| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 178 451 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
03.05.1989 Patentblatt 1989/18 |
| (22) |
Anmeldetag: 09.09.1985 |
|
|
| (54) |
Einrichtung zur Melderidentifizierung in einer Gefahrenmeldeanlage
Annunciator identification arrangement in an alarm system
Dispositif d'identification d'avertisseurs dans un système d'alarme
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE DE FR GB IT NL SE |
| (30) |
Priorität: |
12.09.1984 DE 3433479
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
23.04.1986 Patentblatt 1986/17 |
| (73) |
Patentinhaber: SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT |
|
80333 München (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Thilo, Peer, Dr.-Ing.
D-8000 München 71 (DE)
|
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 098 554 DE-A- 2 245 928 DE-B- 2 230 934 FR-A- 2 319 165
|
CH-A- 473 432 DE-A- 2 935 335 DE-B- 2 533 382 FR-A- 2 319 166
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Melderidentifizierung in einer
Gefahrenmeldeanlage, insbesondere Brandmeldeanlage, gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1.
[0002] Bei bekannten Gefahrenmeldeanlagen können bis zu 30 Melder an einer Zweidraht-Meldeleitung
angeschlossen sein. Löst ein Melder Alarm aus, so wird in der Zentrale die betreffende
Meldeleitung angezeigt. In zunehmenden Maße besteht jedoch der Wunsch, auftretende
Alarme oder sonstige Ereignisse, wie z.B. Störung durch Leitungsbruch oder Kurzschluß,
genauer lokalisieren zu können. Daher wurden Gefahrenmeldeanlagen geschaffen, die
eine Einzelidentifizierung der Melder ermöglichen.
[0003] In modernen Gefahrenmeldeanlagen, wie sie beispielsweise aus der Pulsmeldetechnik
(DE-PS 2 533 382) bekannt sind, ist die Melderidentifizierung ohne weiteres möglich.
Derartige Meldeanlagen verwenden jedoch spezielle Melder und Zentralen, so daß eine
völlige Umrüstung bestehender Anlagen erforderlich wäre. Vielfach besteht jedoch der
Wunsch, bestehende Anlagen zumindest teilweise so zu ergänzen, daß einzelne Melder
identifiziert werden können.
[0004] Gefahrenmeldeanlagen mit Melderidentifizierung sind an sich bekannt. Sie erfordern
jedoch meistens besonders ausgestaltete Melder, deren Adresse zur Identifizierung
jeweils im einzelnen Melder codiert werden muß. Entsprechende Auswerteeinrichtungen
in der Zentrale können dann bei Alarmgabe aus dem vom Melder übertragenen oder abgefragten
Code die Adresse des betreffenden Melders ermitteln und anzeigen.
[0005] Eine Umrüstung einer bestehenden Anlage erfordert neben der Umrüstung in der Zentrale
eigene Melder, die mit einer codierbaren Adressiereinrichtung ausgerüstet sind. Diese
Maßnahmen verursachen in nachteiliger Weise einen hohen Kostenaufwand und auch noch
ein individuelles Einstellen der jeweiligen Meldercodierung in den einzelnen Meldern.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, die geschilderten Nachteile zu vermeiden und für
eine eingangs geschilderte Gefahrenmeldeanlage, wie sie beispielsweise seit Jahren
vom Anmelder vertrieben wird, zusätzliche Schaltungsanordnungen für die einzelnen
Melder und für die Zentrale zu schaffen, die eine einfache und zuverlässige Melderidentifizierung
gestatten, ohne daß dabei in jedem Melder die Melderadresse individuell eingestellt
werden muß.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einer oben geschilderten Gefahrenmeldeanlage
mit einer Einrichtung gelöst, die durch die Merkmale des Anspruchs 1 gekennzeichnet
ist.
[0007] Die erfindungsgemäße Einrichtung zur Melderidentifizierung in einer Gefahrenmeldeanlage
besteht aus einfachen Zusätzen und läßt sich in vorteilhafter Weise auch in bestehenden
Anlagen nachrüsten, ohne die ursprünglichen Funktionen zu beeinflussen. Besonders
vorteilhaft ist dabei, daß am Melderort keine individuelle Adresse eingestellt werden
muß, sondern daß die Melderadresse durch die Reihenfolge der Melder auf der Meldeleitung
bestimmt wird. Dadurch entfallen die sonst zur Adresseneinstellung notwendigen Einrichtungen
und Arbeiten. Darüber hinaus wird die Anlage auch zuverlässiger, da fälschliche Mehrfachvergabe
einer Adresse und sonstige Fehleinstellungen vermieden werden.
[0008] Zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angeführt.
Der Aufbau und die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Einrichtung zur Melderidentifizierung
wird an einem Ausführungsbeispiel anhand der Zeichnung erläutert.
[0009] Die Fig. 1 zeigt eine Melderzusatz-Schaltungsanordnung zur Melderidentifizierung
und
[0010] Fig. 2 zeigt eine Melderidentifizierungs-Schaltungsanordnung zur Erkennung und Anzeige
der Melderadresse in der Zentrale.
[0011] Eine erfindungsgemäße Schaltungsanordnung für einen Melderzusatz zur Melderidentifizierung
ist in Fig. 1 dargestellt. Die Melderzusatz-Schaltungsanordnung MZS1 ist jeweils vor
dem eigentlichen Melder M1 in der Meldeleitung ML angeordnet. Über die Klemmen 1 und
4 ist sie mit der Zentrale Z und über die Klemmen 1' und 5 mit der folgenden Melderzusatz-Schaltungsanordnung
MZS2, der ein Melder M2 nachgeschaltet ist, usw., verbunden. Der Melder M1 selbst
ist an den Klemmen a und b angeschlossen. Dabei sind die Klemmen 1, 1' und a positiv
gegenüber den Klemmen 4, b und 5.
[0012] Im Ruhezsutand liegt zwischen den Klemmen 1 und 4 die Linienspannung UL, die z.B.
20 Volt betragen kann. Der Linienstrom IL beträgt im Ruhezustand beispielsweise 5
mA und besteht aus dem Überwachungsstrom durch einen Abschlußwiderstand am Ende der
Meldeleitung ML (hier nicht dargestellt) sowie aus der Summe der Versorgungsströme
aller Melderzusatz-Schaltungsanordnungen MZS1, MZS2, usw. und Melder M1, M2 usw. Eine
in der Melderzusatz-Schaltungsanordnung MZS1 vorgesehene Kippstufe FF wird über die
Anschlüsse (+) und (-) mit der Linienspannung UL versorgt und wurde beim Einschalten
der Linienspannung UL über ein erstes Differenzierglied R1, C1 und den Setzeingang
S so gesetzt, daß am Ausgang Ci über die gesperrte Zenerdiode ZD und den Widerstand
RT der Transistor TR leitend geschaltet ist und somit die Linienspannung von 20 Volt
ebenfalls an den Klemmen 1', 5 und über die Leuchtdiode LED sowie den Widerstand RL
an den Klemmen a und b liegt. Bei identischen Schaltungsanordnungen der Melderzusätze
MZS1, MZS2, ... wiederholt sich dieser Zustand bei allen folgenden Melderzusätzen
und Meidern.
[0013] Im Falle eines Alarms bricht die Spannung an der Reihenschaltung von dem Widerstand
RL und der Leuchtdiode LED und dem Melder M1 auf 10 Volt zusammen. Dies ist dadurch
möglich, weil in der Zentrale Z der Linienstrom (IL) auf einen ersten Stromgrenzwert
von 10 mA begrenzt wird. Die Zentrale Z erkennt diesen Zustand und erhöht daraufhin
in einem vorgegebenen Taktverhältnis, beispielsweise im Sekundenrhythmus, ihre Stromabgabefähigkeit
auf einen zweiten Stromgrenzwert von 100 mA (Blinktakt) und gibt diese Stromimpulse
(IPZ) auf die
[0014] betreffende Meldeleitung ML. Mit diesen erhöhten Stromimpulsen (IPZ) blinkt die Leuchtdiode
LED des alarmauslösenden Melders, bis die Meldeleitung ML durch kurzzeitiges Abschalten
der Versorgungsspannung (UV) zurückgestellt wird. Diese Maßnahmen werden in bekannten
und vom Anmelder vertriebenen Gefahrenmeldeanlagen getroffen.
[0015] Mit der erfindungsgemäßen Einrichtung werden nun beim Zusammenbrechen der Linienspannung
UL unmittelbar nach dem Ansprechen des alarmauslösenden Melders alle Kippstufen FF
der Melderzusatz-Schaltungsanordnungen MZS1, MZS2, usw. über das zweite Differenzierglied
R2, C2 und den Rücksetzeingang R zurück gesetzt. Damit wird über die entsprechend
ausgewählte Zenerdiode ZD, den Widerstand RT und den Transistor TR die begrenzte Ausgangsspannung
von 10 Volt an die Klemmen 1', 5 gegeben. Der bei den ersten Stromimpuls (IPZ) mit
dem erhöhten Stromangebot (zweiter Stromgrenzwert = 100 mA) der Zentrale Z verbundene
Spannungsanstieg kann also nur die erste Melderzusatz-Schaltungsanordnung MZS1 und
den ersten Melder M1 erreichen und setzt dort über das erste Differenzierglied R1,
C1 und den Setzeingang S die Kippstufe FF derart, daß der Transistor TR voll leitend
wird und damit der nachfolgende, zweite Stromimpuls (IPZ) bei der zweiten Melderzusatz-Schaltungsanordnung
MZS2 und beim zweiten Melder M2 wirksam wird. Dieser Vorgang wird mit jedem weiteren
Stromimpuls (IPZ) in zeitlicher Reihenfolge fortgesetzt. Dabei bleibt der Linienstrom
IL annähernd gleich, da der angesprochene d.h. der alarmauslösende Melder immer die
durch die vorherigen Melderzusatz-Schaltungsanordnungen MZS1, MZS2, ... bestimmte
konstante Linienspannung von UL = 10 Volt erhält. Erst wenn nach entsprechend vielen
Stromimpulsen (IPZ) die Melderzusatz-Schaltungsanordnung des alarmauslösenden Melders
voll durchschaltet, kann eine erhöhte Spannung am alarmauslösenden Melder wirksam
werden und damit ein erhöhter Linienstrom IL mit dem zweiten Grenzwert von 100 mA
fließen.
[0016] In der Zentrale Z wird erfindungsgemäß eine Melderidentifizierungs-Schaltungsanordnung
der Auswerteeinrichtung zugeordnet und in die Meldelinie eingefügt. Diese Melderidentifizierungs-Schaltungsanordnung
überwacht den gesamten Linienstrom aller angeschlossenen Meldeleitungen und zählt
im Alarmfall die Stromimpulse mit. Dabei erkennt die Melderidentifizierungs-Schaltungsanordnung
den ersten Stromimpuls mit erhöhtem Stromfluß (100 mA) und damit die Nummer des alarmauslösenden
Melders. Diese Nummer wird gespeichert und über einen Codierer beispielsweise auf
einer zweistelligen 7-Segment-Anzeige angzeigt. Zusammen mit der ohnehin vorhandenen
Anzeige der alarmauslösenden Meldeleitung ist damit der betreffende Melder eindeutig
identifiziert.
[0017] Eine erfindungsgemäße Melderidentifizierungs-Schaltungseinrichtung MIS ist in Fig.
2 dargestellt. An den Klemmen 7 und 8 wird die gemeinsame Versorgungsspannung UV von
z.B. 24 Volt angeschlossen. Von den Klemmen 7' und 9 werden im Vielfach alle hier
nicht dargestellten, in den bekannten Anlagen gebräuchlichen Auswerteschaltungen AWE
der einzelnen Meldeleitungen ML gespeist, in denen die oben geschilderten spezifischen
Spannungs- und Stromwerte erzeugt werden. Der gemeinsame Linienstrom IL fließt über
einen in der Ader 8-9 der Meldeleitung ML angeordneten Meßwiderstand RM und wird bei
diesem Ausführungsbeispiel als Spannungsabfall über den Operationsverstärker OV, dessen
Verstärkung mit den Widerständen R3 und R4 eingestellt wird, dem Eingang E des Analog-Digital-Wandlers
AD zugeführt. Über den Eingang F wird der Analog-Digital-Wandler AD von Mikrorechner
MR, der an seinem Eingang B von den zentralseitigen Stromimpulsen IPZ (Blinktakt)
beaufschlagt wird, zur zeitrichtigen Bestimmung der Impulsstromgröße veranlaßt. Der
Analog-Digital-Wandler AD liefert an seinem mehrpoligen Ausgang QW die digitalisierte
Stromgröße an den Mikrorechner MR. Dort wird die Adresse des alarmauslösenden Melder
ermittelt, in entsprechend aufbereiteter Form über den mehrpoligen Ausgang QR der
zweistelligen Digitalanzeige ANZ angeboten und dort angezeigt.
[0018] Bezuaszeichenliste
AD Analog-Digital-Wandler
ANZ Anzeigeeinrichtung
AWE Auswerteeinrichtung
FF Flip-Flop (Kippstufe)
IL Linienstrom
IPZ Stromimpulse bei Alarm mit zweiten Stromgrenzwert v. z.B. 100 mA, sog. "Blinktakt",
von der Zentrale aus.
MIS Melderidentifizierungs-Schaltungsanordnung
ML Meldeleitung
MR Mikrorechner
MZS Melderzusatz-Schaltungsanordnung
OV Operationsverstärker
R1, C1 Differenzierglied 1
R2, C2 Differenzierglied 2
R3, R4 Spannungsteiler
RM Meßwiderstand
SME Strommeßeinrichtung
TR steuerbares Schaltelement (z.B. Transistor)
UL Linienspannung
UV Versorgungsspannung
Z Zentrale
ZD Spannungsbegrenzerschaltung (z.B. Zenerdiode)
1. Einrichtung zur Melderidentifizierung in einer Gefahrenmeldeanlage, insbesondere
Brandmeldeanlage, mit mehreren an einer Zentrale (Z) mit einer Auswerteeinrichtung
(AWE) angeschlossenen, ruhestromüberwachten Zweidraht-Meldeleitungen (ML), an die
jeweils mehrere Melder (M1, M2, ...) angeschlossen sind, wobei ein alarmauslösender
Melder einen Spannungseinbruch der betreffenden Linienspannung (UL) aufgrund einer
zentralseitigen Begrenzung des Linienstroms (IL) auf einen ersten Stromgrenzwert verursacht
und daraus in der Zentrale (Z) eine Alarmmeldung der betreffenden Meldeleitung (ML)
abgeleitet wird und die Zentrale (Z) Stromimpulse (IPZ) mit einem zweiten, erhöhten
Stromgrenzwert auf die betreffende Meldeleitung (ML) gibt, dadurch gekennzeichnet,
daß jedem Melder (M1, M2, ...) eine Melderzusatz-Schaltungsanordnung (MZS1, MZS2,
...) vorgeschaltet ist, die eine Kippstufe (FF) mit einem von einem ersten Differenzierglied
(R1, C1), das an der Meldeleitung (ML) angeschlossen ist, beaufschlagbaren Setzeingang
S und mit einem von einem zweiten Differenzierglied (R2, C2), das an der Meldeleitung
(ML) angeschlossen ist, beaufschlagbaren Rücksetzeingang (R) und ein in einer Ader
(4-5) der Meldeleitung (ML) angeordnetes Schaltelement (TR) aufweist, das über eine
Spannungsbegrenzerschaltung (ZD) vom Ausgang (Q der Kippstufe (FF) ansteuerbar ist,
wobei der Melder (M1, M2, ...) über eine Leuchtdiode (LED) an der Meldeleitung (ML)
angeschlossen ist, daß in der Zentrale (Z) der Auswerteeinrichtung (AWE) eine Melderidentifizierungs-Schaltungsanordnung
(MIS) zugeordnet ist, die eine Strommeßeinrichtung (SME) zur Überwachung des Linienstroms
(IL), einen Analog-Digital- Wandler (AD), dessen erster Eingang (E) mit dem gemessenen
Linienstrom beaufschlagt ist, und einen dem Analog-Digital-Wandler (AD) nachgeschalteten
Mikrorechner (MR) mit einer Anzeigeeinrichtung (ANZ) für die Melderadresse aufweist,
wobei der Ausgang (QW) des Analog-Digital-Wandlers (AD) dem Mikrorechner (MR) die
digitalisierten Stromwerte zuführt, der einen weiteren Eingang (F) des Analog-Digital-Wandlers
(AD) ansteuert und von den zentralseitigen Stromimpulsen (IPZ) des erhöhten Linienstroms
(Blinktakt) beaufschlagt ist, und daß mit jedem zentralseitigen Stromimpuls (IPZ)
in zeitlicher Reihenfolge eine begrenzte (ZD) Spannung an den der jeweiligen Melderzusatz-Schaltungsanordnung
(MZS1, MZS2, ...) nachgeschalteten Melder (M1, M2, ...) geschaltet wird, wobei der
alarmauslösende Melder einen erhöhten Stromfluß verursacht, aufgrund dessen die Melderidentifizierungs-Schaltungsanordnung
(MIS) die Adresse des Alarm auslösenden Melders ermittelt und anzeigt (ANZ).
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Differenzierglieder
(R1, C1 bzw. R2, C2) von RC-Gliedern gebildet sind.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannungsbegrenzerschaltung
(ZD) von einer Zenerdiode gebildet ist.
4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das ansteuerbare Schaltelement
(TR) von einem Sperrschicht-Feldeffekt- oder von einem MOS-Transistor gebildet ist.
5. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Strommeßeinrichtung
(SME) von einem in einer der Adern (9-8) der Meldeleitung (ML) angeordneten Meßwiderstand
(RM) und einem mit einem Spannungsteiler (R3, R4) einstellbaren Operationsverstärker
(OV) gebildet ist, der die dem Linienstrom (IL) proportionale Spannung dem Analog-Digital-Wandler
(AD) zuführt.
6. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigeeinrichtung
(ANZ) von einer mehrstelligen 7-Segment-Anzeige gebildet ist, die dem Mikrorechner
(MR) nachgeschaltet ist.
7. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Melderzusatz-Schaltungsanordnung
(MZS) in der Fassung des Melders angeordnet ist.
8. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kippstufe (FF) so
ausgebildet ist, daß sie in den Impulspausen der von der Zentrale (Z) abgegebenen
Stromimpulse (IPZ) das Schaltelement (TR) durchschaltet.
9. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Zentrale (Z) mehrere
Melderidentifzierungs-Schaltungsanordnungen (MIS) angeordnet sind, die den jeweiligen
Auswerteeinrichtungen (AWE) der jeweiligen Meldeleitung (ML) zugeordnet sind.
10. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die im Alarmfall in der
Zentrale (Z) erzeugten Stromimpulse (IPZ) zur Melderidentifizierung in ihrer Frequenz
und/oder in ihrem Tastverhältnis gegenüber dem normalen Takt, d.h. ohne Melderidentifizierung,
verändert sind.
1. Annunciator identification arrangement in an alarm system, in particular fire alarm
system, having a plurality of closed-circuit protected, two-wire signal lines (ML)
connected to a central unit (Z) with an evaluation device (AWE), to which signal lines
in each case a plurality of annunciators (M1, M2, ...) are connected, an alarm-triggering
annunciator causing a voltage dip in the corresponding line voltage (UL) as a result
of a central limitation of the line current (IL) to a first current limit value, and
an alarm signal of the corresponding signal line (ML) being derived therefrom in the
central unit (Z), and the central unit (Z) outputting current pulses (IPZ) with a
second, increased current limit value to the corresponding signal line (ML) characterized
in that there is connected upstream of each annunciator (M1, M2, ...) an annunciator
attachment circuit arrangement (MZS1, MZS2, ...) which has a bistable multivibrator
(FF) having a setting input S which can be acted upon by a first differentiating element
(R1, C1) connected to the signal line (ML) and having a reset input (R) which can
be acted upon by a second differentiating element (R2, C2) connected to the signal
line (ML) and having arranged in a wire (4, 5) of the signal line (ML) a switching
element (TR) which can be controlled via a voltage limiter circuit (ZD) by the output
(Q) of the bisable multivibrator (FF), the annunciator (M1, M2, ...) being connected
to the signal line (ML) via a light-emitting diode (LED), in that in the central unit
(Z) there is assigned to the evaluation device (AWE) an annunciator identification
circuit arrangement (MIS) which has a current measuring device (SME) for monitoring
the line current (IL), an analog-digital converter (AD), the first input (E) of which
is acted upon by the measured line current, and a microprocessor (MR) with a display
device (ANZ) for the annunciator address connected downstream of the analog-digital
converter (AD), the output (QW) of the analog-digital converter (AD) supplying the
digitized current values to the microprocessor (MR), which controls a further input
(F) of the analog-digital converter (AD) and which is acted upon by the central current
pulses (IPZ) of the increased line current (flashing pulse), and in that, with each
central current pulse (IPZ), in chronological order a limited (ZD) voltage is switched
to the annunciator (M1, M2, ...) connected downstream of the respective annunciator
attachment circuit arrangement (MZS1, MZS2, ...), the alarm-triggering annunciator
causing an increased current flow, on the basis of which the annunciator identification
circuit arrangement (MIS) determines and displays (ANZ) the address of the annunciator
triggering the alarm.
2. Arrangement according to Claim 1, characterized in that the differentiating elements
(R1, C1 or R2, C2) are formed by RC elements.
3. Arrangement according to Claim 1, characterized in that the voltage limiter circuit
(ZD) is formed by a Zener diode.
4. Arrangement according to Claim 1, characterized in that the controllable switching
element (TR) is formed by a junction field-effect transistor or by an MOS transistor.
5. Arrangement according to Claim 1, characterized in that the current measuring device
(SME) is formed by a measuring resistor (RM) arranged in one of the wires (9, 8) of
the signal line (ML) and by an operational amplifier (OV) which can be set with a
voltage divider (R3, R4) and which supplies the voltage proportional to the line current
(IL) to the analog-digital converter (AD).
6. Arrangement according to Claim 1, characterized in that the display device (ANZ)
is formed by a multiposition 7-segment display which is connected downstream of the
microprocessor (MR).
7. Arrangement according to Claim 1, characterized in that the annunciator attachment
circuit arrangement (MZS) is arranged in the socket of the annunciator.
8. Arrangement according to Claim 1, characterized in that the bistable multivibrator
(FF) is designed so that it switches through the switching element (TR) in the pulse
pauses of the current pulses (IPZ) output from the central unit (Z).
9. Arrangement according to Claim 1, characterized in that a plurality of annunciator
identification circuit arrangements (MIS) are arranged in the central unit (Z) and
are assigned to the respective evaluation devices (AWE) of the respective signal line
(ML).
10. Arrangement according to Claim 1, characterized in that the current pulses (IPZ)
generated in the event of an alarm in the central unit (Z) are changed in their frequency
and/or in their pulse duty factor with respect to the normal pulse, that is to say
without annunciator identification, for identifying the annunciator.
1. Dispositif pour l'identification de détecteurs ou d'avertisseurs dans une installation
de signalisation de dangers, en particulier une installation d'alarme incendie, comprenant
plusieurs lignes de signalisation (ML) bifilaires à courant de repos de surveillance,
qui sont raccordées à un central (Z) comportant un dispositif d'exploitation (AWE),
à chacune desquelles sont raccordés plusieurs détecteurs (M1, M2 ...), dans lequel
un détecteur déclenchant l'alarme provoque une chute de la tension de ligne (UL) concernée,
en raison d'une limitation du courant de ligne (IL) par le centeral à une première
valeur limite de courant, chute de tension qui est utilisée dans le central (Z) pour
déterminer la ligne de signalisation (ML) par laquelle est déclenchée l'arme et qui
est suivie par l'application à la ligne de signalisation (ML) concernée d'impulsions
de courant (IPZ) avec une seconde valeur limite de courant, plus élevée, par le central
(Z), caractérisé en ce que chaque détecteur (M1, M2 ...) est précédé d'un circuit
supplémentaire de détecteurs (MZS1, MZS2, ...), qui présente une bascule (FF) avec
une entrée (S) de mise à 1 sur laquelle peut agir un premier élément différenciateur
(R1, C1) connecté à la ligne de signalisation (ML), ainsi qu'avec une entrée (R) de
remise à 0 sur laquelle peut agir un second élément différenciateur (R2, C2) connecté
à la ligne de signalisation (ML) et un élément de commutation (TR) disposé dans un
conducteur (4-5) de la ligne de signalisation (ML) et qui est commandé à travers un
circuit limiteur de tension (ZD) par la sortieQde la bascule (FF), le détecteur (M1,
M2 ...) étant raccordé à la ligne de signalisation (ML) à travers une diode électroluminescente
(LED), qu'un circuit d'identification de détecteurs (MIS) est coordonné dans le central
(Z) au dispositif d'exploitation (AWE), circuit qui présente un dispositif de mesure
du courant (SME) pour la surveillance du courant de ligne (IL), un convertisseur analogique-numérique
(AD) dont la première entrée (E) reçoit le courant de ligne mesuré, ainsi qu'un microcalculateur
(MR) prévu à la suite du convertisseur analogique-numérique (AD) et pourvu d'un dispositif
d'affichage (ANZ) pour l'adresse du détecteur déclencheur d'alarme, la sortie (QW)
du convertisseur analogique-numérique (AD) appliquant les valeurs de courant numérisées
au microcalculateur (MR), lequel attaque une autre entrée (F) du convertisseur analogique-numérique
(AD) et sur lequel agissent les impulsions de courant (IPZ) fournies par le central
du courant de ligne accru (rythme de clignotement), et que, à chaque impulsion de
courant (IPZ) fournie par le central, une tension limitée (ZD) est appliquée dans
l'ordre chronologique aux détecteurs (M1, M2 ...) prévus à la suite du circuit supplémentaire
de détecteur (MZS1, MZS2 ...) concerné, le détecteur déclencheur d'alarme provoquant
une circulation de courant accrue, sur la base de laquelle le circuit d'identification
de détecteurs (MIS) détermine et affiche (ANZ) l'adresse du détecteur déclenchant
l'alarme.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que les éléments différenciateurs
(R1, C1 et R2, C2) sont formés par des éléments (RC).
3. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le circuit limiteur
de tension (ZD) est formé par une diode Zener.
4. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément de commutation
(TR) commandé est formé par un transistor à effet de champ à grille isolée ou par
un transistor (MOS).
5. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif de mesure
du courant (SME) est formé par une résistance de mesure (RM) disposée dans l'un des
conducteurs (9-8) de la ligne de signalisation (ML) et par un amplificateur opérationnel
(OV) ajustable au moyen du diviseur au convertiseur analogique-numérique (AD) de tension
(R3, R4) amplificateur qui fournit une tension proportionnelle au courant de ligne
(IL) au convertiseur analogique-numérique (AD).
6. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif d'affichage
(ANZ) est formé par un affichage prévu à la suite du microcalculateur (MR) et composé
de plusieurs chiffres constitués chacun de 7 segments.
7. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le circuit supplémentaire
de détecteur (MZS) est disposé dans la monture du détecteur.
8. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que la bascule (FF) est
conçue de manière qu'elle rende conducteur l'élément de commutation (TR) dans les
intervalles entre les impulsions de courant (IPZ) délivrées par le central (Z).
9. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le central (Z) comporte
plusieurs circuits d'identification de détecteurs (MIS) qui sont coordonnés aux dispositifs
d'exploitation (AWE) des différentes lignes de signalisation (ML).
10. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que les impulsions de courant
(IPZ), produites dans le central (Z) en cas d'alarme, sont modifiées, en vue de l'identification
du détecteur déclencheur d'alarme, en leur fréquence et/ou en leur rapport d'impulsions
par rapport au rythme normal, c'est-à-dire sans identification de détecteur.
