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(11) |
EP 0 178 454 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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31.05.1989 Patentblatt 1989/22 |
| (22) |
Anmeldetag: 10.09.1985 |
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Verfahren und Vorrichtung zur Melderidentifizierung in einer Gefahrenmeldeanlage
Annunciator identification method and device in an alarm system
Procédé et dispositif d'identification d'avertisseurs dans un système d'alarme
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE DE FR GB IT NL SE |
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Priorität: |
12.09.1984 DE 3433485
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.04.1986 Patentblatt 1986/17 |
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Patentinhaber: SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT |
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80333 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Thilo, Peer, Dr. Ing.
D-8000 München 71 (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
CH-A- 473 432 DE-A- 2 935 335 DE-B- 2 533 382 FR-A- 2 319 166
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DE-A- 2 245 928 DE-B- 2 230 934 FR-A- 2 319 165
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Melderidentifizierung in einer Gefahrenmeldeanlage,
insbesondere Brandmeldeanlage, gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1 und auf
eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
[0002] In bekannten Gefahrenmeldeanlagen können bis zu 30 Melder an einer Zweidraht-Meldeleitung
angeschlossen sein. Löst ein Melder Alarm aus, so wird in der Zentrale die betreffende
Meldeleitung angezeigt. In zunehmenden Maße besteht jedoch der Wunsch, auftretende
Alarme oder sonstige Ereignisse, wie z.B. Störung durch Leitungsbruch oder Kurzschluß,
genauer lokalisieren zu können. Daher wurden Gefahrenmeldeanlagen geschaffen, die
eine Einzelidentifizierung der Melder ermöglichen.
[0003] In modernen Gefahrenmeldeanlagen, wie sie beispielsweise aus der Pulsmeldetechnik
(DE-PS 2533382) bekannt sind, ist die Melderidentifizierung ohne weiteres möglich.
Derartige Meldeanlagen verwenden jedoch spezielle Melder und Zentralen, so daß eine
völlige Umrüstung bestehender Anlagen erforderlich wäre. Vielfach besteht jedoch der
Wunsch, bestehende Anlagen zumindest teilweise so zu ergänzen, daß einzelne Melder
identifiziert werden können.
[0004] Gefahrenmeldeanlagen mit Melderidentifizierung sind an sich bekannt. Sie erfordern
dabei im allgemeinen besonders ausgestaltete Melder, deren Adresse zur Identifizierung
jeweils im einzelnen Melder codiert werden muß.
[0005] Entsprechende, vielfach sehr aufwendige Auswerteeinrichtungen in der Zentrale können
dann bei Alarmgabe aus dem vom Melder übertragenen oder abgefragten Code die Adresse
des betreffenden Melders ermitteln und anzeigen.
[0006] Eine Umrüstung einer bestehenden Anlage erfordert neben der Umrüstung in der Zentrale
eigens dafür konzipierte Melder, die mit einer codierbaren Adressiereinrichtung ausgerüstet
sind. Diese Maßnahmen verursachen in nachteiliger Weise einen hohen Kostenaufwand
und auch ein individuelles Einstellen der jeweiligen Meldercodierung in den einzelnen
Meldern.
[0007] Aufgabe der Erfindung ist es daher, die geschilderten Nachteile zu vermeiden und
für bestehende, eingangs geschilderte Gefahrenmeldeanlagen, wie sie beispielsweise
seit Jahren vom Anmelder vertrieben werden, ein Verfahren zur Melderidentifizierung
und Vorrichtungen in Form nachrüstbarer Zusatzschaltungsanordnungen für die einzelnen
Melder und für die Zentrale anzugeben. Dabei soll eine einfache und zuverlässige Melderidentifizierung
möglich sein, ohne daß dabei eine erhebliche Umrüstung einer bestehenden Meldeanlage
erforderlich wäre und in jedem Melder die Melderadresse individuell eingestellt werden
muß.
[0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einer oben geschilderten Gefahrenmeldeanlage
bezüglich des Verfahrens mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1 und bezüglich
der Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 2 gelöst. Das erfindungsgemäße Verfahren
bzw. die erfindungsgemässe Einrichtung zur Melderidentifizierung in einer Gefahrenmeldeanlage
weist einfache Zusätze auf, die sich in vorteilhafter Weise auch in bestehenden Anlagen
nachrüsten lassen, ohne die ursprünglichen Funktionen zu beeinflussen. Besonders vorteilhaft
ist dabei, daß am Melderort keine individuelle Adresse eingestellt werden muß, sondern
daß die Melderadresse durch die Reihenfolge der Melder auf der Meldeleitung bestimmt
wird. Dadurch entfallen die sonst zur Adresseneinstellung notwendigen Einrichtungen
und Arbeiten. Darüber hinaus wird die Anlage auch zuverlässiger, da fälschliche Mehrfachvergabe
einer Adresse und sonstige Fehleinstellung vermieden werden.
[0009] Zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Vorrichtungs-Unteransprüchen
angeführt. Der Aufbau und die Wirkungsweise des erfindungsgemäßen Verfahrens und der
Vorrichtungen hierfür werden an mehreren Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnung
erläutert. Dabei zeigen die
Fig. 1 eine Melderzusatz-Schaltungsanordnung (Identifizierbaustein) zur Identifizierung
eines Melders einer Meldeleitung,
Fig. 2 eine Melderidentifizierungs-Schaltungsanordnung zur Erkennung und Anzeige der
Melderadresse in der Zentrale,
Fig. 3 ein Pulsdiagramm für die Melderidentifizierung,
Fig. 4 eine Melderzusatz-Schaltungsanordnung (Identifizierbaustein) zur gleichzeitigen
Identifizierung mehrerer Melder einer Meldeleitung,
Fig. 5 ein Pulsdiagramm bei drei alarmauslösenden Meldern einer Meldeleitung, gemäß
Fig. 4,
Fig. 6 eine Melderidentifizierungs-Schaltungsanordnung in der Zentrale zur Erkennung
und Anzeige mehrerer Melderadressen einer Meldeleitung,
Fig. 7 eine Melderzusatz-Schaltungsanordnung als Identifizierbaustein IB ausgebildet,
Fig. 8 das Schaltbild einer gebräuchlichen Melderfassung,
Fig. 9 eine Meldeleitung mit Identifizierbausteinen und Melderfassungen, in denen
die Melder angeordnet sind,
Fig. 10 ein abgewandeltes Schaltbeispiel gemäß der Fig. 2,
Fig. 11 ein abgewandeltes Schaltbeispiel gemäß der Fig. 10,
Fig. 12 ein Pulsdiagramm entsprechend einer Schaltungsanordnung nach Fig. 10 oder
11,
Fig. 13 eine Melderzusatzschaltungsanordnung als Identifizierbaustein mit einem Pulsgeber
PG ausgebildet und
Fig. 14 ein Pulsdiagramm entsprechend der Schaltungsanordnung nach den Fig. 10 und
13.
[0010] Eine erste Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Melderzusatz-Schaltungsanordnung
MZS1 ist in Fig. 1 gezeigt. Über die Klemmen 1 und 4 ist die Melderzusatz-Schaltungsanordnung
über die Meldeleitung ML mit der Zentrale Z verbunden. Über die Klemmen 1' und 5 ist
die Melderzusatz-Schaltungsanordnung MZS1 und der zugehörige Melder M1 mit der nachfolgenden
Melderzusatz-Schaltungseinrichtung MZS2 verbunden. Diese Anordnung wiederholt sich
auf der Meldeleitung ML bis zum letzten Melder der Meldeleitung. Der Melder M1 selbst
ist an den Klemmen a und b angeschlossen. Dabei sind die Klemmen 1, l' und a positiv
gegenüber den Klemmen 4, b und 5. In der Ader 4-5 der Meldeleitung ML ist ein steuerbares
Schaltelement TR mit einem parallel geschalteten Strombegrenzer SB angeordnet. Der
Melder M1 ist über die Melderanzeige MA an der Meldeleitung ML angeschlossen. Ferner
ist in der Meldezusatz-Schaltunganordnung MZS1 an der Meldeleitung ML ein Zeitglied
R1, C1 angeschlossen, welches über eine Zenerdiode ZD das Schaltelement, den Transistor
TR, ansteuert.
[0011] Im Ruhezustand liegt zwischen den Klemmen 1 und 4 eine Linienruhespannung ULR = 20
Volt. Der Linienruhestrom ILR beträgt dabei beispielsweise 5 mA und besteht aus dem
Uberwachungsstrom durch einen Abschlußwiderstand am Ende der Meldeleitung (hier nicht
gezeigt) sowie aus der Summe der Versorgungsströme aller Melder M1, M2 usw. und aller
Melderzusatz-Schaltungsanordnungen MZS1, MZS2 usw.. Der Linienstrom IL fließt über
den Strombegrenzer SB sowie über den Transistor TR, der über den Widerstand R1 und
der Zenerdiode ZD leitend geschaltet ist. Im Falle eines Melderalarms bricht die Spannung
an der Reihenschaltung von der Leuchtdiode MA und dem zwischen den Klemmen a und b
angeschlossenen Melder M1 auf etwa 10 Volt zusammen, weil der Linienstrom IL in der
Zentrale (Z) auf einem ersten Stromgrenzwert (IG1) vom 10 mA begrenzt ist.
[0012] In der Zentrale Z wird dieser Zustand als Alarmmeldung erkannt. Daraufhin erhöht
die Zentrale (Z) ihr Stromangebot pulsweise, beispielsweise im Sekundentakt, auf einen
zweiten Grenzwert (IG2) von 100 mA, so daß die Stromimpulse (IPZ) als sogenannter
"Blinktakt" auf die Meldeleitung ML gelangen. Mit diesen Stromimpulsen (IPZ) blinkt
die Melderanzeige MA des angesprochenen Melders. Dieses Verfahren ist in bekannten
Meldeanlagen üblich. Durch kurzzeitiges Abschalten der Versorgungsspannung (UV) von
der Meldeleitung ML wird die Meldelinie und der alarmauslösende Melder wieder zurückgestellt.
[0013] Mit dem Zusammenbrechen der Linienspannung UL im Alarmfall wird der Transistor TR
der Melderzusatz-Schaltungseinrichtung MZS1 des alarmauslösenden Melders gesperrt,
wenn die Zenerspannung der Zenerdiode ZD entsprechend gewählt ist. Dieser Zustand
wird zunächst aufrechterhalten, auch wenn mit den Stromimpulsen (IPZ) mit dem erhöhten,
zweiten Stromgrenzwert (IG2) wieder die volle Linienspannung UL ansteht. Dafür verantwortlich
ist das Zeitglied R1, C1, welches das Einschalten des Transistors TR um eine vorgebbare
Zeit (tv) verzögert. Dadurch kann der Linienstrom IL zunächst nur über den Strombegrenzer
SB fließen, der den Linienstrom auf 10 mA begrenzt. Dadurch kann am zugehörigen Melder
M1 und der nachfolgenden Melderzusatz-Schaltungsanordnung MZS2 die Linienspannung
nicht über 10 Volt ansteigen.
[0014] Erst nach Ablauf der Verzögerungszeit (tv) des Zeitgliedes R1, C1 schaltet der Transistor
TR durch und damit die volle Linienspannung UL von 20 Volt an den zugehörigen Melder
M1 und die nachfolgende Melderzusatz-Schaltungsanordnung MZS2. An der nachfolgenden
Melderzusatz-Schaltungsanordnung MZS2 wiederholt sich der gleiche Vorgang. So wiederholen
sich diese Vorgänge solange, bis die Melderzusatz-Schaltungsanordnung MZSn des angesprochenen
Melders Mn erreicht ist. Erst nachdem diese Zusatz-Schaltungsanordnung MZSn den dortigen
Transistor TR durchgeschaltet hat, kann der sprunghaft ansteigende,erhöhte Strom (AL)
fließen und die dem alarmauslösenden Melder Mn zugeordnete Leuchtdiode MA zur Anzeige
bringen.
[0015] Die erfindungsgemäße Melderzusatz-Schaltungsanordnung (MZS1) begrenzt zunächst den
Linienstrom (IL) der Meldeleitung (ML) und schaltet mit dem zentralseitigen Stromimpuls
(IPZ) zeitverzögert (tv) die volle Linienspannung (UL) der Reihe nach an die einzelnen
Melder (M1, M2, ...) bzw. an die einzelnen Zusatzschaltunganordnungen (MZS2, MZS3,
...). Der alarmauslösende Melder (Mn) verursacht dabei einen sprunghaften Stromanstieg
(IAL), der über den ersten Grenzwert (IG1) des Linienstrom (IL) hinausgeht. In der
Zentrale (Z) wird erfindungsgemäß der Linienstrom (IL) der betreffenden Meldeleitung
(ML) mit einer zusätzlichen Schaltungsanordnung (MIS) überwacht. Dabei wird aus der
Verzögerungszeit (n . tv) von der zentralseitigen Stromimpulsgabe (IPZ) bis zum sprunghaften
Stromanstieg (IAL) die Melderadresse ermittelt und angezeigt (ANZ).
[0016] Ein erstes Schaltbeispiel für eine erfindungsgemäße Melderidentifizierungs-Schaltungsanordnung
MIS ist in Fig. 2 dargestellt. An den Klemmen 7 und 8 der Meldeleitung ML ist die
gemeinsame Versorgungsspannung UV von beispielsweise 24 Volt angeschlossen. Von den
Klemmen 7' und 9 werden im Vielfach alle hier nicht dargestellten, in bekannten Meldeanlagen
üblichen Auswerteschaltungen AWE der einzelnen Meldeleitungen ML gespeist, in denen
die oben geschilderten spezifischen Spannungs- und Stromwerte erzeugt werden. Der
Linienstrom IL der einzelnen Meldeleitungen ML fließt über den Meßwiderstand RM, der
in einer Ader 9-8 der Meldeleitung ML angeordnet ist. Der Spannungsabfall am Meßwiderstand
RM wird den Komparator KO über eine Spannungsquelle SQ zugeführt. Mit der Spannungsquelle
SQ wird der genaue Schwellwert des Komparators KO eingestellt. Der Komparator KO liefert
solange ein Freigabesignal auf den ersten Eingang des UND-Gliedes G1,als der Linienstrom
IL den Wert von 10 mA (IG1) überschreitet. Der zweite Eingang des UND-Gliedes G1 wird
mit einem Taktsignal ZTV beaufschlagt, dessen Impulse im Abstand von der Verzögerungszeit
(t
v) des Zeitgliedes R1, C1 in der Melderzusatz-Schaltungsanordnung MZS1 eintreffen.
Damit wird der Zähler ZA über den Eingang T veranlaßt, seinen Inhalt im Zeitabstand
der Verzögerungszeit (tv) zu erhöhen, sofern gleichzeitig der Stromimpuls IPZ (Blinktakt)
den erhöhten Strom (IG2) liefert. Dazu ist der Eingang B des Zählers ZA mit den Stromimpulsen
IPZ beaufschlagt. Der Zählerstand des Zählers wird vom Ausgang QZ dem Speicher SP
und von dort dem Codierer COD zugeführt. Der Codierer COD gibt die ermittelte Melderadresse
auf die beispielsweise zweistellige 7-Segment- Anzeige ANZ.
[0017] Das erfindungsgemäße Verfahren, wie es am Ausführungsbeispiel gemäß der Figuren 1
und 2 erläutert wurde, wird anhand des Pulsdiagramms gemäß der Fig. 3 beschrieben.
Dabei zeigen die Fig. 3a den Verlauf der Linienspannung UL und die Fig. 3b den Verlauf
des Linienstroms IL auf der Meldeleitung ML in der Zentrale Z. Die Fig. 3c bis 3f
zeigen das Spannungsdiagramm an den einzelnen Meldem M1, M2, M(n-1) und Mn, der als
alarmauslösender Melder betrachtet wird. Befinden sich alle Melder einer Meldeleitung
in Ruhe, so liegt an der Meldeleitung ML die Linienruhespannung ULR von beispielsweise
20 Volt und es fließt auf der Meldeleitung ein Linienruhestrom ILR von beispielsweise
5 mA. Im Ruhezustand liegt an sämtlichen Meldern M1 bis Mn der Meldeleitung ML annähernd
die volle Linienspannung, die der Linienruhespannung von 20 Volt entspricht.
[0018] Löst nun der Melder Mn zum Zeitpunkt t1 Alarm AL aus, so bricht die Linienspannung
UL auf beispielsweise 10 Volt (Linien-Alarmspannung ULA) zusammen und der Linienstrom
IL steigt auf beispielsweise 10 mA an. Auf diesen ersten Grenzwert IG1 von 10 mA wird
von der Zentrale aus der Linienstrom IL zunächst begrenzt. Damit liegt an den einzelnen
Meldern nur noch eine Spannung von ca. 10 Volt. Die Auswerteeinrichtung der Zentrale
erkennt auf der Meldeleitung eine Alarmmeldung und erhöht daraufhin zum Zeitpunkt
t2 das Stromangebot auf einen zweiten Stromgrenzwert IG2 von beispielsweise 100 mA
pulsweise. Mit anderen Worten, es wird zum Zeitpunkt t2 der erste Stromimpuls 1.IPZ
(Blinkimpuls) auf die Meldelinie gegeben, so daß auf der Meldeleitung die volle Linienspannung
UL von 20 Volt ansteht. Die erste Meiderzusatz-Schaltungseinrichtung (MZS1) in der
Meldeleitung gibt, wie oben beschrieben, um die Zeit t
v zeitverzögert die volle Linienspannung (UL = 20 Volt) an den ersten Melder M1 und
damit an die nachfolgende Melderzusatz-Schaltungsanordnung (MZS2). Diese wiederum
gibt zeitverzögert um die Zeit t
v die volle Linienspannung an den zweiten Melder M2 und damit an die nachfolgende dritte
Meldezusatz-Schaltungsanordnung (MZS3). Dieser Vorgang wiederholt sich solange, bis
an dem alarmauslösenden Melder Mn die volle Linienspannung ansteht. Im Pulsdiagramm
erhält der Melder M1 (Fig. 3c) zum Zeitpunkt t3 die volle Linienspannung. Der Melder
M(n-1) gemäß Fig. 3e erhält zum Zeitpunkt t5 nach einer Verzögerungszeit (n-1) . t
v die volle Linienspannung. Zum Zeitpunkt t6 steht am alarmauslösenden Melder Mn die
volle Linienspannung an, die jedoch aufgrund der Alarmauslösung nicht voll zur Entfaltung
kommen kann. Vielmehr wird in der Zentrale nach der Verzögerungszeit n . t
v der sprunghafte Stromanstieg, der Alarmstrom IAL, mit seinem zweiten Grenzwert IG2
von 100 mA erkannt, wie in Fig. 3b dargestellt. Zum Zeitpunkt t7 ist die Zeitdauer
TIPZ des zentralseitigen Stromimpulses IPZ beendet, so daß nach der Zeit der Impulspause
TPP zum Zeitpunkt t8 der zweite Stromimpuls 2.IPZ auf die Meldeleitung gegeben wird
und sich der Vorgang wiederholt. Aus der in der Zentrale gemessenen Verzögerungszeit
n . t
v von der Abgabe des Strompulses IPZ bis zum Auftreten des sprunghaften Stromanstieges
IAL wird die Melderadresse ermittelt.
[0019] In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird gemäß der Fig. 4 die zusätzliche
Stromaufnahme (sprunghafter Anstieg des Linienstroms auf den zweiten Grenzwert IG2,
Alarmstrom IAL) des angesprochenen Melders auf z.B. 10 mA begrenzt. Dazu wird in Reihe
mit der Leuchtdiode MA und dem zwischen den Klemmen a und b angeschlossenen Melder
M1 ein Strombegrenzungswiderstand RB geschaltet, wie dies in Fig. 4 dargestellt ist.
Diese Melderzusatz-Schaltungsanordnung MZS1 dient zur gleichzeitigen Identifizierung
mehrerer Melder einer Meldeleitung. Mit dieser getroffenen Maßnahme wird erreicht,
daß mehrere gleichzeitig angesprochene Melder einer Meldeleitung identifiziert werden
können, wie dies im folgenden in Fig. 5 veranschaulicht ist.
[0020] Fig. 5 zeigt ein Pulsdiagramm bei drei alarmauslösenden Meldern (M3, M5, M6) einer
Meldeleitung. Dabei zeigt Fig. 5a den Verlauf der Linienspannung UL und Fig. 5b den
Verlauf des Linienstroms IL in der Zentrale, ähnlich der Fig. 3, jedoch mit dem Unterschied,
daß gleichzeitig der dritte, der fünfte und der sechste Melder angesprochen haben.
Dabei erhöht jeder angesprochene Melder nach der für ihn charakteristischen Zeit n
. t
v den Linienstrom IL um jeweils 10 mA. Zum Zeitpunkt t1 tritt auf der Meldeleitung
ein Alarm AL auf. Die Linienspannung UL bricht von der Ruhespannung ULR von 20 Volt
auf die Alarmspannung UAL von 10 Volt zusammen. Gleichzeitig erhöht sich der Linienstrom
IL von 5 mA auf 10 mA. Zum Zeitpunkt t2 wird der erste Stromimpuls 1.IPZ auf die Meldeleitung
gegeben. Biszum Zeitpunkt t3 fließt der Linienstrom von 10 mA, weil er zeitverzögert
um die Zeit 3 . tv durch die jeweiligen Melderzusatz-Schaltungen MZS1 bis MZS3 begrenzt
wird. Erst der dritte Melde M3, der Alarm ausgelöst hat, verursacht einen Stromanstieg
um weitere 10 mA. Dieser Stromwert steht an der Meldeleitung solange an, bis nach
der Verzögerungszeit 5 . t
v der fünfte Melder M5 einen weiteren Stromanstieg um 10 mA verursacht (Zeitpunkt t5).
Der sechste Melder M6 der auch einen Alarm verursacht hat, bewirkt zum Zeitpunkt t6
einen weiteren Stromanstieg. Die Verzögerungszeit bis zum Stromanstieg des sechsten
Melders beträgt dabei 6 x tv. Jeder angesprochene Melder erhöht nach der für ihn charakteristischen
Zeit den Linienstrom um jeweils 10 mA, was mit einer Schaltungsanordnung gemäß der
Fig. 6 in der Zentrale ausgewertet wird.
[0021] In Fig. 6 ist eine Melderidentifizierungs-Schaltungsanordnung MIS in der Zentrale
zur Erkennung und Anzeige mehrerer Melderadressen einer Meldeleitung dargestellt.
Die Melderidentifizierungs-Schaltungsanordnung MIS ist in der Zentrale der Auswerteeinrichtung
AWE zugeordnet. Dabei ist in der Meldeleitung ML, in der Ader 8-9, ein Meßwiderstand
RM angeordnet, der den Linienstrom IL überwacht. Die am Meßwiderstand RM abfallende
Spannung wird über den Operationsverstärker OV, dessen Verstärkung mittels der Widerstand
R3 und R4 eingestellt werden kann, dem Eingang E des Analog-Digital-Wandlers AD zugeführt.
Die Strommeßeinrichtung SME besteht bei diesem Ausführungsbeispiel aus dem Meßwiderstand
RM, dem Operationsverstärker OV und dem Spannungsteiler R3, R4 . Über den Eingang
F wird der Analog-Digital-Wandler AD vom Mikrorechner MR, der an seinem Eingang B
mit den zentralseitigen Stromimpulsen IPZ beaufschlagt ist, zur zeitrichtigen Bestimmung
der Impulsstromgröße veranlaßt. Der Analog-Digital-Wandler AD liefert an seinem Ausgang
QW die digitalisierte Stromgröße an den Mikrorechner MR. Dort werden die Verzögerungszeiten
(3 . tv; 5 . t
v; 6 . t
v) zwischen dem Beginn des Stromimpulses IPZ und dem Einsetzen des jeweils erhöhten
Stromflusses(IAL3, IAL5, IAL6), wie dies in Fig. 5 veranschaulicht ist, gemessen.
Daraus können die Adressen der einzelnen alarmauslösenden Melder (M3, M5, M6) ermittelt
und in einer dem Rechner nachgeschalteten Anzeigeeinrichtung ANZ angezeigt werden.
Dies ist im einzelnen hier nicht dargestellt. Es können mehrere Anzeigeeinrichtungen
vorgesehen sein oder der Reihe nach die einzelnen alarmauslösenden Melder angezeigt
werden.
[0022] In Fig. 7 ist eine weitere vorteilhafte Ausführungsform einer Melderzusatz-Schaltungsanordnung
dargestellt, die als Identifizierbaustein IB ausgebildet ist. Die Klemmen 1, 1', 4
und 5 sind ähnlich wie in Fig. 1, jedoch ohne die Anschaltung a und b des Melders
M über die Melderanzeige MA, an der Meldeleitung, beschaltet. Das steuerbare Schaltelement
in der einen Ader 4-5 der Meldeleitung ML ist von einem Feldeffekttransistor FET gebildet.
Dieser wird über die Widerstände R5 und R6 leitend gehalten, wobei die Diodenkette
DK eine solche temperaturkompensierte Spannung erzeugt, daß der Transistor FET als
Konstantstromquelle mit einem maximalen Strom von beispielsweise 10 mA wirkt. Ist
die Linienspannung UL größer als 10 Volt, so erhält der Transistor FET eine zusätzliche
Vorspannung über die Zenerdiode ZD1 und den Transistor TR1, dessen Einschalten in
der oben beschriebenen Weise durch das Zeitglied aus dem Widerstand R1 und dem Kondensator
C1 um die Zeit t
v verzögert wird. Nach Ablauf der Verzögerungszeit t
v kann der Transistor FET dann den erhöhten Strom von beispielsweise 100 mA führen.
Der Transistor TR2 wird während der Verzöge rungszeit t
v über die Widerstünde R7 und R8 leitend und verhindert über eine weitere Zenerdiode
ZD2 ein Ansteigen der weiterführenden Linienspannung, auch dann, wenn die Strombegrenzung
durch den Transistor FET toleranzbedingt deutlich über 10 mA und höher als bei den
folgenden Meldern liegt. Ein derartig ausgestalteter Identifizierbaustein IB kann
in der Meldeleitung ML vor einem oder mehreren Meldern, die in den üblichen Melderfassungen
F angebracht sind, angeordnet sein. Der Identifizierbaustein IB gemäß der Fig. 7 weist
keine Melderanschaltung auf. Hier ist vorgesehen, den Melder in einer bekannten, handelsüblichen
und gebräuchlichen Fassung F, wie sie in Fig. 8 dargestellt ist, zu betreiben.
[0023] In Fig. 8 ist eine Melderfassung F dargestellt . Die Melderfassung F weist die Anschlußklemmen
1, 1', 4, 5,a und b auf, wie sie in Fig. 1 gezeigt sind. Die Melderfassung F enthält
jedoch zusätzlich Entstörelemente EZ und EC sowie einen Parallelwiderstand PR zur
Leuchtdiode LED. Die Melderfassung F ist hinter dem Identifizierbaustein (IB) in der
Meldeleitung (MI) eingeschleift, wie dies in Fig. 9 gezeigt ist.
[0024] In Fig. 9 ist eine Meldeleitung ML mit Identifizierbausteinen IB und Melderfassungen
F, in denen die Melder angeordnet sind, dargestellt. Die Klemmenbezeichnungen stimmen
mit den bisher verwendeten Bezeichnungen überein. Die Meldeleitung ML ist an der Zentrale
Z angeschlossen. Der erste Identifizierbaustein iB1 ist vor der ersten Melderfassung
F1 in der Meldeleitung ML eingeschleift. Der zweite Identifizierbaustein IB2 ist vor
den Melderfassungen F3 und F4 eingeschleift, die Meldeleitung ML ist mit dem Widerstand
RA abgeschlossen. Während der Identifizierbaustein 1B1 mit der Fassung F1,wie oben
beschrieben, derart zusammenwirkt, daß im Alarmfall der Melder in der Fassung F1 mit
der Adresse IB1 identifiziert wird, sind dem ldentifizierbaustein IB2 zwei Meiderfassungen,
nämlich F3 und F4, zugeordnet. Dadurch wird erreicht, daß im Alarmfall sowohl der
Melder in der Fassung F3 als auch der Melder in der Fassung F4 mit der Adresse IB2
identifiziert wird. So ist es auf vorteilhafte Weise möglich, auch bestehende Anlagen
nachträglich mit Melderidentifizierungseinrichtungen auszurüsten und die dafür erforderlichen
Maßnahmen auf das unbedingt notwendige Maß zu beschränken.
[0025] In Fig. 10 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Melderidentifizierungs-Schaltungsanordnung
MIS dargestellt. Die Anordnung und Wirkungsweise ist ähnlich der Schaltungsanordnung,
wie sie in Fig. 2 gezeigt ist. In der Zentrale Z ist die Melderidentifizierungs-Schaltungsanordnung
MIS in der Meldeleitung ML angeordnet. An den Klemmen 7 und 8 liegt die Versorgungsspannung
UV an. Die Klemmen 7' und 9 sind mit der Auswerteeinrichtung AWE verbunden. In der
Ader 8-9 der Meldeleitung ML ist die Strommeßeinrichtung SME angeordnet, die einen
Meßwiderstand RM aufweist über den der Linienstrom IL fließt. Der über den Widerstand
RM fließende Linienstrom IL wird über das Differenzierglied aus dem Widerstand R2
und C2 dem Komparator KO als Spannungsimpuls UD zugeführt. Aus den zeitlichen Abständen
dieser Impulse UD gegenüber dem Beginn des ersten Stromimpulses IPZ wird wie bei der
Fig. 2 schon beschrieben, die Meldeadresse ermittelt und angezeigt. Die Referenzspannung
für den Komparator KO wird mit der Spannungsquelle SQ eingestellt. Der Ausang des
Komparators KO und damit der Ausgang der Strommeßeinrichtung SME wird dem UND-Glied
G1 zugeführt, das seinerseits mit dem Taktsignal ZTV entsprechend der Verzögerungszeit
tv beaufschlagt ist. Die weitere Wirkungsweise ist anhand der Fig. 2 schon erläutert
worden.
[0026] Fig. 11 zeigt eine weitere Ausführung zur Strommessung und Differenzierung gemäß
der Fig. 10. Bei diesem abgewandelten Schaltbeispiel gemäß der Fig. 10 ist ein Übertrager
Ü mit seiner Primärwicklung WP in der Ader 8-9 der Meldeleitung ML angeordnet. Die
Sekundärwicklung WS der Ubertragers Ü ist an den Eingängen des Komparators KO angeschlossen,
so daß dort die differenzierte Spannung UD ansteht. Der Ausgang des Komparators KO
führt zum UND-Glied G1. Mit dieser Anordung ist es in vorteilhafter Weise möglich,
weitere Stromkreise, z.B. 8a-9a, über zusätzliche Primärwicklungen, z.B. WPa, des
Übertragers Ü zu überwachen.
[0027] In Fig. 12 ist ein Pulsdiagramm entsprechend einer Schaltungsanordnung nach Fig.
10 oder 11 dargestellt. Fig. 12a zeigt die Linienspannung UL, die Fig. 12b den Linienstrom
IL, die Fig. 12c die Differenzierte Spannung UD am Eingang des Komparators KO und
die Fig. 12d den Spannungsverlauf UA am Ausgang des Komparators KO. Zum Zeitpunkt
t1 tritt ein Alarm AL auf der Meldeleitung auf. Zum Zeitpunkt t2 wird der erste Impuls
1.IPZ auf die Meldeleitung gegeben. Zum Zeitpunkt t6 wird auf der Meldeleitung nach
der Verzögerungszeit n . t
v der sprunghafte Stromanstieg IAL erkannt, der als differenzierte Spannungsspitze
UD an den Eingang des Komparators gelangt. Der Ausgang des Komparators gibt einen
definierten Spannungsimpuls UA ab. Nach der Zeitdauer TIPZ des zentralseitigen Stromimpulses
IPZ tritt zum Zeitpunkt t7 die Impulspause ein.
[0028] In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist die Melderidentifizierungs-Schaltungsanordnung
gemäß dem Identifizierbaustein IB nach Fig. 7 mit einem zusätzlichen Pulsgeber PG
ausgerüstet. Dabei ist parallel zu der Zenerdiode ZD2 nach Fig. 7 der Pulsgeber PG
angeordnet, der aus der Reihenschaltung des Kondensators CP und dem Widerstand RP
besteht. Nach Einschalten des Transistors TR2 wird über den Kondensator CP und dem
Widerstand RP ein Stromimpuls IPM zur Zentrale Z gesendet. Das entsprechende Pulsdiagramm
ist in Fig. 14 dargestellt.
[0029] In Fig. 14 ist ähnlich wie bei Fig. 12 die Linienspannung UL (Fig. 14a) und der Linienstrom
IL (Fig. 14b) dargestellt. Darunter sind die differenzierte Spannung UD (Fig. 14c)
und der Spannungsverlauf UA am Komparatorausgang KO gemäß der Fig. 10 oder 11 gezeigt.
Im Alarmfall AL wird der Linienstrom IL bis auf den ersten Grenzwert von 10 mA angehoben
(Zeitpunkt t1). Mit der Abgabe des Stromimpulses 1.IPZ von der Zentrale aus, wird
unmittelbar vom Pulsgeber (PG) des Identifizierbausteins (IB) gemäß Fig. 13 ein Impuls
IPM an die Zentrale (Z) abgegeben. Nach der Zeitverzögerung t
v des ersten Identifizierbausteins wird vom nachfolgenden zweiten Identifizierbaustein
ein Impuls IPM an die Zentrale abgegeben. Dieser Vorgang wiederholt sich solange bis
der Identifizierbaustein, der dem alarmauslösenden Melder vorgeschaltet ist, anspricht.
Zum Zeitpunkt t6 steigt der Linienstrom IL sprunghaft auf den zweiten Grenzwert von
100 mA (IAL) an. Dieser Alarmstrom IAL wird in der Zentrale (Z) mit der Strommeßeinrichtung
(SME) der Melderidentifizierungs-Schaltungsanordnung (MIS) gemäß der Fig. 10 oder
11 erkannt. Die differenzierte Spannung UD am Eingang des Komparators (KO) der Strommeßeinrichtung
(SME) erzeugt einen Spannungsimpuls, der am Ausgang des Komparators (KO) eindeutig
als definierter Spannungsimpuls für den entsprechenden alarmauslösenden Melder erkannt
wird. Die Adresse des alarmauslösenden Melders entspricht dann der Zahl der im Abstand
der Verzögerungszeit t
v aufeinanderfolgenden kurzen Stromimpulse IPM. Dadurch ist es in vorteilhafter Weise
möglich, die die Zeit tv bestimmende Elemente mit großen Toleranzen billig aufzubauen,
ohne die Adressiersicherheit zu gefährden.
Bezugszeichenliste
[0030]
AB Adressierbaustein
ANZ Anzeigeeinrichtung
AWE Auswerteeinrichtung
DK Diodenkette
IAL sprunghafter Stromanstieg auf Stromgrenzwert (verursacht vom alarmauslösenden
Melder)
IL Linienstrom
ILR Linien-Ruhestrom (z.B. 5mA)
IG1 erster Stromgrenzwert (z.B. 10 mA)
IG2 zweiter STromgrenzwert (z.B. 100 mA) des Stromimpulses IPZ
IPZ Stromimpulse ("Blinktakt" mit IGZ = 100 mA) von Z auf ML
IPM Stromimpulse von PG im M verursacht KO Komparator
M Melder
MIS Melderidentifizierungs-Schaltunganordnung (in der Zentrale)
ML Meldeleitung
MZS Melderzusatz-Schaltungsanordnung (Adressierbaustein)
OV Operationsverstärker
PG Pulsgeber
R1,C1 Zeitglied
R2, C2 Differenzierglied
R3, R4 Spannungsteiler (zur Verstärkungseinstellung des Operationsverstärkers)
RM Meßwiderstand
RA Abschlußwiderstand
SB Strombegrenzer
SQ Spannungsquelle (regelbar)
TR steuerbares Schaltelement (z.B. Transistor)
TIPZ Zeitdauer des zentralseitigen Stromimpulses IPZ (z.B. 1/2 sec.)
TPP Zeit der Impulspause (z.B. 1/2 sec.)
UL Linienspannung
ULR Linienruhespannung (z.B. 20 V)
UV Versorgungsspannung (z.B. 24V)
ULA Linien-Alarmspannung z.B. 10V
UD differenzierte Spannungsimpulse
UA Spannungsimpulse am Ausgang v. Komparator
ZD Zenerdiode
Z Zentrale ZT Zeittakt
ZTV Taktsignal ( = tv von R1, C1)
1. Verfahren zur Melderidentifizierung in einer Gefahrenmeldeanlage, insbesondere
Brandmeldeanlage, mit mehreren an einer Zentrale (Z) mit einer Auswerteeinrichtung
(AWE) angeschlossenen, ruhestromüberwachten Zweidraht-Meldeleitungen (ML),an die jeweils
mehrere Melder (M1, M2,...) angeschlossen sind, wobei ein alarmauslösender Melder
einen Spannungseinbruch (ULA) der betreffenden Linienspannung (UL) aufgrund einer
zentralseitigen Begrenzung des Linienstroms (IL) auf einen ersten Stromgrenzwert (IG1)
verursacht und die Zentrale (Z) daraus eine Alarmmeldung (AL) der betreffenden Meldeleitung
(ML) ableitet und anschließend Stromimpulse (IPZ) mit einem zweiten, erhöhten Stromgrenzwert
(IG2) auf die betreffende Meldeleitung (ML) gibt, dadurch gekennzeichnet, daß mittels
Melderzusatzeinrichtungen (MZS1, MZS2,...) der Linienstrom (IL) der betreffenden Meldeleitung
(ML) zunächst begrenzt wird und mit jedem Stromimpuls (IPZ) zeitverzögert (tv) die
volle Linienspannung (UL= ULR) der Reihe nach an die einzelnen Melder (M1, M2,...)
geschaltet wird, wobei der alarmauslösende Melder einen sprunghaften Stromanstieg
(IAL) über den ersten Grenzwert (IG1) hinaus verursacht, und daß in der Zentrale (Z)
der Linienstrom (IL) der betreffenden Meldeleitung (ML) überwacht wird und aus der
Verzögerungszeit (n . tv) von der'zentralseitigen Strom- Verfahren und Vorrichtung zur Melderidentifizierung
in impulsgabe (IPZ) bis zum sprunghaften Stromanstieg (IAL) die Melderadresse ermittelt
und angezeigt (ANZ) wird.
2. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest einigen Meldern (M1, M2,...) eine Melderzusatz- Schaltungsanordnung
(MZS1, MZS2,...) vorgeschaltet ist, daß jede Melderzusatz-Schaltungsanordnung (MZS1,
...) ein an der Meldeleitung (ML) angeschlossenes Zeitglied (R1, C1) und ein in einer
Ader (4-5) der Meldeleitung (ML) angeordnetes ansteuerbares Schaltelement (TR) aufweist,
daß das Zeitglied (R1, C1) über einen Spannungsbegrenzer (ZD) das Schaltelement ansteuert,
daß dem Schaltelement (TR) ein Strombegrenzer (SB) parallel geschaltet ist, daß der
der Melderzusatz-Schaltungsanordnung (MZS1) nachgeschaltete Melder (M1) mit Anschlußklemmen
(a, b) über eine Melderanzeige (MA) an der Meldeleitung (ML) angeschlossen ist, daß
in der Zentrale (Z) der Auswerteeinrichtung (AWE) eine Melderidentifizierungs-Schaltungsanordnung
(MIS) zugeordnet ist, daß die Melderidentifizierungs-Schaltungsanordnung (MIS) eine
in der Meldeleitung (ML) angeordnete Strommeßeinrichtung (SME), ein UND-Glied (G1),
einen Zähler (ZA), diesem nachgeschaltet einen Speicher (SP) mit einem nachgeschalteten
Codierer (COD) und eine Anzeigeeinrichtung aufweist, daß der erste Eingang des UND-Gliedes
(G1) mit der Strommeßeinrichtung (SME) verbunden ist und der zweite Eingang von Taktsignalen
(ZTV), die der Verzögerungszeit (tv) des Zeitgliedes (R1, C1) entsprechen, beaufschlagt ist, und daß der erste Eingang
(T) des Zählers (ZA) mit dem UND-Glied (G1) verbunden ist und der zweite Eingang (B)
mit den Stromimpulsen (IPZ) beaufschlagt ist, wobei die Strommeßeinrichtung (SME)
bis zum Überschreiten des Linienstroms (IL) über den ersten Grenzwert (IG1) ein Signal
an das UND-Glied (G1) abgibt und der Zähler (ZA) seinen Zählerstand über den Speicher
(SP) dem Codierer (COD) zuführt, der die Adresse des alarmauslösenden Melders an der
nachgeordneten Anzeigeeinrichtung (ANZ) anzeigt.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Strommeßeinrichtung
(SME) der Melderidentifizierung- Schaltungsanordnung (MIS) einen in der Meldeleitung
(ML) angeordneten Meßwiderstand (RM) und einen Komparator (KO) aufweist, dem die am
Meßwiderstand (RM) abfallende Spannung über eine einstellbare Spannungsquelle (SQ)
zugeführt ist, wobei der Ausgang des Komparators (KO) auf mit dem ersten Eingang (T)
des UND-Gliedes (G1) verbunden ist.
4. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der Melderzusatz-Schaltungsanordnung
(MZS1) in Reihe zur Melderanzeige (MA) zusätzlich ein Strombegrenzungswiderstand (RB)
angeordnet ist.
5. Einrichtung nach Anspruch 2 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Melderidentifizierungs-Schaltungsanordnung
(MIS) einen der Strommeßeinrichtung (SME) nachgeschalteten Analog- Digital-Wandler
(AD) und einen dem Analog-Digital-Wandler (AD) nachgeschalteten Mikrorechner (MR)
mit einer Anzeigeeinrichtung (ANZ) aufweist, wobei der Analog-Digital- Wandler (AD)
von seinem Ausgang (QW) die digitalisierten Stromgrößen des gemessenen Linienstroms
(IL) an den Mikrorechner (MR) gibt, der einerseits (Eingang B) mit den zentralseitigen
Stromimpulsen (IPZ) beaufschlagt ist und andererseits mit einem weiteren Eingang (F)
des Analog-Digital-Wandlers (AD) verbunden ist, wobei der Mikrorechner (MR) die Zeit
(n . tv) vom Beginn des Stromimpul ses (IPZ) bis zum jeweiligen sprunghaften Stromanstieg
(IAL) ermittelt.
6. Einrichtung nach Anspruch 2 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Strommeßeinrichtung
(SME) von einem Widerstand (RM) in der Meldeleitung (ML) und einem Operationsverstärker
(OV) gebildet ist, dem die am dem Meßwiderstand (RM) abfallende Spannung zugeführt
ist, wobei über einen Spannungsteiler (R3, R4) die Verstärkung des Operationsverstärkers
(OV) einstellbar ist und der Ausgang des Operationsverstärkers (OV) auf den Eingang
(E) des Analog-Digital-Wandlers (AD) geführt ist.
7. Einrichtung nach Anspruch 2 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß das steuerbare
Schaltelement (TR) und der Strombegrenzer(SB) der Melderzusatz-Schaltungsanordnung
(MZS1) von einem temperaturkompensierten (DK) Feldeffekt-Transistor (FET) gebildet ist, der bis zur zeitverzögerten (tv) Durchschaltung als Konstantstromquelle wirkt.
8. Einrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Melderzusatz-Schaltungsanordnung
(MZS1) als Identifizierbaustein (IB) ohne Melderanzeige (MA) und ohne Melderanschaltung
(a, b) ausgebildet ist und als eigene Einheit vor einem oder mehreren Meldern in der
Melderleitung (ML) angeordnet ist, wobei ein gebräuchlicher Melder unverändert in
seiner zugehörigen Fassung (F) angebracht ist.
9. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in der Melderidentifizierungs-Schaltungsanordnung
(MIS) zwischen dem Meßwiderstand (RM) und den Komparator (KO) zusätzlich ein Differenzierglied
(R2, C2) angeordnet ist, wobei entsprechend dem gemessenen Linienstrom (IL) Spannungsimpulse
(UD) am Komparator (KO) anstehen und aus der Verzögerungszeit (n . tv) vom Beginn
des zentralseitigen Stromimpulses (IPZ) bis zum Auftreten des Spannungsimpulses (UD)
die Adresse des alarmauslösenden Melders ermittelt wird.
10. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Strommeßeinrichtung
(SME) von einem Komparator (KO) und einem Übertrager (Ü) gebildet ist, dessen Primärwicklung
(WP) in einer Ader (9-8) der Meldeleitung (ML) angeordnet ist und dessen Sekundärwicklung
(WS) auf den Komparator (KO) geführt ist, wobei entsprechend dem gemessenen Linienstrom
(IL) Spannungsimpulse (UD) am Komparator anstehen.
11. Einrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß in
der Melderzusatz-Schaltungsanordnung (MZS1) zusätzlich ein Pulsgeber (PG) angeordnet
ist, der mit dem zeitverzögerten (tv) Durchschalten des steuerbaren Schaltelements (TR, FET) einen kurzzeitigen Stromimpuls
(IPM) an die Zentrale (Z) abgibt, wobei in der Zentrale (Z) aus der Anzahl der im
Abstand entsprechend der Verzögerungszeit (tv) aufeinanderfolgenden kurzen Stromimpulse (IPM) die Adresse des alarmauslösenden
Melders ermittelt wird.
1. Procédé pour identifier des transmetteurs dans une installation de signalisation
de dangers, notamment une installation d'alarme d'incendie, comportant plusieurs lignes
bifilaires de signalisation (ML), qui sont raccordées à un central (Z) comportant
un dispostif d'évaluation (AWE), dont le courant de repos est contrôlé et auquel plusieurs
transmetteurs respectifs (M1, M2...) sont raccordés, et selon lequel un transmetteur
déclenchant l'alarme provoque une baisse (ULA) de la tension de ligne considérée (UL)
à une première valeur limite du courant (IGI), sur la base d'une limitation, exécutée
du côté du central, du courant de ligne (IL), et le central (Z) dérive, de cette baisse
de tension une signalisation d'alarme (AL) de la ligne de signalisation considérée
(ML) et envoie ensuite des impulsions de courant (IPZ) possédant une seconde valeur
limite accrue de courant (IG2) à la ligne de signalisation considérée (ML), caractérisé
par le fait que le courant de ligne (IL) de la ligne de signalisation considérée (ML)
est tout d'abord limité au moyen de dispositifs additionnels de transmetteurs (MZS1,
MZS2...) et, lors l'arrivée de chaque impulsion de courant (IPZ), la tension de ligne
complète (UL=ULR) est appliquée successivement, avec un petit retard (tv), aux différents
transmetteurs (M1, M2,...), le transmetteur déclenchant l'alarme provoquant un brusque
accroissement de courant (IAL) dépassant la première valeur limite (IG1), et que,
dans le central (Z), le courant de ligne (IL) de la ligne de signalisation considérée
(ML) est controlé et l'adresse du transmetteur est déterminée à partir du temps de
retard (n- tv) s'écoulant depuis la délivrance de l'impulsion de courant (IPZ) au niveau du central
jusqu'à l'accroissement brusque (IAL) du courant.
2. Dispositif pour la mise en oeuvre du procédé suivant la revendication 1, caractérisé
par le fait qu'un montage additionnel de transmetteur (MZS1, MZS2...) est branché
en amont d'au moins quelques transmetteurs (M1, M2,...), que chaque montage additionnel
de transmetteur (MZS1, MZS2,...) comporte un circuit de temporisation (R1, C1) raccordé
à la ligne de signalisation (ML) et un élément de commutation (TR) pouvant être commandé,
monté dans un conducteur (4-5) de la ligne de signalisation (ML), que le circuit de
temporisation (R1,C1) commande l'élément de commutation par l'intermédiaire d'un limiteur
de tension (ZD),
qu'un limiteur de courant (SB) est branché en parallèle avec l'élément de commutation
(TR), que le transmetteur (M1), branché en aval du montage additionnel de transmetteur
(MZS1), est raccordé au moyen de bornes de raccordement (a,b), par l'intermédiaire
d'un dispositif d'affichage (MA) du transmetteur, à la ligne de signalisation (ML),
que, dans le central (Z), un montage (MIS) d'identification des transmetteurs est
associé au dispositif d'évaluation (AWE), que le montage (MIS) d'identification des
transmetteurs comporte un dispositif ampèremétrique (SME) monté dans la ligne de signalisation
(ML), un circuit ET (G1 un compteur (ZA) et, branchés en aval de ce compteur, une
mémoire (SP), en aval de laquelle est branché un codeur (COD), et un dispositif d'affichage,
que la première entrée du circuit ET (Gi ) est reliée au dispositif ampèremétrique
(SME), et la seconde entrée est chargée par des signaux de cadence (ZTV), qui correspondent
au temps de retard (tv) du circuit de temporisation (R1,C1), et que la première entrée
(T) du compteur (Z1) est reliée au circuit ET (G1) et que la seconde entrée (B) est
chargée par des impulsions de courant (IPZ), le dispositif ampèremétrique (SME) délivrant
un signal au circuit ET (G1) jusqu'au moment où le courant de ligne (IL) dépasse la
première valeur limite (IG1), et le compteur envoyant son état de comptage par l'intermédiaire
de la mémoire (SP) au codeur (COD), qui affiche l'adresse du transmetteur, qui déclenche
l'alarme, dans le dispositif d'affichage (ANZ) branché en aval.
3. Dispositif suivant la revendication 2, caractérisé par le fait que le dispositif
ampèremétrique (SME) du montage (MIS) d'identification des transmetteurs comporte
une résistance de mesure (RM) montée dans la ligne de signalisation (ML), et un comparateur
(KO), auquel la tension chutant dans la résistance de mesure (RM) est envoyée par
l'intermédiaire d'une source de tension réglable (SQ), la sortie du comparateur (KO)
étant reliée à la première entrée (T) du circuit ET (G1).
4. Dispositif suivant la revendication 2, caractérisé par le fait qu'en outre, une
résistance (RB) de limitation du courant est branchée, dans le montage additionnel
du transmetteur (MZS1), en série avec le dispositif (MA) d'affichage du transmetteur.
5. Dispositif suivant la revendication 2 ou 4, caractérisé par le fait que le montage
(MIS) d'identification des transmetteurs possède un convertisseur analogique/numérique
(AD), qui est branché en aval du dispositif ampèremétrique (SME), et un micro-ordinateur
(MR), qui est branché en aval du convertisseur analogique/numérique (AD), ainsi qu'un
dispositif d'affichage (ANZ), le convertisseur analogique/numérique (AD) délivrant,
au niveau de sa sortie (QW), les intensités de courant numérisées du courant de ligne
mesuré (IL) au micro-ordinateur (ME), qui, pour sa part, est chargé (entrée B) par
les impulsions de courant (IPZ) émanant du central, et, d'autre part, est relié à
une autre entrée (F) du convertisseur analogique/numérique (AD), le micro-ordinateur
(MR) déterminant l'intervalle de temps (n' tv) s'étendant entre le début de l'impulsion de courant (IPZ) et la montée brusque respective
(IAL) du courant.
6. Dispositif suivant la revendication 2 ou 5, caractérisé par le fait que le dispositif
ampèremétrique (SME) est formé par une résistance (RM) située dans la ligne de signalisation
(ML) et par un amplificateur opérationnel (OV), auquel est envoyée la tension chutant
dans la résistance de mesure (RM), l'amplification de l'amplificateur opérationnel
(OV) étant réglable par l'intermédiaire du diviseur de tension (R3, R4), et la sortie
de l'amplificateur opérationnel (OV) étant raccordée à l'entrée (E) du convertisseur
analogique/numérique (AD).
7. Dispositif suivant la revendication 2 ou 4, caractérisé par le fait que l'élément
de commutation commandable (CR) et le limiteur de courant (SB) du montage additionnel
de transmetteur (MZS2) sont formés par un transistor à effet de champ (FET) compensé
en température (DK), qui agit en tant que source de courant constant, jusqu'à son
passage à l'état conducteur, retardé de l'intervalle (tv).
8. Dispositif suivant la revendication 2 ou 3, caractérisé par le fait que le montage
additionnel de transmetteur (MZS1) est réalisé sous la forme d'un module d'identification
(IB) sans dispositif (MA) d'affichage du transmetteur et sans borne de raccordement
(a,b) du transmetteur, et est disposé, sous la forme d'une unité indépendante, en
amont d'un ou de plusieurs transmetteurs dans la ligne de signalisation (ML) un transmetteur
usuel étant monté, d'une manière inchangée, dans le socle (F), qui lui est associé.
9. Dispositif suivant la revendication 3, caractérisé par le fait que dans le montage
(MIS) d'identification des transmetteurs se trouve en outre disposé, entre la résistance
de mesure (RM) et le comparateur (KO), un circuit différentiateur (R2,C2), auquel
cas des impulsions de tension (UD) sont appliquées au comparateur (KO) conformément
au courant de ligne mesuré (IL) et l'adresse du transmetteur déclenchant l'alarme
est déterminée à partir du temps de retard (n- tv) s'étendant depuis le débit de l'impulsion
de courant (IPZ) émise côté central jusqu'à l'apparition de l'impulsion de tension
(UD).
10. Dispositif suivant la revendication 2, caractérisé par le fait que le dispositif
ampèremétrique (SME) est formé par un comparateur (KO) et par un transformateur (Ü),
dont l'enroulement primaire (WP) est monté dans un conducteur (9-8) de la ligne de
signalisation (ML) et dont l'enroulement secondaire (WS) est raccordé au comparateur
(KO), les impulsions de tension (UD) étant appliquées au comparateur conformément
au courant ligne mesuré (IL).
11. Dispositif suivant l'une des revendications 1 à 10, caractérisé par le fait que
dans le montage additionnel de transmetteur (MZS1) se trouve en outre disposé un générateur
d'impulsions (PG), qui délivre au central (Z) une impulsion de courant de brève durée
(IMP) lorsque l'élément de commutation commandable (TR, FET) est placé à l'état conducteur
avec le temps de retard (tv), l'adresse du transmetteur déclenchant l'alarme étant
déterminée dans le central (Z) à partir du nombre des brèves impulsions de courant
(IPM), qui se succèdent à un intervalle correspondant au temps de retard (tv).
1. Annunciator identification method in an alarm system, especially a fire alarm system,
having several two-wire annunciation circuits (ML), which are monitored on closed
circuit and are connected to an evaluation device (AWE) at a control centre (Z) and
to which several annunciators (M1, M2...) are connected in each case, an alarm-triggering
annunciator causing a voltage dip (ULA) in the line voltage (UL) concerned by virtue
of limiting the line current (IL) from the control centre to a first current limiting
value (IG1), and the control centre (Z) deriving therefrom an alarm annunciation (AL)
of the annunciation circuit (ML) concerned and subsequently sending current pulses
(IPZ) to a second, increased current limiting value (IG2) to the annunciation circuit
(ML) concerned, characterised in that by means of annunciator supplementary devices
(MZS1, MZS2,...) the line current (IL) of the annunciation circuit (ML) concerned
is firstly limited, and with each current pulse (IPZ) the full line voltage (UL =
ULR) is switched in sequence with a time delay tv to other individual annunciators (M1, M2,...), the alarm-triggering annunciator causing
a sudden increase in current (IAL) beyond the first limiting value (IG1), and in that
in the control centre (Z) the line current (IL) of the annunciation circuit (ML) concerned
is monitored, and the annunciator address is determined from the delay time (n.tv)
from the sending of a current pulse (IPZ) from the control centre up to the sudden
increase in current (IAL), and displayed (ANZ).
2. Device for carrying out the method according to claim 1, characterised in that
an annunciator supplementary circuit arrangement (MZS, MZS,...) is located upstream
of at least some annunciators (M1, M2,...), in that each annunciator supplementary
circuit arrangement (MZS,...) has a timing element (R1, C1) connected to the annunciation
circuit (ML), and a switching element (TR), which is capable of being triggered and
is arranged in a wire (4-5) of the annunciation circuit (ML), in that the timing element
(R1, C1) triggers the switching element via a voltage limiter (ZD), in that a current
limiter (SB) is connected in parallel to the switching element (TR), in that the annunciator
(M1) downstream of the annunciator supplementary circuit arrangement (MZS) is connected
to the annunciation circuit (ML) with terminals (a, b) via an annunciator display
(MA), in that there is arranged in the control centre (Z) of the evaluation device
(AWE) an annunciator identification circuit arrangement (MIS), in that the annunciator
identification circuit arrangement (MIS) has a current measuring device (SME) arranged
in the annunciation circuit (ML), an AND element (G1), a counter (ZA), a memory (SP)
downstream thereof with a downstream coder (COD), and a display device, in that the
first input of the AND element (G1) is connected to the current measuring device (SME),
and clock signals (ZTV) corresponding to the delay time (tv) of the timing element (R1, C1) are applied to the second input, and in that the
first input (T) of the counter (ZA) is connected to the AND element (G1), and the
current pulses (IPZ) are applied to the second input (B), the current measuring device
(SME) delivering a signal to the AND element (G1) via the first limiting value (IG1)
until the line current (IL) is overshot, and the counter (ZA) feeding its counter
content via the memory (SP) to the coder (COD), which indicates the address of the
alarm-triggering annunciator at the downstream display device (ANZ).
3. Device according to Claim 2, characterised in that the current measuring device
(SME) of the annunciator identification circuit arrangement (MIS) has a shunt resistor
(RM) arranged in the annunciation circuit (ML) and a comparator (KO), to which the
voltage falling at the shunt resistor (RM) is fed via an adjustable voltage source
(SO), the output of the comparator (KO) being connected to the first input (T) of
the AND element (G1).
4. Device according to Claim 2, characterised in that a current limiting resistor
(RB) is additionally arranged in series with the annunciator display (MA) in the annunciator
supplementary circuit arrangement (MZS1).
5. Device according to Claim 2 or 4, characterised in that the annunciator identification
circuit arrangement (MIS) has an analog-digital converter (AD) downstream of the current
measuring device (SME) and a microcomputer (MR) downstream of the analog-digital converter
(AD) with a display device (ANZ), the analog-digital converter (AD) sending the digitised
current values of the measured line current (IL) from its output (OW) to the microcomputer
(MR), to which, on the one hand (input B), the current pulses (IPZ) are applied from
the control centre, and which, on the other hand, is connected to a further input
(F) of the analog-digital converter (AD), the microcomputer (MR) determining the time
(n-tv) from the beginning of the current pulse (IPZ) up to the respective sudden increase
in current (IAL).
6. Device according to Claim 2 or 5, characterised in that the current measuring device
(SME) is composed of a resistor (RM) in the annunciation circuit (ML) and an operational
amplifier (OV) to which is fed the voltage falling at the shunt resistor (RM), it
being possible to adjust the amplification of the operational amplifier (OV) via a
voltage divider (R3, R4), and the output of the operational amplifier (OV) being led
to the input (E) of the analog-digital converter (AD).
7. Device according to Claim 2 or 4, characterised in that the controllable switching
element (TR) and the current limiter (SB) of the annunciator supplementary circuit
arrangement (MZS1) is composed of a temperature-compensated (DK) field effect transistor
(FET), which functions as a constant current source up to the time-delayed (tv) through-switching.
8. Device according to Claim 2 or 3, characterised in that the annunciator supplementary
circuit arrangement (MZS1) is constructed as an identification block (IB) without
annunciator display (MA) and without annunciator connection (a, b), and is arranged
as a separate unit before one or more annunciators in the annunciation circuit (ML),
a conventional annunciator being mounted unaltered in its appropriate holder (F).
9. Device according to Claim 3, characterised in that a differentiating element (R2,
C2) is additionally arranged in the annunciator identification circuit arrangement
(MIS) between the shunt resistor (RM) and the comparator (KO), voltage pulses (UP)
occuring at the comparator (KO) in accordance with the measured line current (IL),
and the address of the alarm-triggering annunciator being determined from the delay
time (wtv) from the beginning of the current pulse (IPZ) from the control centre up
to the occurence of the voltage pulse (UD).
10. Device according to Claim 2, characterised in that the current measuring device
(SME) is composed of a comparator (KO) and a transformer (0), of which the primary
(WP) is arranged in a wire (9-8) of the annunciation circuit (ML), and of which the
secondary (WS) is led to the comparator (KO), voltage pulses (UD) occuring at the
comparator according to the measured line current (IL).
11. Device according to one of claims 2 to 10, characterized in that additionally
in the annunciator supplementary circuit arrangement (MZS1) there is arranged a pulse
generator (PG), which in conjuc- tion with the time-delayed (tv) through-switching
of the controllable switching element (TR, FET) delivers a transient current pulse
(IPM) to the control centre (Z), the address of the alarm-triggering annunciator being
determined in the control centre (Z) from the short current pulses (IPM) following
one another in the interval corresponding to the delay time (tv).