[0001] Die Erfindung betrifft allgemein die Selbstverfertigung von Zigaretten durch den
Verbraucher.
[0002] Die Eigenherstellung von Zigaretten durch den Verbraucher ist in mannigfachen Formen
seit langer Zeit bekannt und trotz der bis zu höchster Perfektion entwickelten industriellen
Herstellung der üblichen Fertigzigaretten niemals ganz verdrängt worden. In neuerer
Zeit hat sogar die Selbstanfertigung von Zigaretten durch den Verbraucher wieder zugenommen,
wofür neben einem gewissen Modetrend (Nostalgiewelle) in zunehmendem Masse auch finanzielle
Erwägungen und Sparabsichten der Verbraucher bedeutsam geworden sind, insbesondere
seit den drastischen Preiserhöhungen für die industriell im grossfabrikatorischen
Massstab hergestellten Konsumzigaretten, die ihrerseits wiederum durch die relativ
hohe steuerliche Belastung mit bedingt sind, welcher die Zigarettenherstellung in
den meisten Ländern im Vergleich mit anderen Tabakerzeugnissen oder dem Tabak als
solchem unterliegen.
[0003] Die Eigenherstellung von Zigaretten durch den Verbraucher erfolgte traditionell im
wesentlichen in zwei Grundformen, nämlich durch das bekannte Selbstdrehen von Zigaretten
unter Verwendung der herkömmlichen, vorzugsweise mit Klebrandgummierung versehenen
Zigarettenpapiere einerseits, und das Selbst-Stopfen von Zigaretten unter Verwendung
von im Handel erhältlichen Zigarettenhülsen (üblicherweise mit Filterstück) andererseits.
Beide traditionelle Arten der Selbstverfertigung von Zigaretten erfordern einige manuelle
Geschicklichkeit und einen gewissen Zeitaufwand sowie zum Teil besondere Gerätschaften
und Vorrichtungen. Die von Hand selbst gedrehten Zigaretten fallen auch bei geübten
Selbstdrehern hinsichtlich Grösse (Durchmesser), Festigkeit (Prallheit) und Füllungsgrad
über die Länge der Zigarette hin stark unterschiedlich an und bilden insgesamt nur
einen primitiven Ersatz für die industriell hergestellten Konsumzigaretten. Lästig
ist dabei auch das unvermeidliche Verbröseln von Tabak, das insgesamt auch die Ausbeute,
d.h. die Zahl der mit einer gegebenen Packung von Zigarettenfeinschnittabak durch
Selbstdrehen herstellbaren Zigaretten beeinträchtigt. Durch Verwendung bestimmter
Selbstdreher-Kleingeräte lässt sich die Eigenverfertigung von Zigaretten nach diesem
Verfahren bis zu einem gewissen Grade vereinfachen, doch stellt die Notwendigkeit
der Verwendung derartiger Gerätschaften an sich einen Nachteil dar, und auch das Drehen
mit derartigen Geräten erfordert noch eine gewisse manuelle Geschicklichkeit und die
Gleichmässigkeit der damit selbstgedrehten Zigaretten lässt nach wie vor zu wünschen
übrig. Ähnliches gilt für die andere grundsätzliche Art der Selbstherstellung von
Zigaretten, nämlich das Selbst-Stopfen von Zigaretten unter Verwendung der im Handel
erhältlichen Zigarettenhülsen, üblicherweise Filterzigarettenhülsen, die mit Hilfe
besonderer Stopfvorrichtungen in Form von Kleingeräten vom Verbraucher selbst gestopft
werden. Systeme dieser Art und Stopfvorrichtungen hierfür sind beispielsweise aus
der österreichischen Patentschrift 146213, der französischen Patentschrift 427582
und der US-Patentschrift 638904 bekannt. Auch diese Selbststopfverfahren erfordern
eine gewisse manuelle Geschicklichkeit bei der Handhabung des Stopfgeräts, die Qualität
der selbstgestopften Zigaretten lässt hinsichtlich Gleichmässigkeit des Füllungsgrades
ebenfalls zu wünschen übrig und die Notwendigkeit der Verwendung eines Kleingerätes
stellt auch hier einen Nachteil an sich dar, zumal hierdurch die Selbstverfertigung
von Zigaretten im wesentlichen auf Vorratsfertigung eingeschränkt wird.
[0004] Aus dem deutschen Gebrauchsmuster G 8309186.6 ist bereits ein System zur Selbstverfertigung
von Zigaretten bekannt, bei welchem dem Verbraucher eine genau dosierte, beispielsweise
der Füllmenge einer herkömmlichen industriellen Konsumzigarette entsprechende Tabakmenge
in Form eines industriell vorgefertigten, als solcher nicht rauchbaren stirnseitig
offenen umhüllten Tabakstrangs («Zigarettentabakpatrone») zur Verfügung gestellt wird,
dessen Tabakfülung in verhältnismässig einfacher Weise in eine vorgefertigte (Filter-)Zigarettenhülse
handelsüblicher Art bzw. in eine aus einem Selbstdreherzigarettenpapier geklebte Zigarettenhülse
überführbar ist. Zu diesem Zweck ist dem System ein dem Innendurchmesser der Stranghülle
angepasster Kolben zugeordnet; zur Selbstverfertigung der Zigarette wird die vorfabrizierte
Zigarettentabakpatrone in axialer Richtung in den Hülsenabschnitt der Filterzigarettenhülse
eingeführt bis zur Anlage gegen den Filterabschnitt, und sodann am äusseren überstehenden
Ende der Tabakpatrone der zugeordnete angepasste Kolben eingeführt und mit diesem
die Tabakfüllung durch axiales Ausstossen aus der Stranghülle des Vorfabrikats in
den Hülsenabschnitt der Filterzigarettenhülse überführt. Der als industrielles Vorfabrikat
hergestellte umhüllte Tabakstrang («Zigarettentabakpatrone») ist als solcher nicht
rauchbar ausgeführt; hierzu kann die Stranghülle aus einem nicht (oder nur schwer)
brennbaren Material hergestellt sein (beispielsweise einer dünnen Metallfolie) und/oder
mit einer Perforation versehen sein; bei Anwendung einer derartigen Perforation kann
die Stranghülle aus einem an sich brennbaren Material, beispielsweise einer Kunststoffolie
oder auch aus einem (ggf. metallkaschierten) Papier ausreichender Festigkeit und Steife
ausgeführt sein. Die Ausbildung des vorgefertigten umhüllten Tabakstrangs mit einer
Stranghülle aus einem ausreichend festen und eigensteifen (und ggf. perforierten)
Material als solches nicht rauchbares Vorfabrikat hat dabei neben den funktionsbedingten
Gesichtspunkten (gute Einführbarkeit der Patrone in die Zigarettenpapierhülse und
ausreichende Beständigkeit gegenüber den Beanspruchungen bei der Ausstossung der Tabakstrangfüllung
in die Zigarettenhülse) den weiteren Vorteil, dass das als solches nicht rauchbare
Vorfabrikat in den meisten Ländern einer geringeren steuerlichen Belastung als eine
industriell hergestellte Fertigzigarette unterliegt. Das Vorfabrikat in Form des vorgefertigten
umhüllten Tabakstrangs (Zigarettentabakpatrone) ist dabei industriell in weitgehender
Anpassung an die hochentwickelte Zigarettenfertigungstechnik günstig herstellbar.
[0005] Das aus dem deutschen Gebrauchsmuster G 8309186.6 bekannte System macht somit in
technisch und wirtschaftlich vorteilhafter Weise die Vorteile der hochentwickelten,
weitgehend automatisierten industriellen Zigarettenfertigungstechnik für die Bedürfnisse
der Selbstverfertiger von Zigaretten dienstbar, indem diesen ein für die relativ einfache
Fertrigstellung der Zigarette durch den Verbraucher geeignetes Vorprodukt geliefert
wird. Trotz seiner Einfachheit erfordert jedoch auch dieses bekannte System noch eine
gewisse manuelle Geschicklichkeit im Zusammenhang mit der Überführung der Tabakfüllung
der Zigarettentabakpatrone in die Zigarettenpapierhülse der fertigen Zigarette, wofür
auch eine, wenn auch ausserordentlich einfache, Gerätschaft in Form des Kolbens für
die axiale Ausstossung der Zigarettenfüllung aus der Patrone in die Zigarettenpapierhülse
erforderlich ist. Mit dieser Überführung durch einen Ausstossvorgang stehen auch gewisse
einschränkende Bedingungen an die Stranghülle des Vorfabrikats im Zusammenhang; dieses
muss einerseits gut gleitfähig sein, um möchlichst eng sitzend in die Zigarettenpapierhülse
eingeführt werden zu können; es soll eine gewisse, nicht zu geringe Eigensteife aufweisen
und muss eine ausreichende Zugfestigkeit besitzen, um den Beanspruchungen bei der
axialen Überführung der Tabakfüllung in die Zigarettenpapierhülse standzuhalten. Aus
diesem Grund ist bei der praktischen Ausführung des bekannten Systems ein steiferes
und ausreichend zugfestes Material beispielsweise in Form eines metallkaschierten
Papier-Verbundmaterials für die Stranghülle vorgesehen, was herstellungsseitig gewisse
Eingriffe bei der im übrigen weitgehend von der hochentwickelten industriellen Zigarettenherstellung
übernommenen Fertigung erfordert. Ausserdem können sich bei nicht ganz sachgemässer
oder etwas unachtsamer Handhabung gewisse Ungleichmässigkeiten oder Unvollkommenheiten
bei der Überführung der Tabakfüllung in die Zigarettenpapierhülse ergeben, etwa derart,
dass der vom Einführende entfernte, an den Filterabschnitt angrenzende axiale Bereich
der Filterpapierhülse nicht oder nicht ganz prall gefüllt wird und am Einführende
derZigarettenhülse etwas Tabak herausfällt.
[0006] Ein allgemein ähnliches System unter Verwendung einer industriell vorgefertigten,
als solche nicht rauchbaren Zigarettentabakpatrone in Form eines stirnseitig offenen
umhüllten Tabakstrangs, ist auch aus den US-Patentschriften 3822710 (Bramhill) und
3927981 (Bramhill) bekannt. Die Selbstverfertigung der endgültigen Zigaretten ist
bei diesem bekannten System jedoch wesentlich komplizierter und erfordert eine relativ
aufwendige gesonderte Vorrichtung, in welcher in einem komplizierten und aufwendigen
Arbeitsvorgang die (vorzugsweise aus Zellophan oder einer Kunststoffolie bestehende)
Stranghülle der Tabakpatrone zwischen einer äusseren, aufgeschobenen Zigarettenpapierhülse
und der inneren Tabakfüllung in axialer Richtung herausgezogen werden muss.
[0007] Aus der deutschen Offenlegungsschrift DE-OS 3 244 906 (Hofman/Schrader) ist ebenfalls
das allgemeine Konzept einer herstellerseitigen Vorportionierung von einer Zigarettenfüllung
entsprechenden Tabakmengen bekannt, wobei auch erwähnt ist, dass die einzelnen Portionen
mit herkömmlichem, nicht-zugfähig gemachtem Zigarettenpapier umhüllt sein können.
Über die Art der Weiterverarbeitung dieser fabrikatorisch vorportionierten Einheit
zur fertigen Zigarette durch den Verbraucher ist hierbei nichts gesagt.
[0008] Aus NL-A 6703 935 ist es in diesem Zusammenhang zum Zweck der Erleichterung der Selbstverfertigung
von Zigaretten durch den Verbraucher unter Verwendung einer vorfabrizierten Tabakpatrone
der o.g. Art bereits bekannt, die Umhüllung der Tabakpatrone aus vollständig durch
Rauchen konsumierbarem Material herzustellen, wobei die Umhüllung wiederum in bekannter
Weise so luftdurchlässig (beispielsweise stark porös oder netzartig) ist, dass die
Tabakpatrone als solche nicht rauchbar ist. Zur vereinfachten Selbstverfertigung der
Zigarette durch den Verbraucher mit Hilfe dieses Vorfabrikats soll dieses lediglich
einfach in konventioneller Weise mit einem Zigarettenpapier umwickelt werden, wobei
die Strangumhüllung, da sie mitgeraucht werden kann, nicht entfernt zu werden braucht.
Die Erfahrung hat jedoch gezeigt, dass dieses bekannte System nicht praktikabel ist,
da auch für geübte Dreher das die äussere Umhüllung bildende Zigarettenpapierblatt
nicht in allseitig satt-dichte Anlage um die Zigarettentabakpatrone zu bringen ist,
so dass es zur Bildung von Nebenluftkanälen kommt, wodurch keine zuverlässige Abrauchbarkeit
der Zigarette gewährleistet ist.
[0009] Die gleichen Schwierigkeiten und Unzuträglichkeiten durch unerwünschte Nebenluft
bestehen auch bei einem System, das in der gemäss Art.54(3) EPÜ zu berücksichtigenden
EP-A 155514 beschrieben ist. Dieser (nicht vorveröffentlichte) Stand der Technik hat
ein zur Selbstverfertigung von Zigaretten vorgesehenes Vorfabrikat im Sinn einer Zigarettentabakpatrone
gemäss der DE-U 8309186 zum Gegenstand, das als solches nicht rauchbar ist, jedoch
- wie die NL-A 6 703 935 - vollständig aus rauchbarem Material besteht; insbesondere
kann die Stranghülle durch poröses und/oder mit Perforationen versehenes Zigarettenpapier
gebildet sein; die Tabakpatrone soll dem Querschnitt einer zugeordneten Zigarettenpapierhülse
angepasst sein, derart dass der Durchmesser der Tabakpatrone nur geringfügig kleiner
als der Innendurchmesser der Zigarettenpapierhülse ist. Zur Selbstverfertigung der
Zigarette ist vorgesehen, dass dieses ganz aus brenn- und rauchbarem Material bestehende
Vorfabrikat (Zigarettentabakpatrone) unmittelbar in eine Zigarettenpapierhülse eingeführt
wird oder mit einem Zigarettenpapierblättchen umwickelt und verklebt wird, somit die
Selbstverfertigung der Zigarette durch den Verbraucher abgeschlossen sein sollte.
Tatsächlich ist eine brauchbare, in herkömmlicher Weise rauchbare Zigarette auf diese
Weise jedoch nicht zu erhalten, da die für normale Abrauchbarkeit der Zigarette erforderliche
satte Umschliessung des Tabakstrangs durch die Zigarettenpapierhülse auf diese Weise
nicht zu erreichen ist, sondern störende Nebenluftkanäle auftreten. Für die Ausführungsform
mit um die Tabakpatrone herumgewickeltem und verklebtem Zigarettenpapierblatt gilt
dies aus dem gleichen Grund, wie oben zu der NL-A 6 703 935 dargelegt. Für die andere
Ausführungsform, bei welcher die äussere Umhüllung durch eine herkömmliche vorgefertigte
Zigarettennpapierhülse gebildet wird, in welche die vorfabrizierte Zigarettentabakpatrone
eingeschoben wird, ist dieses Nebenluftproblem eher noch gravierender. Um die Tabakpatrone
in die aus üblichem dünnen Zigarettenpapier bestehende Zigarettenpapierhülse freihändig
leicht einführen und einschieben zu können, muss die Tabakpatrone einen zwar geringfügig,
aber eindeutig kleineren Aussendurchmesser als der Innendurchmesser der Zigarettenpapierhülse
besitzen. Aufgrund dieses für eine leichte Einführbarkeit und Einschiebbarkeit der
Tabakpatrone in die Zigarettenpapierhülse unerlässlichen Durchmesser-Unterschieds
zwischen Aussendurchmesser der Patrone und Innendurchmeser der Zigarettenpapierhülse
ist das Auftreten von Nebenluft in dem aus Zigarettenpapierhülse und eingeschobener
Tabakpatrone gebildeten Aggregat unvermeidbar, und zwar sogar nicht nur in Form möglicher
einzelner Nebenluftkanäle (wie bei der NL-A 6703935), sondern praktisch als geschlossener
ringförmiger Nebenluftkanal im wesentlichen um den ganzen Umfang der Zigarettenpatronenstranghülle
herum. In Verbindung mit der für die Nichtrauchbarkeit der Zigarettentabakpatrone
vorgesehenen Perforation ergeben sich damit für die Luftführung in dem Gesamtaggregat
aus Zigarettenpapierhülse mit eingesetzter Zigarettentabakpatrone völlig unübersichtliche
Verhältnisse, welche eine normale Abrauchbarkeit der so hergestellten Zigarette ausschliessen.
[0010] Aus der Erkenntnis heraus, dass in der Ausführung mit einfacher freihändiger Einführung
der Tabakpatrone in die Zigarettenpapierhülse kein brauchbares Resultat erzielbar
ist, ist in der EP-A 155514 für die praktische Ausführung vorgesehen, die Tabakpatrone
mit einem etwas grösseren Aussendurchmesser als der Innendurchmesser der Zigarettenpapierhülse
herzustellen und die Einführung der Tabakpatrone in die Zigarettenpapierhülse unter
Ausübung eines radialen Drucks mit lokaler Komprimierung vorzunehmen, unter Verwendung
einer besonderen Vorrichtung in Gestalt eines Einführtrichters, der mit Schlitzmessern
zum Aufreissen der Stranghülle beim Einführen versehen ist, um die Aufnehmung der
Tabakfüllung nach dem Durchtritt durch die Engstelle und Austritt aus dem Trichteransatz
zur Erzielung einer satten Anlage gegen die Innenwandung der Zigarettenpapierhülse
gewährleisten soll. Diese Ausgestaltung mit der Notwendigkeit der Verwendung eines
besonderen Einführtrichters und Aufschlitzung der Stranghülle beim Einführen stellt
jedoch eine wesentliche Komplizierung dar, wobei sich noch Schwierigkeiten durch eine
Stauchung der Tabakpatrone unter der Wirkung des zur Einführung durch den Trichter
mit Engstelle und Schlitzmesser erforderlichen Axialdrucks ergeben können.
[0011] Die Erfindung betrifft somit allgemein - ausgehend von dem durch die DE-U 8309186
(Liebich), die NL-A 6 703 935 (Velasquez Nederland) und die EP-A 155514 (EFKA) repräsentierten
Stand der Technik - ein System zur Selbstverfertigung von Zigaretten durch den Verbraucher
unter Verwendung eines als solches nicht rauchbaren Vorfabrikats («Zigarettentabakpatrone»)
in Form eines fabrikatorisch vorgefertigten und umhüllten bzw. ummantelten Tabakstrangs
aus einer mit ihrem Durchmesser der Zigarettenpapierhülse der fertigen Zigarette angepassten
Stranghülle mit einer einer jeweiligen Zigarettenportion entsprechenden strangartigen
Tabakfüllung.
[0012] Der Erfindung liegt als Aufgabe die Schaffung eines Systems dieser Art zugrunde,
das - bei Erhaltung der geschilderten grundlegenden Vorteile dieser Selbstverfertigung
von Zigaretten unter Verwendung eines vorgefertigten, umhüllten Tabakstrangs als industrielles
Vorfabrikat - in der Anwendung für den Verbraucher noch einfacher und zuverlässiger
ist und bei dem insbesondere die Probleme im Zusammenhang mit der Verbringung der
Tabakfüllung in die Zigarettenpapierhülse der fertigen Zigarette vermieden oder weitgehend
verringert sind und eine satte Anlage der Tabakpatrone bzw. Tabakfüllung gegen die
äussere Umhüllung der fertigen Zigarette unter Vermeidung störender Nebenluftkanäle
in einfacher Weise gewährleistet ist.
[0013] Zu diesem Zweck geht eine erste Grundausführung der Erfindung von einem System der
vorstehend genannten Art in Ausbildung gemäss der EP-A 155 514 aus, bei welcher die
Stranghülle aus einem brenn- und rauchbaren Material, insbesondere einem dünnen Zigarettenpapier
besteht, wobei die Nicht-Rauchbarkeit des Vorfabrikats durch eine Perforation der
Stranghülle gewährleistet ist, das Vorfabrikat mit einem geringfügig kleineren Durchmesser
als die Zigarettenpapierhülse der fertigen Zigarette ausgebildet ist und die Stranghülle
nach der Einführung des Vorfabrikats in die Zigarettenpapierhülse in dieser verbleibt
und mit ihr zusammen die Umhüllung der fertigen Zigarette bildet; gemäss dieser ersten
Grundausführung der Erfindung ist dabei vorgesehen, dass das Vorfabrikat durch Ausbildung
der Perforation der Stranghülle als eine Linearanordnung eng benachbarter Perforationsöffnungen
mit einer geringfügigen nachträglichen Variierbarkeit seines Durchmessers durch den
Benutzer ausgebildet ist; gemäss einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung kann
vorgesehen sein, dass die Perforation der Stranghülle als sich über die axiale Länge
des Vorfabrikats erstrekkende Schraub- bzw. Wendellinie ausgebildet ist.
[0014] Die Handhabung dieses erfindungsgemässen Systems für den Verbraucher ist denkbar
einfach, da eine körperliche axiale Überführung der Tabakfüllung aus der Stranghülle
in die Zigarettenpapierhülse entfällt. Das Vorfabrikat braucht vom Benutzer lediglich
in den Hülsenabschnitt der zugeordneten Filterzigarettenhülse eingeführt zu werden,
wobei durch die erfindungsgemäss vorgesehene geringfügige Durchmesservariierbarkeit
des Vorfabrikats einerseits der Einführvorgang erleichtert und andererseits im eingeschobenen
Zustand eine satte Anlage der Stranghülle der Tabakpatrone gegen die Innenseite der
äusseren Zigarettenpapierhülse erreichbar ist, derart dass die Perforationsöffnungen
der Stranghülle abgedichtet und das zuvor nicht rauchbare Vorfabrikat in das rauchbare
Endprodukt umgewandelt ist. Die Ausgestaltung der Perforation als sich über die axiale
Länge der Tabakpatrone erstreckende Linearanordnung, vorzugsweise als Schraub- bzw.
Wendellinie - ermöglicht dabei - in Verbindung mit der Dünne des Stranghüllmaterials
- in einfacher Weise die Durchmesservariierbarkeit; bei der bevorzugten Ausbildung
der Perforationslinie als Schraub- bzw. Wendellinie lässt sich die DurchmesserVeränderung
in beiden Richtungen (Verringerung und Vergrösserung) in einfacher Weise durch entsprechende
Verwindung des umhüllten Tabakstrangs in bzw. entgegen dem Drehsinn der Perforationswendellinie
in einfacher Weise erzielen.
[0015] Indem in dieser Weise gemäss dieser ersten Grundausführung der Erfindung die Stranghülle
der Zigarettentabakpatrone durch die Linearanordnung der Perforation mit einer (geringfügigen)
Durchmesservariierbarkeit ausgestattet wird, lassen sich die an sich gegenläufigen
Forderungen: leichte, freihändige Einführbarkeit der Tabakpatrone in die Zigarettenpapierhülse
einerseits und satte Anlage zwischen Tabakpatrone und Zigarettenpapierhülse nach dem
Einführen andererseits, in überraschend einfacher Weise erfüllen; hierdurch wird der
bei der NL-A 6 703 935 bzw. der EP-A 155514 angestrebte Gedanke der Zigarettenverfertigung
mittels einer als ganzes in der äusseren endgültigen Zigarettenpapierhülse verbleibenden,
fabrikatorisch vorgefertigten Tabakpatrone erstmals praktikabel, mit allen damit verbundenen
Vorteilen. Da die Stranghülle aus einem brennbaren und physiologisch verträglich rauchbaren
Material, insbesondere aus einem Zigarettenpapier besteht, kann die Stranghülle in
der fertigen Zigarette als mitrauchbarer Bestandteil verbleiben und eine Überführung
derTabakfüllung in die Zigarettenpapierhülse der fertigen Zigarette erübrigt sich.
Dies wiederum hat zur Folge, dass die Stranghülle, die hierbei ja keiner erhöhten
Beanspruchung durch eine (axiale) Überführung des Tabakstrangs unterliegt, aus einem
verhältnismässig dünnen Zigarettenpapier bestehen kann; infolgedessen kann gemäss
einer bevorzugten Ausgestaltung bei entsprechender Ausbildung der zugeordneten Filterzigarettenhülse
mit ebenfalls geringerer Zigarettenpapierstärke als bei den handelsüblichen Hülsen,
die aus der äusseren Zigarettenpapierhülse und der Stranghülle des Vorfabrikats bestehende
doppelwandige Umschliessung der fertigen Zigarette hinsichtlich Gesamtpapiergewicht
und physiologischen und geschmacklichen Brennwerten im wesentlichen der Zigarettenpapierhülse
einer üblichen Fertig-Zigarette entsprechen.
[0016] Für die Herstellung hat die Ausführung der Stranghülle aus einem (dünnen) Zigarettenpapier
den Vorteil einer noch weitergehenden Anpassung an die Bedingungen der üblichen industriellen
Fertigzigarettenherstellung, derart, dass deren hochentwickelte Fertigungstechnik
weitestgehend für die Herstellung des Vorprodukts übernommen werden kann.
[0017] Zur Erleichterung der anfänglichen Einführung des umhüllten Tabakstrangs in die Zigarettenpapierhülse
kann ein «Anspitzen» des Vorfabrikats durch eine geringfügige konische Einwärts-Bördelung
der Stranghülle an der Einführstirnseite vorgesehen sein, wobei dieses «Anspitzen»
in einfacher Weise vom Verbraucher durch eine entsprechende mit dem Packungsbehälter
integrierte Eindreh-Vertiefung oder in einer entsprechend markierten Ecke des Klappdeckels
der Verpackung vorgenommen werden kann.
[0018] Das System eignet sich auch zur Verwendung in Verbindung mit Selbstdreher-Zigarettenpapier
als äusserer Zigarettenpapierhülse der fertigen Zigarette, wobei der vorfabrizierte
umhüllte Tabakstrang einfach mit einem Zigarettenpapier an sich bekannter Art, vorzugsweise
in dünnerer Ausführung, umwickelt und das Zigarettenpapier in üblicher Weise verklebt
wird.
[0019] Insgesamt gestattet das erfindungsgemässe System gemäss der vorstehend beschriebenen
eine Grundausführung in der überhaupt einfachst möglichen Weise, ausgehend von einem
industriell vorgefertigten umhüllten Tabakstrang als Vorfabrikat die Selbstverfertigung
einer Zigarette, die hinsichtlich Formhaltigkeit, Festigkeit, Gleichmässigkeit des
Füllgrads, Rauchbarkeit und allgemeiner Ansehnlichkeit den üblichen industriell hergestellten
Fertigzigaretten voll gleichwertig ist. Da der industriell vorgefertigte umhüllte
Tabakstrang bei dieser Grundausführung in der vom Benutzer verfertigten endgültigen
Zigarette unverändert aufrechterhalten ist, insbesondere keine Übertragung der Tabakfüllung
in axialer Richtung aus der Hülle heraus in die Zigarettenhülse erforderlich ist,
weist die vom Benutzer selbst verfertigte Zigarette hinsichtlich der Tabakfüllung
die gleiche hohe Qualität wie das Vorfabrikat auf, die unter den genau kontrollierbaren
Bedingungen der ausgereiften industriellen Fertigung optimal einstellbar ist. Bei
dieser Ausführung eines erfindungsgemässen Systems wird keinerlei zusätzliche Gerätschaft
oder Hilfsmittel benötigt, derart, dass die Selbstverfertigung der Zigarette aus den
beiden Bestandteilen - vorgefertigter umhüllter Tabakstrang und Filterhülse - grundsätzlich
jederzeit und an beliebiger Stelle möglich ist.
[0020] Zur Lösung der Erfindungsaufgabe kann gemäss einer zweiten Grundausführung eines
erfindungsgemässen Systems auch vorgesehen sein, dass die Stranghülle des vorfabrizierten,
umhüllten bzw. ummantelten Tabakstrangs mit einem vom geschlossenen Umfang nach aussen
überstehenden Lappen- bzw. Laschenabschnitt ausgebildet ist, dass die Filterzigarettenhülse
wenigstens über ihren Hülsenabschnitt unverklebt mit einem axialen Längsschlitz ausgebildet
ist, von welchem der eine Rand als Klebrand nach aussen absteht, und dass als Hilfsmittel
zur Selbstverfertigung der Zigarette aus dem umhüllten Tabakstrang und der Filterzigarettenhülse
ein mit einem Längsschlitz versehenes Rohr aus einem federnd-flexiblen Material zugeordnet
ist, dessen axiale Länge im wesentlichen der Länge des umhüllten Tabakstrangs und
des Hülsenabschnitts der Filterzigarettenhülse entspricht.
[0021] Das Verfahren zur Selbstverfertigung der Zigarette unter Verwendung dieser Grundausführungsform
der Erfindung umfasst dabei die folgenden Verfahrensschritte: der vorfabrizierte umhüllte
bzw. ummantelte Tabakstrang wird so in den Hülsenabschnitt der Filterzigarettenhülse
in axialer Richtung eingeführt, dass der Lappen- bzw. Laschenabschnitt des Vorfabrikats
durch den Längsschlitz des Hülsenabschnitts der Zigarettenfilterhülse nach aussen
steht, die Zigarettenfilterhülse mit dem in sie eingeführten Vorfabrikat wird in axialer
Richtung so in das Schlitzrohr eingeführt, dass der vom Umfang der Stranghülle des
Vorfabrikats durch den Schlitz des Hülsenabschnitts der Zigarettenfilterhülse überstehende
Lappen- bzw. Laschenabschnitt sowie der vom Umfang der Zigarettenfilterhülse nach
aussen abstehende Klebrand des Hülsenabschnitts der Zigarettenfilterhülse durch den
Längsschlitz des Schlitzrohrs nach aussen überstehen, wobei die Einführung in axialer
Richtung so weit erfolgt, dass das Vorfabrikat mit der es umschliessenden Zigarettenpapierhülse
in dem Schlitzrohr umschlossen sind, während der Filterabschnitt der Zigarettenfilterhülse
am einen Ende des Schlitzrohrs übersteht, durch Ziehen nach aussen an dem nach aussen
überstehenden Lappen- bzw. Laschenabschnitt der Stranghülle des Vorfabrikats wird
die Kleb- bzw. Schweissnaht und/oder die Sollreissstelle der Stranghülle aufgetrennt,
durch weiteres Ziehen an dem Lappen- bzw. Laschenabschnitt wird die Stranghülle vollständig
aus den Längsschlitzen des Schlitzrohrs und der ZigarettenpapierhüJse nach aussen
abgezogen, durch Relativverdrehung des Schlitzrohrs bezüglich der Zigarettenfilterhülse
wird der nach aussen überstehende Kiebrand der Zigarettenpapierhülse einwärts zur
Überdeckung mit dem anderen Schlitzrand der Zigarettenpapierhülse umgeklappt und mit
diesem mittels der (ggf. zuvor aktivierten) Klebschicht verklebt.
[0022] Auch mit dieser vorstehend beschriebenen anderen Grundausführung des erfindungsgemässen
Systems lässt sich in einfachster Weise eine hochwertige, den industriell hergestellten
Fertigzigaretten in allen Punkten gleichwertige Zigarette, ausgehend von dem industriell
vorgefertigten umhüllten Tabakstrang, herstellen, und zwar in Übereinstimmung mit
dem Grundgedanken der Erfindung ohne eine axiale Überführung der Tabakfüllung aus
der Stranghülle, derart, dass der Tabakstrang in seiner Praltheit und Konsistenz unverändert
gegenüber dem Zustand bei der industriellen Herstellung des Vorfabrikats aufrechterhalten
bleibt. Das für die Selbstverfertigung durch den Benutzer bei dieser Grundausführung
benötigte Schlitzrohr stellt ein Hilfsmittel einfachster Art dar, das zudem in seiner
Form und seiner Abmessung dem Vorfabrikat bzw. der hierauf abgestimmten Zigarettenhülse
weitgehend angepasst ist und sich daher gut zur Beipackung in einem entsprechenden
Packungsbehälter eignet.
[0023] Weitere vorteilhafte Grundausführungsformen eines erfindungsgemässen Systems sind
Gegenstand der Ansprüche 11, 18 und 21; die Vorgangsweisen bei der Selbstverfertigung
der Zigaretten nach einigen dieser Grundausführungsformen sind Gegenstand der Verfahrensansprüche
20 und 26.
[0024] Im folgenden wird die Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert, wobei die Fig.
1 bis 7 sich auf eine erste Grundausführung der Erfindung, die Fig. 8 und 9 auf eine
zweite Grundausführungsform, die Fig. 10 auf eine besonders vorteilhafte abgewandelte
Ausführung der ersten Grundausführung, Fig. 11 auf eine besonders vorteilhafte Abwandlung
der zweiten Grundausführung und Fig. 12 sich auf eine weitere Grundausführung eines
erfindungsgemässen Systems beziehen; im einzelnen zeigen
Fig.1 in perspektivischer Darstellung die Grundbestandteile einer ersten Grundausführungsform
eines erfindungsgemässen Systems, nämlich vorgefertigten umhüllten Tabakstrang und
zugeordnete Filterzigarettenhülse,
Fig.2 in schematischer Detailseitenansicht einen Ausschnitt des erfindungsgemässen
Vorfabrikats mit der Perforation der Strang hülle,
Fig. veranschaulicht in ihren Teilfiguren 3a, 3b und 3c die Vorgangsweise bei der
Verfertigung der Zigarette durch den Verbraucher in unterschiedlichen Verfahrensstadien,
Fig. 4 in schematischer perspektivischer Ansicht ein Detail gemäss einer bevorzugten
Ausführungsform,
Fig.5 in perspektivischer Darstellung einen Packungsbehälter für Vorfabrikate des
erfindungsgemässen Systems, mit in den Behälter integriertem Hilfsmittel zum «Anspitzen»
des umhüllten Tabakstrangs an seinem Einführende (gemäss Fig. 4),
Fig.6a eine Teilschnittansicht der Behälter-Vorderseite im Schnitt längs der Linie
VI-VI in Fig. 5, und Fig.6b eine zugehörige Detaildraufsicht,
Fig.7 7 in perspektivischer Ansicht die Verwendung des vorfabrizierten umhüllten Tabakstrangs
in Verbindung mit Selbstdreher-Zigarettenpapier,
Fig. 8 mit ihren Teilfiguren 8a, 8b, 8c jeweils in pespektivischer Ansicht die Bestandteile
einer zweiten Grundausführung eines erfindungsgemässen Systems,
Fig. 9 in vergrösserter Querschnittsansicht die Bestandteile des erfindungsgemässen
Systems gemäss Fig.8 8 in ihrer gegenseitigen Zuordnung und ihrem Zusammenwirken bei
der Selbstverfertigung der Zigarette durch den Benutzer,
Fig. 10 in perspektivischer Darstellung die Bestandteile eines erfindungsgemässen
Systems gemäss einer vorteilhaften Abwandlung der ersten Grundausführungsform,
Fig. 11 mit ihren Teilfiguren 11a, 11b und 11c jeweils in perspektivischer Darstellung
eine besonders vorteilhafte Abwandlung der zweiten Grundausführungsform der Erfindung,
Fig. 12 mit ihren Teilfiguren 12a, 12b und 12c die wesentlichen Bestandteile einer
weiteren Grundausführungsform eines erfindungsgemässen Systems.
[0025] Nachfolgend wird anhand der Fig. 1 bis 7 zunächst eine bevorzugte Ausführungsform
eines Systems gemäss dem ersten Lösungsvorschlag der Erfindung beschrieben.
[0026] Fig. 1 veranschaulicht in schematischer Ansicht die wesentlichen Bestandteile einer
derartigen Ausführungsform des erfindungsgemässen Systems, das einen als Vorfabrikat
industriell hergestellten umhüllten Tabakstrang (in Fig. 1 als Ganzes mit 1 bezeichnet)
in Zuordnung zu einer als Ganzes mit 2 bezeichneten Filterhülse an sich herkömmlicher
Art umfasst. Das Vorfabrikat 1 besteht aus einer Stranghülle 3 mit einer (herstellerseitig
eingebrachten) strangartigen Tabakfüllung 4. Das Vorfabrikat 1 weist eine axiale Länge
L
s auf, die vorzugsweise etwas grösser als die axiale Länge L
H des hohlen Teils 5 der Filterhülse 2 ist, d.h. ohne den üblichen Filterteil 6 der
Filterhülse 2.
[0027] Die Stranghülle 3 besteht erfindungsgemäss aus einem brennbaren und auch unter gesundheitlichem
und geschmacklichem Aspekt rauchbaren Material, vorzugsweise einem hochwertigen Zigarettenpapier
üblicher Art möglichst geringer Stärke. Das für die Stranghülle 3 verwendete Zigarettenpapier
oder anderweitige, hinsichtlich seiner physikalischen, physiologischen und geschmacklichen
Brenn- und Rauchbarkeitseigenschaften gleichwertige Material wird vorzugsweise möglichst
dünn gewählt, d. h. dass es - unter Berücksichtigung seiner Festigkeitswerte - gerade
noch ausreicht, um den Tabakstrang haltbar zu umschliessen. Eine erhöhte Zugfestigkeit,
wie sie bei den bekannten Systemen mit axialer Überführung des Tabakstrangs aus der
Stranghülle in die Zigarettenhülse erforderlich ist, wird hier nicht benötigt.
[0028] Entsprechendes gilt für das Material des Hülsenteils 5 der Filterhülse 2; bei der
Filterhülse 2 kann es sich grundsätzlich um Filterhülsen herkömmlicher üblicher Art
handeln. Vorzugsweise wird jedoch die Papierstärke für den Hülsenteil 5 der Filterhülse
des erfindungsgemässen Systems geringer als bei herkömmlichen Hülsen gewählt; auch
hierbei gilt, dass bei dem erfindungsgemässen System die Hülse keinen erhöhten Zugspannungen
durch axiale Überführung des Tabakstrangs in die Hülse unterliegt; einziges Erfordernis
ist eine ausreichende Stabilität der Hülse bei der anfänglichen Einführung des umhüllten
Tabakstrangs. Insgesamt ist gemäss einer besonders bevorzugten Ausführungsform vorgesehen,
dass die Filterhülse und die Stranghülle des erfindungsgemässen Systems zusammen in
etwa der Stärke (Papiergewicht) des Zigarettenpapiers einer herkömmlichen industriell
hergestellten Zigarette bzw. einer herkömmlichen für Selbststopfer üblichen Filterhülse
entsprechen.
[0029] Die Stranghülle 3 des als Vorfabrikat industriell vorgefertigten umhüllten Tabakstrangs
1 ist mit einer Perforation 7 versehen. Diese gewährleistet zum einen die geforderte
Nicht-Rauchbarkeit des Vorfabrikats 1 (derart, dass dieses nicht der - in der Regel
höheren - Fertigzigarettensteuer unterliegt), zum anderen dient die Perforation beim
erfindungsgemässen System gleichzeitig, in Verbindung mit der vorstehend erwähnten
besonders dünnen Materialstärke des Materials der Stranghülle 3, zur Erzielung einer
gewissen Veränderbarkeit des Durchmessers des umhüllten Tabakstrangs 1 durch den Benutzer
(Zigarettenverfertiger). Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist gemäss einer bevorzugten
Ausführungsform die Perforation 7 in besonderer Weise, nämlich in Form einer sich
über die axiale Länge der Stranghülle erstreckenden Wendel- oder Schraublinie ausgebildet.
Im einzelnen ist in dem in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel die Perforation 7
als - in Blickrichtung des Pfeils S der späteren Einführung des umhüllten Tabakstrangs
1 in die zugeordnete Filterhülse 2 gesehen - rechtsgängige Schrauben- oder Wendellinie
ausgebildet. Ebensogut könnte die Perforation selbstverständlich auch als linksgängige
Schraublinie ausgeführt sein. Die «Ganghöhe» der Schraublinie, d. h. die Anzahl der
auf die gesamte axiale Länge L
s der Stranghülle entfallende Anzahl von Windungen, unterliegt hierbei keiner engen
Begrenzung; grundsätzlich kann bereits die Ausbildung in Form einer Perforationslinie
mit nur einer Windung über die axiale Länge der Stranghülle, in Verbindung mit entsprechend
dünner Materialstärke der Stranghülle, eine ausreichende Durchmesservariierbarkeit
gewährleisten. Vorzugsweise ist die Perforationslinie jedoch mit mehreren Windungen
über die aixale Länge L
s der Stranghülle hin ausgebildet. Falls eine grössere Anzahl von Perforationsöffnungen
als mit einer einzigen Schraublinie praktisch erzielbar gewünscht wird, können ggf.
auch mehrere schraubwendelförmige Perforationslinien vorgesehen sein, wobei diese
vorzugsweise sämtlich gleichsinnig (d.h. also entweder rechts- oder linksdrehend)
ausgebildet sind. Ggf. können bei derartigen Ausführungen mit mehreren Perforations-Schraublinien
die einzelnen Schraublinien auch in entgegengesetztem Drehsinn ausgebildet sein, wobei
jedoch vorzugsweise eine überwiegende Anzahl der Schraublinien in einem einheitlichen
Drehsinn (rechts- oder linksdrehend) ausgebildet sind.
[0030] Die bevorzugte Anbringung der Perforationen in Form einer (oder mehrerer) Schraub-
bzw. Wendellinien nach Art der Schraublinie 7 in Fig. 1 erbringt den weiter unten
im Zusammenhang mit der Beschreibung der Selbstverfertigung der Zigarette noch näher
erläuterten Vorteil einer gewissen Durchmesservariierbarkeit durch den Benutzer in
beiden Richtungen, d.h. in Richtung einer Verringerung (Verschlankung) und Vergrösserung
(Verdickung) des Strangdurchmessers. Die Erfindung ist jedoch nicht auf die bevorzugte
Anbringung der Perforationen in Schraublinienform beschränkt. Beispielsweise lässt
sich auch mit in Kreislinien in Ebenen im wesentlichen senkrecht zur Längsachse des
Strangs ausgebildeten Perforationen, in Verbindung mit der dünnen Materialstärke der
Stranghülle 3, eine gewisse steuerbare Durchmesserveränderbarkeit des Strangs gewährleisten;
desgleichen mit nicht in Linienform, sondern nach einem anderweitigen Anordnungsmuster
oder sogar regellos angeordneten Perforationen.
[0031] Bei der fabrikatorischen Herstellung des umhüllten Tabakstrangs 1 werden die Perforationen
7 von der Aussenseite der Ummantelung her eingebracht, damit der durch die Herstellung
der Perforationen erzeugte «Grat» nicht die Gleitfähigkeit des Strangs beim späteren
Einführen in die Zigarettenhülse behindert. Fig. 2 veranschaulicht - in Form einer
schematischen Ausschnitts-Aussenansicht - die Lochung bei Ausführung der Perforation
in Form einer (Schraub-)Linie. Wie ersichtlich liegen die einzelnen Perforationslöcher
durch die Stranghülle relativ dicht beeinander, wobei eine untere Grenze für die Lochabstände
durch die Gewährleistung einer ausreichenden Haltbarkeit der Stranghülle gesetzt wird.
In diesem Zusammenhang ist zu erwähnen, dass ein etwaiges Reissen der Stranghülle
während bzw. nach dem Einführen in die Filterhülse (vgl. Fig.3b und c) die Funktion
des erfindungsgemässen Systems nicht beeinträchtigt, da im fertigen Erzeugnis die
Stranghülle aussen ja noch durch die Filterhülse umgeben ist.
[0032] Im folgenden wird anhand von Fig.3 die Selbstverfertigung einer Zigarette mit Hilfe
des erfindungsgemässen Systems erläutert. Fig.3a veranschaulicht dabei in schematischer
Seitenansicht nochmals den als industriell hergestelltes Vorfabrikat vorliegenden
umhüllten Tabakstrang als die eine wesentliche Komponente des erfindungsgemässen Systems.
Dieser umhüllte Tabakstrang ist herstellungsseitig mit einem Durchmesser d
1 ausgebildet, der geringfügig kleiner als der Innendurchmesser der Filterhülse 5 ist.
Fig. 3b veranschaulicht den Zustand zu Beginn der Selbstverfertigung der Zigarette,
wobei der umhüllte Tabakstrang 1 ein Stück in die offene Stirnseite 8 der Filterhülse
5 eingeführt ist. Zur Erleichterung des Einführvorgangs kann dabei vor oder während
des Einführens der Durchmesser des Tabakstrangs geringfügig auf einen Wert d
2 verringert werden, indem der Tabakstrang in sich geringfügig in der dem Drehsinn
der Schraublinie entsprechenden Drehrichtung verwunden wird, d. h. bei der Darstellung
in Fig. durch Verwindung im Uhrzeigersinn bezogen auf die Einführrichtung (Pfeil S),
gemäss dem Drehpfeil D. Hierzu kann das in die Stranghülle 5 eingeführte (oder einzuführende)
Ende des umhüllten Tabakstrangs festgehalten und am gegenüberliegenden (oberen) Ende
in der erwähnten Drehrichtung gemäss dem Pfeil D eine geringfügige Verdrehung ausgeübt
werden; hierdurch wird - vermittels der (schraublinienförmigen) Perforation 7 in Verbindung
mit der geringen Materialstärke der Stranghülle 3 und der gewissen Komprimierbarkeit
der Strangfüllung - eine Verjüngung bzw. Verschlankung des umhüllten Tabakstrangs
auf den erwähnten Durchmesser d
2 bewirkt, der etwas kleiner als der ursprüngliche beim fabrikatorischen Herstellungsvorgang
eingestellte Durchmesser d
1 sein kann und die Einführung des umhüllten Tabakstrangs in die Filterhülse 5 erleichtert,
derart, dass die Einführung ohne jegliche Hilfsmittel erfolgen kann.
[0033] Fig.3c veranschaulicht den Zustand, in welchem der umhüllte Tabakstrang 1 bereits
weitgehend in die Filterhülse 5 eingeschoben ist und nur noch mit einem kleinen Stück
am oberen Ende der Filterhülse herausragt. In diesem Zustand kann durch eine Verwindung
des Tabakstrangs 1 entgegen dem Drehsinn der Perforationsschraublinie 7, d. h. in
Richtung des Pfeils V in Fig. 3c, der Durchmesser des umhüllten Tabakstrangs geringfügig
vergrössert werden (vgl. d
3 in Fig.3c), derart, dass der sich entsprechend der Durchmesserverdickung geringfügig
radial ausdehnende Tabakstrang die Stranghülle 3 mit ihrer Aussenseite zur satten
Anlage gegen die Innenwandung der Filterhülse 5 drückt. Durch vollständiges Einschieben
des umhüllten Tabakstrangs über das letzte verbliebene Stück, ggf. unter «Aufstippen»
wie von filterlosen Zigaretten her bekannt, ist die Selbstverfertigung der Zigarette
nach dem erfindungsgemässen System abgeschlossen und nunmehr ein normaler Rauchvorgang
möglich, wobei die Stranghülle 3 in der fertiggestellten Zigarette verbleibt und zusammen
mit der Filterhülse 5 und der Tabakfüllung 4 geraucht wird. Durch die erfindungsgemäss
ermöglichte Durchmesserveränderung und die dadurch erreichte satte Anlage der Stranghülle
3 an der Filterhülse 5 im vollständig eingeführten Zustand wird dabei jede Beeinträchtigung
des Rauchvorgangs durch die Perforation der in der Hülse verbleibenden Stranghülle
vermieden.
[0034] Gemäss einer in Fig. 10 veranschaulichten Abwandlung dieser Ausführungsform des erfindungsgemässen
Systems ist dem vorgefertigten, als ganzes mit 41 bezeichneten umhüllten Tabakstrang,
der wiederum eine Stranghülle 43 aus einem einen dünnne, rauch- und brennbaren Material,
wie einem Spezial-Zigarettenpapier, aufweist, eine als ganzes mit 42 bezeichnete Filterzigarettenhülse
zugeordnet, die zumindest in ihrem Hülsenabschnitt 45 nicht verklebt ist; der eine,
abstehende Längsrand 48 ist mit einer Gummierung 49 zum nachfolgenden Verkleben der
Zigarettenhülse versehen (in Fig. 10 ist nur der Hülsenabschnitt 45 unverklebt mit
Längsschlitz ausgebildet, während der Filterabschnitt 46 fertig mit verklebter Papierumwicklung
ausgebildet ist; jedoch könnte auch die Papierumwicklung des Filterabschnitts 46 unverklebt
und mit einem dem aufgestellten Gummierungsrand 48, 49 der Hülse entsprechenden aufgestellten
Gummierungsabschnitt ausgebildet sein. Zur Fertigstellung der Zigarette wird der umhüllte
Tabakstrang 41 in Richtung des Pfeils S in den Hülsenabschnitt 45 eingeführt, wobei
sich diese Einführung wegen der zunächst unverklebt-offenen Ausbildung der Hülse 45
besonders einfach gestaltet; im voll eingeschobenen Zustand des Vorfabrikats 41 in
den Hülsenabschnitt 45 wird dieser sodann in vom Selbstdrehen her an sich bekannter
Weise straff um die Stranghülle 43 des Vorfabrikats 41 gewikkelt, indem der überstehende
Klebrand 48, 49 in Richtung des Pfeils auf den gegenüberstehenden Längsrand 50 umgeklappt
und mit diesem verklebt wird; im verklebten Zustand umschliesst die Zigarettenhülse
45 die Stranghülse 43 des Vorfabrikats 41 straff anliegend, so dass beim Rauchen keine
falsche Luft gezogen werden kann; eine Durchmesservariierbarkeit des Vorfabrikats
41 ist bei dieser Ausführungsform nicht erforderlich, und entsprechend kann die Perforation
47 des Vorfabrikats in der gezeigten Weise als Perforationslinie entlang einer Mantellinie
oder in beliebiger anderer Weise ausgebildet sein.
[0035] Zur Erleichterung der anfänglichen Einführung des umhüllten Tabakstrangs 1 in die
offene Stirnseite 8 des Hülsenabschnitts 5 der Filterhülse 2 kann vorgesehen sein,
den Tabakstrang 1 an seinem Einführende 10 (vgl. Fig.4) «anzuspitzen», d. h. die Stranghülle
3 an dem Einführende 10 leicht konisch einwärts einzubördeln, wie bei 11 in Fig. 4
angedeutet. Diese Anspitzung kann ggf. bereits herstellerseitig erfolgen, ist jedoch
gemäss einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemässen Systems in einfacher
Weise auch vom Benutzer durchführbar, und zwar mit Hilfe einer mit der Verpackung
der fabrikatorisch hergestellten umhüllten Tabakstränge 1 integrierten Ausgestaltung,
wie in Fig.5 5 veranschaulicht. Fig. zeigt in perspektivischer Darstellung eine mögliche
Ausführungsform hierfür. Die fabrikatorisch hergestellten umhüllten Tabakstränge 1
werden wie gesagt vorzugsweise - ähnlich wie Fertigzigaretten üblicher Art - in Abpackung
in einem einer üblichen Zigarettenpakkung entsprechenden, beispielsweise aufklappbaren
Packungsbehälter 12 geliefert, der im gezeigten Ausführungsbeispiel aus dem die umhüllten
Tabakstränge 1 über den Hauptteil ihrer Länge aufnehmenden Unterteil 13 und einem
umklappbaren Deckelteil 14 besteht. An einer der Wandungen des Unterteils 13, beispielsweise
an der einen, in Fig.5 sichtbaren Haupt-Vorderfläche 15, ist eine topfförmige Vertiefung
16 mit einer zum Grunde hin konisch verlaufenden Seitenfläche 17 eingeformt; diese
«Anspitz»-Vertiefung 16 ist in den Fig. 6a und 6b in Teilschnitt- und Teildraufsichtansicht
veranschaulicht. Durch Eindrücken des aus der Packung entnommenen umhüllten Tabakstrangs
1 in diese Öffnung unter gleichzeitiger Drehung kann der Benutzer rasch und in einfacher
Weise die konische Abstumpfung 11 (Fig.4) am Einführende des Strangs 1 bewirken.
[0036] Der gleiche Effekt lässt sich in noch einfacherer Weise durch entsprechendes «Eindrehen»
eines umhüllten Tabakstrangs 1 in eine der im umgeklappten Zustand des Klappdeckels
14 offenliegenden Ecken des Behälterdeckels 14 erzielen. Hierzu kann eine der Ecken
des Klappdeckels 14, beispielsweise die in Fig. 5 rechts oben sichtbare Ecke herstellerseitig
entsprechend markiert sein, etwa mit einem Farbpunkt 18 und entsprechender Beschriftung.
[0037] Das erfindungsgemässe System gemäss der vorstehend beschriebenen einen Grundausführung
gestattet daher in der überhaupt einfachst möglichen Weise, ausgehend von einem industriell
vorgefertigten umhüllten Tabakstrang als Vorfabrikat, die Selbstverfertigung einer
Zigarette, die hinsichtlich Formhaltigkeit, Festigkeit, Gleichmässigkeit des Füllgrads,
Rauchbarkeit und allgemeiner Ansehnlichkeit den üblichen industriell hergestellten
Fertigzigaretten voll gleichwertig ist. Da der industriell vorgefertigte umhüllte
Tabakstrang 1 bei dieser Grundausführung des erfindungsgemässen Systems in der vom
Benutzer selbst verfertigten endgültigen Zigarette unverändert aufrechterhalten ist,
insbesondere keine Übertragung derTabakfüllung des umhüllten Tabakstrangs in axialer
Richtung aus der Hülle heraus in eine Zigarettenhülse erforderlich ist, weist die
vom Benutzer selbst verfertigte Zigarette hinsichtlich der Tabakfüllung die gleiche
hohe Qualität wie das Vorfabrikat auf, die unter den genau kontrollierbaren Bedingungen
der ausgereiften industriellen Fertigung optimal einstellbar ist. Für die Selbstverfertigung
der endgültigen Zigarette aus dem industriell vorgefertigten Vorfabrikat wird vom
Benutzer keinerlei vorrichtungsmässiges Hilfsmittel benötigt, derart dass die Selbstverfertigung
der Zigarette aus den beiden Bestandteilen - vorgefertigter umhüllter Tabakstrang
1 und Filterhülse 2 - grundsätzlich jederzeit und an beliebiger Stelle möglich ist.
Die umhüllten Tabakstränge 1 und die zugeordneten, besonders abgestimmten Filterhülsen
sind vorzugsweise in aufeinander abgestimmten Abpakkungen in Form üblicher Zigarettenpackungen
und Filterhülsenpackungen verfügbar, die vom Benutzer leicht mitgeführt werden können.
Daneben besteht natürlich auch die Möglichkeit der Vorratsfertigung durch den Benutzer,
derart dass beispielsweise mehrere oder sämtliche umhüllten Tabakstränge einer Abpackung
mit den entsprechenden zugeordneten Filterhülsen verarbeitet werden und die vom Benutzer
in Selbstverfertigung fertiggestellten Zigaretten zweckmässig in einer der beiden
Packungen (Strangpackung oder Zigarettenhülsenpackung) wie in üblichen Zigarettenpackungen
mitgeführt werden können.
[0038] Das erfindungsgemässe System gemäss der vorstehend beschriebenen Grundausführung
eignet sich darüber hinaus in gleich einfacher Weise auch zur Selbstverfertigung von
filterlosen Zigaretten durch «Drehen», wie in Fig. veranschaulicht. Hierzu wird ein
umhüllter Tabakstrang 1 gleicher Art wie in Fig. 1 veranschaulicht, d.h. aus einer
strangartigen Tabakfüllung 4 in einer dünnen Ummantelung 3 aus feinem dünnen Zigarettenpapier
straff mit einem Zigarettenpapier 19 an sich üblicher Art umwickelt und das Zigarettenpapier
19 in üblicher Weise verklebt. Der umhüllte Tabakstrang 1 ist wiederum mit Perforation
7 versehen, derart dass er als solcher nicht rauchbar ist. Da bei dieser Benutzungsart
zum Selbstdrehen die Variierbarkeit des Stranghüllendurchmessers keine wesentliche
Rolle spielt, könnte die Perforation hier in grundsätzlich beliebiger Weise ausgebildet
sein. Zweckmässig liegt sie jedoch ebenfalls in der für die Ausführungsform nach den
Fig. 1 bis 6 beschriebenen Schraub- bzw. Wendellinienform vor, um mit ein und demselben
umhüllten Tabakstrang-Vorfabrikat «Stopfer» und «Dreher» bedienen zu können.
[0039] Eine andere Grundausführung eines erfindungsgemässen Systems zur Selbstverfertigung
von Zigaretten unter Verwendung eines vorgefertigten umhüllten Tabakstrangs ist in
den Fig. 8 und 9 veranschaulicht. Auch bei dieser Ausführungsform ist - in Übereinstimmung
mit dem Lösungsgrundgedanken der vorliegenden Erfindung - keine axiale Überführung
der Tabakfüllung aus dem Vorfabrikat (umhüllter Tabakstrang) in die Zigarettenhülse
(oder das Selbstdreher-Zigarettenpapier) erforderlich.
[0040] Fig.8 veranschaulicht die Grundbestandteile des erfindungsgemässen Systems gemäss
dieser anderen Grundausführung: das System umfasst
- einen als Ganzes mit 20 (Fig. 8a) bezeichneten, als industrielles Vorfabrikat hergestellten
umhüllten Tabakstrang besonderer Ausbildung
- eine als Ganzes mit 25 (Fig. 8b) bezeichnete Zigarettenfilterhülse besonderer Art
- ein als Hilfsmittel für den Benutzer bei der Selbstverfertigung der endgültigen
Zigarette nach diesem System verwendetes Rohr 31 (Fig. 8c) mit Längsschlitz.
[0041] Der umhüllte Tabakstrang 20 besteht wiederum aus einer Stranghülle 21 und einem von
dieser umschlossenen Tabakstrang 22. In Abweichung von dem umhüllten Tabakstrang 1
der zuvor anhand der Fig. bis 7 beschriebenen Ausführungsform setzt sich jedoch bei
der Ausführungsform gemäss den Fig. 8 und 9 die Stranghülle 21 über die in axialer
Richtung verlaufende Kleb- oder Schweissnaht 23 ein Stück fort, wodurch ein vom Umfang
des umhüllten Tabakstrangs etwas abstehender Lappen bzw. Lasche 24 gebildet wird.
Der umhüllte Tabakstrang 20 ist als Ganzes wiederum als solcher nicht rauchbar und
braucht auch nicht brennbar zu sein; die Nicht-Rauchbarkeit des umhüllten Tabakstrangs
als solchem kann entweder durch Wahl eines entsprechenden unbrennbaren oder nur schwer
brennbaren Materials für die Stranghülle 21 und/ oder durch eine Perforation gewährleistet
werden. Näherhin könnte die Stranghülle 21 beispielsweise aus einem Kunststoffolienmaterial,
aus einer Metallfolie oder aus einem mit Metall kaschierten Papier bestehen, ggf.
auch aus einem brennbaren Material, ggf. sogar aus einem Zigarettenpapier, wobei jedoch
das Stranghüllenmaterial eine ausreichende Festigkeit für das nachträgliche Abziehen
von dem Tabakstrang in der weiter unter anhand von Fig. 9 beschriebenen Weise besitzen
soll.
[0042] Die einen weiteren Bestandteil des Systems gemäss dieser Grundausführung bildende,
in vom üblichen abweichender Art ausgebildete Zigarettenfilterhülse 25 weist einen
Filterabschnitt 26 an sich herkömmlicher Art und einen Hülsenabschnitt 27 auf, der
über seine axiale Länge mit einem Schlitz 28 versehen ist, indem der eine längsseitige
Rand 29 des Filterhülsenpapiers zwar mit Gummierung versehen ist, jedoch nicht mit
dem gegenüberstehenden Rand 30 des Hülsenpapiers verklebt ist. In der Darstellung
von Fig. 8b erstreckt sich der Schlitz 28 nur über die dem Hülsenabschnitt 27 der
Filterhülse 25 entsprechende axiale Länge; jedoch könnte auch die Papierumwicklung
des Filterstücks 26 in Fortsetzung des Schlitzes 28 unverklebt und mit einem dem aufgestellten
Gummierungsrand 29 der Hülse entsprechenden aufgestellten Gummierungsabschnitt ausgebildet
sein.
[0043] Als weiteren Bestandteil weist diese andere Ausführungsform des erfindungsgemässen
Systems ein als Ganzes mit 31 in Fig. 8c veranschaulichtes Rohr aus einem nachgiebigen,
vorzugsweise einem nachgiebig-federnden Material wie beispielsweise Pappe, Kunststoff
oder Metall auf, dessen Durchmesser etwas grösser als die Filterhülse ist und dessen
axiale Länge etwas grösser als der Hülsenabschnitt 27 der Zigarettenfilterhülse 25,
vorzugsweise jedoch etwas kleiner als die axiale Gesamtlänge der Zigarettenfilterhülse
25 ist, derart dass im eingeführten Zustand der Zigarettenfilterhülse (mit dem zuvor
in diese eingeführten umhüllten Tabakstrang, vgl. weiter unten) der Hülsenabschnitt
27 auf der ganzen Länge in dem Rohr 31 liegt, jedoch der Filterabschnitt 26 der Filterhülse
an dem einen stirnseitigen Ende des Rohrs 31 übersteht. Das Rohr 31 ist über seine
gesamte axiale Länge mit einem Schlitz 32 versehen; die den Schlitz 32 bildenden,
sich gegenüberstehenden Längskanten 33, 34 sind leicht nach aussen aufgebogen und
abgerundet ausgebildet (vgl. auch die Darstellung in vergrössertem Massstab in Fig.9),
um einen reibungslosen Funktionsablauf bei der weiter unten beschriebenen Selbstverfertigung
der Zigarette zu gewährleisten. Dieses Schlitzrohr 31 stellt ein Hilfsmittel einfachster
Art für den Benutzer bei der Selbstverfertigung der endgültigen Zigarette dar; dieses
einfache Hilfsmittel ist mit den wesentlich aufwendigeren Gerätschaften nach Art der
eingangs erwähnten, früher bekannten Selbstopfer-oder Selbstdrehervorrichtungen nicht
vergleichbar und besitzt gegenüber dem bei dem bekannten System nach dem Gebrauchsmuster
G 8 309 186 verwendeten Schiebekolben den Vorteil einer geringeren, etwa der Länge
der umhüllten Tabakstränge entsprechenden Länge, derart dass das Schlitzrohr etwa
in einfacher Weise einer jeweiligen Packung von umhüllten Tabaksträngen und/oder zugeordneten
Packung von Filterzigarettenhülsen beigepackt werden könnte.
[0044] Nachfolgend wird anhand von Fig.9 der Vorgang bei der Selbstverfertigung der fertigen
Zigarette durch den Benutzer des Systems aus Fig. 8 erläutert. Hierzu wird zunächst
der ummantelte Tabakstrang 20 aus Fig. 8a so in den Hülsenabschnitt 27 der Filterzigarettenhülse
25 (aus Fig.8b) eingeführt, dass der am Umfang des Strangs 20 überstehende unverklebte
Lappen 24 durch den Schlitz 28 der Zigarettenhülse herausragt. Sodann wird das aus
Zigarettenfilterhülse 25 und in diese eingeführtem ummanteltem Strang 22 bestehende
Aggregat so in axialer Richtung in das Schlitzrohr 31 (Fig.8c) eingeführt, dass der
vom Umfang der Stranghülse überstehende Lappen 24 und der vom Umfang der Filterhülse
nach aussen aufgestellte Klebrand 29 der Filterhülse durch den Schlitz 32 des Rohrs
31 herausragen; der Hülsenabschnitt 27 mit dem darin befindlichen umhüllten Tabakstrang
20 kommen dabei über ihre gesamte Länge in dem Schlitzrohr 31 zu liegen, der Filterabschnitt
26 der Filterhülse 25 steht am einen Ende wenigstens teilweise aus dem Schlitzrohr
31 über.
[0045] Dieser Zustand der in das Schlitzrohr eingeführten Filterhülse mit daran befindlichem
umhüllten Tabakstrang ist in Fig.9 9 in vergrösserter Querschnittsansicht mit näheren
Einzelheiten veranschaulicht. Wie ersichtlich liegen hierbei in Richtung radial von
aussen nach innen folgende Teile vor: das Ganze ist aussen von dem Schlitzrohr 31
umschlossen, dessen in der erwähnten Weise leicht auswärts aufgebogene und abgerundete
Schlitzkanten 33, 34 den Längsschlitz 32 bilden und begrenzen. Als nächstes folgt
der Hülsenabschnitt 27 der Zigarettenfilterhülse, und zwar in solcher Anordnung, dass
der gummierte, nach aussen abstehende Schlitzrand 29 des Hülsenabschnitts 27 durch
den Schlitz 32 des Schlitzrohrs nach aussen übersteht, und zwar im wesentlichen in
Anlage an die Schlitzkante 33 des Schlitzrohrs 31, während die dem Klebrand 29 gegenüberliegende
Schlitzkante 30 des Hülsenabschnitts 27 etwa im Bereich der Schlitzkante 34 des Schlitzrohrs
31 endet. Der Schlitz 28 des Hülsenabschnitts 27 der Zigarettenfilterhülse 25 ist
somit mit dem Schlitz 32 des Schlitzrohrs 31 ausgerichtet. Die nach aussen überstehende
Klebkante 29 des Hülsenabschnitts 27 ist mit dem in Fig. 9 eigens bezeichneten Kleberauftrag
35 versehen.
[0046] Radial einwärts folgt als nächstes die Stranghülle 21 des vorfabrizierten umhüllten
Tabakstrangs 20 mit der inneren Tabakfüllung 22. Der überstehende Lappen 24 der Stranghülle
21 steht dabei durch den Schlitz 28 des Hülsenabschnitts 27 und den damit ausgerichteten
Schlitz 32 des Schlitzrohrs 31 nach aussen über und überdeckt mit seiner grösseren
Erstreckung den überstehenden Kleberand 29, 35 der Hülse 27. Die Kleb-oder Schweissnaht
23 der Stranghülle 21, die hierbei etwa unterhalb der Randkante 34 des Rohrschlitzes
32 zu liegen kommt, ist in Fig. 9 deutlich sichtbar. Bei 36 ist in Fig. 9 eine Perforation
der Stranghülle angedeutet, falls eine solche erforderlich oder tatsächlich vorgesehen
ist, um die Nicht-Rauchbarkeit des Vorfabrikats zu gewährleisten.
[0047] Die abschliessende Fertigstellung der Zigarette aus dem in Fig. 9 dargestellten Zustand
erfolgt in einfachster Weise dadurch, dass man an der überstehenden Lasche 24 der
Stranghülle in Richtung des Pfeils Z zieht; die Kleb- bzw. Schweissnaht 23 des industriell
vorgefertigten Tabakstrangs 20 ist dabei so eingestellt, dass sie sich unter der Wirkung
des Zugs Z löst; zusätzlich kann gemäss einer vorteilhaften Ausgestaltung ggf. noch
eine Sollreissstelle 37 im Bereich der Kleb- bzw. Schweissnaht 23 in der unteren Lage
der Stranghülle vorgesehen sein. Die so aufgetrennte Stranghülle kann durch weiteres
Ziehen an der Lasche 24 vollständig durch den Schlitz 32 aus dem Schlitzrohr 31 herausgezogen
werden. Hierbei ist vorzugsweise der nach aussen überstehende Klebrand 29 der Filterhülse
27 um die Schlitzkante 33 des Rohrs 31 gegen dieses anzudrücken, um die Filterhülse
27 in ihrer Umfangslage zu halten. Diese Arretierung der Filterhülse 27 kann auch
dadurch bewirkt oder zusätzlich verstärkt werden, dass man die überstehende Lasche
24 der Stranghülle nach Lösen der Kleb- bzw. Schweissnaht 23 in stärker tangentialer
Richtung abzieht, derart dass der überstehende Klebrand 29 der Hülse 27 durch die
darüber abgezogene Stranghülle 21 gegen die Schlitzkante 33 des Schlitzrohrs gedrückt
und so die Hülse 27 in ihrer Lage in dem Rohr 31 fixiert wird. Nach dem vollständigen
Abziehen der Stranghülle 21 durch den Rohrschlitz 32 füllt der Tabakstrang 22 nunmehr
den Hü)senabschnitt27 der Zigarettenhülse 25 aus, wobei dies - in Übereinstimmung
mit dem Grundgedanken der vorliegenden Erfindung - ohne eine axiale Überführung des
Tabakstrangs 22 aus der Stranghülle 21 über deren gesamte axiale Länge erreicht wird.
[0048] Als letzter Schritt wird nunmehr der nach aussen offenliegende Klebauftrag 35 des
überstehenden Klebrands 29 der Filterhülse 27 befeuchtet und sodann die Zigarettenfilterhülse
25 an dem nach aussen aus dem Schlitzrohr 31 überstehenden Filterabschnitt 26 in dem
Rohr 31 in Pfeilrichtung U (d.h. in Fig. 9 im Uhrzeigersinn) verdreht; hierbei wird
der überstehende Klebrand 29 der Hülse 27 automatisch in das Rohr eingezogen und über
den gegenüberliegenden Längsrand 30 der Hülse 27 geklappt und mit dieser verklebt.
Hierbei ist zu beachten, dass die Filterhülse 25 und ihr Hülsenabschnitt 27 nach dem
Abziehen der Stranghülle 24, 21 durch die pralle Tabakfüllung 22 eine ausreichende
Steifigkeit für die erwähnte Relativverdrehung gegenüber dem Rohr 31 für den abschliessenden
Verklebvorgang erhält. Alternativ kann auch die Filterhülse 25 an dem Filterabschnitt
26 festgehalten und das Schlitzrohr 31 in der entgegengesetzten Richtung gemäss dem
Pfeil G, d. h. in Fig. 9 im Gegenuhrzeigersinn, verdreht werden, wodurch ebenfalls
der überstehende Klebrand 35, 29 der Filterhülse 27 auf den Rand 30 der Filterhülse
umgeklappt und mit diesem verklebt wird. Damit ist die Verfertigung der Zigarette
abgeschlossen und diese kann aus dem Schlitzrohr 31 entnommen werden. Dieser Entnahmevorgang
kann ggf. durch leichtes Aufspreizen des vorzugsweise federnd-elastisch ausgebildeten
Schlitzrohrs 31 an den Schlitzkanten 33, 34 erleichtert und unterstützt werden, derart
dass die fertige Zigarette von selbst aus dem nach unten gehaltenen Schlitzrohr31
herausfällt.
[0049] Auch mit dieser vorstehend beschriebenen anderen Grundausführung des erfindungsgemässen
Systems wird die Selbstverfertigung einer hochwertigen, den industriell hergestellten
Fertigzigaretten in allen Punkten gleichwertigen Zigarette ausgehend von dem industriell
vorgefertigten umhüllten Tabakstrang in einfachster Weise möglich, und zwar in Übereinstimmung
mit dem Grundgedanken der Erfindung ohne eine axiale Überführung der Tabakfüllung
aus der Stranghülle, derart dass der Tabakstrang in seiner Prallheit und Konsistenz
unverändert gegenüber dem Zustand bei der industriellen Herstellung des Vorfabrikats
aufrechterhalten bleibt. Das für die Selbstverfertigung durch den Benutzer benötigte
Schlitzrohr stellt ein Hilfsmittel einfachster Art dar, das zudem in seiner Form und
seiner Abmessung dem Vorfabrikat bzw. der hierauf abgestimmten Zigarettenhülse weitgehend
angepasst ist und daher sich gut zur Beipackung eignet.
[0050] Die Ausführung gemäss den Fig. 8 und 9 ist primär zur Verwendung mit einer Zigarettenfilterhülse
(besonderer Bauart) bestimmt. Falls jedoch die Stranghülle 21 des umhüllten Tabakstrangs
20 aus einem (nicht zu starken) rauchbaren Material, insbesondere einem Zigarettenpapier
besteht und die Nicht-Rauchbarkeit des Vorfabrikats in geeigneter Weise, beispielsweise
durch entsprechende Perforation, sichergestellt ist, könnte dieses Vorfabrikat 20
in ähnlicher Weise wie dies in Fig. 7 für das Vorfabrikat 1 der Ausführung nach den
Fig. 1 bis 7 erläutert wurde, auch von Selbstdrehern in Verbindung mit einem üblichen
Zigarettenpapier zur Fertigstellung der Zigarette verwendet werden. Der überstehende
Lappen 24 könnte dabei mit in das äussere Zigarettenpapier eingerollt werden.
[0051] Gemäss einer weiteren, in Fig. 11 veranschaulichten Abwandlung kann dabei vorgesehen
sein, die Stranghülle 52 des als ganzes mit 51 bezeichneten Vorfabrikats aus einem
rauchbaren Zigarettenpapier ausreichender Festigkeit und Dichtigkeit herzustellen,
dass sie als alleinige endgültige Zigarettenhülse dienen kann; die Nicht- rauchbarkeit
des Vorfabrikats 51 wird durch eine lineare Perforation 53 gewährleistet, die in axialer
Richtung in einem Bereich der Stranghülle angeordnet ist, der von dem überstehenden
Lappen 54 der Stranghülle 52 beim Anlegen an den Strang überdeckt und so verschlossen
wird; dabei kann der Lappen 54 einfach (in Richtung des Pfeils T) auf den Strang umgelegt
und durch Befeuchten der vorzugsweise am Rand des Lappens 54 vorgesehenen Klebegummierung
55 mit der Aussenseite der Stranghülle 52 unter Verschliessung der Perforation 53
verklebt werden, wodurch in einer ausserordentlich einfachen Weise aus einem als solchem
nicht brauchbaren Vorfabrikat vom Benutzer durch «Fertigdrehen» eine qualitativ hochwertige
Zigarette verfertigt werden kann. In Fig. 11 a ist das Vorfabrikat 51 in einer Ausführung
zur Herstellung einerfilterlosen Zigarette dargestellt. Das in Fig. 11 b veranschaulichte
Vorfabrikat 56 unterscheidet sich von dem in Fig. 11 a lediglich durch den zusätzlich
vorgesehenen Filterabschnitt 57, derart dass nach dem Umklappen und Verkleben des
Lappens 54 unter Verschluss der Perforation 53 wiederum in einfachster Weise eine
qualitativ hochwertige Filterzigarette erhalten wird. Die in Fig. 11 veranschaulichte
Ausbildung eines Vorfabrikats 58 dient ebenfalls zur Verfertigung einer Filterzigarette
und unterscheidet sich von dem in Fig. 11 b dargestellten Vorfabrikat 56 durch einen
am Rand
*der überstehenden Lasche 54 der Stranghülle vorgesehenen festen, steifen, vollkommen
untrennbaren Materialstreifen 59, der mit der Lasche 54 über eine SoIIreissstelle80
verbunden ist. Nach Abdeckung der Perforation durch Umlegen der Lasche 54 gemäss dem
Pfeil T und Verklebung kann sodann der die Handhabung erleichternde untrennbare Griffstreifen
59 entlang der Sollreissstelle 60 abgerissen werden.
[0052] Eine weitere Grundausführung eines erfindungsgemässen Systems ist in Fig. 12 veranschaulicht.
Fig. 12a zeigt in schematischer Ansicht wiederum den industriell vorgefertigten umhüllten
Tabakstrang, der als ganzes mit 61 bezeichnet ist. Die Stranghülle 62 ist bei dieser
Ausführung nicht in Umfangsrichtung überlappt und verklebt, vielmehr stehen die beiden
Enden der Stranghülle von der Umfangsstelle, an welcher sie zusammentreffen, radial
nach auswärts ab und sind in den radial überstehenden Teil unter Bildung eines ausreichend
breiten Griffstreifens 63 miteinander verklebt. An der der Grifflasche 63 diametral
gegenüberliegenden Umfangsstelle ist eine in axialer Längsrichtung verlaufende Sollreissstelle
64 vorgesehen, die vorzugsweise gleichzeitig als die Nichtrauchbarkeit des Vorfabrikats
61 unterstützende Perforation ausgebildet ist. Der Werkstoff der Stranghülle 62 ist
so gewählt, dass - gegebenenfalls in Verbindung mit der Perforation 64 - die Nichtrauchbarkeit
des Vorfabrikats als solchen gewährleistet ist.
[0053] In Fig. 12b sind die wesentlichen Bestandteile dieser Grundausführung eines erfindungsgemässen
Systems in perspektivischer Ansicht dargestellt; wie ersichtlich ist dem Vorfabrikat
61 eine als ganzes mit 65 bezeichnete Filter-Zigarettenhülse an sich herkömmlicher
Art mit Filterabschnitt 66 und Hülsenabschnitt 67 (aus Zigarettenpapier) zugeordnet.
Ein weiterer zugeordneter Bestandteil dieses Systems ist ein dünnwandiges etwas nachgiebig-flexibel
ausgebildetes Rohr, das als ganzes mit 68 bezeichnet ist. Das Rohr weist auf dem Hauptteil
seiner Längserstreckung einen axialen Längsschlitz 69 auf, in welchem ein Schiebekolben
70 mit innerem Kolbenteil 71 und äusserem Griffteil 72 längsverschieblich ist. An
dem nicht-geschlitzten Stirnende ist das Rohr bei 73 nach aussen umgebördelt oder
in anderweitiger Weise griffest gestaltet.
[0054] Die axiale Länge des Vorfabrikats 61 ist geringfügig länger als das Hülsenteil 67
der Filterzigarettenhülse 65, der Durchmesser des Vorfabrikats 61 (ohne die Grifflasche
63) ist auf den Durchmesser des Hülsenabschnitts 67 abgestimmt und entsprechend der
Durchmesser des Schlitzrohrs 68 so, dass das Vorfabrikat mit seinem Strangkörper leicht
in das Rohr einführbar ist, wobei die Grifflasche 63 durch den Schlitz 69 nach aussen
zur Führung übersteht; ausserdem ist das Rohr 68 seinerseits mit seinem Durchmesser
wiederum auf den Hülsenabschnitt 67 der Filterzigarettenhülse 65 so abgestimmt, dass
die Hülse leicht auf das Schlitzrohr aussen aufschiebbar ist, wobei die Einführung
des Schlitzrohrs in das offene Ende des Hülsenabschnitts 67 gegebenenfalls durch leichtes
Zusammendrükken des Schlitzrohrs erleichtert wird.
[0055] Die Verfertigung der Zigarette mit diesem System geht wie folgt vor sich:
[0056] Zunächst wird das Vorfabrikat 61 in der in Fig.12b angedeuteten Weise in Richtung
des Pfeils I in das Schlitzrohr 68 bis zum Anschlag gegen den Schiebekolben 70 eingeführt;
in diesem Zustand liegt das Vorfabrikat 61 mit seiner gesamten Axiallänge in dem Schlitzrohr
68. Dieser Zustand in Querschnittsansicht ist in Fig. 12c veranschaulicht. Als nächstes
wird sodann die durch den Schlitz 69 nach aussen überstehende Grifflasche 63 in Richtung
des Pfeils II nach aussen gezogen, zweckmässig an einem axialen Ende beginnend, derart
dass die gegenüberliegende Sollreisstelle 64 der Stranghülle aufreisst und die Stranghülle
aus dem Schlitz 69 radial abgezogen werden kann; die Tabakfüllung 74 des Vorfabrikats
liegt nunmehr ohne Umhüllung in dem Schlitzrohr 68. Sodann wird die Hülse 65 mit ihrem
Hülsenabschnitt 67 in Richtung des Pfeils II auf das Schlitzrohr 68 aufgeschoben,
wobei zur Erleichterung des Einführens zweckmässig das Schlitzrohr an seinem geschlitzten
Ende leicht zusammengepresst wird. Als letzter Schritt wird nunmehr das Rohr am Griffende
73 gefasst und gehalten und die im Inneren des Schlitzrohrs 68 befindliche, von der
Stranghülle befreite Tabakfüllung durch Verschieben des Schiebekolbens 70 in Richtung
des Pfeils IV in die Zigarettenpapierhülse 65, 67 überführt, die dabei sukkzessive
von dem Schlitzrohr 68 geschoben wird und schliesslich als prall gefüllte Zigarette
abfällt. Dieser letzte Teilvorgang ähnelt dem an sich bekannten Selbststopfen von
Zigarettenhülsen; im Unterschied hierzu wird dem Benutzer jedoch vermittels dem in
das Schlitzrohr einführbaren vorfabrizierten umhüllten Tabakstrang 61 und die Abziehung
der Stranghülle 62 in einfachster Weise eine gleichmässige Füllung Schieberohrs mit
einer genau einer Zigarettenfüllung entsprechenden Tabakportion ermöglicht. In Übereinstimmung
mit dem Grundgedanken der vorliegenden Erfindung ist dabei keine axiale Ausstossung
der Tabakfüllung 74 aus der Stranghülle 62 mit den erwähnten Nachteilen (Beanspruchung
des Stranghüllenmaterials und dadurch bedingte Erfordernisse für die Ausbildung der
Stranghülle) erforderlich, vielmehr erfolgt die Trennung von Stranghülle und Tabakfüllung
- ähnlich wie bei der Ausführungsform gemäss den Fig. 8 und 9 - durch Abziehen der
Stranghülle in radial-seitlicher Richtung. Vorstehend wurden verschiedene Grundausführungen
eines erfindungsgemässen Systems anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele erläutert,
die selbstverständlich in mannigfachen Einzhelheiten abgewandelt werden können, ohne
dass hierdurch der Rahmen der Erfindung verlassen wird. Sämtlichen beschriebenen Grundausführungen
und Ausführungsbeispielen ist der für die Erfindung wesentliche Gedanke gemeinsam,
die Verfertigung der Zigarette unter Verwendung des vorgefertigten umhüllten Tabakstrangs
in einer Weise zu ermöglichen, die keine axiale Ausstossung der Tabakfüllung aus der
Stranghülle erforderlich macht.
1. System zur Selbstverfertigung von Zigaretten durch durch den Verbraucher, unter
Verwendung eines als solches nicht rauchbaren Vorfabrikats (1, Fig. 1 bis 7; 41, Fig.
10) in Form eines fabrikatorisch vorgefertigten umhüllten bzw. ummantelten Tabakstrangs
aus einer mit ihrem Durchmesser der Zigarettenpapierhülse (5, Fig. 1 bis 3; 19, Fig.
1; 42, Fig. 10) der fertigen Zigarette angepassten Stranghülle (3, Fig.1 bis 7; 43,
Fig. 10), aus einem brenn- und rauchbaren Material, insbesondere einem dünnen Zigarettenpapier,
mit einer einer jeweiligen Zigarettenportion entsprechenden strangartigen Tabakfüllung
(4) wobei die Nicht-Rauchbarkeit des Vorfabrikats durch eine Perforation (7; 47) der
Stranghülle gewährleistet ist, das Vorfabrikat (1) mit einem geringfügig kleineren
Durchmesser (d1, Fig. 3a) als die Zigarettenpapierhülse (5) der fertigen Zigarette ausgebildet ist
und die Stranghülle nach der Einführung des Vorfabrikats in die Zigarettenpapierhülse
in dieser verbleibt und mit ihr zusammen die Umhüllung der fertigen Zigarette bildet,
dadurch gekennzeichnet, dass das Vorfabrikat (1) durch Ausbildung der Perforation
(7) der Stranghülle (3) als eine Linearanordnung eng benachbarter Perforationsöffnungen
mit einer geringfügigen nachträglichen Variierbarkeit seines Durchmessers (d2 und d3, Fig.3b und 3c) durch den Benutzer ausgebildet ist.
2. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Perforation der Stranghülle
(3) als sich über die axiale Länge des Vorfabrikats (1) erstreckende Schraub- bzw.
Wendellinie (7) ausgebildet ist.
3. System nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Perforation mehrere gleichsinnige
Schraub- bzw. Wendellinien (7) aufweist.
4. System nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, zur Verwendung in
Verbindung mit Selbstdreher-Zigarettenpapier (19, Fig. 7) als äusserer Zigarettenpapierhülse
der fertigen Zigarette.
5. System nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die äussere Zigarettenpapierhülse (5, Fig. 1 und 3; 19, Fig. 7) aus Zigarettenpapier
einer geringeren Stärke als das Zigarettenpapier üblicher Selbststopfer-Zigarettenhülsen
oder üblicher Selbstdreher-Zigarettenpapiere besteht, derart dass die Summe der Papierstärken
der Stranghülle (3) und der äusseren Zigarettenpapierhülse (5 bzw. 19) im wesentlichen
der Papierstärke einer herkömmlichen Zigarettenhülse bzw. eines herkömmlichen Zigarettenpapiers
entspricht.
6. System nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass an dem einen, als Einführende dienenden stirnseitigen Ende (10, Fig.4) des vorfabrizierten
umhüllten bzw. ummantelten Tabakstrangs (1) die Stranghülle (3) geringfügig konisch
einwärts gebördelt (11, Fig. 4) ist.
7. System nach Anspruch 6, in Verbindung mit einem eine entsprechende Anzahl von vorfabrizierten
umhüllten bzw. ummantelten Tabaksträngen in entsprechender Abpackung aufnehmenden
Packungsbehälter (12, Fig.5), dadurch gekennzeichnet, dass der Packungsbehälter (12)
ein Hilfsmittel (16 bzw. 18, Fig. 5) zur Vornahme der geringfügigen konischen Einwärtsbördelung
(11) der Stranghülle (3) am Einführende (10) des Vorfabrikats durch den Benutzer aufweist.
8. System nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Packungsbehälter (12)
an einer seiner Seitenflächen (15) eine dem Durchmesser des Vorfabrikats (1) entsprechende
topfförmige Vertiefung (16 ) mit konischer Seitenwandung (17) eingeformt enthält.
9. System nach Anspruch 7 oder 8, in Verbindung mit einem mit Klappdeckel (14, Fig.
5) ausgebildeten Packungsbehälter (12), dadurch gekennzeichnet, dass eine der Innenecken
(18) des Klappdeckels (14) als «Eindrehbereich» für die geringfügig konische Einwärtsbördelung
(11) der Stranghülle (3) am Einführende (10) des Vorfabrikats durch den Benutzer markiert
ist.
10. System nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 9, in Verbindung
mit einer Filterzigarettenhülse (42, Fig. 10), deren Hülsenabschnitt (45) die Zigarettenpapierhülse
der fertigen Zigarette bildet, dadurch gekennzeichnet, dass die Filterzigarettenhülse
(42) wengistens über ihren Hülsenabschnitt (45) unverklebt mit einem als Klebrand
(49) nach aussen abstehenden Rand (48) ausgebildet ist, der nach dem Einführen bzw.
Einlegen des vorfabrizierten umhüllten Tabakstrangs (41) auf den gegenüberliegenden
Rand (50) der Filterhülse umgelegt und mit diesem verklebt wird, unter straffer Anlage
der verklebten Zigarettenpapierhülse (45) gegen die Stranghülle (43) des umschlossenen
Vorfabrikats (41).
11. System zur Selbstverfertigung von Zigaretten durch den Verbraucher, unter Verwendung
eines als solchen nicht rauchbaren Vorfabrikats in Form eines fabrikatorisch vorgefertigten
umhüllten bzw. ummantelten Tabakstrangs aus einer mit ihrem Durchmesser der Zigarettenpapierhülse
der fertigen Zigarette angepassten Stranghülle mit einer einer jeweiligen Zigarettenportion
entsprechenden strangartigen Tabakfüllung, in Verbindung mit einer Filterzigarettenhülse,
deren Hülsenabschnitt die Zigarettenpapierhülse der fertigen Zigarette bildet, dadurch
gekennzeichnet,
- dass die Stranghülle (21, Fig. 8, 9) des vorfabrizierten, umhüllten bzw. ummantelten
Tabakstrangs (21) mit einem vom geschlossenen Umfang nach aussen überstehenden Lappen-
bzw. Laschenabschnitt (24) ausgebildet ist,
- dass die Filterzigarettenhülse (25) wenigstens über ihren Hülsenabschnitt (27) unverklebt
mit einem axialen Längsschlitz (28) ausgebildet ist, von welchem der eine Rand als
Klebrand (29) nach aussen absteht,
- und dass als Hilfsmittel zur Selbstverfertigung der Zigarette aus dem umhüllten
Tabakstrang (20) und der Filterzigarettenhülse (25) ein mit einem Längsschlitz (32)
versehenes Rohr (31) aus einem federnd-flexiblen Material zugeordnet ist, dessen axiale
Länge im wesentlichen der Länge des umhüllten Tabakstrangs (20) und des Hülsenabschnitts
(27) der Filterzigarettenhülse (25) entspricht.
12. System nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der vom Umfang der Stranghülle
(21) des Vorfabrikats (20) überstehende Lappen- bzw. Laschenabschnitt (24) einstückig
mit der Stranghülle (21) ausgebildet ist und sich von der axialen Kleb- bzw. Schweissnaht
(23) der Stranghülle (21) aus nach aussen erstreckt.
13. System nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Stranghülle (21) des
Vorfabrikats (20) benachbart der Kleb- bzw. Schweissnaht (23) in der unteren der beiden
sich im Kleb- bzw. Schweissbereich überdeckenden Lagen des Stranghüllenmaterials eine
Sollreissstelle (37) aufweist.
14. System nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 11 bis 13, dadurch
gekennzeichnet, dass die Stranghülle (21) des Vorfabrikats (20) aus einem nicht brennbaren
und/oder nicht rauchbaren Material besteht.
15. System nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 11 bis 14, dadurch
gekennzeichnet, dass die Stranghülle (21) des Vorfabrikats mit einer Perforation (36)
zur (zusätzlichen) Gewährleistung der Nicht-Rauchbarkeit des Vorfabrikats versehen
ist.
16. System nach einem oder mehreren der Ansprüche 11 bis 15, dadurch gekennzeichnet,
dass das Schlitzrohr (31) an den sich gegenüberstehenden Längskanten (33, 34) des
Schlitzes leicht nach aussen aufgebogen und abgerundet ausgebildet ist.
17. Verfahren zur Selbstverfertigung von Zigaretten durch den Verbraucher gemäss dem
System nach einem oder mehreren der Ansprüche 11 bis 16, gekennzeichnet durch die
folgenden Verfahrensschritte:
- der vorfabrizierte umhüllte bzw. ummantelte Tabakstrang (20, Fig. 8a) wird so in
den Hülsenabschnitt (27) der Filterzigarettenhülse (25, Fig. 8b) in axialer Richtung
eingeführt, dass der Lappen- bzw. Laschenabschnitt (24) des Vorfabrikats (20) durch
den Längsschlitz (8) des Hülsenabschnitts (27) der Zigarettenfilterhülse (25) nach
aussen steht,
- die Zigarettenfilterhülse (25) mit dem in sie eingeführten Vorfabrikat (20) wird
in axialer Richtung so in das Schlitzrohr (31) eingeführt, dass der vom Umfang der
Stranghülle (21) des Vorfabrikats (20) durch den Schlitz (28) des Hülsenabschnitts
(27) der Zigarettenfilterhülse (25) überstehende Lappen- bzw. Laschenabschnitt (24)
sowie der vom Umfang der Zigarettenhülse (27) nach aussen abstehende Klebrand (29)
des Hülsenabschnitts (27) der Zigarettenfilterhülse (25) durch den Längsschlitz (32)
des Schlitzrohrs (31) nach aussen überstehen, wobei die Einführung in axialer Richtung
so weit erfolgt, dass das Vorfabrikat (20) mit der es umschliessenden Zigarettenpapierhülse
(27) in dem Schlitzrohr (31) umschlossen sind, während der Filterabschnitt (26) der
Zigarettenfilterhülse (25) am einen Ende des Schlitzrohrs (31) übersteht,
- durch Ziehen nach aussen an dem nach aussen überstehenden Lappen- bzw. Laschenabschnitt
(24) der Stranghülle des Vorfabrikats (20) wird die Kleb- bzw. Schweissnaht (23) und/oder
die Sollreissstelle (37) der Stranghülle (21) aufgetrennt,
- durch weiteres Ziehen an dem Lappen- bzw. Laschenabschnitt (24) wird die Stranghülle
(21) vollständig aus den Längsschlitzen (32, 28) des Schlitzrohrs (31) und der Zigarettenpapierhülse
(27) nach aussen abgezogen,
- durch Relativverdrehung des Schlitzrohrs (31) bezüglich der Zigarettenfilterhülse
(25) wird der nach aussen überstehende Klebrand (29) der Zigarettenpapierhülse (27)
einwärts zur Überdekkung mit dem anderen Schlitzrand (30) der Zigarettenpapierhülse
(27) umgeklappt und mit diesem mittels der (ggf. zuvor aktivierten) Klebschicht (35)
verklebt.
18. System zur Selbstverfertigung von Zigaretten durch den Verbraucher, unter Verwendung
eines als solchen nicht rauchbaren Vorfabrikats in Form eines fabrikatorisch vorgefertigten
umhüllten bzw. ummantelten Tabakstrangs mit einer einer jeweiligen Zigarettenportion
entsprechenden strangartigen Tabakfüllung, wobei die Nichtrauchbarkeitdes Vorfabrikats
durch eine Perforation der Stranghülle gewährleistet ist, dadurch gekennzeichnet,
- dass die aus einem brenn- und rauchbaren Material, insbesondere einem Zigarettenpapier
üblicher Stärke, bestehende Stranghülle (2, Fig. 11) mit einem vom geschlossenen Umfang
nach aussen überstehenden Lappen- bzw. Laschenabschnittt (54) ausgebildet ist, der
auf die Aussenseite des angrenzenden Bereichs der Stranghülle umlegbar und mit dieser
verklebbar ist,
- und dass die Perforation (53) in dem beim abschliessenden Umlegen des anfänglich
abstehenden Lappen- bzw. Laschenabschnitts (54) von diesem überdeckten angrenzenden
Umfangsbereich der Stranghülle (52) vorgesehen ist,
- derart dass durch einfaches Umlegen und Verkleben des anfänglich überstehenden Lappen-
bzw. Laschenabschnitts (54) mit der Aussenseite der Stranghülle die Peforation (53)
verschlossen und eine fertige rauchbare Zigarette erhalten wird (Fig. 11).
19. System nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass der vorgefertigte umhüllte
Tabakstrang (56, Fig. 11 b; 58, Fig. 11c) an seinem einen stirnseitigen Ende einen
Filterabschnitt (57) aufweist.
20. System nach Anspruch 18 oder Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass der anfänglich
abstehende Lappen- bzw. Laschenabschnitt (54) der Stranghülle (52) über eine Sollreissstelle
(60, Fig. 11c) mit einem verstärkten, nach dem Umlegen und Verkleben abreissbaren
Materialstreifen (59) aus einem nichtbrenn- und -rauchbaren Material versehen ist
(Fig. 11 c).
21. System zur Selbstverfertigung von Zigaretten durch den Verbraucher, unter Verwendung
eines als solchen nicht rauchbaren Vorfabrikats in Form eines fabrikatorisch vorgefertigten
umhüllten bzw. ummantelten Tabakstrangs aus einer mit ihrem Durchmesser der Zigarettenpapierhülse
der fertigen Zigarette angepassten Stranghülle mit einer einer jeweiligen Zigarettenportion
entsprechenden strangartigen Tabakfüllung, in Verbindung mit einer Filterzigarettenhülse,
deren Hülsenabschnitt die Zigarettenpapierhülse der fertigen Zigarette bildet, dadurch
gekennzeichnet,
- dass die Stranghülle (62, Fig. 12) des vorfabrizierten umhüllten bzw. ummantelten
Tabakstrangs (61) mit einer vom geschlossenen Umfang radial abstehenden Grifflasche
(63) ausreichender Breite ausgebildet ist,
- dass die Stranghülle (62) in dem der Grifflasche (63) gegenüberliegenden Umfangsbereich
mit einer axialen Sollreissstelle (64) ausgebildet ist,
- und dass als Hilfsmittel zur Selbstverfertigung der Zigarette aus dem umhüllten
Tabakstrang (61) und der Filterzigarettenhülse (65, Fig. 12b) ein auf einem Teil seiner
Länge mit einem Schlitz (69) versehenes Rohr (68) aus einem federnd-flexiblen Material
zugeordnet ist, in dessen Schlitz (69) ein Schiebekolben (70) längs verschieblich
geführt ist, wobei die frei verfügbare, nicht von dem Schiebekolben (70) in dessen
Ausgangs-Endstellung eingenommene axiale Länge des geschlitzten Bereichs im wesentlichen
der Länge des umhüllten Tabakstrangs (61) und des Hülsenabschnitts (67) der Filterzigarettenhülse
(65) entspricht.
22. System nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass das Schlitzrohr (68) an
seinem ungeschlitzten stirnseitigen Ende mit einer griffesten Kante (73, Fig. 12b)
ausgebildet ist.
23. Verfahren zur Selbstverfertigung von Zigaretten durch den Verbraucher gemäss dem
System nach Anspruch 21 oder 22, gekennzeichnet durch die folgenden Verfahrensschritte:
- Einführen (Pfeil I, Fig. 12b) des vorfabrizierten umhüllten bzw. ummantelten Tabakstrangs
(61) in den geschlitzten Teil des Schlitzrohrs (68), wobei die Grifflasche (63) des
Vorfabrikats (61) durch den Schlitz (69) nach aussen übersteht;
- Aufreissen der Sollreissstetle (64) der Stranghülle (62) durch Ziehen nach aussen
(Pfeil 11, Fig. 12b) an der durch den Schlitz überstehenden Grifflasche (63) der Stranghülle,
und Abziehen der aufgetrennten Stranghülle durch den Schlitz (69) nach aussen;
- Aufschieben (Pfeil 111 in Fig. 12b) des Hülsenabschnitts (67) der Filterzigarettenhülse
(65) auf den geschlitzten Bereich des Schlitzrohrs (68);
- Ausstossen der stranghüllenfreien Tabakfüllung (74) zu deren Überführung in die
Zigarettenpapierhülse (67) durch Verschieben des Schiebekolbens (70) in Richtung (Pfeil
IV, Fig. 12b) der geschlitzten Stirnseite des Schlitzrohrs.
1. System for the making of cigarettes by the consumer himself using a prefabricated
product (1, fig. 1 through 7; 41, fig. 10) not smokable as such in the form of an
industrially prefabricated sheathed or enveloped tobacco skein comprising a skein
sheath (3, fig. 1-7; 43, fig. 10) of a combustible and smokable material, in particular
a thin cigarette paper, adapted in its diameter to the cigarette paper shell (5, fig.
1-3; 19, fig. 7; 42, fig. 10) of the finished cigarette and having a skein-like tobacco
filling (4) corresponding to a respective cigarette portion, the non-smokability of
the prefabricated product being ensured by a perforation (7; 47) of the skein sheath,
said prefabricated product (1) being formed with a slightly smaller diameter (dl, fig. 3a) than the cigarette paper shell (5) of the finished cigarette, and the skein
sheath, after introduction of the prefabricated product into the cigarette paper shell,
remaining in the latter and forming together therewith the envelope or shell of the
finished cigarette, characterized in that by forming the perforation (7) of the skein
sheath (3) as a linear array of closely adjacent perforation openings, the prefabricated
product (1) is provided with a slight subsequent variability of its diameter (d2 and d3, fig. 3b and 3c) by the user.
2. System according to claim 1, characterized in that the perforation of the skein
sheath (3) is formed as helical line (7) extending over the axial lenght of the prefabricated
product (1).
3. System according to claim 2, characterized in that the perforation comprises a
plurality of helical lines (7) in the same direction.
4. System according to one or more of the preceding claims for use in conjunction
with roll- your-own cigarette paper (19, fig. 7) as outer cigarette paper shell of
the finished cigarette.
5. System according to one or more of the preceding claims, characterized in that
the outer cigarette paper shell (5, fig. 1 and 3; 19, fig. 7) consists of cigarette
paper of a smaller thickness than the cigarette paper of conventional self- stuffing
cigarette shells or conventional roll- your-own cigarette papers in such a manner
that the sum of the paper thicknesses of the skein sheath (3) and the outer cigarette
paper shell (5; 19) corresponds substantially to the paper thickness of a conventional
cigarette shell or a conventional cigarette paper.
6. System according to one or more of the preceding claims, characterized in that
at the one end face (10, fig. 4) of the prefabricated sheathed or enveloped tobacco
skein (1) serving as insertion end the skein sheath (3) is slightly inwardly conically
bevelled (11, fig. 4).
7. System according to claim 6 in conjunction with a corresponding number of prefabricated
sheathed or enveloped tobacco skeins in a container (12, fig.5) receiving corresponding
packing, characterized in that the container (12) comprises an aid (16; 18, fig. 5)
for carrying out the slight conical inward edging (11) of the skein sheath (3) at
the insertion end (10) of the prefabricated product by the user.
8. System according to claim 7, characterized in that the container (12) comprises
at one of its side faces (15) a pot-shaped depression (16) with conical side wall
(17) corresponding to the diameter of the prefabricated product (1
9. System according to claim 7 or 8 in conjunction with a container (12) formed with
pivot lid (14, fig. 5), characterized in that one of the inner corners (18) of the
pivot lid (14) is marked as «turn-in region» for the slightly conical inward bevelling
or edging (11) of the skein sheath (3) of the insertion end (10) of the prefabricated
product by the user.
10. System according to one or more of the preceding claims 1 to 9 in conjunction
with a filter cigarette shell (42, fig. 10) whose shell portion (45) forms the cigarette
paper shell of the finished cigarette, characterized in
- that the filter cigarette shell (42) is formed at least over its shell portion (45)
unadhered with an edge (48) which projects outwardly as adhesion edge (49) and which
after the introduction or insertion of the prefabricated sheathed tobacco skein (41)
is folded onto the opposite edge (50) of the filter shell and adhered to the latter
with tight engagement of the adhered cigarette paper shell (45) against the skein
sheath (43) of the enveloped prefabricated product (41).
11. System for the making of cigarettes by the consumer himself using a prefabricated
product not smokable as such in the form of an industrially prefabricated sheathed
or enveloped tobacco skein comprising a skein sheath adapted in its diameter to the
cigarette paper shell of the finished cigarette with a skein-like tobacco filling
corresponding to a particular cigarette portion, in conjunction with a filter cigarette
shell whose shell portion forms the cigarette paper shell of the finished cigarette,
characterized in
- that the skein sheath (21, figs. 8, 9) of the prefabricated sheathed or enveloped
tobacco skein (21) is formed with a tab or tongue portion (24) projecting outwardly
from the closed periphery,
- that the filter cigarette shell (25) is formed at least over its shell portion (27)
unadhered with an axial elongated slot (28) from which the one edge projects outwardly
as adhesion edge (29),
- and that as aid for the making of the cigarette by the consumer himself from the
sheathed tobacco skein (20) and the filter cigarette shell (25) a tube (31) provided
with a longitudinal slot (32) and consisting of a resilient flexible material is provided
whose axial length corresponds substantially to the length of the sheathed tobacco
skein (20) and of the shell portion (27) of the filter cigarette shell (25).
12. System according to claim 11, characterized in that the tab or tongue portion
(24) projecting from the periphery of the skein sheath (21) of the prefabricated product
(20) is formed integrally with the skein sheath (21) and extends outwardly from the
axial adhesion or fusion seam (23) of the skein sheath (21).
13. System according to claim 12, characterized in that the skein sheath (21) of the
prefabricated product (20) comprises adjacent the adhesion or fusion seam (23) in
the lower of the two layers of the skein sheath material coinciding in the adhesion
and fusion region a desired tear point (37).
14. System according to one or more of the preceding claims 11 to 13, characterized
in that the skein sheath (21) of the prefabricated product (20) consists of a non-combustible
and/or non-smokable material.
15. System according to one or more of the preceding claims 11 to 14, characterized
in that the skein sheath (21) of the prefabricated product is provided with a perforation
(36) for (additionally) ensuring the non-smokability of the prefabricated product.
16. System according to one or more of the preceding claims 11 to 15, characterized
in that the slit tube (31) at the opposing longitudinal edges (33,34) of the slot
is slightly outwardly bent and rounded.
17. Method for the making of cigarettes by the consumer himself using the system according
to one or more of claims 11 to 16, characterized in that the following method steps:
- the prefabricated sheathed or enveloped tobacco skein (20, fig.8a) is introduced
into the shell portion (27) of the filter cigarette shell (25, fig. 8b) in axial direction
in such a manner that the tab or tongue portion (24) of the prefabricated product
(20) projects outwardly through the longitudinal slot (28) of the shell portion (27)
of the cigarette filter shell (25),
- the cigarette filter shell (25) is introduced with the prefabricated product (20)
inserted therein in axial direction into the slit tube (31) so that the tab or tongue
portion (24) projecting from the periphery of the skein sheath (21) of the prefabricated
product (20) through the slot (28) of the shell portion (27) of the cigarette filter
shell (25) and the adhesion edge (29) of the shell portion (27) of the cigarette filter
shell (25) projecting from the periphery of the cigarette shell (27) outwardly project
through the longitudinal slot (32) of the slit tube (31) outwardly, the introduction
in the axial direction being effected to such an extent that the prefabricated product
(20) with the cigarette paper shell (27) surrounding it are enclosed in the slit tube
(31) whilst the filter portion (26) of the cigarette filter shell (25) projects at
one end of the slit tube (31),
- by pulling outwadly on the outwardly projecting tab or tongue portion (24) of the
skein sheath of the prefabricated product (20) the adhesion or fusion seam (23) and/or
the desired tear point (37) of the skein sheath (21) is separated, - by further pulling
of the tab or tongue portion (24) the skein sheath (21) is withdrawn completely from
the longitudinal slots (32, 28) of the slit tube (31) and the cigarette paper shell
(27) outwardly,
- by relative turning of the slit tube (31) with respect to the cigarette filter shell
(25) the outwardly projecting adhesion edge (29) of the cigarette paper shell (27)
is folded over inwardly to coincide with the other slot edge (30) of the cigarette
paper shell (27) and stuck to the latter by means of the (possibly previously activated)
adhesive layer (35).
18. System for the making of cigarettes by the consumer himself using a prefabricated
product not as such smokable in the form of an industrially prefabricated sheathed
or enveloped tobacco skein with a skeinlike tobacco filling corresponding to a particular
cigarette portion, the non-smokability of the prefabricated product being ensured
by a perforation of the skein sheath, characterized in
- that the skein sheath (52, fig. 11) consisting of a combustible and smokable material,
in particular a cigarette paper of usual thickness, is formed with a tab or tongue
portion (54) which projects outwardly from the closed periphery and which is adapted
to be folded onto the outside of the adjacent region of the skein sheath and adhered
to the latter,
- and that the perforation (53) is provided in the peripheral region of the skein
sheath (52) which on subsequent folding overthe initially projecting tab or tongue
portion (54) is covered by the latter,
- in such a manner that by simple folding over and adhering of the initially projecting
tab or tongue portion (54) to the outside of the skein sheath the perforation (53)
is sealed and a finished smokable cigarette is obtained (fig. 11).
19. System according to claim 18, characterized in that the prefabricated sheathed
tobacco skein (56, fig. 11 b; 58, fig. 11 c) comprises a filter portion (57) at its
one end face.
20. System according to claim 18 or 19, characterized in that the initially projecting
tab or tongue portion (54) of the skein sheath (52) is provided over a desired tear
position (60, fig. 11c) with a reinforced metal strip (59) which consists of non-combustible
and non-smokable material and is adapted to be torn off after the folding over and
adhering (fig. 11c).
21. System for the making of cigarettes by the consumer himself using a prefabricated
product not as such smokable in the form of an industrially prefabricated sheathed
or enveloped tobacco skein comprising a skein sheath adapted in its diameter to the
cigarette paper shell of the finished cigarette with a skeinlike tobacco filling corresponding
to a particular cigarette portion, in conjunction with a filter cigarette shell whose
shell portion forms the cigarette paper shell of the finished cigarette, characterized
in
- that the skein sheath (62, fig. 12) of the prefabricated sheathed or enveloped tobacco
skein (61) is formed with a grip tab (63) of adequate width projecting radially from
the closed periphery,
- that the skein sheath (62) is formed in the peripheral region opposite the grip
tab (63) with an axial desired tear point (64),
- and that as aid for the making of the cigarette by the consumer himself from the
sheathed tobacco skein (61) and the filter cigarette shell (65, fig.12b) a tube (68)
provided on a portion of its length with a slot (69) and consisting of a resilient
flexible material is provided in the slot (69) of which a displacement plunger (70)
is guided longitudinally displaceably, the freely available axial length of the slit
region not occupied by the displacement plunger (70) in its initial end position corresponding
substantially to the length of the sheathed tobacco skein (61) and of the shell portion
(67) of the filter cigarette shell (65).
22. System according to claim 21, characterized in that the slit tube (68) is formed
at its unslit end face with a grippable edge (73, fig. 12b).
23. Method for the making of cigarettes by the consumer himself according to the system
of claim 21 or 22, characterized by the following method steps:
- introduction (arrow I, Fig. 12b) of the prefabricated sheathed or enveloped tobacco
skein (61) into the slit portion of the slit tube (68), the grip tab (63) of the prefabricated
product (61) projecting outwardly through the slot{69);
- tearing open of the desired tear point (64) of the skein sheath (62) by pulling
outwardly (arrow 11, fig. 12b) on the grip tab (63) of the skein sheath projecting
through the slot and withdrawing the separated skein sheath outwardly through the
slot (69);
- pushing (arrow III in fig. 12b) the shell portion (67) of the filter cigarette shell
(65) onto the slit region of the slit tube (68);
- ejection of the tobacco filling (74) freed from the skein sheath for transfer thereof
into the cigarette paper shell (67) by displacing the displacement plunger (70) in
the direction (arrow IV, fig. 12b) of the slit end side of the slit tube.
1. Système pour l'autofabrication de cigarettes par le consommateur avec utilisation
d'une ébauche (1, fig.1 à 7; 41, fig. 10) non fumable comme telle en forme de rouleau
de tabac entouré voire enveloppé préfabriqué industriellement, composé d'une enveloppe
de rouleau (3, fig. 1 à 7; 43, fig.10) adaptée, quant à son diamètre, à la douille
de papier à cigarettes (5, fig.1 à 3; 19, fig. 7; 42, fig. 10) de la cigarette terminée,
réalisée en une matière combustible et fumable, en particulier un papier à cigarettes
mince, avec une charge de tabac (4) en forme de rouleau, correspondant à une portion
respective de cigarette, la non fumabilité de l'ébauche étant assurée par une perforation
(7; 47) de l'enveloppe de rouleau, l'ébauche (1) étant conformée avec un diamètre
(d1, fig. 3a) légèrement plus petit que la douille de papier à cigarettes (5) de la cigarette
terminée et l'enveloppe de rouleau restant dans la douille de papier à cigarettes
après introduction de l'ébauche dans celle-ci et constituant avec elle l'enveloppe
de la cigarette confectionnée, caractérisé en ce que l'ébauche (1) est conformée de
manière à permettre une légère variabilité ultérieure de son diamètre (d2 et d3, fig. 3b et 3c) par l'utilisateur par configuration de la perforation (7) de l'enveloppe
de rouleau (3) en agencement linéaire d'orifices de perforation étroitement voisins.
2. Système selon la revendication 1, caractérisé en ce que la perforation de l'enveloppe
de rouleau (3) est conformée à la manière d'une ligne spirale ou hélicoïdale (7) qui
s'étend sur la longueur axiale de l'ébauche (1 ).
3. Système selon la revendication 2, caractérisé en ce que la perforation présente
plusieurs lignes spirales ou hélicoïdales (7) de même sens.
4. Système selon une ou plusieurs des revendications précédentes pour l'utilisation
en combinaison avec du papier à cigarettes pour l'autorou- lage (19, fig. 7) en tant
que douille de papier à cigarettes extérieure de la cigarette terminée.
5. Système selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce
que la douille de papier à cigarettes (5, fig. 1 et 3; 19, fig.7) extérieure se compose
de papier à cigarettes de moindre épaisseur que le papier à cigarettes de douilles
à cigarettes courantes pour l'autobourrage ou que les papiers à cigarettes habituels
pour l'autoroulage, de sorte que la somme des épaisseurs de papier de l'enveloppe
de rouleau (3) et de la douille de papier à cigarettes (5 et 19) extérieure correspond
pour l'essentiel à l'épaisseur de papier d'une douille traditionnelle de cigarettes
ou d'un papier traditionnel à cigarettes.
6. Système selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce
que l'enveloppe de rouleau (3) est légèrement rabattue coniquement vers l'avant à
une extrémité frontale (10, fig.4) du rouleau de tabac (1) préfabriqué entouré voire
enveloppé servant à l'introduction.
7. Système selon la revendication 6 en association avec un paquet d'emballage (12,
fig. 5) accueillant un nombre correspondant de rouleaux de tabac préfabriqués entourés
voire enveloppés adéquatement conditionnés, caractérisé en ce que le paquet d'emballage
(12) présente un moyen auxiliaire (16 ou 18, fig. 5) pour permettre à l'utilisateur
de pratiquer le léger repli conique vers l'avant (11) de l'enveloppe de rouleau (3)
à l'extrémité d'introduction (10) de l'ébauche.
8. Système selon la revendication 7, caractérisé en ce qu'un creux (16) en forme de
pot avec paroi latérale (17) conique adapté au diamètre de l'ébauche (1) est moulé
dans le paquet d'emballage (12).
9. Système selon la revendication 7 ou 8 en combinaison avec un paquet d'emballage
(12) pourvu d'un couvercle rabattable (14, fig.5), caractérisé en ce qu'un des coins
intérieurs (18) du couvercle rabattable (14) est marqué comme «zone de formage» pour
le léger repli vers l'avant conique (11) de l'enveloppe de rouleau (3) à l'extrémité
d'introduction (10) de l'ébauche par l'utilisateur.
10. Système selon une ou plusieurs des revendications précédentes 1 à 9 en association
avec une douille de cigarettes à filtre (42, fig. 10), dont la section de douille
(45) forme la douille de papier à cigarettes de la cigarette terminée, caractérisé
en ce que
- la douille de cigarettes bout filtre (42) présente, à l'état non collé, un bord
(48) dépassant extérieurement en tant que bord collant (49) sur au moins sa section
de douille (45), lequel est rabattu sur le bord (50) opposé de la douille de filtre
et collé à celui-ci lors de l'introduction voire de l'engagement du rouleau de tabac
(41) entouré préfabriqué, avec application serrée de la douille de papier à cigarettes
(45) collée contre l'enveloppe de rouleau (43) de l'ébauche (41) gainée.
11. Système pour l'autofabrication de cigarettes par le consommateur avec utilisation
d'une ébauche non fumable comme telle en forme de rouleau de tabac préfabriqué entouré
voire enveloppé se composant d'une enveloppe de rouleau adaptée, quant à son diamètre,
à la douille de papier à cigarettes de la cigarette terminée, avec une charge de tabac
en forme de rouleau correspondant à une portion respective de cigarette, en association
avec une douille de cigarette à filtre, dont la section de douille constitue la douille
de papier à cigarettes, caractérisé en ce que
- l'enveloppe de rouleau (21, fig. 8, 9) du rouleau de tabac (21) préfabriqué entouré
voire enveloppé présente une section en forme de languette ou de patte repliée (24)
qui déborde extérieurement par rapport au pourtour fermé,
- la douille de cigarette à bout filtre (25) présente, à l'état non collé, une fente
longitudinale (28) axiale au moins sur sa section de douille (27), dont dépasse vers
l'extérieur un bord en tant que bord collant (29),
- et en ce qu'un tube (31) pourvu d'une fente longitudinale (32) en matière faisant
ressort voire flexible, dont la longueur axiale correspond pour l'essentiel à la longueur
du rouleau de tabac (20) entouré et de la section de douille (27) de la douille de
cigarette à bout filtre (25) est associé en tant que moyen auxiliaire pour l'autofabrication
de la cigarette à partir du rouleau de tabac (20) entouré et de la douille de cigarette
à bout filtre (25).
12. Système selon la revendication 11, caractérisé en ce que la section en forme de
languette ou de patte repliée (24) qui dépasse du pourtour de l'enveloppe de rouleau
(21) de l'ébauche (20) est réalisée d'une seule pièce avec l'enveloppe de rouleau
(21) et s'étend en direction de l'extérieur à partir du joint collé ou soudé (23)
de l'enveloppe de rouleau (21 ).
13. Système selon la revendication 12, caractérisé en ce que l'enveloppe de rouleau
(21) de l'ébauche (20) présente une zone de déchirure préférentielle (37) à proximité
du joint collé ou soudé (23) dans la couche inférieure des deux couches de matière
d'enveloppe de rouleau qui se chevauchent dans la région du joint collé ou soudé.
14. Système selon une ou plusieurs des revendications précédentes 11 à 13, caractérisé
en ce que l'enveloppe de rouleau (21) de l'ébauche (20) se compose d'une matière non
combustible et/ ou non fumable.
15. Système selon une ou plusieurs des revendications précédentes 11 à 14, caractérisé
en ce que l'enveloppe de rouleau (21) de l'ébauche est munie d'une perforation (36)
en vue d'assurer (complémentairement) la non fumabilité de l'ébauche.
16. Système selon une ou plusieurs des revendications 11 à 15, caractérisé en ce que
le tube fendu (31 ) est légèrement plié vers l'extérieur et arrondi au niveau des
arêtes longitudinales (33, 34) opposées de la fente.
17. Procédé pour l'autofabrication de cigarettes par le consommateur conformément
au système selon une ou plusieurs des revendications 11 à 16, caractérisé par les
démarches suivantes:
- le rouleau de tabac (20, fig. 8a) préfabriqué entouré voire enveloppé est introduit
dans la section de douille (27) de la douille de cigarette à bout filtre (25, fig.
8b) dans le sens de l'axe de telle sorte que la section en forme de languette ou de
patte repliée (24) de l'ébauche (20) dépasse vers l'extérieur par la fente longitudinale
(28) de la section de douille (27) de la douille de filtre à cigarette (25),
- la douille de filtre à cigarette (25) est introduite, avec l'ébauche (20) qu'elle
contient, dans le tube fendu (31) dans le sens axial, de telle manière que la section
en forme de languette ou de patte repliée (24) qui dépasse du pourtour de l'enveloppe
de rouleau (21) de l'ébauche (20) par la fente (28) de la section de douille (27)
de la douille de filtre à cigarettes (25) de même que le bord collant (29) de la section
de douille (27) de la douille de filtre à cigarettes (25) écartée vers l'extérieur
par rapport au pourtour de la douille à cigarettes (27) dépassent vers l'extérieur
par la fente longitudinale (32) du tube fendu (31), l'introduction se faisant si profondément
dans le sens axial que l'ébauche (20), avec la douille de papier à cigarettes (27)
qui l'entoure, sont emprisonnées dans le tube fendu (31), tandis que la section de
filtre (26 ) de la douille de filtre à cigarettes (25) dépasse à l'une des extrémités
du tube fendu (31),
- en tirant vers l'extérieur sur la section en forme de languette ou de patte repliée
(24) de l'enveloppe de rouleau de l'ébauche (20) dépassant extérieurement, le joint
collé ou soudé (23) et/ou la zone de déchirure préférentielle (37) de l'enveloppe
de rouleau (21) est détaché,
- en continuant de tirer sur la section en forme de languette ou de patte repliée
(24), l'enveloppe de rouleau (21) est complètement extraite vers l'extérieur par les
fentes longitudinales (32,28) du tube fendu (31) et de la douille de papier à cigarettes
(27),
- par rotation relative du tube fendu (31) sur la douille de filtre à cigarettes (25),
le bord collant (29) de la douille de papier à cigarettes (27) qui dépasse vers l'extérieur
est rabattu vers l'avant pour chevaucher l'autre bord fendu (30) de la douille de
papier à cigarettes (27) et collé à celui-ci au moyen de la couche de colle (35) (éventuellement
activée auparavant).
18. Système pour l'autofabrication de cigarettes par le consommateur avec utilisation
d'une ébauche non fumable comme telle en forme de rouleau de tabac préfabriqué entouré
voire enveloppé, avec une-charge de tabac en forme de rouleau correspondant à une
portion respective de cigarette, la non fumabilité de l'ébauche étant assurée par
une perforation de l'enveloppe de rouleau, caractérisé en ce que
- l'envelope de rouleau (52, fig. 11), qui se compose d'une matière combustible et
fumable, en particulier d'un papier à cigarettes d'épaisseur courante, présente une
section en forme de languette ou de patte repliée (54) qui dépasse vers l'extérieur
par rapport au pourtour fermé, laquelle peut être rabattue sur la face extérieure
de la zone avoisinante de l'enveloppe de rouleau et co!- lée à celle-ci,
- et en ce que la perforation (53) est prévue dans la région périphérique voisine
de l'enveloppe de rouleau (2) chevauchée lors du rabattement de recouvrement de la
section en forme de languette ou de patte repliée (54) initialement écartée,
- de sorte que la perforation (53) est obturée et qu'une cigarette terminée fumable
est obtenue par simple rabattement et collage de la section en forme de languette
ou de patte repliée (54) initialement écartée à la face extérieure de l'enveloppe
de rouleau (fig. 11).
19. Système selon la revendication 18, caractérisé en ce que le rouleau de tabac (56,
fig. 11 b; 58, fig.llc) entouré préfabriqué présente une section de filtre (57) à
son extrémité frontale.
20. Système selon la revendication 18 ou la revendication 19, caractérisé en ce que
la section en forme de languette ou de patte repliée (54) initialement écartée de
l'enveloppe de rouleau (52) est munie, via une zone de déchirure préférentielle (60,
fig. 11c), d'une bande de matière (59) renforcée pouvant être détachée à la suite
du rabattement et du collage, se composant d'une matière non combustible et non fumable
(fig. 11 c).
21. Système pour l'autofabrication de cigarettes par le consommateur avec utilisation
d'une ébauche, non fumable en tant que telle, en forme de rouleau de tabac entouré
voire enveloppé, préfabriqué industriellement, se composant d'une enveloppe de rouleau
adaptée, quant à son diamètre, à la douille de papier à cigarettes de la cigarette
terminée, avec une charge de tabac du type rouleau correspondant à une portion respective
de cigarette, en combinaison avec une douille de cigarette à filtre, dont la section
de filtre constitue la douille de papier à cigarettes de la cigarette terminée, caractérisé
en ce que
- l'enveloppe de rouleau (62, fig. 12) du rouleau de tabac (1) préfabriqué, entouré
voire enveloppé, est pourvue d'une bande de manipulation (63) de largeur suffisante,
écartée radialement du pourtourfermé,
- en ce que l'enveloppe de rouleau (62) est formée avec une zone de déchirure préférentielle
(64) axiale dans la zone périphérique opposée à la bande de manipulation,
- et en ce qu'un tube (68) en matière flexible faisant ressort muni d'une fente (69)
sur une partie de sa longueur, dans la fente duquel un piston poussoir (70) peut coulisser
dans le sens de la longueur, est associé en tant que matériel auxiliaire pour l'autofabrication
de la cigarette à partir du rouleau de tabac (61) et de la douille de cigarette à
bout filtre (65, fig. 12b), la longueur axiale libre disponible de la zone fendue,
non occupée par le piston poussoir (70) en position finale/de départ, correspondant
pour l'essentiel à la longueur du rouleau de tabac (61) entouré et de la section de
douille (67) de la douille de cigarette à bout filtre (65).
22. Système selon la revendication 21, caractérisé en ce que le tube fendu (68) est
pourvu d'un bord (73, fig. 12b) autorisant la manipulation à son extrémité frontale
non fendue. 23. Procédé pour l'autofabrication de cigarettes par le consommateur par
application du système selon la revendication 21 ou 22, caractérisé par les démarches
suivantes:
- introduction (flèche I, fig. 12b) du rouleau de tabac (61) préfabriqué entouré voire
enveloppé dans la partie fendu du tube fendu (68), la patte repliée de manipulation
(63) de l'ébauche (61) dépassant vers l'extérieur par la fente (69);
- déchirure de la zone de déchirure préférentielle (64) de l'enveloppe de rouleau
(62) en tirant vers l'extérieur (flèche Il, fig. 12b) sur la patte repliée de manipulation
(63) de l'enveloppe de rouleau dépassant par la fente et extraction vers l'extérieur
de l'enveloppe de rouleau détachée par la fente (69);
- enfilage (flèche III à la fig. 12b) de la section de douille (67) de la douille
de cigarette à bout filtre (65) sur la zone fendue du tube fendu (68);
- éjection de la charge de tabac (74) libérée de l'enveloppe de rouleau en vue de
son transfert dans la douille de papier à cigarettes (67) par coulissement du piston
poussoir (70) en direction de la face frontale fendue du tube fendu (flèche IV, fig.
12b).