(57) Gemäß der Erfindung besitzt bei einer Spannvorrichtung zum Festspannen eines Werkzeugs
(6) an einer Bearbeitungsmaschine mit einem aus einem Spannzylinder (2) unter Hydraulikdruck
ausfahrbaren Spannkolben (1), der an seinem freien Ende eine Kolbennase (10) mit einer
Keilfläche (7) aufweist, diese Keilfläche (7) eine derart an einen mit ihr zusammenwirkenden
Oberflächenabschnitt (14) des festzuspannenden Werkzeugs (6) angepaßte Form, daß zwischen
der Keilfläche (7) und diesem Oberflächenabschnitt (14) Keilselbsthemmung auftritt. Auf diese Weise ergibt sich eine mechanische Verriegelung zwischen dem festzuspannenden
Werkzeug (6) und der Spannvorrichtung, und diese Verriegelung bleibt auch ohne hydraulischen
Spanndruck wirksam und hält das Werkzeug (6) sicher auf seiner Unterlage an der Bearbeitungsmaschine
fest. Bevorzugt ist die Kolbennase (10) des Spannkolbens (1) zwecks Anpassung an unterschiedliche
Werkzeugformen austauschbar. Die gesamte Spannvorrichtung kann als eine in eine entsprechende
Aufnahme (16) an der Bearbeitungsmaschine einführbare Einsteckpatrone ausgebildet
sein. Der Weg des Spannkolbens (1) im Spannzylinder (2) und insbesondere die Spannposition
lassen sich mit Hilfe von Näherungsschattern (5) elektrisch überwachen.
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