[0001] Die Erfindung betrifft einen sich selbsttätig hydraulisch einstellenden Ventilstößel,
der in einer Führungsbohrung eines Zylinderkopfes einer Brennkraftmaschine angeordnet
ist, und gegen dessen eine Stirnfläche ein Steuernocken anläuft, und der andererseits
mit einer zweiten Stirnfläche gegen das Ende eines Ventilschaftes anliegt, wobei der
Ventilstößel aus einem tassenförmigen Gehäuse besteht, welches eine hohlzylindrische
Wandung umfaßt, die am einen Ende durch einen Boden verschlossen ist, gegen welchen
von außen der Steuernocken anläuft, und welcher eine zu der hohlzylindrischen Wandung
konzentrische zylindrische Führungshülse aufweist, die im Zentrum eines Scheibenteiles
angeordnet ist, welches mit seinem Außenumfang in die hohlzylindrische Wandung des
Gehäuses übergeht, wodurch zwischen der hohlzylindrischen Wandung und der zylindrischen
Führungshülse ein ringförmiger Ölvorratsraum begrenzt ist, der durch eine nach außen
führende Bohrung mit Öl versorgt ist, wobei in der Führungshülse das eigentliche hydraulische
Spielausgleichselement längsverschieblich geführt ist, welches mit einer dem Boden
abgewandten Stirnfläche gegen das Ende des Ventilschaftes anliegt.
[0002] Bei solchen hydraulischen Ventilstößeln werden hydraulische Spielausgleichselemente
verwendet, die durch einen Innenkolben und einen diesen übergreifenden Außenkolben
gebildet sind, die längsverschieblich Ineinander geführt sind, und die miteinander
einen Ölhochdruckraum begrenzen, der durch eine durch ein Rückschlagventil verschlossene
Bohrung im Innenkolben mit einem zentrischen ölvorratsraum verbunden ist, der im Innenkolben
angeordnet und einerseits durch die Wandung des Innenkolbens und andererseits durch
die Innenfläche des Bodens des Gehäuses begrenzt ist, gegen welche der Innenkolben
stirnseitig anliegt, während der Außenkolben längsverschieblich in der zylindrischen
Führungshülse gelagert ist, und mit seinem geschlossenen Ende gegen das Ende des Ventilschaftes
anliegt (DE-OS 30 23 686).
[0003] Bei den bekannten Ventilstößeln war stets die Führungshülse, die das Spielausgleichselement
aufnahm von begrenzter axialer Länge, und sie hat insbesondere stets in einem gewissen
Abstand vom Boden des Gehäuses geendet. Da man bei derartigen Ventilstößeln aus Gründen
der Verringerung der bewegten Massen stets kleine Wanddicken anstrebte, weshalb man
die Gehäuse dieser Stößel vorzugsweise aus gezogenen Blechteilen bildete, konnte das
aus dem Scheibenteil und der Führungshülse bestehende Innenteil auch nur eine begrenzte
Stabilität aufweisen, was unter Umständen im Dauerbetrieb aufgrund der auftretenden
Schwingungen und Vibrationen zu Beschädigung oder sogar Brüchen führen konnte (DE-OS
30 06 644, Fig. 11). Um derartigen Stößeln eine erhöhte mechanische Steifheit zu geben,
hat man sie auch bereits aus Fließpreß- oder Gußteilen gebildet, was jedoch den Nachteil
nach sich zieht, daß dadurch ihre Masse vergrößert wird, was allseits bekannte Nachteile
im Betrieb nach sich zieht (EP-A 00 30 718, Fig 3).
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen sich selbsttätig hydraulisch einstellenden
Ventilstößel zu schaffen, der zur Erzielung geringer Masse aus dünnwandigen, insbesondere
aus Blech gezogenen Metallteilen und/oder Kunststoffteilen gebildet ist, der dabei
jedoch eine sehr hohe Stabilität besitzt und der weiterhin eine zusätzliche Auslaufsicherung
für den zentrischen Ölvorratsraum besitzt, sowie einen weiteren, den zentrischen Ölvorratsraum
konzentrisch umgebenden Ölvorratsraum aufweisen kann.
[0005] Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß sich die zylindrische Führungshülse
bis zum Boden des Gehäuses erstreckt und in Kontakt mit dessen Innenfläche steht.
Gegenüber den bekannten Stößeln, bei denen die Führungshülse im Abstand vom Boden
des Gehäuses endete, wird durch diese konstruktiv und fertigungsmäßig einfache Maßnahme
erreicht, daß infolge des sich gegenseitigen Abstützens eine Art Kastenkonstruktion
gebildet wird, die selbst bei gegenüber den bekannten Ausführungen deutlich verringerter
Wanddicke erhöhte Stabilität aufweist.
[0006] Dabei muß dafür gesorgt werden, daß an dem dem Boden zugewandten Ende der zylindrischen
Führungshülse Öl aus dem ringförmigen Ölvorratsraum in die Führungshülse und damit
in das eigentliche Spielausgleichselement eintreten kann. Zu diesem Zweck kann in
dem Bereich, in dem die zylindrische Führungshülse mit der Innenfläche des Bodens
des Gehäuses in Kontakt steht, wenigstens eine Ölübertrittsöffnung vorgesehen sein,
die dadurch gebildet ist, daß an einer der beiden miteinander in Kontakt stehenden
Flächen eine Ausnehmung gebildet ist. Diese Ausnehmung kann entweder als ein stirnseitiger
Schlitz an der Führungshülse, oder auch als eine Vertiefung bzw. Ausnehmung in dem
Boden des Gehäuses ausgebildet sein.
[0007] Bei der Ausführung gemäß der vorliegenden Erfindung besteht der Stößel stets aus
zwei Hauptbauteilen, nämlich einerseits aus dem aus der hohlzylindrischen Wandung
und dem Boden gebildeten Gehäuses einerseits und dem aus der zylindrischen Führungshülse
und dem Scheibenteil bestehenden Innenteil andererseits. Diese beiden Grundbauteile
können als getrennte Bauteile hergestellt, z. B. aus Blech gezogen werden und anschließend
an der Kontaktstelle zwischen dem Außenrand des Scheibenteiles und der hohlzylindrischen
Wandung fest, insbesondere form- und/oder stoffschlüssig miteinander verbunden sein.
[0008] Als zweckmäßig hat es sich herausgestellt, das aus dem Scheibenteil und der zylindrischen
Führungshülse bestehende Innenteil als einstückiges Blechformteil auszubilden.
[0009] Dieses Innenteil kann jedoch auch als einstückiges Kunststoffteil ausgebildet sein,
das durch eine Schnappverbindung mit der hohlzylindrischen Wandung des Gehäuses verbunden
ist. Es ist jedoch auch eine Abwandlung dieser Bauart möglich, bei welcher das Innenteil
aus einem metallischen Scheibenteil und einer damit formschlüssig verbundenen, Insbesondere
eingeschnappten zylindrischen Führungshülse aus Kunststoff besteht. Und schließlich
können auch sowohl das Scheibenteil, als auch die Führungshülse als gesonderte metallische
Teile ausgeführt sein, die mittels eines weiteren Kunststoffteiles insbesondere durch
Einschnappen formschlüssig verbunden sind.
[0010] Ein zusätzlicher Vorteil ergibt sich dann, wenn die zylindrische Führungshülse an
ihrem dem Boden des Gehäuses zugewandten Ende auf einen größeren Durchmesser aufgeweitet
ist. Dadurch ergibt sich ein zusätzlicher ringförmiger Ölvorratsraum, der den zentrischen,
im Spielausgleichselement vorgesehenen Ölvorratsraum umgibt, der jedoch von dem äußeren
ringförmigen ölvorratsraum getrennt ist. Selbst wenn im Stillstand des Motors dieser
äußere ringförmige Ölvorratsraum leerlaufen sollte, würde sich in dem durch die Aufweitung
der Führungshülse ergebenden zusätzlichen Ölvorratraum ein vergrößerter ölvorrat für
den Anlauf des Motors bereithalten, wodurch mit Sicherheit das Auftreten von Klappergeräuschen
in der Anlaufphase vermieden würde.
[0011] Bei der Anwendung dieser Maßnahme ist es zusätzlich zweckmäßig, an der Innenfläche
des Bodens zwei getrennte Ausnehmungen vorzusehen, die zum Ölübertritt dienen, und
von denen sich die eine im Bereich der Kontaktstelle der zylindrischen Führungshülse
und die andere im Bereich der Kontaktstelle des Innenkolbens mit dem Boden befindet,
und wobei die beiden Ausnehmungen einander diametral gegenüberliegen. Durch diese
Maßnahme wird auch bei geneigter Einbaulage des Ventilstößels vermieden, daß aus dem
zentrischen Ölvorratsraum im Spielausgleichselement im Stillstand Öl auslaufen kann,
weil nämlich stets eine der beiden hintereinandergeschalteten Ölübertrittsöffnungen
an einer hohen Stelle liegt, und damit das Auslaufen des Öles verhindert.
[0012] Die erfindungsgemäße Stößelkonstruktion kann bezüglich ihrer Stabilität noch dadurch
weiter gesteigert werden, daß das dem Boden des Gehäuses zugekehrte Ende der zylindrischen
Führungshülse formschlüssig in eine Nut des Bodens eingreift.
[0013] In den Zeichnungen sind jeweils Längsschnitte durch unterschiedliche Stößelausführungen
dargestellt.
[0014] Der in Figur 1 dargestellte Stößel besteht aus dem tassenförmigen Gehäuse 1, welches
aus der hohlzylindrischen Wandung 2 und dem damit einstückigen Boden 3 besteht. In
diesem Gehäuse ist ein Innenteil 4 angeordnet, welches aus dem Scheibenteil 5 und
der zylindrischen Führungshülse 6 gebildet ist. Die Teile 5 und 6 bilden miteinander
einen Winkel, der größer als 90° ist. An der Kontaktstelle 7 zwischen dem Außenumfang
des Scheibenteiles 1 und der hohlzylindrischen Wandung 2 sind diese beiden Teile durch
Einbördeln fest miteinander verbunden. Um eine flüssigkeitsdichte Verbindung zu erzielen,
ist an dieser Stelle eine zusätzliche Schweißung, Lötung oder dergleichen möglich.
Das Scheibenteil 5 legt sich zum Zwecke der Verbindung gegen die in die hohlzylindrische
Wandung 2 eingeformte Umfangsrille 8 und wird andererseits von der aus der hohlzylindrischen
Wandung herausgeformten Wulst 9 überdeckt.
[0015] Die zylindrische Führungshülse 6 stützt sich stirnseitig gegen die Innenfläche 10
des Bodens 3 ab. In diesem Endbereich weist die Führunghülse 6 einen vergrößerten
Innendurchmesser 11 auf, um dort einer Tellerscheibe 12 Platz zu geben, mit welcher
das hydraulische Spielausgleichselement 13 gegen Herausrutschen aus der Bohrung der
Führungshülse 6 gesichert ist.
[0016] Der ringförmige Hohlraum, der begrenzt ist von der hohlzylindrischen Wandung 2, dem
Scheibenteil 5, der zylindrischen Führungshülse 6 und der Innenfläche 10 des Bodens
3 bildet einen ringförmigen Ölvorratsraum 14, der durch die in der Umfangsrille 8
angeordnete Bohrung 15 von außen mit Öl versorgt werden kann.
[0017] Das hydraulische Spielausgleichselement 13 besteht aus dem Außenkolben 16, der gleitend
in der Führungshülse 6 geführt ist, und der andererseits wiederum gleitend und mit
engem Spiel den Innenkolben 17 aufnimmt. Dieser weist an seinem dem Boden 3 zugewandten
Ende einen zentrischen Ölvorratsraum 18 auf, welcher mittels der Ausnehmungen 19 und
20 in der Innenfläche 11 des Bodens 3 in Flüssigkeitsverbindung mit dem ringförmigen
Ölvorratsraum 14 steht. Aus dem zentrischen Ölvorratsraum 18 kann das Öl über die
Bohrung 21, die durch das Rückschlagventil 22 verschließbar ist, in den Ölhochdruckraum
23 gelangen, der von den beiden Kolben 16 und 17 begrenzt ist. Unter Wirkung der Feder
24 werden diese beiden Kolben auseinandergedrückt. Die untere Stirnfläche 25 des Außenkolbens
16 steht im eingebauten Zustand in Kontakt mit der Stirnfläche des Schaftes eines
Motorventils, während von außen gegen den Boden 3 ein Steuernocken anläuft.
[0018] Die Funktion eines derartigen Ventilstößels darf als bekannt vorausgesetzt werden.
Gegenüber den bekannten Ausführungen ist bei dieser Konstruktion neu, daß sich die
zylindrische Führungshülse 6 bis zur Innenfläche 10 des Bodens 3 erstreckt und sich
dort zur Erhöhung der Stabilität abstützt. Dieses Abstützen kann dadurch erreicht
werden, daß beim Zusammenbau des tassenförmigen Gehäuses 1 mit dem Innenteil 4 das
letztere unter axlale Vorspannung gesetzt wird. Es ist jedoch auch möglich, die beiden
Teile zusätzlich an der Kontaktstelle zwischen Führungshülse 6 und Innenfläche 10
miteinander zu verbinden.
[0019] Der wesentliche Unterschied der Figur 2 gegenüber Figur 1 besteht darin, daß die
zylindrische Führungshülse 6 an ihrem dem Boden 3 zugewandten Endbereich 26 auf einen
größeren Durchmesser aufgeweitet ist, wodurch sich neben dem äußeren ringförmigen
Ölvorratsraum 14 und dem zentrischen Ölvorrastsraum 18 ein zusätzlicher mittlerer
ringförmiger Ölvorratsraum 27 ergibt. Selbst wenn im Stillstand des Motors der äußere
ringförmige Ölvorratsraum 14 leerlaufen sollte, würde das Öl in den Ölvorratsräumen
18 und 27 zurückgehalten werden und stünde beim Anlauf des Motors zur Verfügung. Dadurch,
daß die beiden Ausnehmungen 19 und 20 im Boden 3 an einander diametral gegenüberliegenden
Stellen angeordnet sind, könnte der Ölvorratsraum 18 selbst bei geneigter Einbaulage
des Stößels nicht leerlaufen. Als weitere Besonderheit weist der Stößel nach Figur
3 noch das Merkmal auf, daß die zylindrische Führungshülse 6 bzw. ihr dem Boden zugewandter
Endbereich 26 in eine Umfangsnut 28 des Bodens 3 eingreift, was zusätzlich die Stabilität
des gesamten Stößels vergrößert.
[0020] Die Ausführung nach Figur 3 unterscheidet sich von den vorhergehenden im wesentlichen
dadurch, daß zwar ein metallisches Scheibenteil 29 vorgesehen ist, daß jedoch die
zylindrische Führungshülse 30 aus Kunststoff besteht. Sie hat im wesentlichen die
Gestalt wie bei Figur 1, taucht jedoch mit ihrem Ende ebenfalls in eine Umfangsnut
38 des Bodens 3 ein. Mit dem Scheibenteil 29 ist die Führungshülse 30 durch eine Schnappverbindung
31 verbunden.
[0021] In Figur 4 ist eine Variante dargestellt, bei der - wie bei Figur 3 - ein metallisches
Scheibenteil 29 und eine ebenfalls metallische Führungshülse 32 vorgesehen sind, die
jedoch nicht einstückig hergestellt, sondern durch ein zwischengeschaltetes Kunststoffteil
33 miteinander verbunden sind.
[0022] Schließlich ist in Figur 5 eine Ausführung gezeigt, bei welcher das gesamte Innenteil
34 als ein einstückiges Kunststdfformteil ausgebildet ist, welches durch eine Schnappverbindung
35 mit der hohlzylindrischen Wandung 2 des Gehäuses 1 verbunden ist.
[0023] Die Ausführungen, bei denen Kunststoffteile verwendet werden haben nicht nur den
Vorteil, daß diese Teile in beliebiger Form relativ einfach herstellbar und dabei
außerdem von geringer Masse sind, sondern auch daß sie besonders gut geeignet sind,
um auftretende Schwingungen und Vibrationen zu dämpfen.
[0024] Wie die Figuren 3 und 5 zeigen, kann zum Zwecke der Olzuführung auch die eine (oder
auch beide) Ausnehmungen im Boden 3 durch einen in der Führungshülse 30 (oder am Innenkolben
17) an deren Stirnseite vorgesehenen Durchgangsschlitz 36 ersetzt sein.
1. Sich selbsttätig hydraulisch einstellender Ventilstößel, der in einer Führungsbohrung
eines Zylinderkopfes einer Brennkraftmaschine angeordnet ist, und gegen dessen eine
Stirnfläche ein Steuernocken anläuft, und der andererseits mit einer zweiten Stirnfläche
gegen das Ende eines Ventilschaftes anliegt, wobei der Ventilstößel aus einem tassenförmigen
Gehäuse (1) besteht, welches eine hohlzylindrische Wandung (2) umfaßt, die am einen
Ende durch einen Boden (3) verschlossen ist, gegen welchen von außen der Steuernocken
anläuft, und welches eine zu der hohlzylindrischen Wandung konzentrische zylindrische
Führungshülse (6, 30, 32) aufweist, die im Zentrum eines Scheibenteiles (5, 29) angeordet
ist, welches mit seinem Außenumfang in die hohlzylindrische Wandung (2) des Gehäuses
(1) übergeht, wodurch zwischen der hohlzylindrischen Wandung (2) und der zylindrischen
Führungshülse (6, 30, 32) ein ringförmiger Ölvorratsraum (14) begrenzt ist, der durch
eine nach außen führende Bohrung (15) mit Öl versorgt ist, wobei in der Führungshülse
das eigentliche hydraulische Spielausgleichselement (13) längsverschieblich geführt
ist, welches mit einer dem Boden abgewandten Stirnfläche (25) gegen das Ende eines
Ventilschaftes anliegt, dadurch gekennzeichnet, daß sich die zylindrische Führungshülse
(6, 30, 32) bis zum Boden (3) des Gehäuses (1) erstreckt und in Kontakt mit dessen
Innenfläche (10) steht.
2. Ventilstößel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Bereich, in dem
die zylindrische Führungshülse (6, 30, 32) mit der Innenfläche (10) des Bodens (3)
des Gehäuses (1) in Kontakt steht, wenigstens eine Ölübertrittsöffnung vorgesehen
ist, die dadurch gebildet ist, daß an einer der beiden miteinander in Kontakt stehenden
Flächen eine Ausnehmung (19) gebildet ist.
3. Ventilstößel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekemzeichnet, daß das aus der hohlzylindrischen
Wandung (2) und dem Boden (3) gebildete Gehäuse (1) einerseits und das aus der zylindrischen
Führungshülse (6, 30, 32) und dem Scheibenteil (5, 29) bestehende Innenteil (4, 34)
andererseits als getrennte Bauteile hergestellt und wenigstens an der Kontaktstelle
(7) zwischen dem Außenrand des Scheibenteiles (5, 29) und der hohlzylindrischen Wandung
(2) fest, insbesondere form- und/oder stoffschlüssig miteinander verbunden sind.
4. Ventilstößel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Innenteil (4) als
einstückiges Blechformteil ausgebildet ist.
5. Ventilstößel nach Anspruch 3, dadurch gekemzeichnet, daß das Innenteil (34) als
einstückiges Kunststofformteil ausgebildet ist, das durch eine Schnappverbindung (35)
mit der hohlzylindrischen Wandung (2) des Gehäuses (1) verbunden ist.
6. Ventilstößel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Innenteil (4) aus
einem metallischen Scheibenteil (29) und einer damit formschlüssig verbundenen, insbesondere
eingeschnappten zylindrischen Führungshülse (30) aus Kunststoff besteht.
7. Ventilstößel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Innenteil aus je
einem gesonderten metallischen Scheibenteil (29) und einer metallischen Führungshülse
(32) besteht, die mittels eines Kunststoffteiles (33) insbesondere durch Einschnappen
formschlüssig verbunden sind.
8. Ventilstößel nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die zylindrische Führungshülse (6) an ihrem dem Boden (3) des Gehäuses (1) zugewandten
Ende auf einen größeren Durchmesser (26) aufgeweitet ist.
9. Ventilstößel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Innenfläche des
Bodens zwei getrennte Ausnehmungen (19, 20) vorgesehen sind, die zum ölübertritt dienen,
von denen sich die eine im Bereich der Kontaktstelle der zylindrischen Führungshülse
(6, 30, 32) und die andere im Bereich der Kontaktstelle des Innenkolbens (17) mit
dem Boden (3) befindet, und wobei die beiden Ausnehmungen (19, 20) einander diametral
gegenüberliegen.
10. Ventilstößel nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß das dem Boden (3) des Gehäuses (1) zugekehrte Ende der zylindrischen Führungshülse
(6, 30) formschlüssig in eine Nut (28) des Bodens (3) eingreift.