[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine abnehmbare Haltevorrichtung für Scheinwerfer-Glühlampen,
bei der die Glühlampen mit einem Einsatzbund mit abgewinkelten Paßelementen zur Positionierung
der Glühlampe in einer Öffnung im Reflektor des Scheinwerfers versehen sind.
[0002] Solche aus Glühlampe und Reflektor bestehende Baugruppen werden insbesondere in Automobilscheinwerfern
verwendet. Die Glühlampe muß bei einem Defekt leicht auszuwechseln sein, gleichzeitig
aber auch während der Fahrt sicher festgehalten werden. Bei den nach dem bisherigen
Stand der Technik bekannten Haltevorrichtungen wird im allgemeinen eine Klavierdrahtklammer
verwendet, die in mehr oder weniger komplizierter Form zurechtgebogen ist und an mindestens
einer Stelle den aus dem Reflektor vorstehenden Teil der Glühlampe an mindestens einem
Punkt, d.h. am Einsatzbund oder am Lampensockel, elastisch abstützt.
[0003] Haltevorrichtungen dieser bekannten Art sind mit einigen Schwierigkeiten verbunden,
die mit der Elastizität der Verbindung zwischen Glühlampe und Reflektor im Zusammenhang
stehen. Insbesondere bei Kunststoffreflektoren bewirkt der ständige, im allgemeinen
auf eine sehr kleine Fläche des Reflektors ausgeübte elastische Druck eine Verformung
in der Berührungszone, wodurch die Wirksamkeit der Halterung und das Betriebsverhalten
des Scheinwerfers als Ganzes beeinträchtigt werden. Um dieser Schwierigkeit zu begegnen,
war es allgemein üblich, die Berührungs- oder Abstützungszone am Reflektor zu verstärken,
Kunststoffe mit besseren mechanischen Eigenschaften zu verwenden oder die Öffnung
im Reflektor mit einem Metallring zu versehen, auf welchem der Einsatzbund der Lampe
ruhte. Alle derartigen Hilfsmaßnahmen bedingen einer Preis- und Gewichtserhöhung sowie
im allgemeinen einer Verkleinerung der Nutzfläche des Reflektors.
[0004] Aus der französischen Offenlegungsschrift 2 241 966 ist es bekannt, zwischen einer
Nockenschrägfläche am Einsatzbund und dem Reflektor eine Keil- oder Klemmverbindung
zu schaffen. Dagegen geht aus dieser Druckschrift nicht hervor, die Enden eines Bügels
oder einer Klammer zur Befestigung zu nutzen.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es eine Vorrichtung der eingangsgenannten Art so zu verbessern,
daß sie einfach und wirtschaftlich in der Herstellung, sicher und dauerhaft in der
Funktion ist sowie einen sehr niedrigen Druck auf den Reflektor ausübt. Diese Aufgabe
wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Vorrichtung eine elastische Klammer aufweist,
die mit im wesentlichen starren, rechtwinklig zur Lampenachse ausgerichteten Enden
versehen ist, wobei ein Klammerende zwischen mindestens einer Nockenschrägfläche am
Reflektor und dem Einsatzbund der Glühlampe durch eine Keil- oder Klemmwirkung gehalten
ist oder die diesbezüglichen Nockenschrägflächen am Einsatzbund angeordnet sind.
[0006] Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung besteht der wirksame Teil der Halterung aus
im wesentlichen starren Elementen zur Abstützung zwischen dem Einsatzbund und der
Schrägfläche am Reflektornocken.
[0007] Diese Halterung stellt sich bei eventuellen Abweichungen in der Lampengröße oder
der Reflektoröffnung durch die Keil- oder Klemmwirkung gegen den schrägen Nocken automatisch
ein, wobei der Restdruck auf den Einsatzbund nur einen verhältnismäßig geringen Bruchteil
der auf die starren Klammerenden wirkenden Kraft ausmacht. Die Halterung der Glühlampe
in der Reflektoröffnung ist zuverlässig gewährleistet, weil den Kräften, die zum Herausdrücken
oder Kippen der Glühlampe aus der Öffnung neigen, sofort durch das starre System der
aus Lampe, Klemmelement und Einsatzbund bestehenden Baugruppe entgegengewirkt wird.
[0008] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angeführt.
[0009] Die Erfindung ist unter Bezugnahme auf die beiliegende Zeichnung in der Beschreibung
erfaßt. Diese Zeichnung enthält:
* in Fig. 1 ein Prinzipschema der erfindungsgemäßen Vorrichtung;
" in Fig. 2 die Draufsicht auf eine Vorrichtung in einer nicht einschränkend zu wertenden
Ausführungsform der Erfindung;
* in Fig. 3 eine Schnittdarstellung in der Ebene 111 - 111 nach Fig. 2.
[0010] Wie in Fig. 1 schematisch dargestellt, weist der Reflektor 1 eine zentrale Öffnung
2 auf, in welcher eine Glühlampe mit einem Einsatzbund 3 in einer bestimmten Winkelstellung
befestigt wird. Erfindungsgemäß weist der Reflektor 1 äußere Vorsprünge oder Nocken
4 mit jeweils einer zur Öffnung 2 hin ausgerichteten Schrägfläche 5 auf, wobei ein
im wesentlichen starres Klammerende 6 zwischen dem Einsatzbund 3 der Glühlampe und
der Nockenschräge 5 eingeklemmt oder verkeilt wird. Die Wirkung der Klammer auf das
Klammerende 6 erfolgt im wesentlichen rechtwinklig zur Lampenachse, zumindest wie
durch den Pfeil F angedeutet. Jegliche zum Verschieben oder Kippen der Glühlampe,
d.h. ihres Einsatzbundes 3, aufgewendete Kraft verstärkt die Klemm- oder Keilwirkung
des Klammerendes 6 gegen die Nockenschrägfläche 5, so daß die Glühlampe besonders
bei Erschütterungen, wie sie bei Kraftfahrzeugen vorkommen, einwandfrei festgehalten
wird. Darüber hinaus wird die in Pfeilrichtung F auf das Klammerende 6 wirkende Kraft
nur durch ihre rechtwinklige Komponente auf die Schrägfläche 5 übertragen, wobei diese
Komponente in jedem Falle geringer ist als die Kraft F. Außerdem kann letztere niedrig
gewählt werden, denn sie ist nicht direkt an der Halterung beteiligt. Es ist somit
erkennbar, daß die rechtwinklig auf den Einsatzbund 3 wirkende Komponente der Kraft
F sehr niedrig sein kann, wobei durch die Keil- oder Klemmwirkung des Klammerendes
6 gegen die Schrägfläche 5 eine sichere und dauerhafte Halterung erzielt wird. In
dem nicht einschränkend zu wertenden, in Fig. 2 und 3 dargestellten Beispiel besteht
die Klammer aus einem Klavierdrahtbügel 7 mit zwei auseinanderlaufenden Armen 8, der
im Bereich 9 zwischen den Armen 8 um eine Achse oder einen Zapfen 10 am Reflektor
1 schwenkbar gelagert ist. Die Arme 8 münden jeweils in ein im wesentlichen starres
Ende 6, das durch einfaches Zurechtbiegen des Drahtes der Klammer 7 hergerichtet werden
kann.
[0011] Die Funktion der beschriebenen Haltevorrichtung ist folgende: Vor dem Einsetzen einer
Glühlampe befindet sich die Klammer 7 in Ruhelage und zur Freigabe der Reflektoröffnung
2 ausgeschwenkt. Die Glühlampe wird in die Öffnung 2 eingesetzt und mit geeigneten
Hilfsmitteln in die richtige Winkelstellung gebracht, beispielsweise auf bekannte
Art durch eine Lampenzunge, die in eine Nute in der Öffnung 2 eingreift; Zunge und
Nute sind hier nicht dargestellt. Dann wird der Bügel oder die Klammer 7 um die Achse
10 eingeschwenkt, bis ihre Enden 6 jeweils gegen eine Schrägfläche 11 auf der Außenseite
des Nockens 4 am Reflektor 1 zu Anlage kommen.
[0012] Durch Zusammendrücken der Arme 8 der Klammer 7 gleiten ihre Enden 6 gegen die Schrägflächen
11; beim weiteren Einschwenken der Klammer 7 genügt es, die Arme 8 loszulassen, sobald
die Enden 6 jeweils einer Nockenschrägfläche 5 gegenüberliegen. Durch das Zusammenwirken
der Klammerende 6 mit den Schrägflächen 5 unter der Einwirkung der elastischen Kraft
F, die zum Spreizen der Klammerarme 8 neigt, wird das Klammerende 6 gegen die Schrägfläche
5 verkeilt, wobei der Rand des Einsatzbundes 3 eingeklemmt wird; letzterer wird, wie
vorstehend beschrieben, mit minimaler Kraft gegen den Rand des Reflektors 1 gedrückt.
[0013] Selbstverständlich beschränkt sich die vorliegende Erfindung nicht auf die vorstehend
beschriebene elastische Ausführungsform. Praktisch kann das elastische Element bei
Bedarf durch Befestigungselemente in Form von horizontalen oder vertikalen Kipp- oder
Schwenkriegeln ersetzt werden, wobei mindestens ein halbstarres und zur Lampenachse
im wesentlichen rechtwinklig ausgerichtetes Ende zwischen mindestens einer Schrägfläche
am Reflektornocken und dem Einsatzbund der Glühlampe eine Keil- oder Klemmwirkung
herbeiführt oder die Schrägfläche und das Riegelende am Reflektor bzw. am Befestigungselement
umgekehrt angeordnet sein können.
1. Abnehmbare Haltevorrichtung für Scheinwerfer-Glühlampen, bei der die Glühlampe
mit einem Einsatzbund (3) mit abgewinkelten Paßelementen zur Positionierung der Glühlampe
in einer Öffnung (2) im Reflektor (1) des Scheinwerfers versehen ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung eine elastische Klammer (7) aufweist,
die mit im wesentlichen starren, rechtwinklig zur Lampenachse ausgerichteten Enden
(6) versehen ist, wobei ein Klammerende (6) zwischen mindestens einer Nockenschrägfläche
(5) am Reflektor (1) und dem Einsatzbund (3) der Glühlampe durch eine Keil- oder Klemmwirkung
gehalten ist oder die diesbezüglichen NockenSchrägflächen (5) am Einsatzbund (3) angeordnet
sind.
2. Haltevorrichtung gemäß Patentanspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die elastische Klammer (7) zweiarmig (8) ist und mit dem
zwischen den beiden Armen (8) befindlichen Bereich (9) auf einer Achse oder einem
Zapfen (10) am Reflektor schwenkbar gelagert ist.
3. Haltevorrichtung gemäß Patentanspruch 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Nockenschrägfläche (5) zur Außenseite des Reflektors
(1) hin durch eine zu ihr entgegengesetzt geneigte Schrägfläche (11) verlängert ist.
1. A dismountable holding device for lamps in a headlight where the lamp is provided
with an insertion collar (3) having fitting elements bent at an angle for positioning
the lamp in an opening (2) in the reflector (1) of the headlamp, characterized in
that the device comprised a resilient clamp (7) which is provided with substantially
rigid ends (6) directed at right angles to the axis of the lamp, whereby one clamp
end (6) is held between at least one inclined surface of a notch (5) on the reflector
(1) and the insertion collar (3) of the lamp by a wedging or clamping action, or the
relevant inclined surfaces of a notch (5) are situated on the insertion collar (3).
2. A holding device according to Claim 1, characterized in that the resilient clamp
(7) has two arms (8) and is fastened by the region (9) situated between the two arms
(8) to the reflector on an axle or a pivot (10) so that it can pivot.
3. A holding device according to Claim 1 and 2, characterized in that the inclined
surface of a notch (5) is prolonged on the outside of the reflector (1) by an inclined
surface (11) sloping in the opposite direction to the first surface.
1. Dispositif de fixation démontable pour une lampe électrique dans un réflecteur,
dans lequel la lampe comporte une collerette d'arrêt (3) munie de moyens de positionnement
angulaires de ladite lampe dans une ouverture (2) dans le réflecteur (1) du projecteur,
caractérisé par le fait que le dispositif comprend une pince élastique (7) munie d'extrémités
sensiblement rigides (6) disposées sensiblement orthogonales à l'axe de la lampe,
une extrémité de pince étant maintenue avec effet de coin ou de pince entre au moins
une surface inclinée (5) correspondante du réflecteur (1) et ladite collerette (3)
de la lampe électrique, ou bien la rampe inclinée (5) correspondante est disposée
sur la collerette d'arrêt (3).
2. Dispositif de fixation selon la revendication 1, caractérisé par le fait que la
pince élastique (7) est à deux branches (8) et est monté pivotante par sa portion
(9) comprise entre les branches (8) autour d'un axe ou tenon (10) du réflecteur.
3. Dispositif de fixation selon la revendication 1, caractérisé par le fait que ladite
surface inclinée (5) est prolongée vers l'extérieur du réflecteur (1) par un plan
(11) incliné en sens inverse.