(57) Zur besseren Anpassung an die wechselnden Betriebsbedingungen und zur Wirtschaftlichkeitsverbesserung
einer Welzstraße, die Bestandteil einer Gießwalzanlage ist, wird der Vorschlag unterbreitet,
das erste, zweite, vorletzte und letzte Walzgerüst (H1, V2, H11, V12 bzw. h1, v2,
h5, v6) als Variogerüst jeweils über eigene drehzahlverändernde Verstelleinheiten
(16,17,18 bzw. 19) an einen allen Walzgerüsten gemeinsamen Zentralan-trieb (9) anzuschließen.
Zur Erfassung der Zugbeanspruchung im Walzgut weisen das zweite und dritte Variogerüst
(V2. H 11 bzw. v2, h5) sowie das diesem jeweils benachbarte Walzgerüst (H3, V10 bzw.
h3, v4) schwenkbar angeordnete Einbaustücke (39) auf; diese nehmen das zugehörige
Walzenpaar (22) nebst Antriebselementen anstellbar auf und stützen sich jeweils an
zwei Druckmeßdosen (21L, 21R) ab, die in Walzrichtung (Pfeil 8) bzw. in Gegenwalzrichtung
wirksam im Walzenständer (42) gehalten sind.
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