Einzelheiten der Wirkungsweise der Skibindung 1 wird nach
Beschreibung des Anschlußbereiches des einzusetzenden Skischuhes 11 näher eingegangen
werden.
[0025] Von dem in seiner Gesamtheit mit 11 bezeichneten Skischuh ist in den Fig. 3 bis 5
lediglich der für die Erfindung wesentliche Anschlußbereich 12 dargestellt. Dabei
ist erkennbar, daß der Skischuh 11 eine vordere Stützfläche 18 aufweist, die im wesentlichen
vertikal zur Skischuhsohle 13 verläuft. Etwa in der Höhe der Skischuhsohle durchsetzt
eine Querachse 14 den Anschlußbereich 12. Die Querachse 14 ist von zwei Stegen 15.
16 des Anschlußbereiches 12 des Skischuhes 11 gehalten. wobei im eingesetzten Zustand
des Skischuhes 11 in die Skibindung 1 die Querachse 14 im Ausschnitt 6a des Halteelementes
6 liegt.
[0026] Die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Skibindung 1 im Zusammenwirken mit dem ebenfalls
erfindungsgemäßen Skischuh 11 ist nun wie folgt.
[0027] Beim Einsteigen mit dem Skischuh 11 in die Skibindung 1 wird die Querachse 14 des
Skischuhs 11 auf die Schrägfläche 6b des Halteelementes 6 gesetzt, daraufhin wird
der Skischuh 11 nach unten gedrückt, wobei das Verriegelungsglied 7 durch die Stützfläche
18 des Skischuhs 11, gegen die Wirkung der Feder 8, nach vor geschwenkt wird. In der
unteren Endlage, wenn die Querachse 14 im Ausschnitt 6a des Halteelementes 6 zum Liegen
kommt, schwenkt das Verriegelungsglied 7 durch die Feder 8 beaufschlagt, im Uhrzeigersinn,
wobei die Schrägfläche 7ci des Ansatzes 7c oberhalb der Sperre 17 des Anschlußbereiches
12 des Skischuhs 11 zum Liegen kommt. Da am Abstützbereich 7e des Verriegelungsgliedes
7 der Skischuh 11 mit seiner Stützfläche 18 anliegt, ist der Skischuh 11 zwischen
dem Halteelement 6 und dem Verriegelungsglied 7 sicher gehalten, wobei Halteelement
6 und Verriegelungsglied 7 nunmehr als eine Einheit funktionieren.
[0028] Während der Betätigung des Skischuhes 11 durch den. Skifahrer, beispielsweise während
eines Langlaufschrittes, wird die vorerwähnte Einheit gegen die Kraft des Federpaketes
9 verschwenkt, so daß in der darauffolgenden Phase des Langlaufschrittes, nämlich
wenn die Skischuhsohle 13 wieder auf der Oberseite des Skis 2 aufliegt, die Rückführung
durch das Federpaket 9 erleichtert wird.
[0029] Will der Skifahrer aus der Skibindung 1 aussteigen, so genügt es, wenn er die Spitze
seines Skistockes in die zu diesem Zweck vorgesehene Aufnahmestelle 7b des Verriegelungsgliedes
7 setzt und letzteres gegen die Kraft der Schraubendruckfeder 8 nach vorne verschwenkt.
Nachdem der Ansatz 7c des Verriegelungsgliedes 7 die Stützfläche 18 des vorderen Anschlußbereiches
12 des Skischuhes 11 verlassen hat, kann der Skischuh 11 durch Hochheben aus der Skibindung
1 entfernt werden.
[0030] Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel eingeschränkt. Es
sind weitere Abwandlungen denkbar, ohne den Rahmen des Schutzumfanges zu verlassen.
So kann insbesondere die Ausgestaltung der beiden Federn anders sein. Anstelle der
Schraubendruckfeder kann beispielsweise eine Tellerfeder Verwendung finden ; das aus
Blattfedern bestehende Federpaket kann durch eine oder durch mehrere Schraubenfedern
oder auch Tellerfedern ersetzt werden, welche sich mit ihrem anderen Ende am Steg
des Halteelementes abstützen.
[0031] Aber auch der Anschlußbereich des Skischuhes kann anders gestaltet sein, beispielsweise
kann die Querachse den Anschlußbereich seitlich überragen, in welchem Fall der den
Ausschnitt aufweisende Bereich des Halteelementes von zwei Stegen gebildet wird, an
welchen die Querachse mit ihren beiden Endbereichen aufliegt.
1. Skibindung-Skischuh-Kombination für einen Langlauf- oder Tourenski, bei welcher
an einem auf einem Ski (2) festlegbaren Grundkörper (4) der Skibindung (1) ein gegen
die Kraft einer ersten Feder (9) um eine Achse verschwenkbares Halteelement (6) für
einen in die Skibindung (1) einzusetzenden Skischuh (11) gelagert ist, wobei der Skischuh
(11) mit einem durch eine Querachse (14) gebildeten Rastglied versehen ist, welches
am Halteelement (6) mittels eines von der Kraft einer zweiten Feder (8) in Schließrichtung
beaufschlagten Verriegelungsgliedes (7) festlegbar ist, welche Feder (8) zwischen
dem Halteelement (6) und dem Verriegelungsglied (7) angeordnet ist, und der in die
Skibindung (1) eingesetzte Skischuh (11) während eines Laufschrittes mit dem Halteelement
(6) und Verriegelungsglied (7) gemeinsam gegen die Kraft der ersten Feder (8) verschwenkbar
ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Verriegelungsglied (7), wie für sich bekannt,
an der Achse (5) gelagert ist, um welche auch das Halteelement (6) verschwenkbar ist,
wobei das Verriegelungsglied (7) an seiner dem einzusetzenden Skischuh (11) zugewandten
Seite einen Abstützbereich (7e) für eine an diesem formschiüssig abstützbare Stützfläche
(18) des Anschlußbereiches (12) des Skischuhs (11) aufweist, daß die als Rastglied
dienende Querachse (14), wie für sich ebenfalls bekannt, in eine Aufnahmestelle (6a)
des Halteelementes (6) einsetzbar ist, und daß die zweite Feder (8) in einem Hohlraum
untergebracht ist, der durch je einen, sich vertikal erstreckenden, jeweils eine Aussparung
(6d, 7d) aufweisenden Abschnitt des Halteelementes (6) und des Verriegelungsgliedes
(7) begrenzt ist.
2. Bindung-Schuh-Kombination nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die das
Halteelement (6) beaufschlagende erste Feder (9) als eine Blattfeder oder ein Blattfederpaket
ausgebildet ist, dessen eines Ende gemeinsam mit dem Grundkörper (4) des Halteelementes
(6) auf dem Ski (2) festgeschraubt ist.
3. Bindung-Schuh-Kombination nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl
das Halteelement (6) als auch das Verriegelungsglied (7), im Aufriß betrachtet, etwa
L-förmig ausgebildet sind, wobei die beiden L mit ihren vertikalen Abschnitten parallel
zueinander und ineinandergreifend und deren horizontale Abschnitte voneinander abweisend
verlaufen (Fig. 1).
4. Bindung-Schuh-Kombination nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmestelle
für die Querachse (14) im horizontalen Abschnitt des L-förmigen Halteelementes (6)
in Form eines Ausschnittes (6a) ausgebildet ist, welcher in seinem oberen Bereich
durch sich trichterförmig erweiternde Schrägflächen (6b, 6c) begrenzt ist.
5. Bindung-Schuh-Kombination nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
zweite Feder (8) mit ihrem einen Endbereich in der Aussparung (6d) des sich vertikal
erstreckenden Abschnitt des L-förmigen Halteelementes (6) und mit ihrem anderen Endbereich
in der Aussparung (7d) des sich vertikal erstreckenden Abschnitt des L-förmigen Verriegelungsgliedes
(7) angeordnet ist.
6. Bindung-Schuh-Kombination nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundkörper
(4) einen nach oben rangenden Steg (4a) aufweist, dessen freier Endbereich mit einer
Schrägfläche (4a,) abgeschlossen ist, der bzw. die einen Anschlag für das Verriegelungsglied
(7) bildet.
7. Bindung-Schuh-Kombination nach Anspruch 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß das
Verriegelungsglied (7) in seinem vorderen Bereich eine Schrägfläche (7a) aufweist,
welche parallel zur Schrägfläche (4a,) des Steges (4a) des Grundkörpers (4) verläuft.
8. Bindung-Schuh-Kombination nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verriegelungsglied
(7) an seinem hinteren Endbereich einen nach hinten, zum einzusetzenden Skischuh (11)
hin ragenden Ansatz (7c) aufweist, dessen Endbereich mit einer Schrägfläche (7c,)
abgeschlossen ist, und daß der Anschlußbereich (12) des Skischuhs (11) eine Sperre
(17) aufweist, welche, bei eingesetztem Skischuh (11) in die Bindung (1), vom Ansatz
(7c) übergriffen ist.
9. Bindung-Schuh-Kombination nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Skischuh
(11) an seinem Anschlußbereich (12) zwei seitliche Stege (15, 16) aufweist, in welchen
die Querachse (14) des Skischuhs (11) gelagert ist, und daß die Stützflächen der beide
Stege (15, 16) mit der Stützfläche (12) vorzugsweise fluchtend verlaufen (Fig. 4).
10. Bindung-Schuh-Kombination nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß der Skischuh (11) in seiner in die Bindung (1) eingesetzten Lage mittels seiner
Sperre (17) und Querachse (14) zwischen dem Ansatz (7c) des Verriegelungsgliedes (7)
und dem Ausschnitt (6a) des Halteelementes (6) eingespannt ist und sich mit seiner
Stützfläche (18) am Abstützbereich (7e) des Verriegelungsgliedes (7) abstützt.
1. A ski binding-ski boot combination for a cross-country or touring ski, wherein
a holder element (6) for a ski boot (11) to be inserted into the ski binding (1) is
mounted for pivoting against the force of a first spring (9) on a base member (4)
of the ski binding (1) adapted to be secured to a ski (2), said ski boot (11) being
provided with a detent member formed as a transverse axis (14) adapted to be retained
on said holder element (6) by a locking member (7) biased by a second spring (8) in
the closing direction, said second spring (8) being disposed between said holder element
(6) and said locking member (7), said ski boot (11) when inserted into said ski binding
(1) being pivotable during a skiing stride together with said holder element (6) and
said locking member (7) against the force of said first spring (8), characterized
in that said locking member (7) is mounted in a per se known manner on the axis (5)
about which said holder element (6) is pivotable, the side of said locking member
(7) facing towards the ski boot (11) to be inserted being formed with an engagement
portion (7e) for positively engaging a support surface (18) of a mounting portion
(12) of said ski boot (11), that said transverse axis (14) acting as said detent member
is adapted in a likewise per se known manner to be engaged with a detent location
(6a) of said holder element (6), and that said second spring (8) is housed in a cavity
defined by respective vertically extending portions of said holder element (6) and
said locking member (7) each provided with a recess (6d, 7d).
2. A binding-boot combination according to claim 1, characterized in that said first
spring (9) biasing said holder element (6) is formed as a leaf spring or a leaf spring
stack having one of its ends bolted to said ski (2) together with said base member
(4) of said holder element (6).
3. A binding-boot combination according to claims 1 and 2, characterized in that when
viewed laterally, both said holder element (6) and said locking member (7) are of
substantially L-shaped configuration, the vertical legs of the L-shaped members being
parallel to and nested within one another while their horizontal legs face away from
one another (fig. 1).
4. A binding-boot combination according to claim 3, characterized in that detent location
for said transverse axis (14) is formed in the horizontal leg of said L-shaped holder
element (6) in the shape of a recess having its upper portion defined by funnel-shaped
divergent cam faces (6b, 6c).
5. A binding-boot combination according to claims 1 and 3, characterized in that said
second spring (8) has one of its ends received in said recess (6d) of said vertically
extending leg of said L-shaped holder element (6), and its other end in said recess
(7d) of said vertically extending leg of said L-shaped locking member (7).
6. A ski-boot combination according to claim 1, characterized in that said base member
(4) has an upwards projecting ridge portion (4a) having its free end formed with an
inclined surface (4a,) so as to form a stop for said locking member (7).
7. A binding-boot combination according to claims 1 and 6, characterized in that a
front portion of said locking member (7) is formed with an inclined surface (7a) extending
parallel to said inclined surface (4a,) of said ridge portion (4a) of said base member
(4).
8. A binding-boot combination according to claim 1, characterized in that a rear end
portion of said locking member (7) is provided with a projection (7c) facing rearwards,
i. e. towards the boot (11) to be inserted, the end of said projection being defined
by an inclined surface (7c,), and that said mounting portion (12) of said ski boot
(11) is provided with a detent (17) gripped by said projection (7c) from above when
said ski boot (11) is inserted into said binding (1).
9. A binding-boot combination according to claim 1, characterized in that said mounting
portion (12) of said ski boot (11) is formed with two lateral lugs (15, 16) in which
said transverse axis (14) of said ski boot (11) is mounted, and that the support surfaces
of said two lugs (15, 16) preferably extend in coplanar alignment with the support
surface (12) (fig. 4).
10. A binding-boot combination according to any of claims 1 to 9, characterized in
that said ski boot (11) when fully inserted into said binding (1) is clamped with
its retainer (17) and said transverse axis (14) between said projection (17c) of said
locking member (7) and said recess (6a) of said holder element (6) and has its support
surface (18) supported on said support portion (7e) of said locking member (7).
1. Combinaison d'une fixation de ski et d'une chaussure pour un ski de fond ou de
randonnée, dans laquelle un élément (6) de retenue d'une chaussure de ski (11) devant
être engagée dans la fixation de ski (1) est monté pivotant autour d'un axe, en s'opposant
à la force d'un premier ressort (9), sur un corps de base (4) de la fixation de ski
(1) pouvant être bloqué à demeure sur un ski (2), la chaussure de ski (11) étant pourvue
d'un organe encliquetable qui est formé par un axe transversal (14) et peut être arrêté
fermement, sur l'élément de retenue (6), au moyen d'un organe de verrouillage (7)
sollicité dans le sens de la fermeture par la force d'un second ressort (8), lequel
ressort (8) est intercalé entre l'élément de retenue (6) et l'organe de verrouillage
(7), et la chaussure de ski (11) engagée dans la fixation de ski (1) pouvant être
animée d'un pivotement conjointement à l'élément de retenue (6) et à l'organe de verrouillage
(7), au cours d'un pas de progression, à l'encontre de la force du premier ressort
(8), caractérisée par le fait que l'organe de verrouillage (7) est monté, d'une manière
connue par elle-même, sur l'axe (5) autour duquel l'élément de retenue (6) peut également
pivoter, l'organe de verouillage (7) présentant, sur son côté tourné vers la chaussure
de ski (11) devant être engagée, une zone de soutien (7e) pour une surface d'appui
(18) de la zone de rattachement (12) de la chaussure de ski (11), pouvant prendre
appui sur ladite zone par concordance de formes ; par le fait que l'axe transversal
(14) servant d'organe encliquetable peut, d'une manière également connue par elle-même,
être inséré dans une zone réceptrice (6a) de l'élément de retenue (6) ; et par le
fait que le second ressort (8) est logé dans une cavité délimitée, à chaque fois,
par un tronçon de l'élément de retenue (6) et de l'organe de verrouillage (7) qui
s'étend verticalement et est respectivement muni d'une échancrure (6d, 7d).
2. Combinaison d'une fixation de ski et d'une chaussure, selon la revendication 1,
caractérisée par le fait que le premier ressort (9) agissant sur l'élément de retenue
(6) est réalisé sous la forme d'une lame de ressort, ou bien d'un groupe de lames
de ressort dont l'une des extrémités est vissée rigidement sur le ski (2), conjointement
au corps de base (4) de l'élément de retenue (6).
3. Combinaison d'une fixation de ski et d'une chaussure, selon les revendications
1 et 2, caractérisée par le fait qu'aussi bien l'élément de retenue (6) que l'organe
de verrouillage (7) sont réalisés configurés sensiblement en L observés en projection
verticale, les deux L s'étendant parallèlement l'un à l'autre et en imbrication mutuelle
par leurs tronçons verticaux, et leurs tronçons horizontaux s'étendant à l'écart l'un
de l'autre (figure 1).
4. Combinaison d'une fixation de ski et d'une chaussure, selon la revendication 3,
caractérisée par le fait que la zone réceptrice de l'axe transversal (14), dans le
tronçon horizontal de l'élément de retenue (6) configuré en L, est réalisée sous la
forme d'une échancrure (6a) délimitée, dans sa région supérieure, par des surfaces
inclinées (6b, 6c) s'évasant en forme d'entonnoir.
5. Combinaison d'une fixation de ski et d'une chaussure, selon les revendications
1 et 3, caractérisée par le fait que le second ressort (8) est logé, par l'une de
ses régions extrêmes, dans l'échancrure (6d) du tronçon à étendue verticale de l'élément
de retenue (6) configuré en L et, par son autre région extrême, dans l'échancrure
(7d) du tronçon à étendue verticale de l'organe de verrouillage (7) configuré en L.
6. Combinaison d'une fixation de ski et d'une chaussure, selon la revendication 1,
caractérisée par le fait que le corps de base (4) présente une membrure (4a) qui dépasse
vers le haut et dont la région extrême libre s'achève par une surface inclinée (4a,),
ladite région ou ladite surface formant une butée pour l'organe de verrouillage (7).
7. Combinaison d'une fixation de ski et d'une chaussure, selon les revendications
1 et 6, caractérisée par le fait que l'organe de verrouillage (7) présente, dans sa
région antérieure, une surface inclinée (7a) s'étendant parallèlement à la surface
inclinée (4a,) de la membrure (4a) du corps de base (4).
8. Combinaison d'une fixation de ski et d'une chaussure, selon la revendication 1,
caractérisée par le fait que l'organe de verrouillage (7) présente, dans sa région
extrême postérieure, un mentonnet (7c) qui dépasse vers l'arrière en direction de
la chaussure de ski (11) devant être engagée, et dont la région extrême s'achève par
une surface inclinée (7c,) ; et par le fait que la zone de rattachement (12) de la
chaussure de ski (11) possède un verrou (17) qui, lorsque la chaussure de ski (11)
est engagée dans la fixation (1), est emprisonné par dessus par ledit mentonnet (7c).
9. Combinaison d'une fixation de ski et d'une chaussure, selon la revendication 1,
caractérisée par le fait que la chaussure de ski (11) comporte, dans sa zone de rattachement
(12), deux ailes latérales (15, 16) dans lesquelles l'axe transversal (14) de cette
chaussure de ski (11) est monté ; et par le fait que les surfaces d'appui des deux
ailes (15. 16) s'étendent, de préférence, dans l'alignement de la surface d'appui
(12) (figure 4).
10. Combinaison d'une fixation de ski et d'une chaussure, selon l'une des revendications
1 à 9, caractérisée par le fait que, dans sa position engagée dans la fixation (1),
la chaussure de ski (11) est enserrée au moyen de son verrou (17) et de son axe transversal
(14) entre le mentonnet (7c) de l'organe de verrouillage (7) et l'échancrure (6a)
de l'élément de retenue (6), et prend appui par sa surface d'appui (18) contre la
zone de soutien (7e) de l'organe de verrouillage (7).