[0001] Die Erfindung geht aus von einer Zentrifugiervorrichtung mit mindestens einer automatisch
beschickbaren und entleerbaren Zentrifuge, einer oberhalb der Zentrifuge angeordneten,
verfahrbaren, heb- und senkbaren Greifvorrichtung zum Ergreifen, Anheben, Transportieren
und Absetzen von in einen Aufnahmerahmen einer Zentrifugentrommel der Zentrifuge einsetzbaren
Behältern, die im Bereich ihres oberen Randes von der Greifvorrichtung erfaßbar sind,
und mit einer die Zentrifugentrommel nach dem Abbremsen in definierter Lage haltenden
Vorrichtung.
[0002] Eine Zentrifugiervorrichtung dieser Art ist bekannt aus der JP-A-5 992 050. Bei dieser
bekannten Zentrifugiervorrichtung können mehrere Behälter parallel zueinander in Aufnahmeeinrichtungen
eines Rotors eingesetzt werden. Die Behälter werden von Gestellen gebildet, die mehrere
Flaschen oder Reagenzgläser aufnehmen, in welche die zu untersuchenden Proben gefüllt
sind. Zum Einsetzen der Behälter oder Gestelle in den Rotor wird dieser in definierten
Positionen angehalten. Dazu ist ein Detektor vorgesehen, der über einen Micro-Computer
den Antrieb des Rotors so steuert, daß der Rotor in bestimmten Stellungen abgestoppt
wird, damit das mit Flaschen oder dergleichen gefüllte Gestell von einer Greif-, Hub-
und Transportvorrichtung eingebracht oder herausgenommen werden kann.
[0003] Zum Behandeln von industriellem Stückgut ist diese Zentrifugiervorrichtung ungeeignet.
[0004] Aus der DE-A-20 30 591 und DE-A-30 10 960 sind automatisch beschickbare und entleerbare
Zentrifugen zum Behandeln von industriellem Stückgut bekannt. Bei diesen Zentrifugen
dient als Behälter für das industrielle Stückgut eine Zentrifugentrommel. Dies hat
den Nachteil, daß für eine Zentrifuge mehrere Zentrifugentrommeln zur Verfügung stehen
müssen und daß das zu behandelnde Gut in eine Zentrifugentrommel eingefüllt werden
muß, die nach dem Zentrifugieren mittels einer Trommelkippvorrichtung entleert werden
muß. Insbesondere bei der Behandlung von stoßempfindlichem Stückgut, z.B. mit Gewinde
versehene Teile, ist der zweimalige Umfüllvorgang wegen des Zeitaufwandes oder wegen
der möglichen Beschädigung des Stückgutes störend. Weil die Zentrifugentrommeln relativ
schwer sind, muß auch die Greifvorrichtung so ausgelegt sein, daß sie große Gewichte
heben, transportieren und absenken kann.
[0005] Es sind auch Zentrifugen bekannt, in die das industrielle Stückgut, das in Kästen,
z.B. über Rollenbahnen, zugeführt wird, zusammen mit den Kästen von Hand in die Zentrifugentrommel
eingesetzt wird. Nach dem Zentrifugieren werden die Kästen mit dem zentrifugierten
Stückgut von Hand der Zentrifuge entnommen.
[0006] Aus der US-A-2 307 107 ist eine Zentrifuge bekannt, in deren Zentrifugentrommel mittels
eines Hubbalkens ein im Querschnitt runder Behälter einsetzbar ist, dessen Wandung
gelocht ist und der mittels eines Behälterdeckels und einer daran angeordneten Verriegelungsvorrichtung
verschließbar ist. Die Verriegelungsvorrichtung kann von Hand geöffnet oder verschlossen
werden. Am Hubbalken ist ein Deckelhalter angeordnet, der bei geöffneter Verriegelungsvorrichtung
den Behälterdeckel festhält und durch Schließen der Verriegelungsvorrichtung den Behälterdeckel
freigibt.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Zentrifugiervorrichtung der eingangs
beschriebenen Art so auszubilden, daß unter Vermeidung von Umfüllvorgängen industrielles
Stückgut von anhaftender Flüssigkeit, wie Öl oder Wasser, befreit werden kann.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
[0008] Die erfindungsgemäße Zentrifugiervorrichtung hat den Vorteil, daß das in relativ
leichten Transportkästen, z.B. über eine Rollenbahn oder ein Förderband, zugeführte
industrielle Stückgut mit den Kästen in eine Zentrifuge eingesetzt und nach dem Zentrifugieren
mit den Kästen aus der Zentrifuge ausgehoben und auf eine Abführeinrichtung abgesetzt
werden kann. Ein Umfüllen des zu behandelnden Gutes findet dabei nicht statt.
[0009] Zweckmäßigerweise sind einer Zuführvorrichtung, einer Greifvorrichtung und einer
Abführvorrichtung mindestens zwei Zentrifugen zugeordnet, so daß die Greifvorrichtung
einen gefüllten Kasten in der Zuführstation ergreifen und in eine leere Zentrifuge
einsetzen kann, während die andere Zentrifuge den zuvor eingesetzten Kasten zentrifugiert.
[0010] Damit die Greifvorrichtung den in Draufsicht rechteckigen Kasten in den entsprechend
rechteckigen Aufnahmerahmen der Zentrifugentrommel absetzen kann, ist es notwendig,
daß die Zentrifugentrommel nach ihrem Abbremsen in eine definierte, vorbestimmte Stellung
festgehalten wird. Diese vorbestimmte Stellung kann dadurch erreicht werden, daß die
Zentrifugentrommel nach ihrem Abbremsen bis zum Stillstand, beispielsweise über ein
an die Trommel anlegbares, angetriebenes Reibrad, in die richtige Position gefahren
wird, in der eine federnde Raste einspringt.
[0011] Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist unter dem Boden der Zentrifugentrommel
ein hochtreibbarer Bolzen angeordnet, der in eine von zwei Ausnehmungen eingreifen
kann, die diametral gegenüberliegend im Trommelboden angeordnet sind. Nach Abstoppen
der Zentrifugentrommel bis zum Stillstand erhält die Trommel über ihren Antriebsmotor
ein oder mehrere kleine Impulse, die ausreichen, die Zentrifugentrommel um etwa 180°
zu drehen. Dabei tastet der mit Federkraft am Trommelboden anliegende Bolzen den Trommelboden
ab und schnellt unter der Wirkung einer Feder in eine der beiden Ausnehmungen, sobald
der Trommelboden die richtige Position erreicht hat. Die über der Zentrifuge befindliche
Greifvorrichtung kann nun abgesenkt werden, und die mit Klauen versehenen Greifhebel
können unter Randwülste des auszuhebenden Kastens greifen und den Kasten mit dem zentrifugierten
Gut aus der Zentrifugentrommel herausheben, zu einer Abführvorrichtung transportieren
und dort absetzen.
[0012] Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0013] In der folgenden Beschreibung wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung unter Bezugnahme
auf die Zeichnungen näher erläutert. Die Zeichnungen zeigen in
- Fig. 1
- eine Seitenansicht einer Zentrifugiervorrichtung mit einer Greifvorrichtung und zwei
Zentrifugen,
- Fig. 2
- eine Draufsicht auf die Zentrifugiervorrichtung nach Fig. 1,
- Fig. 3
- eine Seitenansicht der Greifvorrichtung mit Kasten,
- Fig. 4
- eine Schnittansicht einer Zentrifuge mit Feststellvorrichtung für die Zentrifugentrommel,
- Fig. 5
- eine Draufsicht auf die Zentrifuge nach Fig. 4,
- Fig. 6
- eine Draufsicht auf einen Kastendeckel mit Verriegelungsvorrichtung,
- Fig. 7
- eine Detailansicht einer Feststellvorrichtung.
[0014] In den Fig. 1 und 2 ist eine Zentrifugieranlage dargestellt, die sich zusammensetzt
aus zwei Zentrifugen 1,1', einer Zuführvorrichtung 4, welche das zu behandelnde industrielle
Stückgut in rechteckigen Kästen 3 zuführt, einer Abführvorrichtung 5, mit deren Hilfe
die in den Zentrifugen 1,1' zentrifugierten Kästen 3 abtransportiert werden und einer
verfahrbaren und heb- und senkbaren Greifvorrichtung 8, welche von einem Wagen 7 getragen
wird, der auf einer über den Zentrifugen 1,1' angeordneten Fahrbahn 6 verfahrbar ist.
Im Fahrwagen 7 ist eine Hub- und Senkvorrichtung 9 angeordnet, die einen starr mit
dem Fahrwagen 7 verbundenen Hubrahmen 11 aufweist, in dem über Rollen 10 ein Greiferrahmen
12 heb- und senkbar geführt ist. An den Schmalseiten des Greiferrahmens 12 sind um
Schwenkachsen 13 schwenkbar Greifhebel 14 gelagert, deren ausschwenkbare Enden mit
Klauen 15 versehen sind. Wie Fig. 3 zeigt, können die Greifhebel 14 mit Hilfe der
Greifzylinder 17 so gespreizt werden, daß sie mit ihren Greifklauen 15 über Wulstränder
16 greifen, die an den Schmalseiten der Kästen 3 angeordnet sind. Die Greifhebel 14
sind so verschwenkbar , daß die Greifklauen 15 unter den Randwulst 16 des Kastens
3 greifen, so daß dieser zuverlässig angehoben und transportiert werden kann.
[0015] Die über die Zuführvorrichtung 4 herantransportierten, mit industriellem Stückgut
gefüllten Kästen 3 werden vor dem Einsetzen in eine Zentrifuge 1 oder 1' mit einem
Deckel 18 verschlossen, der insbesondere aus Fig. 6 ersichtlich ist. Der Kastendeckel
18 ist auf seiner Oberseite mit vier Riegeln 19 versehen, mit deren Hilfe der Kastendeckel
18 mit dem Kasten 3 verriegelt werden kann. Je zwei an einer Schmalseite angeordnete
Riegel 19 sind über eine Riegelbrücke 20 miteinander verbunden. Die Riegel 19 sind
in Riegelführungen 21 in Längsrichtung verschieblich geführt. Auf der Riegelbrücke
befindet sich ein Steg 22, der von einem verschiebbaren Mitnehmer 23 ergriffen werden
kann. Unter dem Greiferrahmen befinden sich zwei verschiebbare Mitnehmer 23, die von
einem Öffnungs- und Schließzylinder 24 in Längsrichtung der Riegel 19 bewegt werden
können. Wird ein Kasten 3 von der Greifvorrichtung 8 erfaßt, dann wird ein in der
Greifvorrichtung 8 gehaltener Kastendeckel 18 auf die Kiste 3 aufgesetzt und durch
Auseinanderbewegen der Mitnehmer 23 mit der Kiste 3 verriegelt. An der Unterseite
des Greiferrahmens 12 befinden sich starre Deckelhalter 25, die mit flachen Schienen
auf der Oberseite des Deckels 18 aufsetzen. Am inneren Ende der vier Riegel 19 sind
Abkröpfungen 26 vorgesehen, die sich über die flachen Schienen der Deckelhalter 25
schieben, wenn die Mitnehmer 23 die Riegel 19 in die Öffnungsstellung schieben. Der
Deckel 18 ist also in der Greifvorrichtung 8 gehalten, sobald die Verriegelungsvorrichtung
19 - 22 in Öffnungsstellung gebracht ist. Sobald aber die Verriegelungsvorrichtung
19 - 22 in Verriegelungsstellung steht, dann sind die Deckelhalter 25 frei.
[0016] Wie die Fig. 4 zeigt, ist die Zentrifugentrommel 2 mit ihrem Trommelboden 30 auf
einer im wesentlichen senkrechten Motorwelle 33 befestigt. Der Antriebsmotor 34 ist
auf einem Motorträger 35 befestigt, der über einen Zapfen 36 in einem elastischen
Lager 37 gehalten ist. Da die Zentrifugentrommel 2 mit ihrem Antriebsmotor 34 im elastischen
Lager 37 pendelt, ist die Führung des Fangbolzens 41 an einer Konsole 38 befestigt,
die starr mit dem Motorträger 35 verbunden ist. Der Fangbolzen 41 ist mit einer konisch
zulaufenden Spitze versehen. In dieser Spitze ist eine Rolle 42 gelagert, die nach
Zustellung des Fangbolzens mittels des Zustellzylinders 44 am Trommelboden 30 bzw.
auf einem dort angeordneten Laufring 43 abrollt. Erreicht die Trommel 2 nach ihrem
Abbremsen und nach Zustellen des Fangbolzens die richtige Position, dann schnellt
der Fangbolzen 41 in eine der beiden Ausnehmungen 40 und hält somit die Zentrifugentrommel
2 in der richtigen Position fest, so daß der Kasten 3 von der Greifvorrichtung 8 ohnen
weiteres ergriffen werden kann.
[0017] Die von der Zuführvorrichtung zugeführten Kästen 3 stoßen gegen einen Anschlag 39,
der dafür sorgt, daß die zugeführten Kästen so stehen, daß sie von der Greifvorrichtung
8 ohne weiteres ergriffen und einer der beiden Zentrifugen 1,1' zugeführt werden können.
Die Feststellvorrichtung 40 - 45 sorgt dafür, daß nach dem Zentrifugieren die Zentrifugentrommel
2 bzw. 2' in eine ausgerichtete Greifstellung gelangt. Jeder zugeführte Kasten 3,
der von der Greifvorrichtung aufgenommen wird, wird mit einem Deckel 18 verschlossen
und verriegelt. Nach dem Absetzen eines zentrifugierten Kastens 3 übernimmt die Greifvorrichtung
8 dessen Deckel und hält ihn solange fest, bis ein neuer, von der Zuführvorrichtung
4 zugeführter Kasten 3 mit einem Deckel versehen und verriegelt werden soll.
Die Ausnehmungen 40 im Trommelboden 30 sind durch Kappen 44 zum Trommelinneren hin
abgeschlossen. Die abgeschleuderte Flüssigkeit wird von der Wanne 28 aufgefangen und
durch den Ablauf 29 abgeführt.

1. Zentrifugiervorrichtung mit mindestens einer automatisch beschickbaren und entleerbaren
Zentrifuge (1), einer oberhalb der Zentrifuge (1) angeordneten, verfahrbaren, heb-
und senkbaren Greifvorrichtung (8) zum Ergreifen, Anheben, Transportieren und Absetzen
von in einem Aufnahmerahmen eines Rotors einsetzbaren, in Draufsicht rechteckigen
Behältern, die im Bereich ihres oberen Randes von der Greifvorrichtung (8) erfaßbar
sind, und mit einer den Rotor nach dem Abbremsen in definierter Lage haltenden Vorrichtung,
gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:
a) der Rotor ist als Zentrifugentrommel (2,2') ausgebildet, die einen den Behältern
angepaßten rechteckigen Aufnahmerahmen (31) aufweist, dessen vier Eckpunkte im gleichen
Abstand von der Zentrifugenachse angeordnet sind;
b) die Behälter sind oben offene, mit Kleinteilen aus Metall oder Kunststoff füllbare
Transportkästen (3), deren Wände mit Durchlässen für die abgeschleuderte Flüssigkeit
versehen sind;
c) die Transportkästen (3) sind mittels eines Kastendeckels (18) verschließbar, der
mit einer Verriegelungsvorrichtung (19,22) ausgestattet ist,
d) die Greifvorrichtung (8) für die Transportkästen (3) ist mit einer die Verriegelungsvorrichtung
(19-22) des Kastendeckels (18) öffnenden oder verschließenden Betätigungsvorrichtung
(23,24) ausgestattet und ferner mit einem einen Kastendeckel (18) nach Öffnen der
Verriegelungsvorrichtung (19-22) festhaltenden und nach Schließen der Verriegelungsvorrichtung
(19-22) freigebenden Deckelhalter (25).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine aus zwei im Randbereich des
Trommelbodens (30) diametral gegenüberliegend angeordneten Ausnehmungen (40) und einem
in eine der Ausnehmungen (40) einrastbaren Fangbolzen (41) sich zusammensetzende Feststellvorrichtung.
3. Vorrichtung mit einer Zentrifugentrommel (2,2'), die auf eine im wesentlichen vertikalen
Motorwelle (33) eines auf einem elastisch gelagerten Motorträger (35) befestigten
Antriebsmotors (34) aufgesetzt ist, nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
Fangbolzen (41) längsbeweglich auf einer starr mit dem Motorträger (35) verbundenen
Konsole (38) gelagert und geführt ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in der Spitze des Fangbolzens
(41) eine am Trommelboden (30) ablaufende und in die Ausnehmung (40) eingreifende
Rolle (42) gelagert ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß unter dem Trommelboden (30)
ein mit den Ausnehmungen (40) versehener Laufring (43) für die Rolle (42) angeordnet
ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem
Kastendeckel (18) vier längsverschiebbare Riegel (19) angeordnet sind und je zwei
Riegel (19) über eine Riegelbrücke (20) starr miteinander verbunden sind und in der
Mitte der Riegelbrücken (20) Stege (22) befestigt sind, die mit Mitnehmern (23) zusammenwirken,
die an der Unterseite des Greifrahmens (12) gegensinnig verschiebbar und von einem
Arbeitszylinder (24) antreibbar gelagert sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß an der Unterseite der Greifvorrichtung
(8) zwei Deckelhalter (25) angeordnet sind, die auf den Kastendeckel (18) sich auflegende
flache Schienen aufweisen, die derart angeordnet sind, daß sich die Riegel (19) beim
Öffnen über diese Schienen schieben.
1. A centrifuging apparatus comprising at least one automatically loadable and unloadable
centrifuge (1), a travelling gripping device (8) which is arranged above the centrifuge
(1) and which can be raised and lowered for gripping, raising, transporting and setting
down containers which are rectangular in plan view and which can be fitted in a receiving
frame of a rotor which can be engaged in the region of their upper edge by the gripping
device (8), and a device for holding the rotor in a defined position after slowing
down thereof, characterised by the following features:
a) the rotor is in the form of a centrifuge drum (2, 2') having a rectangular receiving
frame (31) which is adapted to the containers and the four corner points of which
are arranged at the same distance from the axis of the centrifuge;
b) the containers are upwardly open transportation boxes (3) which can be filled with
small parts of metal or plastics material and the walls of which are provided with
openings for the centrifugally extracted liquid;
c) the transportation boxes (3) are closable by means of a box cover (18) provided
with a locking device (19, 22); and
d) the gripping device (8) for the transportation boxes (3) is provided with an actuating
device (23, 24) for opening or closing the locking device (19-22) for the box cover
(18) and is also provided with a cover holder (25) which holds a box cover (18) fast
after opening of the locking device (19-22) and releases it after closure of the locking
device (19-22).
2. Apparatus according to claim 1 characterised by a fixing device comprising two apertures
(40) arranged in diametrally opposite relationship in the edge region of the drum
bottom (30) and a catch pin (41) which can engage into one of the apertures (40).
3. Apparatus comprising a centrifuge drum (2, 2') which is fitted on to a substantially
vertical motor shaft (33) of a drive motor (34) fixed on a resiliently mounted motor
support (35), according to claim 2, characterised in that the catch pin (41) is longitudinally
movably mounted and guided on a bracket (38) rigidly connected to the motor support
(35).
4. Apparatus according to claim 3 characterised in that mounted in the tip of the catch
pin (41) is a roller (42) which rolls against the drum bottom (30) and engages into
the aperture (40).
5. Apparatus according to claim 4 characterised in that arranged beneath the drum bottom
(30) is a running ring (43) for the roller (42), the ring (43) being provided with
the apertures (40).
6. Apparatus according to one of claims 1 to 5 characterised in that four longitudinally
displaceable locking bars (19) are disposed on the box cover (18) and each two locking
bars (19) are rigidly connected together by way of a locking bridge member (20) and
fixed in the middle of the locking bridge members (20) are limb portions (22) co-operating
with entrainment members (23) which are mounted at the underside of the gripping frame
(12) in such a way as to be displaceable in opposite directions and drivable by an
operating cylinder (24).
7. Apparatus according to claim 6 characterised in that disposed at the underside of
the gripping device (8) are two cover holders (25) which have flat bar members which
bear against the box cover (18) and which are so arranged that the locking bars (19)
are displaced over said bar members when they are opened.
1. Dispositif de centrifugation doté d'au moins une centrifugeuse (1) à alimentation
et évacuation automatiques, d'un dispositif préhenseur (8) mobile, agencé au-dessus
de la centrifugeuse (1) et susceptible d'être levé ou abaissé, permettant de saisir,
soulever, transporter et déposer des conteneurs rectangulaires (vus du dessus) insérables
dans un cadre de logement d'un rotor, qui peuvent être saisis par le dispositif préhenseur
(8) au niveau de leur bord supérieur, et doté enfin d'un dispositif maintenant le
rotor dans une position définie après le freinage,
caractérisé par les points suivants :
a) le rotor est un panier de centrifugeuse (2,2') qui présente un cadre de logement
rectangulaire (31), adapté aux conteneurs et dont les quatre coins sont équidistants
de l'axe de la centrifugeuse ;
b) les conteneurs sont des caisses de transport (3) ouvertes vers le haut, susceptibles
d'être remplies de petites pièces métalliques ou de matière plastique, dont les parois
présentent des ouvertures pour l'évacuation du fluide centrifugé ;
c) les caisses de transport (3) se ferment au moyen d'un couvercle de caisse (18),
doté d'un dispositif de verrouillage (19, 22),
d) le dispositif préhenseur (8) des caisses de transport (3) est équipé d'un dispositif
d'actionnement (23, 24) qui ouvre ou ferme le dispositif de verrouillage (19-22) du
couvercle de caisse (18) ainsi que d'un dispositif de maintien de couvercle (25) maintenant
un couvercle de caisse (18) après l'ouverture du dispositif de verrouillage (19-22)
et libérant ledit couvercle de caisse (18) après la fermeture du dispositif de verrouillage
(19-22).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé par deux évidements (40) diamétralement
opposés, ménagés vers la périphérie du fond de panier (30) ainsi que par un dispositif
de fixation constitué de tiges d'arrêt (41) qui viennent se loger dans l'un des évidements
(40).
3. Dispositif doté d'un panier de centrifugeuse (2,2'), monté sur un arbre moteur généralement
vertical (33) d'un moteur d'entraînement (34) fixé sur un support de moteur (35) à
suspension élastique, selon la revendication 2, caractérisé en ce que les tiges d'arrêt
(41) sont agencées sur une console (38) reliée de façon rigide au support de moteur
(35) et peuvent se déplacer longitudinalement sur celle-ci.
4. Dispositif selon la revendication 3, caractérisé en ce que, au sommet des tiges d'arrêt
(41) se trouve un cylindre (42) qui roule contre le fond du panier (30) et vient se
loger dans l'évidement (40).
5. Dispositif selon la revendication 4, caractérisé en ce que, sous le fond du panier
(30) se trouve une bague de roulement (43) présentant les évidements (40) pour le
cylindre (42).
6. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que quatre verrous
(19) à déplacement longitudinal sont disposés sur le couvercle de caisse (18), en
ce les verrous (19) de chaque paire sont reliés de façon rigide par un pont (20) et
en ce qu'au milieu du pont (20) est fixée une barrette (22), qui interagit avec des
entraîneurs (23) qui peuvent se déplacer en sens inverse sur la face inférieure du
cadre préhenseur (12) et sont entraînés par un vérin (24).
7. Dispositif selon la revendication 6, caractérisé en ce que, sur la face inférieure
du dispositif préhenseur (8) sont agencés deux dispositifs de maintien de couvercle
(25), présentant des rails plats qui viennent se plaquer contre le couvercle de caisse
(18) et qui sont agencés de telle sorte que les verrous (19) se déplacent sur lesdits
rails lors de l'ouverture.