[0001] Die Erfindung betrifft ein Bett für hilfs- und pflegebedürftige Personen mit einer
in einem Rahmengestell angeordneten Liegefläche, die von einem Kopfteil, einem Mittelteil
und einem Beinteil mit einer polsterartigen Auflage gebildet wird, bei dem das Kopfteil
und das Beinteil in ihren Neigungen zu dem Mittelteil verstellbar sind, und mit einer
unterhalb des Mittelteils angeordneten, aus einem topfartigen Gefäß bestehenden sanitären
Einrichtung mit Spülwasserzulaufleitungen und Abflußleitungen, wobei die Liegefläche
aus einem Rahmen, der drei Rahmenteile aufweist, die über Winkelgelenke mit oberhalb
des Rahmens liegenden Drehpunkten verbunden sind, besteht und ein Rahmengestell vorgesehen
ist, das mit Laufrollen versehene Standfüße aufweist, Teile der Liegefläche zur Standfläche
des Bettes bei gleichzeitiger Überführung des Kopfteiles in eine etwa senkrechte Stellung
zur Ausbildung eines Sessels abschwenkbar ausgebildet sind, wobei für das Verschwenken
des Kopfteiles und des Beinteiles aus der Bettposition in die Sesselposition oder
umgekehrt eine elektromotorische, hydraulische oder pneumatische Antriebseinrichtung
vorgesehen ist, in dem Rahmengestell ein in den Bereich einer mittels eines Deckels,
der eine der Größe der Öffnung und der Höhe der polsterartigen Auflage auf der Liegefläche
entsprechende Polsterung aufweist und in senkrechten Leitschienen geführt höhenverfahrbar
ist, verschließbaren Öffnung in dem Mittelteil verfahrbares Spülklosett aus einem
mittels eines Deckelteils verschließbaren topfartigen Klosettbecken angeordnet ist,
das Klosettbecken unterhalb der Liegefläche angeordnet und im Bereich der Öffnung
in dem Mittelteil verfahrbar ist, und die polsterartige Auflage auf der Liegefläche
aus einer unteren Schicht aus hartem Schaumgummi mit in den Anlenkungsbereichen des
Kopfteiles, des Mittelteiles und des Beinteils der Liegefläche vorgesehenen Einkerbungen
und einer auf dieser Schicht angeordneten oberen Schicht aus weichem Schaumgummi besteht,
wobei sich die Öffnung in dem Mittelteil durch die polsterartige Auflage erstreckt
und mittels eines Gummiringes oder eines Sprengringes mit einer der Höhe der polsterartigen
Auflage entsprechenden Höhe begrenzt ist.
[0002] Das Bett für hilfs- und pflegebedürftige Personen ist überall dort einsetzbar, wo
die Notwendigkeit besteht, einer hilfs- und/oder pflegebedürftigen Person ein Bett
zur Verfügung zu stellen, das in einen Sessel umgewandelt werden kann, wobei alle
Verstellfunktionen von der Person selbst steuerbar sind und bei dem alle notwendigen
Sanitär-Einrichtungen zur Verfügung stehen sollen. Generell findet das Bett sein Einsatzgebiet
überall dort, wo ein Bett für hilfs- und/oder pflegebedürftige Personen mit in einer
in einem Rahmengestell angeordneten Liegefläche, die von einem Kopfteil, einem Mittelteil
und einem Beinteil mit einer polsterartigen Auflagefläche gebildet wird, bei dem das
Kopfteil und das Beinteil in ihren Neigungen zu dem Mittelteil verstellbar sind, und
mit einer unterhalb des Mittelteils angeordneten, aus einem topfartigen Gefäß bestehenden
sanitären Einrichtung, benötigt wird.
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[0003] Ein Klinikbett mit einer Nachtstuhieinrichtung mit rücken-, gesäß- und beinteilgeteilter
Lagerfläche, bei dem das Rückenteil in seiner Neigung verstellbar und an dem Gesäßteil
angelenkt ist, welches aus zwei an einer längsverlaufenden Trennungslinie zusammenstoßenden
Platten gebildet ist, die einwärts nach unten abschwenkbar sind und in Öffnungsstellung
einen Raum freigeben, in dem sich etwa unterhalb der Trennungslinie ein Nachttopf
befindet, ist aus der DE-AS 15 66 444 bekannt. Mit dieser konstruktiven Ausgestaltung
soll ein einfach und zuverlässig funktionierendes Klinikbett geschaffen werden, welches
gleichzeitig mit dem Öffnen des Gesäßteiles zur Freilegung des darunter angeordneten
Nachtstuhlgefäßes ein Verstellen des Fußteils und auch des Kopfteils ohne besondere
Anstrengungen für den Patienten ermöglicht, so daß der Kranke eine für die Verrichtung
bequeme Lage einzunehmen vermag. Bei diesem Klinikbett ist nur das Rückenteil der
Lagerfläche zum Gesäßteil in seiner Neigung verstellbar. Das Beinteil ist quer zur
Längsrichtung der Lagerfläche derart geteilt, daß beide das Beinteil bildenden Abschnitte
dachförmig so aufgestellt werden können, daß der Anlenkungspunkt der beiden Beinteilabschnitte
oberhalb der Lagerfläche zu liegen kommt, was dadurch erreicht wird, daß die beiden
Enden der beiden Beinteilabschnitte mittels eines entsprechend ausgebildeten Hebelsystems
aufeinanderzu bewegbar sind, so daß der in dem Klinikbett bei senkrecht stehendem
Rückenteil sitzende Patient eine Stellung mit abgewinkelten Knien einnimmt, um seinen
Bedürfnissen besser nachkommen zu können. Der Patient vermag somit eine für die Verrichtung
der Bedürfnisse bequeme Lage einzunehmen. Durch Öffnen des Gesäßteiles der Liegefläche
wird das darunter angeordnete Nachtstuhlgefäß freigegeben. Nachteilig bei diesem Klinikbett
ist, daß der Patient zwar eine für die Verrichtung bequeme Lage einzunehmen vermag,
jedoch entspricht diese Lage nicht der natürlichen Sitzstellung, die sonst vom Menschen
eingenommen wird. Hinzu kommt noch, daß bei diesem Klinikbett das Fußteil nicht in
der Weise verstellbar ist, daß das Bett in einen Sessel umgewandelt werden kann.
[0004] Aus der DE-C-850 650 ist ein in ein Krankenbett einschiebbares Spülklosett mit biegsamen
Rohranschlüssen bekannt. Diese Klosett-Bidet-Anlage ist jedoch ortsfest an einem Tragsystem
ange- . ordnet und mittel diesem in senkrechter und waagerechter Richtung derart bewegbar,
daß das Spülklosett in ein Krankenbett eingeschoben werden kann, wobei die hierfür
erforderlichen Bewegungen durch mechanische oder elektrische Mittel durchgeführt werden
können. Diese Klosett-Bidet-Anlage ist mittels des Traggestells an einer Wand befestigt
und nicht selbst integrierter Bestandteil des Bettes, so daß ein derartiges Krankenbett
mit Klosett-Bidet-Anlage nicht für in Haushalten und bei Familien lebenden hilfs-
und/oder pflegebedürftigen Personen verwendet werden kann, da hier keine Anschlußmöglichkeiten
in Wohn- oder Schlafzimmern für die Klosett-Bidet-Anlage bestehen. Die bekannte Klosett-Bidet-Anlage
ist im wesentlichen für Krankenhäuser und Pflegestationen vorgesehen mit der Möglichkeit,
auch die Patienten mehrerer Betten mit dieser Klosett-Bidet-Anlage versorgen zu können,
indem nämlich die jeweiligen Patienten mit ihren Krankenbetten in den Anschlußbereich
der Klosett-Bidet-Anlage verfahren werden, so daß dann lediglich noch das Klosettbecken
in das Krankenbett eingeschoben zu werden braucht. Besonders ausgebildete Klinkbetten
mit im Gesäßteil vorgesehener verschließbarer Öffnung sind bei der Anwendung dieser
Klosett-Bidet-Anlage nicht erforderlich. Ein weiteres bekanntes Bett für hilfs-und
pflegebedürftige Personen mit einer in einem Rahmengestell angeordneten Liegefläche,
die von einem Kopfteil, einem Mittelteil und einem Beinteil mit einer polsterartigen
Auflage gebildet wird, bei dem das Kopfteil und das Beinteil in ihren Neigungen zu
dem Mittelteil verstellbar sind, und mit einer unterhalb des Mittelteils angeordneten,
aus einem topfartigen Gefäß bestehenden sanitären Einrichtung mit Spülwasserzulaufleitungen
und Abflußleitungen ist so ausgebildet, daß die Liegefläche aus einem Unterrahmen,
der drei Rahmenteile aufweist, die über Winkelgelenke mit oberhalb des Unterrahmens
liegenden Drehpunkten verbunden sind, und aus einem mit dem Unterrahmen verbundenen
Oberrahmen besteht, der von drei gelenkig miteinander verbundenen Rahmenteilen gebildet
ist, wobei der Drehpunkt zwischen dem Rahmenteil und dem Rahmenteil seitlich zum Rahmenteilende
versetzt zu dem Drehpunkt der beiden Rahmenteile des Unterrahmens und der Drehpunkt
zwischen den beiden Rahmenteilen des Oberrahmens zwischen den beiden Drehpunkten der
Rahmenteile des Unterrahmens angeordnet sind, der an ein Rahmengestell angeschlossen
ist, das mit Laufrollen versehene Standfüße aufweist, daß das Beinteil der Liegefläche
zur Standfläche des Bettes bei gleichzeitiger Überführung des Kopfteiles in eine etwa
senkrechte Stellung zur Ausbildung eines Sessels abschwenkbar ausgebildet ist, wobei
für das Verschwenken des Kopfteiles und des Beinteils aus der Bettposition in die
Sesselposition oder umgekehrt ein mittels einer elektromotorischen, hydraulischen
oder pneumatischen Antriebseinrichtung verbundenes, über Umlenkrollen an dem Rahmengestell
geführtes Zugseil vorgesehen ist, das mit seinem einen Ende an dem Rahmenteil des
Unterrahmens und mit seinem anderen Ende am freien Ende des Rahmenteils des Unterrahmens
befestigt ist, daß in dem Bettrahmengestell ein in den Bereich einer mittels eines
Deckels, der eine der Größe der Öffnung und der Höhe der polsterartigen Auflage auf
der Liegefläche entsprechende Polsterung aufweist und in senkrechten Leitschienen
geführt höhenverfahrbar ist, verschließbaren Öffnung in dem Mittelteil verfahrbares
Spülklosett aus einem mittels eines Deckelteils verschließbaren topfartigen Klosettbecken
angeordnet ist, daß das Klosettbecken in einer etwa waagerecht unterhalb der Liegefläche
angeordneten und im Bereich der Öffnung in dem Mitteilteil in einen senkrechten Abschnitt
übergehende Leitschiene mittels eines Seilzuges verfahrbar ist, daß die polsterartige
Auflage auf der Liegefläche aus einer unteren Schicht aus hartem Schaumgummi mit in
den Anlenkungsbereichen des Kopfteiles, des Mittelteils und des Beinteils der Liegefläche
vorgesehenen Einkerbungen und einer auf dieser Schicht angeordneten oberen Schicht
aus weichem Schaumgummi besteht, wobei sich die Öffnung in dem Mittelteil durch die
polsterartige Auflage erstreckt und mittels eines Gummiringes oder eines Sprengringes
mit einer der Höhe der polsterartigen Auflage entsprechenden Höhe begrenzt ist, daß
an dem Bettrahmengestell ein Winkelrahmen angeordnet ist, der einen Waschtisch mit
einem Waschbecken mit einer Mischarmatur trägt, an die eine schlauchartige Zuführungsleitung
mit einer an deren freien Ende angeordneten Duschbrause angeschlossen ist, daß auf
der Auflage ein aufblasbares Badebecken aus einem den Abmessungen der Liegefläche
entsprechend bemessenen Zuschnitt aus wasserundurchlässiger Folie angeordnet ist,
der mit einem wulstartigen, aufblasbaren, umlaufenden, mindestens eine mittels Luft
füllbare Kammer aufweisenden Rand versehen ist, und daß für das Verstellen des Kopfteils
und des Beinteils und für das Verfahren des Klosettbeckens in den Bereich der Öffnung
in dem Mittelteil sowie für das Öffnen und Verschließen der Öffnung mittels des Deckels
elektromotorische, hydraulische oder pneumatische Antriebe vorgesehen sind (DE-A-27
02 897).
[0005] Es ist daher Aufgabe der Erfindung, ein für hilfs- und/oder pflegebedürftige und
auch für bettlägerige Personen geeignetes Bett mit einer sanitären Einrichtung zu
schaffen, welches es den Personen ermöglicht, aus einer liegenden Position eine Sitzposition
einnehmen zu können, wenn diese Position gewünscht wird, und darüber hinaus ihren
Bedürfnissen in natürlicher Sitzstellung mit nach unten abgewinkelten Beinen nachgehen
zu können, wobei das Verstellen des Bettes in jeweils gewünschte Positionen und das
Heranführen eines Spülklosetts in den Bereich einer in der Liegefläche vorgesehenen,
verschließbaren Öffnung vom Patienten oder der pflegebedürftigen Person selbst vorgenommen
werden kann, ohne daß es hierzu fremder Hilfe bedarf, so daß dieses Bett auch bei
in einem Haushalt und Familien lebenden pflegebedürftigen Personen einsetzbar ist
und mit dem darüber hinaus auch gleichzeitig eine ausreichende Waschgelegenheit und
auch eine Bade-Möglichkeit zur Verfügung gestellt wird.
[0006] Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung der eingangs genannten Art vor, daß
erfindungsgemäß derart ausgebildet ist, daß der Drehpunkt zwischen dem das Kopfteil
tragenden Rahmenteil und dem das Mittelteil tragenden Rahmenteil und der Drehpunkt
zwischen dem das Mittelteil tragenden Rahmenteil und dem das Beinteil tragenden Rahmenteil
in einem Trägerblech mit Drehpunktsdurchbrechungen mit einer obenseitig angeordneten,
zur Bettinnenseite abgewinkelten Randkante angeordnet sind, wobei das Trägerblech
an dem Rahmengestell angeordnet ist, daß das Rahmenteil der Liegefläche zur Standfläche
des Bettes bei gleichzeitiger Überführung des Rahmenteils als Kopfteil in eine etwa
senkrechte Stellung zur Ausbildung eines Sessels abschwenkbar ausgebildet ist, wobei
das Verschwenken des das Kopfteil tragenden Rahmenteils aus der Bettposition in die
Sesselposition ober umgekehrt mittels einer elektromotorischen, hydraulischen oder
pneumatischen Antriebseinrichtung und das Verschwenken des das Beinteil tragenden
Rahmenteils mittels einer an dem Rahmengestell angeordneten Kipphebelvorrichtung,
die mit ihrem einen Ende gelenkig an dem das Beinteil tragenden Rahmenteil und mit
ihrem anderen Ende am das Kopfteil tragenden Rahmenteil befestigt ist, vorgesehen
ist, daß auf der Auflage ein aufblasbares Becken aus einem den Abmessungen der Liegefläche
entsprechend bemessenen Zuschnitt aus wasserundurchlässiger Folie angeordnet ist,
der mit einem wulstartigen, aufblasbaren, umlaufenden, mindestens eine mittels Luft
füllbare Kammer aufweisenden Rand verstehen ist, und daß in dem Bettrahmengestell
ein unter dem das Mittelteil tragenden Rahmenteil quer zur Längsrichtung der Liegefläche
angeordnetes Gleitgestell angeordnet ist, in dem der Deckel, der vermittels einer
elektromotorischen, hydraulischen oder pneumatischen Antriebseinrichtung vertikal
verfahrbar ist, und das vermittels einer elektromotorischen, hydraulischen oder pneumatischen
Antriebseinrichtung vertikal verfahrbare Spülklosett aus einem topfartigen Klosettbecken
mit einer Sitzfläche angeordnet sind, wobei in dem Mittelrahmen eine Öffnung ausgebildet
und wahlweise der Deckel oder das Spülklosett in die Öffnung vermittels der Antriebseinrichtungen
und des über Gleitträger, die in an dem Mittelrahmen oder am Rahmengestell angeordnete
Gleitschienen eingreifen und eine Antriebseinrichtung, die über eine lösbare Verbindungseinrichtung
mit dem Gleitgestell verbunden am Rahmenteil angeordnet ist, quer verfahrbären Gleitgestells
einfahrbar sind.
[0007] Diese Ausführung hat die Vorteile, daß das Bett konstruktiv noch einfacher gestaltet
werden und auch der Bauaufwand ist aufgrund der kompakten Sanitär-Einrichtung, die
unter dem Bett quer verfahrbar angeordnet ist, besonders gering. Durch die vollautomatische
Ausbildung und die Durchführung aller Bewegungs- und Verschiebungsvorgänge vermittels
elektrischer, pneumatischer oder hydraulischer Einrichtungen ist die Möglichkeit gegeben,
daß beispielsweise durch Anordnung einer zentralen Drucklufteinrichtung zur Versorgung
aller pneumatischen Antriebe der hilfs- und/oder pflegebedürftigen Person die Möglichkeit
gegeben ist, alle Funktionen selbst durchzuführen, ohne daß hierbei ein großer Bauaufwand
erforderlich ist, wobei gleichzeitig eine geräuscharme Konzeption und Konstruktion
der Antriebseinrichtungen ermöglicht wird, die von den Benutzern derartiger Betten
als vorteilhaft empfunden wird.
[0008] Weitere vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen
hervor.
[0009] Ausführungsbeispiele werden im folgenden anhand der Zeichnungen beschrieben. Dabei
zeigt :
Fig. 1 in einer Ansicht von oben ein Bett,
Fig. 1a in einer Seitenansicht das Bett gemäß Fig. 1 mit den sanitären Einrichtungen,
dem aufgeblasenen Badebecken und mit angedeuteter Sesselausgestaltung,
Fig. 2 in einer Ansicht von oben einen an dem Rahmengestell des Bettes angeordneten
Waschtisch mit teilweise abgenommener oberer Waschtischplatte,
Fig. 3 einen senkrechten Längsschnitt durch den Waschtisch gemäß Fig. 2,
Fig. 4 in einer Seitenansicht eine weitere Ausführungsform des Bettes,
Fig. 5 die Rahmenteile des Bettes gemäß Fig. 4 in der Bett- und (angedeutet) in der
Sesselstellung,
Fig. 6 in einer senkrechten Schnittdarstellung gemäß Linie VI-VI in Fig. 5 den das
Kopfteil tragenden Rahmenteil,
Fig. 7 in einer Ansicht von oben ein Bettrahmengestell,
Fig. 8 bis 10 in Seitenansichten das Bettrahmengestell und das darauf angeordnete
Trägerblech,
Fig. 11 in einer senkrechten Schnittdarstellung ein im Bettrahmengestell angeordnetes
Gleitgestell,
Fig. 12 in schaubildlicher Ansicht eine Verbindungseinrichtung,
Fig. 13a und Fig. 13b in einer Seitenansicht und in einer schaubildlichen Ansicht
ein Gleitgestell,
Fig. 14 in einer Ansicht von oben ein Mittelteil mit einem Kontaktblech,
Fig. 15 bis Fig. 17 in einer Ansicht von oben und in Schnittdarstellungen ein Drehgestell.
[0010] Das in Fig. 1 dargestellte, mit 100 bezeichnete Bett besteht aus einer Liegefläche
20 auf einem Rahmengestell 10, welches Standfüße 11 mit Laufrollen 12 aufweist (Fig.
4).
[0011] Die Liegefläche 20 besteht aus einem Kopfteil 21, einem Mittelteil 22 und einem Beinteil
23, wobei das Mittelteil 22 mit einer verschließbaren Öffnung 30 mit einer darunter
angeordneten sanitären Einrichtung versehen ist.
[0012] Das Kopfteil 21 und das Beinteil 23 der Liegefläche 20 sind zu dem Mittelteil 22
derart Verschwenkbar, daß, wenn das Kopfteil 21 und das Beinteil 23 senkrechte Stellungen
einnehmen, aus dem Bett ein Sessel gebildet ist.
[0013] Das Kopfteil 21, das Mittelteil 22 und das Beinteil 23 bestehen aus Winkelrahmen,
wobei das Mittelteil 22 mit Winkelgelenken an allen vier Ecken versehen ist.
[0014] An dem Rahmengestell' 10 ist mittels eines Winkelrahmens 61 ein Waschtisch 60 seitlich
zur Liegefläche 20 angeordnet, der ein Waschbecken 62, Schubfächer 65, einen Wasserhahn
63 und einen Durchlauferhitzer 66 aufweist. Die Wasserzulaufleitung zu dem Waschbecken
62 ist bei 67 angedeutet. Die Wasserabflußleitung, die in das Waschbecken 62 mündet,
ist mit 68 bezeichnet. Die Abflußleitung 68 mündet in die mit dem topfartigen Klosettbecken
41 verbundene Abflußleitung 44 (Fig. 4, 6 und 7). Das Waschbecken 62 ist um eine senkrechte
Achse von der seitlichen Stellung A in eine über dem Beinteil 23 liegende Stellung
B verschwenkbar (Fig. 1).
[0015] Die Warm- und Kaltwasserzulaufleitung steht mit einer Mischarmatur 70 in Verbindung,
an die eine schlauchartige Zuführungsleitung 71 angeschlossen ist, deren freies Ende
eine Duschbrause 72 trägt (Fig. 1 a).
[0016] Auf der Liegefläche 20 bzw. auf dessen Auflage 50 ist ein den Abmessungen der Liegefläche
2p entsprechend bemessener Zuschnitt 180 aus einer wasserundurchlässigen Folie angeordnet.
Dieser Zuschnitt 180 ist mit einem umlaufenden wulst- bzw. schlauchartigen Rand 181,
ebenfalls aus wasserundurchlässiger Folie, versehen, der mindestens eine Kammer 182
aufweist, die zum Aufblasen des Randes mit Luft füllbar ist, so daß im aufgeblasenen
Zustand ein Badebecken 185 ausgebildet ist (Fig. 2). Bei Nichtgebrauch des Badebeckens
braucht dieses nicht vom Bettrahmengestell abgenommen zu werden. Auf die Folie wird
lediglich ein Bettlaken gespannt. Ist in der umlaufenden Luftkammer keine Luft enthalten,
dann ist der sonst aufblasbare Rand des Badebeckens auf kleinsten Raum zusammelegbar,
so daß keine Behinderung der auf der Liegefläche liegenden Person gegeben ist. Das
Badebecken 185 ist mit einem verschließbaren Ablauf versehen, so daß das Waschwasser
z.B. über das Toilettenbecken oder dessen Abfluß ableitbar ist. Das Zuführen der Luft
in die Kammer 182 der Randwulst 181 des Badebeckens erfolgt über ein bei 183 angedeutetes
Ventil. Die Randwulst 182 kann auch mehrere voneinander unabhängig mit Luft befüllbare
Kammern aufweisen.
[0017] Die in den Fig. 4 bis 10 dargestellte bzw. erläuterte, mit 300 bezeichnete Ausführungsform
des Bettes besteht aus einer Liegefläche 20 auf einem Rahmengestell 10, welches Standfüße
11 mit Laufrollen 12 aufweist. Die Liegefläche ist aus einem Rahmen 324, der aus den
drei Teilrahmen 325, 326, 327 besteht, ausgebildet, auf dem eine polsterartige Auflage
50 aus einer unteren Schicht 51 aus hartem Schaumgummi mit in den Anlenkungsbereichen
der Rahmenteile 325, 326, 327 vorgesehenen Einschnitten und einer auf dieser Schicht
51 angeordneten oberen Schicht 52 aus weichem Schaumstoff angeordnet ist. Die Rahmenteile
325 und 327 weisen als Anlenkträger Winkelbleche 328c, 329c auf, über die sie an einem
Trägerblech 321 über die Drehpunkte 328a, 329a, die in den Randbereichen 328b, 329b
des Trägerbleches 321 angeordnet sind, drehbar gelagert sind. Das Trägerblech 321,
das entweder am Mittelrahmenteil 326 oder am Rahmengestell 310 angeordnet sein kann,
ist derart ausgebildet und angeordnet, daß sich eine entsprechende Verschwenkbarkeit
der Rahmenteile 325 und 327 ergibt. Die Rahmenteile 325, 326, 327, die das Kopfteil
21, das Mittelteil 22 und das Beinteil 23 tragen, sind in der Weise in eine sesselartige
Stellung verschwenkbar, daß über eine hydraulische Verschwenkeinrichtung 350, 351,
die an den Standfüßen 11 abgestützt ist, das Rahmenteil 325 mit dem Kopfteil 21 um
den Drehpunkt 328a in eine etwa senkrechte Stellung verschwenkt wird, wobei über den
Kipphebel 331, der fest mit dem Rahmenteil 325 verbunden ist, und den daran gelenkig
angeordneten Kipphebel 330 das Rahmenteil 327 mit dem Fußteil 23 ebenfalls in eine
etwa senkrechte Stellung nach unten abgeschwenkt wird (vgl. Fig. 5).
[0018] In der Bettstellung wird das Rahmenteil 325 mit dem Kopfteil 21, wie dies in Fig.
6 angedeutet ist, in dem Rahmengestell 310 gehalten, das aus Längsträgern 311, 312,
317, 318, 319, 320 und Querträgern 313, 314, 315 besteht (Fig.7).
[0019] Das Trägerblech 321, das in Fig. 9 in seiner am Rahmengestell 310 (311, 11, 12) angeordneten
Stellung dargestellt ist, weist an seiner, der auf dem Bett befindlichen Person zugewandten
Seite zur Vermeidung eines Verletzungsrisikos entschärfte Eckbereiche 321c, 321b und
eine der Bettinnenseite zugewandte Randkante 321a auf, die gleichzeitig zur Halterung
der polsterartigen Auflage 50 auf dem Rahmengestell 310 dient. Gleichzeitig ist das
Trägerblech 321 mit entsprechenden Durchbohrungen 321d, 321e zur Ausbildung der Drehpunkte
328a, 329a versehen (Fig. 10).
[0020] Unter dem Mittelteil 22 ist das Gleitgestell 380 angeordnet, das vermittels der Antriebseinrichtung
383 und der Verbindungseinrichtung 384 unter der Liegefläche 20 quer zur Liegenlängsrichtung
verfahrbar ist, was nachstehend noch anhand der Fig. 11 bis 14 erläutert wird.
[0021] Das Gleitgestell 380 ist aus einer Grundplatte 380a, einem Tragrahmen 380b und Verbindungsträgern
380c aufgebaut. An dem Tragrahmen 380b sind die Gleiträger 381 angeordnet, die so
ausgebildet sind, daß sie in Gleitschienen 382, die am Mittelstück 22 angeordnet sind,
eingreifen und die gleitende Verschiebungsbewegung des Gleitgestells 380 unterhalb
der Liegefläche 20 ermöglichen. An dem Tragrahmen 380b ist die Eingreifleiste 384a
mit den Eingreifdurchbrechungen 385a angeordnet (Fig. 13b).
[0022] Unterhalb des Mittelteils 22 ist im Bereich der Gleitschienen 382 eine Antriebseinrichtung
383 und eine Verbindungseinrichtung 384 angeordnet. Die Antriebseinrichtung 383, die
vorzugsweise als hydraulisch oder pneumatisch betriebener Stellzylinder ausgebildet
ist, ist derart mit dem Rahmengestell 310 verbunden, daß sie eine Verstellung eines
Trägerbleches 384g in Bettquerrichtung gegenüber dem Rahmengestell 310 durchführt,
wobei das Trägerblech 384g über Gleitträger 381 in Gleitschienen 382, die an dem Mittelstück
22 angeordnet sind, gleitbar gelagert ist. Neben der Antriebseinrichtung 383, die
durch das Abdeckblech 384f vor einem unbeabsichtigten Eingriff geschützt ist, sind
an dem Trägerblech 384g die rechtwinklig angeordneten Haltebleche 384d, 384e angeordnet.
Diese sind mit Durchbrechungen 385b, 385c so angeordnet, daß Eingreifbolzen 384b über
die Durchbrechungen 385b, 385c gehaltert werden. Die Eingreifbolzen 384b sind derart
angeordnet, daß sie in die Eingreifdurchbrechungen 385a auf der Leiste 384a am Gleitgestell
380 eingreifbar sind. Über eine entsprechende federbeaufschlagte Eingriffmechanik
sind die Eingreifbolzen 384b aus den Eingreifdurchbrechungen 385a zurückziehbar, so
daß eine lösbare Verbindung zwischen der Verbindungseinrichtung 384 und dem Gleitgestell
380 und damit zwischen dem Gleitgestell 380 und der Antriebseinrichtung 383 entsteht.
[0023] Über die Antriebseinrichtung 383 wird das Gleitgestell 380 unterhalb der Liegefläche
310 in den Gleitschienen 382 verfahren. Sofern es notwendig ist, das Gleitgestell
380 über den üblichen und vorgesehenen Weg hinaus zu verfahren, werden vermittels
der Handhabe 384c die Eingreifbolzen 384b aus den Eingreifdurchbrechungen 385a zurückgezogen,
so daß das Gleitgestell 380 von der Antriebseinrichtung 383 gelöst ist und aus den
Gleitschienen 382 herausgezogen werden kann, was z.B. zum Reinigen des Spülklosettes
370 notwendig sein kann.
[0024] Im Gleitgestell 380 sind in Reihe das vertikal verfahrbare Spülklosett 370 und der
vertikal verfahrbare Deckel 50a angeordnet, so daß durch ein Verfahren des Gleitgestells
380 in der durch den Pfeil X angedeuteten Richtung einerseits das Spülklosett 370
unter die Öffnung 30 und andererseits der Deckel 50a unter die Öffnung 30 verfahrbar
sind, so daß vermittels der hydraulischen Hubeinrichtungen 361, 371 entweder der Deckel
50a, der aus der polsterartigen Auflage 51a, 52a, die in ihrem Aufbau der polsterartigen
Auflage 51, 52 entspricht, besteht oder das Spülklosett 370, das aus dem Sammelbehälter
372 und der Pumpe 373 besteht, in den Bereich der polsterartigen Auflage 50 derart
verfahrbar ist, daß entweder die Fläche vermittels des Deckels 50a nach oben glatt
verschlossen ist oder eine in dem Bett befindliche Person die Spülklosetteinrichtung
370 durch Aufsitzen auf die Spülklosetttrageplatte 375 benutzen kann.
[0025] In dem Mittelteil 22 ist im Bereich der Gleitschienen 382 ein Kontaktblech 450 angeordnet,
das eine der Öffnung 30 entsprechende Durchgreiföffnung 451 aufweist. Das Kontaktblech
450 ist über Federn 450a oder andere geeignete elastische Elemente so gelagert, daß
es bei einer Berührung ausweichend einen Sensor 452 beaufschlagt, der mit der Energieversorgung
des Bettes in der Weise verbunden ist, daß die Antriebseinrichtungen 383, 361, 371
umgehend angehalten werden. Dies dient dazu, daß bei einem unbeabsichtigten Eingriff
in die Öffnung 30 während des Verfahrens des Gleitgestells 380 oder während der Hubbewegungen
der Hubeinrichtungen 361, 371 die Möglichkeit einer Verletzung und/ oder Quetschung
ausgeschlossen wird.
[0026] In den Fig. 15 bis 17 ist als weitere Einrichtung zur Zuführung eines Deckels bzw.
eines Spülklosettes in die Öffnung 30 ein Drehgestell 480 dargestellt. Das Drehgestell
480 ist aus einem Tragrahmen 482 aufgebaut, der um eine Mittelachse 481 drehbar in
dem Bettrahmen 310 gehalten ist. In dem Tragrahmen 482 ist ein vertikal vermittels
einer hydraulischen Hubeinrichtung 361 verfahrbarer Deckel 50a, bestehend aus den
Schichten 51a und 52a, und ein Spülklosett 370, das aus dem Klosettbecken 374 und
dem darunter angeordneten Sammelbehälter 372 mit der Pumpe 373 besteht, angeordnet.
Das Traggestell 482, an dem die Hubeinrichtungen 361 und 371 beispielsweise über Querträger
482a gehalten sind, ist über einen drehbar im Rahmengestell 310 angeordneten Drehzylinder
481a um die Mittelachse 481 verschwenkbar gehalten. Auf diese Weise ist es möglich,
das Drehgestell 480 um die Mittelachse 481 so zu verschwenken, daß beispielsweise
das Spülklosett 370 unter die in der Zeichnung nur angedeutet dargestellte Öffnung
30 (Fig. 15) verfahren wird, so daß das Spülklosett 370 über die Hubeinrichtungen
371 in die Öffnung 30 verfahren wird, um eine Benutzung durch die sich auf dem Bett
befindliche Person durch Aufsitzen auf die Sitzplatte 375 zu ermöglichen. Bei einer
derartigen Benutzung kann dann nach der Verrichtung das Toilettbecken 374 vermittels
des mit Düsen versehenen Spülrings 375a gespült werben, so daß eine Geruchsbelästigung
vermeidbar ist. Sodann wird über die Hubeinrichtungen 371 das Spülklosett 370 wieder
in seine in den Fig. 28 und 29 eingezeichnete Lage verfahren werden. Hierauf wird
das Drehgestell 480 um die Mittelachse 481 verschwenkt und der Deckel 50a unter die
Öffnung 30 verfahren. Über die Hubeinrichtungen 361 wird dann der Deckel 50a vertikal
angehoben und in die Öffnung 30 eingebracht, so daß sich eine gleichmäßige Polsterauflage
auf dem Bett ergibt.
[0027] Sowohl mit der Gleitgestelleinrichtung 380 als auch mit der Drehgestelleinrichtung
480 sind bei Betten für hilfs- und Pflegebedürftige Personen Möglichkeiten geschaffen
worden, ein Bett einerseits als vollwertiges Bett zu nutzen und gleichzeitig neben
der Möglichkeit, das Bett auch als Sessel, d. h. als Sitzgelegenheit zu verwenden,
ist die Möglichkeit gegeben, alle notwendigen Einrichtungen, derer eine hilfs- und/oder
pflegebedürftige Person bedarf, zur Verfügung zu stellen.
[0028] Insgesamt wurde die Funktionstechnik der gattungsgemäßen Betten mit verstellbaren
Liegeflächen dadurch verbessert, daß durch Anordnung einer doppelschichtigen Auflage
auf der Liegefläche, die durch Aussparungen und Einschnitte im Bereich der Drehpunkte
unterhalb der Liegefläche und durch den aus drei Rahmenteilen bestehenden Grundrahmen,
dessen Winkelgelenke über erhöhte Drehpunkte in der Liegefläche verbunden sind und
beispielsweise durch eine Hydraulik und vermittels einer Kipphebelvorrichtung zu einem
Sessel verstellt werden können, ein ganz neuer Anwendungsbereich für derartige Betten
eröffnet worden ist, wobei durch das-Verbleiben der geeignet ausgebildeten Seitenstützen
402 an den entsprechenden Rahmenteilen 325, 326, 327 in der Sesselstellung ein Sessel
mit Lehnen und Körper- bzw. Beinanlagebereichen geschaffen worden ist.
[0029] Die Funktion der gattungsgemäßen Betten ist weiterhin dadurch verbessert, daß unter
dem Mittelstück der Liegefläche ein quer verlaufendes Gleitgestell oder ein Drehgestell,
das mit einem durch Hydraulik senkrecht verstellbaren Topf mit Wasserspülung und Abflußpumpe
sowie mit einem durch Hydraulik senkrecht in die Öffnung im Mittelstück verfahrbaren
Deckel versehen ist, wobei sowohl der Topf als Spülklosett und der Deckel in die Öffnung
im Mittelstück einfahrbar ist, auf einfachste Weise die Möglichkeit geschaffen wurde,
ein Bett mit einem Spülklosett zu kombinieren, ohne daß großer baulicher oder wirtschaftlicher
Aufwand nötig ist. Durch die Verwendung der als Schnappverschluß ausgebildeten Verbindungseinrichtung
384 ist die Möglichkeit gegeben, das Drehgestell 380 einerseits vermittels der Antriebseinrichtung
383 unter dem Bettgestell zu verfahren und andererseits durch Entriegeln der Verbindungseinrichtung
eine leichte Reinigung zu ermöglichen.
[0030] Wenn ein Gummiring 33 (Fig. 1) oder ein entsprechend vorgespannter elastischer Ring
in der Öffnung 30 in der polsterartigen Auflage 50 verwendet wird, ist die Möglichkeit
gegeben, die polsterartige Auflage mit einem üblichen Spannbettuch, das eine der Öffnung
30 entsprechende Aussparung aufweist, auch im Bereich der Öffnung 30 festzuspannen,
so daß beim Überzug des Deckels 50a, der in die Öffnung 30 eingefahren wird, mit einem
gleichartigen Bettuchstoff für die hilfs- und/oder pflegebedürftige Person eine Liegefläche
geschaffen wird, die einem üblichen Bett hinsichtlich des Liegekomforts entspricht.
[0031] Die Erfindung ist nicht beschränkt auf die voranstehend beanspruchten oder anhand
der Figuren beschriebenen Ausführungsformen. Der Schutzumfang wird nur durch die Ansprüche
begrenzt.
1. Bett (300) für Hilfs- und pflegebedürfte Personen mit einer in einem Rahmengestell
(10) angeordneten Liegefläche (20), die von einem Kopfteil (21), einem Mittelteil
(22) und einem Beilteil (23) mit einer polsterartigen Auflage (50) gebildet wird,
bei dem das Kopfteil (21) und das Beinteil (23) in ihren Neigungen zu dem Mittelteil
(22) verstellbar sind, und mit einer unterhalb des Mittelteils (22) angeordneten,
aus einem topfartigen Gefäß bestehenden sanitären Einrichtung mit Spülwasserzulaufleitungen
und Abflußleitungen, wobei die Liegefläche (20) aus einem Rahmen (324), der drei Rahmenteile
(325, 326, 327) aufweist, die über Winkelgelenke mit oberhalb des Rahmens liegenden
Drehpunkten (328a, 329a) verbunden sind, besteht und ein Rahmengestell (10) vorgesehen
ist, das mit Laufrollen (12) versehene Standfüße (11) aufweist, Teile der Liegefläche
(20) zur Standfläche des Bettes (300) bei gleichzeitiger Überführung des Kopfteiles
(21) in eine etwa senkrechte Stellung zur Ausbildung eines Sessels abschwenkbar ausgebildet
sind, wobei für das Verschwenken des Kopfteiles (21) und des Beinteiles (23) aus der
Bettposition in die Sesselposition oder umgekehrt eine elektromotorische, hydraulische
oder pneumatische Antriebseinrichtung vorgesehen ist, in dem Rahmengestell ein in
den Bereich einer mittels eines Deckels (50a), der eine der Größe der Öffnung (30)
und der Höhe der polsterartigen Auflage (50) auf der Liegefläche (20) entsprechende
Polsterung (51a, 52a) aufweist und in senkrechten Leitschienen geführt höhenverfahrbar
ist, verschließbaren Öffnung (30) in dem Mittelteil (22) verfahrbares Spülklosett
(370) aus einem mittels eines Deckelteils verschließbaren topfartigen Klosettbecken
(374) angeordnet ist, das Klosettbecken (374) unterhalb der Liegefläche (20) angeordnet
und im Bereich der Öffnung (30) in dem Mittelteil (22) verfahrbar ist, und die polsterartige
Auflage (50) auf der Liegefläche (20) aus einer unteren Schicht (51) aus hartem Schaumgummi
mit in den Anlenkungsbereichen des Kopfteiles (21), des Mittelteils (22) und des Beinteils
(23) der Liegefläche (20) vorgesehenen Einkerbungen und einer auf dieser Schicht (51)
angeordneten oberen Schicht (52) aus weichem Schaumgummi besteht, wobei sich die Öffnung
(30) in dem Mittelteil (22) durch die polsterartige Auflage (50) erstreckt und mittels
eines Gummiringes (33) oder eines Sprengringes mit einer der Höhe der polsterartigen
Auflage (50) entsprechenden Höhe begrenzt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehpunkt
(328a) zwischen dem das Kopfteil (21) tragenden Rahmenteil (325) und dem das Mittelteil
(22) tragenden Rahmenteil (326) und der Drehpunkt (329a) zwischen dem das Mittelteil
(22) tragenden Rahmenteil (326) und dem das Beinteil (23) tragenden Rahmenteil (327)
in einem Trägerblech (321) mit Drehpunktsdurchbrechungen (321 d, 321 e) mit einer
obenseitig angeordneten, zur Bettinnenseite abgewinkelten Randkante (321 a) angeordnet
sind, wobei das Trägerblech (321) an dem Rahmengestell (310) angeordnet ist, daß das
Rahmenteil (327) der Liegefläche (20) zur Standfläche des Bettes (300) bei gleichzeitiger
Überführung des Rahmenteils (325) als Kopfteil in eine etwa senkrechte Stellung zur
Ausbildung eines Sessels abschwenkbar ausgebildet ist, wobei- das Verschwenken des
das Kopfteil (21) tragenden Rahmenteils (325) aus der Bettposition in die Sesselposition
oder umgekehrt mittels einer elektromotorischen, hydraulischen oder pneumatischen
Antriebseinrichtung (350) und das Verschwenken des das Beinteil (23) tragenden Rahmenteils
(327) mittels einer an dem Rahmengestell (310) angeordneten Kipphebelvorrichtung (330,
331) die mit ihrem einen Ende (330a) gelenkig an dem das Beinteil (23) tragenden Rahmenteil
(327) und mit ihrem anderen Ende (331 b) am das Kopfteil (21) tragenden Rahmenteil
(325) befestigt ist, vorgesehen ist, daß auf der Auflage (50) ein aufblasbares Becken
aus einem den Abmessungen der Liegefläche (20) entsprechend bemessenen Zuschnitt (180)
aus wasserundurchlässiger Folie angeordnet ist, der mit einem wulstartigen, aufblasbaren,
umlaufenden, mindestens eine mittels Luftfüllbare Kammer (182) aufweisenden Rand (181)
versehen ist, und daß in dem Bettrahmengestell (310) ein unter dem das Mittelteil
(22) tragenden Rahmenteil (326) quer zur Längsrichtung der Liegefläche (20) angeordnetes
Gleitgestell (380) angeordnet ist, in dem der Deckel (50a), der vermittels einer elektromotorischen,
hydraulischen oder pneumatischen Antriebseinrichtung (361) vertikal verfahrbar ist,
und das vermittels einer elektromotorischen, hydraulischen oder pneumatischen Antriebseinrichtung
(371) vertikal verfahrbare Spülklosett (370) aus einem topfartigen Klosettbecken (374)
mit einer Sitzfläche (375) angeordnet sind, wobei in dem Mittelrahmen (326) eine Öffnung
(30) ausgebildet und wahlweise der Deckel (50a) oder das Spülklosett (370) in die
Öffnung (30) vermittels der Antriebseinrichtungen (361, 371) und des über Gleitträger
(381), die in an dem Mittelrahmen (326) oder am Rahmengestell (310) angeordnete Gleitschienen
(382) eingreifen und eine Antriebseinrichtung (383), die über eine lösbare Verbindungseinrichtung
(384) mit dem Gleitgestell (380) verbunden am Rahmenteil (326) angeordnet ist, quer
verfahrbaren Gleitgestells (380) einfahrbar sind.
2. Bett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Bettrahmengestell (310)
ein unter dem das Mittelteil (22) tragenden Rahmenteil (326) um eine Mittelachse (481)
drehbar gelagertes Drehgestell (480) angeordnet ist, in dem der Deckel (50a) der vermittels
einer elektromotorischen, hydraulischen oder pneumatischen Antriebseinrichtung (361)
vertikal verfahrbar ist und ein vermittels einer elektromotorischen, hydraulischen
oder pneumatischen Antriebseinrichtung (371) vertikal verfahrbares Spülklosett (370)
aus einem topfartigen Klosettbecken (374) mit einer Sitzfläche (375) angeordnet sind,
wobei in dem Mittelrahmen (326) eine Öffnung (30) ausgebildet und wahlweise der Deckel
(50a) oder das Spülklosett (374) in die Öffnung (30) vermittels der Antriebseinrichtung
(361, 371) und des entsprechend drehbaren Drehgestells (480) einfahrbar ist.
3. Bett nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß unter der Öffnung (30)
im Mittelteil (22) der Liegefläche (10) ein eine Kontakteinrichtung ausbildendes Kontaktblech
(450) angeordnet ist, das bei einem Eingriff in die Öffnung (451) durch eine auf der
Liegefläche (10) befindliche Person in die Öffnung (30) bei Berührungskontakt mit
dem Kontaktblech (450) die Energieversorgung der Antriebseinrichtungen (383, 361,
371) durch Unterbrechung der elektrischen, pneumatischen oder hydraulischen Zu-und
Ableitungen unterbricht und damit die Antriebseinrichtungen (383, 361, 371) stoppt.
4. Bett nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
an dem Bettrahmengestell (310) ein Winkelrahmen (61) angeordnet ist, der einen Waschtisch
(60) mit einem Waschbecken (62) mit einer Mischarmatur (70) trägt, an die eine schlauchartige
Zuführungsleitung (71) mit einer an deren freien Ende angeordneten Duschbrause (72)
angeschlossen ist.
5. Bett nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die Antriebseinrichtung (350) als pneumatisch angetriebener Expansionszylinder (351)
ausgebildet ist und daß der Rahmenteil (327) über Schwenkhebel (330, 331 ) mit dem
Rahmenteil (325) verbunden zur Ausbildung eines Sessels mit diesen verschwenkbar ist.
6. Bett nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
am Rahmengestell (310) im Bereich des Mittelteils (22) zur Abdeckung der Drehpunkt
(328a, 329a) unter Halterung der polsterartigen Auflage (50) ein in das Rahmengestell
(310) einsteckbares Seitenteil (401) mit einer obenseitig angeordneten, zur Bettinnenseite
abgewinkelten Randkante vorgesehen ist.
7. Bett nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
an dem Rahmenteil (327) ein etwa eine der Breite der Liegefläche (20) entsprechende
Breite und eine mindestens der Höhe der polsterartigen Auflage (50) entsprechende
und diese zur Ausbildung eines Fußanlagebereiches überragende Höhe aufweisendes, höhenverstellbar
angeordnetes Fußteil (403) mit Seitenteilen (402) vorgesehen ist, das einen Fußtritt
(402a) zur Abstützung einer auf dem Bett befindlichen Person in der Sesselstellung
trägt.
8. Bett nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß
an den Rahmenteilen (325, 327) zur Halterung der polsterartigen Auflage (50) und zur
Ausbildung einer Körperanlagefläche in den Rahmenteil (325, 327) einsteckbare Seitenteile
(402) mit einer obenseitig angeordneten, zur Bettinnenseite abgewinkelten Randkante
vorgesehen sind.
1. A bed (300) for persons in need of help and care with a reclining surface (20)
which is made up of a head section (21), a centre section (22) and a leg section (23)
with a padded supporting surface layer (50), wherein the head section (21) and the
leg section (23) are adjustable in their angle of inclination relative to the centre
section (22), and with a sanitary facility with flushing water supply pipes and drain
pipes arranged below the centre section (22) and consisting of a pot-shaped receptacle,
wherein the reclining surface (20) comprises a frame (324) provided with three frame
portions (325, 326, 327) that are connected, via angle joints, to pivotal points (328a,
329a) located above the frame, and a frame rack (10) being provided which has legs
(11) that are fitted with castors (12), portions of the reclining surface (20) being
constructed swivellingly relative to the base of the bed (300), while the head section
(21) is simultaneously transferred into an approximately vertical position in order
to form an armchair, an electromotive, hydraulic or pneumatic drive means being provided
for swivelling the head section (21) and the leg section (23) from the bed position
into the armchair position or vice versa, while in the frame rack, within the area
of an aperture (30) which can be closed by means of a lid (50a) and which is provided
with a padding (51a, 52a) corresponding in size to the aperture (30) and in thickness
to that of the padded supporting surface layer (50) provided on the reclining surface
(20) and which, guided in vertical guide rails, is perpendicularly displaceable, there
is disposed a water closet (370) which is displaceable within the centre section (22)
and which comprises a pot-shaped lavatory pan (374) that can be closed by means of
a lid, the lavatory pan (374) being arranged below the reclining surface (20) and
displaceable within the area of the aperture (30) in the centre portion (22), and
the padded supporting surface layer (50) provided on the reclining surface (20) comprising
a bottom layer (51) of hard foam rubber with notches provided in the pivotal areas
of the head section (21), the centre section (22) and the leg section (23) of the
reclining surface (20) and a top layer (52) of soft foam rubber being provided on
the said layer (51), the aperture (30) in the centre section (22) extending through
the padded supporting surface layer (50) and restricted by means of a rubber ring
(33) or a circlip to a thickness corresponding to that of the padded supporting surface
layer (50), characterized in that the pivotal point (328a) between the frame portion
(325) supporting the head section (21) and the frame portion (326) supporting the
centre section (22) and the pivotal point (329a) between the frame portion (326) supporting
the centre section (22) and the frame portion (327) supporting the leg section (23),
are arranged in a supporting plate (321) provided with pivotal point openings (321d,
321e) and having a rim edge (321a) arranged on the top side and angled relative to
the inner side of the bed, the supporting plate (321) being mounted on the frame rack
(310), in that the frame portion (327) of the reclining surface (20) is constructed
swivellable relative to the base of the bed (300), while the frame portion (325) which
forms the head section, is simultaneously transferred into an approximately vertical
position so as to form an armchair, the swivelling of the frame portion (325) supporting
the head section (21) from the bed position into the armchair position or vice versa
being effected by an electromotive, hydraulic or pneumatic drive means (350) and the
swivelling of the frame portion (327) supporting the leg section (23) being effected
by a tripping lever means (330, 331) mounted on the frame rack (310) which, with one
of its ends (330a), is hingedly secured to the frame portion (327) supporting the
leg section (23) and, with its other end (331 b), is secured to the frame portion
(325) supporting the head section (21), in that, on the supporting layer (50), an
inflatable basin of a precut blank (180) dimensioned in conformity with the dimensions
of the reclining surface (20) of waterproof sheeting is disposed which is provided
with a bead-like, inflatable, circumferential rim (181) possessing at least one chamber
(182) which can be filled with air, and in that, in the bed frame rack (310), a sliding
frame (380) is disposed below the frame portion (326) supporting the centre section
(22) arranged transversally to the longitudinal direction of the reclining surface
(20), in which are provided the lid (50a) which is vertically displaceable with the
aid of an electromotive, hydraulic or pneumatic drive means (361), and the water closet
(370) comprising a pot-shaped lavatory pan (374) with a seating surface that is vertically
displaceable with the aid of an electromotive, hydraulic or pneumatic drive means
(371), wherein, in the centre frame portion (326), an aperture (30) is constructed
and, alternatively, the lid (50a) or the water closet (370) can be made to travel
into the aperture (30) with the aid of the drive means (361.371) and the transversally
displaceable sliding frame (380) with sliding supports (381) that engage into slide
rails (380) mounted on the frame rack (310) as well as a drive means (383) which is
arranged connected to the frame portion (326) via a detachable connecting means (384).
2. A bed according to the Claim 1, characterized in that, in the bed frame rack (310),
a pivot mounting (480) rotatingly supported around a center shaft (481) is disposed
underneath the frame portion (326) supporting the centre section (22), in which are
arranged the lid (50a) which is vertically displaceable with the aid of an electromotive,
hydraulic or pneumatic drive means (361), and a water closet (370) which is vertically
displaceable with the aid of an electromotive, hydraulic or pneumatic drive means
(371) comprising a pot-shaped lavatory pan (374) with a seating surface (375), an
aperture (30) being constructed in the centre frame portion (326) and into which aperture
(30) alternatively the lid (50a) or the water closet (374) can be made to travel with
the aid of the drive means (361, 371) and the appropriately rotatable pivotal mounting
(480).
3. A bed according to either Claim 1 or 2, characterized in that, underneath the aperture
(30) in the centre section (22) of the reclining surface (20), a contact piate (450)
constituting a contact means is disposed which, when a person present on the reclining
surface (20) reaches through the opening (451) into the aperture (30), cuts off the
energy supply of the drive means (383, 361, 371) by interrupting the electric, hydraulic
or pneumatic supply lines and thus stopping the drive means (383, 361, 371).
4. A bed according to any of the preceding Claims 1 to 3, characterized in that, on
the bed frame rack (310), an angular frame (61) is mounted which supports a washstand
(60) with a wash bowl (62) provided with a mixing fitting to which is connected a
hose-like supply pipe (71) having a shower head (72) mounted on its free end.
5. A bed according to any of the preceding Claims 1 to 4, characterized in that the
drive means (350) is constructed as a pneumatically powered expansion cylinder (351),
and in that the frame portion (327) can, in connection to the frame portion (325)
via rocking levers (330, 331), be swivelled together with the same in order to form
an armchair.
6. A bed according to any of the preceding Claims 1 to 5, characterized in that, on
the frame rack (310), within the area of the centre section (22), in order to cover
the pivotal points (328a, 329a), while securing the padded supporting surface layer
(50), a lateral portion (401) which is insertable into the frame rack (310) is provided
having a rim edge arranged on the top side and angled to the inner side of the bed.
7. A bed according to any of the preceding Claims 1 to 6, characterized in that, on
the frame portion (327), a vertically adjustable foot section (403) with lateral sections
(402) is provided having a width corresponding approximately that of the reclining
surface (20) and a thickness corresponding to at least that of the padded supporting
surface layer (50), said foot section (403) having a height projecting above said
padded supporting .surface layer (50) so as to form a foot supporting area, the foot
section (403) carrying a foot rest (402a) with the aid of which a person present in
the bed is able to support himself in the armchair position.
8. A bed according to any of the preceding Claims 1 to 7, characterized in that, on
the frame portions (325, 327), for securing the padded supporting surface layer (50)
and for forming a body-supporting surface, lateral portions (402) are provided which
are insertable into the frame portions (325, 327) having a rim edge arranged on the
top side and angled relative to the inner side of the bed.
1. Lit (300) pour personnes ayant besoin d'aide et de soins, comportant une couche
(20) placée dans un châssis-support (10), qui est formée par une partie pour la tête
(21), une partie centrale (22) et une partie pour les jambes (23) avec une garniture
du type matelas (50), l'inclinaison de la partie pour la tête (21) et de la partie
pour les jambes (23) étant réglable par rapport à la partie centrale (22), et un appareil
sanitaire composé d'un récipient du type pot avec des conduites d'arrivée d'eau de
chasse et des conduites de décharge, placé au-dessous de la partie centrale (22),
la couche (20) se composant d'un châssis (324) qui présente trois parties de châssis
(325, 326, 327) qui sont reliées par des joints à angles à des pivots (328a, 329a)
situés au-dessus du châssis, un châssis-support (10) étant prévu, qui présente des
pieds (11) pourvus de roulettes (12), des parties de la couche (20) étant formées
de manière à être pivotantes par rapport à la surface fixe du lit (300) en amenant
simultanément la partie pour la tête (21) dans une position approximativement verticale
pour former un fauteuil, un dispositif d'entraînement électromoteur, hydraulique ou
pneumatique étant prévu pour le pivotement de la partie pour la tête (21) et de la
partie pour les jambes (23) de la position lit à la position fauteuil ou vice-versa,
un water-closet (370), se composant d'une cuvette de W.C. (374) de type pot pouvant
être fermée à l'aide d'un couvercle, étant disposé dans le châssis-support de manière
à être mobile dans la partie centrale (22) dans la zone d'une ouverture (30) qui peut
être fermée au moyen d'un couvercle (50a) qui présente un rembourrage (51a, 52a) correspondant
à la taille de l'ouverture (30) et à la hauteur de la garniture du type matelas (50)
se trouvant sur la couche (20) et qui est réglable en hauteur en étant guidé dans
des glissières de guidage verticales, la cuvette de W.C. (374) étant disposée au-dessous
de la couche (20) et étant mobile dans la partie centrale (22) dans la zone de l'ouverture
(30), la garniture du type matelas (50) située sur la couche (20) étant composée d'une
couche inférieure (51) en caoutchouc mousse dur avec des entailles prévues dans les
zones d'articulation de la partie pour la tête (21), de la partie centrale (22) et
de la partie pour les jambes (23) de la couche (20) et d'une couche supérieure (52)
en caoutchouc mousse souple placée sur cette couche (51), l'ouverture (30) s'étendant
dans la partie centrale (22) au travers de la garniture du type matelas (50) et étant
limitée par un anneau de caoutchouc (33) ou un anneau à détacher d'une hauteur correspondant
à la hauteur de la garniture du type matelas (50), caractérisé en ce que le pivot
(328a) est placé entre la partie de châssis (325) supportant la partie pour la tête
(21) et la partie de châssis (326) supportant la partie centrale (22), que le pivot
(329a) est placé entre la partie de châssis (326) supportant la partie centrale (22)
et la partie de châssis (327) supportant la partie pour les jambes (23), qu'ils sont
placés dans une tôle porteuse (321) avec des orifices pour pivots (321d, 321e) avec
une arête marginale (321a), placée sur la face supérieure et coudée vers la face intérieure
du lit, la tôle porteuse (321) étant placée sur le châssis-support (310), que la partie
de châssis (327) de la couche (20) est formée de manière à être pivotante par rapport
à la surface fixe du lit (300), amenant simultanément la partie de châssis (325) comme
partie pour la tête dans une position approximativement verticale pour former un fauteuil,
le pivotement de la partie de châssis (325) portant la partie pour la tête (21) de
la position lit en position fauteuil ou vice-versa étant prévu au moyen d'un dispositif
d'entraînement (350) électromoteur, hydraulique ou pneumatique et le pivotement de
la partie de châssis (327) qui porte la partie pour les jambes (23) étant prévu au
moyen d'un dispositif à levier oscillant (330, 331) placé sur le châssis (310), dispositif
qui est articulé par l'une de ses extrémités (330a) sur la partie de châssis (327)
qui porte la partie pour les jambes (23) et par son autre extrémité (331 b) à la partie
de châssis (325) qui porte la partie pour la tête (21), qu'une cuvette gonflable se
composant d'une pièce découpée (180) en feuille imperméable dimensionnée de manière
à correspondre aux dimensions de la couche (20) est placée sur la garniture (50),
pièce découpée qui est pourvue d'un bord (181) périmétrique gonflable du type bourrelet
qui présente au moins une chambre (182) pouvant être remplie avec de l'air et qu'un
châssis coulissant (380) est placé dans le châssis-support du lit (310) au-dessous
de la partie de châssis (326) qui porte la partie centrale (22), transversalement
par rapport au sens longitudinal de la couche (20), châssis coulissant dans lequel
sont placés le couvercle (50a), qui est mobile dans le sens vertical au moyen d'un
dispositif d'entraînement (361) électromoteur, hydraulique ou pneumatique, et le water-closet
(370), qui se compose d'une cuvette de W.C. (374) du type pot avec une surface de
siège (375), qui est mobile dans le sens vertical au moyen d'un dispositif d'entraînement
(371) électromoteur, hydraulique ou pneumatique, une ouverture (30) étant formée dans
le châssis central (326) et le couvercle (50a) ou au choix le water-closet (370) pouvant
être rentré dans l'ouverture (30) au moyen des dispositifs d'entraînement (361,371)
et du châssis coulissant (380). mobile dans le sens transversal au moyen de supports
coulissants (381), qui s'engrènent dans des coulisses (382) placées sur le châssis
central (326) ou sur le châssis-support (310), et d'un dispositif d'entraînement (383)
qui est placé sur la partie de châssis (326) de manière à être relié au châssis coulissant
(380) au moyen d'un dispositif d'assemblage amovible (384).
2. Lit selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'une plate-forme tournante (480)
rotative autour d'un axe central (481) est placée dans le châssis-support du lit (310)
au-dessous de la partie de châssis (326) qui porte la partie centrale (22), plate-forme
tournante dans laquelle sont placés le couvercle (50a), qui est mobile dans le sens
vertical au moyen d'un dispositif d'entraînement (361) électromoteur, hydraulique
ou pneumatique, et un water-closet (370), qui se compose d'une cuvette de W.C. (374)
du type pot et d'une surface de siège (375), qui est mobile dans le sens vertical
au moyen d'un dispositif d'entraînement (371) électromoteur, hydraulique ou pneumatique,
une ouverture (30) étant formée dans le châssis central (326), le couvercle (50a)
ou au choix le water-closet (374) pouvant être rentré dans l'ouverture (30) au moyen
du dispositif d'entraînement (361, 371) et de la plate-forme (480) rotative de manière
correspondante.
3. Lit selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'une tôle de contact (450),
qui forme un dispositif de contact, est placée au-dessous de l'ouverture (30) de la
partie centràle (22) de la couche (10), tôle de contact qui, lorsqu'une personne se
trouvant sur la couche (10) passe la main dans l'ouverture (30) et touche la tôle
de contact (450), interrompt l'alimentation en énergie des dispositifs d'entraînement
(383, 361, 371) en coupant les conduites d'amenée et de départ électriques, pneumatiques
ou hydrauliques et fait ainsi arrêter les dispositifs d'entraînement (383, 361, 371).
4. Lit selon l'une des revendications précédentes 1 à 3, caractérisé en ce qu'un châssis
en équerre (61) est placé sur le châssis-support du lit (310), châssis en équerre
qui porte un lavabo (60) avec une cuvette (62) et une robinetterie mélangeuse (70)
sur laquelle une conduite d'amenée (71) du type tuyau est branchée avec une pomme
de douche (72) placée à son extrémité libre.
5. Lit selon l'une des revendications précédentes 1 à 4, caractérisé en ce que le
dispositif d'entraînement (350) est formé comme un vérin à expansion (351) à entraînement
pneumatique et que la partie de châssis (327), reliée au moyen de leviers pivotants
(330, 331) à la partie de châssis (325) pour former un fauteuil, est pivotante par
ceux-ci.
6. Lit selon l'une des revendications précédentes 1 à 5, caractérisé en ce qu'il est
prévu une partie latérale (401) dans le châssis-support (310), dans la zone de la
partie centrale (22), partie latérale qui peut s'emboîter dans le châssis-support
(310) pour couvrir les pivots (328a, 329a) en supportant la garniture du type matelas
(50) et qui a une arête marginale placée sur la face supérieure et coudée vers la
face intérieure du lit.
7. Lit selon l'une des revendications précédentes 1 à 6, caractérisé en ce qu'une
partie pour les pieds (403) avec des faces latérales (402) est prévue sur la partie
de châssis (327) et est placée de manière à être de hauteur réglable, cette partie
pour les pieds présentant une largeur correspondant à la largeur de la couche (20)
et une hauteur correspondant au moins à la hauteur de la garniture du type matelas
(50) et dépassant celle-ci pour former une zone de repos pour les pieds, partie pour
les pieds qui porte une marche (402a) pour soutenir une personne se trouvant sur le
lit en position de fauteuil.
8. Lit selon l'une des revendications précédentes 1 à 7, caractérisé en ce que des
parties latérales (402) sont prévues sur les parties de châssis (325, 327), parties
latérales qui peuvent s'emboîter dans la partie de châssis (325, 327) pour supporter
la garniture du type matelas (50) et pour former une surface de repos pour le corps
et qui ont une arête marginale placée sur la face supérieure et coudée vers la face
intérieure du lit.