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EP 0 179 473 A2 |
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EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG |
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Veröffentlichungstag: |
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30.04.1986 Patentblatt 1986/18 |
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Anmeldetag: 24.10.1985 |
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR GB IT LI |
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Priorität: |
25.10.1984 DE 8431386 U
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Anmelder: Patent-Treuhand-Gesellschaft
für elektrische Glühlampen mbH |
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D-81543 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Rasch, Erhard, Dipl.-Phys.
D-8012 Ottobrunn (DE)
- Roll, Ulrich, Dr. Dipl.-Phys.
D-8000 München 19 (DE)
- Wittmann, Horst, Dipl.-Ing. (FH)
D-8901 Stadtbergen (DE)
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Entgegenhaltungen: :
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Adapter für eine einseitig gesockelte Niederdruckentladungslampe |
(57) Der Adapter (1) besteht aus einem zweiteiligen Gehäuse, dessen Unterteil (3) einen
für Glühlampen gebräuchlichen Sockel (17) und dessen Oberteil Aufnahmen (4,9) für
den Sockel (6) der Niederdruckentladungslampe (7). Innerhalb des Gehäuses (2,3) ist
eine ein Vorschaltgerät (12) halternde Montageplatte (11) angeordnet, die die Aufnahme
(4) für den Führungszapfen (5) des Sockels (6) mindestens teilweise umgibt. Die die
Kontaktstifte (10) des Sockels (6) aufnehmenden Gegenkontakte (13) sind direkt auf
der Montageplatte (11) befestigt und weisen federnde Kontaktfahnen (15) auf, die die
Kontaktstifte (10) umschließen. Zur Befestigung der Gegenkontakte (13) auf der Montageplatte
(11) sind diese mit Befestigungsfahnen versehen.
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[0001] Die Erfindung betrifft einen Adapter für eine einseitig gesockelte Niederdruckentladungslampe,
deren Sockel einen zylindrischen Führungszapfen sowie mindestens zwei Kontaktstifte
aufweist, und der Adapter aus einem zweiteiligen Gehäuse mit einem für Glühlampen
gebräuchlichen Sockel besteht, der innerhalb des Gehäuses eine Montageplatte sowie
die die Kontaktstifte aufnehmenden Gegenkontakte enthält, und am Oberteil des Gehäuses
Aufnahmen für den Führungszapfen und die Kontaktstifte vorgesehen sind.
[0002] Adapter, die den Anschluß von Entladungslampen, insbesondere von kleinen Leuchtstofflampen,
direkt in eine für Glühlampen vorgesehene Leuchte ermöglichen, sind in verschiedenen
Ausführungsformen bekannt. Als ein Beispiel hierfür sei das DE-GM 82 33 763 angeführt.
Hier sind jeweils zwei mit einem Stiftsockel versehene einseitig gesockelte Kompaktleuchtstofflampen
auf einem eine Vorschalt- und Zündvorrichtung halternden Körper in Fassungen montiert.
Die dargestellten Formen weisen jedoch eine große Breite auf, so daß der Adapter nicht
in jede Leuchte einsetzbar ist und die Einsatzmöglichkeiten entsprechend beschränkt
sind.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es, einen Adapter für eine einseitig gesockelte Leuchtstofflampe
zu schaffen, der eine kompakte Bauform aufweist, leicht zu montieren ist und der einen
sicheren Betrieb der Leuchtstofflampe gewährleistet.
[0004] Der Adapter für eine einseitig gesockelte Niederdruckentladungalampe mit den im Oberbegriff
des Hauptanspruchs genannten Merkmalen ist dadurch gekennzeichnet, daß die Montageplatte
die Aufnahme für den Führungezapfen mindestens teilweise umgibt und die Gegenkontakte
direkt auf der Montageplatte befestigt sind. Die Gegenkontakte sind als federnde,
den Kontaktstift zweiseitig umschließende Kontaktfahnen ausgebildet. Weiterhin sind
die Gegenkontakte zur Befestigung auf der Montageplatte mit Befestigungsfahnen und
zur elektrischen Kontaktierung der Montageplatte mit Kontaktfahnen versehen. Auf diese
Weine wird die Lampe von dem Oberteil des zweiteiligen Adapters mechanisch gehaltert,
während die elektrische Kontaktierung getrennt vom Oberteil über die Gegenkontakte
auf der Montageplatte erfolgt, die wiederum zwischen dem Unterteil mit dem Oberteil
des Adapters befestigt ist. Auf der Montageplatte ist außerdem die Vorschalt- und
Zündvorrichtung für den Lampenbetrieb montiert. Hierfür sind konventionelle, induktive
Geräte geeignet, jedoch werden wegen ihres geringeren Gewichts und ihrer höheren Lichtausbeute
häufig elektronisch arbeitende Geräte bevorzugt.
[0005] Die Erfindung wird nachfolgend an Hand von drei Figuren näher erläutert:
Figur 1 zeigt einen Schnitt durch einen Adapter entsprechend der Erfindung
Figur 2 zeigt eine Ausführungsform eines Kontaktelements im Detail
Figur 3 zeigt eine weitere Ausführungsform eines Kontaktelementes
[0006] Der Adapter 1 der Figur 1 besteht aus einem Oberteil 2 und einem Unterteil 3, die
mittels einer Schnappverbindung miteinander unlösbar befestigt sind. An das Oberteil
2 ist eine zylindrische Aufnahme 4 angeformt, in der ein Führungszapfen 5 des Sockels
6 einer Leuchtstofflampe 7 eingeführt ist. Der Führungszapfen 5 ist mit Haltenasen
(nicht erkennbar) versehen, hinter denen Schnappfedern 8 eingreifen und so den Sockel
6 der Lampe 7 in der Aufnahme 4 mechanisch haltern. Der obere abgesetzte Teil der
Aufnahme 4 ist mit Aufnahmen 9 versehen, durch die die Kontaktstifte 10 des Sockels
6 in den Innenteil des Adapters 1 ragen.
[0007] Zwischen dem Unterteil 3 und dem Oberteil 2 des Adapters 1 ist eine Montageplatte
11 mittels Klemmung befestigt, auf der die Vorschalt- und Zündvorrichtung 12 montiert
ist. Hierfür ist ein induktives Vorschaltgerät mit Starter oder ein elektronisches
Vorschaltgerät gleichermaßen geeignet. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist die
Montageplatte 11 eine Leiterplatte, auf der die Bauteile eines Hochfrequenzvorschaltgerätes
angeordnet sind. Dieses bietet die Vorteile einer höheren Lichtausbeute der Lampe
sowie des gegenüber einem konventionellen Vorschaltgerät wesentlich verringerten Gewichts.
Des weiteren sind in die Montageplatte 11 Kontaktelemente 13, 13' eingelassen und
dort mittels Verschränken ihrer Befestigungsfahnen 14, 14' befestigt (Figuren 2 und
3). Die oberen Kontaktfahnen 15, 15' sind zunächst im spitzen Winkel zueinander gebogen
und öffnen sich dann nach oben wieder, um das Einführen der Kontaktstifte 10 zu erleichtern.
Insgesamt sind je nach Ausführungsform der Lampe zwei oder vier dieser Kontaktelemente
13, 13' auf der Montageplatte 11 angeordnet, wobei jedem Kontaktelement 13, 13' ein
Kontaktstift 10 der Leuchtstofflampe 7 zugeordnet ist. Die Kontaktelemente 13, 13'
bestehen vorzugsweise aus vernickelter Federbronze, um einerseits eine dauerhafte
Federwirkung und Korrosionsbeständigkeit zu haben und andererseits das Verlöten der
Kontaktfahnen 16 (Figur 2) mit der Leiterplatte 11 zu erleichtern, sofern nicht eine
lötfreie elektrische Verbindung mittels federnder Kontaktfahnen 16' (Figur 3) bevorzugt
wird.
[0008] Am unteren Bereich des Unterteils 3 ist weiterhin ein Sockel 17 befestigt, wie er
gewöhnlich für Glühlampen verwendet wird. Ein Kontaktelement 13 sowie die Vorschalt-
und Zündvorrichtung 12 sind elektrisch mit dem Sockel 17 verbunden, so daß der Betrieb
der Lampe 7 über den Adapter 1 direkt in einer für Glühlampen vorgesehenen Fassung
einer Leuchte erfolgen kann.
1. Adapter für eine einseitig gesockelte Niederdruckentladungslampe, deren Sockel
(6) einen zylindrischon Führungszapfen (5) sowie mindestens zwei Kontaktstifte (10)
aufweist, und der Adapter (1) aus einem zweiteiligen Gehäuse (2, 3) mit einem für
Glühlampen gebräuchlichen Sockel (17) besteht, der innerhalb des Gehäuses (2, 3) eine
Montageplatte (11) sowie die die Kontaktstifte (10) aufnehmenden Gegenkontakte (13,
13') enthält, und am Oberteil (2) des Gehäuses Aufnahmen (4, 9) für den Führungszapfen
(5) und die Kontaktstifte (10) vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Montageplatte
(11) die Aufnahme (4) für den Führungszapfen (5) mindestens teilweise umgibt und die
Gegenkontakte (13, 13') direkt auf der Montageplatte (11) befestigt sind.
2. Adapter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenkontakte (13, 13')
federnde Kontaktfahnen (15, 15') aufweisen, die den Kontaktstift (10) zweiseitig umschließen.
3. Adapter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenkontakte (13,
13') mit Befestigungsfahnen (14, 14') zur Befestigung auf der Montageplatte (11) versehen
sind.
4. Adapter nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenkontakte (13,
13') mit mindestens einer Kontaktfahne (16, 16') zur Kontaktierung der Montageplatte
(11) versehen sind.

