[0001] Die Erfindung betrifft einen versenkbaren Drehknebel nach dem Oberbegriff des Patentanspruches
1.
[0002] Aus der DE-C-27 01 017 ist ein versenkbarer Drehknebel dieser Art bekannt.
[0003] Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde,
den versenkbaren Drehknebel der bekannten Art durch eine optische Anzeigeeinrichtung
zu verbessern, um das Erkennen bzw. Ablesen der Einstell-Markierungszeichen sowie
der Betriebsanzeige auch bei mangelhafter Raumausleuchtung oder beeinträchtigter Sehschärfe
der Bedienungsperson zweifelsfrei zu ermöglichen.
[0004] Die Lösung dieser Aufgabe gemäß der Erfindung ist dem kennzeichnenden Teil des Patentanspruches
1 zu entnehmen.
[0005] Zweckmäßige weitere Ausgestaltungen des Gegenstandes der Erfindung sind in den Unteransprüchen
angegeben.
[0006] Durch die Erfindung wird ein versenkbarer Drehknebel mit beleuchteten Einstell-Markierungszeichen
geschaffen, der auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen und mangelhafter Sehschärfe
ein deutliches Erkennen der Einstell-Markierungszeichen zuläßt. Weiterhin zeichnet
sich dieser versenkbare Drehknebel durch eine gleichmäßige Lichtverteilung im gesamten
Bereich der Einstell-Markierungszeichen aus. Ferner kann dadurch eine zusätzliche
optische Betriebsanzeige entfallen, weil durch Aufleuchten der Markierzungszeichen
gleichzeitig die Inbetriebnahme des betreffenden Verbrauchers signalisiert wird.
[0007] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird anhand
dieser näher erläutert.
[0008] Es zeigen:
Fig. 1 eine Schalterblende für ein Haushaltsgerät mit einem versenkten Drehknebel
und optischer Anzeigeeinrichtung im Schnitt,
Fig. 2 und 3 Ansichten von zwei unterschiedlichen Ausführungsmöglichkeiten der Anzeigeeinrichtung.
[0009] Mit 1 ist die die Vorderseite einer Schalterblende für ein Haushaltsgerät bildende
Blendenplatte bezeichnet, die beim dargestellten Ausführungsbeispiel aus einem durchsichtigen
Material, z.B. Glas, besteht. Die Blendenplatte 1 ist dabei von der Rückseite her
so abgetönt bzw. eingefärbt, daß lediglich um eine Knebelöffnung 2 herum ein durchsichtiger
Ringbereich 3 verbleibt. Die Knebelöffnung 2 in der Blendenplatte 1 wird von einem
versenkbaren Drehknebel 4 eingenommen, der als Hohlzylinder ausgebildet ist und der
in seiner versenkten Stellung (Ruhestellung) mit der Vorderseite der Blendenplatte
1 fluchtet. Der Drehknebel 4 sitzt gleit- bzw. verschiebbar auf einer Knebelwelle
5, die über eine Steckverbindung 6 mit einer Schalt- oder Regeleinrichtung 7 in Wirkverbindung
gebracht ist. im Innern des Drehknebels 4 ist eine nicht sichtbare Druckfeder untergebracht,
die sich gegen die im Drehknebel endende Stirnseite der Knebelwelle 5 abstützt und
mit Hilfe derer durch ein kurzzeitiges Antippen des Drehknebels 1 dieser aus seiner
versenkten Raststellung in die ausgefahrene Betriebsstellung gedrückt wird, in der
die Schalt- oder Regeleinrichtung 7 eingestellt werden kann.
[0010] Hinter die Rückseite der Blendenplatte 1 befindet sich ein den versenkbaren Drehknebel
4 in sich aufnehmender zylinder- bzw. topfartiger Reflektorkörper 8, der in nicht
dargestellter Weise durch eine Steck- bzw. Laschenverbindung an einem die Blendenplatte
1 tragenden Blendenrahmen 9 gehaltert ist. Der Reflektorkörper 8 weist eine zur Blendenplatte
1 hin offene ringförmige Reflektorkammer 10 auf, die durch Anformen gebildet ist,
so daß Reflektorkörper und Reflektorkammer einstückig ausgebildet sind. Die zur Rückseite
der Blendenplatte 1 hin gerichtete offene Seite der Reflektorkammer 10 ist mit einem
lichtdurchlässigen bzw. lichtdurchscheinenden Ringkörper 11, der vorzugsweise aus
einem Prismenglas bzw. einem Glasring mit nach außen angeordneter prismenartiger Oberfläche
besteht, abgedeckt. In der Reflektorkammer 10 ist ein Leuchtkörper untergebracht,
der aus mehreren um deren Umfang verteilt angeordneten einzelnen Glimmlampen 12,12',12",12"'
oder aus einer Glimmlampe mit mehreren kreisbogenförmigen Leuchtglaskolben 13,13',
13" besteht. Bei Verwendung von mehreren einzelnen Glimmlampen als Leuchtkörper sind
diese fester Bestandteil eines aus Hartpapier bestehenden Isolierringkörpers 14, der
an der Rückseite der Reflektorkammer 10 angelegt ist. Die Glimmlampen 12,12',12",12"'
sind senkrecht vom Isolierringkörper 14 abstehend angeordnet. Zum Einführen der Glimmlampen
in die Reflektorkammer 10 besitzt diese rückseitig entsprechende Einführungsöffnungen
15. Der Isolierringkörper 14 trägt auch die elektrische Schaltung für die Glimmlampen,
die in bekannter Weise als gedruckte Schaltung ausgeführt ist.
[0011] Mit den die Drehbewegung des Drehknebels 4 übertragenden Teilen 5 bzw. 6 ist ein
mit Markierungen versehener Schalterstellungsanzeiger 16 aus lichtdurchscheinendem
Material gekoppelt, dessen ringartige Markierungsfläche 17 zwischen dem lichtdurchlässigen
Ringkörper 11 der Reflektorkammer 10 und der Rückseite der Blendenplatte 1 angeordnet
ist. Vor der Markierungsfläche 17 befindet sich der durchsichtige Ringbereich 3 der
Blendenplatte 1. Der Schalterstellungsanzeiger 16 ist ebenfalls zylinder- oder topfartig
ausgebildet und so ausgelegt, daß der Reflektorkörper 8 diesen mit Spiel in sich aufnimmt.
1. Versenkbarer Drehknebel mit Einstell-Markierungszeichen zum Einstellen für die
hinter einer Schatterblende angeordneten Schalt- oder Regeleinrichtungen in Haushaltsgeräten,
wie Herde, Waschmaschinen oder dgl., gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
- hinter der Rückseite der Schalterblende (1) ist ein den versenkbaren Drehknebel
(4) in sich aufnehmender zylinder- bzw. topfartiger Reflektorkörper (8) angeordnet,
- der Reflektorkörper (8) ist mit einer zur Schalterblende (1) hin offenen ringförmigen
Reflektorkammer (10) versehen,
- die offene Seite der Reflektorkammer (10) ist mit einem lichtdurchlässigen Ringkörper
(11) abgedeckt,
- in der Reflektorkammer (10) sind um den Umfang verteilt mehrere Leuchtkörper (12
bzw. 13) angeordnet,
- mit dem Drehknebel (4) ist ein mit den Markierungen versehener Schalterstellungsanzeiger
(16) aus durchscheinendem Material gekoppelt, dessen Markierungsfläche (17) zwischen
dem lichtdurchlässigem Ringkörper (11) der Reflektorkammer (10) und der Rückseite
der Schalterblende (19) angeordnet ist.
2. Drehknebel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Reflektorkammer (10)
am Reflektorkörper (8) durch Anformen gebildet ist.
3. Drehknebel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der durchscheinende Ringkörper
(11) aus einem Prismenglas besteht.
4. Drehknebel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Leuchtkörper mehrere
Glimmlampen (12,12',12",12''') oder eine aus mehreren kreisbogenförmigen Glaskolben
(13,13',13") bestehende Glimmlampe dient.
5. Drehknebel nach Anspruch 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung von
mehreren einzelnen Glimmlampen als Leuchtkörper diese fester Bestandteil eines Isolierringkörpers
(14) sind, der an der Rückseite der Reflektorkammer (10) angelegt ist.
6. Drehknebel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Glimmlampen (12) senkrecht
stehend zum Isolierringkörper (14) angeordnet und in der Rückseite der Reflektorkammer
(10) entsprechende Einführungsöffnungen
(15) für die Glimmlampen gebildet sind.
7. Drehknebel nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Isolierringkörper
(14) aus Hartpapier besteht und mit einer gedruckten Schaltung für die Glimmlampen
versehen ist.
8. Drehknebel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalterstellungsanzeiger
(16) zylinder- oder topfartig ausgebildet und so ausgelegt ist, daß der Ref'ektorkörper
(8) diesen mit Spiel in sich aufnimmt.