[0001] Die Erfindung betrifft einen Tisch, insbesondere einen reihfähigen Konferenztisch,
mit Tragstruktur und wenigstens einem Tischplattenteil, wobei die Tragstruktur Bodenstützelemente
aufweist und Aufnahmeräume für Kabel und/oder Elektro- und Elektronikgeräte bildet.
[0002] Es gibt eine Vielzahl von Tischkonstruktionen mit den unterschiedlichsten Tragstrukturen.
Bei der normalen Tragstruktur sind unter der Tischplatte zumeist mit Hilfe von Zargen
Beine angeordnet. Als Gestellteile kommen auch C-Gestelle in Frage. Bei den meisten
Gestellen sind die einzelnen Seiten des Tisches entweder über jeweils zwei Füße oder
über C-förmige Gestelle abgestützt. Man kennt jedoch auch Kreuzfüße und vielfältige
andersartig gestaltete Traggestelle.
[0003] Im Hinblick auf die zunehmende Verwendung von Elektrogeräten hat sich seit' längerer
Zeit ein Bedarf nach der geeigneten Unterbringung von Zuleitungen und Verbindungsleitungen
ergeben. Für die Unterbringung solcher Leitungen hat man auch schon Gestellteile herangezogen.
[0004] Aus DE-OS 21 60 220 ist ein Arbeitstisch mit im Tisch verlegten elektrischen Zuleitungen
bekannt, bei dem zur Aufnahme der elektrischen Leitungen eine.parallel zur Benutzerkante
und über die ganze Länge der Tischplatte verlaufende und nach oben offene abgedeckte
rinnenförmige Schiene vorgesehen ist, deren Oberseite oder Abdeckung in oder annähernd
in der Ebene der Tischplatte liegt. Dabei ist die rinnenförmige Schiene fest mit den
Seiten- . wangen des Tisches verbunden, die ihrerseits an ihren unteren Enden durch
einen parallel zur Rinne verlaufenden Träger verbunden sind. Dabei können die Seitenwangen
in der vollen Höhe durchgehende Hohlräume aufweisen, die mit dem Hohlraum der rinnenförmigen
Schiene in Verbindung stehen. Die Abdeckung der rinnenförmigen Schiene kann eine Tragplatte
für Geräte, z. B. Telefonapparate bilden. Die Wangen können C-förmig oder I-förmig
gestaltet sein. Hier ist ganz eindeutig eine Abstützung jeder Seite durch ein für
sich tragfähiges System gegeben, wobei die Tragsysteme jeder Seite durch mehrere Glieder,
nämlich die Rinne und einen unteren Träger verbunden sind. Die Rinne weist nur einen
Hohlraum auf, in welchen die Kabel oder Leitungen eingelegt werden. Ein Tischsystem,
welchesdie Integration vielfältiger Leitungen und Elektrogeräte in ein mit vielgestaltigen
Füßen zu versehendes Tragsystem ermöglicht, ist hier nicht vorgesehen.
[0005] Auch ein Arbeitstisch mit Klimamodul nach DE-OS 31 45 774 ist ähnlich aufgebaut und
weist auch einen zwischen Tischplattenteilen verlaufenden, nach oben offenen Hohlraum
auf, der jedoch nicht für die geeignete Unterbringung einer Vielzahl von Leitungen
und als Haupttragelement gestaltet ist.
[0006] DE-GM 80 03.714 zeigt einen Arbeitstisch für Bürogeräte mit einem Tischgestell aus
einer Querträgerschiene, über der eine Tischplatte angeordnet ist und aus an den Enden
der Querträgerschiene angeordneten Tischbeinen. Dabei ist ein zur Benutzerkante paralleler,
im Abstand von ihr liegender Kabelkanal zur Aufnahme der Leitungen von auf der Tischplatte
stehenden Bürogeräten vorgesehen. Auch in den senkrechten Säulen der wangenartigen
Fußgestelle sind Kabelkanäle vorgesehen. Die Querträgerschiene ist an den quer zur
Benutzerkante verlaufenden Seiten mit Auslegerarmen für das Halten der Tischplatte
versehen und mit den senkrechten"wangenartigen Stützfüßen verbunden. Der zur Benutzerkante
parallele Kabelkanal mit seiner oberen Öffnung ist als zusätzliches Bauteil an die
Querträgerschiene angesetzt und steht mit den Kabelräumen der Füße in Verbindung.
Neben der kleinvolumigen Querträgerschiene sind die für Kabelaufnahme dimensionierten
Kabelkanäle gebildet und mit Hauben und Kappen abgedeckt. Sie nehmen an der eigentlichen,
die Kräfte abstützenden Tragstruktur des Tisches nicht teil.
[0007] Aus DE-GM 83 25 714 ist ein Arbeitspult bekannt, welches von einem Sockel getragene
Platten aufweist. Die Platten sind mehrteilig. Es sind eine von nach vorn ragenden
Armen im Bereich des hohlen Sockels getragene horizontale Platte und zwei beiderseits
der Öffnung des Sockels angeordnete, schräge pultartige Ablageflächen vorgesehen.
Zwischen diesen ist im Sockel ein Aufnahmeraum mit einem Abdeckrolladen geschaffen.
Zwischen dem horizontalen Plattenteil und dem Sockel sowie den Ablageflächen ist ein
Verbindungsprofil angeordnet, dessen Größe der Stärke der Platten entspricht. Es ist
zugleich als Kabelkanal ausgebildet. Durch ihn können sich einzelne Leitungen für
auf der Tischfläche stehende Elektrogeräte erstrecken. Auch hier ist der Kabelkanal
nicht Bestandteil der eigentlichen Tragstruktur, sondern nur Verbindungsglied, weil
er für die Tragfunktion viel zu schwach wäre.
[0008] Im heutigen Arbeitsleben werden jedoch die verschiedensten Elektrogeräte benötigt,
die mit unterschiedlichen Speisespannungen zu versorgen sind und die die unterschiedlichsten
Eingangs- und Ausgangssignale aufzunehmen und abzugeben haben. Dabei ist vielfach
darauf zu achten, daß die die Geräte und Leitungen umgebenden Felder sich nicht gegenseitig
beeinflussen und falsche Signale vermitteln oder die Signale verfälschen. Demgemäß
ist es üblich, sie unter Berücksichtigung der Regeln der EMV (Elektromagnetische Verträglichkeit)
ihrer Funktion gemäß in verschiedenen Kanälen, die durch Trennwände und/oder Abschirmungen
getrennt sind, zu führen. Solche getrennten Kanäle sind in Fußböden, in Decken als
Sockelleisten oder Wandleisten vielfältig bekannt. Sie erfüllen jedoch keine Tragfunktion
für das Gebäude oder. seine Teile. Auch sind sie an Tischen nicht als Tragelemente
sondern nur als Aufnahme- und Halteelemente für die Leitungen und ggf. Geräteteile
verwendet worden. Die Anmelderin hat nun schon in praktischen Vorführungen vorgeschlagen,
die Elektrogeräte, welche an Konferenztischen benötigt werden, zusammenzufassen, in
Tischplattenhöhe unterzubringen und die Leitungen entsprechend an den Tischen zu führen.
Diese in der nicht-veröffentlichten Patentanmeldung P 34 03 345 behandelte Konzeption
sieht die Verwendung normaler Tische vor, die entweder mit Ausschnitten oder mit Beistelltischen
versehen werden.
[0009] Die zunehmende Verwendung von Elektrogeräten aller Art hat das Bedürfnis nach einem
geeigneten Tischkonzept geschaffen. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei
einem Tisch die Integration der verschiedensten Elektrogeräte und ihrer-Leitungen
unter Berücksichtigung der Regeln der EMV und unter Optimierung der Herstellungs-
und Verwendungsbedingungen in einem Integralkonzept für variable Gestaltung zu ermöglichen.
[0010] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, daß die Tragstruktur ein sich parallel zur Benutzerseite
erstreckendes, wenigstens teilweise nach oben offens oder öffenbares, in Teilräume
unterteiltes, biege- und verdrehfestes, großvolumiges, vorzugsweise metallenes Tragrohr
aufweist, neben dessen oberer öffnung auf wenigstens einer Seite ein Tischplattenteil
angeschlossen ist, welches mit bis zum Bereich der Benutzerkante verlaufenden, mit
dem Tragrohr verdrehfest verbundenen Plattenstützteilen abgestützt ist und wobei die
Bodenstützelemente wahlweise im Bereich der Mitte oder in Endbereichen oder Zwischenbereichen
bezüglich der Längsrichtung des Tragrohres angeschlossen sind.
[0011] Die Grundidee der Erfindung ist also, ein integrierendes Element zu schaffen, weiches
einerseits ausreichend groß ist, um die Funktionselemente der Benutzung, wie Elektrogeräte,
aber auch Akten, Aktentaschen, Aschenbecher, Gläser, Getränkeflaschen und dgl. sowie
die zugehörigen Leitungen aufzunehmen, welches aber andererseits integraler Bestandteil
der Tragstruktur für variabel gestaltbare Tische ist, wobei man die verschiedensten
Fußgestelle und die verschiedensten Platten anschließen kann, ohne die Grundelemente
der Trag- und Aufnahmestruktur zu ändern. Das wird durch ein großvolumiges, vorzugsweise
metallenes Tragrohr ermöglicht, welches in mehrere Teilräume unterteilt ist. Durch
die Trennwände der Unterteilungen ergeben sich automatisch Stabilisierungen, die es
zulassen, den Tisch, den jeweiligen Wünschen gemäß, abzustützen und ihn auch geeignet
aneinander anzureihen, ·so daß Leitungen durchgeführt werden können. Ein solches stabiles
Tragrohr kann deshalb wahlweise sowohl bezüglich seiner Längserstreckung in der Mitte
als auch am Ende oder in irgendwelchen Zwischenbereichen am Boden oder an benachbarten
Tischen abgestützt werden. Für die Abstützung der Tischplattenteile sind Stützeinrichtungen
vorgesehen, die nicht direkt oder über besondere Verbindungsglieder an den Bodenstützelementen
abgestützt sind. Vielmehr sind die Plattenstützteile am Tragrohr abgestützt. Ein solches
Tragrohr kann formal und herstellungsmäßig in besonders ansprechender und nützlicher
Weise gestaltet werden und ermöglicht sinnvolle Serienproduktion, Lagerhaltung, günstigen
Transport und günstige Zusammenfügungsmöglichkeiten am Einsatzort.
[0012] Die Plattenstützteile können in verschiedener Weise ausgebildet sein. Wichtig ist,
daß sie nicht mit den Bodenstützelementen direkt, sondern mit dem Tragrohr verbunden
sind'und die auftretenden Kräfte auch bei großen Belastungen der Tischplatte oder
ihrer Teile auf das Tragrohr übertragen. Dazu können sie beispielsweise als Auflageschenkel,
wie z. B. durch Teile des Rohres gesteckte Rechteckrohre ausgebildet sein. Eine besonders
dem Grundkonzept des Tisches angepaßte und den Verwendungsbedürfnissen mit Kabeldurchführungen'
in Reihtischen entsprechende Gestaltung sieht vor, daß die Plattenstützteile die Stirnseiten
von Tischplattenteilen und Tragrohr abdeckende Flachteile enthalten, die im wesentlichen
dem Profil von Tischplatte und Tragrohr folgen. So ergibt sich im Bereich der Mitte
ein größeren Flachteilbereich, der gut zur verdrehfesten Befestigung am Tragrohr herangezogen
werden kann. An ihn schließen sich Auslegerarme an, die die Tischplatten, vorzugsweise
über weitere Hilfseinrichtungen abstützen. Die Plattenstützteile sind dann stirnseitig
am Tragrohr und an den Stützelementen der Tischplatten angeschraubt und/ oder angenietet
und/oder angeschweißt, eingesteckt oder verklebt.
[0013] Die Plattenstützteile enthalten zweckmäßig unter den Platten verlaufende Hohlprofilteile,
wie ein Plattentragprofil und ein Rechteckrohrelement, die an Auslegerarmen befestigt
sind. Sie können zu einem mit dem Tragrohr fest verbundenen Rahmenwerk gestaltet werden,
in welches oder auf welches die Tischplattenteile eingelegt oder aufgelegt sind. So
ergibt sich zusammen mit dem Tragrohr eine stabile Tragstruktur für die Tischplatte
und sämtliche Einbauteile, die für den Transport vom Fußgestell getrennt und den jeweiligen
Wünschen gemäß mit entsprechenden Bodenstützteilen am Boden oder auch an benachbarten
Tischen abgestützt werden kann.
[0014] Für die Herstellung, die Montage und ein ansprechendes äußeres Erscheinungsbild ist
es zweckmäßig, wenn die längsverlaufenden Stützteile der Tischplattenteile als nach
unten offene Aluminiumprofilteile ausgebildet sind, in die ein eisernes Stützrohr,
vorzugsweise Rechteckrohrelement, eingelegt ist. Solche Alu-Profile können preiswert
hergestellt werden und so gestaltet werden, . daß sie mehreren Funktionen dienen.
Dabei kann im Kantenbereich ein Plattentragprofilteil vorgesehen sein, welches als
Aluminium-Strang-Preß-Profil ein-nach unten offenes U mit einem Aufnahmeraum bildet,
eine Auflageschulter für das Tischplattenteil und einen öffnungsrandschenkel und einen
in das Tischkantenteil ragenden Nutschenkel aufweist. So kann die Verbindung zwischen
Tischkantenteil und Tischplatte zusammen mit ihrer Abstützung gelöst werden und es
können Einzelelemente den Wünschen des Kunden gemäß zusammengefügt werden.
[0015] Zur Befestigung der verschiedenen Teile der Tragstruktur untereinander und ggf..
zum Anbringen von Einbauten oder dgl. werden zweckmäßig in den Aluminiumprofilteilen,
vorzugsweise in.Ecken oder an Schenkelenden Teilzylinder- nuten mit dem Querschnitt
des Kerndurchmessers von Befestigungsschrauben gebildet. Diese Teilzylindernuten sind
beim Querabschneiden stirnseitig offen und können somit zum Einschrauben der Schrauben
durch stirnseitige Abdeckungen,im Innern jedoch ggf. auch zum Quereinschrauben von
selbstschneidenden Schrauben verwendet werden. Die Teilzylindernuten sind in ihren
Umgebungswänden unter Berücksichtigung entsprechender Materialquerschnitte so gestaltet,
daß sie nicht zu elastisch sind, jedoch das Einschrauben von selbstschneidenden Schrauben
gut gestatten. Solche Teilzylindernuten können auch anderen Strangpreßprofilen der
Tragstruktur angeformt werden.
[0016] Das Tragrohr dient mehreren Zwecken und ist diesen gemäß und in Anpassung an das
ganze Tischkonzept zu gestalten. Dabei wird es zweckmäßig vor allem aus Herstellungsgründen
außen von ebenen Flächen begrenzt. Es kann jedoch auch ganz oder teilweise von außen
gewölbten Flächen, wie Teilzylinderflächen oder nach sonstigen Kurven geformten Flächen
begrenzt sein. Wichtig ist, daß das.Tragrohr so gestaltet ist, daß der Kniebereich
des Benutzers nicht behindert wird. Das kann insbesondere durch Abschrägungen oder
Neigungen von der Ecke zwischen Tischplattenunterfläbhe und Ansatz des Tragrohrs von
dem Benutzer abgewandt nach unten verlaufenden Begrenzungsflächen ermöglicht werden.
[0017] Das Tragrohr kann zweckmäßig aus mehreren, z. T. geschlossenen Tragrohr-Hohl-Profilteilen
gebildet sein. Dann werden automatisch stabil mit den übrigen Wänden verbundene Trennwände
geschaffen, die der Biegefestigkeit urid_der Verdrehfestigkeit bei geringen Wandstärken
zugute kommen. Entsprechende Durchbrechungen können das Ein- und Ausführen von Kabeln
und Leitungen ermöglichen. .Dabei kann das Tragrohr aus einem großvolumigen Haupttragelement,
beispielsweise einem Quadratrohr, und weitere. Außen- und Begrenzungswände bildenden
Profilteilen zusammengesetzt sein. Diese Profilteile können zum Tragrohrinnern hin
offen sein, so daß man besser Einbauten vornehmen kann. Der Zusammenhalt wird dann
schon von dem großvolumigen Haupttragelement gebildet. Die Profilteile können zweckmäßig
als Strang-Preß-Profile ausgebildet sein und Winkelquerschnitt mit einer den Aufnahmeraum
begrenzenden Begrenzungswand aufweisen. So ist einerseits eine gute Verbindung mit
dem Haupttragelement möglich, andererseits wird die weitere Außenfläche des Tragrohres
gebildet und schließlich der Aufnahmeraum im Bereich der Tischplatten begrenzt, so
daß hier Anschlüsse erfolgen können. Das Tragrohr kann im Innern längs verlaufende
Unterteilungswände aufweisen, die horizontal, vertikal oder geneigt verlaufen, so
daß sich die unterschiedlichsten, den jeweiligen Wünschen entsprechenden Aufnahmeräume
bilden lassen. Auch kann man im Innern des Tragrohres wenigstens ein weiteres, zum
größten Teil geschlossenes Rohr vorsehen. So läßt sich ein wesentlicher Teil der Trag-
,struktur in das Innere des Tragrohres verlegen und man kann an die übrigen Aufnahmeräüme
oder Aufnahmeraumteile von außen besser gelangen, um Durchführungen oder Befestigungen
vorzunehmen. In besonders vorteilhafter Ausgestaltung kann das Tragrohr aus einem
auf die Spitze gestellten Quadratrohr und zwei aufgesetzten Aluminium-Winkel-Profilteilen
bestehen, an weiche sich die Begrenzungswände für den Aufnahmeraum anschließen. Solche
Winkelprofile können auch mit relativ kleinen Werkzeugen preiswert hergestellt werden,
während das Quadratrohr als Halbzeug überall erhältlich ist. Das Tragrohr kann dabei
zwei gegenläufig zueinander angeordnete, in der Mitte verbundene, gleiche Winkelprofilteile
mit den Aufnahmeraum begrenzenden Begrenzungswänden aufweisen, an welchen außen jeweils
ein U-förmiges Tragprofil mit Auflageschulter für das Tischplattenteil und nach unten
offenem, mit U-förmigen Wänden gebildetem Aufnahmeraum für Anschlußelemente oder Stützrohre
pngeformt ist. So werden in einem Arbeitsgang im Strangguß eine Vielzahl von Funktionsteilen
preiswert gebildet. Darüber hinaus können in den Außenflächen des Tragrohres-nach
außen offene T-Nuten für Befestigungen vorgesehen sein. Es brauchen dann bei der Montage
keine Bohrungen angebracht zu werden, sondern man kann in die T-Nuten Muttern oder
Nutsteine zur Befestigung einführen. Dabei können je Seitenfläche wenigstens zwei
T-Nuten vorgesehen sein, wobei bei schrägen Seitenflächen wenigstens eine in der Nutebene
horizontal verlaufende T-Nut zweckmäßig vorgesehen wird, um auch senkrechte Befestigungen
ohne weiteres zu ermöglichen.
[0018] Auch im Innern sieht man zweckmäßig Befestigungsnuten vor, in welche Befestigungsschrauben
von Geräten und Einbauteilen einschraubbar sind. Derartige Nuten können im Strang-Preß-Verfahren
ohne weiteres mitgebildet werden und führen dazu, daß Einzelbohrungen entfallen und
die Montage vereinfacht wird und nachträgliche Bestückungen ohne weiteres möglich
sind.
[0019] Das Profilteile kann auch gleich so gestaltet werden, daß es einen inneren Deckel
aufnimmt, der ihm zugeordnet ist und dessen Gelenkschenkelende in eine im Profil ausgebildete
Deckelnut eingreift. Dann brauchen keine extra Gelenk- oder Halteteile angebracht
zu werden. Deckel und Alu-Tragrohrteil könne einander zugeordnete Rast-und Arretierungsmittel
für das verklemmte Festhalten des Deckels in seiner Endlage aufweisen. Dann entfallen
auch weitere bei der Montage vorzusehende Befestigungselemente und damit aufwendige
Arbeitsgänge.
[0020] Die Deckel und entsprechende Teilbereiche können mit Längsriefen versehen sein, um
eine auch bei längerem Gebrauch ansprechende Oberfläche zu schaffen.
[0021] Für die Bodenabstützung kommen die verschiedensten Füße in Betracht, die an beliebiger
Stelle am Tragrohr befestigt werden können.
[0022] Eine besonders ansprechende und für das Ausrichten und Unterbringen weiterer Elemente
günstige Konstruktion sieht vor, daß die Bodenstützelemente eineTragsäule aufweisen,
deren Tragteil ausrichtbar mit dem Tragrohr verbunden ist. Das Tragteil seinerseits
kann mit der Rahmenstruktur einer Fußplatte ausrichtbar verbunden sein. So können
alle drei Teile den jeweiligen Unebenheiten am Einsatzort gemäß zueinander so ausgerichtet
werden, daß die Fußplatten miteinander fluchten und auch die Tischplatten miteinander
fluchten. Dabei können die Stütz- und Ausrichtelemente Ausrichtschrauben in mehreren
Ebenen aufweisen. Ein vorteilhafte und solide Verbindung sieht als Verbindungselement
am Tragrohr eine-Lasche vor, die mit Schrauben in Befestigungsschlitzen des Tragteiles
höhenausrichtbar befestigt ist. Dann kann man auch ohne weiteres den Kundenwünschen
entsprechend einen Höhenausgleich von einigen Zentimetern vornehmen.
[0023] Man kann auch zwischen Tragsäule und Tragrohr ein Gelenkelement vorsehen, welches
die Neigung der Tischplatte in verschiedenen Betriebswinkeln zuläßt. Da die Platte
eine solide Tragstruktur aufweist, braucht das Gelenk nicht an zwei Fußgestellen vorgesehen
zu werden, sondern kann an einer mittleren Tragsäule ausgebildet sein.
[0024] Die Bodenstützelemente können mit einer Fußplatte ausgestattet sein, die sich über
die ganze Tischlänge erstreckt und an die sich Fußplatten der Nachbartische passend
anschließen lassen. So kann man auch im Fußbereich Kabel führen und die ganze Tischanlage
für Konferenztische gut zusammen montiert aufstellen. In den Fußplatten können Hohlräume
gebildet sein, in welche Betätigungselemente für Steuervorgänge eingelassen sind.
Das kann insbesondere für Arbeitstische, für Diktiergeräte, Sicherheitsrufanlagen
oder-dgl. zweckmäßig sein. Die Tragsäule kann auch Aufnahmemittel für Monitoren und/oder
Lautsprecher aufweisen, welche in die Verkleidung integriert sind. Infolge ihrer entsprechenden
Größe für die Abstützung bietet sie dafür günstig Platz und läßt eine gute Kabelführung
zu. Die Tragsäule kann auch direkt in den Boden eingelassen werden oder eine Flanschplatte
für Bodenbefestigung aufweisen. Die Fußplatten können mit fußangenehmem Material überzogen
oder verkleidet sein und zum Benutzer hin geneigt gestaltet werden.
[0025] Die Bodenstützelemente können auch von Wangen gebildet sein, die in verschiedener
üblicher Weise auszubilden sind. Sowohl in Tragsäulen als auch in Wangen können Aufnahmeschlitze
für Knieblenden vorgesehen sein.
[0026] Zweckmäßig bestehen die Wangen aus zwei Wangenplatten, die zwischen sich die Befestigungsmittel
aufnehmen und ggf. Kabeldurchführungsräume bilden. Die Befestigungsmittel der Wangen
weisen zweckmäßig einen Befestigungsschenkel und dem Tragrohr in der Form angepaßte
Flanschplatten auf, mittels deren sie mit in die T-Nuten eingreifenden Befestigungselementen
mit dem Tragrohr verbunden sind. Dabei kann eine Flanschplatte mittig über einer Wange
angeordnet und an zwei benachbarten Tischen zur gemeinsamen Abstützung mit einer Wange
befestigt sein.
[0027] Die Wangen können zweckmäßig Trapezgestalt mit einer auf der der Benutzerseite abgewandten
senkrechten Kante und einer von der Ecke zwischen Tragrohr und Tischplatte zu einem
Bodenstützpunkt verlaufenden schrägen Begrenzungskante aufweisen, wobei der Stützpunkt
gegenüber der Benutzerkante zurückgesetzt sein kann.
[0028] Unten liegende Aufnahmeräume für Kabel im Tragrohr werden zweckmäßig durch Abdeckplatten
oder Deckel verschlossen, die zusammen eine Ebene eines großen, nach oben offenen
Aufnahmeraumes für flachliegende Akten, Kopfhörer, Elektro- oder Elektronikgeräte
und dgl. bilden.
[0029] Die Unterbringung der empfindlichen Elektrogeräte und Elektronikgeräte erfolgt zweckmäßig
in herausnehmbaren und oder verschließbaren Einsätzen, die auch gelenkig oder einschwenkbar
befestigt sein können. Dabei kann an einem Tisch der vorher beschriebenen Art oder
auch an einem ganz anderen Tisch der ganze Einsatz gelenkig am Tisch angebracht sein
und eine seitlich als Pultfläche ausschwenkbare Seitenwand oder Pultwand tragen, welche
die Bedien- und Anzeigeelemente aufweist, die unter die Begrenzungskante des Einsatzes
zurückschwenkbar sind. Eine solche allein auch erfinderische Gestaltung paßt sich
dem gesamten Tischkonzept gut an und läßt den Schutz der wertvollen Geräte bei Nichtbenutzung,
bei Wartung und dgl. zu, wobei auch Verschlußmittel und automatische Betätigungsmittel
vorgesehen sein können. Der Einsatz kann aus.Aluminium- Profilteilen zusammengesetzt
sein, die entsprechend der Form und der weiter unten gegebenen Beschreibung geformt
sein können. Der Einsatz kann mit fernbetätigbaren Schwenk- und Hebeeinrichtungen
sowie ggf. Verschlußmitteln versehen sein. Wegen der Gefahr der gegenseitigen Beeinflussung
wertvoller Geräte können die.:= Trennwände des Tragrohres wenigstens teilweise aus
niederfrequente Elektrofeldanteile und ggf. Magnetfeldanteile sowie Hochfrequenzfelder
abschirmenden Materialien gebildet sein. Weitere Merkmale, Ausgestaltungen, Vorteile
und Gesichtspunkte der Erfindung sind auch in dem nachfolgenden, anhand der Figuren
gegebenen Beschreibungsteil behandelt.
[0030] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden anhand der Zeichnungen erläutert.
[0031] Es zeigen:
Fig. 1 Die schematische Darstellung des grundsätzlichen Aufbaus eines Tisches in Schrägansicht,
wobei auch die unter der an sich undurchsichtigen Tischfläche liegenden Linien zur
Veranschaulichung der Struktur nicht gestrichelt, sondern ausgezogen dargestellt sind;
Fig. 2 eine der Fig. 1 entsprechende Darstellung der inneren Struktur eines Tisches
des ersten Ausführungsbeispieles;
Fig. 3 die Seitenansicht auf einen verkleideten Tisch nach Fig. 2;
Fig. 4 eine der Fig. 3 in etwa entsprechende Darstellung, bei der jedoch innere Bauteile
schnittartig erkennbar gemacht sind;
Fig. 5 einen Horizontalschnitt durch die Tragsäule mit Draufsicht auf die Innenstruktur
der Fußplatte bei abgenommener Abdeckung;
Fig. 6 eine Teilansicht und ein Teilquerschnitt durch das Tragrohr und weitere Tragstrukturbestandteile;
Fig. 7 einen Teilschnitt längs der Linie 7-7 in Fig. 6 durch Teile der Tragstruktur
der Tischplatte;
Fig. 8 eine Seitenansicht des Profils des Aluminium-Trag-Rohrteiles;
Fig. 9 eine Seitenansicht des Plattentragprofilteiles;
Fig. 10
bis 12 schematische Teilschrägansichten auf verschiedene Variationen von Tischplatten
mit ihrem zugehörigen Plattenstützteilen;
Fig. 13 eine stark schematisierte Darstellung der Verbindung zweier Tische in Schrägansicht;
Fig. 14 eine Schrägansicht einiger Bauteile der Tragstruktur dieses Ausführungsbeispieles
des Tisches;
Fig. 15 eine Seitenansicht auf das Profil eines schwenkbaren Einsatzes für elektronische
Bauteile in dem Profil des Tragrohres, wobei der Einsatz in der geschlossenen, versenkten
Position ist;
Fig. 16 eine der Fig. 15 entsprechende Darstellung bei ausgeklapptem Einsatz;
Fig. 17 die Schrägansicht zweier aneinandergereihter . - Tische mit herausgeklappten
Einsätzen;
Fig. 18 die Schrägansicht eines weiteren Ausführungsbeispieles eines Tisches mit Wangen,
Einsatz und Klappdeckel;
Fig. 19 die teilweise aufgebrochene Seitenansicht auf einen Tisch mit Wange nach Fig.
18;
Fig. 20 die Teilfrontansicht auf den Anschlußbereich einer Wange am Ende eines Tisches;
Fig. 21 eine der Fig. 20 entsprechende Darstellung, bei der eine Wange zwischen zwei
aneinandergereihten Tischen verwandt ist;
Fig. 22 eine der Fig. 2 entsprechende Darstellung eines weiteren Ausführungsbeispieles
für die direkte Bodenbefestigung der Tragsäule des Tisches;
Fig. 23 eine in etwa der Fig. 22 entsprechende Darstellung eines Tisches, jedoch mit
Auslegerfüßen;
Fig. 24 die Draufsicht auf vier aneinander gereihte Tische in einem Eckbereich;
Fig. 25 die Seitenansicht eines weiteren Ausführungsbeispieles eines Tisches mit Auflagearmen
zur Abstützung der Tischplatten;
Fig. 26
bis 34 schematische Seitenansichten auf verschiedene Profile, nach denen die Tragrohre
gestaltet werden können.
[0032] In Fig. 1 ist der grundsätzliche Aufbau eines Tisches 20, der insbesondere als Konferenztisch
oder Arbeitstisch ausgebildet sein und benutzt werden kann, dargestellt. Er hat eine
Tragstruktur 21 und Tischplattenteile 22.1 und 22.2.
[0033] Die Tragstruktur 21 weist Bodenstützelemente 23 auf, welche bei diesem Ausführungsbeispiel
aus einer Tragsäule 24 und einer Fußplatte 25 bestehen. Die Tragsäule 24 trägt ein
Tragrohr 26. Dieses ist wesentlichster Bestandteil der Tragstruktur und des ganzen
Tischkonzeptes.
[0034] Das Tragrohr 26 verläuft parallel zur Benutzerkante 27 des Tischenplattenteiles 22.1
und ist großvolumig mit Aufnahmeräumen 28 gestaltet. Die Begrenzung ihrer oberen öffnung
29 liegt in Höhe der Tischplattenteile 22. Das Tragrohr 26 bzw. sein Aufnahmeraum
28 sind bei diesem Ausführungsbeispiel durch eine Trennwand 30 in Teilräume 28.1 und
28.2 unterteilt. Weitere Unterteilungen sind unten behandelt. Die Unterteilung mit
Trennwänden 30 dient mehreren Zwecken. Zum einen sind Trennwände gute Stabilisierungselemente
für das biegesteif und verdrehfest zu gestaltende, großvolumige, vorzugsweise metallene
Tragrohr. Sie können demgemäß entsprechend den Abmessungen und Belastungen gestaltet
sein. Eine weitere wesentliche Funktion ist jedoch die Schaffung unterschiedlicher
Aufnahmeräume für die verschiedenen Zwecke, nämlich einerseits zur Unterbringung von
Gegenständen, die nicht auf dem Tisch liegen oder auch verschlossen untergebracht
sein sollen, wie beispielsweise Kopfhörer, Schriftstücke, Akten, oder die an bestimmter
Stelle stehen sollen, wie Getränke, Trinkgefäße und Aschenbecher, vor allem für viele
elektrische bzw. elektronische Geräte und ihre Hilfseinrichtungen, wie Schalt- und
Anzeigeelemente. Diese sollen im Sicht- und Griffbereich ergonomisch günstig untergebracht,
während des Nichtgebrauchs und vor allem bei Pflege und Wartung jedoch geschützt und
ggf. unzugänglich aufbewahrt, jedoch zur Benutzung schnell verfügbar sein. Schließlich
sind Räume für Anschlußelemente . und vor allem für die Leitungen und ggf. Transformatoren
zu schaffen. Im Hinblick auf die Gefahr der gegenseitigen Beeinflussung elektrischer
und elektronischer Systeme durch die die Leitungen und Geräte umgebenden Felder, ist
es vor allem für empfindliche elektronische Geräte notwendig, diese gegenüber den
Feldern der Transformatoren, Drosseln und dgl. abzuschirmen, wozu geeignete auch den
Magnetfeldanteil beeinfussende Abschirmungen ggf. notwendig sind. Die Abschirmungen
können in einer großvolumigen Tragstruktur gut durch ferromagnetische z: T. jedoch
auch nicht ferromagnetische Metalle gebildet_werden, so daß über die leitfähigen Oberflächen
oder Gesamtstrukturen die elektrischen Anteile der NF-Felder durch Erdung gut abgeführt
werden können, während durch entsprechende Materialwahl und Gestaltung die Magnetfeldanteile
auf einen nicht störenden Rest reduziert und/oder durch geeigneten Abstand unwirksam
gemacht werden können. Auch HF-Felder können recht gut abgeschirmt werden. Diese heute
wichtige Aufgabe läßt sich durch geeignete Trennwände in großvolumigen Strukturen
den Bedürfnissen gemäß gut dann erzielen, wenn das Grundkonzept ausreichende Möglichkeiten
bietet. Hier ist diese Aufgabe in das gesamte Tischkonzept und seine Tragstruktur
einbezogen und in einfacher vorteilhafter Weise gelöst.
[0035] Die Fig. 2 bis 14 zeigen ein Ausführungsbeispiel in näherer Ausgestaltung. Dabei
ist erkennbar, daß das Tragrohr 26 bzw. sein Aufnahmeraum 28 unterteilt gestaltet
ist. Die Grundstruktur ist die eines auf der Spitze stehenden Fünfeckes, welches zwei
unter 90° zueinander und unter 45° zur Vertikalen bzw. Horizontalen stehende Dreieckwände
26.1 und 26.2 sowie zwei senkrecht stehende bis zur Tischfläche 22.3 reichende Begrenzungwände
26.3 und 26.4 aufweist, während die obere Fünfeckkante 29.1 nur in den Endbereichen
erkennbar bzw. von Deckeln gebildet ist. Das Tragrohr 26 ist hier beispielsweise mehr
aus herstellungstechnischen Gründen als aus funktionstechnischen Gründen aus einem
im Profil quadratischen Eisenrohr 26.5 und zwei im Profil gleichen, jedoch spiegelbildlich
montierten Aluminium-Tragrohr-Teilen 26.6 gebildet, die durch ein U-förmiges Halteprofil
33 zusammengehalten sind. Die Teile des Tragrohres 26 sind in geeigneter Weise durch
Eingriffselemente, Klemmen, Schrauben und/oder Nieten miteinander verbunden, können
jedoch auch aus einem einheitlichen Strangpreßprofil gebildet sein.
[0036] Es ergibt sich so im Quadratrohr 26.5 ein unterer Kabelraum 28.3, während in den
Alu-Tragrohr-Teilen 26.6 zwei Kabel-und Geräteräume 28.4 und 28.5 gebildet sind, die
durch getrennt eingelegte Deckel 34.1 und 34.2 von dem oberen, zunächst durchgehenden
Geräte- und Gegenständeablageraum 28.1 getrennt sind. Auch die Deckel 34.1 und 34.2
bestehen zweckmäßig aus Metall, vorzugsweise Aluminium,und üben dann eine gute Abschirmwirkung
aus. Wie ersichtlich, sind unterschiedliche Kabelaufnahmeräume geschaffen, mit den
Räumen 28.3, 28.4 und 28.5, so daß in einem die Leitungen für Niederspannung vom Versorgungsnetz
mit beispielsweise 220 Volt und in den anderen Kleinspannungsleitungen untergebracht
werden können, wodurch diese gegeneinander abgeschirmt sind. Dabei können auch Signal-
und Steuerleitungen von Mikrofonleitungen und dgl. getrennt geführt werden. Die Räume
sind - wie ersichtlich - auch ausreichend groß,' um Anschlußelemente, wie Steckdosen
und dgl. in ihren Wänden unterzubringen und in die Räume ragen zu lassen, ohne daß
die Leitungsführung behindert wird.
[0037] Die Tragstruktur 21 umfaßt weiter Plattenstützteile.35, die mit dem Tragrohr 26 verdrehfest
verbunden sind und die Tischplattenteile 22 tragen.
[0038] Die Plattenstützteile 35 sind als flache Blechteile aus Stahlblech oder Aluminiumblech
gestaltet und sind im Umriß das Tragrohr und die Tischplatten abdeckend gestaltet,
so daß sie in Tischplattenstärke zwei Auslegerarme 35.1 und 35.2 aufweisen, an welche
sich ein unterer Tragrohrabdeckteil 35.3 anschließt. In letzterem sind - wie aus Fig.
3 ersichtlich - Durchgangsöffnungen 36 vorgesehen oder zum Ausbrechen vorgestanzt,
durch welche Zugang zu den Kabelräumen 28.3 bis 28.5 für die stirnseitige Durchführung
von Leitungen bei aneinandergereihten Tischen gegeben ist.
[0039] Die Plattenstützteile sind an den aus Fig. 3 ersichtlichen Stellen mit Schrauben
37 an die Alu-Tragrohr-Teile 26.6 und ein weiteres,vorderes Plattentragprofilteil
38 angeschraubt. Dazu weisen die Aluminiumprofile auf ihrer ganzen Länge Teilzylinder-Nuten
39 (Fig. 6,8,9) auf, die dem Kerndurchmesser der Schrauben entsprechen, so daß selbstschneidende
Schrauben stirnseitig eingeschraubt werden kennen. Die Wände sind,wie aus der Profildarstellung
ersichtlich, weit genug herumgezogen, so daß Schrauben ausreichend halten können.
Die Aluminiumprofile sowohl des Tragrohres als auch des Plattentragprofilteiles sind
über die ganze Länge des Tisches durchgehend gleich ausgebildet, weil es Strangpreßprofile
sind und haben für einfache Belastungen ausreichende Festigkeit. Das Plattentragprofilteil
hat an seiner Außenfläche in der Mitte einen Nutschenkel 38.1, der in die Nut 40.1
eines im übrigen aus der Zeichnung (Fig. 6) ersichtlichen Tischkantenteiles 40 eingesteckt
ist, welches seinerseits mit dem Plattentragprofilteil 38 verleimt und ggf. verschraubt
ist. Es kann sich beispielsweise um eine Massiv-Holzleiste oder um eine Integralschaumleiste
oder andere gebräuchliche Tischkantengestaltungen handeln.
[0040] Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel, welches für besonders hoch belastbare Tische
gestaltet ist, sind für die Verbindung zwischen den Plattenstütz-teilen 35 und den
Aluminiumprofilen an den Plattenstützteilen angeschweißte, in die.Aufnahmeräume der
Aluminiumprofile passende Rechteckrohrelemente 41 vorgesehen. Diese können durch Schrauben
gemäß den Linien 42 mit den Aluminiumprofilen verschraubt werden. Für die weitere,
besonders stabile Verbindung mit dem Quadratrohr 26,5 ist eine Kegel-Spreiz-Spanneinrichtung
43 vorgesehen, bei welcher ein in das Quadratrohr 26.5 passendes Pyramidenstumpfteil
43.1 an das Plattenstützteil 35 angeschweißt ist, Ihm gegenüber liegt ein gleichartiges
Pyramidenstumpfteil 43.2, welches mit Hilfe der Schrauben 44 angespannt werden kann,
wodurch ein auf den schrägen Pyramidenflächen aufliegendes geschlitztes Quadratrohr-Spannteil
45 auseinandergedrückt wird, so daß eine feste Verspannung mit dem Quadratrohr 26.5
stattfindet. Es können äuch andere, an eingeschweißte Teile oder im Profil vorgesehene
Teile angreifende Steck- oder Schraubverbindungen an dieser Stelle vorgesehen werden.
Bei ausreichender Schweißverbindung können die Schrauben 37 entfallen.
[0041] Die Alu-Profil-Teile 26.6 und 38 haben die Plattenöffnung '46 begrenzende aufragende
öffnungsrandschenkel 47 bzw. 48 und Auflageschultern 49 bzw. 50, die so dimensioniert
sind, daß eine Tischplatte üblicher Stärke von beispielsweise 16 oder 23 mm eingelegt
und abgestützt werden kann.
[0042] Bei den aus den Fig. 6 bis 9,15 und 16 ersichtlichen Alu-ProfilTeilen sind mehrere
Teilzylinder-Nuten 39 zumeist in Eckbereichen oder Endbereichen vorgesehen, die zusammen
mit ihrer Umgebung so gestaltet sind, daß sie Befestigungsschrauben aufnehmen können.
Beim.Plattentragprofilteil 38 ist ein Rohrraum 51 in einem langschenkligen U-Profil
gebildet und für das Einstecken oder Einlegen von Rechteckrohrteilen vorgesehen. Gleichartig
ist der Rohrraum 52 mit seinen Umgebungsbereichen - wie aus Fig. 8 ersichtlich - am
Alu-Tragrohr-Teil 26.6 gebildet. Nur fehlt hier der Nutschenkel, weil die Begrenzungswand
.26.3 den oberen Aufnahmeraum 28.1 vorzugsweise glattflächig begrenzen soll, damit
man die verschiedensten Einbaugeräte mit ihren Gehäusen sattflächig anliengend einstecken
kann oder eine glatte Öffnungswand für Aufnahmeräume vorliegen hat.
[0043] Die Rechteckrohrelemente 41 können als Einsteckelemente für zur Stabilisierungbeitragende,durchgehende
Tragrohre dimensioniert sein und dienen oder selbst in einer zusammengeschweißten
Struktur über die ganze Länge des Tisches durchgehen und direkt in den Rohrräumen
51 und 52 der Alu-Profil-Teile 26.6 und 38 liegen, um bei besonders.langen Tischen
oder bei besonders schweren Platten, wie Marmorplatten oder Glasplatten, die notwendige
Stabilität mit ansprechendem Äußeren zu gewährleisten.
[0044] Die Aluminium-Tragrohr-Teile 26.6 oder kurz auch Alu-Tragrohr-Teile 26.6 genannt,
haben in den Begrenzungswänden 26.3 und 26.4 von den schrägen Außenflächen 54 her
zugängliche T-Nuten 55.1 und 55.2, deren Ebenen senkrecht oder parallel zur Außenfläche
54 ausgerichtet sind und es gestatten, Nutsteine oder Muttern einzusetzen, mittels
deren man an beliebiger Stelle Halteeinrichtungen, Zusatzteile oder Abdeckungen anschrauben
kann.
[0045] Eine gleichartige T-Nut 55.3 ist jeweils auch in dem Bereich unterhalb des Rohrraumes
52 in die Seitenwand des Alu-Tragrohr-Teiles 26.6 eingeformt, so daß auch für senkrechte
Montage an beliebiger Stelle eine Strukturausbildung vorgesehen ist. Diese liegt'auch
unterhalb der längsverlaufenden Rohre oder Rohrstücke 41 und ist von dem seitlichen
dreieckigen Tragrohrabdeckteil 35.3 abgedeckt.
[0046] Wie aus Fig. 8 ersichtlich, weist das Profil des Alu-Tragrohr-Teiles 26.6 im Innern
eine weitere Deckel-Nut 58 auf,die eine horizontal Auflagefläche 58.1 und eine schräge
Oberkante 58.2 aufweist, so daß das Gelenkschenkelende 59 des Deckels 34 in die Nut
58 eingreifen kann. Ein Anlageschenkel 59.2 begrenzt das Einstecken. Auf der gegenüberliegenden
Seite ist hier im Mittelbereich des Aufnahmeraums 28.4 ein Auflageschenkel 60 gebildet
mit einem Rastvorsprung 60.1, hinter welchen der Rastvorsprung 58.4 eines Arretier-und
Rastschenkels 58.3 greift. Durch die Auflage des Stützschenkels 58.5 bzw. des Nutgrundes
58.6 auf den Flächen 60.2 bzw. 60.3 des Auflageschenkels 60 wird derDeckeil 34 abgestützt,
so daß die Deckel 34.1 und 34.2 zusammen mit dem mittleren Auflagebereich 61 des Alu-Tragrohr-Teiles
26.6 eine durchgehende glatte Ablagefläche bilden bei guter Zugänglichkeit zu den
Aufnahmeräumen 28.4 und 28.5.
[0047] Das Alu-Tragrohr-Teil 26.6 hat im Innern oberhalb der Nut 58 für den Deckel 34 eine
die T-Nut 55.3 umgebende Abtreppung mit einer horizontalen Auflagefläche 63, in welchervon
oben in vertikaler Richtung sich erstreckend eine Befestigungsnut 62 gebildet ist,
so daß von oben selbstschneidende Schrauben in die Nut 62 zur Befestigung der verschiedensten
Bestandteile des Tisches oder der zu benutzenden Gegenstände und Geräte eingeschraubt
werden können.
[0048] Eine gleichartige Struktur wie an der Benutzerkante 27 kann auch auf der gegenüberliegenden
Seite in geeignetem Abstand vom Tragrohr 26 liegen und ein entsprechendes Platten
tragprofilteil 38 abstützen. Bei diesem Ausführungsbeispiel sind jedoch eine einfachere
Kantenausführung und ein nur kleiner Auslegerarm 35.2 vorgesehen. Entsprechend kann
man auch gemäß Fig. 11 das zweite Plattentragprofilteil 38 für einseitig benutzte
Tische ganz entfallen lassen und auf das Alu-Tragrohr-Teil 26.6 in diesem Bereich
eine Abschlußleiste aufsetzen, so daß nur auf einer Seite der öffnung 29 eine Tischplatte
22.1 vorgesehen ist. Man kann jedoch auch gemäß Fig. 12 den Tisch symmetrisch für
beidseitige Benutzung gestalten, indem die Tragstruktur der Tischplattenteilen auf
beiden Seiten gleich gestaltet wird und entsprechende Plattenteile aus Holz, Holzspan,
Marmor, sonstigen Steinen oder Glas eingelegt werden.
[0049] Gemäß Fig. 13 können direkt aneinander gereihte Tische, welche vorzugsweise als Konferenztische
oder Arbeitsreihentische eingesetzt werden, mit Hilfe von Durchgangsschrauben 65 und
Muttern 66, die durch entsprechende, unter den Platten in den Plattenstützteilen 35
vorgesehene Bohrungen 67 greifen, zusammengespannt werden.
[0050] Während in der schematischen Darstellung der Grundstruktur in Fig. 1 die Tragsäule
24 nur als Quader angedeutet ist, ist aus den übrigen Figuren ersichtlich, daß sie
im Innern als eigentliches Tragelement ein Tragteil 24.1 aufweist, welches von einem
I-förmigen Stahlträgerprofil gebildet ist. Seine Hohlräume können zur Aufnahme von
Ausstatturigselementen,wie beispielsweise Monitoren oder Lautsprechern dienen, die
vom gegenüberliegenden Tisch aus eingesehen werden oder der guten Sprachübertragung
dienen können. Die Tragsäule 24 ist ansonsten mit einer geeigneten Verkleidung versehen.
Da die Tische aneinandergereiht werden und Böden erfahrungsgemäß uneben sind, ist
zweckmäßig eine ausrichtbare Verbindung'zwischen der Tragsäule 24 und dem Tragrohr
26 zu schaffen. Ein Beispiel dafür ist aus den Fig. 4, 5, 6 und14 ersichtlich. Hier
ist beispielsweise nur an das Quadratrohr 26.5 ein Halte-U-Teil 70 angeschweißt, dessen
Schenkel vertikal und im rechten Winkel zueinander stehen und Ausrichtschrauben 71
aufweisen. Der Steg 72 des Tragteiles 24.1 hat zwei nach oben offene Befestigungsschlitze
73, durch welche die Schrauben 74 greifen, die in Bohrungen 75 des Halte-U-Teiles
70 eingeschraubt sind oder diese durchdringen undömit Muttern befestigt sind. Wie
ersichtlich, stützen sich die Ausrichtschrauben 71 dann auf den Wänden des Tragteiles
24.1 ab und die Schrauben 74 spannen das ganze derart zusammen, daß der gesamte obere
Teil der Tragstruktur zu derSäule ausgerichtet befestigt werden kann.
[0051] Langs der Befestigungsschlitze 73 kann auch eine Höhenverstellung vorgenommen werden.
An dieser Stelle können auch andere Verbindungsmittel, wie festes Anschweißen oder
andere ausrichtbare Verbindungen vorgesehen sein. Auch kann man an das Tragrohr 26
eine großflächigere Platte anlegen oder Manschette umlegen, die mit geeigneten Schrauben
und.Muttern oder Nutsteinen in den T-Nuten 55 befestigt wird und die mit der Tragsäule
in geeigneter Weise verbunden ist. Es kann auch eine Schwenk-Halterung zur Neigung
der ganzen Tischplatte vorgesehen werden.
[0052] Im unteren Endbereich 77 der Tragsäule 24 ist diese.mit der Fußplatte 25 verbunden.
Die Fußplatte 25 der Fig. 1 zeigt auch nur das Äußere der Abdeckung. In ihrem Innern
befindet sich ein aus den Fig. 2, 4, 5 und 14 ersichtliches Rahmenwerk mit einer Traverse
78 und Stützarmen 79 sowie einem Verbindungswinkel 80. In/ Eckbereichen sind zweckmäßig
höhenverstellbare Füße 81 vorgesehen, um kleinere Bodenunebenheiten auszugleichen.
Auch dieses Rahmenwerk ist zweckmäßig ausriehtbar am Tragteil 24.1 zu befestigen.
Dazu hat es Befestigungsarme 82, die mit mindestens zwei Schrauben, Paßbolzen, Paßfedern
oder sonstigen Befestigungselementen an den Flanschen 84 des Tragteiles 24.1,vorzugsweise
ausrichtbar, befestigt sind. Eine entsprechende Abdeckung, die auch profiliert und
mit fußwarmem Material überzogen sein kann, ist nur aus Fig. 1 ersichtlich. In den
Hohlräumen können Fußbetätigungselemente, wie Schalter oder Signalgeber der verschiedensten
Art, vorgesehen werden. Der obere Teilraum 28.1 des Aufnahmeraumes ist - wie aus den
Fig. 1, 2 und 4 ersichtlich - in seiner Grundform ein langgestreckter quaderförmiger
Raum, der bis auf die Stufe mit der Auflagefläche 63 glattflächig
[0053] gestaltet ist, so daß man Beliebiges einsetzen kann. Man kann ihn mit einfachen Deckeln
oder mit Klappdeckeln, die ggf. Schlösser aufweisen, versehen, wie es auch aus Fig.18
ersichtlich ist. In seiner Längserstreckung. kann er durch Querwände unterteilt werden.
In einem Teilbereich können Aufnahmeplätze für Telefone, Diktiergeräte, Wählautomaten
und sonstige Kommunikationseinrichtungen vorgesehen sein.
[0054] Insbesondere für Konferenztische sind in wenigstens einigen Teilbereichen z. T. empfindliche
Kommunikationsmittel für die Teilnehmer untereinander,mit dem Konferenzpräsidenten,
mit den Dolmetschern oder mit den Wahlvorgänge auswertenden Einrichtungen und Personen
unterzubringen. Diese elektronischen Geräte mit ihren Betätigungs- und Anzeigemitteln
sowie den zugehörigen Schaltungen und Versorgungseinrichtungen sind-in der Regel so
wertvoll, daß sie während der Nichtbenutzung geschützt und gesichert unterzubringen
sind. Dazu ist ein aus den Fig. 3 sowie 15 und 16 näher ersichtlicher Einsatz 90 mit
Ausklappteilen vorgesehen. Dieser besteht aus mehreren, im Strang-Preß-Verfahren hergestellen
Aluminium- Profilteilen. Er ist im ganzen als schwenkbarer, etwa quaderförmiger Kasten
mit vorderer Schwenkwand gestaltet. Dazu ist das eine Aluminiumteil als Boden-und
Rückwandteil 96 gestaltet. Die außen glatte Bodenwand 96.1 hat in der Mitte eine Auflagerippe
96.2 und geht in einen senkrechten Wandteil 96.3 über, in dessen Innenecke eine Teilzylinder-
Nut 39 ausgebildet ist. Am oberen Ende des Wandteiles 96.3 ist eine Abtreppung mit
Horizontalfläche 96.4 und einem hinteren Wandschenkel 96.5 vorgesehen. Dieses Boden-
und Rückenwandteil 96 ist mit einem Deckelteil 97, beispielsweise durch Klebung mit
dem Schenkel 96.5 verbunden. Ferner sind nur in Fig. 3 dargestellte Stirnwandplatten
vorgesehen, die mit in die Teilzylindernut 39 eingreifenden Schrauben .37 an den Profilteilen
befestigt sind und so den Kasten zusammenhalten. Das Deckelteil 97 hat eine durchgehende
Deckfläche 97.1. Die Unterseite der Deckelwand 97.2 weist mehrere Rippen auf,und zwar
Befestigungsrippen 97.3 mit Einschraubnuten 97.4 sowie zwei Teilzylindernuten 39.
für die Befestigung der Stirnwände und ggf. weiterer Einbauelemente. Die wesentlichen
Teilebefestigungen für die Einbaugeräte werden an den Befestigungsrippen 97.3 vorgenommen.
Neben der Teilzylindernut 39 ist ein Befestigungsschenkel 97.5 vorgesehen. Außerhalb
der Wand 96. ist unter der Deckelwand 97.2 in ihrem Endbereich 97.6 eine teilzylindrische
Gelenknut 97.7 ausgebildet. In diese werden mit Drehwülsten 98.1 versehene Scharnierhalter
98 eingesteckt, die ihrerseits an dem Begrenzungsschenkel 53 an der geeigneten Stelle
angeschraubt werden. So ist der ganze Einsatz 90 um die Gelenkwulst 98.1 nach oben
schwenkbar, wie es Fig. 16 zeigt.
[0055] In dem dem Benutzer zugewandten Bereich, also in Richtung auf die Benutzerkante 57
weist der Einsatz 90 eine schwenkbare Pultwand 99 auf. Diese hat einen teilzylindrisch
geformten Gelenkschenkel 99.1, der um einen Gelenkschenkel 97.8 - greift. Der Gelenkschenkel
97.8 ist an einem vorderen Ende des Deckels 97 angeformt und gestattet, so die schwenkbare
Anbringung der Pultwand 99. Die gerade Pultwand 99 hat an ihrem unteren Ende .eine
Teilzylinderwand 99.2, deren Ende mit einem Anschlagschenkel 99.3 versehen ist. Die
untere Wand 96.1ist in ihrem vorderen Endbereich entsprechend kürzer gestaltet, wie
es die Fig. 15 und 13 veranschaulichen und hat eine Anschlagrippe 96.7 für die Ausschwenkbegrenzung
mit Hilfe des Anschlagschenkels 99.3 sowie einen inneren Anschlagwinkel 96.8 für die
innere Schwenkbegrenzung, welche aus Fig. 15 ersichtlich ist. In der Ecke dieses Anschlagwinkels
96.8 ist eine weitere Teilzylindernut 39 zum Einsetzen von Schrauben vorgesehen.
[0056] In der Pultwand 99 sind Aussparungen vorgesehen, durch die Bedienungs- und Anzeigeelemente
zugänglich sind. Dafür ist beispielsweise eine Schalt- und Display-Einrichtung 100
;
schematisch angedeutet. Diese Betätigungs-und Anzeigemittel können Druckschalter,
Schwenkschalter, Berührungsschalter, Steckdosen, Zahlen-oder Figuren-Anzeigen mit
Flüssigkristallen oder Lichtsignalen und vielfältige andere Bauteile elektrischer
und elektronischer Geräte sein, um die Kommunikation unter den Konferenzteil- nehmern,mit
dem Präsidenten, den Dolmetschern und sonstigen Beteiligten zu den verschiedensten
Zwecken vorzunehmen. Die entsprechenden elektronischen Geräte sind entweder an der
Pultwand 99 mit befestigt oder im Innenraum
102 an geeigneter Stelle untergebracht und in der dem Fachmann geläufigen Weise befestigt
sowie mit den Leitungen versehen, die aus dem Innenraum 102 in die entsprechenden
Kabelkanäle geführt werden können. Die Einrichtung kann mit automatischen Hebe-, Schließ-
und.Betätigungsmitteln versehen sein. Wichtig ist, daß - wie ersichtlich - die Schalt-,
Steuer-, Betätigungs- und Anschließmittel 1 der hochwertigen elektronischenGeräte
für die Benutzung günstig im Sicht- und Griffbereich.liegen, wenn nämlich die Pultfläche
nach oben geschwenkt und nach vorn ausgeschwenkt ist und sich mit der Teilkreiswand
99 auf den Begrenzungsschenkel 53 abstützt, während im nicht benutzten Zustand die
Pultwand 99 eingeschwenkt wird und der gesamte Einsatz 90 unter die Tischfläche versenkt
wird, so daß die empfindlichen Geräte und Betätigungsmittel auch beim Reinigen mit
Flüssigkeiten oder beim Auslaufen von Getränken nicht beschmutzt werden, weil sie
gegenüber der Oberkante zurückgeschwehkt sind und evtl. hineingelangende Flüssigkeiten
in andere Räume als die Unterbringungsräume der hochwertigen Elektronik abfließen
können.
[0057] In Fig. 17 sind aneinander gereihte Tische schematisch dargestellt, die beidseitig
benutzt werden können und bei denen wechselweise montierte Einsätze 90 vorgesehen
sind, so daß man an jedem Tisch nach jeder Seite eine Pultfläche hat, an der eine
Doppelbestückung vorgenommen sein kann.
[0058] Fig. 18 zeigt wie eine doppeltbestückte, herausklappbare Pultwand 99 mitten zwischen
zwei Klappdeckeln 105 vorgesehen ist.
[0059] Am Klappdeckel ist eine Gasfeder 106 zu sehen, mittels der er in seiner geöffneten
Stellung gehalten werden kann. Diese Gasfeder dient auch dem automatischen öffnen
des Klappdeckels .105, wenn seine Festhaltung gelöst ist. Es kann auch eine andere
Stütze vorgesehen. Ein Schloß 107 ist angedeutet, genauso wie auf dem Deckelteil 97
des Einsatzes 90. Durch die Schlösser gerade an dem Einsatz wird sichergestellt, daß
die hochwertigen elektronischen Einrichtungen gegen fremde Benutzung und Zerstörung
gesichert aufbewahrt sind. Auch der Einsatz 90 kann mit einer Gasfeder wie die unterhalb
der Klappe 105 angeordnete Gasfeder 106 in seine geöffnete und angehobene Stellung
bewegt werden.
[0060] Die Fig. 18 bis 23 zeigen Varianten für die Bodenstützelemente. In Fig. 18 bis 21
ist anstelle einer mittleren Tragsäule mit Fußplatte die Abstützung über Wangen 110
vorgesehen, die an den Enden 111 des Tragrohres 26 befestigt sind. Die Wangen 110
haben jeweils oben einen Dreiecksauschnitt 112 und eine hintere senkrechte Begrenzungsfläche
113, die bis in die Ecke 114 zwischen Tragrohr und hinterer Thison platte bzw. Auslegerarm
35.2 reicht. Die vordere Begrenzungslinie 115 geht von der vorderen Ecke 116 zwischen
Tragrohr 26 und Auslegerarm 35.1 bis zum Fußpunkt 117, der gegenüber der Benutzerkante
27 zurückgesetzt ist. Die Bodenbegrenzungslinie 118 ist rechtwinklig zur hinteren
Begrenzung 113 geführt. Die vordere Begrenzungslinie 115 verläuft zur Bodenbegrenzungslinie
120 unter einem Winkel 119, der beispielsweise mit 60° zu günstigen Abstützergebnissen
führt. Schraubfüße 121 ge- statten das wackelfreie Aufstellen des Tisches. In der
Mitte vorgesehene Vertikalnuten 122 gestatten das Einstecken von Knieblenden. Die
Form ist ansprechend und zugleich für die Benutzung sehr praktisch, weil sie im Fuß-und
Knieraum ausreichende Freiheit läßt, eine gute Bodenabstützung gewährleistet und zum
anderen, bedingt durch die besondere Ausbildungdes Tragrohres 26, einen sicheren Anschluß
und die günstige Abstützung der Kräfte zuläßt.
[0061] Für die Überleitung dieser Kräfte ist an jeder Wange ein T-förmiges Besfestiguhgselement
123 vorgesehen. Dieses hat im Winkel zueinander angeordnete Flanschplatten 124, die
mit Hilfe von Schrauben 125 und Nutsteinen oder Muttern in den T-Nuten 55 befestigt
werden. Die Flanschplatten tragen einen weit in die Wange 110 eingreifenden Befestigungsschenkel
126. Dieser kann entweder an der einen Seiteder Befestigungsflansche 124 vorgesehen
sein, wie es Fig. 20 zeigt oder in der Mitte, wann nämlich zwei Tische 20.1 und 20.2
gemäß Fig. 21 an ihrer Stoßstelle mit einer Wange abgestützt werden.
[0062] Eine Besonderheit der Wangen 110 besteht auch darin, daß sie aus zwei miteinander
verbundenen Wangenplatten .110.1 und 110.2 bestehen, die unter Aufnahme des Befestigungsschenkels
126 miteinander'verbunden sind. Es können weitere innere Tragstrükturen vorgesehen
sein, die bis zu den Füßen 121 reichen können. Auch kann man zwischen den beiden Wangenplatten
110.1 und 110.2 einen Durchführraum für Kabelverbindungen vom Boden zum Tragrohr 26
vorsehen. Durch Abschrägungen und Nutungen und dgl. kann man der Wange ein ansprechendes
und zum Tisch passendes Äußeres geben, was insbesondere durch die Doppelplattenausbildung
günstig möglich ist.
[0063] Die Fig. 22 zeigt eine weitere Ausführungsvariante für dieBodenabstützung. Gleiche
Teile sind wie beim ersten Ausführungsbeispiel mit gleichen Bezugszeichen versehen.
Hier ist jedoch das Tragteil 24.1 mit einer Bodenflanschplatte 135 versehen, die senkrecht
unter seine Stirnseite geschweißt ist und welche Befestigungsbohrungen 136 für die
ortsfeste Anschraubung auf dem .Boden vorsieht.
[0064] Eine weitere Ausführungsvariante ist in Fig. 23 behandelt. Hier ist an der Tragsäule
24 ein Bodentragelement 137 in Form von in Längserstreckung vorgesehenen Auslegern
vorgesehen., welches zusammen mit Auslegerfüßen 138 und einer Querverbindungsstange
139 ein Bodenrahmenwerk bildet, unter dem Füße 130 vorgesehen sind.
[0065] Die Draufsicht der Fig. 24 veranschaulicht, wie eine Ecke bzw. eine U-förmige Anordnung
auch günstig mit dem .neuen Tisch mit seiner Tragstruktur gebildet werden kann. Dabei
werden trapzeförmige Tische mit geeigneten Winkeln an den Stoßkanten 140 zusammengefügt.
Das durch die öffnungen 29 bzw. ihre Abdeckungen gebildete Band zeigt die günstige
Möglichkeit, die Kabel in einer Konferenztischanlage zu verlegen, zumal die Kabelkanäle
durch die Deckel 34 leicht zugänglich sind.
[0066] Die Fig. 25 veranschaulicht schematisch eine Ausführungsvariante für die Abstützung
der Tischplattenteile 22.1 und 22.2. Die Tragstruktur 21 weist hier beispielsweise
auch eine Tragsäule 24 und eine Fußplatte 25 auf. An der Tragsäule 24 ist schematisch
angedeutet, ein biege-und verdrehfestes Tragrohr 26 befestigt. Dieses hat nun nicht
an den Stirnseiten des Tisches angeordnete Plattenstützteile, sondern quer zur Benutzerkante
27 verlaufende Auflagearme 35.5, die beispielsweise von Rechteckrohren gebildet sind,
die durch die senkrechte Schenkel des Tragrohres bildenden Begrenzungswände 26.3 .und
26.4 des Aufnahmeraumes 28 geführt und in geeigneter Weise mit dem Tragrohr biegefest
verbunden, also als Kragarme eingespannt sind. Sie behindern den Aufnahmeraum 28 nur
geringfügig und sind von den Tischkantenteilen 40, die an den Tischplattenteilen 22.1
und 22.2 befestigt . sind, stirnseitig abgedeckt. In der Regel wird man.zwei derartige
Auflagearme 35.5 in geeignetem Abstand voneinander vorsehen. Auch andere Tragstrukturen
sind möglich, die in geeigneter Weise mit dem großvolumigen Tragrohr 26 zu verbinden
sind.
[0067] Die bisher behandelten Figuren zeigen im Grundaufbau stets die gleiche Profilform
des Tragrohres 26, die in Fig. 26 nochmals schematisch dargestellt ist. Das hier dargestellte
Profil des Tragrohres 260.1 besteht aus einem unteren Dreikantprisma mit den Dreieckswänden
26.1 und 26.2 sowie der horizontalen Trennwand 30, welche den Aufnahmeraum 28.2 begrenzen,und
weiteren Begrenzungswänden 26.3 und 26.4, die senkrecht aufragen und den oberen Aufnahmeraumteil
28.1 begrenzen. Auflageschenkel 261 für einzulegende Platten sind angedeutet. Die
Trennwand 30 kann mit Durchbrechungen versehen sein. Die ganze Grundstruktur kann
auch aus mehreren Teilen bestehen.
[0068] Der Querschnitt des Tragrohres 26 bzw. 260 kann jedoch vielerlei Gestalt annehmen,
die einerseits die notwendige Biegesteifigkeit und Verdrehsteifigkeit bieten und andererseits
die getrennten Kabel-, Führungs- und Aufnahmeräume ggf. mit Abschirmung in der für
die Bedürfnisse erforderlichen Größe bilden..Die Fig. 27 bis 34 zeigen dafür verschiedene
Varianten, die das Tragrohr jeweils im schematisierten Schnitt mit den nur strichpunktiert
angedeuteten übrigen Elementen des Tisches zeigen. Es wird jeweils nur auf die Unterschiede
eingegangen.
[0069] Die Fig. 27 zeigt ein Profil eines Tragrohres 260.2, dessen unterer Aufnahmeraum
283 von einem parallel zum Boden ausgerichteten Quadratrohr'262 gebildet ist, oberhalb
dessen zwei Trapezräume '281, 282 gebildet sind, deren Außenwände 263 schräg verlaufen,
während die Trennwand 301 in der Mitte senkrecht steht. Die Räume 281, 282 sind von
oben frei zugänglich, während zum Kabelraum 283 Durchbrechungen vorzusehen sind.
[0070] Das Profil des Tragrohres 260.3 nach Fig. 28 ist ein Trapezprofil mit schrägen Außenwänden
264 und senkrechten Trennwänden 302, die drei von oben zugängliche Aufnahmeräume 284
bis 286 begrenzen.
[0071] Das Tragrohr 260.4 nach Fig. 29 zeigt ein Profil mit U-förmig angeordneten Wänden
265, die einen quaderförmigen Aufnahmeraum 288 begrenzen. Durch zwei schrägstehende
Wände 266 und 267 ist ein weiterer, von oben zugänglicher kleiner Kabelkanal 287 und
ein dreikantprismenförmiger größerer Kabelkanal 289. Der Vorteil dieses Profils besteht
in dem tiefen Aufnahmeraum für entsprechende gestaltete Geräte und zwei davon gut
getrennte und untereinander abgeschirmte kleinen Kabelkanäle. Geeignete Querverbindungen
können die evtsl. großflächigen Wände gegen Ausbeulen sichern.
[0072] Das Profil des Tragrohres 260.5 nach Fig. 30 hat nur ebene geradlinig und senkrecht
zueinander und zur Standfläche geführte Trennwände mit einem mittleren, großen quaderförmigen
Aufnahmeraum 290 und beiderseits vorgesehenen, nach oben offenen Kabelkanälen 291.
[0073] Das Profil des Tragrohres 260.6 nach Fig. 31 hat ebenfalls nur horizontal und vertikal
verlaufende Wände und Trennwände, die jedoch einen großen und tiefen Aufnahmeraum
28.1 von drei gleich großen kleineren Kabelkanälen 291 abtrennen und so die Aufnahme
großer Geräte im oberen Bereich gut ermöglicht. Ein solches Profil kann gut aus herkömmlichen
rechteckigen Walzprofilen oder Strangs preßteilen zusammengefügt werden.
[0074] Die Fig. 32 bis 34 zeigen Tragrohre 260.7, 260.8 und 260.9, denen gemeinsam ist,
daß sie nicht nur gradflächige Begrenzungswände, sondern zylindrische oder teilzylindrische
Begrenzungswände für die unterschiedlichen Aufnahmeräume aufweisen. Dadurch können
preiswert verfügbare Rohrteile für die Erstellung der Tragstruktur verwendet werden
und man kann an den Rohrteilen gut Schwenkeinrichtungen für die schwenkbare Verbindung
mit den Bodenstützelementen vorsehen.
[0075] Das Profil nach Fig. 32 weist eine untere Halbzylinderwand 268 und eine horizontale
gerade Trennwand 30 auf, der eine weitere mittlere Trennwand 269 aufgesetzt ist, so
daß ein unterer großer Kabelraum 293 gebildet ist, dem zwei kleinere Aufnahme- und
Kabelräume 294 übergeordnet sind.
[0076] Das Profil des Tragrohres nach Fig. 33 hat einen oberen durchgehenden quaderförmigen
Aufnahmeraum 28.1, der mit einer Trennwand 30 von einem Halbzylinder mit der Halbzylinderwand
268 abgetrennt ist. Innerhalb dieses Raumes liegt ein weiteres Unterteilungsrohr 270,
welches einen mittleren Aufnahmeraum 295 von Zylindergestalt und zwei Nebenräume 296
begrenzt.
[0077] Das Tragrohr 260.9 nach Fig. 34 weist ein vollzylindrisches Rohr 271 mit zwei senkrechten
Begrenzungswänden 26.3 und 26.4 auf, die tangential an das Zylinderrohr 271 angesetzt
sind. So ergeben sich oben zwei kleine Kabelaufnahmeräume 297 und ein mittlerer großer
Aufnahmeraum 298 für Geräte, Kabel und dgl..
[0078] Weitere Varianten sind möglich. Wichtig ist, daß die Struktur großvolumig verdreh-
und biegefest ist und mehrere voneinander getrennte Räume in ihrer Trag-und Aufnahmestruktur
aufweist und Bestandteil des ganzen Tischkonzeptes ist.
[0079] Zusammengefaßt kann die Erfindung auch wie folgt beschrieben werden:
Der Tisch (20) ist insbesondere ein reihfähiger Konferenztisch mit einer Tragstruktur
(21) und Tischplatten- teilen (22.1, 22.2). Die Tragstruktur weist ein Tragrohr (26)
auf, welches in mehrere Teilräume unterteilt sein kann. An diesem sind die Bodenstützelemente
(24.1, 78, 79, 80) an beliebiger Stelle anbringbar. Das Tragrohr (26) hat eine obere
öffnung (29), in welche Akten, Elektrogeräte, elektronische Verständigungsmittel und
dgl. einsetzbar sind. Im Tragrohr sind Kabelräume gebildet. Trennwände können nachteilige,
gegenseitige Beeinflussungen von Elektronikgeräten und Feldern anderer Geräte und
Leitungen verhindern. Die Tischplattenteile (22.1, 22.2) können auf verschiedene Weise
am Tragrohr (26) abgestützt sein.
Bezugszeichenliste:
[0080]
20 Tisch
21 Tragstruktur
22 Tischplattenteil
22.1 Tischplattenteil
22.2 Tischplattenteil
22.3 Tischfläche
23 Bodenstützelement
24 Tragsäule
24.1 Tragteil
25 Fußplatte
26 Tragrohr
26.1 Dreieckwand
26.2 Dreieckwand
26.3 Begrenzungswand :
26.4 Begrenzungswand
26.5 Quadratrohr
26.6 Aluminium-Tragrohr-Teil kurz Alu-Tragrohr-Teil
27 Benutzerkante
28 Aufnahmeraum
28.1 Aufnahme-Teilraum/Geräte-und Gegenständeablageraum
28.2 Aufnahme-Teilraum
28.3 Kabelraum
28.4 Kabel- und Geräteraum
28.5 Kabel- und Geräteraum
29 öffnung
29.1 Fünfeckkante
30 Trennwand
33 Halteprofil
34 Deckel
34.1 Deckel
34.2 Deckel
35 Plattenstützteil
35.1 Auslegerarm
35.2 Auslegerarm
35.3 Tragrohrabdeckteil
35.5 Auflagearm
36 ·Durchgangöffnung
37 Schraube
38 Plattentrag- profilteil
38.1 Nutschenkel
39 Teilzylinder-Nut
. 40 Tischkantenteil
40.1 Nut
41 Rechteckrohrelement
42 Linie/Schraube
43 Kegel-Spreiz-Spanneinrichtung
43.1 Pyramidenstumpf
43.2 Pyramidenstumpfteil
44 Schraube
45 Quadratrohr-Spannteil
46 Plattenöffnung
47· Öffnungsrandschenkel
48 öffnungsrandschenkel
49 Auflageschulter
50 Auflageschulter
51 Rohrraum
52 Rohrraum
53
54 Außenfläche
55.1 T-Nut
55.2 T-Nut
55.3 T-Nut
58 Deckel-Nut
58.1 Auflagefläche
58.2 schräge Oberkante
58.3 Arretier- und Rastschenkel
58.4 Rastvorsprung
58.5 Stützschenkel
58.6 Nutgrund
59 Gelenkschenkelende
59.2 Anlageschenkel
60 Auflageschenkel
60.1 Rastvorsprung
60.2 Fläche von 60
60.3 Fläche von 60
61 Auflagefläche
62 Befestigungsnut
63 Auflagefläche
65 Durchgangsschraube
66 Mutter
67 Bohrung
70 Halte-U-Teil
71 Ausrichtschraube
72 Steg
73 Befestigungsschlitz
74 Schraube
75 Bohrung
77 unterer Endbereich von 24
78 Traverse
79 Stützarm
80 Verbindungswinkel
81 schraubbarer Fuß
82 Befestigungsarm
84 Flansch
90 Einsatz
96 Boden- und Rückwandteil
96.1 Bodenwand
96.2 Auflagerippe
96.3 Wandteil
96.4 Horizontalfläche
96.5 Wandschenkel
96.7 Anschlagrippe
96.8 Anschlagwinkel
97 Deckelteil
97.1 Deckfläche
97.2 Deckelwand
97.3 Befestigungsrippe
97.4 Einschraubnut
97.5 Befestigungsschenkel
97.6 Endbereich von 97.2.
97.7 Gelenknut
97.8 Gelenkschenkel
97.9 Abschlußschenkel
98 Scharnierhalter
98.1 Drehwulst
99 Pultwand
99.1 Gelenkschenkel
99.2 Teilzylinderwand
99.3 Anschlagschenkel
100 Schalt- und Display-Einrichtung
102 Innenraum
105 Klappdeckel
106 Gasfeder
107 Schloß
110 Wange
110.1 Wangenplatte
110.2 Wangenplatte
111 Ende von 26
112 Dreiecksausschnitt
113 Begrenzung
114 Ecke
115 vordere Begrenzungslinie
116 vordere Ecke
117 Fußpunkt
118 Bodenbegrenzungslinie
119 Winkel
121 Schraubfuß
122 Vertikalnut
123 T-förmiges Befestigungselement
124 Flanschplatte
125 Schraube
126 Befestigungsschenkel
130 Fuß
135 Bodenflanschplatte
136 Befestigungsböhrung .
137 Bodentragelement
138 Auslegerfuß
139 Querverbindungsstange
140 Stoßkante
301 Trennwand
302 Trennwand
260 Tragrohr
260.1 Tragrohr
260.2 Tragrohr
260.3 Tragrohr
260.4 Tragrohr
260.5 Tragrohr
260.6 Tragrohr
260.7 Tragrohr
260.8 Tragrohr
260.9 Tragrohr
261 Auflageschenkel
262 Quadratrohr
263 Außenwand
264 Außenwand
265 Wand
266 schrägstehende Wand
267 schrägstehende Wand
268 Halbzylinderwand
269 Trennwand
270 Unterteilungsrohr
271 Zylinderrohr
281 Trapezraum
282 Trapezraum
283 unterer Aufnahmeraum/ Kabelraum
284 Aufnahmeraum
285 Aufnahmeraum
286 Aufnahmeraum
287 Kabelkanal
288 quaderförmiger Aufnahmeraum
289 Kabelkanal
290 Aufnahmeraum
291 Kabelkanal
292
293 Kabelraum
294 Aufnahme- und Kabelrau
295 Aufnahmeraum
296 Nebenraum
297 Kabelaufnahmeraum
298 Aufnahmeraum
1. Tisch (20), insbesondere reihfähiger Konferenztisch mit Tragstruktur (21) und wenigstens
einem Tischplattenteil (22), wobei die Tragstruktur (21) Bodenstützelemente (23) aufweist
und Aufnahmeräume (28) für Kabel und/oder Elektro- und Elektronikgeräte (100) bildet,
dadurch gekennzeichnet, daß die Tragstruktur (21) ein sich parallel zur Benutzerseite
(27) erstreckendes, wenigstens teilweise nach oben offenes oder öffcnbares, in Teilräume(28,
28.1 bis 28.5) unterteiltes, biege- und verdrehfestes, großvolumiges, vorzugsweise
metallenes Tragrohr (26) aufweist, neben dessen oberer öffnung (29) auf wenigstens
einer Seite ein Tischplattenteil (22.1) angeschlossen ist, welches mit bis zum Bereich
der Benutzerkante (27) verlaufenden, mit dem Tragrohr (26) verdrehfest verbundenen
Plattenstützteilen (35) abgestützt ist und wobei die Bodenstützelemente (23, 24, 25,
110) wahlweise im Bereich der Mitte oder in Endbereichen oder Zwischenbereichen bezüglich
der Längsrichtung des Tragrohres (26) angeschlossen sind.
2. Tisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Plattenstützteile (35) die
Stirnseiten von Tischplattenteilen (22) und Tragrohr (26) abdeckende Flachteile (35.1,
35.2, 35.3) enthalten, die im wesentlichen dem Profil von Tischplatte (22) und Tragrohr
(26) folgen.
3. Tisch nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Plattenstützteile
unter den Plattenteilen (22.1, 22.2) verlaufende Hohlprofilteile (Plattentragprofil
38, Rechteckrohrelement 41) enthalten, die an Auslegerarmen (35.1, 35.2) der Plattenstützteile
(35) befestigt sind.
4. Tisch nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet
, daß die Plattenstützteile (35) stirnseitig am Tragrohr (26) befestigt, vorzugsweise
angeschraubt, sind.
5. Tisch nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Plattenstützteile (35, 38, 41) ein mit dem Tragrohr (26) fest verbundenes
Rahmenwerk bilden, in welches oder auf welches die Tischplattenteile (22.1, 22.2)
eingelegt oder aufgelegt sind.
6. Tisch nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die längs verlaufenden Stützteile der Tischplattenteile (22.1, 22.2) als nach
unten offene Aluminium-U-Profilteile (26.6, 38) ausgebildet sind, in die ein eisernes
Stützrohr, vorzugsweise Rechteckrohrelement (41),eingelegt ist.
7. Tisch nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß im Bereich der Kanten jeweils ein Plattentragprofilteil (38) vorgesehen ist, welches
als Aluminium-Strang-Preß-Profil ein nach unten offenes U mit einem Rohrraum (59)
zur Aufnahme eines Rechteckrohrelements (41) bildet, eine Auflageschulter (50) für
das Tischplattenteil (22.1, 22.2), einen öffnungsrandschenkel (48) und einen in das
Tischkantenteil (40) ragenden Nutschenkel (38.1) aufweist.
8. Tisch nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß in den Aluminium-Profilteilen (26.6, 38), vorzugsweise in Ecken oder an Schenkelenden
Teilzylinder- nuten (39) mit dem Querschnitt des Kerndurchmessers von Befestigungsschrauben
(37) gebildet sind.
9. Tisch nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet
, daß das Tragrohr (26, 260.1 bis 260.5) außen von ebenen Flächen begrenzt ist (Fig.
26 bis 31).
10. Tisch nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß
das Tragrohr (260.7 bis 260.9) außen von gewölbten Flächen begrenzt ist (Fig. 32 bis
34).
11. Tisch nach wenigstens einem der vorstehnden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Tragrohr (26, 260) aus mehreren, zum Teil ..geschlossenen Tragrohr-Hohl-Profilteilen
gebildet ist.
12. Tisch nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Tragrohr (26) aus einem großvolumigen Haupttragelement (Quädratrohr 26.5,
Zylinderrohr 270, Halbzylinderwand 268 , Zylinderrohr 271) und weiteren Außen-und
ggf. Begrenzungswände bildenden Profilteilen zusammengesetzt ist.
13. Tisch nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Profilteile (26.6) als Strang-Preß-Profile ausgebildet sind und Winkelquerschnitt
mit einer den Aufnahmeraum (28.1) begrenzenden Begrenzungswand (26.3, 26.4) aufweisen.
14. Tisch nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Tragrohr (26) im Innern längs verlaufende Unterteilungswände (30 ...) aufweist,
die horizontal, vertikal oder geneigt verlaufen.
15. Tisch nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß im Innern des Tragrohres (26, 260) wenigstens ein weiteres, zum größten Teil geschlossenes
Rohr (26.5, 262, 270, 271) vorgesehen ist.
16. Tisch nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Tragrohr (26) mit einem auf die Spitze gestellten Quadratrohr (26.5) und zwei
aufgesetzten Aluminium-Winkel-Profilteilen (26.6) besteht, an welche sich die Begrenzungswände
(26.3, 26.4) anschließen.
17. Tisch nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Tragrohr (26) zwei gegenläufig zueinander angeordnete, in der Mitte verbundene,
gleiche Winkelprofilteile (Alu-Tragrohr-Teile 26.6) mit den Aufnahmeraum (28.1) begrenzenden
Begrenzungs- . wänden (26.4, 26.4) aufweist, an welche sich ein U-förmiges Tragprofil
mit Auflageschulter (49) für das Tischplattenteil (22) und nach unten offenem, mit
U-förmigen Wänden gebildetem Aufnahmeraum (52) für Anschlußelemente oder Stützrohre
(41) gebildet ist.
18. Tisch nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß in den Außenflächen des Tragrohres (26 ) nach außen offene T-Nuten (55) für Befestigungen
vorgesehen sind.
19. Tisch nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß an jeder Seitenfläche wenigstens
zwei T-Nuten vorgesehen sind.
20. Tisch nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, daß bei schrägen Seitenflächen
wenigstens eine mit der Nutebene horizontal verlaufende T-Nut (55.3) vorgesehen ist.
21. Tisch nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Profilteile im Innern Befestigungsunten (62, 39) aufweisen, in welche Befestigungsschrauben
von Geräten und Einbauteilen einschraubbar sind.
22. Tisch nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet
, daß dem Aluminium-Tragrohr-Teil (26.6) wenigstens ein Deckel (34) zugeordnet ist,
dessen Gelenkschenkelende (59) in eine im Profil ausgebildete Deckel- nut (58) eingreift.
23. Tisch nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß Deckel (34) und Alu-Tragrohr-Teil (26.6) einander zugeordnete Rast- und Arretierungsmittel
(58.4, 60.1) für das verklemmende Festhalten des Deckels (34) in seiner Endlage aufweisen.
24. Tisch nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Bodenstützelemente (23) eine Tragsäule (24) aufweisen, deren Tragteil (24.1)
ausrichtbar mit dem Tragrohr (26) verbunden ist.
25. Tisch nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Tragteil (24.1) mit der Rahmenstruktur der Fußplatte (25) ausrichtbar verbunden
ist.
26. Tisch nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stütz- und Ausrichtelemente Ausrichtschrauben (71) in mehreren Ebenen aufweisen.
27. Tisch nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß als Verbindungselement am Tragrohr (26) eine Lasche oder ein Halte-U-Teil (70)
vorgesehen ist, welches mit Schrauben (74) in Befestigungsschlitzen (73) des Tragteiles
(24.1) höhenausrichtbar befestigt ist.
28. Tisch nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen Tragsäule (24) und Tragrohr (26) ein Gelenkelement vorgesehen ist, welches
die Neigung der Tischplatte (22) in verschiedenen Betriebswinkeln zuläßt.
29. Tisch nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Bodenstützelemente (23) mit einer Fußplatte (25) ausgestattet sind, die sich
über die ganze Länge des Tisches(20) erstreckt und an die sich Fußplatten (25) der
benachbarten Tische (20) passend anschließen lassen.
30. Tisch nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß in einer Fußplatte (25) Hohlräume mit eingelassenen Betätigungselementen für Steuervorgänge
vorgesehen sind.
31. Tisch nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet
, daß die Tragsäule (24) Aufnahmemittel für Monitoren und/oder Lautsprecher aufweist,
welche in die Verkleidung integriert sind.
32. Tisch nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Bodenstützelemente (23) Wangen (110) aufweisen.
33. Tisch nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Tragsäulen (24) bzw. Wangen (110) Aufnahmeschlitze oder Vertikalnuten (122)
für Knieblenden aufweisen.
34. Tisch nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Wangen (110) aus zwei Wangenplatten (110.1; 110.2) bestehen, die zwischen
sich die Befestigungsmittel (123) aufnehmen und ggf. Kabeldurchführungsräume bilden.
35. Tisch nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Befestigungsmittel (123) der Wangen (110) einen Befestigungsschenkel (126)
und dem Tragrohr angepaßte Flanschplatten (124) aufweisen, mittels deren sie mit in
die T-Nuten (55) eingreifenden Befestigungselementen mit dem Tragrohr (26 )verbunden
sind.
36. Tisch nach Anspruch 35. dadurch gekennzeichnet, daß die Flanschplatten (124) mittig
über einer Wange (110) angeordnet und an zwei benachbarten Tischen (20.1, 20.2) zur
gemeinsamen Abstützung mit einer Wange befestigt sind.
37. Tisch nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Wangen (110) von der Ecke (116) zwischen Tragrohr (36) und Tischplatte (22)
zu einem weit unter der Benutzerkante (27) verlaufenden Stützpunkt (117) sich erstreckende
gerade Begrenzungskante (115) aufweisen.
38. Tisch nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet
, daß unten liegende Aufnahmeräume (28.4, 28.6) für Kabel durch Abdeckplatten oder
Deckel (34) verschlossen sind, die eine Ebene eines großen, nach oben offenen Aufnahmeraumes
(28.1) als Aufnahmeraum für flach liegende Akten, Kopfhörer,Elektro-oder Elektronikgeräte
oder dgl. bilden.
39. Tisch, insbesondere nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß für den nach oben offenen Aufnahmeraum (28.1) ein Einsatz (90)
vorgesehen ist, der die Elektrogeräte und elektronischen Einrichtungen sowie ihre
Bedien- und Anzeigeelemente (100) aufnimmt, die herausschwenkbar in ihm angeordnet
sind.
40. Tisch nach Anspruch 39, dadurch gekennzeichnet, daß der ganze Einsatz (90) gelenkig
am Tisch (20, 53, 26.4) angebracht ist und eine seitlich als Pultfläche herausschwenkbare
Seitenwand oder Pultwand (99) aufweist, welche die Bedien- und Anzeigeelemente (100)
enthält, die unter die Begrenzurigskante (99.1) zürückschwenkbar sind.
41. Tisch nach Anspruch 39 oder 40, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz (90) als
Aluminium-Profilteil zusammengesetzt ist.
42. Tisch nach wenigstens einem der Ansprüche 39 bis 41, dadurch gekennzeichnet, daß
der Einsatz (90) mit fernbetätigbaren Schwenk-und Hebeeinrichtungen sowie ggf. Verschlußmitteln
(107) versehen ist.
43. Tisch nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet
, daß die Trennwände (30, 26.6, 34) des Tragrohres(26) aus niederfrequente Elektrofeldanteile
und ggf. Magnetfeldanteile sowie Hochfrequenzfelder abschirmenden Materialien gebildet
sind.